DE2559016A1 - Drehmomenten-steuerung fuer ein mehrwalzengeruest mit einer duennen arbeitswalze zum walzen von band - Google Patents
Drehmomenten-steuerung fuer ein mehrwalzengeruest mit einer duennen arbeitswalze zum walzen von bandInfo
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Description
PATENTANWALT ΟίΡΙ,-lNG- C. O. BOECKER
6670 ST.INGBERT(SAAR). ENSHEIMERSTR.48 2559016
-**.• * 24.12.1975
S 553
Walzmaschinenfabrik August Schmitz G-.m.l.K. -
Düsseldorf-Rath
Drehmoment en-Steuerung für ein Mehrwalzengerüst
mit einer dünnen Arbeitswalze zum Walzen von Band
Die Erfindung "betrifft eine Drehmomenten-Steuerung zur Beeinflussung
der seitlichen Ausbiegung einer dünnen Arbeits-■walze
aus der Achsebene^ von mindestens vier weiteren Walzen
eines Hehrwalzengerüstes zum Vfelzen von Ba.nd nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1. Bisher "bekannte Drehmoment en Steuerungen
dieser Gattung benötigen eine Meßeinrichtung zum Feststellen von Größe und Richtung der Biegeeuslenkung der
dünnen Arbeitswalze, auch Taylorwalze genannt, sowie einer. Soll-Istwert-Vergleich zur Ermittlung'eines Pehlersignals.
(DT-AS 14 52 166). über das Fehlersignal werden die Speiseströme
der beiden einzeln gespeisten Antriebsmotoren der
angetriebenen Walzen, zu denen die dünne Arbeitswalze nicht gehört, geregelt verändert.
Die seitliche Ausbiegung der dünnen Arbeitswalze, die sich an einer Stütz- oder Zwischenwalze abstützt, ermöglicht eine veränderliche
"Walzenbombierung", wie sie auch durch bekannte Balligkeitssteuerungen mit veränderlicher Durchbiegung von
Arbeitswalzen in der Achsebene der "Walzen erhalten werden kann.
In der Praxis hat die bekannte Drehmoment en-Steuerung mit Meßeinrichtung
und geschlossenem Regelkreis zwei gravierende Mängel gezeigt:
• 1. Beim Anlaufen des Walzwerkes aus dem Stillstand befinden
sich die Antriebsmotoren in einem "P.egelsumpf ", "bei
dem die Ströme bis zur Höhe der Strombegrenzung enwechse
können. Dieser Zustand dauert an, bis eine minimale Walz geschwindigkeit erreicht ist, die meistens der Einfädel-
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geschwindigkeit entspricht, mit der der Bandanfeng in
den Haspel einläuft. Erst ab dieser'Geschwindigkeit ist ein geregeltes Fahren der Walzgerüstes möglich. Da bis
zu diesem Betriebszustand der Regelkreis nicht.wirksam werden kann, entstehen am Bandanfang und am Eandende
Bandlängeri, die nicht mit der optimalen V/alzenbombierung gefahren sind und damit nicht den Toleranzanforderungen
entsprechen.
2, Das unmittelbar neben der dünnen Arbeitswalze angebrachte Keßglied ist dem rauhen Walzbetrieb unmittelbar ausgesetzt
und kann durch Undichtigkeiten, verbunden mit dem Eindringen von Walzöl oder Walzemulsion, sowie durch Bandrisse "beschädigt
werden. Mit Rücksicht auf die geforderte Regelgenauigkeit kann die Keßeinrichtung nicht ausserhalb der
Gefahrenzone angebracht werden. Ein Ausfall der Keßeinrichtung hat jedoch eine Stillsetzung des Walzgerüstes
sowie eine lange Stillstandszeit zur Folge,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die im Oberbegriff
des Anspruches definierte Drehmomenten-Steuerung von der Notwendigkeit
einer Feßeinrichtung zum Feststellen der Biegeauslenkung der dünnen Arbeitswalze freizumachen. Diese Aufgabe
schließt nicht aus, daß eine solche Keßeinrichtung zu Eontrollzwecken
oder für eine manuelle Steuerung eingebaut ist. Die lösung dieser Aufgabe ist ein offener Regelkreis mit den !merkmalen
des Anspruches 1, Als festverdrahtete Schaltung kann der Regelkreis auch einem ITomogramm nach Anspruch 2 nachgebildet
sein. .
Durch die Erfindung wird erreicht, daß jedem gewünschten Arbeitszustand,
d.h. jeder gewünschten Walzenbombierung die erforderliche
Momen-fcenverschiebung über gefundene mathematische Beziehungen
zugeordnet wird, so daß die Aufteilung der Speiseströme für die Antriebsmotoren bereits vorgegeben ist tmd nicht erst
durch die Messung der Biegeauslenkung der dünnen Arbeitsv/alze
iterativ dem Sollzustand angenähert wird. Die sich aufgrund der mathematischen Beziehungen für jeden Betriebszustand ergebende
Komentenvers chi ebung stimmt auch für den Anfahrzustand des 7/alzgerüstes,
so daß unbrauchbare Bandanfänge oder Bandenden nicht mehr auftreten und w.egen der Eliminierung des S.oll-Istwert-Vergleichs
regeltechnisch bedingte Überregelungen vermieden sind.
Unter dem jeweiligen Betriebszustand ist das rlhmoment zu
verstehen, das je nach der eingestellten Stichabnahme und dem
Verformungswiderstand des Walzgutes als für die tatsächliche
Walzgeschwindigkeit von den Arbeitswalzen aufzunehmen ist,, das mit··My. bezeichnet wird und aus der Formel
· *T\ _ "ΤΛ " · TUT *
errechenbar ist, wobei das Gesamtdrehmoment M_A_ sich aus der
ges
abzugreifenden Summe der Einzelströme Jy und Jp der Antriebsmotoren
ergibt nach der Formel
Jges = J1 + J2 d Mges · <5)
Formel (4) gilt für ein Sexto-Walzgerüst; für ein Quintowalzgerüst
ist D^ gleich D,T zu setzen.
¥enn im Rahmen der Patenfbeschreibung von einer Konstanz des
Gesamtdrehmomentes gesprochen wird, so ist hierunter stets die
momentane Momentensumme gemeint, deren Einzel-Drehmonente der
.Antriebsmotoren erfindungsgemäß durch ein Diff erenznor.ent ΔΜ
gegenläufig verschoben v/erden und die erst bei der gewünschten
Walzgeschwindigkeit - gleichen Yerformungswiderstand des "ws.lz.-gutes
vorausgesetzt - tatsächlich konstant bleibt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigen
Fig,"* ein Blockschaltbild der Steuerung in Verbindung
mit einem Sexto-Walzgerüst,
Fig.1a ein Quinto-^alzgerüst, auf das die Steuerung
nach Fig.1 Anwendung finden kann, und Fig.2 die schematische Darstellung einer Schaltung in ■
der Nachbildung eines ITomogramms.
Das in Fig.1 dargestellte Sexto-Walzgerüst hat zwei Stützwalzen
1,2, zwei Arbeitswalzen 3,4 und zwei angetriebene Zwischenwalzen 5».6. Die Arbeitswalze 3 ist die dünne sogenannte
Taylorwalze, deren seitliche Ausbiegung a durch die Dreh- · momenten-Steuerung gemäß der Erfindung vorgegeben und auch
.gehalten werden kann. Die seitliche Ausbiegung a kann auch auf Null gestellt werden, womit· die "Kalzenbombierung minimal
"wird. _
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Das'Quintogerüst nach Pig.1a "unterscheidet sich dadurch, daß
die1 untere Zwischenwalze 6 des Sextogerüstes fehlt; hier ist
die dickere Arbeitswalze 7 angetrieben. Abgesehen von den Stützwalzen 1 und 2, deren Durchmesser für die aufgefundenen
mathematischen Beziehungen unwesentlich ist, sind in Fig.1
und Fig. 1a die Durchmesser der Walzen mit D™ für die angetriebene
oder die angetriebenen Zwischenwalzen, mit D. für die dickere Arbeitswalze und mit D™ für die dünnere Arbeitswalze angegeben.
Aus dem auf das Sextogerüst mit gleichen Zwischenwal ζ en-Durchmessern
υ., abgestellten Blockschaltbild seien zunächst die
beiden Rechengeräte 10 und 11 hervorgehoben, in denen aus dem
eingeleiteten Differenzmoment ^JM nach den im Anspruch 1 angegebenen
Formeln.(1) die erforderlichen, sich durch Momentenverschiebung ergebenden Ein ζ el-Drehmomente M1 und M2 für die Motoren
1 und 2 der Zwischenwalzen 5 und 6 errechnet v/erden,
jedenfalls in Stromwerten, die in einem nachgeordneten Kraftverstärker
12 in die Speiseströme 3Λ und J2 umgewandelt v/erden.
In die Rechengeräte 10 und 11 werden ferner ausser den Durchmessern der Arbeits- und Zwischenwalzen auch die an den beiden
Arbeitswalzen 3>4 angreifenden Drehmomente K, eingegeben, die
nach dem vorliegenden Antriebskonzept trotz des unterschiedlichen Durchmessers gleich sind. Der Wert I»L. repräsentiert
somit den Betriebszustand des Walzgerüstes und wird durch die
im Rechengerät 13 angegebene Formel ermittelt. Der in dieser Formel enthaltene Wert M _ für das Gesamtdrehmoment beider
Antriebsmotoren 1 und 2 v/ird aus dem Rechengerät 14 bereitgestellt, in das die momentan vorliegenden Speiseströme J1 und J2
eingeführt sind und in dem die Summe J___ gebildet wird, die
ges
dem Gesamtdrehmoment M-gegntspricht.
Die mathematischen Beziehungen gehen davon aus, daß das Gesamtdrehmoment
M„ konstant ist. Da aber beim Anfahren des WaIzges
gerüstes die Speiseströme J1 und J2 und damit deren Summe ansteigen,
ist diese Konstanz so zu verstehen, daß durch die Einführung
des Differenzmomentes/\ M in die Rechengeräte 10 und
die momentane Momentensumme gleichbleibt, d.h. die Momentenverschiebung um das gleiche Differenzmoment gegenläufig erfolgt,
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Gerade hierdurch, v/ird auch der Anfahrsustand für eine richtige-Einhaltung
der seitlichen AusMegung a der dünnen Arbeitswalze
3 erfasst. Hat das Walzgerüst seine vorgesehene vfelzgeschwindigkeit
erreicht, "bleibt das Gesamtdrehinoment auch effektiv
konstant.
Das Vorgehen der gewünschten seitlichen Ausbiegung a der dünnen Arbeitswalze 3 erfolgt in einem Einstellgerät 15, und zwar
genauer gesagt durch den Quotienten ä__„ , wobei a„^^ die
e,üs Festigkeitsgründen maximal zulässige Ausbiegung der dünnen
Arbeitswalze 3 ist, Kit dem Einstellgerät 15 v/erden also Prozente
der 1OO#igen maximal zulässigen AusMegung eingestellt,
da "beim Walz'en nach visueller Beobachtung des Walzgutes oder
von Meßgeräten gefahren v/ird, die die Planheit des gewalzten Bandest anzeigen*. Indem das Sinstellgerät 15 eine Einstellung
von mehr als 100% nicht erlaubt, kann die dünne Arbeitswalze 3 nicht "bis zürn Bruch ausgesogen werden.
Der eingestellte Prozentwert wird einem Rechengerät 16 zugeleitet, in dem nach der Formel (3) nach Anspruch 1 das Differenzmoment^M
errechnet wird. In dieses Rechengerät gehen aus ε er
den Walzendurchmessern und dem im Gerät 13 ermittelten Arbeitswalzen-Drehmoment My, ein Wert Mm ein, der das aufgrund der Aushiegung
der dünnen Arbeitswalze 3 maximal zulässige Drehmoment an der dünnen Arbeitswalze ist und somit als !Festwert für ieden
Durchmesser errechenbar vorliegt.
Aus dem Rechengerät 16 wird das Differenzmoment Δ M den "beiden
parallel nachgeschalteten Rechengeräten 10 und 11 zugeleitet, in denen - wie schon erläutert - die gegenläufige Momentenverschiebung
erfolgt und ausgangsseitig Signale erzeugt werden, die den für die gewünschte Biegeauslenkung der dünnen Arbeitswalze
erforderlichen Ein ζ el-Drehmoment en M^ und M2 entsprechen.
Pur ein Quintowalzgerüst nach Fig.1a gilt das Blockschaltbild
nach Pig.1 mit der KaSgabe, daß DM gleich DA gesetzt wird.
Was die Rechengeräte-10 und 11 angeht, gelten dann die Formeln
(2) nach Anspruch 1.
— 6 —
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Das Ausführungsbeispiel nach Fig.1 mit einem Rechengeräte enthaltenden
offenen Regelkreis wurde in erster Linie dargestellt, um das Verständnis der messungslosen und allein auf mathematischen
!Beziehungen gegründeten Moment enver Schiebung gemäß der
Erfindung- zu fördern. Da von den Rechengeräten nur einfache
Rech-^enarten abverlangt werden, "besteht auch eine andere Eöglichkeit
des Aufbaues der elektrischen Schaltung, nämlich die der Nachbildung eines Nomogramms nach Pig.2 und Anspruch 2,
mit der man zu der Lösung einer festverdrahteten Schaltung gelangt.
Das in "Pig. 2 dargestellte "Nomogrammgerät" 20 enthält eine
solche festverdrahtete Schaltung, in der für ein vorgegebenes 3YL· von "beispielsweise 300 kpm, also für ein- maximal zulässiges
Drehmoment an der dünnen Arbeitswalze, Kurvenscharen auf der Grundlage der Formeln (1) bezw, (2) mit (3) nach Anspruch 1
eingegeben sind, die sich - in der zeichnerischen Darstellung als Geraden darstellen'. Links sind in einer senkrechten, linearen
Skala/die Prozentwerte von ·■— von 0 bis 10054 aufgetragen,
max
von denen der gewünschte Wert am Einstellgerät 15 eingestellt wird. Das Nomogramm enthält ferner eine senkrechte Skala 22 mit einer linearen Einteilung von 0 bis 2800 kpm für die möglichen G-esamtdrehmomente M sowie senkrechte Skalen 23 und
von denen der gewünschte Wert am Einstellgerät 15 eingestellt wird. Das Nomogramm enthält ferner eine senkrechte Skala 22 mit einer linearen Einteilung von 0 bis 2800 kpm für die möglichen G-esamtdrehmomente M sowie senkrechte Skalen 23 und
ges
von 0 bis jeweils 1500 kpm für die sich bei der Momentenverschiebung
ergebenden Einzel-Drehmomente K^ und M2.
Durch die in Verlängerung der Skalen angedeuteten Ein- oder Ausgangspfeile versteht sich mit Blick auf Fig.1, daß das
!Tomogrammgerät 20 dem Rechengerät 14 zur Ermittlung des Gesamtdrehmomentes
H___ nachgeordnet ist und im übrigen die Rechenges
geräte 10,11 und 16 ersetzt, ebenso das Rechengerät 13 zur Einführung
des den Betriebszustand repräsentierenden Drehmomentes an den Arbeitswalzen. Ausganges ei tig liefert'das ITomogrammgerät
20 die Einzel-Drehmomente M1 und M2 bezv/. diesen proportionale
Signale, die dem Kraftverstärker 12 zugeführt sind. Insoweit ist Pig.2 ein Teil des in Fig.1 dargestellten offenen Regelkreises.
Die Relation der Skalen 21,22,23 und 24 sowie ihre
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Abstände voneinander ergeoen sich aus den mathematischen Beziehungen
und sind insoweit in einer festyerdrahteten Schaltung
nachgebildet, v/ie der Steuerungs- und Regelfachmann weis.
In Fig.2 ist eine Linie 26 eingezeichnet, die von der Karke
100% der Skala 21 ausgeht und deren Neigung von dem vorliegenden G-esamtdrehmoment von 900 kpm auf der Skala 22 bestimmt
v/ird. Diese Linie 26 ist eine unter vielen Kurvenscharen, die über das Einstellgerät 15 und das vom Rechengerät 14 gelieferte
G-esamtdrehmoment M abgerufen wird, Wie ersichtlich, schneidet
die Linie 26 die Skalen 23 und 24 in den Marken 600 kpm für M.J und 300 kpm für M^, womit die vertrimmten be zw. verschollenen
Einzel-Drehmomente für die Antriebsmotoren 1 und 2 festliegen.
Es versteht sich, daß . jede.m auf Skala 21 eingestellten
Prozentwert und _ jedem Gesamtdrehmoment der Skala 22 eine
. eine.· Gerade- entspricht, die im Schnittpunkt mit den Skalen 23 und 24 die Momentenaufteilung liefert.
Da alle Skalen bei. KTuIl anfangen, schließt der eine Grenzwert
des schaltungsmässig nachgebildeten Nomogramms den .Anfahrsustand
des Walzgerüstes ein. Der andere Grenzwert ist durch die gestrichelte linie 27 dargestellt, die der Kurve für ein maximales
Gesamtdrehmoment von 2700 kpm und 100%ige Biegeauslenkung
der dünnen Arbeitswalze entspricht und die eine Momentenverteilung von 1200 gegen 1500 kpm liefert.
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Claims (2)
- PATENTANWALT DIPLrING. C. O. BOFCKER 2 5 5 Q Ω 1 R6670 ST.INGBERT(SAAP.), ENSHEIMERSTR.4824.12.1975 S555Walzmaschinenfabrik August Schmitz G#m.b.H. Düsseldorf-RathPatentansprücheDrehmomenten-Steuerung -zur Beeinflussung der seitlichen Ausbiegung einer ersten dünnen Arbeitswalze aus der Achsebene von mindestens vier weiteren Walzen eines Mehrwalzengerüstes zum Walzen von Band, von denen eine die zweite Arbeitswalze ist, die einen größeren Durchmesser als die erste Arbeitswalze hat, wobei die dünne Arbeitswalze von einer angetriebenen Zwischenwalze über Reibungsschluß angetrieben und die dickere Arbeitswalze unmittelbar oder ebenfalls von einer Zwischenv/alze über ReibungsSchluß angetrieben ist, mit einer Einrichtung zum Einstellen einer Differenz zwischen den Einzel-Drehmomenten an den durch je einen Antriebsmotor angetriebenen Walzen unter Konstanz des Gesamtantriebsdrehmomentes des Walzgerüstes, um die gewünschte seitliche Ausbiegung der dünnen Arbeitswalze und damit deren von der Ausbiegung abhängige Walzenbombierung konstant zu halten,gekennzeichnet durch einen offenen Regelkreis mit einer elektrischen Schaltung, die Rechengeräte und ein Einstellgerät (15) zum Vorgeben eines der gewünschten seitlichen Ausbiegung (a) der dünnen Arbeitswalze entsprechenden Wertess. umfasst/(amax ),/entsprechend dem die in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Walzgerüstes festgestellten Einzel-Drehmomente (K11M2) der Antriebsmotoren (1,2) um ein gleiches errechnetes Differenzmoment (Δ K) gegenläufig unter Konstanz des momentanen Gesamtdrehmomentes (K_oa) verschoben werden, undgeszwar unter Verwendung der Formeln709830/039431328-438. Gebr.RaehÜna Bant.ORIGINAL INSPETelefon: {06894) 14396, Wohnung 7124 · Konten:Postscheckami Essen 101328-438, Gebr.Röchling Bank S». Ingbert 2^.0J3^490 _ j»M1 = Vl^für die Momentenaufteilung "bei einem Sextowalzwerk, bezw.M1 = 1V^ ~^M ϊ M2 s 14W * Δ M für die Moment enauf teilung bei einem Quint oval ζ werk, undfür das Differenzmoment,
worin "bedeuten:Dj5 der Durchmesser einer oder "beider Zwischenwalzen (5,6), D^ der Durchmesser der dünnen Arbeitswalze (3),D. der Durchmesser der anderen, dickeren Arbeitswalze (4 bezw,a die gewünschte seitliche Ausbiegung der dünnen Arbeitswalze, amax die aus I'es'fcigke;i-"t'sgründen maximale zulässige Ausbiegungder dünnen Arbeitswalze,
Mrj, das aufgrund der Ausbiegung der dünnen Arbeitswalzemaximal zulässige Drehmoment an der dünnen Arbeitswalze, und
Kt das sich an jeder Arbeitswalze je nach dem Betriebszustand einstellende, gleiche Drehmoment, das aus den Stromaufnahmen der Antriebsmotor errechnet wird. - 2. Drehmoment en-Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet t daß die elektrische Schaltung ein Kurvenscharen darstellendes Komogramm nachbildet (Pig.2), bei dem die beiden Grenzwerte der einschließlich des . .Anfehrzustandes des Walzgerüstes möglichen und für jeden Betriebszustand konstanten Gesamtdrehmomentes (K^es) eingegeben sind, wobei durch Einstellen der gewünschten Ausbiegung und Einführung des momentanen Gesamt drehmoment es eine Kurve (26) des · Uomogramms abruf bar ist, die die Werte für die resultierenden Einzel-Drehmomente (KL1Mp) unter Berücksichtigung einer Momentenverschiebung unter dem Differenzmoment (4M) liefert;709830/0394
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| CN113853256A (zh) * | 2019-05-23 | 2021-12-28 | 钢铁普蓝特克股份有限公司 | 轧制机、轧制方法及工作辊的运用方法 |
| CN113853256B (zh) * | 2019-05-23 | 2024-05-17 | 钢铁普蓝特克股份有限公司 | 轧制机、轧制方法及工作辊的运用方法 |
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|---|---|
| DE2559016B2 (de) | 1978-01-19 |
| GB1567786A (en) | 1980-05-21 |
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| FR2336988B1 (de) | 1980-10-03 |
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