DE2558412A1 - Anordnung zur behandlung und korrektur von farbfernsehsignalen - Google Patents
Anordnung zur behandlung und korrektur von farbfernsehsignalenInfo
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Description
75008 PARIS / Frankreich
Unser Zeichen: T 1918
Anordnung zur Behandlung und Korrektur von Farbfernsehsignalen
Die Erfindung "bezieht sich auf Farbfernsehsysteme und insbesondere
auf eine Anordnung zur Behandlung des (die leuchtdichte-}
Färb- und Synchronisiersignale enthaltenden) Yideosignalgemischs
vor der Aussendung oder Aufzeichnung in der Weise, daß das Videosignalgemisch mit richtiger Amplitude
wieder hergestellt wird.
Bei den gegenwärtig bekannten NTSC- und PAL-Farbfernsehsystemen
gibt es Amplitudenkorrekturanordnungen, die unter der Bezeichnung "Autochroma" bekannt sind und die es ermöglichen,
beim Lesen oder Empfang den den Farbträger enthaltenden oberen Teil des Spektrums automatisch zu korrigieren,
wobei als Bezugsgröße die Amplitude des Burst-Signals verwendet wird, von dem angenommen wird, daß es bei der Auf
zeichnung (oder bei der Sendung) richtig war.
Lei/Gl
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Eine weitere Korrekturanordnung, die insbesondere bei
Systemen anwendbar ist, bei denen die Wiedergabe des Videosignalgemischs sequentiell in mehreren Kanälen erfolgt
(beispielsweise mit Hilfe eines Magnetaufzeichnungsgeräts mit vier Wiedergabekörpen} ermöglicht unter Verwendung der
Amplitude des auf einem der Kanäle aufgezeichneten Burst-Signals
als Bezugsgröße die Korrektur der Amplitude der von den anderen Kanälen gelieferten Signale.
Diese bekannten Anordnungen arbeiten einwandfrei, wenn die Amplitude des Signals ihren Nennwert hat und wenn der Übertragungsfaktor
des Demodulators genau auf den Wert Eins eingestellt ist. Wenn beispielsweise infolge einer Drift das
Signal nicht seinen Fennwert hat oder der Übertragungsfaktor des Demodulators nicht richtig ist, können derartige Anordnungen
Korrekturen verursachen, die nicht gerechtfertigt s ind.
Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Anordnung
zur Behandlung von Videosignalen, die es ermöglicht, in das aufzuzeichnende oder zu sendende Videosignalgemisch
zwei absolute Amplitudenbezugsgrößen einzuführen, ohne daß die im Videosignalgemisch enthaltene Information verändert
wird; die eine Bezugsgröße wird beim Lesen oder beim Empfang zur Korrektur der Amplitude des vollständigen abgelesenen
oder empfangenen Videosignalgemischs verwendet (Verstärkungskorrektur), während die andere Bezugsgröße bei der
gleichen Wiedergabe oder dem gleichen Empfang zur Korrektur derjenigen Komponenten des Spektrums des wiedergegebenen
oder empfangenen Signals verwendbar ist, die eine höhere Frequenz gegenüber den Komponenten mit niedrigerer Frequenz
haben.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnung. In der'Zeichnung zeigen:
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_ 3 —
Fig. 1 eine Anordnung nach der Erfindung, die bei einem System zur Aufzeichnung oder Sendung von Farbfernsehsignalen
nach dem PAL-Verfahren oder dem NTSC-Verfahren
verwendbar ist,
Fig. 2 den .den höheren Frequenzen zugeordneten Teil der Anordnung
von Fig. 1, der zur Anwendung "bei einem nech dem SEOAM-Verfahren arbeitenden System abgeändert ist,
Fig. 3 eine Anordnung zur automatischen Korrektur des Verstärkungsfaktors
und
Fig. 4 eine Doppelfunktionsanordnung, die entweder die Behandlung des Signals oder die Korrektur des Signals
nach dessen Behandlung ermöglicht.
Bei der Anordnung von Fig. 1 ist der Eingang E zum Empfang eines Videosignalgemischs bestimmt, das von einem Sender
stammt, der nach dem PAL-Verfahren oder dem FOSC-Verfahren
arbeitet.
Gemäß diesen Verfahren ist der Farbträger amplitudenmoduliert (und phasenmoduliert), und es gibt nur die folgenden
Amplituden des Videosignalgemischs, die man zur Einführung der Bezugsamplituden verwenden kann:
- Die Amplitude der Zeilensynchronimpulse;
- die Amplitude des FärbSynchronsignals (Burst), das aus
Schwingungen mit der Frequenz des Farbträgers besteht.
Die Anordnung von Fig. 1 ermöglicht die Einführung dieser beiden Bezugsamplituden.
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Der Eingang E ist mit einem Verstärker 1 verbunden, der
mit einer Schaltung zur Wiederherstellung der Gleichstromkomponente des Videosignalgemischs ausgestattet ist, wobei
die Zeilensynchronimpulse des Videosignals am Ausgang dieses
Verstärkers negativ sind. Der Ausgang des Verstärkers 1 ist mit den Eingängen E.. und Ep von zwei Behandlungsschaltungen
100 bzw. 200 verbunden (die in der Zeichnung in einem gestrichelten Rahmen dargestellt sind).
Der Eingang E1 ist mit einem Tiefpaßfilter 2 verbunden,
dessen Ausgang ein Signal liefert, dessen Spektrum denjenigen Frequenzen des Spektrums des Videosignalgetnischs entspricht,
die niedriger als die Frequenzen des Spektrums des Farbsignals sind. Der Ausgang des Filters 2 ist mit
einer Amplitudentrennschaltung 3 verbunden, die an einem
ersten Ausgang die Teile ihres Eingangssignals mit positiven Amplituden (Leuchtdichtesignal) und an einem zweiten
Ausgang die negativen Teile ihres Eingangssignals abgibt, d.h. die Synchronimpulse. Der erste Ausgang ist mit einem
ersten Eingang einer Addierschaltung 4 verbunden, und der zweite Ausgang ist mit dem Eingang eines Verstärkers 5 mit
veränderlichem Verstärkungsfaktor verbunden, dessen Ausgang an den zweiten Eingang der Addierschaltung 4 angeschlossen
ist. Der Ausgang der Addierschaltung ist mit dem Eingang einer Speicherabtastschaltung 6 verbunden, d.h. einer Abtastschaltung,
die jeweils den letzten Abtastwert festhält. Diese empfängt an einem Steuereingang 99 kurze Impulse,
die beispielsweise mit der Mitte der Synchronimpulse zusammenfallen.
Der Ausgang der Abtastschaltung 6 ist mit dem ersten Eingang eines Differenzverstärkers 7 verbunden, dessen anderer Ein-,
gang an eine Vorspannungsquelle angeschlossen ist, die ein Referenzsignal konstanter Amplitude liefert, das erstes
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Referenzsignal genannt wird und in der Zeichnung mit "Ref 1" bezeichnet ist.
Der. Verstärker 7 ist praktisch ein Komparator, der ein
Fehlersignal liefert, das für die Differenz zwischen der Amplitude des Synchronimpulses und der Amplitude des ersten
Referenzsignals kennzeichnend ist; dieses Fehlersignal bleibt während der Dauer einer Zeile im wesentlichen konstant
.
Das Ausgangssignal des Verstärkers 7 wird dem Steuereingang für den Verstärkungsfaktor des Verstärkers 5 zugeführt;
dadurch ist es möglich, die Amplitude der Synchronimpulse so einzustellen, daß sie stets gleich dem Wert des ersten
Referenzsignals ist. Der Ausgang der Addierschaltung 4 bildet den Ausgang S1 der Schaltung 100. Diese Schaltung ermöglicht
also die Festlegung der Amplitude der Synchronirapulse.
Die Schaltung 200, mit deren Eingang E2 der Ausgang des
Verstärkers 1 ebenfalls verbunden ist, enthält ein Filter 8, das zu dem Tiefpaßfilter 2 komplementär ist und ein Signal
liefert, dessen Spektrum dem oberen Teil des Spektrums des Videosignalgemischs entspricht. Der Ausgang dieses Filters
ist mit dem Eingang eines Verstärkers 9 verbunden, der zwei Ausgänge hat und mit Hilfe eines Torsignals umgeschaltet
wird, das durch die Hinterflanken der Zeilensynchronimpulse ausgelöst wird und mit den FärbSynchronsignalen (Burst)
zusammenfällt; dieses Signal wird dem Steuereingang 98
des Verstärkers 9 zugeführt. Der erste Ausgang, der dann ein Ausgangssignal liefert, wenn kein Burst-Torsignal vorhanden
ist, ist mit dem Eingang eines Verstärkers 11 verbunden,
der den Verstärkungsfaktor 1 hat und dessen Ausgang mit dem ersten Eingang einer Addierschaltung 12 verbunden
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— b —
ist. Der zweite Ausgang des umschaltbaren Verstärkers 9, der "bei Vorhandensein des Burst-Torsignals ein Ausgangssignal
liefert, ist mit dem Eingang eines Verstärkers 13 mit veränderlichem Verstärkungsfaktor verbunden, dessen
Ausgang an den zweiten Eingang der Addierschaltung 12 angeschlossen ist. Der Ausgang der Addierschaltung 12 ist
mit einer Detektorschaltung 14 verbunden, deren Ausgang an einen Abtaster 15 angeschlossen ist, der durch einen
kurzen Impuls gesteuert wird, der aus dem Burst-Torsignal
mit Hilfe einer Schaltung 10 gewonnen wird, die beispielsweise aus zwei hintereinandergeschalteten monostabilen
Kippschaltungen besteht. Der Abtaster 15 ist mit einem Eingang eines Differenzverstärkers 16 verbunden, der am
anderen Eingang ein Referenzsignal empfängt, das zweites Referenzsignal genannt wird und in der Zeichnung mit "Ref 2"
bezeichnet ist. Der Ausgang des Differenzverstärkers 16 ist mit dem Verstärkungssteuereingang des Verstärkers 13
verbunden.
Der Ausgang der Addier schaltung 12 bildet den Ausgang S2
der Schaltung 200. Die Ausgänge S1 und Sp der Schaltungen
100 bzw. 200 sind mit den beiden Eingängen einer Vereinigungsschaltung 17 verbunden, die das Videosignalgemisch
wieder zusammensetzen kann, nachdem die Schaltung 100 in Form der Amplitude des Synchronimpulses eine erste Bezugsamplitude für das vollständige Videosignalgemisch eingeführt
hat, und die Schaltung 200 in Form der Amplitude des Burst-Signals eine zweite Bezugsamplitude für den
oberen Teil des Spektrums des Videosignalgemischs eingeführt hat.
Bei einem nach dem SECAM-Verfahren arbeitenden Farbfernsehsystem
ist der Farbträger (der zwei verschiedene Ruhefrequenzen fQB und fQR für die blauen Farbsignale bzw.
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roten Färbsignale aufweist) frequenzmoduliert. Seine Amplitude
am Ausgang des Modulators ist konstant. Zur Verbesserung des Rauschabstands "bei den höheren Frequenzen des
Modulationssignals wird aber dieses Signal vor der Aussendung
durch ein Torverzerrungsfilter geschickt, das die Amplitude der seitlichen Komponenten des Spektrums gegenüber
der Amplitude der mittleren Frequenzen anhebt. Dies hat eine Amplitudenmodulation des Farbträgers zur Folge.
Als fester Bezugswert für die höheren Frequenzen des Signals wird hier die Amplitude des Farbträgers nach dem Durchgang
durch ein Entzerrungsfilter verwendet, das von gleicher Art wie die in den Heimerapfängern verwendeten Entzerrungsfilter
ist und die Wirkung des zuvor erwähnten Vorverzerrungsfilters kompensiert.
Die Schaltung 200 von Fig. 2 spielt bei dem SECAM-Verfahren
die gleiche Rolle wie die Schaltung 200 von Fig. 1 bei dem PAL-System und dem HTSO-System (wobei die gleichen Bestandteile
in den beiden Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind).
Der Eingang E2 ist mit einem Filter 8 verbunden, das im
wesentlichen das Farbsignal ausfiltert. Dieses Filter ist mit dem Eingang eines Verstärkers 13 mit steuerbarem Verstärkungsfaktor
verbunden, dessen Ausgang an den Eingang eines Entzerrungsfilters 18 angeschlossen ist. Das Ausgangssignal
des Entzerrungsfilters 18 wird mit Hilfe einer Detektorschaltung 14 demoduliert, und das demodulierte
Signal wird mit Hilfe eines Speicherabtasters 15 abgefastet,
der an seinem Steuereingang 97 durch kurze Impulse mit der Zeilenfrequenz gesteuert wird, die während der
hinteren Schultern der Horizontalaustastsignale entstehen, wobei der Farbträger dann seine Ruhefrequenz hat (je nach
der betreffenden Zeile die Frequenz fQR oder die Frequenz
fo-g). Das Ausgangssignal des Abtasters 15 wird mit einem
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.Referenzsignal (dem zweiten Referenzsignal) mit Hilfe eines
Differenzverstärkers 16 verglichen, dessen Ausgangesignal,
das für die Amplitudendifferenz zwischen dem zweiten Referenzsignal und der Amplitude des Farbträgers kennzeichnend
ist, dem Verstärkungssteuereingang des Verstärkers 13 zugeführt wird.
Ein Teil der Korrekturanordnung, die den "beschriebenen Verarbeitungsanordnungen
entspricht, ist in Fig. 3 dargestellt.
Bei dieser Anordnung wird das verarbeitete Videofrequenzsignal (d.h. das Videofrequenzsignal, in das die Amplitudenbezugssignale
eingeführt worden sind), das am Ausgang des Demodulators verfügbar ist, dem Eingang E, einer Schaltung
30 zugeführt, welche die Gleichstromkomponente des Videofrequenzsignals wieder herstellt. Diese Schaltung 30
ist mit einem Verstärker 31, mit steuerbarem Verstärkungsfaktor verbunden, an dessen Ausgang S, eine Speicherabtastschaltung
32 angeschlossen ist, die während eines Bruchteils der Dauer der Zeilensynchronimpulse an ihrem Steuereingang
96 entsperrt wird. Der Ausgang der Abtastschaltung ist mit einem Komparator 33 verbunden, der eine konstante
Spannung empfängt, deren Wert dem ersten Bezugssignal entspricht. Der Komparator 33 liefert ein Pehlersignal, das
für die Differenz zwischen der Ist-Amplitude der Synchronimpulse und der Amplitude des ersten Referenzsignals kennzeichnend
ist. Dieses Pehlersignal wird dem Verstärkungssteuereingang des Verstärkers 31 zugeführt. Somit wird das
gesamte Videosignalgemisch in Abhängigkeit von den Änderungen korrigiert, welche die Amplitude der Zeilensynchronimpulse
im Verlauf der Übertragung oder (im Pail eines aufgezeichneten Videosignals) bei der Wiedergabe des Videosignals erlitten haben.
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Das am Ausgang des Verstärker 31 verfügbare Signal kann auch eine "Autochrotna"-Schaltung speisen, die es nach.
Demodulation des durch den Amplitudenvergleich zwischen dem Burst und dem zweiten Referenzsignal erhaltenen Fehlersignals
ermöglicht, den Verstärkungsfaktor im Farbsignalband so zu korrigieren, daß im gesamten Frequenzband des
Videosignals eine flache Amplituden-Frequenz-Kennlinie erhalten wird. Diese Maßnahme, die keinen Teil der Erfindung
bildet, wird nicht näher erläutert.
Es ist auch möglich, den Verstärkungsfaktor des Demodulators selbst direkt zu steuern; in diesem FaIl kann der Verstärker
31 mit veränderlichem Verstärkungsfaktor entfallen.
Fig. 4 zeigt eine Doppelfunktionsanordnung, welche die Korrektur des dem Eingang zugeführten Videosignalgemischs
oder dessen Behandlung ermöglicht, je nachdem, ob dieses
Signal bereits behandelt worden ist oder nicht.
Zu diesem Zweck wird die Behandlungsanordnung (von Fig. 1 oder Fig. 2) und eine (nicht näher beschriebene) Korrekturanordnung
abwechselnd mit Hilfe einer Hilfsschaltung in Betrieb gesetzt, die eine Doppelrolle hat:
1. Wenn "das dem Eingang zugeführte Videosignalgemisch noch
nicht im Hinblick auf die Einführung von richtigen Amplitudenbezugsgrößen behandelt worden ist, ist die Behandlung
von der Einführung eines Hilfssignals begleitet,
das Testsignal genannt wird und für ein behandeltes Videosignalgemisch kennzeichnend ist;
2. wenn das Testsignal in dem Eingangs-Videosignalgeraisch
vorhanden ist, wird das Videosignalgemisch der Korrekturanordnung zugeführt.
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Bei der Anordnung von Pig. 4 wird das Videofrequenzsignal dem Eingang 20 zugeführt. Dieser Eingang 20 ist über einen
elektronischen Schalter 21 mit dem Eingang E einer Behandlungsschaltung 22 verbunden, die an das angewendete Farbfernsehsystem
angepaßt ist (also die Behandlungsschaltung von Fig. 1 für das PAL-Verfahren und das KTSC-Verfahren,
und die Be handlungs se haltung von Fig. 2 für das SECAM-Verfahren).
Diese Behandlungssehaltung ist mit einer Schaltung 23 verbunden,
die es ermöglicht, in einer verfügbaren Zeile des Vertikalaustastintervalls einen kennzeichnenden Testimpuls
einzufügen, beispielsweise einen Impuls von 30 as in der
Zeile 19 des Vertikalaustastintervalls; dieser Impuls hat eine geeignete Amplitude. Diese Impulse mit der Teilbildfrequenz
werden dem Eingang 28' zugeführt.
Ein elektronischer Schalter 24 verbindet den Ausgang der Schaltung 23 mit dem Ausgang S, der Anordnung.
Der Eingang 20 der Anordnung ist auch mit einem Koinzidenzglied 26 verbunden, das ein Signal liefert, wenn der Testirapuls
in der Zeile 19 des Vertikalaustastintervalls mit dem am Eingang 28 verfügbaren Signal in Koinzidenz ist. Das
Ausgangssignal des Koinzidenzglieds 26 steuert den Schalter und den Schalter 24. Wenn kein Impuls festgestellt wird,
sind die Schalter 21 und 24 in der Stellung 1 geschlossen, d.h., daß das Videosignal der Behandlungsschaltung 22 zugeführt
wird und der Ausgang der Schaltung 23 mit dem Ausgan S. der Anordnung verbunden ist. Wenn dagegen ein Impuls
festgestellt wird, werden die Schalter 21 und 24 für eine Dauer, die etwas langer als eine Teilbildperiode ist, in
die Stellung 2 gebracht; in dieser Stellung wird das Videosignal einer Korrekturschaltung 27 zugeführt, welche aufgrund
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der weiten Bezugsamplituden die Korrektur des Videosignals
ermöglicht, und der Schalter 24 verbindet dann den Ausgang der Korrekturschaltung 27 mit dem Ausgang S, der Anordnung.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die "beschriebenen
und dargestellten Ausführungsformen beschränkt.
Insbesondere ist es möglich, anstatt den Amplitudenwert der im vollständigen Videosignal vorhandenen Zeilensynchronimpulse
zu korrigieren, diese Impulse dadurch zu unterdrücken daß die negativen Teile des Videosignals abgeschnitten werden,
und diese Impulse durch Impulse zu ersetzen, deren Amplitude gleich dem Wert des ersten Referenzsignals ist.
Diese beiden Maßnahmen sind gleichwertig; ihre Wahl hängt von der Ausbildung der Schaltungen ab.
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Claims (1)
- Patentansprücheiy Anordnung zur Behandlung eines Farbfernseh-Videosignalgemischs vor der Aussendung oder Aufzeichnung, wobei das Videosignalgemisch Zeilensynchronimpulse, eine Farbinformation, die einen Farbträger und Burst-Signale mit der Farbträgerfrequenz umfaßt, sowie ein Videosignal enthält, mit zwei das Videosignalgemisch empfangenden Behandlungsschaltungen, von denen die erste Behandlungsschaltung eine Auswahlanordnuig zur Auswahl der Synchronimpulse enthält und die zweite Behandlungsschaltung eine AuswahTanordnung zur Auswahl des die Parbinformation einschließenden oberen Teils des Frequenzspektrums des Signalgemisohs enthält, zumindest dann, wenn die Färbinformation durch die Burst-Signale gebildet ist, und wobei die Ausgänge der beiden Behandlungsschaltungen mit den Eingängen einer das behandelte Videosignalgemisch liefernden Vereinigungsschaltung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlanordnung der ersten Behandlungsschaltung mit einer ersten Korrekturschaltung verbunden ist, die den Synchronimpulsen eine korrigierte Amplitude erteilt, die gleich dem Wert eines ersten Referenzsignals ist, und daß die Auswahlanordnung der zweiten Behandlungsschaltung mit einer zweiten Korrekturschaltung verbunden ist, die den Ausgangssignalen der Auswahlanordnung der zweiten Behandlungsschaltung eine vom Wert eines zweiten Referenzsignals abhängige korrigierte Amplitude erteilt.2. Behandlungsanordnung nach Anspruch 1, bei welcher die Auswahlanördnung für die Synchronimpulse ein Tiefpaßfilter enthält, welches den zu dem oberen Teil des Frequenzspektrums des Videosignalgemischs komplementären unteren Teil6098 2 8/0662auswählt, sowie eine Amplitudentrennschaltung, die an einem ersten Ausgang die Zeilensynchronimpu3.se und an einem zweiten Ausgang die anderen Komponenten des unteren Teils dee Frequenzspektrums liefert, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Korrekturschaltung einen an den ersten Ausgang der Amplitudentrennschaltung angeschlossenen Verstärker mit steuerbarem Verstärkungsfaktor, einen einerseits mit dem Ausgang des Verstärkers und andererseits mit einer das erste Referenzsignal liefernden Quelle verbundenen Komparator, der ein dem Verstärkungssteuereingang des Verstärkers zugeführtes Fehlersignal liefert, und eine Addierschaltung enthält, von der ein Eingang mit dem zweiten Ausgang der Amplitudentrennschaltung und der andere Eingang mit dem Ausgang der Korrekturschaltung verbunden sind, wobei der Ausgang der Addierschaltung den Ausgang der ersten Behandlungssehaltung darstellt.Behandlungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2 für ein Videosignalgemisch, das einen amplitudenmodulierten Farbträger enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlanordnung der zweiten Behandlungsschaltung ein Filter zur Auswahl des oberen Teils des Frequenzspektrums, einen das Ausgangssignal des Filters empfangenden ersten Verstärker, der Umschalteinrichtungen zur Umschaltung seines Ausgangssignals entweder auf seinen ersten Ausgang oder auf seinen zweiten Ausgang' enthält, je nachdem, ob das Ausgangssignal Schwingungen eines Burst-Signals enthält oder nicht, und daß die zweite Korrekturschaltung eine Addierschaltung enthält, die zwei Eingänge hat, die mit dem ersten Ausgang des ersten Verstärkers über einen zweiten Verstärker bzw. mit dem zweiten Ausgang des ersten Verstärkers über einen dritten Verstärker mit einem Verstärkungssteuereingang verbunden sind, sowie einen Detektor, der von der Addierschaltung gespeist wird und dessen Ausgang den Ausgang der zweiten Behandlungssehaltung bildet und einen Komparator, der an609828/0662H -einem seiner beiden Eingänge das Ausgangssignal des Detektors über einen Speicherabtaster und an seinem zweiten Eingang das zweite Referenzsignal empfängt, wobei - der Ausgang des Komparators mit dem Verstärkungssteuereingang des dritten Verstärkers verbunden ist.4. Behandlungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2 für ein Videosignalgemisch, das einen 3?arbträger enthält, der durch die Information frequenzmoduliert und durch ein Vorverzerrungsfilter für das Spektrum des Farbträgers amplitudenmoduliert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Korrekturschaltung einen Verstärker enthält, der einen Verstärkungssteuereingang hat, sowie ein Entzerrungsfilter, dessen Kennlinie zu derjenigen des vom ersten Verstärker gespeisten Vorverzerrungsfiltersinvers ist und dessen Ausgang den zweiten Ausgang der zweiten Behandlungsschaltung bildet, und- eine Detektorschaltung für das Ausgangesignal des Entzerrungsfilters, daß der Ausgang der Detektorschaltung über eine Abtastschaltung mit dem ersten Eingang eines Komparators verbunden ist, dessen zweiter Eingang mit einer das zweite Referenzsignal liefernden Quelle verbunden ist, und daß der Ausgang des Komparators mit dem Verstärkungssteuereingang des Verstärkers verbunden ist.5. Behandlungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Anordnung, die in einer vorbestimmten verfügbaren Zeile jedes Vertikalaustastintervalls des behandelten Videosignalgemischs einen Testimpuls einfügt, der anzeigt, ob das abgelesene oder empfangene Videosignalgemisch behandelt worden ist.6 09828/06626« Automatische Korrekturanordnung, die ein mit Hilfe einer Behandlungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche behandeltes Videosignalgemisch beim Empfang oder bei der Wiedergabe korrigiert, gekennzeichnet durch eine Verstärkungskorrekturanordnung mit einem Verstärker mit steuerbarem Verstärkungsfaktor, der das behandelte Videosignalgemisch empfängt, eine Detektorschaltung für die Amplitude der Zeilensynchronimpulse und eine Komparatorschaltung zum Vergleich der Amplitude der ZeilensynchronimpulBe mit der Amplitude des ersten Referenzsignals, deren Ausgang mit dem Verstärkungssteuereingang des Verstärkers verbunden ist und eine Erequenzbandkorrekturanordnung, mit der eine konstante Amplituden-Prequenz-Kennlinie im Durchlaßband des Videosignals mit Hilfe einer Schaltung mit veränderlicher Amplituden-lfrequenz-Kennlinie erhalten werden kann, die von den Ausgangs Signalen der Auswahl- - anordnung der zweiten Behandlungsschaltung gesteuert wird.7. Doppelfunktionsschaltung mit einer Behandlungsanordnung nach Anspruch 5 und einer automatischen Korrekturanordnung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Detektorschaltung für den Testimpuls, die einen Umschalter steuert, der das Videosignalgemisch an die Behandlungsanordnung anlegt, wenn der Testimpuls nicht vorhanden ist, und an die automatische Korrekturanordnung, wenn der Testimpuls festgestellt wird.609828/0662
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