DE2559193A1 - Webmaschine mit pneumatischer schusseintragung - Google Patents
Webmaschine mit pneumatischer schusseintragungInfo
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- D03D47/00—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
- D03D47/28—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein the weft itself is projected into the shed
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Description
2 5 h 9 Ί 9 3
Dr.-lng. Holzhäuser
Γ^!.-?.!:Λ. Gcidb3ch
Γ^!.-?.!:Λ. Gcidb3ch
Rüti-te Strake B.V.
Industrieweg 7
Deurne - Niederlande
Industrieweg 7
Deurne - Niederlande
Webmaschine mit pneumatischer Schusseintragung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Webmaschine der Art, wobei die
Schussfäden mit Hilfe eines Strömungsmittels durch das Webfach hindurch transportiert werden und wobei anschlagseitig vor dem Riet ein aus
Lamellen zusammengesetzter, an der dem Riet zugekehrten Seite ein offener Führungskanal für die Schussfäden vorgesehen ist, welcher Kanal synchron
mit der Hin- und Herbewegung des Riets aus dem Webfach tritt und wieder in dasselbe hineintaucht.
Eine solche Webmaschine mit von der Rietfunktion unabhängigen Lamellen,
die einen Führungskanal für die Schussfäden bilden, ist bereits in verschiedenen Ausführungen bekannt. Kennzeichnend für diese Ausführungen
ist, dass die Rietfunktion und die Schussfaden-Führungsfunktion von gesonderten Elementen durchgeführt werden, dies im Gegensatz zu einer
anderen Maschinenausführung, wobei die beiden Funktionen in demselben Element und zwar im Riet (dessen Laraellen zu diesem Zweck mit anschlagseitig
offenen Ausnehmungen versehen sind) vereinigt sind.
Bei beiden Arten von Webmaschinen wird die Wirkung einer vor dem Eintrittsende des Webfachs angeordneten Hauptblasdüse von einer Anzahl
über die Webbreite verteilt angeordneter, in der zurückgezogenen Lage des Riets in das Webfach hineintauchender (nadelartiger) Hilfsblasdüsen
unterstützt. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass der Transport durch das Webfach hindurch und zwar insbesondere die erreichbare Transportgeschwindigkeit
stark von dem Masse abhängt, in welchem die eingeblasene
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Transportluft, von Hilfsblasdüse zu Hilfsblasdüse, zwischen den
aufeinander folgenden Lamellen hindurch nach aussen zu entweichen vermag.
Bei einer Webmaschine mit kombinierten Riet- und Schussführungsfunktionen
besteht nunmehr wenig oder keine Freiheit in Bezug auf die Dimensionen der Leckwege für die Transportluft aus dem von den Lamellen gebildeten
Transportkanal·. Sowohl die Dicke der Lamellen, wie auch deren Abstand werden ja bei dieser Art von Webmaschinen durch die Art der Kettfaden, sowie
durch die Ketteneinstellung bestimmt.
Bei getrennten Riet- und Schussführungsfunktionen besteht in diesem
Hinsicht mehr Freiheit. In der Praxis gehe dies darauf hin, dass für einen vom Riet frei stehenden Führungskanal dickere Lamellen benutzt werden,
welche in einem grösseren oder kleineren gegenseitigen Abstand angeordnet werden. Man wendet dazu zuweilen hohl ausgeführte Lamellen an, wobei der
Hohlraum dieser Lame^en zuweilen als Speisekanal für eine Hilfsblasdüse
benutzt wird. Ein Vorteil einer Webmaschine dieser Art ist weiter, dass der Breithalter der Maschine dichter zur Anschlaglinie angeordnet werden
kann, wodurch die Webkanten viel weniger das Bestreben haben nach innen zu laufen als bei einer Webmaschine mit kombinierten Riet- und
Schussführungsfunktionen.
Die Erfindung schafft nunmehr eine spezielle Konstruktion des Schussführungskanals einer Webmaschine der eingangsbeschriebenen Art und
insbesondere eine spezielle Konstruktion einer Lamelle dafür, welche Konstruktion neben herstellungstechnischer Vorteile weitere Möglichkeiten
zur Optimalisierung der Umstände des Transports der Schussfäden durch den Transportkanal bietet.
Erfindungsgemäss besteht jede Führungskanallamelle an sich aus wenigstens
zwei in Abstand zueinander angeordnete dünne Lamellen, welche wenigstens an den Enden, wo sie während der Rietbewegung in das Webfach hinein- und
wieder aus demselben hinaustreten, miteinander verbunden sind.
Eine derart ausgeführte Führungskanallamelle könnte als eine Hohllamelle
betrachtet werden, deren Hohlraum an bestimmten Stellen um den begrenzten Transportkanal herum mit dem Raum ausserhalb dieses Kanals in Verbindung
steht. Dabei können zusätzliche Leckwege geschafft werden, deren Stellen,
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Längen und Breieten (welche Breite dem gegenseitigen Abstand zwischen
den Elementärlamellen entspricht) variiert werden können. In allen diesen Variationen könnte dabei von demselben Elementärlamellen ausgegangen
werden. Die "Brücke" bzw. "Brücken" zwischen den Elementärlamellen könnte bzw. könnten dabei einfach mittels Löten oder in anderer Weise hergestellt
werden.
Die Erfindung wird unten an Hand der Zeichnung mit zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch das Webfach, das Riet und den vor demselben angeordneten Schussführungskanal
einer erfindungsgemässen Webmaschine,
Fig. 2 eine Perspektivansicht eines erfindungsgemäss ausgeführten
Führungskanals und
Fig. 3 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Lamelle die mit einer Hilfsblasdüse kombiniert ist.
In Fig. 1 ist das Webfach 1 dargestellt, welches von den oberen Kettfaden
2, den unteren Kettfäden 3 und dem sich in der zurückgezogenen Lage befindenden
Riet 4 begrenzt wird.
Das Riet 4 ist ein normales Riet und besteht also aus geraden stabförmigen
Lamellen, welche an der Unterseite im Rietbalken 5 und am oberen Ende in einem Leisten 6 gehalten werden.
Vor dem Riet 4, und zwar anschlagseitig befindet sich der Schussführungskanal
7, bestehend aus einer Anzahl Lamellen 8 mit dem Riet 4 zugekehrten Ausnehmungen 9. Der Kanal 9 dient zum Transport eines Schussfadens mit
Hilfe eines Strömungsmittels durch das Webfach hindurch. In der Breiterichtung (d.h. senkrecht zur Zeichnungsebene) verteilt liegenden Stellen
sind nadeiförmige Hilfsblasdüsen 10 zwischen dem Kanal 7 und dem Riet 4
angeordnet, von welchen die in der Zeichnung nicht dargestellten Austrittsöffnungen vor dem Mund seitlichen Längsschlitz des von den
Ausnehmungen begrenzten Kanals liegen und mit ihren Achsen unter einem geringen Winkel zur Längsrichtung jenes Kanals gerichtet sind. Die Hilfsblasdüsen
10 und der Kanal 7 sind in den mit 11 und 12 bezeichneten Teilen montiert bzw. gehalten, welche Teile mit dem Rietbalken 5 zusammengebaut
sind.
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2 5 5 ° Ί 9 3 M-
Mit 13 ist das Tuch bezeichnet, während 14 den Breithalter darstellt.
In der in der Zeichnung mit vollgezogenen Linien dargestellten Lage des
ganzen Mechanismus bestehend aus dem Riet 4, dem Kanal 7 und den Hilfsblasdüsen
10 kann, ausgehend von einer in der Zeichnung nicht dargestellten, am einen Ende des Webfachs angeordneten Hauptblasdüse ein
Schussfaden durch den sich in jener Lage innerhalb des Webfachs befindenden Transportkanal 7 hindurch zum anderen Ende des Webfachs transportiert
werden. Nach Vollendung eines solchen Schusses wird das Riet 4 zusammen mit dem Kanal 7 und den Hilfsblasdüsen 10 aus der betrachteten Lage in
die in der Zeichnung mit gebrochenen Linien dargestellte Lage bewegt. Bei dieser Bewegung treten die Lamellen 7 und die Hilfsblasdüsen 10 zwischen
den Kettfaden, welche das Webfach begrenzen, hindurch nach aussen, wobei die Lamellen 7 gerade vom Teil 14a des Breithalters 14 freibleiben,
welcher Breithalter, wie die Zeichnung zeigt, sich in einem sehr kurzen Abstand von der Linie 15 befindet, an welcher Linie entlang das Riet den
in das Webfach eingebrachten Schussfaden ins Tuch einschlägt.
Umgekehrt treten die Lamellen des Kanals 7 und die Hilfsblasdüsen 10
bei Bewegung aus der mit gebrochenen Linien dargestellten Anschlaglage nach rechts, zwischen den unteren Kettfaden des neu gebildeten Webfachs
hindurch in eine Lage, in welcher sich der Transportkanal wieder innerhalb des Webfachs befindet.
Für die spezielle Ausführung der Lamellen des Kanals 7 wird nun auf
die Figuren 2 und 3 verwiesen.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, besteht jede Lamelle 8 aus zwei dünneren
Lamellen 8', welche in einem gegenseitigen Abstand a zueinander liegen
und im betrachteten Ausführungsbeispiel am Kopfende 8a von einem Brücken 8b zu einem Stück verbunden sind.
Abhängig vom im Zusammenhang mit dem Lufttransport durch den Kanal
gewünschten Leck zwischen den Lamellen 8' hindurch können auch zwischen
den Rändern der V-förmigen Lamellenöffnungen 9 ähnliche Brücken vorgesehen werden.
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ORIGINAL INSPECTED
ORIGINAL INSPECTED
Die Lamellen 8 liegen in einem gegenseitigen Abstand b zueinander.
Fig. 3 zeigt eine Ausführung einer erfindungsgemassen Lamelle, welche
wie jene nach Fig. 2 aus zwei dünneren Lamellen zusammengesetzt ist und welche mit einer nadeiförmigen Hilfsblasdüse zu einem Stück vereinigt
ist. Die nadeiförmige Hilfsblasdüse 10a könnte dazu einfach an den betreffenden Längsrändern der beiden Elementärlamellen 8' durch Löten
oder in einer anderen Weise fest verbunden werden.
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Claims (4)
- ANSPRUECHEIi Webmaschine der Art, wobei die Schussfäden mit Hilfe eines Strömungsmittels durch das Webfach hindurch transportiert werden und wobei anschlagseitig vor dem Riet ein aus Lamellen zusammengesetzter, an der dem Riet zugekehrten Seite ein offener Führungskanal für die Schussfäden vorgesehen ist, welcher Kanal synchron mit der Hin- und Herbewegung des Riets aus dem Webfach tritt und wieder in dasselbe hineintaucht, dadurch gekennzeichnet, dass jede Führungskanallamelle an sich aus wenigstens zwei in Abstand zueinander angeordnete dünne Lamellen besteht, welche wenigstens an den Enden, wo sie während der Rietbewegung in das Webfach hinein- und wieder aus demselben hinaustreten, miteinander verbunden sind.
- 2. Webmaschine nach Anspruch 1, in welcher zwischen demSchussführungskanal und dem Riet eine Anzahl über der Webbreite verteilt angeordnete Hilfsblasdüsen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsblasdüsen jede in der Form eines nadeiförmigen Elements an den dem Riet zugekehrten Längsrändern einer Kanallamelle befestigt sind.
- 3. Lamelle eingerichtet zur Bildung eines Schussführungskanals der Webmaschine nach Anspruch 1.
- 4. Mit einer nadeiförmigen Hilfsblasdüse zu einem Stück verbundene Lamelle, eingerichtet zur Bildung eines Schussführungskanals der Webmaschine nach Anspruch 2.7 09308/02 8*8
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