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DE2558765C2 - Spannrahmen zum kontinuierlichen Behandeln eines bahnförmigen Behandlungsgutes - Google Patents

Spannrahmen zum kontinuierlichen Behandeln eines bahnförmigen Behandlungsgutes

Info

Publication number
DE2558765C2
DE2558765C2 DE19752558765 DE2558765A DE2558765C2 DE 2558765 C2 DE2558765 C2 DE 2558765C2 DE 19752558765 DE19752558765 DE 19752558765 DE 2558765 A DE2558765 A DE 2558765A DE 2558765 C2 DE2558765 C2 DE 2558765C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide rail
treated
rollers
support
clips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752558765
Other languages
English (en)
Other versions
DE2558765B1 (de
Inventor
Fritz 8990 Lindau Gageur
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lindauer Dornier GmbH
Original Assignee
Lindauer Dornier GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Lindauer Dornier GmbH filed Critical Lindauer Dornier GmbH
Priority to DE19752558765 priority Critical patent/DE2558765C2/de
Priority to FR7630427A priority patent/FR2336230A1/fr
Priority to JP51123961A priority patent/JPS5840502B2/ja
Priority to GB4330776A priority patent/GB1504450A/en
Priority to IT5198676A priority patent/IT1073928B/it
Publication of DE2558765B1 publication Critical patent/DE2558765B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2558765C2 publication Critical patent/DE2558765C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Querzugskräfte aufnehmen. Das Gesamtgewicht der Doppelkette wird dabei von Rollen getragen, die sich auf der Hochkante des oberhalb der Einspannebene stehenden Teiles der Führungsschiene abstützen. Die den oberen tragenden Rollen gegenüberstehenden und der Hochkante des unteren Teiles der Führungsschiene zugewandten Rollen sichern die Kluppenkette gegen ein Abheben der oberen Rolien von der Hochkante. Diese Sicherungsrollen müssen nicht an jeder Kluppe angeordnet sein, sondern können z. B. abwechselnd an jeder zweiten, dritten oder η-ten Kluppe angeordnet sein. Dabei sind trotz verminderter Rollenzahl auch relativ hohe Kluppen- bzw. Kettengeschwindigkeiten erzielbar.
Folgend wird ein Ausführungsbeispiel beschrieben und durch Skizzen erläutert:
Fig. I zeigt eine Kluppenkette mit ihren Führungsrollen und einer Führungsschiene im Schnitt;
F i g. 2 zeigt die Kluppenkette gemäß F i g. 1 in der Ansicht von oben.
In dem in Fig. 1 ersichtlichen Schnitt ist eine Führungsschiene 1 in einem Kettbahn-Gehäuse 2 in einem Steg 3 und durch einen Zapfen 4 vertikal eingespannt Die über den Steg 3 nach oben und unten im wesentlichen symmetrisch zur Einspann- und Warenbahnebene 5 hinausragenden Enden der Führungsschiene 1 sind an beiden Seiten als vertikale Laufflächen 6, 6'; 7, T ausgebildet. An sie stützen sich horizontalliegende und querzugsbeaufschlagte Rollen 8, (8'), 8", (8'") und 9, (9'), 9", (9'") ab. Auf die beiden gleichfalls als Laufflächen ausgebildeten Hochkanten 10,10' der nach oben und unten weisenden Hälften der Führungsschiene 1 stützen sich Stützrollen 11 und 12 ab. Davon tragen die Stützrollen 11 das Gewicht der Kluppen bzw. Kluppenkette 13. Die Stützrollen 12 sind dagegen als Sicherung gegen ein vertikales Abheben bzw. Springen der oberen Stützrollen 11 vorgesehen und deshalb nicht an jeder Kluppe, sondern sporadisch angeordnet. Die oberen und unteren Rollen 8, (8'), 8", (8'"), 11 und 9, (9'), 9", (9'"), 12 sind durch einen bügeiförmigen Roilteil 14 miteinander verbunden, der die obere und untere Kluppenkette 15, 15' zu einer Doppelkette 16 zusammenfaßt. Der Rollteil 14 ist zugleich Träger einer Spannkluppe 17.
In F i g. 2 ist die aus F i g. 1 ersichtliche und beschriebene Kluppenkette 13 bzw. 16 in der Ansicht von oben dargestellt An die aus mehreren Einzelbändern bestehende vertikal angeordnete Führungsschiene 1 liegen an ihren beidseitigen Laufflächen 6,6' (darunter 7, 7', aber in der Figur nicht näher dargestellt) die querzugsbeaufschlagten Rollen 8, 8', 8", 8'" an. (Die Rollen 9,9', 9", 9'" sind darunter angeordnet und in der Figur ebenfalls nicht näher dargestellt.) Auf der als Lauffläche ausgebildeten Hochkante 10 (10' an der unteren Hochkante mit Stützrolle 12, in der Figur nicht dargestellt) liegt die das Kluppen- bzw. Kettengewicht tragende Stützrolle 11. Die Rollen 8, 8', 8", 8'" und 11 werden durch das bügeiförmige Rollenteil 14 zusammengefaßt bzw. sind darin durch die Bolzen 18,18' (18", 18'") und 19,19' (19", 19'") drehbar gelagert (siehe auch Fig. 1). Die Bolzen 18, 18', 18", 18'" sind zugleich Träger der Kettenlaschen 20. Das Rollteil 14 ist Träger der Spannkluppe 17 (siehe auch F i g. 1).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Spannrahmen zum kontinuierlichen Behandeln eines bahnförmigen Behandlungsgutes, insbesondere Folien-Reckmaschine, mit jeweils an den beiden Bahnkanten angeordneter biegsamer, fugenlos endloser bandförmiger Führungsschiene, die hochkant zum Behandlungsgut symmetrisch zu dessen Ebene verläuft und zur Führung von Spannkluppen mit ι ο Rollenlagerung dient, wobei die Spannkluppen sowohl auf der zum Behandlungsgut weisenden als auch auf der gegenüberliegenden Seite der Führungsschiene in deren beiden Kantenbereichen angeordnete, mit den hochkant zum Behandlungsgut ιs verlaufenden Flächen der Führungsschiene zusammenwirkende Rollen mit senkrecht zur Ebene des Behandlungsgutes liegenden Achsen sowie ferner Stützrollen mit parallel zur Ebene des Behandlungsgutes liegenden Achsen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrollen (11, 12) sich auf den parallel zur Ebene des Behandlungsgutes verlaufenden Kanten (10,10') der Führungsschiene (1) abstützen, wobei die Abstützung zumindest bei einem Teil der Spannkluppen (17) an den beiden Kanten (10,10') der Führungsschiene (1) erfolgt.
    Die Erfindung betrifft einen Spannrahmen zum kontinuierlichen Behandeln eines bahnförmigen Behandlungsgutes, insbesondere Folien-Reckmaschine, mit jeweils an den beiden Bahnkanten angeordneter biegsamer, fugenlos endloser bandförmiger Führungsschiene, die hochkant zum Behandiungsgut symmetrisch zu dessen Ebene verläuft und zur Führung von Spannkluppen mit Rollenlagerung dient, wobei die Spannkluppen sowohl auf der zum Behandlungsgut weisenden als auch auf der gegenüberliegenden Seite der Führungsschiene in deren beiden Kantenbereichen angeordnete, mit den hochkant zum Behandlungsgut verlaufenden Flächen der Führungsschiene zusammenwirkende Rollen mit senkrecht zur Ebene des Behandlungsgutes liegenden Achsen sowie ferner Stützrollen mit parallel zur Ebene des Behandlungsgutes liegenden Achsen aufweisen.
    Aus der Praxis sind zahlreiche Spannkluppen mit Rollenlagerung bekannt, die in Spannrahmen der Textiltechnik und zum Recken thermoplastischer Folien verwendet werden. Derartige Kluppen tragen zur horizontalen und vertikalen Lagerung und Führung Rollen. Aus der DT-PS 16 35 250 ist eine Kluppenkette aus Spannkluppen mit Rollenlagerung in Spannrahmen bekannt, bei der die vertikale Führungsschiene von der dem Behandlungsgut abgewandten Seite her so eingespannt ist, daß sowohl oberhalb als auch unterhalb der Einspannstelle und symmetrisch zur Ebene des Behandlungsgutes Laufflächen für die horizontalen Laufrollen der Spannkluppen gebildet werden. Die Führungsschiene ist auf einem Steg eingespannt, der auf der Rückwand eines die Kluppenkettenbahn umschließenden Gehäuses angeordnet ist. Die Spannkluppe hat bei dieser Ausbildung der Führungsschiene zwei Laufflächen für die horizontalen Laufrollen, und zwar ober- und unterhalb der Einspannstelle für die Führungsschiene und ober- und unterhalb der Einspannstelle für das Behandiungsgut Das Kettengewicht wird getragen von einer Rolle, die sich auf einer auf dem unteren U-förmigen Teil det Kluppenkettenbahn angeordneten Führungsbahn abstützt Ferner ist aus der Dl-OS 19 25 284 eine Kluppenkette für Spannkluppen mit vertikal angeordneter Führungsschiene bekannt, bei welcher die die horizontalen Spannkräfte aufnehmenden Führungselemente in Höhe des Kluppentisches auf der dem Kluppentisch abgewandten Seite der Führungsschiene geführt sind, und bei welcher das Gewicht der Kluppenkette von sich auf der Hochkante der Führungsschiene abstützenden Führungselementen getragen wird.
    Der Nachteil dieser bekannten Ausführungsform von Kluppenketten ist, daß zur Abstützung der Quer- und Tragkräfte mindestens zwei Führungsschienen verwendet werden, wobei in ersterer Ausführung eine vertikale, die Querzugskräfte aufnehmende und abseits davon, eine an der Unterseite der Gehäuseinnenwand angeordnete, das Kettengewicht tragende zweite Führungsschiene angeordnet ist Bei der anderen erwähnten Ausführung sind zwei zueinander parallelstehende U-förmige Führungsschienen angeordnet, zwischen denen sich Querzugsrollen abstützen und wovon die dem Behandlungsgut abgewandte Schiene durch die auf ihrer Hechkante aufliegenden Rollen das Kettengewicht trägt.
    Bei beiden Ausführungsarten ist ein unerwünschtes Abheben der Tragrollen möglich. Selbst eine über den Tragrollen angeordnete und federnd gelagerte Abstützschiene, wie sie die letztgenannte Ausführung vorsieht, bringt nicht den insbesondere bei hohen Umlaufgeschwindigkeiten der Kluppenkette erforderlichen ruhigen und springfreien Lauf. Außerdem unterliegen die Rollen beim Gegenstand der DT-OS 19 25 284 beim Anlaufen auf der Gegenschiene (Umlenkkopf) einer Drehrichtungsumkehr.
    Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, die Kluppenkette so auszubilden, daß sich die Kluppen mit ihren Querzugs- und Tragrolien nur auf einer Führungsschiene abstützen und die Querzugs- und Vertikalkräfte nur von dieser einen Führungsschiene getragen werden, wobei Vertikalbewegungen der Kluppen unterbunden werden sollen.
    Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stützrollen sich auf den parallel zur Ebene des Behandlungsgutes verlaufenden Kanten der Führungsschiene abstützen, wobei die Abstützung zumindest bei einem Teil der Spannkluppen an den beiden Kanten der Führungsschiene erfolgt.
    Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch die Anordnung von Querzugs-, Trag- und Sicherungsrollen in einer oberen und unteren zu einer durch ein bügeiförmiges Rollteil zusammengefaßten Doppelkette bzw. ausgebildeten Kluppenkette und durch die Anordnung von nur einer die Querzugs- und Tragkräfte aufnehmenden Führungsschiene eine konstruktive Vereinfachung der gesamten Kettbahn erzielt wird. Daraus resultiert der Vorteil einer Ersparnis an Gewicht und Reibung, also Antriebskraft und Herstellungskosten. Außerdem wird durch die Anordnung von Sicherungsrollen auf der unteren Hochkante ein Abheben der auf der oberen Hochkante der gemeinsamen Führungsschiene laufenden Tragroüen unterbunden.
    Jede der beiden Einzelketten wird von einem oberen und einem unteren horizontalen Rollenpaar geführt, deren Rollen sich zu beiden Seiten auf die Laufflächen einer vertikal angeordneten bzw. eingespannten Führungsschiene abstützen und dabei die auftretenden
DE19752558765 1975-12-24 1975-12-24 Spannrahmen zum kontinuierlichen Behandeln eines bahnförmigen Behandlungsgutes Expired DE2558765C2 (de)

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DE19752558765 DE2558765C2 (de) 1975-12-24 Spannrahmen zum kontinuierlichen Behandeln eines bahnförmigen Behandlungsgutes
FR7630427A FR2336230A1 (fr) 1975-12-24 1976-10-11 Chaine de templets pour cadres tendeurs
JP51123961A JPS5840502B2 (ja) 1975-12-24 1976-10-18 延伸装置におけるグリツパ−チエ−ン装置
GB4330776A GB1504450A (en) 1975-12-24 1976-10-19 Stenter frame clip chain assembly
IT5198676A IT1073928B (it) 1975-12-24 1976-11-02 Catena a morsetti per telai di serraggio

Applications Claiming Priority (1)

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DE19752558765 DE2558765C2 (de) 1975-12-24 Spannrahmen zum kontinuierlichen Behandeln eines bahnförmigen Behandlungsgutes

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2558765B1 DE2558765B1 (de) 1977-03-24
DE2558765C2 true DE2558765C2 (de) 1977-11-03

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