DE2555674C2 - Verfahren und Vorrichtung zum vollautomatischen stirnseitigen Befüllen einer Faltschachtel - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum vollautomatischen stirnseitigen Befüllen einer FaltschachtelInfo
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Description
a) Die Breite der Längsförderer (1) ist kleiner als die Breite bzw. der Durchmesser der Behälter
b) zwischen den Längsförderern (1) sind endlos umlaufende Distanznocken (3) vorgesehen;
c) die Distanznocken (3) ragen über die durch die Längsförderer (1) gebildete Förderebene hinaus
und bilden zwischen sich einen solchen lichten Längsabstand, daß sie jeweils zwischen zwei
Behälter (2) auf dem oder den benachbarten Längsförderer (1) bzw. -förderern eintauchen
d) die Fördergeschwindigkeit der Distanznocken (3) ist niedriger als die der Längsförderer (1);
e) die Längsförderer (1) erstrecken sich über den Wirkungsbereich der Distanznocken hinaus in
eine Beschleunigungsstrecke, in der quer zu den Längsförderern (1) zumindest zwei nacheinander
zwischen die Behälter (2) einsteuerbare Trennschieber (7) vorgesehen sind;
f) die eingesteuerten Trennschieber (7) unterliegen
einem Vorschub in Förderlängsrichtung, der langsamer ist als der der Längsförderer.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanznocken (3) im Querschnitt rund und nach oben leicht konisch ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschieber (7) auf einer
endlos umlaufenden Fördereinrichtung (6) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden, die Verpackungseinheit (-) begrenzenden Trennschiebern (7)
jeweils ein die Verpackungseinheit in die Faltschachtel (10) schiebender Querschieber (8) angeordnet ist,
der mit der endlos umlaufenden Fördereinrichtung (6) verbunden ist
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum vollautomatischen
stirnseitigen Befüllen einer Faltschachtel mit Behältern, z. B. Flaschen oder Gläsern, die in mehreren
nebeneinanderliegenden Längsreihen dicht an dicht vorgefördert und beginnend vom in Längsförderrichtung
vorn liegenden Stirnende nacheinander in mehrere Flaschenquerreihen aufweisende Verpackungseinheiten
gruppiert werden, die dann quer zur Längsförderrichtung in die Faltschachteln geschoben werden, wobei sich
die Verpackungseinheiten und die Faltschachteln mit derselben Geschwindigkeit in der Längsförderrichtung
bewegen.
Die Erfindung betrifft ferner eine geeignete Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens, bestehend aus
mehreren nebeneinander angeordneten Längsförderern für jeweils eine Behälterreihe, denen eine Vereinzelungseinrichtung
zur Bildung der Verpackungseinheiten nachgeschaltet ist.
Ein derartiges Verfahren ist aus der US-PS 29 68 898 bekannt. Die Gruppierung der dort verwendeten
Flaschen erfolgt in einer Übergabestation durch Transport von einem ersten Längsförderer auf einen
zweiten Längsförderer durch eine Querbewegung. Diese Gruppierung ist sehr aufwendig und erlaubt
Iceinen echten kontinuierlichen Betrieb, da sich die
Flaschen vor der Gruppierungsstation stauen müssen.
Eine kontinuierliche Gruppierung ist in der DE-OS 21 10 198 beschrieben und insbesondere dort in Fig. 2
erkennbar. Die dicht an dicht in Längsreihen auf einer Fördervorrichtung mit einer bestimmten Geschwindigkeit
vorgeförderten Behälter werden durch zwischen je eine Gruppe von Behältern einfahrende Rückhalteglieder
abgebremst. Bei der Befüllung von Kartons mit drei Längsreihen /u je vier Flaschen fahren die Rückhalteglieder
daher zwischen jeweils vier "laschen ein. Die Gruppierung erfolgt daher bereits beim ersten Einfah·
ren der Rückhalteglieder. Die Rückhalteglieder werden am Ende der Bremsstrecke aus dem Wirkungsbereich
der Behälter herausgefahren, so daß die bisher von dem betreffenden Rückhalteglied abgebremsten vier Flaschen
gleichzeitig beschleunigt werden. Die Beschleunigung findet daher nicht an einer bestimmten Stelle der
Förderstrecke statt, sondern in einem Bereich, der vier Flaschen in Längsrichlumg umfaßt. Die vier Flaschen
bleiben während der Beschleunigung dicht an dicht stehen und werden als Gruppe gemeinsam abgebremst.
Zwischen den Flaschen besteht daher keine Relativverschiebung. Die gruppierten Behälter werden durch
einen mitlaufenden Greifer erfaßt und in den vorbereiteten Karton verpackt.
Nachteilig bei dem bekannten Befüllverfahren ist, daß bei einer Umstellung von einer Verpackungsgröße auf eine andere sowohl die ersten Abbremsstrecken als auch die Entnahmevorrichtungen bzw. deren Fördergeschwindigkeiten geändert werden müssen.
Nachteilig bei dem bekannten Befüllverfahren ist, daß bei einer Umstellung von einer Verpackungsgröße auf eine andere sowohl die ersten Abbremsstrecken als auch die Entnahmevorrichtungen bzw. deren Fördergeschwindigkeiten geändert werden müssen.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Verpackungsverfahren der eingangs
erwähnten Art anzugeben, bei dem mit einer neuen Gruppierungsmethode der Wechsel von einer Verpakkungsgröße
zur anderen ggf. von einer Behälterart zur anderen wesentlich einfacher erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäi) dadurch gelöst, daß die an eine erste Stelle der Förderstrecke
gelangenden Behälter jeder Längsreihe nacheinander einzeln abgebremst werden, daß dem abgebremsten
Behälter an einer zweiten Stelle der Förderstrecke eine Beschleunigung in Längsrichtung erteilt wird, so daß
zwischen den einzelnen Behältern in Längsförderrichtung ein gewisser, immer gleicher Abstand entsteht und
daß die Gruppierung der Behälter dadurch erfolgt, daß nach einer bestimmten Förderstrecke die Fördergeschwindigkeit
nur des ersten Behälters jeder Längsreihe reduziert wird und nach dem Auflaufen einer gewünschten
Zahl von Behälterquerreihen gegen die geschwindigkeitsreduzierten Behälter die dann folgende Behälterquerreihe
in ihrer Fördergeschwindigkeit reduziert wird, bevor sie gegen die vorauslaufende
Querreihe aufläuft
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird weiterhin durch eine Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens mit folgenden Merkmalen gelöst:
a) Die Breite der Längsförderer 1 ist kleiner als die Breite bzw. der Durchmesser der Behälter 2;
b) zwischen den Längsförderern 1 sind endlos umlaufende Distanznocken 3 vorgesehen;
c) die Distanznocken 3 ragen über die durch die Längsförderer 1 gebildete Förderebene hinaus und
bilden zwischen sich einen solchen lichten Längsabstand, daß sie jeweils zwischen zwei Behälter 2 auf
dem oder den benachbarten Längsförderer I bzw. -förderern eintauchen:
d) die Fördergeschwindigkeit der Distanznocken 3 ist niedriger als die der Längsförderer 1;
e) die Längsförderer 1 erstrecken sich über den Wirkungsbereich der Distanznocken hinaus in eine
Beschleunigungsstrecke, in der quer zu den Längsförderern 1 zumindest zwei nacheinander
zwischen die Behälter 2 einsteuerbare Trennschieber? vorgesehen sind;
f) die eingesteuerten Trennschieber 7 unterliegen einem Vorschub in Förderlängsrichtung, der
langsamer ist als der der Längsförderer.
Bei der erfindungsgemäßen Methode werden die dicht an dicht vorgeförderten Flaschen nacheinander
einzeln an einer bestimmten Stelle der Förderstrecke abgebremst. An einer zweiten Stelle der Förderstrecke
werden die abgebremsten Behälter einzeln und nacheinander beschleunigt, so daß ein bestimmter,
immer gleicher Abstand zwischen den Behältern in Längsrichtung entsteht. Bis zu diesem Zeitpunkt hat
noch keine Gruppierung dsr Behälter stattgefunden. Die Gruppierung wird erfindungsgemäß erst dadurch
bewirkt, daß die vordersten Behälter in jeder Längsreihe gemeinsam abgebremst werden, so daß die
nachfolgenden Behälter gegen die vordersten Behälter auflaufen. Nachdem eine bestimmte Anzahl von
Behältern gegen die vordersten Behälter aufgelaufen sind, werden die nachfolgenden vordersten Behälter
jeder Längsreihe abgebremst, bevor sie gegen den vor ihnen liegenden Behälter auflaufen können. Das
Gruppieren geschieht daher erst durch das Abbremsen nach der Beschleunigung. Der wesentliche Vorteil der
erfindungsgemäßen Gruppiermethode besteht darin, daß die Gruppierung erst in der Entnahmevorrichtung
möglich ist Bei der Umstellung von einer Verpackungsgröße auf eine andere muß daher nur die Entnahmevorrichtung
geändert da die vorherige Abbremsung völlig unabhängig von der Verpackungsgxöße erfolgt. Das
erfindungsgemäße Verfahren setzt daher eine universelle Abbremsung ein und vermeidet so die bei dem
bekannten Verfahren erforderliche Umrüstung der ersten Abbremsvorrichtung bei einem Vcrpackungslormatwechsel.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform können die Distanznocken im Querschnitt rund und nach oben
leicht konisch ausgebildet sein.
Eine konstruktiv besonders elegante Lösung ist dann gegeben, wenn die Trennschieber auf einer endlos
umlaufenden Fördereinrichtung angeordnet sind, die z. B. aus umlaufenden Ketten bestehen kann. Dabei
kann zwischen den beiden, die Verpackungseinheit begrenzenden Trennschiebern jeweils ein die Verpakkungseinheit
in die Faltschachtel schiebender Querschieber angeordnet sein, der mit der endlos umlaufenden
Fördereinrichtung verbunden ist.
Die Längsförderer weisen eine konstante Vorlaufgeschwindigkeit auf, die über der Fördergeschwindigkeit
der Distanznocken liegt, die z. B. auf einem endlos umlaufenden Band, ;iner Kette od. dgl. befestigt sein
können. Das Obertrun dieses Bandes oder dieser Kette
liegt dann zwischen den Längsförderern und in gleicher Höhe wie diese. Die vom Untertrum in den Obenrum
umgelenkten Distanznocken tauchen zwischen jeweils zwei Behälter ein, da diese seitlich über den ihnen
zugeordneten Längsförderer hinausragen. Von diesem Augenblick an werden die Behälter zwischen den
Nocken geführt; den Behältern wird also die langsamere Geschwindigkeu der umlaufenden Nocken aufgezwungen,
während die auf ihrer Oberfläche glatt ausgebildeten Längsfö'derer mit konstanter Geschwindigkeit
weiterlaufen. Nach der ;,o erzeugten Verzögerungsstrecke, deren Länge durch die Länge des zwischen den
Längsförderern liegenden Obertrums des mit den Distanznocken bestückten Bandes od. dgl. bestimmt ist,
wird der in Förderrichtung gesehen jeweils an erstei Stelle stehende Behälter jeder Längsreihe durch die
wieder nach unten abgelenkten Distanznocken freigegeben. Nach Aufhebung des Formschlusses zwischen
Distanznocken und Behälter wird die Fördergeschwindigkeit des Behälters wiederum von dem ihm zugeordneten
Längsförderer bestimmt. Der von den Distanznocken freigegebene Behälter wird also beschleunigt.
Dadurch entsteht ein Abstand gegenüber dein in Längsrichtung nachfolgenden Behälter. Da dieser
Vorgang gleichzeitig bei jeder der nebeneinanderiiegenden Behälterlängsreihen erfolgt, entstehen dadurch
hinter der Bremsstrecke auf den Längsförderern im Abstand voneinander siehende Behälterquerreihen.
Zwischen zwei derartige Querreihen wird nun ein Trennschieber quer zur Längsförderrichtung eingefahren.,
der ebenfalls auf einer endlos umlaufenden Fördereinrichtung angeordnet ist, die zweckmäßigerweise
neben den Längsförderern liegt. Diese Fördereinrichtung ist so ausgebildet, daß die eingesieuerien
Trernschieber in Förderlängsrichtung weiter wandern,
allerdings mit einer niedrigeren Geschwindigkeit als die Behälter-Längsförderer. Dadurch laufen nacheinander
die mit höherer Geschwindigkeit vorgeförderten Behälterquerreihen gegen den eingesteuerten Trenn-
schieber auf und legen sich gegeneinander an. Nachdem so die gewünschte Anzahl von Querreihen unter Abbau
des zuvor geschaffenen Längsabstandes zu einer Verpackungseinheit zusammengefaßt sind, wird ein
zweiter Trennschieber in den Behälterstrom eingesteuert, gegen den dann die nachfolgenden Querreihen
in gleicher Weise auflaufen. Die davor liegende Verpackungseinheit kann von einem Querschieber in
eine stirnseitig geöffnete Schachtel eingeschoben werden. Um auch hier einen kontinuierlichen Ablauf zu
gewährleisten, ist es vorteilhaft, wenn die Querschieber zusammen mit den Trennschiebern in Längsförderichlung
vorlaufen, während auf der gegenüberliegenden Seite der Längsförderer die zu befüllenden Schachteln
synchron mit den Trennschiebern bzw. Querschiebern in Förderlängsrichtung vorgefördert werden.
in der Zeichnung isi eine als Beispiel dienende
Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt.
Danach besteht die dargestellte Vorrichtung aus mehreren mit Abstand nebeneinander angeordneten
Längsförderern 1 für jeweils eine Reihe von Behältern 2, deren Breite bzw. Durchmesser größer ist als die Breite
der Längsförderer 1. Die Längsförderer 1 gehen in eine Vereinzelungseinrichtung zur Bildung von Verpakkungseinheiten
über. Diese Einrichtung besteht einmal aus endlos umlaufenden Distanznocken 3, die jeweils
beidseitig von einem Längsförderer 1 auf jeweils einer umlaufenden Kette 4 od. dgl. befestigt sind. Der
Obertrum dieser Kette 4 liegt zwischen den Längsförderern 1 und in gleicher Höhe wie diese, so daß die
Distanznocken 3 über die durch die Längsförderer 1 gebildete Förderebene hinausragen. Die im Querschnitt
rund und nach oben leicht konisch ausgebildeten Distanznocken 3 bilden zwischen sich einen solchen
lichten Längsabstand, daß sie bei der Umlenkung vom Untertrum in den Obertrum der Kette 4 jeweils
zwischen zwei Behälter 2 eintauchen. Die Fördergeschwindigkeit der Distanznocken 3 ist niedriger als die
der Längsförderer 1. deren Förderrichtung mit einem Pfeil 5 gekennzeichnet ist.
Die Langsförderer 1 erstrecken sich über den Wirkungsbereich der mit den Distanznocken 3 besetzten
Ketten 4 hinaus in eine Beschleunigungsstrecke. Hier ist neben den Längsförderern 1 entgegen der
Umlaufrichtung der Ketten 4 eine endlos umlaufende Fördereinrichtung 6 angeordnet, die z. B. ebenfalls aus
Ketten od. dgl. bestehen kann. An dieser Vorrichtung sind mehrere Trennschieber 7 und zwischen diesen
jeweils ein Querschieber 8 angeordnet. Trenn- und Querschieber laufen somit im Sinne des eingezeichneten
Pfeiles 9 um, können außerdem aber noch quer zu den Längsförderern 1 und über diese hinaus zwischen bzw
gegen die Behälter 2 eingesteuert werden. Die Umlaufgeschwindigkeit der Fördereinrichtung 6 ist
niedriger als die der Langsförderer 1.
Der Fördereinrichtung 6 gegenüber liegt auf der anderen Seite der Längsförderer 1 eine nicht dargestellte
Fördereinrichtung für stirnseitig geöffnete Faltschachteln 10, die in Richtung des Pfeiles 11
vorgefördert werden und dabei auf ihrer nicht dargestellten Fördervorrichtung so angeordnet sind,
daß jeweils eine Faltschachtel 10 mit ihrer einen geöffneten Stirnseite einem Querschieber 8 gegenüberliegt.
Die Fördergeschwindigkeit der Faltschachteln 10 in Richtung des Pfeiles 11 entspricht der der
Fördereinrichtung 6 gemäß Pfeil 9.
Nachfolgend wird die Wirkungsweise der Vorrichtungerläutert:
Die Behälter 2 werden in mehreren nebeneinanderliegenden Längsreihen 12 mit konstanter Geschwindigkeit
in Richtung des Pfeiles 5 vorgefördert, wobei jeder Behälterlängsreihe 12 ein Langsförderer 1 zugeordnet
ist. Die Fördergeschwindigkeit ist höher als die Umlaufgeschwindigkeit der Ketten bzw. die Fördergeschwindigkeit
der auf diesen Ketten sitzenden Distanznocken 3. Von dem Augenblick an., ar. dem die
Distanznocken 3 von unten kommend zwischen jeweils zwei Behälter 2 eintauchen, werden die Behälter
zwischen den Distanznocken 3 geführt, also hinsichtlich ihrer Fördergeschwindigkeit gegenüber den Längsförderern
1 abgebremst. Zwischen Langsförderer 1 und Behälter 2 entsteht also eine Relativbewegung. Der in
Förderrichtung gesehen jeweils an erster Stelle stehende Behälter 2 jeder Längsreihe 12 wird durch die
wieder nach unten abgelenkten Distanznocken 3 freigegeben. Durch den dadurch aufgehobenen Formschluß
zwischen Distanznocken 3 und Behälter 2 nimmt letzterer wieder die Fördergeschwindigkeit des Längsförderers
1 an, wird also beschleunigt. Da dieser Vorgang zugleich bei allen Längsreihen 12 erfolgt,
ergeben sich dadurch hinter der durch die umlaufenden Ketten 4 gebildeten Bremsstrecke Behälterquerreihen
13, die im Abstand voneinander auf den Längsförderern 1 stehen.
Um nun aus den so vorgeförderten Behältern 2 geeignete Verpackungseinheiten abzusondern, wird ein
Trennschieber 7 in Richtung des Pfeiles 14 zwischen zwei Behälterquerreihen 13 quer zur Förderrichtung 5
eingefahren. Da dieser Trennschieber 7 zwar ebenfalls in allgemeiner Förderrichtung weiterläuft, jedoch mit
langsamerer Geschwindigkeit als die Langsförderer 1, laufen nacheinander die mit höherer Geschwindigkeit
vorgeförderten Behäherquerreihen 13 gegen den eingesteuerten Trennschieber 7 auf und legen sich
gegeneinander an. Nachdem so die gewünschte Anzahl von Behäherquerreihen 13 unter Abbau des zuvor
geschaffenen Längsabstandes zu einer Verpackungseinheit zusammengefaßt sind, wird ein zweiter Trennschieber
7 in den Behälterstrom eingesteuert. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfaßt die jeweils
zwischen zwei Trennschiebern 7 stehende Verpakkungif-inhpit
drei Ouerreihen 13. Die so separierte Verpackungseinheit wird dann von dem in Richtung des
Pfeiles 15 quer zur Förderrichtung 5 eingesteuerten Querschieber 8 in die sich synchron in Richtung des
Pfeiles 11 vorbewegende Faltschachtel 10 eingeschoben. Anschließend werden Querschieber 8 und Trennschieber
7 wieder in Richtung des Pfeiles 16 zurückgezogen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zum vollautomatischen stirnseitigen Befüllen einer Faltschachtel mit Behältern, z. B.
Flaschen oder Gläsern, die in mehreren nebeneinanderliegenden Längsreihen dicht an dicht vorgefördert
und beginnend vom in Längsförderrichtung vorn liegenden Stirnseiten nacheinander in mehrere
Flaschenquerreihen aufweisende Verpackungseinheiten gruppiert werden, die dann quer zur
Längsförderrichlung in die Faltschachteln geschoben werden, wobei sich die Verpackungseinheiten
und die Faltschachteln mit derselben Geschwindigkeit in der Längstörderrichtung bewegen, dadurch
gekennzeichnet, daß die an eine erste Stelle der Förderstrecke gelangenden Behälter jeder
Längsreihe nacheinander einzeln abgebremst werden, daß dem abgebremsten Behälter an einer
zweiten Stelle der Förderstrecke eine Beschleunigung in Längsrichtung erteilt wird, so daß zwischen
den einzelnen Behältern in Längsförderrichtung ein gewisser, immer gleicher Abstand entsteht und daß
die Gruppierung der Behälter dadurch erfolgt, daß nach einer bestimmten Förderstrecke die Fördergeschwindigkeit
nur des ersten Behälters jeder Längsreihe reduziert wird und nach dem Auflaufen einer gewünschten Zahl von Behälterquerreihen
gegen die geschwindigkeitsreduzierten Behälter die dann folgende Behälterquerreihe in ihrer Fördergeschwindigkeit
reduziert wird, bevor sie gegen die vorauslaufende Querreihe aufläuft.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus mehreren nebeneinander
angeordneten Längsförderern für jeweils eine Behälterreihe, denen eine Vereinzelungseinrichtung
zur Bildung der Verpackungseinheiten nachgeschaltet ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale der
Vereinzelungseinrichtung:
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- 1976-11-23 NL NL7613030A patent/NL180822C/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-11-26 IT IT2986176A patent/IT1067258B/it active
- 1976-11-29 CH CH1498576A patent/CH611218A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-12-08 BE BE173069A patent/BE849188A/xx not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3400822A1 (de) * | 1984-01-12 | 1985-07-25 | Inmarco AG, Oberurnen | Verfahren zum verpacken von warengruppen in einer faltschachtel sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| BE849188A (fr) | 1977-04-01 |
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| IT1067258B (it) | 1985-03-16 |
| FR2334565A1 (fr) | 1977-07-08 |
| NL7613030A (nl) | 1977-06-14 |
| DK513776A (da) | 1977-06-12 |
| DE2555674A1 (de) | 1977-06-16 |
| DK149226B (da) | 1986-03-24 |
| NL180822C (nl) | 1987-05-04 |
| CH611218A5 (en) | 1979-05-31 |
| DK149226C (da) | 1986-08-18 |
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