DE2556453A1 - Waermetauscher und verfahren zum kuehlen heisser gase - Google Patents
Waermetauscher und verfahren zum kuehlen heisser gaseInfo
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Description
Priorität: 17. Januar 1975, Nr. 7 5oo 554, Niederlande
Die Erfindung betrifft einen Wärmetauscher zum Kühlen heißer Gase. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum
Kühlen heißer Gase unter Verwendung dieses Wärmetauschers, insbesondere zum Kühlen solcher heißen Gase, die bei der
teilweisen Verbrennung von Kohlenwasserstoffen erhalten werden.
Die Verwendung von Wärmetauschern zum Kühlen heißer Gase muß aus wirtschaftlichen Gründen sehr oft bei einer großen
Durckdifferenz zwischen den zu kühlenden heißen Gasen und dem Kühlmittel ausgeführt werden. Dies tritt beispielsweise
bei einem Verfahren ein, bei welchem ein Wärmetauscher, in welchem Wasser als Kühlmittel verwendet wird, aus Gründen
des Wirkungsgrades Dampf erzeugt, der einen viel höheren
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Druck als die zu kühlenden Gase hat. Im Hinblick auf die großen Unterschiede der Temperatur- und Druckzustände
bei welchem ein Wärmetauscher dieser Art arbeitet, sind die mechanischen Spannungen und Beanspruchungen, denen
der Wärmetauscher ausgesetzt ist, sehr hoch. Aus diesem Grund ergeben sich bei der Auslegung eines Wärmetauschers,
der für ein Arbeiten unter diesen Bedingungen geeignet ist, große technische Schwierigkeiten. Demzufolge ist es ein
Ziel der Erfindung, eine Auslegung für einen Wärmetauscher zu schaffen, mit welcher diese Schwierigkeiten vermieden
werden können.
Ein besonderes technisches Problem ist die Auslegung der Trennplatte zwischen dem GasZuführungsraum und dem kühlenden
Raum des Wärmetauschers, da gerade dieser Teil Zuständen höchster Beanspruchung unterworfen ist. Im Falle
eines Wärmetauschers mit einem kleinen Durchmesser kann man durch Wahl einer geeigneten Stärke des Metalls der
Trennplatte eine Platte erhalten, die fest genug ist, um den Betrieb bei großen Temperatur- und Druckdifferenzen
zu ermöglichen, da die gesamte, auf diese Platte wirkende Kraft relativ klein ist. Im Falle von Wärmetauschern mit
großem Durchmesser, bei welchem die auf die Trennplatte wirkende Gesamtkraft als Ergebnis des großen Druckunterschiedes
sehr groß wird, ist es jedoch nicht ausreichend, eine Trennplatte aus sehr dickem Metall zu konstruieren,
da eine größere Metallstärke eine höhere mittlere Temperatur des Metalls einschließt, so daß die Festigkeit des Metalls
verringert wird. Außerdem wird die Temperaturdifferenz über der Trennplatte sehr groß, so daß thermische Spannungen auftreten,
was dazu führt, daß die Platte häufig zum Kollabieren neigt. Aus diesem Grund ist es auch das Ziel
der Erfindung, einen Wärmetauscher mit einem großen Durchmesser zu schaffen, dessen Trennplatte derart ausgelegt
ist, daß ein sicherer Betrieb unter Zuständen sehr hoher Temperatur und Druckdifferenzen gewährleistet ist.
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Die Erfindung bezieht sich deshalb auf einen Wärmetauscher zum Kühlen heißer Gase mit einem GasZuführungsraum (1),
der mit einer oder mehreren Gaszuführungsleitungen (7)
versehen ist, mit einem kühlenden Raum (2), der mit einer oder mehreren Gasabführungsleitungen (8) versehen ist, mit
einer oder mehreren Kühlmittelzuführungsleitungen (9) und
einer oder mehreren Kühlmittelabführungsleitungen (1o)
sowie einer Trennplatte (11), die den Gaszuführungsraum
(1) von dem kühlenden Raum (2) trennt und durch welche ein oder mehrere Gas führende Rohre (12) hindurchgehen, deren
Einlaßenden (14) sich in dem Gaszuführungsraum (1) befinden
und die über Kühlrohre (13) in dem kühlenden Raum (2) mit
den Gasabführungsleitungen (8) des kühlenden Raums verbunden sind. Jedes der Gas führenden Rohre (12) in dem Gaszuführungsraum
(1) ist von einem Kühlmantal (15) umgeben, der mit der Trennplatte (11) derart verbunden ist, daß die
Räume (16) zwischen den Gas führenden Räumen (12) und den Kühlmänteln (15) mit dem kühlenden Raum (2) in Verbindung
stehen. In dem GasZuführungsraum (1) sind die Enden (14)
der Gas führenden Rohre (12) mit den Enden der Kühlmäntel (15) verbunden. Mit Enden von KühlmitteIzuführungsleitungen
(17) sind axiale rohrförmige leitende Körper (2o) verbunden,
die die unteren Abschnitte der ringförmigen Räume (16) in zwei Teile unterteilen, die in offener Verbindung miteinander
in der Nähe der Verbindungen der Einlaßenden (14) der Gas führenden Rohre (12)- mit den Kühlmänteln (15)
stehen. Die Leit- bzw. leitenden Körper (2o) haben axiale
ringförmige Kammern (21). um den Innenumfang der leitenden Körper (2o) sind in regelmäßiger Weise Abströmöffnungen
(22) aus den Kammern (21) angeordnet.
Der kühlende Raum ist vorzugsweise vertikal über dem Gaszuführungsraum
angeordnet. Sowohl der kühlende Raum als auch der Gaszuführungsraum können irgendeine gewünschte
Form haben. Eine geeignete Form für diese Räume ist
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beispielsweise eine Kugelgestalt. Der kühlende Raum und der Gas zuf ührungsraum sind jedoch vorzugsv/eise zylindrisch,
da auf diese Weise der zur Verfügung stehende Raum optimal genutzt wird.
Die Trennplatte zwisehen dem GasZuführungsraum und dem
kühlenden Raum, durch welche die Gas führenden Rohre hindurchgehen, kann irgendeine Form haben. Sie kann beispielsweise
eben sein. Um jedoch die Festigkeit der Platte soweit wie möglich zu erhöhen und demzufolge die Druckdifferenz
zwischen dem kühlenden Raum und dem GasZuführungsraum, bei
welcher der Wärmetauscher betrieben werden kann, zu steigern, hat die Trennplatte vorzugsweise eine im wesentlichen halbkugelige
Form, wobei ihre konvexe Seite zum GasZuführungsraum
hinweist. Die Gas führenden Rohre, welche durch die Trennplatte
hindurch von dem Gaszuführungsraum in den kühlenden Raum münden, sind mit den Gasabführungsleitungen des kühlenden
Raums mittels Kühlrohre verbunden. Diese Kühlrohre sind vorzugsv/eise schraubenförmig gewickelt und erstrecken sich
in Richtung der Gas führenden Rohre.
In dem kühlenden Raum ist vorzugsv/eise ein konzentrisches Innenrohr angeordnet, welches einen Ringraum mit der
Außenwand des kühlenden Raums bildet. In diesem Fall sind die für das Kühlen vorgesehenen Rohre um das konzentrische
Innenrohr in dem Ringraum derart gelegt, daß sie über diesem Raum gleichmäßig verteilt sind. Diese gleichmäßige Verteilung
begünstigt die Wärmeübertragung zwischen dem heißen Gas in den Rohren und dem Kühlmittel um die Rohre. Mit dem kühlenden
Raum sind ein oder mehrere Kühlmittelzuführungsleitungen verbunden. Diese Verbindung, kann an jeder Stelle des kühlenden
Raums vorgesehen werden. Eine geeignete Stelle ist die Unterseite des kühlenden Raums in der Nähe der Trennplatte zwischen
dem kühlenden Raum und dem GasZuführungsraum, so daß
diese Platte mit relativ kaltem Kühlmittel gekühlt wird. Die
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Kühlmittelzuftihrungsleitung ist jedoch vorzugsweise an
den oberen Teil des konzentrischen Innenrohres angeschlossen oder mündet in dem unteren Teil des konzentrischen
Innenrohres aus. In diesem Fall wird das Kühlmittel zwangsweise nach unten in dem Innenrohr und nach oben in dem
Ringraum um das Innenrohr herum geführt, während zusätzlich relativ kaltes Kühlmittel längs der Trennplatte strömt.
Durch diese Zwangszirkulation erhält man eine sehr gute
Wärmeübertragung zwischen der heißen Trennplatte und dem Kühlmittel und zwischen den schraubenförmig gewickelten
Kühlrohren und dem Kühlmittel.
Wie bereits vorstehend erwähnt wurde, kann der Wärmetauscher ein oder mehrere Gas führende Rohre und Kühlrohre
bzw. kühlende Rohre und Gasabführungsleitungen aufweisen, die damit verbunden sind. Im allgemeinen überschreitet
die gewählte Anzahl der Gas führenden Rohre die Zahl Hundert nicht, da eine Größere Zahl die Konstruktion sehr
kompliziert macht. Vorzugsweise werden zwei bis fünfzig Gas führende Rohre, Kühlrohre und Gasabführungsleitungen
verwendet.
Der Innendurchmesser des kühlenden Raums kann innerhalb weiter Grenzen gewählt werden, die von dem gewünschten Ausmaß
der Kühlung und von dem gewünschten Volumen bzw. der gewünschten Kapazität der Vorrichtung abhängen. Das gleiche
gilt für die Innenlänge des kühlenden Raums.
Aus praktischen Erwägungen wird der Innendurchmesser vorteilhafterweise
in einem Bereich von o,5 bis 1o m und die Innenlänge in einem Bereich von 3 bis 3o m gewählt. Bevorzugt
wird jedoch, daß der Durchmesser und die Länge des kühlenden Raums innerhalb 1 bis 5 m bzw. 5 bis 2o m liegen.
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Der Außenumfang des GasZuführungsraums ist vorteilhafterweise
gleich dem des kühlenden Raums, so daß die Wände der beiden Räume zueinander fluchten. Infolge der sehr hohen
Temperatur, mit welcher die Gase in den GasZuführungsraum
geführt werden können, ist dieser Raum vorzugsweise auf der Innenseite mit einer Schicht aus feuerfestem Material ausgekleidet.
Die Stärke dieses Materials wird vorzugsweise in einem Bereich von 1oo bis 5oo mm und vorzugsweise in dem
Bereich von 2oo bis 4oo mm gewählt. Das Material wird vorteilhafterweise so ausgesucht, daß es eine Wärmeleitfähigkeit
im Bereich von o,5 bis 1o W/m C hat.
Die Einlaßenden der Gas führenden Rohre sind in dem Gaszuführungsraum
angeordnet. Der Grund dafür besteht darin, daß man verhindern möchte, daß die Trennplatte zwischen dem Gaszufuhr
ungs raum und dem kühlenden Raum in direktem Kontakt mit den heißen Gasen kommt. Die Trennplatte würde sonst zu heiß
werden und demzufolge zu schwach sein, um die hohe Druckdifferenz zwischen dem kühlenden Raum und dem Gaszuführungsraum
auszuhalten. Bei der vorliegenden Anordnung werden jedoch die heißen Gase durch die Einlaßenden der Gas führenden
Rohre abgeführt, ohne in Kontakt mit der Trennplatte zu kommen. Um einen geeigneten Abstand zwischen den Einlaßenden
der Gas führenden Rohre und der Trennplatte beizubehalten, haben die Abschnitte der Gas führenden Rohre, die in dem
Gaszuführüngsraum vorhanden sind, zweckmäßigerweise eine Länge im Bereich von o,2 bis 4 m und vorzugsweise im Bereich
von o,4 bis 2,5 m.
In dem Gas Zuführungsraum sind die Gas führenden Rohre jeweils von einem Kühlmantel derart umgeben, daß die Ringräume zwischen
den Gas führenden Rohren und den Kühlmänteln mit dem kühlenden Raum verbunden sind, während die Einlaßenden der
Gas führenden Rohre mit den Enden der Kühlmantel verbunden
sind. Auf diese Weise kann jedes einzelne Gas führende Rohr
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leicht mit Kühlmittel gekühlt werden. Da die Kühlmittelzuführung sleitungen in der Nähe der Einlaßenden der Gas
führenden Rohre mit den axialen ringförmigen Kammern in
den rohrförmigen leitenden Körpern verbunden sind und das frische Kühlmittel durch die Ausströmöffnungen zwischen
den leitenden Körpern und den Gas führenden Rohren nach
unten längs der Außenseite der Einlaßenden der Gas führenden Rohre geführt wird, werden diese Einlaßenden am besten gekühlt. Dies ist erforderlich, da das zuströmende Gas an dieser Stelle die höchste Temperattir hat. Ein zu geringes Kühlen würde dazu führen, daß die Einlaßenden der Gas führenden Rohre eine sehr hohe Temperatur erreichen, die sie nicht aushalten könnten. Die Ausströmöffnungen sind in regelmäßiger Weise um den Innenumfang der leitenden Körper herum so angeordnet, daß das Kühlmittel gleichförmig um den Umfang der Gas führenden Rohre verteilt wird. Dadurch wird ein gutes Kühlen der Gas führenden Rohre begünstigt. Vorzugsweise sind die Kühlmittelzuführungsleitungen tangential an die ringförmigen leitenden Körper angeschlossen, so daß das Kühlmittel in den axialen ringförmigen Kammern der leitenden
Körper zur zwangsweisen Ausführung einer Drehbewegung gebracht wird, was sich sehr günstig auf die Regelmäßigkeit der Verteilung des Kühlmittels auf die axialen ringförmigen Kammern auswirkt.
führenden Rohre mit den axialen ringförmigen Kammern in
den rohrförmigen leitenden Körpern verbunden sind und das frische Kühlmittel durch die Ausströmöffnungen zwischen
den leitenden Körpern und den Gas führenden Rohren nach
unten längs der Außenseite der Einlaßenden der Gas führenden Rohre geführt wird, werden diese Einlaßenden am besten gekühlt. Dies ist erforderlich, da das zuströmende Gas an dieser Stelle die höchste Temperattir hat. Ein zu geringes Kühlen würde dazu führen, daß die Einlaßenden der Gas führenden Rohre eine sehr hohe Temperatur erreichen, die sie nicht aushalten könnten. Die Ausströmöffnungen sind in regelmäßiger Weise um den Innenumfang der leitenden Körper herum so angeordnet, daß das Kühlmittel gleichförmig um den Umfang der Gas führenden Rohre verteilt wird. Dadurch wird ein gutes Kühlen der Gas führenden Rohre begünstigt. Vorzugsweise sind die Kühlmittelzuführungsleitungen tangential an die ringförmigen leitenden Körper angeschlossen, so daß das Kühlmittel in den axialen ringförmigen Kammern der leitenden
Körper zur zwangsweisen Ausführung einer Drehbewegung gebracht wird, was sich sehr günstig auf die Regelmäßigkeit der Verteilung des Kühlmittels auf die axialen ringförmigen Kammern auswirkt.
Es können drei Abschnitte bei den Kühlmänteln der Gas führenden Rohre in dem Gaseinlaßraum unterschieden werden:
Erstens ein Abschnitt in der Nähe des Einlaßendes des Gas führenden Rohre, zweitens ein Abschnitt, der mit der Trennplatte verbunden ist und drittens ein Mittelabschnitt, der zwischen den beiden anderen Abschnitten liegt. Die Kühlmantel sind so ausgelegt, daß die Abschnitte, welche sich in der Nähe der Einlaßenden der Gas führenden Rohre befinden, einen Innendurchmesser haben, der größer ist als der Innendurchmesser der Mittelabschnitte, während die Abschnitte, welche
Erstens ein Abschnitt in der Nähe des Einlaßendes des Gas führenden Rohre, zweitens ein Abschnitt, der mit der Trennplatte verbunden ist und drittens ein Mittelabschnitt, der zwischen den beiden anderen Abschnitten liegt. Die Kühlmantel sind so ausgelegt, daß die Abschnitte, welche sich in der Nähe der Einlaßenden der Gas führenden Rohre befinden, einen Innendurchmesser haben, der größer ist als der Innendurchmesser der Mittelabschnitte, während die Abschnitte, welche
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— ο —
durch die Trennplatte hindurchgehen, einen Innendurchmesser haben, der kleiner ist als der Innendurchmesser
der Mittelabschnitte.
Da die Abschnitte der Kühlmäntel, die sich in der Nähe der
Einlaßenden der Gas führenden Rohre befinden, vorzugsweise einen Innendurchmesser haben, der größer ist als der der
anderen Abschnitte der Kühlmantel, können axiale rohrförmige
leitende Körper auf einfache Weise in jedem der ringförmigen Räume zwischen diesen Abschnitten der Kühlmäntel und der Gas führenden Rohre angeordnet werden. Die
leitenden Körper sind mit den Enden der Kühlmittelzuführungsleitungen verbunden und unterteilen die unteren Teile der
ringförmigen Räume in zwei Abschnitte, die in offener Verbindung miteinander in der Nähe der Verbindungsstellen zwischen
den Einlaßenden der Gas führenden Rohre und den Kühlmänteln stehen. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß das
durch die an die leitenden Körper angeschlossenen Zuführungsleitungen in die ringförmigen Kammern der leitenden Körper
zugeführte Kühlmittel zwangsweise durch die Ausströmöffnungen der Kammern direkt längs der Einlaßenden der Gas
führenden Rohre strömen gelassen wird. Auf diese Weise werden die Einlaßenden optimal gekühlt. Dies ist wesentlich, da
die Einlaßenden in Kontakt mit den heißen Gasen kommen, die vorher keinerlei Kühlung ausgesetzt waren.
Die leitenden Körper sind vorzugsweise so ausgelegt, daß
zwischen ihrer Oberseite und der Außenseite der Gas führenden Rohre schmale ringförmige axiale Schlitze angeordnet
sind. Auf diese Weise kann ein kleiner Anteil des Kühlmittels dazu gebracht werden, im Zwangsstrom direkt nach
oben zwischen die verbindenden Körper und die Gas führenden Rohre zu strömen, wodurch eine lokale überhitzung der Gas
führenden Rohre in der Nähe der Oberseite der leitenden
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Körper vermieden wird. Ein solches überhitzen der Gas
führenden Rohre kann sehr wohl eintreten, wenn die Oberseite der leitenden Körper mit den Gas führenden Rohren
ohne einen Durchlaß für Kühlmittel verbunden wäre. Wenn andererseits die Durchlässe zwischen der Oberseite der
leitenden Körper und den Gas führenden Rohren zu breit sind, könnte dadurch zuviel Kühlmittel nach oben wegströmen,
was dazu führen würde, daß die unteren Gas führenden Rohre unzureichend gekühlt wurden. Die schmalen ringförmigen
Schlitze zwischen der Oberseite der leitenden Körper und den Gasrohren haben vorzugsweise eine Stärke im Bereich
von o,1ο mm bis 5 mm.
Der Unterschied zwischen dem Innendurchmesser des Abschnitte
tes eines Kühlmantels, der sich in der Nähe eines Einlaßendes eines Gas führenden Rohres befindet, und dem Außendurchmesser
eines Gas führenden Rohres wird vorzugsweise in dem Bereich von 8 bis 80 mm gewählt. Wenn die Stärke
des ringförmigen Raums zwischen dem Kühlmantel und dem Gas führenden Rohr kleiner als 8 mm ist, ist es schwierig,
darin einen axialen rohrförmigen leitenden Körper an der Kühlmittelzuführungsleitung zu befestigen. Wenn die Stärke
dieses Raums größer als 80 mm ist, werden die Außendurchmesser der Kühlmäntel so groß, daß nur eine kleine Anzahl
von Gas führenden Rohren in dem Gaszuführungsraum angeordnet werden kann.
Die axialen ringförmigen Schlitze, die auf jeder Seite der leitenden Körper zwischen diesen und den Gas führenden
Rohren bzw. den Kühlmänteln angeordnet sind, haben eine Stärke im Bereich von 1 bis 15 mm.
Die Höhe der axialen rohrförmigen Trennwände liegt vorzugsweise in einem Bereich von 80 bis 145o mm, während die
Abschnitte der Kühlmantel, welche sich in der Nähe der
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Einlaßenden der Gas führenden Rohre befinden und die einen Innendurchmesser haben, der größer ist als der der übrigen
Abschnitte der Kühlmäntel, vorzugsweise eine Länge in einem Bereich von 82 bis 15oo mm haben.
Demzufolge bleibt zwischen dem unteren Teil der axialen
rohrförmigen leitenden Körper und den Verbindungen der Kühlmantel mit den Einlaßenden der Gas führenden Rohre ein
Durchlaß, der vorzugsweise eine Höhe in einem Bereich von 1 bis 15 mm hat.
Wie vorstehend erläutert wurde, haben die Abschnitte der Kühlmantel, die mit der Trennplatte verbunden sind, vorzugsweise einen Innendurchmesser, der Itleiner ist als der
der Mittelabschnitte der Kühlmantel. Der Grund dafür besteht darin, daß riadurch ein Widerstand für das Kühlmittel geschaffen
wird, welches längs der Gas führenden Rohre durch die Trennplatte in den kühlenden Raum strömt. Auf diese
Weise wird eine gleichförmige Verteilung des Kühlmittels über alle Kühlmantel erreicht. Aus praktischen Erwägungen
wird die Differenz zwischen dem Innendurchmesser des Abschnittes eines Kühlmantels, der durch die Trennplatte geht,
und dem Außendurchmesser eines Gas führenden Rohres vorzugsweise so gewählt, daß sie zwischen 2 und 2o mm liegt.
Um einen guten Widerstand für das Kühlmittel zu erzeugen,
welches zu dem kühlenden Raum strömt, sollten die schmalen ringförmigen Räume zwischen den oberen Teilen der Kühlmantel
und den Gas führenden Rohren eine bestimmte Länge haben. Diese Länge liegt vorzugsweise in einem Bereich
von 1oo bis 4oo min.
Das Kühlmittel strömt von den relativ breiten Einlaßenden durch die Mittelabschnitte der ringförmigen Räume zwischen
den Gas führenden Rohren und den Kühlmänteln zu den relativ
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schmalen Auslaßenden der ringförmigen Räume. Diese Mittelabschnitte
der ringförmigen Räume haben vorzugsweise eine Stärke in einem Bereich von 2 bis 4o mm.
Die Temperatur des Kühlmittels, welches durch die ringförmigen Räume zwischen den Gas führenden Rohren und den
Kühlmänteln strömt, wird vorzugsweise niedrig genug gewählt, um die Dampfbildung in diesen Räumen zu vermeiden,
da die Dampfbildung zu einer Störung des Kühlmittelstroms führen würde, wodurch die Kühlwirloing unzureichend würde.
Wie vorstehend ausgeführt wurde, empfiehlt es sich, die Trennplatte zwischen dem kühlenden Raum und dem Gaszuführungsraum
so kühl wie möglich zu halten. Zusätzlich zu den vorstehend genannten Maßnahmen können weitere Schritte
vorgenommen werden. So ist es besonders günstig, wenn der untere Teil der Trennplatte mit einem feuerfesten Material
isoliert ist. Für diesen Zweck eignen sich hervorragend eine Asbestfaser- oder Mineralwolleabdeckung oder eine
Schicht eines keramischen Materials. Besonders günstig für diesen Zweck ist eine Kombination aus einer hitzeresistenten
Abdeckung und einer feuerfesten Schicht, wobei die Abdeckung an der Trennplatte angeordnet wird und von der
keramischen Schicht abgestützt wird. Die Stärke der Schicht aus Isoliermaterial ist vorzugsweise nicht größer als die
Länge der Gas führenden Rohre, die in 'dem GasZuführungsraum
angeordnet sind. Diese Stärke liegt deshalb vorzugsweise in einem Pereich von*o,2 bis 4 ram und insbesondere in einem
Bereich von o,4 bis 2,5 mm. Das feuerfeste Material hat vorzugsweise eine Wärmeleitfähigkeit in einem Bereich
von o,5 bis 1o W/m C.
Ein speziell bevorzugtes Verfahren zum Isolieren der Trennplatte der heißen Gase in dem GasZuführungsraum gegenüber
den heißen Gasen in dem Gaseinlaßraum besteht darin, daß
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ein Kühler vorgesehen wird, der den Kühlmantel der Gas führenden Rohre umgibt und mit dem ein oder mehrere Kühlmittelzuführungsleitungen
und ein oder mehrere Kühlmittelabführungsleitungen verbunden sind. Dieser Kühler ist vorzugsweise
kastenförmig und wird von zwei ebenen Platten gebildet, die in Ebenen senkrecht zu der Mittelachse des Gaszuführungsraums
angeordnet sind. Diese Platten sind durch eine zylindrische Wand verbunden, die konzentrisch bezüglich
der Mittelachse des GasZuführungsraums angeordnet ist.
Die beiden ebenen Platten sind auch durch Rohre miteinander verbunden, welche die Kühlmantel der Gas führenden Rohre
umgeben. Die zylindrische Wand des Kühlers hat vorzugsweise einen Durchmesser, der wenigstens gleich dem Durchmesser
eines Kreises ist, den die verbundenen Kühlmantel der Gas führenden Rohre an dem Kühler bilden und der einen Durchmesser
hat, der höchstens gleich dem Durchmesser des Gaseinlaßraums ist. Der Abstand zwischen den beiden ebenen
Platten des Kühlers, mit anderen Worten die innere Höhe des Kühlers, liegt vorzugsweise in einem Bereich von 1o bis
1oo mm.
Wie vorstehend erläutert wurde, enthält der Kühler Rohre, welche die Kühlmantel der Gas führenden Rohre umgeben.
Zwischen diesen Rohren und den Kühlmänteln muß ein bestimmter freier Raum vorhanden sein, um die Schrumpf- und
Ausdehnungswirkungen zu absorbieren, wenn der Wärmetauscher außer Betrieb gesetzt oder in Betrieb genommen wird. Dieser
freie Raum bzw. dieses Spiel kann jedoch nicht zu groß sein, da sonst die Gefahr besteht, daß zuviel heißes Gas durch
diesen Raum zur Trennplatte entweichen würde. Es hat sich gezeigt, daß das beste Ergebnis dann erzielt wird, wenn
die Differenz zwischen dem Innendurchmesser der Rohre, welche die Kühlmäntel der Gas führenden Rohre umgeben, und dem
Außendurchmesser der Kühlmantel an der Stelle, an der sie von den Rohren umgeben sind, in einem Bereich von o,5 bis
3 mm liegt.
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Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Kühlen
heißer Gase mittels Wasser. Bei diesem Verfahren wird das Wasser wenigstens teilweise in Dampf umgewandelt.
Heiße Gase aus einer teilweisen Verbrennung vonKKohlenstoff enthaltenden Brennstoffen, wobei die Gase meistens
etwas Ruß enthalten, können mit Hilfe dieses Verfahrens hervorragend gekühlt werden. Derartige Gase haben normalerweise
eine Temperatur in einem Bereich von 9oo bis 15oo 0C und einen Druck in einem Bereich von
1 bis 1°° bar absolut. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
wird vorzugsweise gesättigter Dampf erzeugt, der einen Druck zwischen 5o und 226 bar absolut hat. Zu diesem Zweck
wird vorzugsweise Kesselbeschickungswasser den Kühlmänteln der Gas führenden Rohre so zugeführt, daß die Gaseinlaßenden
der Gas führenden Rohre die maximale Kühlung erhalten. Diese Art von Wasser hat zweckmäßigerweise eine Temperatur
im Bereich von ο bis 35o°C. Vorzugsweise wird wieder umgewälztes Wasser der Kühlmittelzuführungsleitung
bzw. den Kühlmittelzuführungsleitungen des kühlenden Raums zugeführt. Dieses Wasser wird aus einem Separator abgeleitet,
in welchem Dampf und Wasser getrennt werden. Das Wasser hat eine Temperatur in einem Bereich von 2qo bis 374 C.
Um den Wärmetauscher äußerst nutzbringend einzusetzen, mochte man ein geeignetes Verhältnis zwischen den Mengen
des ümwälzwassers und des Kesselbeschickungswassers haben.
Diese Mengen werden pro Stunde der Kühlmittelzuführungsleitung bzw. den Kühlmittelzuführungsleitungen des kühlenden
Raums bzw. den Kühlmänteln der Gas führenden Rohre zugeführt. Dieses Verhältnis liegt vorzugsweise in einem
Bereich von 5 bis 1o.
Wie vorstehend erläutert wurde, ist die Trennplatte zwischen dem GasZuführungsraum und dem kühlenden Raum vorzugsweise
gegenüber den heißen Gasen mittels eines Kühlers abgeschirmt. Diesem Kühler wird deshalb vorzugsweise relativ
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kaltes Kesselbeschickungswasser zugeführt. Dieses Wasser hat eine Temperatur in einem Bereich von ο bis 1oo°C
und einen Druck in einem Bereich von 1 bis 1oo bar absolut. Der Druck in diesem Kühler wird bevorzugt so gewählt,
daß er annähernd gleich dem Druck des zu kühlenden Gases ist. Nachdem dieses Wasser in dem Kühler eine höhere
Temperatur erhalten hatr kann es in geeigneter Weise zu dem
kühlenden Raum durch eine oder mehrere Kühlmittelzuführungsleitungen gepumpt werden.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung
weiter erläutert, wobei die Zeichnung eine bevorzugte Ausführungsform darstellt, auf die die Erfindung jedoch nicht
beschränkt ist.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung der vollständigen
Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt eine Einzelheit von Fig. 1.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt einen zylindrischen Wärmetauscher,
der aus einem GasZuführungsraum 1 und aus einem kühlenden Raum 2 besteht.
Der Metallmantel des GasZuführungsraums hat das Bezugszeichen
3, der des kühlenden Raums das Bezugs zeichen 4. Der kühlende Raum ist vertikal über dem Gas zuführung s raum angeordnet. Die
beiden Metallmantel sind miteinander durch einen Flansch 5 verbunden. Der Gas Zuführungsraum ist mit feuerfestem Material
6 ausgekleidet und mit einer Gaszuführungsleitung 7
versehen. Der kühlende Raum ist mit vier Gasabführungsleitungen
8, einer Kühlmittelzuführungsleitung 9 und einer
Kühlmittelabführungsleitung To versehen. Der Gaszufuhrungs—
raum und der kühlende Raum sind durch eine Trennplatte 11
voneinander getrennt, durch welche vier Rohre 12 hindurchgehen,
die mit den Gasabführungsleitungen 8 des kühlenden
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Raums 2 über vier schraubenförmige Kühlrohre 13 verbunden
sind, die sich durch das Innere des kühlenden Baums erstrecken. Von den vier kühlenden Rohren 13 ist
in Fig. 1 nur eines voll gezeigt, ein zweites ist teilweise gezeigt, während die übrigen beiden weggelassen
sind. Die Einlaßenden 14 der Gas führenden Rohre 12 befinden
sich in dem Gaszufuhrungsraum 1. Jedes der Gas
führenden Rohre 12 ist von einem Kühlmantel 15 umgeben, der durch die Trennplatte 11 hindurchgeht. Die Räume 16
zwischen den Gas führenden Rohren 12 und den Kühlmänteln 15 stehen mit dem kühlenden Raum 2 in Verbindung. Die Enden 14
der Gas führenden Rohre 12 sind mit den Enden der Kühlmantel 15 verbunden. Die Räume 16 zwischen den Gas führenden
Rohren 12 und den Kühlmänteln 15 sind mit Kühlmittezuführungsleitungen
17 verbunden. In dem kühlenden Raum 2 ist ein konzentrisches Innenrohr 18 angeordnet, um welche
die Kühlrohre 13 schraubenförmig herumgelegt sind. Die Kühlmittelzuführungsleitung9
mündet in das untere Ende des konzentrischen Innenrohres 18 aus. Das Innenrohr 18 ist mit
der Trennplatte 11 mittels vier Stützen 19 verbunden, wovon
zwei in Fig. 1 gezeigt sind. Mit den Teilen der Kühlmittelzuführungsleitungen 17, die in der Nähe der Einlaßenden 14
der Gas führenden Rohre 12 liegen, sind axiale rohrförmige leitende Körper 2o verbunden.Diese leitenden Körper 2o
teilen die unteren Abschnitte der ringförmigen Räume 16 in zwei Teile, die in offener Verbindung miteinander in der
Nähe der Verbindungsstellen der Einlaßenden 14 der Gas führenden Rohre 12 und der Kühlmäntel 15 stehen. Die leitenden
Körper 2o enthalten axiale ringförmige Kammern 21 und weisen·in regelmäßiger Anordnung um den Umfang der
leitenden Körper herum angeordnete Ausströmöffnungen 22 aus den Kammern 21 auf.
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Das Kühlmittel tritt in den Wärmetauscher durch die Kühlmittelzuführungsleitungen 17 ein. Der größere Teil
des Kühlmittels strömt zuerst in die ringförmigen Kammern 21, dann durch die Ausströmöffnungen 22 zwischen den leitenden
Körpern 2o und den Gas führenden Rohren 12 nach unten längs der Verbindungen der Einlaßenden 14 der Gas
führenden Rohre 12 mit den Kühlmänteln 15 und dann nach oben längs der Außenseite der ringförmigen leitenden Körper
2o. über die ringförmigen Räume 16 strömt das Kühlmittel
in den kühlenden Raum 2, den es durch die Kühlmittelabführungsleitung 1o verläßt.
Ein kleiner Anteil des Kühlmittels strömt direkt nach oben durch die schmalen axialen ringförmigen Schlitze 23 in die
ringförmigen Räuem 16 und dann zusammen mit dem übrigen
Kühlmittel zu dem kühlenden Raum 2.
Der Strom des kalten Kühlmittels längs der Einlaßenden der Gas führenden Rohre 12 gewährleistet, daß die mittlere
Temperatur der Einlaßenden 14 während des Zeitraums auf einem niedrigen Wert gehalten wird, während dem die heißen
Gase durch den Wärmetauscher strömen. Die Gas führenden Rohre 12 sind entsprechend verstärkt und der Wärmetauscher
kann bei sehr hohen Druckdifferenzen zwischen den heißen
Gasen und dem Kühlmittel sicher arbeiten. Die Erfindung ermöglicht so, daß ein Wärmetauscher mit einem Innendurchmesser
in einem Bereich zwischen o,5 und 1o m sicher und auf einfache Weise bei einer Druckdifferenz von bis zu
226 bar absolut arbeitet.
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Claims (21)
1.. Wärmetauscher zum Kühlen heißer Gase, gekennzeichnet
durch einen Gaszuführungsraum (1), der mit einer oder
mehreren Gaszuführungsleitungen (7) versehen istdurch einen kühlenden Raum (2), der mit einer oder
mehreren Gasabführungsleitungen (8) versehen ist, durch eine oder mehrere Kühlmittelzuführungsleitungen
(9) und durch eine oder mehrere Kühlmittelabführungsleitungen (1o) sowie durch eine Trennplatte (11), die
den Gaszuführungsraum (1) von dem kühlenden Raum (2) trennt und durch welche eine oder mehrere Gas führende
Rohre (12) hindurchgehen, deren Einlaßenden (14)
sich in dem Gaszuführungsraum (1) befinden und die über Kühlrohre (13) in dem kühlenden Raum (2) mit den
Gasabführungsleitungen (8) des kühlenden Raums verbunden sind, wobei jedes der Gas führenden-,Rohre (12)
in dem Gaszuführungsraum (1) von einem Kühlmantel
(15) umgeben ist, der mit der Trennplatte so verbunden ist, daß die Räume (16) zwischen den Gas führenden
Rohren (12) und den Kühlmänteln (15) mit dem kühlenden
Raum (2) in Verbindung stehen, während in dem Gaszuführungsraum (1) die Enden (14) der Gas führenden Rohre
(12) mit den Enden der Kühlmantel (15) verbunden sind
und axiale rohrförmige leitende Körper (2o) mit den
Enden der Kühlmittelleitungen (17) verbunden sind,
die leitenden Körper (2o) die unteren Abschnitte der ringförmigen Räume (16) in zwei Teile teilen, die in
offener Verbindung miteinander in der Nähe der Verbindungen der Einlaßenden (14) der Gas führenden Rohre (12)
mit den Kühlmänteln (15) stehen, und die leitenden Körper (2o) axiale ringförmige Kammern (21) sowie in regelmäßiger
Anordnung um den Innenumfang der leitenden Körper (2o) herum AasStrömöffnungen (22) aus den Kammern
(21) aufweisen. 609830/0230
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der kühlende Raum (2) vertikal über dem Gaszuführungsraum
(1) in einem im wesentlichen zylindrischen Behälter vorgesehen ist.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennplatte (11) im wesentlichen kugelförmig gekrümmt ist und die konvexe Seite zu
dem GasZuführungsraum (1) hinweist.
4. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem kühlenden Raum (2) ein konzentrisches Innenrohr (18) angeordnet ist und
daß die Kühlrohre (13) schraubenförmig um das konzentrische
Innenrohr herumgelegt sind.
5. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Kühlmittelzuführungsleitungen
(9) mit dem oberen Teil des konzentrischen Innenrohres (18) verbunden sind oder
in dessen unterem Teil ausmünden.
6. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände des Gaszuführungsraums
(1) auf der Innenseite mit einer Schicht aus feuerfestem Material (6) ausgekleidet sind.
7. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte der Kühlmantel (15), welche sich in der Nähe der Einlaßenden
(14) der Gas führenden Rohre (12) befinden, einen
größeren Innendurchmesser haben als die Mittelabschnitte der Kühlmantel (15),
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8. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte der Kühlmäntel
(15), welche sich in der Nähe der Trennplatten (11) befinden, einen Innendurchmesser haben, der
kleiner ist als der der Mittelabschnitte der Kühlmäntel (15).
9« Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß schmale ringförmige axiale
Spalte (23) zwischen der Oberseite der rohrförmigen leitenden Körper (2o) und den Gas führenden Rohren (12)
angeordnet sind.
10. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trennplatte (11) mit
einer Schicht aus feuerfestem Material auf der Seite des Gaszuführungsraums (1) ausgekleidet ist.
11. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem GasZuführungsraum
ein Kühler vorgesehen ist, der die Kühlmäntel der Gas
führenden Rohre umschließt, und mit dem eine oder mehrere Kühlmittelzuführungsleitungen und eine oder
mehrere Kühlmittelabführungsleitungen verbunden sind.
12. Wärmetauscher nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kühler kastenförmig ausgebildet ist und von zwei ebenen Platten gebildet wird, die in zwei
Ebenen senkrecht zu der Mittelachse des Gaszuführungsraums angeordnet sind, wobei die Platten durch eine
Zylinderwand verbunden sind, die konzentrisch bezüglich der Mittelachse des GasZuführungsraums angeordnet ist,
während die beiden ebenen Platten auch durch Rohre miteinander verbunden sind, welche die Kühlmittel der Gas
- führenden Rohre umgeben.
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- 2ο -
13. Wärmetauscher nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Wand des Kühlers
einen Durchmesser hat, der zv/ischen dem Durchmesser eines Kreises, gebildet von den verbundenen Kühlmänteln,
und dem Durchmesser des Gaseinlaßraums liegt.
.14. Verfahren zum Kühlen heißer Gase mittels Wasser, wobei Dampf erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 13 verwendet wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die heißen Gase, welche in den GasZuführungsraum
geführt werden,, eine Temperatur in einem Bereich von 9oo bis 15oo°C und einen Druck in einem Bereich
von 1 bis 1oo bar absolut haben.
16. Verfahren nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der erzeugte Dampf gesättigt ist und einen Druck in einem Bereich von 5o bis 226 bar
absolut hat.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß Umwälzwasser mit einer Temperatur in einem Bereich von 2oo bis 374°C dem kühlenden
Raum über die Kühlmittelzuführungsleitung (en) zugeführt wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß Kesselbeschickungswasser mit einer Temperatur in einem Bereich von ο bis 35o C den
Kühlmänteln der Gas führenden Rohre zugeführt wird.
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19. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen der Menge des ümwälzwassers und der Menge des Kesselbeschickungswassers,
die dem kühlenden Raum pro Stunde zugeführt werden, in einem Bereich von 5 bis 1o
liegt.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß Wasser mit einer Temperatur in einem Bereich von ο bis 1oo C und
einem Druck in einem Bereich von 1 bis 1oo bar absolut dem Kühler in dem GasZuführungsraum zugeführt
wird.
21. Wärmetauscher nach Anspruch 1, wie verstehend unter
spezieller Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
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