DE2558651B2 - Wellendichtung mit einem mit der Welle umlaufenden Dichtring - Google Patents
Wellendichtung mit einem mit der Welle umlaufenden DichtringInfo
- Publication number
- DE2558651B2 DE2558651B2 DE19752558651 DE2558651A DE2558651B2 DE 2558651 B2 DE2558651 B2 DE 2558651B2 DE 19752558651 DE19752558651 DE 19752558651 DE 2558651 A DE2558651 A DE 2558651A DE 2558651 B2 DE2558651 B2 DE 2558651B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sealing
- gas
- shaft
- sealing ring
- rotating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 title claims description 98
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 45
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 19
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 19
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims description 16
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 5
- 238000007872 degassing Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 2
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 230000009977 dual effect Effects 0.000 description 1
- 230000009931 harmful effect Effects 0.000 description 1
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 description 1
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 1
- 231100000614 poison Toxicity 0.000 description 1
- 230000007096 poisonous effect Effects 0.000 description 1
- 238000005494 tarnishing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/34—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
- F16J15/3404—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member and characterised by parts or details relating to lubrication, cooling or venting of the seal
- F16J15/3408—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member and characterised by parts or details relating to lubrication, cooling or venting of the seal at least one ring having an uneven slipping surface
- F16J15/3412—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member and characterised by parts or details relating to lubrication, cooling or venting of the seal at least one ring having an uneven slipping surface with cavities
- F16J15/342—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member and characterised by parts or details relating to lubrication, cooling or venting of the seal at least one ring having an uneven slipping surface with cavities with means for feeding fluid directly to the face
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Sealing (AREA)
- Sealing Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wellendichtung mit einem mit der Welle umlaufenden Dichtring und
beidseitig gegenüber in besonderen Gehäuseteilen angeordneten, axial beweglichen und in Richtung auf
den umlaufenden Dichtring unter Federwirkung stehenden, nicht umlaufenden Dichtringen, mit zwischen
diesen gebildeten, mittels in Kanälen zugeführtem Sperrmedium aufrechterhaltener. Dichtspalten und mit
einem gemeinsamen Abflußkanal sowie mit Abdichtungen zwischen jedem der beiden umlaufenden Dichtringe
und dem zugeordneten Gehäuseteil.
Aus der DE-OS 21 34 964 ist eine Dichtung bekannt, bei der ein einziger feststehender Dichtring vorhanden
ist, der elastisch mittels eines gasdichten als elastische Wand ausgebildeten Balges im Gehäuse aufgehängt ist,
welche ihn gegen den mit der Welle umlaufenden Dichtring preßt. Ein zwischen dem umlaufenden und
dem feststehenden Dichtring eingeblasener Gasstrom trennt im Betrieb die Berührungsflächen beider
Dichtringe und bildet ein Gaspolster, das ein Berühren der Dichtringe verhindert.
Bei einseitiger Anordnung der radialen Dichtfläche können durch die axiale Anpreßkraft und die vom
Sperrgas im Dichtspalt erzeugte Reibungswärme ungleichmäßige Verformungen des Umlaufringes auftreten,
die bei höheren Druckdifferenzen und Umfangsgeschwindigkeiten in der Größenordnung der bei dieser
Dichtungsbauart extrem kleinen Dichtspalthöhen liegen können, so daß es zum axialen Anstreifen zwischen dem
umlaufenden und nicht umlaufenden Dichtring und zum Verschleiß der Dichtflächen kommen kann. Außerdem
ist eine Kombination der Sperrgasdichtung mit einer anderen Dichtung herkömmlicher Bauart zur Aufnahme
der hohen Druckdifferenz aber auch schon im Falle gleichen Druckes auf beiden Seiten der Dichtung
erforderlich, wenn das mit dem Verfahrensgas verträgliche Sperrgas der Sperrgasdichtung nicht auch mit dem
Medium im nach außen an die Sperrgasdichtung angrenzenden Raum, im allgemeinen der Atmosphäre,
in Berührung kommen darf.
Gasdichtungen herkömmlicher Bauart, z. B. Labyrinthdichtungen
haben den Nachteil erheblicher Leckgasströme, während Flüssigkeitsdichtungen als äußere
Dichtung im Falle eines beispielsweise giftigen Sperrgases in der inneren Dichtung ein aufwendiges Sperrflüssigkeitsentgasungssystem
erforderlich machen. Außerdem ergeben sich bei Flüssigkeitsdichtungen hohe mechanische Reibungsverluste, die den Einsatz einer
Sperrflüssigkeit wegen deren Konsistenz und Dichte bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten ausschließen und
engste Dichtspalte nicht ermöglichen.
Bei der bekannten gasgesperrten, mit Kugellagern versehene Wellendichtung nach der US-PS 32 60 530
handelt es sich im wesentlichen um eine Kontrolleinrichtung zur Anzeige eines aufgetretenen Schadens in
der Abdichtung des Lager-Ringraumes zu den angrenzenden Verfahrensräumen bzw. zur Atmosphäre. Diese
Dichtung behebt nicht die eingangs beschriebene Schwierigkeit, die Dichtungsflächen vor Verschleiß zu
schützen, da nicht gleichzeitig Gleit- und Gegenring abgefedert sind und das Sperrmedium nicht so
zugeführt wird, daß dadurch Dichtspalte aufrecht erhalten bleiben.
Die Wellendichtung nach der US-PS 24 67 970 weist einen mittels eines O-Rings auf der Welle festgelegten
Dichtring und mittels Bälgen gehaltene nicht umlaufende Dichtringe auf. Die Gleitflächen werden mittels eines
mit einem unter Druck stehenden Fluid mischbaren Schmiermittel geschmiert Es ist dabei nicht erwähnt,
daß Sperrgas allein verwendet werden kann, wodurch erst die geringen Spalte ermöglicht werden. Darüber
hinaus ist nicht sichergestellt, daß durch den O-Ring der mitlaufende Dichtring auf der Welle sicher gegen
ist
zeitig eine aus dem Verfahrensraum herausgeführte Welle nahezu hermetisch auf der einen Seite gegen
diesen Raum und auf der anderen Seite gegen die Atmosphäre oder einen weiteren angrenzenden Verfahrensraum
abdichten und den mit der Welle umlaufenden Dichtring mit Hilfe eines Sperrgases vor Verschleiß und
Verformungen durch die angrenzenden nicht umlaufenden Dichtringe zu schützen.
Bei der in der US-PS 25 55 492 beschriebenen Anordnung sind die beiden nicht umlaufenden Dichtrin-
so ge an den Gehäuseteilen gegenüber Atmosphäre und Verfahrensraum über Dichtungsringe abgedichtet axial
beweglich in zylindrischen Führungen verschiebbar angeordnet Naturgemäß können solche Dichtungen
nicht völlig gasundurchlässig sein, wie dies bei geschlossenen, federndelastischen Wänden der Fall ist.
Der mitlaufende Dichtring ist bei der bekannten Ausbildungsweise starr auf der Welle befestigt.
Die beiden nicht umlaufenden Dichtringe sind nur mit einem Sperrmedium beaufschlagt, weshalb nur eine
Zuführungsleitung und auch nur ein Zuführungsraum vorhanden ist
Der Erfindung liegt, ausgehend von dem bekannten Stand der Technik, die Aufgabe zugrunde, eine
berührungslose Wellendichtung zu schaffen, bei der Verformungen des umlaufenden Dichtringes auch bei
höheren Druckdifferenzen vermieden und daher sehr kleine Dichtspalte ermöglicht werden und mit der der
Verfahrensraum nahezu hermetisch und fast leckagefrei
gegenüber der Atmosphäre abgedichtet werden kann.
Ausgehend von der berührungslosen Wellendichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 besteht die
Lösung der gestellten Aufgabe darin, daß zum gasdichten Abdichten zwischen nicht umlaufendem
Dichtring und Gehäuseteil elastische Wände vorgesehen und daß der mitlaufende Dich; ring gasdicht und
axial verschiebbar zwischen zwei federnden Hülsen angeordnet sind und die beiden nicht umlaufenden
Dichtringe mit zwei unterschiedlichen, miteinander verträglict-tn, Sperrgasen beaufschlagt sind, wobei dem
atmospbärenseitigen, nicht umlaufenden Dichtring ein
mit der Atmosphäre und dem verfahrensraumseitigen nicht umlaufenden Dschtring ein mit dem Verfahrensgas
verträgliches Sperrgas zugeführt wird. ι s
Wegen seiner geringeren Dichte und wegen seiner Kompressibilität weist ein Gas als Sperrmedium
besondere Eigenschaften auf. Die gestellte Aufgabe kann auch bei der Anpassung der betroffenen in der
US-PS 25 55492 beschriebenen Bauteile nur mit Sperrgasen gelöst werden. Wenn auch nach der US-PS
25 55 492 die Leckage so gering wie möglich gehalten werden soll, so wird mit einem gewissen Leckstrom
gerechnet, der in einer Aufbereitungsanlage zur Wiederverwendung gereinigt werden soll. Dies setzt
einen nicht unerheblichen Leckstrom geradezu voraus.
Nach der Aufgabe der Erfindung kommt eine Wiederverwendung des Leckgases nicht nur nicht in
Frage, sondern es muß die anfallende Leckgasmenge minimal sein. Dies ist nur möglich, wenn die die
Dichtspalte bildenden Abstände zwischen dem mitlaufenden Dichtring und den nicht umlaufenden Dichtringen
sehr klein gehalten werden können.
Dies schließt aus, daß die Dichtringe fest eingespannt
etwa auf der Welle oder mit Bohrungen versehen und mittels Schaftbolzen von Schrauben geführt werden.
Schon das Anbringen von Bohrungen oder das Einspannen auf dem Wellenzapfen hätte schädliche
Auswirkungen dahingehend, daß die Dichtspalte — ein Anlaufen würde einen erheblichen Schaden bedeuten —
größer gehalten werden müßten, als es erforderlich ist, um die Menge des austretenden Lecksperrgases auf
geringste Spuren zu verringern. Nur die Unversehrtheit der Dichtringe durch auch nur geringste Formänderungen
infolge von auf diese einwirkenden mechanischen Kräften ermöglicht es, die Dichtspalte derart klein zu
halten und damit die Leckage nahezu auf Null zu begrenzen.
Dasselbe gilt prinzipiell auch für die Verwendung von Gasen als Sperrmedien, um die Dichtflächen auf einem
Abstand zu halten, bei dem der Leckverlust an dem mit
dem Verfahrensmedium vermischten Sperrgas annähernd auf Null herabzudrücken ist.
Durch die gleichhohe Erzeugung von Reibungswärme auf beiden radialen Flächen des umlaufenden
Dichtringes wird ferner gleichmäßige Temperaturverteilung und damit eine geringere Verformung des
Umlaufringes durch Temperatureinflüsse bewirkt, was insbesondere bei haben Umfangsgeschwindigkeiten, bei
denen größere Reibungswärmen im Sperrgas in der Dichtfläche erzeugt werden, von Bedeutung ist.
Verformungen des Umlaufringes durch Druckunterschiede werden dadurch weitgehend vermieden, daß an
den radialen Dichtflächen des Umlaufringes beidseitig Axialkräfte angreifen, die sich gegenseitig aufheben, so
daß es zu keiner Verwölbung des Umlaufringes in axialer Richtung kommt Außerdem kann die anfallende
Druckdifferenz zwischen Verfahrensgas und Außenraum auf beide Sperrgasdichtungen aufgeteilt werden.
Durch Wahl eines mit dem Außenraum verträglichen Sperrgases in der äußeren Dichtung werden auch
hierfür die Vorteile eines geringen Sperrgasverbrauches bzw. der Fortfall einer Flüssigkeitsdichtung mit
aufwendigem Sperrflüssigkeits-Entgasungssystem wirksam.
Durch Wahi eines mit dem Verfahrensgas verträglichen Sperrgases wird verfahrensraumseitig eine Verunreinigung
des Verfahrensgases vermieden.
Das neue Dichtungssystem ist daher so ausgestaltet, daß an dem Umlaufring praktisch überhaupt keine
Verformungskräfte mehr wirksam werden. Die fehlende
axiale Belastung des Umlaufringes erlaubt den Einsatz von schmalen Ringen, so daß die Unwuchtkräfte
reduziert werden und somit die maximal zulässige Drehzahl weit nach oben verschoben werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der gasgesperrten Wellendichtung ist in der Zeichnung dargestellt
Eine rotierende Welle 4 ist aus einem unter Überdruck stehenden Gehäuse (nicht dargestellt)
herausgeführt, wobei die Wellendichtung eine Abdichtung zwischen dem Arbeitsraum (obere Hälfte) und der
Atmosphäre (untere Hälfte der Zeichnung) besorgt Mit der Welle 4 ist ein umlaufender Dichtring 3 drehfest,
jedoch axialverschieblich verbunden.
Im Bereich der Wellendichtung ist die Welle 4 von einer Gehäusewand 10 umgeben, in die zwei Gehäuseflansche
5a und 56 zur Welle 4 hin nach innen vorspringen. Die Gehäuseflansche 5a, 56 sind im
Querschnitt etwa L-förmig ausgebildet, wobei ein Schenkel des L parallel zu der Gehäuseinnenwand 10
liegt und mit dieser abgedichtet verbunden ist, und der
andere Schenkel frei nach innen ragt
Am freien Schenkel der Gehäuseflansche 5a bzw. 5b, die gegenüber den feststehenden Dichtringen ta, 16
spiegelbildlich angeordnet sind, sind elastische Wände 2a und 2b befestigt, die einen doppelten Zweck erfüllen.
Zum einen bilden sie eine Abdichtung des torusförmigen Raumes zwischen Gehäuse 10 und Welie 4; zum
anderen ist in ihnen eine Federkraft gespeichert, die paarig angeordnet, die feststehenden Dichtringe la und
IZj auf den umlaufenden Dichtring 3 drücken, wobei die
Anpreßflächen zwischen den Dichtringen la und Ib sowie 3 einen kleinen Abstand (Dichtspalt) aufweisen
und unter Gasdruck stehen. Der Dichtspalt ermöglicht eine relative Bewegung der Dichtringe gegeneinander
ohne nennenswerte Reibungsverluste.
Die Sperrgase werden über Zuführungsleitungen herangeführt, die innerhalb der Gehäusewand 10 mit
einem ersten Zuführungskanal 6 bzw. 7 beginnen, der die Gehäusewand durchdringt Die Zuleitungen zu der
Gehäusewand von außen her sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Sperrgase werden über weitere
Bohrungen 11, 12 hindurchgeleitet, die winkelig durch
die Gehäuseflansche 5a, 5b geführt sind. Am Ende der Bohrungen 11, 12 sind gebogene Röhrchen 13, 14
vorgesehen, die eine Verbindung zwischen der genannten Bohrung und einer weiteren Bohrung 15 bzw. 16
bilden, die in den feststehenden Dichtringen la, 16 vorhanden sind. Die Bohrungen 15,16 enden im Bereich
der bereits erwähnten Dichtspalte zwischen den Dichtringen 1 a, 16 bzw. 3. Die Öffnung ist erweitert.
Die abströmenden Gase gelangen zum einen Teil aus dem Dichtspalt zwischen den Dichtringen in einen
gemeinsamen Ablaßkanal 9. Der andere Teil gelangt in den Raum zwischen Welle und federnden Hülsen 40,
insbesondere in den Raum 50, der im folgenden
beschrieben wird.
Auf der Welle 4 sind mitdrehende, federnde Hülsen 40 über Befestigungsvorrichtungen 41 verbunden. Der
umlaufende Ring 3 ist über die federnden Hülsen 40 verbunden. Der umlaufende Ring 3 ist über die
federnden Hülsen 40 auf der Welle befestigt, mit der Welle 4 ist er nicht direkt verbunden. Er kann sich je
nach der auf ihn wirkenden Druckbelastung auf der Welle axial einstellen. Die mit dem Verfahrensraum
bzw. der Atmosphäre in Verbindung stehenden Räume zwischen der Welle 4 und den feststehenden Ringen la,
16sind möglichst klein ausgelegt.
Durch den Kanal 42 bzw. 43, der zum Verfahrensraum bzw. zur Atmosphäre gehört, stellt sich ein Druckgleichgewicht
ein, das für einen Ausgleich der Kräfte sorgt. Die eingebauten Dichtungselemente werden dabei nicht
verformt
mittels des für jede Einzeldichtung gesonderten Sperrgases selbsttätig in ihrer Breite eingestellt werden
können, wird ein berührungsfreier Lauf der Dichtung garantiert. Der umlaufende Dichtring 3 ist zwischen
ι federnden Hülsen 40 angeordnet und somit axial verschiebbar.
Die Funktion der Wellendichtung ist aus der Zeichnung erkennbar. Beispielsweise wird durch den
Kanal 6 auf der verfahrensseitigen Dichtungsstufe ein
κι für das Verfahrensgas verträgliches Sperrgas eingedrückt
Die atmosphärenseitige Dichtungsstufe wird durch den Kanal 7 mit einem Sperrgas betrieben, das
ohne Schaden in die Atmosphäre entweichen darf. Durch Vermischung dieses Sperrgases mit dem aus dem
is verfahrensseitigen Dichtring in den Mischbereich
gelangenden verfahrensseitigen Sperrgas wird ein kontrollierter Abzug sichergestellt
Claims (1)
- Patentanspruch:Wellendichtung mit einem mit der Welle umlaufenden Dichtring und beidseitig gegenüber in besonderen Gehäuseteilen angeordneten, axial beweglichen und in Richtung auf den umlaufenden Dichtring unter Federwirkung stehenden, nicht umlaufenden Dichtringen mit zwischen diesen gebildeten, mittels in Kanälen zugeführtem Sperrmedium aufrechterhaltenen Dichtspalten und mit einem gemeinsamen Abflußkanal sowie mit Abdichtungen zwischen jedem der beiden umlaufenden Dichtringe und dem zugeordneten Gehäuseteil, dadurch gekennzeichnet, daß zum gasdichten Abdichten zwischen jedem der nicht umlaufenden Dichtringe (la, Ii^ und dem zugeordneten Gehäuseteil je eine elastische Wand vorgesehen ist und der mitlaufende Dichtring (3) gasdicht und axial verschiebbar zwischen zwei federnden Hülsen (40) angeordnet ist und die beiden nicht umlaufenden Dichtringe (la, Xb) mit zwei unterschiedlichen, miteinander verträglichen, Sperrgasen beaufschlagt sind, wobei dem atmosphärenseitigen, nicht umlaufenden Dichtring (Ib) ein mit der Atmosphäre und dem verfahrensraumseitigen nicht umlaufenden Dichtring (la,) ein mit dem Verfahrensgas verträgliches Sperrgas zugeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752558651 DE2558651C3 (de) | 1975-12-24 | 1975-12-24 | Wellendichtung mit einem mit der Welle umlaufenden Dichtring |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752558651 DE2558651C3 (de) | 1975-12-24 | 1975-12-24 | Wellendichtung mit einem mit der Welle umlaufenden Dichtring |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2558651A1 DE2558651A1 (de) | 1977-06-30 |
| DE2558651B2 true DE2558651B2 (de) | 1981-05-14 |
| DE2558651C3 DE2558651C3 (de) | 1982-01-28 |
Family
ID=5965604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752558651 Expired DE2558651C3 (de) | 1975-12-24 | 1975-12-24 | Wellendichtung mit einem mit der Welle umlaufenden Dichtring |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2558651C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0472287A1 (de) * | 1990-08-23 | 1992-02-26 | John Crane Uk Limited | Gleitringdichtung |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3223703C2 (de) * | 1982-06-25 | 1984-05-30 | M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 4200 Oberhausen | Gasgesperrte Wellendichtung mit radialem Dichtspalt |
| DE3404705A1 (de) * | 1983-02-22 | 1984-08-23 | Dieter 6570 Kirn Kupka | Selbsteinstellende axiale gleitringdichtung |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2467960A (en) * | 1944-07-13 | 1949-04-19 | Jr Francis E Brady | Sealing unit |
| US2555492A (en) * | 1947-10-23 | 1951-06-05 | Ingersoll Rand Co | Pressure fluid seal |
| US3260530A (en) * | 1961-03-27 | 1966-07-12 | Central Res Lab Inc | Rotary mechanical seal |
| FR2098520A5 (de) * | 1970-07-15 | 1972-03-10 | Snecma |
-
1975
- 1975-12-24 DE DE19752558651 patent/DE2558651C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0472287A1 (de) * | 1990-08-23 | 1992-02-26 | John Crane Uk Limited | Gleitringdichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2558651C3 (de) | 1982-01-28 |
| DE2558651A1 (de) | 1977-06-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19932355B4 (de) | Drehdurchführung für wechselnde Medien | |
| DE2332861C3 (de) | Walze für ein Walzwerk | |
| CH616495A5 (de) | ||
| DE3876985T2 (de) | Schraubenrotormaschine. | |
| DE3322582C2 (de) | Dichtung für Schieberspindel | |
| DE19621020A1 (de) | Drehdurchführung für hohe Drücke und hohe Relativgeschwindigkeiten | |
| DE2855453A1 (de) | Dichtungsanordnung zwischen einem inneren teil, insbesondere einer welle, und einem diesen umgebenden aeusseren teil | |
| DE4005428A1 (de) | Sperrfluessigkeits-dichtungsanordnung bei einem turboverdichter | |
| DE2812643A1 (de) | Vorrichtung zum reibschluessigen kuppeln zweier gegeneinander drehbarer koerper | |
| EP0405083B1 (de) | Endquerdichtung für eine durchbiegungssteuerbare Walze | |
| EP4334619B1 (de) | Multimedientaugliche drehdurchführung | |
| DE69524524T2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur seitlichen Abstützung eines Rollmantels | |
| DE2558651B2 (de) | Wellendichtung mit einem mit der Welle umlaufenden Dichtring | |
| DE6904388U (de) | Dichte wanddurchfuehrungsvorrichtung | |
| DE1525427B1 (de) | Wellendichtung mit zwei Gleichringdichtungen | |
| DE10017669A1 (de) | Gasgeschmierte Gleitringdichtung | |
| DE3030405A1 (de) | Anordnung zum abdichten einer durch wechseldruck beaufschlagten welle | |
| DE2111355B2 (de) | Druckmittelzuführung für ein durch eine Zylinder-Kolbenanordnung betätigtes, umlaufendes Spannfutter u.dgl | |
| DE2944919C2 (de) | Wasserdurchführung an einem Querschneidkopf von Teilschnittmaschinen | |
| DE2235188B2 (de) | Verstellhülse für die Leitschaufeln eines Axialverdichters | |
| DE2854456C2 (de) | Dichtungsanordnung | |
| DE953675C (de) | Rohranschlussstueck | |
| DE3404705A1 (de) | Selbsteinstellende axiale gleitringdichtung | |
| DE2731926A1 (de) | Stirnflaechenabdichtungsanordnung fuer eine drehwelle | |
| DE3819879A1 (de) | Verfahren und anordnung zum anziehen von geflochtenen abdichtungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8220 | Willingness to grant licences (paragraph 23) | ||
| Q161 | Has additional application no. |
Ref document number: 2610045 Country of ref document: DE |
|
| AG | Has addition no. |
Ref country code: DE Ref document number: 2610045 Format of ref document f/p: P |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| AG | Has addition no. |
Ref country code: DE Ref document number: 2610045 Format of ref document f/p: P |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MAN GUTEHOFFNUNGSHUETTE GMBH, 4200 OBERHAUSEN, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MAN GUTEHOFFNUNGSHUETTE AG, 4200 OBERHAUSEN, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |