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DE2559016A1 - Drehmomenten-steuerung fuer ein mehrwalzengeruest mit einer duennen arbeitswalze zum walzen von band - Google Patents

Drehmomenten-steuerung fuer ein mehrwalzengeruest mit einer duennen arbeitswalze zum walzen von band

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DE2559016A1
DE2559016A1 DE19752559016 DE2559016A DE2559016A1 DE 2559016 A1 DE2559016 A1 DE 2559016A1 DE 19752559016 DE19752559016 DE 19752559016 DE 2559016 A DE2559016 A DE 2559016A DE 2559016 A1 DE2559016 A1 DE 2559016A1
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DE
Germany
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torque
roll
work roll
thin work
thin
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DE19752559016
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English (en)
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DE2559016B2 (de
DE2559016C3 (de
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Klaus Boesenberg
Josef Ing Grad Eymael
Gottfried Haenel
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Vodafone GmbH
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WALZMASCHINENFABRIK AUGUST SCHMITZ GmbH
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Publication date
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Priority to GB5410176A priority patent/GB1567786A/en
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Publication of DE2559016B2 publication Critical patent/DE2559016B2/de
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    • B21B13/02Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with axes of rolls arranged horizontally
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    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Metal Rolling (AREA)

Description

PATENTANWALT ΟίΡΙ,-lNG- C. O. BOECKER
6670 ST.INGBERT(SAAR). ENSHEIMERSTR.48 2559016
-**.• * 24.12.1975
S 553
Walzmaschinenfabrik August Schmitz G-.m.l.K. -
Düsseldorf-Rath
Drehmoment en-Steuerung für ein Mehrwalzengerüst mit einer dünnen Arbeitswalze zum Walzen von Band
Die Erfindung "betrifft eine Drehmomenten-Steuerung zur Beeinflussung der seitlichen Ausbiegung einer dünnen Arbeits-■walze aus der Achsebene^ von mindestens vier weiteren Walzen eines Hehrwalzengerüstes zum Vfelzen von Ba.nd nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. Bisher "bekannte Drehmoment en Steuerungen dieser Gattung benötigen eine Meßeinrichtung zum Feststellen von Größe und Richtung der Biegeeuslenkung der dünnen Arbeitswalze, auch Taylorwalze genannt, sowie einer. Soll-Istwert-Vergleich zur Ermittlung'eines Pehlersignals. (DT-AS 14 52 166). über das Fehlersignal werden die Speiseströme der beiden einzeln gespeisten Antriebsmotoren der angetriebenen Walzen, zu denen die dünne Arbeitswalze nicht gehört, geregelt verändert.
Die seitliche Ausbiegung der dünnen Arbeitswalze, die sich an einer Stütz- oder Zwischenwalze abstützt, ermöglicht eine veränderliche "Walzenbombierung", wie sie auch durch bekannte Balligkeitssteuerungen mit veränderlicher Durchbiegung von Arbeitswalzen in der Achsebene der "Walzen erhalten werden kann.
In der Praxis hat die bekannte Drehmoment en-Steuerung mit Meßeinrichtung und geschlossenem Regelkreis zwei gravierende Mängel gezeigt:
• 1. Beim Anlaufen des Walzwerkes aus dem Stillstand befinden sich die Antriebsmotoren in einem "P.egelsumpf ", "bei dem die Ströme bis zur Höhe der Strombegrenzung enwechse können. Dieser Zustand dauert an, bis eine minimale Walz geschwindigkeit erreicht ist, die meistens der Einfädel-
709830/0394
Telefon: (06894) 14396, Wohnung 7124 · Konten !Postscheckamt Essen 101328-438, Gebr.Röchling Bank St. Ingbert 20.013
geschwindigkeit entspricht, mit der der Bandanfeng in den Haspel einläuft. Erst ab dieser'Geschwindigkeit ist ein geregeltes Fahren der Walzgerüstes möglich. Da bis zu diesem Betriebszustand der Regelkreis nicht.wirksam werden kann, entstehen am Bandanfang und am Eandende Bandlängeri, die nicht mit der optimalen V/alzenbombierung gefahren sind und damit nicht den Toleranzanforderungen entsprechen.
2, Das unmittelbar neben der dünnen Arbeitswalze angebrachte Keßglied ist dem rauhen Walzbetrieb unmittelbar ausgesetzt und kann durch Undichtigkeiten, verbunden mit dem Eindringen von Walzöl oder Walzemulsion, sowie durch Bandrisse "beschädigt werden. Mit Rücksicht auf die geforderte Regelgenauigkeit kann die Keßeinrichtung nicht ausserhalb der Gefahrenzone angebracht werden. Ein Ausfall der Keßeinrichtung hat jedoch eine Stillsetzung des Walzgerüstes sowie eine lange Stillstandszeit zur Folge,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die im Oberbegriff des Anspruches definierte Drehmomenten-Steuerung von der Notwendigkeit einer Feßeinrichtung zum Feststellen der Biegeauslenkung der dünnen Arbeitswalze freizumachen. Diese Aufgabe schließt nicht aus, daß eine solche Keßeinrichtung zu Eontrollzwecken oder für eine manuelle Steuerung eingebaut ist. Die lösung dieser Aufgabe ist ein offener Regelkreis mit den !merkmalen des Anspruches 1, Als festverdrahtete Schaltung kann der Regelkreis auch einem ITomogramm nach Anspruch 2 nachgebildet sein. .
Durch die Erfindung wird erreicht, daß jedem gewünschten Arbeitszustand, d.h. jeder gewünschten Walzenbombierung die erforderliche Momen-fcenverschiebung über gefundene mathematische Beziehungen zugeordnet wird, so daß die Aufteilung der Speiseströme für die Antriebsmotoren bereits vorgegeben ist tmd nicht erst durch die Messung der Biegeauslenkung der dünnen Arbeitsv/alze iterativ dem Sollzustand angenähert wird. Die sich aufgrund der mathematischen Beziehungen für jeden Betriebszustand ergebende Komentenvers chi ebung stimmt auch für den Anfahrzustand des 7/alzgerüstes, so daß unbrauchbare Bandanfänge oder Bandenden nicht mehr auftreten und w.egen der Eliminierung des S.oll-Istwert-Vergleichs regeltechnisch bedingte Überregelungen vermieden sind.
Unter dem jeweiligen Betriebszustand ist das rlhmoment zu verstehen, das je nach der eingestellten Stichabnahme und dem Verformungswiderstand des Walzgutes als für die tatsächliche Walzgeschwindigkeit von den Arbeitswalzen aufzunehmen ist,, das mit··My. bezeichnet wird und aus der Formel
· *T\ _ "ΤΛ " · TUT *
errechenbar ist, wobei das Gesamtdrehmoment M_A_ sich aus der
ges
abzugreifenden Summe der Einzelströme Jy und Jp der Antriebsmotoren ergibt nach der Formel
Jges = J1 + J2 d Mges · <5)
Formel (4) gilt für ein Sexto-Walzgerüst; für ein Quintowalzgerüst ist D^ gleich D,T zu setzen. ¥enn im Rahmen der Patenfbeschreibung von einer Konstanz des Gesamtdrehmomentes gesprochen wird, so ist hierunter stets die momentane Momentensumme gemeint, deren Einzel-Drehmonente der .Antriebsmotoren erfindungsgemäß durch ein Diff erenznor.ent ΔΜ gegenläufig verschoben v/erden und die erst bei der gewünschten Walzgeschwindigkeit - gleichen Yerformungswiderstand des "ws.lz.-gutes vorausgesetzt - tatsächlich konstant bleibt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigen Fig,"* ein Blockschaltbild der Steuerung in Verbindung
mit einem Sexto-Walzgerüst, Fig.1a ein Quinto-^alzgerüst, auf das die Steuerung
nach Fig.1 Anwendung finden kann, und Fig.2 die schematische Darstellung einer Schaltung in ■ der Nachbildung eines ITomogramms.
Das in Fig.1 dargestellte Sexto-Walzgerüst hat zwei Stützwalzen 1,2, zwei Arbeitswalzen 3,4 und zwei angetriebene Zwischenwalzen 5».6. Die Arbeitswalze 3 ist die dünne sogenannte Taylorwalze, deren seitliche Ausbiegung a durch die Dreh- · momenten-Steuerung gemäß der Erfindung vorgegeben und auch .gehalten werden kann. Die seitliche Ausbiegung a kann auch auf Null gestellt werden, womit· die "Kalzenbombierung minimal "wird. _
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Das'Quintogerüst nach Pig.1a "unterscheidet sich dadurch, daß die1 untere Zwischenwalze 6 des Sextogerüstes fehlt; hier ist die dickere Arbeitswalze 7 angetrieben. Abgesehen von den Stützwalzen 1 und 2, deren Durchmesser für die aufgefundenen mathematischen Beziehungen unwesentlich ist, sind in Fig.1 und Fig. 1a die Durchmesser der Walzen mit D™ für die angetriebene oder die angetriebenen Zwischenwalzen, mit D. für die dickere Arbeitswalze und mit D™ für die dünnere Arbeitswalze angegeben.
Aus dem auf das Sextogerüst mit gleichen Zwischenwal ζ en-Durchmessern υ., abgestellten Blockschaltbild seien zunächst die beiden Rechengeräte 10 und 11 hervorgehoben, in denen aus dem eingeleiteten Differenzmoment ^JM nach den im Anspruch 1 angegebenen Formeln.(1) die erforderlichen, sich durch Momentenverschiebung ergebenden Ein ζ el-Drehmomente M1 und M2 für die Motoren 1 und 2 der Zwischenwalzen 5 und 6 errechnet v/erden, jedenfalls in Stromwerten, die in einem nachgeordneten Kraftverstärker 12 in die Speiseströme 3Λ und J2 umgewandelt v/erden. In die Rechengeräte 10 und 11 werden ferner ausser den Durchmessern der Arbeits- und Zwischenwalzen auch die an den beiden Arbeitswalzen 3>4 angreifenden Drehmomente K, eingegeben, die nach dem vorliegenden Antriebskonzept trotz des unterschiedlichen Durchmessers gleich sind. Der Wert I»L. repräsentiert somit den Betriebszustand des Walzgerüstes und wird durch die im Rechengerät 13 angegebene Formel ermittelt. Der in dieser Formel enthaltene Wert M _ für das Gesamtdrehmoment beider Antriebsmotoren 1 und 2 v/ird aus dem Rechengerät 14 bereitgestellt, in das die momentan vorliegenden Speiseströme J1 und J2 eingeführt sind und in dem die Summe J___ gebildet wird, die
ges
dem Gesamtdrehmoment M-gegntspricht.
Die mathematischen Beziehungen gehen davon aus, daß das Gesamtdrehmoment M„ konstant ist. Da aber beim Anfahren des WaIzges
gerüstes die Speiseströme J1 und J2 und damit deren Summe ansteigen, ist diese Konstanz so zu verstehen, daß durch die Einführung des Differenzmomentes/\ M in die Rechengeräte 10 und die momentane Momentensumme gleichbleibt, d.h. die Momentenverschiebung um das gleiche Differenzmoment gegenläufig erfolgt,
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Gerade hierdurch, v/ird auch der Anfahrsustand für eine richtige-Einhaltung der seitlichen AusMegung a der dünnen Arbeitswalze 3 erfasst. Hat das Walzgerüst seine vorgesehene vfelzgeschwindigkeit erreicht, "bleibt das Gesamtdrehinoment auch effektiv konstant.
Das Vorgehen der gewünschten seitlichen Ausbiegung a der dünnen Arbeitswalze 3 erfolgt in einem Einstellgerät 15, und zwar genauer gesagt durch den Quotienten ä__„ , wobei a„^^ die e,üs Festigkeitsgründen maximal zulässige Ausbiegung der dünnen Arbeitswalze 3 ist, Kit dem Einstellgerät 15 v/erden also Prozente der 1OO#igen maximal zulässigen AusMegung eingestellt, da "beim Walz'en nach visueller Beobachtung des Walzgutes oder von Meßgeräten gefahren v/ird, die die Planheit des gewalzten Bandest anzeigen*. Indem das Sinstellgerät 15 eine Einstellung von mehr als 100% nicht erlaubt, kann die dünne Arbeitswalze 3 nicht "bis zürn Bruch ausgesogen werden.
Der eingestellte Prozentwert wird einem Rechengerät 16 zugeleitet, in dem nach der Formel (3) nach Anspruch 1 das Differenzmoment^M errechnet wird. In dieses Rechengerät gehen aus ε er den Walzendurchmessern und dem im Gerät 13 ermittelten Arbeitswalzen-Drehmoment My, ein Wert Mm ein, der das aufgrund der Aushiegung der dünnen Arbeitswalze 3 maximal zulässige Drehmoment an der dünnen Arbeitswalze ist und somit als !Festwert für ieden Durchmesser errechenbar vorliegt.
Aus dem Rechengerät 16 wird das Differenzmoment Δ M den "beiden parallel nachgeschalteten Rechengeräten 10 und 11 zugeleitet, in denen - wie schon erläutert - die gegenläufige Momentenverschiebung erfolgt und ausgangsseitig Signale erzeugt werden, die den für die gewünschte Biegeauslenkung der dünnen Arbeitswalze erforderlichen Ein ζ el-Drehmoment en M^ und M2 entsprechen.
Pur ein Quintowalzgerüst nach Fig.1a gilt das Blockschaltbild nach Pig.1 mit der KaSgabe, daß DM gleich DA gesetzt wird. Was die Rechengeräte-10 und 11 angeht, gelten dann die Formeln
(2) nach Anspruch 1.
— 6 —
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Das Ausführungsbeispiel nach Fig.1 mit einem Rechengeräte enthaltenden offenen Regelkreis wurde in erster Linie dargestellt, um das Verständnis der messungslosen und allein auf mathematischen !Beziehungen gegründeten Moment enver Schiebung gemäß der Erfindung- zu fördern. Da von den Rechengeräten nur einfache Rech-^enarten abverlangt werden, "besteht auch eine andere Eöglichkeit des Aufbaues der elektrischen Schaltung, nämlich die der Nachbildung eines Nomogramms nach Pig.2 und Anspruch 2, mit der man zu der Lösung einer festverdrahteten Schaltung gelangt.
Das in "Pig. 2 dargestellte "Nomogrammgerät" 20 enthält eine solche festverdrahtete Schaltung, in der für ein vorgegebenes 3YL· von "beispielsweise 300 kpm, also für ein- maximal zulässiges Drehmoment an der dünnen Arbeitswalze, Kurvenscharen auf der Grundlage der Formeln (1) bezw, (2) mit (3) nach Anspruch 1 eingegeben sind, die sich - in der zeichnerischen Darstellung als Geraden darstellen'. Links sind in einer senkrechten, linearen Skala/die Prozentwerte von ·■— von 0 bis 10054 aufgetragen,
max
von denen der gewünschte Wert am Einstellgerät 15 eingestellt wird. Das Nomogramm enthält ferner eine senkrechte Skala 22 mit einer linearen Einteilung von 0 bis 2800 kpm für die möglichen G-esamtdrehmomente M sowie senkrechte Skalen 23 und
ges
von 0 bis jeweils 1500 kpm für die sich bei der Momentenverschiebung ergebenden Einzel-Drehmomente K^ und M2.
Durch die in Verlängerung der Skalen angedeuteten Ein- oder Ausgangspfeile versteht sich mit Blick auf Fig.1, daß das !Tomogrammgerät 20 dem Rechengerät 14 zur Ermittlung des Gesamtdrehmomentes H___ nachgeordnet ist und im übrigen die Rechenges
geräte 10,11 und 16 ersetzt, ebenso das Rechengerät 13 zur Einführung des den Betriebszustand repräsentierenden Drehmomentes an den Arbeitswalzen. Ausganges ei tig liefert'das ITomogrammgerät 20 die Einzel-Drehmomente M1 und M2 bezv/. diesen proportionale Signale, die dem Kraftverstärker 12 zugeführt sind. Insoweit ist Pig.2 ein Teil des in Fig.1 dargestellten offenen Regelkreises. Die Relation der Skalen 21,22,23 und 24 sowie ihre
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Abstände voneinander ergeoen sich aus den mathematischen Beziehungen und sind insoweit in einer festyerdrahteten Schaltung nachgebildet, v/ie der Steuerungs- und Regelfachmann weis.
In Fig.2 ist eine Linie 26 eingezeichnet, die von der Karke 100% der Skala 21 ausgeht und deren Neigung von dem vorliegenden G-esamtdrehmoment von 900 kpm auf der Skala 22 bestimmt v/ird. Diese Linie 26 ist eine unter vielen Kurvenscharen, die über das Einstellgerät 15 und das vom Rechengerät 14 gelieferte G-esamtdrehmoment M abgerufen wird, Wie ersichtlich, schneidet die Linie 26 die Skalen 23 und 24 in den Marken 600 kpm für M.J und 300 kpm für M^, womit die vertrimmten be zw. verschollenen Einzel-Drehmomente für die Antriebsmotoren 1 und 2 festliegen.
Es versteht sich, daß . jede.m auf Skala 21 eingestellten Prozentwert und _ jedem Gesamtdrehmoment der Skala 22 eine
. eine.· Gerade- entspricht, die im Schnittpunkt mit den Skalen 23 und 24 die Momentenaufteilung liefert. Da alle Skalen bei. KTuIl anfangen, schließt der eine Grenzwert des schaltungsmässig nachgebildeten Nomogramms den .Anfahrsustand des Walzgerüstes ein. Der andere Grenzwert ist durch die gestrichelte linie 27 dargestellt, die der Kurve für ein maximales Gesamtdrehmoment von 2700 kpm und 100%ige Biegeauslenkung der dünnen Arbeitswalze entspricht und die eine Momentenverteilung von 1200 gegen 1500 kpm liefert.
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Claims (2)

  1. PATENTANWALT DIPLrING. C. O. BOFCKER 2 5 5 Q Ω 1 R
    6670 ST.INGBERT(SAAP.), ENSHEIMERSTR.48
    24.12.1975 S555
    Walzmaschinenfabrik August Schmitz G#m.b.H. Düsseldorf-Rath
    Patentansprüche
    Drehmomenten-Steuerung -zur Beeinflussung der seitlichen Ausbiegung einer ersten dünnen Arbeitswalze aus der Achsebene von mindestens vier weiteren Walzen eines Mehrwalzengerüstes zum Walzen von Band, von denen eine die zweite Arbeitswalze ist, die einen größeren Durchmesser als die erste Arbeitswalze hat, wobei die dünne Arbeitswalze von einer angetriebenen Zwischenwalze über Reibungsschluß angetrieben und die dickere Arbeitswalze unmittelbar oder ebenfalls von einer Zwischenv/alze über ReibungsSchluß angetrieben ist, mit einer Einrichtung zum Einstellen einer Differenz zwischen den Einzel-Drehmomenten an den durch je einen Antriebsmotor angetriebenen Walzen unter Konstanz des Gesamtantriebsdrehmomentes des Walzgerüstes, um die gewünschte seitliche Ausbiegung der dünnen Arbeitswalze und damit deren von der Ausbiegung abhängige Walzenbombierung konstant zu halten,
    gekennzeichnet durch einen offenen Regelkreis mit einer elektrischen Schaltung, die Rechengeräte und ein Einstellgerät (15) zum Vorgeben eines der gewünschten seitlichen Ausbiegung (a) der dünnen Arbeitswalze entsprechenden Wertes
    s. umfasst/
    (amax ),/entsprechend dem die in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Walzgerüstes festgestellten Einzel-Drehmomente (K11M2) der Antriebsmotoren (1,2) um ein gleiches errechnetes Differenzmoment K) gegenläufig unter Konstanz des momentanen Gesamtdrehmomentes (K_oa) verschoben werden, und
    ges
    zwar unter Verwendung der Formeln
    709830/0394
    31328-438. Gebr.RaehÜna Bant.
    ORIGINAL INSPE
    Telefon: {06894) 14396, Wohnung 7124 · Konten:Postscheckami Essen 101328-438, Gebr.Röchling Bank S». Ingbert 2^.0J3^490 _ j»
    M1 = Vl^
    für die Momentenaufteilung "bei einem Sextowalzwerk, bezw.
    M1 = 1V^ ~^M ϊ M2 s 14W * Δ M für die Moment enauf teilung bei einem Quint oval ζ werk, und
    für das Differenzmoment,
    worin "bedeuten:
    Dj5 der Durchmesser einer oder "beider Zwischenwalzen (5,6), D^ der Durchmesser der dünnen Arbeitswalze (3),
    D. der Durchmesser der anderen, dickeren Arbeitswalze (4 bezw,
    a die gewünschte seitliche Ausbiegung der dünnen Arbeitswalze, amax die aus I'es'fcigke;i-"t'sgründen maximale zulässige Ausbiegung
    der dünnen Arbeitswalze,
    Mrj, das aufgrund der Ausbiegung der dünnen Arbeitswalze
    maximal zulässige Drehmoment an der dünnen Arbeitswalze, und
    Kt das sich an jeder Arbeitswalze je nach dem Betriebszustand einstellende, gleiche Drehmoment, das aus den Stromaufnahmen der Antriebsmotor errechnet wird.
  2. 2. Drehmoment en-Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet t daß die elektrische Schaltung ein Kurvenscharen darstellendes Komogramm nachbildet (Pig.2), bei dem die beiden Grenzwerte der einschließlich des . .Anfehrzustandes des Walzgerüstes möglichen und für jeden Betriebszustand konstanten Gesamtdrehmomentes (K^es) eingegeben sind, wobei durch Einstellen der gewünschten Ausbiegung und Einführung des momentanen Gesamt drehmoment es eine Kurve (26) des · Uomogramms abruf bar ist, die die Werte für die resultierenden Einzel-Drehmomente (KL1Mp) unter Berücksichtigung einer Momentenverschiebung unter dem Differenzmoment (4M) liefert;
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DE19752559016 1975-12-29 1975-12-29 Einrichtung für die Drehmomentensteuerung eines Mehrwalzengerüstes zum Walzen von Band zur Beeinflussung der seitlichen Ausbiegung einer Arbeitswalze aus der Achsebene Expired DE2559016C3 (de)

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