DE2558705A1 - Vorstab - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B1/00—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
- B21B1/16—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section
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Description
- "Vorstab"
- (Zusatz zu P 20 33 759.1) Die Erfindung bezieht sich auf einen Vorstab für durch Kaltwalzen mit mehreren in axialer Richtung mäanderförmig am Umfang verlaufenden Rippen versehenen Betonbewehrungsstab nach Patentanmeldung P 20 33 759.1. Derartig gerippte Stäbe besitzen gegenüber herkömmlich gerippten Stäben eine Reihe von Vorteilen, zu denen unter anderem eine bessere Haftung im Beton und eine höhere Festigkeit bei gleichem Durchmesser und Werkstoff zählen.
- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, das Walzen der in axialer Richtung mäanderförmig am Umfang verlaufenden Rippen zu erleichtern. Das wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der Stab vor dem Fertigwalzen vorgewalzt wird und sich dabei zwischen den beim Fertigwalzen entstehenden Rippen Vertiefungen bilden. Diese Vertiefungen verringern den Verformungsgrad beim Fertigwalzen. Das heißt, der Stab wird durch mehrere Stiche in seine Endform gebracht, die gegenüber einem einzigen Stich bzw. Kaltwalzen den Vorteil einer geringeren Versprödung des Stahles mit sich bringen. Mithin können dem Stab beispielsweise besoders hohe Rippen gegeben werden, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung besteht.
- In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Vertiefungen rund oder elliptisch. Durch diese Form der Vertiefungen wird das Material für die Rippen beim Vorwalzen bereits weitgehend an die richtige Stelle gebracht, so daß die Fertigwalzen weitaus geringere seitliche Materialverschiebungen durchführen.
- Zum Vorwalzen des Stabes dienen nach der Erfindung den Fertigwalzen vorgeordnete Walzen, die mit den Fertigwalzen getriebemäßig verbunden und am Umfang mit Erhebungen versehen sein können, die die Vertiefungen in dem Stab verursachen. Da die in axialer Richtung benachbarten Vertiefungen auf Lücke liegen, bestehen die die Vertiefungen verursachenden Erhebungen am Umfang der Vorwalzen vorzugsweise aus Zähnen, mit denen die Vorwalzen in einem Abstand ineinandergreifen, der zumindest der Dicke der an dem Stab zu formenden Rippen entspricht.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des näheren erläutert. In der Zeichnung zeigen: Fig, eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Walzgerüsts mit Fertigwalzen und Vorwalzen; Fig. 2 eine getriebemäßige Verbindung der Vorwalzen und Fertigwalzen nach Fig. 1.
- Von einem Kaliber mit vier jeweils um 900 versetzt zueinander angeordneten Fertigwalzen mit in einer gemeinsamen Ebene liegenden Achsen sind in Fig. 1 zwei in der Vertikalen gegenüberliegende Fertigwalzen 1 dargestellt. Die Fertigwalzen 1 sind in einem nicht dargestellten Walzgerüst gelagert und gegen einen zwischen ihnen durchlauf enden Betonbewehrungsstab 2 anstellbar. Beim Anstellen drücken sich die Fertigwalzen 1 mit ihrem Profil in den Rohstab 2.
- Das Profil der Fertigwalzen 1 entspricht der in Fig. 1 schraffierten Spur, die die nicht dargestellte, vor der Zeichnungsebene liegende horizontale Fertigwalze 1 des Kalibers in dem Betonbewehrungsstab 2 hinterlassen hat.
- Die Fertigwalzen 1 verjüngen und verdicken sich am Umfang in fortlaufender Folge, wobei sich die Verjüngungen über einen oder wenige Grade und die Verdickungen über 0 beispielsweise 135 des Stabumfanges erstrecken und sich am Rohstab im Bereich zwischen den beim Fertigwalzen entstehenden Rippen Vertiefungen 6 ergeben.
- Die vier Fertigwalzen 1 können nur dann mit ihren Drehachsen in einer Ebene liegen, wenn von zwei benachbarten Fertigwalzen 1 die eine Fertigwalze 1 im Kaliber mit ihren Verdickungen zwischen die Verdickungen der anderen Fertigwalze 1 greift. Demzufolge besitzt eine Fertigwalze 1 an einer durch das Kaliber laufenden Stelle, die im Kaliber einer Verjüngung der benachbarten Fertigwalze gegenüberliegt, immer eine Verdickung.
- Gleichzeitig besteht zwischen den benachbarten Fertigwalzen 1 jeweils ein bestimmter Abstand. Das heißt, die vier Fertigwalzen bilden kein geschlossenes Kaliber, sondern geben dem Material Gelegenheit, sich in die zwischen den Walzen bzw. Verdickungen bestehenden Spalte zu verformen. In jedem Spalt bildet sich während der Reduktion des Stabes im Kaliber jeweils eine in axialer Richtung verlaufende Rippe 4, die gleichzeitig infolge der Verjüngungen und Verdickungen an den Fertigwalzen 1 in Umfangsrichtung an dem Betonbewehrungsstab 2 hin-und herläuft, so daß sie mäanderförmig gewunden erscheint. Da sich zwischen vier Fertigwalzen 1 vier Spalte ergeben, besitzt der Stab 2 nach Fig. 1 vier Rippen 4.
- In Bewegungsrichtung des Stabes 2 sind vor den-Fertigwalzen 1 vier Vorwalzen 5 angeordnet. Die Achsen der Vorwalzen 5 liegen wie die der Fertigwalzen 1 in einer gemeinsamen Ebene. Außerdem sind die Vorwalzen 5 wie die Fertigwalzen 1 gegen den zwischen ihnen durchlaufenden Stab anstellbar. Nach ausreichendem Anstellen hinterlassen sie dann elliptische Vertiefungen in dem Stab 2, wie die schraffierte Spur 6 der nicht dargestellten, vor der Zeichnungsebene liegenden horizontalen Vorwalze 5 zeigt. Die elliptischen Vertiefungen liegen jeweils im Bereich einer beim nachfolgenden Fertigwalzen in den Betonbewehrungsstab 2 gedrückten Spur 3 und erleichtern dadurch das Fertigwalzen.
- Das Zusammenfallen der Spuren 3 und 6 bedingt einen gleichen Teilungsabstand zwischen den elliptischen Vertiefungen und den Verdickungen der Spur 3. Ferner ist die Längung des Stabes 2 beim Vorwalzen zu berücksichtigen. Das gleiche gilt für die Winkellage der Walzen 1 und 5 und den Abstand ihrer Achsen. Bei dem dargestellen Ausführungsbeispiel besitzen die Walzen 1 und 5 die gleiche Winkellage, und ist der Abstand zwischen ihren Achsen gleich einem ganzzahligen Vielfachen der Teilung der elliptischen Vertiefungen und der Verdikkungen; außerdem wird die Längung des Stabes bei einer getiebemäßigen Koppelung der Vorwalzen 5 und der Fertigwalzen 1 mit einer tibersetzung von i=1 und einer Vergrößerung des Durchmessers der Fertigwalzen 1 berücksichtigt.
- Vorausgesetzt, daß alle Walzen eines Kalibers durch Kegelräder getriebemäßig miteinander verbunden sind, genügt es zur getriebemäßigen Koppelung der Vorwalzen 5 und der Fertigwalzen 1, daß an einer Vorwalze 5 und einer Fertigwalze 1, die in bezug auf den Stab 2 die gleiche Lage einnehmen, ein Stirnzahnrad befestigt ist und beide Stirnzahnräder 7 (Fig. 2) über ein Zwischenrad 8 miteinander kämmen.
- Die elliptischen Vertiefungen entstehen durch eine mit einer Verzahnung vergleichbare Profilierung der Vorwalzen 5. Die Vorwalzen 5 besitzen an der Berührungsfläche mit dem Stab Erhebungen elliptischen Querschnitts, die sich in den Stab drücken und mit zwei benachbarten Vorwalzen unter Einhaltung eines Abstandes miteinander kämmen, der zumindest gleich der Dicke der Rippen 4 ist.
Claims (7)
- Patentansprüche: (Zusatz zu P 20 33 759.1) 0 Vorstab für einen durch Kaltwalzen mit mehreren, in axialer Richtung mäanderförmig am Umfang verlaufenden Rippen versehenen Betonbewehrungsstab nach Patentanmeldung P 20 33 759.1, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h zwischen den beim Fertigwalzen entstehenden Rippen (4) befindliche Vertiefungen (6).
- 2. Vorstab nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Vertiefungen (6) rund oder elliptisch ausgebildet sind.
- 3. Vorstab nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß diametral gegenüber jeder Vertiefung (6) eine weitere Vertiefung (6) am Umfang angeordnet ist und die in axialer Richtung benachbarten Vertiefungen (6) in Umfangsrichtung um 900 versetzt sind.
- 4. Vorrichtung zum Kaltwalzen von Vorstäben nach einem oder mehreren der Anprüche 1 bis 3, d a du r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß den Fertigwalzen (1) Vorwalzen (5) vorgeordnet sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Fertigwalzen (1) und die Vorwalzen (5) antriebsmäßig miteinander verbunden und am UmSang mit Erhebungen versehen sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h ein Kaliber mit vier Vorwalzen (5), die am Umfang eine Verzahnung aufweisen, deren Zähne die Erhebungen bilden und zugleich miteinander in einem Abstand kämmen, der zumindest gleich der Rippendicke ist.
- 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h ein die Vorwalzen (5) mit Fertigwalzen (1) verbindendes Zahnradgetriebe (7, 8) mit einer Übersetzung von i=1 und einem gegenüber den Vorwalzen (5) größeren Durchmesser der Fertigwalzen (1).
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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Cited By (1)
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Legal Events
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