[go: up one dir, main page]

DE2558947A1 - Mehrschichtmesselektroden - Google Patents

Mehrschichtmesselektroden

Info

Publication number
DE2558947A1
DE2558947A1 DE19752558947 DE2558947A DE2558947A1 DE 2558947 A1 DE2558947 A1 DE 2558947A1 DE 19752558947 DE19752558947 DE 19752558947 DE 2558947 A DE2558947 A DE 2558947A DE 2558947 A1 DE2558947 A1 DE 2558947A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
measuring probe
metal
probe according
layers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752558947
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Baumgaertl
Dietrich Werner Prof Luebbers
Yukio Dr Saito
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Max Planck Gesellschaft zur Foerderung der Wissenschaften eV
Original Assignee
Max Planck Gesellschaft zur Foerderung der Wissenschaften eV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Max Planck Gesellschaft zur Foerderung der Wissenschaften eV filed Critical Max Planck Gesellschaft zur Foerderung der Wissenschaften eV
Priority to DE19752558947 priority Critical patent/DE2558947A1/de
Priority to DK353176A priority patent/DK353176A/da
Priority to CH1009676A priority patent/CH632341A5/de
Priority to JP11947476A priority patent/JPS5282498A/ja
Priority to GB43261/76A priority patent/GB1566731A/en
Priority to US05/746,328 priority patent/US4217194A/en
Publication of DE2558947A1 publication Critical patent/DE2558947A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/28Electrolytic cell components
    • G01N27/30Electrodes, e.g. test electrodes; Half-cells

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)
  • Measuring Leads Or Probes (AREA)

Description

DR. HANS W. HOFMANN
Patentanwalt
62 Wiesbaden 1
Hauberisserstraße 36 2 5 5 8 9 A
Telefon (0 6121) 7614 79
Postfach 33 26
5043 LB
MEHRSCHICHTMESSELEK T RODEN
Die Erfindung betrifft eine Messonde mit einem mit Zuleitungen versehenen hochohmigen Messwertgeber.
Messonden der beschriebenen Art werden bspw. zur Messung von polarografierbaren Grossen, wie etwa dem Sauerstoff-oder Wasserstoffpartia1 druck in Flüssigkeiten, zur potentiometrisehen Messung, wie bspw. dem pH-Wert, oder zur Messung von Ionenaktivitäten, von thermischen Grossen, wie bspw. dem Wärmestrom oder von Temperatur oder von Druck verwendet.
Beim Gebrauch solcher Messonden, die bspw. als Makrosonden ausgebildet sein können, vor allem aber beim Gebrauch von Mikrosonden dieser Art wird häufig eine enge Abgrenzung des Messfeldes gefordert, sodass eine kleine scharf umgrenzte Wirkfläche der Messonde vorliegen muss.
2/
7098'28/1041
Diese Messonden erlangen besondere Bedeutung bei Messungen in biologischen Systemen, bspw. in Blut oder in Gewebeteilen oder gar in einzelnen Zellen. Vor allem bei der zuletzt genannten Anwendung werden einmal hohe Anforderungen an die mechanische Stabilität der Messonden gestellt, da im Mikrobereich sonst die erforderlichen Manipulationen nicht möglich wären, darüber hinaus werden aber vor allem hinsichtlich der elektrischen Daten und ihrer Konstanz besonders hohe Forderungen gestellt.
Es wurde deshalb bereits versucht, die Messwertgeber, ihre Zuleitungen und ihre Isolation als Dünnschicht durch Aufdampfen Aufwalzen, Niederschlagen und Gleichstromsputtern auszubilden. C SAITO,J.Appl.Phys. 1967/979 ; BICHER,J.Appl.Phys.1970/387; NATURW. 1974/12,S.660; DAS 1 598 988 ).
Diese bekannten Schichten hatten jedoch Nachteile. So waren die Isolationseigenschaften aufgrund der Porosität der Isolator-und Meta 11 schichten chemischen oder physikochemischen Veränderungen unterworfen, weil bspw. Fremdstoffe in die Schichten eindiffundierten oder eine Hydratation an der Isolationsschicht stattfand. Die verwendeten Verfahren führten nicht zu den erforderlichen poienfreien ' Schichten. Dadurch konnten die elektrischen Daten entweder nicht erreicht werden oder sie änderten sich während des Gebrauchs.
Von diesen Veränderungen ist vor allem der elektrische Widerstand der Isolatorschicht betroffen. Das ist bei hochohmigen Messwert gebern, also solchen mit einem Innenwiderstand von etwa einem Megohm und mehr, von besonderer
709828/1041
Bedeutung, weil sich hier die Widerstandsschwankungen vol1 auswi rken.
Aber Widerstandsänderungen sind nicht nur hinsichtlich des Messignals störend. Der veränderte Widerstand ändert nämlich auch das Messfeld, weil nunmehr zusätzliche Teile der unter den Isolatorschichten liegenden Elektroden und Zuleitungsflächen mit dem Messobjekt in Wechselwirkung treten. Das Messfeld ist nunmehr weniger scharf definiert als vor Beginn der Widerstandsverringerung.
Zum Schütze gegen Verringerungen des Isolationswiderstandes ist deshalb nach der Erfindung eine Isolatorschicht durch mindestens eine diffusionsdicht geschlossene Metallschicht vers i egelt .
Die Metallschicht ist dabei derart aufgebracht, dass ein geschlossener porenfreier Überzug entsteht. Dieser wirkt als Diffusionssperre für flüssige Medien, weil er Poren und Mikrorisse in der Isolatorschicht abgedichtet, also "versiegelt hat. Das führt zu dem Vorteil, dass eine zeitabhängige
Verringerung des elektrischen Widerstandes der Isolatorschicht nicht mehr auftritt.
Die Metall schicht ist dazu vorteilhaft im Hf-FeId auf die Isolatorschicht aufgesputtert, weil bei diesem Verfahren die geforderte Dichtigkeit des Metallfilmes erreichbar ist.
Für Anwendungen, in denen die Anwesenheit von Metal 1 stören würde, oder wenn besonders stabile Isolatorschichten gefordert werden, ist die Metallschicht zwischen zwei Isolator-
709828/1041
schichten angeordnet.
Die Metallschicht kann neben ihrer Eigenschaft als Siegelfläche auch gleichzeitig als Elektrode oder als Abschirmung verwendet werden. Zur Erlangung einer guten Haftfestigkeit des Metalls auf oxidischen Substraten ist vorzugsweise Tantal verwendet.
Zur besseren Beschreibung einiger Weiterentwicklungen der Erfindung wird die folgende Verabredung getroffen: Die Messflächen der Messonden entstehen durch einen senkrecht oder gegen die Schichtebene geneigt geführten Schnitt durch die Schichten und das Substrat. Bei zylindrischen Elektroden werden die radial aufeinanderfolgenden Schichten, von der Zylinderachse ausgehend, durch " - " getrennt. Schichten, die achsial aufeinander folgen, werden durch " + " getrennt, wobei die hinter dem + stehende Schicht nach der Messfläche hin liegt. Schichten, die tangential nebeneinander liegen, werden durch " ; " getrennt. Schichten,die zusammenwirken, werden durch Klammer zusammengefasst.
Eine erste Weiterentwicklung der Erfindung besteht darin, dass die Metallschicht als Mehrfachschicht aus Metallen U = CU1 -U9-U3-... ^ausgebildet ist (Metal 1 packet). Hierbei bezeichnen U,,U , ... verschiedene Metalle. Mit solchen Metal 1packeten ist es möglichjdie jeweils unterschiedlichen Forderungen an die Ausdehnungskoeffizienten, die Haftfestigkeit und die Metal 1eigenschaften selbst zu erfüllen.
709828/1041 5/
Eine Metallschicht der Konfiguration CTa-Pt-Au-Pt-Ta) eignet sich besonders gut alsArbeitselektrode. Mit solchen Arbeitselektroden kann bspw. Gas durch Elektrolyse an der Mess teile erzeugt werden.
Die Konfiguration CTa-Pt-Ag-AgC1),wöbei die Ta-Schicht an der Isolatorschicht anl iegt,eignet sich als Referenzelektrode gut. Zur Messung von Wasserstoff ist eine Metallschicht der Konfiguration CTa-Pt-Ta) + CPd) besonders gut geeignet. Auch die Konfiguration CTa-Pt-Ta) ist als Abschirm-und Arbeitselektrode gut herstellbar und vielfach verwendbar. %-
Eine Metallschicht der Konf i gurat ion Jj(Ta-Pt-Ag ) + (AgJ -[AgC | + JAg ist für Messungen mit einer Seitenfläche und der Stirnfläche als Referenzelektrode besonders geeignet, während eine Metallschicht der Konfiguration CTa-Pf-Ta)+CAg-AgC1) für Messungen mit der Stirnfläche gedacht ist.
In Weiterentwicklung der Erfindung sind zwischen der Isolatorschicht und der Meta 11 schichtweitere Zwischenschichten angeordnet. Ein Vorteil liegt darin, dass damit eine bessere Angleichung der Temperaturkoeffiζienten und eine weitere Erhöhung der Adhäsionskräfte durch Anpassung der Materialstrukturen ermögl icht ist.
Sehr vorteilhaft ist dafür eine Zwischenschicht der Konfiguration C Ta2O-Ta2N), wobei die Ta 0 -Schicht an der Ta-Schicht anliegt.
Eine besonders gut geeignete Isolator schicht hat die Konfiguration CSi O2-Si N. -Al 0 ) .
6/
709828/1041
In Weiterentwicklung ist diese Isolatorschicht zwischen zwei Zwischenschichten angeordnet C I so 1atorpacket), hat also die Konfiguration Z=(Ta 0 -Ta3N-Si 0 -Si N^- -Al2O3-Ta2N-Ta2O5).
Eine weitere Fortenwicklung ordnet eine Metallschicht zwischen zwei Isolatorpacketen an, hat also die Konfiguration Z-U-Z (Siegelpacket). Einsolches Siegelpacket ist mit Vorteil dort verwendbar, wo besonders aggre 0ive Flüssigkeiten vorhanden sind oder wo die Anwesenheit eines Metalles vermieden werden muss.
Eine zusätzliche Verringerung des Einflusses von Wasser ist dadurch möglich, dass die Messonde unter Freilassung der Arbeitselektroden mit einer hydrophoben Schicht überzogen ist. Eine besonders 1 e icht herstellbare und stabile Schicht dieser Art besteht aus Polytitansi1oxan. Die bisher beschriebenen Schichten eignen sich gut zur Herstellung hochstabiler Sonden und können durch geringe Änderungen im Aufbau auf jedes spezielle Messproblem angepasst werden. Insbesondere durch die hohen und auch in biologischen Medien stabilen Widerstände der erfindungsgemässen Isolator— schichten ist es nunmehr auch mög1 ich, Messonden mit mehreren Messwertgebern oder auch mit zusätzlichen Arbeitselektroden zu versehen (MULT I P-Elektrode). In Weiterentwicklung der Erfindung sind deshalb weitere hochohmige, durch Isolatorpackete getrennte Messwertgeber zusätzlich angeordnet. Mit solchen Elektroden ist. Ίΐe Messung von wesentlichen Stoffwechsel grössen simultan bis in einzelnen Zellen ermöglicht.
709828/1041
Aber auch Flussgrössen können gemessen werden, wenn Arbeitelektroden zusätzlich angeordnet sind.
So kann bspw. durch eine solche Arbeitselektrode Sauerstoff oder Wasserstoff erzeugt und die Clearance dieser Stoffe mit den vorhandenen Messelektroden gemessen werden.
In einer ersten Ausführung der Erfindung zur gleichzeitigen Messung von Ionen und zur Polarografie sind auf einer Glaselektrode Schichten der KonfiguratiOn(Z-U-Z)-CTa-Pt- -Au-Pt-Ta)-Z-CTa-Pt-Ag-AgCl) unter einer gasdurchlässigen Membran angeordnet.
In einer weiteren Ausführung zur gleichzeitigen Messung von Ionen ;von (-!„Clearance und zur Erzeugung von H„ sind auf einer ionensensitiven Glaselektrode Schichten der Konfiguration Z-CTa-Pt-Ta)-CZ-CTa-Pt-Ta)+CPd) -Z-CTa-Pt-Ag-AgCl)) unter einer gasdurchlässigen Membran angeordnet.
In einer anderen Ausführung der Erfindung zur quas i punktf örmi gen Messung von Ionen und Wasserstoff sind auf einem in Pb-Glas eingeschmolzenen Pt-Draht Schichten der Konfiguration Draht-Pb Glas<CTa-Pt~Ta)+CPd)-Z-CTa-Pt-Au-Pt-Ta)-Z) unter einer gasdurchlässigen Membran angeordnet. In einer weiteren Ausführung zur gleichzeitigen Messung von Ionen, von Wasserstoff, von Sauerstoff und zur Erzeugung von Wasserstoff sind auf fünf, in b1eifreiem,hochiso 1 ierendem Glas eingeschmolzenen Pt-Drähten Schichten der Konfiguration {cTa-Pt-Ta)+CAg-AgC I )-Z-CTa-Pt-Ta)+CAg-AgC I)-Z-C; fjc Ta-Pt-Ta)^AgJ-JAgCl]J + Z;|^Ta-Pt-Ta;+CAgmgCi| +jAgübjOj -t- jiMeiiiorarii angeordnet ,wobei die Platindrähte mit ionensensitivem Glas versehen sind.
709828/1041
Es können auch Drähte aus anderen einschmelzbaren Metallen verwendet werden. In einer anderen Ausführung der Erfindung zur Messung in kleinen zylindrischen Messarealen sind auf einer Pb-Glaskapillare Schichten der Konfiguration Cu )+(Ionensensitive Schicht)-Z angeordnet, wobei die nach dem Messobjekt hin offene: Kapillare mit einem Elektrolyten gefüllt ist, in dem sich eine Referenzeld<trode befindet. Als Verfahren zur Herstellung der beschriebenen Schichten eignet sich besonders gut das Sputtern im Hf-FeId, weil dadurch die geforderte Dichtigkeit der Schichten erreichbar i st.
Insbesondere zur Herstellung der Metal 1 schichten ist dabei die
9
Hf-Leistung:10-40 W/cm Targetfläche eines Targets aus dem zu sputternden Metall,in einer Gasatmosphäre G mit einem Druck pG = 8.10 torr Ar, über 5-10 Min.
Zur Herstellung von Al 0 Schichten und von Si 0„ Schichten ist die Hf- Leistung : 30-50 W/cm2 Targetfläche auf ein Al2O3 Target oder ein Si 0„ Target,in einer Gasatmosphäre G mit
-k -4
einem Druck p„ = 3.10 O0 + 5.10 Ar,über 30 Min.
VJ L
Zur Herstellung von Si, N. Schichten ist die Hf-Leistung:
2
30-50 W/cm Targetfläche auf ein Si, N. Target,in einer
-h -h
Gasatmosphäre G mit einem Druck p~ = 3.10 N0 + 5.10 Ar,
tr ί
über 30 Min.
Unter solchen Bedingungen findet eine Reaktion zwischen dem Targetmaterial in der Gasphase und in dem Niederschlag statt, sodass sich Isolatorschichten von sehr dichtem Aufbau auf •dem Schichtträger bilden. Auf diese Weise können auch Schichten aus anderen nichtleitenden Verbindungen niedergeschlagen werden, wenn die Drck υθη u-ftnu^Ci und Reaktionsgas den
709828/1041
-ζ+
Gesamtdruck pn = 8.10 ergeben.
(j
Die Hf- Sputtertechnϊk gestattet es auch,ionensensitive Glasschichten mit hinreichender Genauigkeit und ohne Verlust der Ionensensitiνitat aufzubringen, indem ein Target des ionensensitiven Glases einer Hf-Leistung von
2
von 10-40 W/cm Targetfläche bei einem Gasdruck von
-h -L·
pr = 3.10 O0 + 5.10 Ar über 1-2 Stunden ausgesetzt ist.
tr Z
Ausbildungen der Verfahren bestehen darin, die Schichtträger während des Sputterns aufzuheizen. Beim Sputtern OuF ionensensitives Glas ist dabei die Schichtträgertemperatur kleiner als 80°C.
Hydrophobe Schichten werden vorteilhaft durch Glimmentladung aufgebracht.
Ist _ der_.Schi-chtt rager e ine Gl askap i 1 lare, dann ist die Herstellung verbessert, wenn die Glaskapillare mit einem Lichtleiter verbunden ist. Dadurch leuchtet die Kapillare auf und die erforderlichen Manipul ationen;wie Anschleifen, Formieren und Maskieren sind unter optischer Kontrolle vornehmbar.
Eine weitere spezielle Messonde zur polarografisehen Bestimmung von Gaspartia 1 drucken, insbesondere des Sauerstoffpartialdruckes in wässriger Lösung insbesondere in biologischen Medien weist eine die Wirkfläche in bekannter Weise gegen Vergiftung schützende Membran auf und die Messelektrode ist als zwischen einem Isolierenden Trägerkörper und einer aus dünnen Filmen
709828/1041
sandwichartig aus verschiedenen abwechselnd übereinander aufgebrachten Isoliermaterialien aufgebauten Isolatorschicht angeordneter Dünnfilm aus Edelmetall oder einer Metallegierung mit Edel metal 1eigenschaften ausgebildet, wobei die Wirkfläche als Schnittfläche der Filme mi.t einer im Wesentlichen senkrecht zur Filmebene angeordneten Messfläche gebildet ist und wobei die Sandwichschichten in Verbindung mit anliegenden Metal 1 schichten als Falle für unerwünschte durchdiffundierende Stoffe ausgebildet sind.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der nachfolgenden Zeichnung schematisch dargestellt.
Es ze i gen:
Fig.! den Gesamtaufbau einer Mikromessonde zur Messung von Ionenakt ivi täten.
Fig.2 und 3 einen Schnitt der Spitze der Messonde.
Fig.k einen Schnitt durch die Spitze einer ionensensitiven Glaselektrode mit Innenpuffer.
Fig.5 einen Schnitt durch die Spitze einer mit Pufferlösung gefüllten Glaselektrode mit einem Siegelpacket.
Fig.6 einen Schnitt durch die Spitze einer Glaselektrode mit einem Siegelpacket und einer Referenzelektrode.
Fig.7 einen Schnitt durch die Spitze einer Glaselektrode mit einer zusätzlichen Arbeitselektrode.
709828/1041
-Ή—
Fig.8 einen Schnitt durch die Spitze einer Glaselektrode zur gleichzeitigen H„-Erzeugung und zur H2-C1earance-Messung.
Fig.9 einen Schnitt durch eine Pt-Drahtelektrode zur punktförmigen Erzeugung von Indikatorgas, zur Messung von H„- Kinetik , von .Ionenaktivitäten und von 0~ Partialdrucken.
Fig.10 einen Schnitt durch die Spitze einer ionensensitiven Messelektrode mit gesputterten Schichten und innerer Elektrolytfüllung mit Bezugselektrode.
Fig. 11 den Gesamtaufbau einer Makroelektrode CMULTIP-Elektrode)
In Fig.! ist die Erfindung zur Übersicht am Beispiel einer Mikrosonde zur Ionenmessung dargelegt. Ein mit einer Aussenisol at ion B und einer elektrischen Abschirmung C versehenes Koaxialkabel A, dessen Kupferdrähte E mit Polyäthylen D isoliert sind, ist mit Pech G in eine Teflonbuchse F eingegossen Ein Bleiglasrohr I ist mit Araldit H mit dem Kabel A verbunden. An der Lötstelle J ist zur besseren Kontaktierung ein als Schraubenfeder wirkender Pt-Draht K von 100 um Durchmesser mit dem Kupferdraht E verbunden. Der Pt-Draht setzt sich als gerader Pt-Draht M fort und verläuft durch Ca Cl „-Granulat L in den ausgezogenen Teil N der Kapillare, wobei das wechsel strom-
elektrolytϊsch geätzte Ende M des Drahtes spaltlos dicht in «<I
° die Bleiglaskapillare N eingeschmolzen ist. Das Ca Cl„-Granulat CO ζ
J0 dient als Trockenmittel.
>s» Die Messfläche an der Spitze S I r-t in Fig 2 und Fig.3
O vergrössert dargestellt und zeigt in Fig.2 eine Messfläche, ■""* die etwa senkrecht 'Z Uy io^de^, ^^^ weri auf t und damit kreis-
förmigen Querschnitt hat, während Fig.3 eine gegen die Achse der Messonde geneigte und damit el 1 ipsenförmige Messfläche zeigt.
In Fig 2 und Fig.3 ist M der wechsel stromelektrolytIsch geätzte Pt-Draht, N das zur Kapillare ausgezogenen Bleiglasrohr I. 0 ist eine Tantalzwischenschicht, P ist eine Isolatormehrfachschicht, die von Innen nach aussen aus Al2O-Si5N^-Si 0 -Ta N-Ta„O besteht. 0 ist eine gesputterte ionensensitive Glasschicht, R ist eine Metallmehrfachschicht, die von innen nach aussen aus einer Ta-Unterschicht, einer Pt-Zwischenschicht und einer galvanisch chlorierten Ag-Schicht besteht. Eine solche Schicht kann zu Zwecken der elektrischen Abschirmung oder auch als Referenzelektrode dienen.
Die Isölator-und Metal 1 schichten können abweichend von den beschriebenen Beispielen in anderer Weise aufgebaut sein, wenn die Messbed i ng'üng en dies erfordern sollten. Die im Folgenden angegebenen Beispiele sind jedoch vorteilhafte Anordnungen, die für die inder Regel auftretenden Messprobleme besonders gut geeignet sind. Zur Vereinfachung ist für die in Fig 4-11 benutzten Bezeichnungen eine Liste der dort vorkommenden Teile zusammengestellt.
709828/1041
1 Innenpufferfül 1ung
Z Isolatorschicht, Isolatorpacket U Metallschicht, Metallpacket
4 gasdurchlässige Membran
5 hydrophober Film
6 Elektrolyt
21 Isolatorschicht
22 Zwischenschicht
31, Metallpacket CTa-Pt-Au-Pt-Ta)
32 Metallpacket CTa-Pt-Ag-AgCO
33 Metallpacket CTa-Pt-Ta)+CPd)
34 Metall packet CTa-Pt-Ta)
35 Metal Tpacket |^Ta-Pt-Ta) + CA^-AgCl| + jÄgC lj
36 Metal!packet CTa-Pt-Ta)+CAg-AgC1)
101 Ionensensitive Glasschicht, gesputtert, pH
102 Ionensensitive Glasschicht, gesputtert, pNa
103 Ionensensitive Glasschicht, gesputtert, pK
201 Schicht Ta3O5
202 · Schicht Ta2N
203 Schicht Al ^3 2 0 4 Schicht Si3N4 205 Schicht S! O3
301 Schicht Ta
302 Schicht Pt
303 Schicht Au
304 Schicht Ag
709828/1041
255894?
1001 Ionensensitives Glas, massiv
1002 Pb-Glas, massiv
1003 Pb-freies, hochisolierendes Einschmelzglas
3021 Pt, massiv, 20OyUm
3022 Pt, massiv, lOOyUm
3023 Pt, massiv, wechsel stromelektrolytisch geätzt 3031 Au, galvanisiertzur Verstärkung
3041 Ag, galvanisiert ZUr Verstärkung
3O52 AgCl, galvanisiert
3001 Pd-Schwarz, galvanisiert
In Fig.4 ist eine Isolatorschicht Z, die auch als ein Isolatorpacket aufgebaut sein kann, auf einem Träger aus ionensensitivem Glas 1001 angeordnet. Als Isolatorpacket besteht sie aus einer Isolatorschicht 22 zwischen zwei Übergangssch ichten 21 . Die Isol atorschicht^· i hrerse i ts besteht aus Si O2 C205), 51^i1 (-20^r und A12°3 ^203^ d 'e ÜbergangsschichtNaus Ta3N C202) und Ta3O C20O . Eine Metallschicht U, die aus Tantal C301) oder Titan oder aus einem Metallpacket bspw. CTa-Pt-Ta), bestehen kann,ist auf das Isolatorpacket im Hf-FeId aufgesputtert und versiegelt damit das Isolator— packet vollständig gegen das Eindringen von Fremdstoffen. Ein hydrophober Film 5, durch Glimmentladung oder Tauchen aufgebracht,. verhindert den Angriff von Wasser und eine etwa daraus folgende Hydratation. Durch die Abdeckung des Ionenensitiven Glases bis auf eine freistehende Spitze beim Sputtern entsteht ein
709828/1041
-w-
•η-
kleines, sehr genau definiertes Messfeld. Die Messonde eignet sich zur Messung von Ionenaktivitäten, d i e gesamte Messonde hat mit einem Innenpuffer 1 die Konfiguration l-1001-j|z-30i) -f{3 01)_ Die für die Herstellung notwendige Abdeckung des ionensensitiven Glases kann optisch dadurch' erleichtert werden, dass das Glas 1001 an seinem der Spitze gegenüberliegenden Ende mit einem Lichtleiter verbunden ist. Dadurch tritt Lichtstrahlung am Ende der Spitze aus und diese stellt sich als sehr heller Punkt dar.an dem dann die erforderlichen Herstellungsmanipulationen leicht vornehmbar sind.
In Fig.5 ist das Isolatorpacket Z aus Fig.4 zu einem Siegelpacket Z301Z erweitert, indem ein weiteres Isolatorpacket Z auf dem Metallpacket U bzw. der Metallschicht 301 aufgebracht ist Dabei kann das Siegel packet Z301Z entweder stumpf enden, wie auf der linken Seite der Fig.5 oder die Schichten können sich an das ionensensitive Glas ansch1iessen, wie auf der rechten Seite von Fig.5. Die Schichtkonfiguration ist Z301Z, die Messonde eignet sich zur Messung von Ionenaktivitäten in aggressiver wässriger Lösung.
In Fig.6 ist eine Referenzelektrode 32 dargestellt, die, wie Fig 6a zeigt, aus Tantal (301), Platin (302), Silber (304) und einer Si1berchloridschicht(3052) aufgebaut ist. Mit 32 = (301-302-304-3052) ist die Konfiguration 1001-Z301Z-32, die Messonde eignet sich zur Messung von Ionenaktivitäten und zur 0 -Messung.
In Fig.7 ist auf dem Siegelpacket Z301Z eine Polarografie-
709828/1041
elektrode aufgebracht, die aus Schichten Tantal (301) Platin (302) und Gold (303), die als Schicht 31 = (301- -302-303-302-301) zusammenwirken, wie Fig.7a darstelIt,besteht. Auf dem Metallpacket 31 liegt ein weiteres Isolatorpacket Z und darauf ein Metallpacket 32 als Referenzelektrode. Über den gesamten Schichtaufbau ist eine für das zu messende Gas durchlässige Membran 4 gezogen. Die Elektrodenkonfiguration
ist also 1001-[(Z301Z-31-Z-32)+(tfj}-ffJ.Dle Messonde eignet sich zur gleichzeitigen Messung von Ionenaktivitäten und-des Säuerst offpart ϊal drucks.
In Fig.8 ist auf einen Konus aus ionensensitivem Glas 1001 zuerst eine Isolatorschicht Z sodann ein Metallpacket 34, das aus Tantal ,Platin in der Konfiguration (Ta-Pt-Ta) besteht, aufgebracht. Darauf folgen eine Schicht 33, die entsprechend Fig.8a aus Tantal, Platin, Tantal besteht und die Konfiguration 33 = (301-302-301)+(30O1) aufweist, auf deren Stirnfläche
3oof also eine Schicht aus Pal 1 ad i umschwarz^1 angeordnet ist.
Auf die Schicht 33 folgt eine weitereIsolatorschicht Z und eine Schicht 32 als Referenzelektrode. Mit einer solchen Messonde der Konfiguration 1 00 1-Z-34-£z-33-Z-32)+(4|-$]d i e also bis an die Arbeitelektrode 34 hin mit einer Membran 4 überzogen ist, können gleichzeitig Ionenaktivitäten gemessen, Wasserstoff erzeugt und gemessen werden.
In Fig.9 ist ein auf weniger als 0,5 um wechselstromgeätzter, in einem Bleiglasmantel 1002 spaltlos eingeschmolzener Platindraht 3023 zunächst mit einem Metallpacket 33, einem Isolatorpacket Z, einem weiteren Metallpacket 31, einer weiteren Isolatorschicht Z und einem dritten Metallpacket 32
709828/1041
belegt, wobei über die drei äusseren Elektroden eine gasdurchlässige Membran 4 gezogen ist. Mittels des PJ atindrahtes 3023 kann Wasserstoff erzeugt werden, der dann durch das Metallpacket 33 messbar ist. Gleichzeitig kann der Sauerstoffpartial druck mit dem Metal!packet 31 gegen das Metallpacket 32 als Referenzelektrode gemessen werden.
Die Messonde hat die Konfiguration 3023-1 002-C33-Z-31-
In Fig. 10 ist eine Bleiglas kapillare 1002 mit einem Elektrolyten 6 gefüllt, in den eine AgAgCl Elektrode 3052 als Referenzelektrode eintaucht. Eine Ableitelektrode 33 kontaktiert eine aufgesputterte ionensensitive Glasschicht die durch ein Isolatorpackeft auf eine kleine zylindrische Messfläche begrenzt ist. Mit dieser Messonde der Konfiguration 6-C 1 00 2-3 3)+( 1 0 1 )-Z können Ionenaktivitäten bspw. an einer biologischen Membran gemessen werden. Dabei sind auch Schichten 102,103 verwendbar.
In Fig.11 sind in hochisolierendem bleifreiem Einschmelzglas1003 eingebettete Platindrähte 3021,3022 von einem Metallpacket 36 umgeben, auf das ein Isolatorpacket Z,
ein weiteres Metallpacket 36, ein
weiteres Isolatorpacket Z und sodann zwei haibzylindrIsche, gegeneinander isolierte Metal 1packete 35 folgen.Die MetalIpackete haben die Konfigurationen 35 = |C301-302-3041)+ C30tf1J-{3 0S2ft -+|30S2J und 36 = C30 1 -302-301 5+C30tf1 -30$2) -Fig. 11a, 11b Wenn auf die Platin-Drähte 3022
709828/1041
ionensensitives Glas 101, 102, 103 oder ionensensitive Metalloxide aufgebracht sind, können pH, pNa,pK+Ionen gemessen und es kann H„Gas erzeugt und gemessen werden.In den Bezeichnungen der Fig,11 ist die Konfiguration also 3021-1003fG022)+C101)-1003;C3022)+C102)-1003; C3 0 22)+C103)-1003; (30 22)+(30 61)-10 03;)-36-Z-3 6-Z-C35;Z;35)l+{£f|die gesamte Anordnung ist bis auf die zentral liegende Arbe i tselä<trode 3021 mit einer Membran 4 überzogen.
Die Herstellung der Sondenschichten erfolgt durch Sputtern im Hf- Feld und bereitet keine besonderen Schwierigkeiten, wenn die ausgewählten Betriebsdaten eingehalten werden. Es
5
sind dies: Etwa 30-50 W/cm Targetfläche über 3Ö Min für die Herstellung der Siliziumoxid und Aluminiumox?d-schichten auf jeweils entsprechende Targets in einer Gasatmosphäre
-L· -Ll
von etwa 3.10 O und 5.10 Ar. Bei Siliziumnitrid schichten ist lediglich das Target zu wechseln und anstelle des Sauerstoffs Stickstoff bei gleichem Druck zu verwenden.
2
Die Metalle werden bei 10-40 W/cm Hf-Leistung über
-if 5-10 Min in einer Ar—atmosphäre von 8.10 gesputtert.
2 Die ionensensitiven Gläser werden bei 10-40 W/cm Hf-Leistung
-Ll -Ll
über 1-2 Stunden in einer Gasatmosphäre von 3.10 0-+5.1O Ar gesputtert;
Ändere Stoffe als die beschriebenen können ebenfalls zu Schichten für Elektroden verwendet werden, wenn für
-If
Schutz-und Trägergas der Gesamtdruck etwa 8.10 beträgt. Die Aufhetzung der Träger für dfe Schichten auf etwa
250-3000C für Metall mna Isolatorschichten und auf[ etwa 80°c
700821/1041
bei ionensensitiven Trägern führt zu sehr dichten und haftfesten Schichten. Die hydrophobe Schicht, etwa aus Polytitansi1oxan, wird durch Tauchen oder durch Glimmentladung im Vakuum aufgebracht
70 982 87 1041

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    1 Λ Messonde mit einem mit Zuleitungen versehenen hochohmigen Messwertgeber, d a d u r ch gekennzeichnet, dass eine IsolatorschichtTaurch mindestens eine
    diffusionsdicht geschlossene Metal 1 schichtYversiegelt ist.
    2. Messonde nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass
    @ ®
    die Metal 1 schichtlzwisehen zwei Isolatorschichten«angeordnet
    3. Messonde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschicht aus Tantalibesteht.
    k. Messonde noch einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch
    rf.'e @
    gekennzeichnet, dass^i Metal 1 sch ichtYal s Mehrfachschicht aus Metallen U =(ui - U2- U3 ... ) ausgebildet ist (Metallpacket).
    5.Messonde nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass die MetalIschichtTin der Konfiguration C Ta-Pt-Au-Pt-Ta) » ausgebildet istCFig.7; 301-302-303-302-301 ).
    6. Messonde nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Metal 1schichtTin der Konfiguration CTa-Pt-Ag-AgCDir ausgebildet ist., wobei die Ta-Schicht an der Isolator-
    709828/1041
    schichtTanl iegt (Fig.6; 301-302-304-3052).
    7. Messonde nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Metal 1 schicht· in der Konfiguration (Ta-Pt-Ta) + (Pd) ausgebildet ist (Fig.8,<301-302-301)+(3001 λ
    8. Messonde nach Anspruch k, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Metal 1 schichtTi η der Konfiguration (Ta-Pt-Ta) ausgebildet ist (301-302-301).
    9. Messonde nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass d i e
    (n) r η r -ß
    Metal 1 sch ichtTin der Konf i gurat iorMTa-Pt-Ag) + (Ag)]- [AgC lj+■ JAgC li ausgebildet ist (Fig 11a ^^||ΐ
    10. Messonde nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet, dass.
    die Metal 1 sch ichtTin der Konfiguration (Ta-Pt-Ta) + (Ag-AgC 1) ausgebildet ist (Fig. 1 lb;(301-302-301)+(304l -3052).
    11. Messonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet^, dass zwischen der Isolator schichtTund der Metal 1 schichtfweitere
    ZwischenschichtenTangeordnet sind.
    12. Messonde nach Anspruch! 1. dadurch gekennzeichnet, dass die ZwischenschichtVin der Konfiguration(Tao0_-Ta~N>i ausgebildet ist, wobei die Ta 0 -Schicht an der Ta-Schicht anli egt.
    709828/1041
    ■ν
    13. Messonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ^^^
    © @
    die Isol atorsch ichtu η der Konfiguration CSi O9-Si,N.-Al„0 )■ ausgeh i1det i st.
    14. Messonde nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die IsolatorschichtVzwisehen zwei Zwischenschichten τ angeordnet ist CIsolatorpacket) Z =21-22-21.
    15. Messonde nach Anspruch 2 und 14, dadurch gekennzeichnet,
    (D
    dass die I solatorschichtTdie Konfiguration Isolatorpacket-
    Metal 1 sch icht-Isol atorpacket aufweist (Siegelpacket Z-U-Z
    16. Messonde nach Anspruch 1 und 14, dadurch gekennzeichnet,
    @
    dass auf einer GlaselektrodeT~£ichichten angeordnet sind, die
    ©
    mit einer hydrophoben Schicht(überzogen sind, sodass die
    Konfiguration 1 00 1-|z-3 0 O<5J/-fs] vor 1 i egt(F i g . 4) .
    17. Messonde nach Anspruch 1 und 15 zur Messung von
    (Ya Ionen, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Glaselektrode Schichten angeordnet sind, sodass die Konfiguration 1001-(Z-U-Z) vor! iegt CFig. 5).
    18. Messonde nach Anspruch 1,6 und 15 zur gleichzeitigen Messung von Ionen und zur Polarografie, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer GlaselektrodefSchtchten unter einer gasdurch-
    ©
    lässigen MembranTangeordnet sind, sodass die Konfiguration
    1001-[fZ-30 1-Z-31-Z-3 2)+(4)J-[4J vorliegt (Fig.7).
    19. Messonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass weitere hochohmige Messwertgeber,durch Isolatorpackete get rennt,zusätzl ich angeordnet sind CMULTIP-Elektrode)
    20. Messonde nach Anspruch 1 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass Arbeitselektroden zusätzlich angeordnet sind.
    709828/1041
    21. Messonde nach Anspruch 1,6,7,8 und 11-14 zur gleichzeitigen Messung von Ionen, von rL Clearance und zu Erzeugung von_H9 , dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Glaseiektrode"unter einer Membran<Schichten angeordnet sind, sodass die Konfiguration 1 00 1 -Ζ-3^-^Ζ-33-Ζ-3 2) + C4)]-vorli egt CF ig.8).
    22. Messonde nach Anspruch 1,5,7,11-14 zur quas i p*nktförmi gen Messung von Ionen und Wasserstoff, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem in Pb-Gl as te ingeschmol zenen Pt-Drahtr'Sch icht en angeordnet sind, sodass die Konfiguration 3023" 1 002-JC33-Z-3 1- +ft)]-pfj vorliegt CFIg.9).
    23. Messonde nach Anspruch 1,8,9,10,11-14 zur gleichzeitigen Messung von Ionen, Wasserstoff, Sauerstoff und zur Erzeugung von Wasserstoff, dadurch gekennzeichnet, dass auf fünf in
    bleifreiem hochisolierendem Gl asTeingeschmolzenen Pl atindrähten· Schichten angeordnet sind, sodass die Konfiguration 3021- -1003 f(;C3022)+C 101 )-1003;C3022)+C 102)-1003,-C3O22)+C1O2)-1OO3; C3022) + C3061)-1003,On3-&rZ-36-Z-C35;Z;35)| + f4fvor1iegt,wöbei ionensensitives GIaSTcTUr die Pt-Drähte aufgesputtert istCFig.1T) 24. Messonde nach Anspruch 1,7,11714 zur.Messung in kleinen zylindrischen Messarealen, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Pb-Gl askapi 1 1 are""Sch ichten angeordnet sind, sodass die Konfiguration 6-C1002-33)+C101)-Z vorliegt, wobei die nach demMessobjekt hin offene Kap i 1 1 are""fhi t einem Elektrolyten
    709828/1041
    gefüllt Ist, in dem sich eine Ref erenzeieict-rodeTDef i ndet (p ig . 1 O).
    25. Messonde nach einem der Ansprüche 1-20, dadurch gkennzeichnet, dass die Messonde unter Freilassung der Arbeitselektroden mit einer hydrophoben Sch icht überzogen ist.
    26. Messonde nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus Polytitansi1oxan besteht.
    27. Verfahren zur Herstellung von Metal 1 schichtero für Anordnungen nach einem der Ansprüche 1-11,15-19, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschicht mit einer Hf-Leistung
    2
    von 10-40 W/cm Targetfläche in einer Gasatmoshäre G mit einem Druck pr = 8.10 torr Ar über 5~10 Min gesputtert ist
    28. Verfahren zur Herste! lung von Al9CL, Schichten und von Si Q Schichten
    nach Anspruch 13 , dadurch gekennzeichnet-, dass die Isolator-
    2 schicht mit einer Hf-Leistung von 30-50 W/cm Targetfläche auf ein Al 0 Target oder ein Si 0 Target in einer Gasatmosphäre G mit einem Druck p_ = 3.10 0„ + 5.10 Ar über 30 Min gesputtert ist. *
    29. Verfahren zur Herstellung Von Si3N4 Schichten nach Anspruch 13 dadurc
    gekennzeichnet, dass die Schicht mit einer Hf-Leistung von
    2
    3Ο-5Ο W/cm Targetfläche auf ein SiN Target in einer
    — it —h. R,f
    Gasatmosphäre G mit einem Druck p~ = 3-10 N_ + 5.10
    ti Z
    über 30 Min gesputtert ist.
    709828/1041
    30. Verfahren zur Herstellung von ionensensitiven Oberflächen, dadurch gekennzeichnet., dass ionensensitives Glas mit einer
    2
    Hf-Leistung von 10-40 W/cm Targetfläche auf ein Target
    -if des ionensensitivenGlases bei einem Gasdruck von ρ = 3.10
    KJ
    -Ll
    0 + 5.10 Ar über 1-2 Stunden durch Hf-Sputtern aufgebracht
    31. Verfahren zur Herstellung von Isolatorschichten in einer Atmosphäre von Schutzgas und Reaktionsgas, dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtdruck p^= 8.10 beträgt.
    32. Verfahren nach einem der Ansprüche 27~31, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtträger während des Sputterns aufgeheizt sind.
    33 Verfahren nach Anspruch 32,, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtträgertemperatur kleiner als 80 C und der Schichtträger ionensensitives Glas ist.
    34. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrophobe Schicht durch Glimmentladung aufgebracht ist.
    709828/1041
    35. Verfahren nach Anspruch 27-33, dadurch gekennzeichnet dass ein Lichtleiter mit dem der Spitze einer Messonde gegenüberliegendem Ende mit dem Trägerglas verbunden ist.
    36. Messonde nach Anspruch 1 zur polarografisehen Bestimmung von Gaspartialdrucken, insbesondere des Sauerstoffpart i al druckes in wässriger 1ösung,insbesondere in biologischen Medien mit einer die Wirkfläche gegen Vergiftung schützenden Membran, wobei die Messelektrode als zwischen einem isolierenden Trägerkörper und einer aus dünnen Filmen sandwichartig aus verschiedenen abwechselnd übereinander aufgebrachten Isolier— materialien aufgebauten Isolatorschicht angeordneter Dünnfilm aus Edelmetall oder einer Metallegierung mit Edelmetalleigenschaften ausgebildet ist, dass die Wirkfläche als Schnittfläche der Filme mit einer im Wesentlichen senkrecht zur ilmebene angeordneten Messfläche gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sandwichschichten in Verbindung mit anliegenden Metal 1 schichten als Falle für unerwünschte durchdiffundierende Stoffe ausgebildet sind.
    709828/1OA 1
DE19752558947 1975-12-29 1975-12-29 Mehrschichtmesselektroden Withdrawn DE2558947A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752558947 DE2558947A1 (de) 1975-12-29 1975-12-29 Mehrschichtmesselektroden
DK353176A DK353176A (da) 1975-12-29 1976-08-05 Malesonde og fremgangsmade til dens fremstilling
CH1009676A CH632341A5 (de) 1975-12-29 1976-08-06 Messsonde.
JP11947476A JPS5282498A (en) 1975-12-29 1976-10-06 Measuring element
GB43261/76A GB1566731A (en) 1975-12-29 1976-10-19 Measuring probes
US05/746,328 US4217194A (en) 1975-12-29 1976-12-01 Instrument for polarographic potentiometric, thermal and like measurements and a method of making the same

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752558947 DE2558947A1 (de) 1975-12-29 1975-12-29 Mehrschichtmesselektroden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2558947A1 true DE2558947A1 (de) 1977-07-14

Family

ID=5965802

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752558947 Withdrawn DE2558947A1 (de) 1975-12-29 1975-12-29 Mehrschichtmesselektroden

Country Status (6)

Country Link
US (1) US4217194A (de)
JP (1) JPS5282498A (de)
CH (1) CH632341A5 (de)
DE (1) DE2558947A1 (de)
DK (1) DK353176A (de)
GB (1) GB1566731A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2805088A1 (de) * 1977-11-01 1979-05-03 Proton Ag Messelektrode zur messung von ionen in loesungen
FR2417772A1 (fr) * 1978-02-20 1979-09-14 Philips Nv Dispositif pour la mesure transcutanee de la tension d'oxygene dans le sang
EP0024192A1 (de) * 1979-08-13 1981-02-25 EASTMAN KODAK COMPANY (a New Jersey corporation) Silber-Silberhalogenid-Elektroden und Verfahren zu deren Herstellung
DE3142075A1 (de) * 1981-10-23 1983-05-05 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Einstichmesssonde

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5030336A (en) * 1987-06-29 1991-07-09 Koch Cameron J Polarographic oxygen sensor
GB2217461A (en) * 1988-03-10 1989-10-25 Atomic Energy Authority Uk Making microelectrode assembly
AT403528B (de) * 1989-04-04 1998-03-25 Urban Gerald Mikro-mehrelektrodenstruktur für elektrochemische anwendungen und verfahren zu ihrer herstellung
EP0459763B1 (de) * 1990-05-29 1997-05-02 Semiconductor Energy Laboratory Co., Ltd. Dünnfilmtransistoren
US5316649A (en) * 1991-03-05 1994-05-31 The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy High frequency reference electrode
GB9112086D0 (en) * 1991-06-05 1991-07-24 Capteur Sensors & Analysers Improvements relating to electrodes
JP4344019B2 (ja) * 1997-05-28 2009-10-14 キヤノンアネルバ株式会社 イオン化スパッタ方法
DE502004010111D1 (de) * 2004-06-22 2009-11-05 Mettler Toledo Ag Potentiometrische Messsonde mit aussenseitiger Beschichtung als Zusatzelektrode
CN106352852A (zh) * 2016-08-23 2017-01-25 苏州理欧电子科技有限公司 用于倾角传感器的电极
KR102002694B1 (ko) * 2017-09-29 2019-07-23 주식회사 새한마이크로텍 전도성 접촉부 및 이를 포함하는 이방 전도성 시트

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2563062A (en) * 1947-01-07 1951-08-07 Leeds & Northrup Co Electrostatic shield for ph electrodes
US3314873A (en) * 1962-11-28 1967-04-18 Western Electric Co Method and apparatus for cathode sputtering using a cylindrical cathode
US3476672A (en) * 1966-07-01 1969-11-04 Beckman Instruments Inc Electrode assembly
DE1765850A1 (de) * 1967-11-10 1971-10-28 Euratom Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von duennen Schichten
GB1422343A (de) * 1972-06-29 1976-01-28
US3959107A (en) * 1974-06-06 1976-05-25 Jack Edgar Horner Combination electrode

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2805088A1 (de) * 1977-11-01 1979-05-03 Proton Ag Messelektrode zur messung von ionen in loesungen
FR2417772A1 (fr) * 1978-02-20 1979-09-14 Philips Nv Dispositif pour la mesure transcutanee de la tension d'oxygene dans le sang
EP0024192A1 (de) * 1979-08-13 1981-02-25 EASTMAN KODAK COMPANY (a New Jersey corporation) Silber-Silberhalogenid-Elektroden und Verfahren zu deren Herstellung
DE3142075A1 (de) * 1981-10-23 1983-05-05 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Einstichmesssonde

Also Published As

Publication number Publication date
GB1566731A (en) 1980-05-08
JPS5282498A (en) 1977-07-09
US4217194A (en) 1980-08-12
CH632341A5 (de) 1982-09-30
DK353176A (da) 1977-06-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2558947A1 (de) Mehrschichtmesselektroden
DE2906459C2 (de) Vorrichtung zur Messung der Sauerstoffkonzentration in einem Fluid
EP1062501A1 (de) Referenzelektrode
DE2820474C2 (de) Elektrochemischer Meßfühler
DE2718907C2 (de) Meßfühler zur Bestimmung des Sauerstoffgehalts in Abgasen
EP0341472A2 (de) Ultramikroelektrode und Verfahren zu deren Herstellung
EP0302127B1 (de) Polarographisch-amperometrischer Messwertaufnehmer
WO2010072601A1 (de) Messsonde für elektrochemische messungen
DE3541211C2 (de) Gleichstromentladungslampe
DE102016102179A1 (de) Mehrlagige Beschichtung für eine korrosionsbeständige Bipolarplatte aus Metall für eine Protonenaustauschmembranbrennstoffzelle (PEMFC)
DE102013101420A1 (de) Elektrochemischer Sensor
EP1610120B1 (de) Potentiometrische Messsonde mit aussenseitiger Beschichtung als Zusatzelektrode
DE3515051A1 (de) Elektrode fuer die elektro-chemische messung in waesserigen loesungen bei hohen temperaturen
DE69124355T2 (de) Kathode einer Schichtschaltung und elektrochemische Zelle zum Messen des Sauerstoffgehaltes von Flüssigkeiten
DE2706979A1 (de) Silber/silberchlorid-referenzelektrode
DD138245B1 (de) Einrichtung zur gasanalyse mit galvanischen festelektrolytzellen
DE3006846A1 (de) Hochdruckquecksilberdampfentladungslampe
DE3129107C2 (de) Sensor zur Messung der Zusammensetzung eines Gases
DE1191136B (de) Hygrometerzelle
EP2702405B1 (de) Sensorelement mit einer ta oder nb enthaltenden grundschicht, und verfahren zu dessen herstellung
DE3689131T2 (de) Amperometrische Zelle und Verwendungsverfahren.
DE2822691A1 (de) Vorrichtung zum elektrochemischen messen der sauerstoffkonzentration in verbrennungsgasen
DE1621054A1 (de) Verfahren zum Aufbringen eines UEberzugs aus einer Aluminiumverbindung auf Metallkoerpern
DD227800A1 (de) Verfahren zur herstellung einer fluoridsensitiven membran
DE102016005943A1 (de) Verfahren zur Herstellung glasbasierter Chemosensoren

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: G01N 27/30

8139 Disposal/non-payment of the annual fee