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DE2554853A1 - Brecher zum zerkleinern von kohle und anderen, vorzugsweise mineralischen rohstoffen - Google Patents

Brecher zum zerkleinern von kohle und anderen, vorzugsweise mineralischen rohstoffen

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Publication number
DE2554853A1
DE2554853A1 DE19752554853 DE2554853A DE2554853A1 DE 2554853 A1 DE2554853 A1 DE 2554853A1 DE 19752554853 DE19752554853 DE 19752554853 DE 2554853 A DE2554853 A DE 2554853A DE 2554853 A1 DE2554853 A1 DE 2554853A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
speed
crusher
rotor shaft
sieve drum
Prior art date
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Granted
Application number
DE19752554853
Other languages
English (en)
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DE2554853C2 (de
Inventor
Carl R Graf
William F Hahn
George H Hart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pennsylvania Crusher Corp
Original Assignee
Pennsylvania Crusher Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pennsylvania Crusher Corp filed Critical Pennsylvania Crusher Corp
Priority to DE19752554853 priority Critical patent/DE2554853C2/de
Publication of DE2554853A1 publication Critical patent/DE2554853A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2554853C2 publication Critical patent/DE2554853C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/002Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with rotary cutting or beating elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Brecher zum Zerkleinern von Kohle und anderen, vorzugsweise
  • mineralischen Rohstoffen Die Erfindung betrifft einen Brecher zum Zerkleinern von Sohle und anderen mineralischen Rohstoffen mit einer um ihre horizontale Achse rotierbaren Siebtrommel und einem koaxial angeordneten, mit Schlagwerkzeugen versehenen Schlägerrotor.
  • Brecher dieser Art sind bekannt. Zur Erläuterung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe soll zunächst die technische Entwicklung dieser Brecher aufgezeigt werden: Ein Vorläufer de-s eingangs genannten Brechers wurde bereits in den 7oer Jahren des vorigen Jahrhunderts im Bergbau eingeführt. Dieser Brecher wird nach seinem Erfinder Hezekiah Bradford Bradford-Brecher genannt. Der Bradford-Brecher ist eine relativ einfache Vorrichtung zum Zerkleinern und gleichzeitig Sieben von Kohle und anderen mineralischen Rohstoffen mit ähnlicher Struktur und Brüchigkeit, sowie zur Abtrennung von Fremdkörpern. Der Bradford-Brecher bestand aus einer rotierenden, horizontalen Siebtrommel, die innen mit Hubleisten oder -bügeln versehen ist. Die Trommel rotiert relativ langsam.
  • Aus dem in die Trommel eingegebenen Kohlebett heben dabei die Hubleisten bei ihrer Umdrehung schaufelartig die Kohle nach oben. Wenn bei Drehung in Uhrzeigerrichtung jeweils eine Schaufel etwa die lo-Uhr-Stellung erreicht hat und sich gegen die 11-Uhr-SteSung nähert, so war die Schaufel nunmehr so weit nach unten geneigt, daß die Kohle nach unten herunterrutschte von der Schaufel und auf den Boden des Zylinders zurückfiel, und zwar etwa in die 6-Uhr-Position. Bei dem Aufprall zerfielen die Kohlestücke und zerschlugen dabei in der Trommel, im Kohlebett liegende Kohlebrocken. Die kleinen Kohlestücke nahme dabei ihren Weg durch das Xohlebett und gelangten schließlich durch die Öffnungen des Siebes (Siebdurchgang. Die größeren Kohlebrocken, also der Siebrückstand, wurde erneut von den Hubleisten hochgehoben und wieder herunterfallen gelassen.
  • Die technische Entwicklung auf diesem Gebiet verlief recht langsam. Während rund eines halben Jahrhunderts blieb die Form und Wirkungsweise der Bradford-Brecher unverändert.
  • Die Brecher wurden dabei in immer größeren Dimensionen hergestellt, für immer größere Durchsatzmengen.
  • Die bedeutendste Verbesserung von Trommelsiebbrechern dieser Art erfolgte in den späten zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts, als Georg W. Borton koaxial in der Siebtrommel einen mit Schlagwerkzeugen versehenen Rotor nach Art von Hammerbrechern bzw. Hammermühlen anordnete. Von den Hubleisten fällt das Stückgut nun nicht mehr einfach zum Boden der Siebtrommel, sondern in der Bewegungsbahn des fallenden Stückgut es ist der rotierende Schlägerrotor angeordnet, in den die Kohlebrocken od. dgl. nun also hineinfallen. (siehe US-PS 1 784 983).
  • Borton erkannte sodann auch, daß die Drehgeschwindigkeit der Siebtrommel zweckentsprechend so eingestellt sein müsse, daß die Hubleisten das Stückgut bis auf eine passende Höhe anheben und dann auf den Schlägerrotor fallen lassen. Gemäß seinem US-PS 2 108 793 soll die Geschwindigkeit und damit die Position des Herabfallens so eingestellt werden, daß die Kohlestücke von den aufwärts rotierenden Schlagarmen wieder nach oben geschlagen werden, so daß sie oberhalb der Schlagarme wieder auf die Siebtrommel auftreffen und erneut in den Rotor fallen, wo sie nach Möglichkeit nochmals hochgeschleudert und nocheinmal auf der nunmehr sich absenkenden Seite des Schlägerrotors schräg nach unten geschlagen werden. Es kam also auf die wiederholte Schlagwirkung an, innerhalb eines Umdrehungszyklusses.
  • Borton lehrte somitdas Prinzip, daß man eine solche Kombination von Trommelgeschwindigkeit und Anordnung der Hubleisten auswählen sollte, daß das Zerschlagen der fallenden Kohle nach aufwärts verstärkt werden sollte, so daß die Kohle wiederum von der Trommel abprallt und zurück in den Rotor fallen sollte.
  • Der Einfluß Bortons wirkt fort. Bis auf den heutigen Tag ist das genannte Prinzip die fundamentale Führung in ir Eonstruktion dieser Brecher. Abgesehen von relativ geringfügigen Verbesserungen an der Trommel, den Hubleisten und dem Antriebssystem hat sich das grundlegende Arbeitsprinzip des Brechers nicht geändert. Die derzeitigen Brecher dieser Art gleichen erstaunlich weitgehend den vor 40 Jahren gemäß US-Patent 1 784 983 gebauten Brechern. Um größere Durchsatzleistungen zu erreichen bzw. die gestiegene Förderleistung einer Steinkohlengrube zu verarbeiten, haben Hersteller und Konstrukteure entweder immer größere Brecher nach dem alten Prinzip gebaut, wobei die Schwierigkeiten der großen Abmessungen in Kauf genommen werden mußten, oder aber es wurden zwei oder mehrere Brecher der alten Art aufgestellt.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Brecher dieser Art so auszubilden, daß seine Durchsatzleistung weitgehend erhöht wird, bei zuverlässiger Arbeitsleistung über eine lange Lebensdauer.
  • Ein Brecher bestimmter Außenabmessungen soll also gemäß der Erfindung eine bedeutend höhere Durchsatzleistung im Vergleich mit bekannten Brechern gleicher Abmessungen haben oder für eine bestimmte Durchsatzleistung soll ein weit kleinerer Brecher gemäß-der Erfindung ausreichen. Und zwar soll der Brecher gemäß derErfindung einen weit geringeren Anteil an Feinkohle bzw. feinem Material liefern als bisher. Auch soll es möglich werden, gemäß dem Prinzip der Erfindung Mineralien unterschiedlicher Härte und Brüchigkeit auf die gewünschte Größe zu zerkleinen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Siebtrommel eine solche Umfangsgeschwindigkeit nahe der kritischen Umfangsgeschwindigkeit aufweist, rto daß die Kohle sich erst dicht vor dem oberen Umkehrpunkt von dem Umfang der Siebtrommel löst und wobei die Wurfbahn der Kohle stücke die Umlaufbahn des Schlägerrotors im wesentlichen längs einer durch den oberen rechten Quadranten der Bewegungsbahn verlaufenden Sehne schneidet. Bei dieser Drehgeschwindigkeit der Siebtrommel wird die Kohle nur einmal gegen die rotierende Siebtrommel geschleudert. Sie kann also nichtnocheinmal oder mehrmals in den Schlägerrotor zurückfallen.
  • Es hat sich gezeigt, daß der erfindungsgemäße Brecher eine weit größere Durchsatzleistung hat, wobei der Anteil an Feingut weit geringer ist. Die größere Durchsatzleistung dürfte auf die größere Arbeitsgeschwindigkeit zurückzuführen sein.
  • Bisher war die Drehgeschwindigkeit der Trommel relativ gering, so daß die Zentrifugalkraft nur eine untergeordnete'Rolle spielte. Sobald die Hubleisten etwa in der 1o-Uhr-Stellung eine ausreichende Neigung nach unten haben, rutscht die Kohle nach unten in die Schlägermühle. Bei dieser Arbeitsweise bzw. dieser Betrachtungsweise war man in der Umdrehungsgeschwindigkeit auf diese relativ geringeren Werte beschränkt, die Kohle mußte aufgrund der Schwerkraft herunterfallen und möglichst wenig durch Zentrifugalkraft am freien Fall gehindert werden.
  • Die Erfindung beruht also auf einem ganz anderen Prinzip: Die Kohle soll gerade nicht aufgrund der Schwerkraft im freien Fall ungehindert fallen, sondern sie soll durch die Zentrifugal kraft möglichst lange am Umfang der Siebtrommel haften und erst in der Nähe des oberen Umkehrpunktes sich lösen und dann nach einer Wurfbahn tangential oder sehnenförmig durch das rechte obere Quadrant der Schlägermühle hindurchfliegen. Die Schläger schlagen die ihre Bahn kreuzenden Kohlestücke aufgrun ihrer höheren Geschwindigkeit gegen den rechten oberen Quadranten der Siebtrommel, wo nun die Kohle entweder schon genügend zerkleinert ist und durch die Sieblöcher hindurchtritt oder am Sieb nach unten mitgeführt wird und im weiteren Verlaufe aufgearbeitet wird.
  • Wegen der größeren Arbeitsgeschwindigkeit ist die Partikeldichte relativ gering, so daß die Kohlestücke weit öfter von von einem Schläger getroffen und somit zerschlagen werden.
  • Da aber die Kohlestücke nur einmal zerschlagen werden und die Bruchstücke nicht noch einmal in den Einflußbereich des Schlägerrotors fallen, fällt weniger Feinkohle an.
  • Wegen der Neigung der Hubleisten engegen der Drehrichtung nach unten bei gleichzeitiger Erhöhung der Drehgeschwindigkeit kann jede Hubleiste mehr Material hochheben und dem Schlägerrotor zuführen als die bisher bekannten, im wesentlichen radialen Hubleisten. Auch bei gleichbleibender, also relativ geringer Drehgeschwindigkeit könnten die nach unten, entgegen der Drehrichtung geneigten Hubleisten zwar ebenfalls mehr Material anheben, diestwdirde aber - bei geringerer Drehgeschwindigkeit - zu früh von den nach unten geneigten Hubleisten herunter rutschen und also nicht in den Einflußbereich des Rotors gelangen. Im Betrieb werden die jeweils nach innen, zum Zentrum zu liegenden Partikel, die also eine entsprechend geringere ;Fliehkraft erfahren, sich früher von den Ilubleisten lösen und eine Art Wurfbahn in den Bereich der Schlägerrotor nehmen, während die weiter radial außenliegenden Partikel länger bzw. weiter gegen den Zenit von den Hubleisten mitgeführt werden. Auf diese Weise wird eine gleichmäßige Raumausnutzung erreicht. Die einzelnen Partikel werden sozusagen auseinandergezogen, so daß sozusagen jedes Partikel einzeln bearbeitet, also von einer Hubleiste zerschlagen wird. Insgesamt wird die Durchsatzmenge gesteigert und es fällt weniger Feinkohle o.dSl. Matte; aB Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert und werden nachfolgend im Zusammenhang mit der Erläuterung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung beschrieben: Fig. 1 zeigt in einem schematischen Querschnitt einen vorbekannten Siebtrommelbrecher mit der bisherigen Arbeitsweise.
  • Fig. 2 zeigt schematisch einen erfindungsgemäßen Siebtrommelbrecher mit der erfindungsgemäßen Arbeitsweise.
  • Fig. 3 ist ein axialer Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung.
  • Fig. 4 ist eine linksseitige Endansicht des Brechers nach Fig.3 Fig. 5 ist ein Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 3, Fig. 6 zeigt ein bevorzugtes Ausfiihrungsbeispiel gemäß vorliegender Erfindung, in welcher Schaufeln verschiedener radialer Länge vorgesehen sind.
  • Fig. 7 zeigt einen Brecher, in welchem der Rotor zur Trommelachse versetzt angeordnet ist, Fig. 8 zeigt im axialen Längsschnitt einen am meisten bevorzugten Siebtrommelbrecher gemäß vorliegender Erfindung, Fig. 9 ist ein Schnitt längs der Linie 9-9 der Fig. 8, und Fig. 10 ist ein Teilschnitt längs der Linie 10-10 der Fig. 9.
  • Fig. 1 soll als schematische Darstellung der im oben angeführten Us-Patent 2 108 793 (Borton) beschriebenen Arbeitsweise dienen.
  • Beim in Fig. 1 dargestellten bekannten Brecher ist eine perforierte Trommel 110 mit Hämmer vorgesehen, von denen alle im Uhrzeigersinn rotieren, wie es durch die aufeinanderfolgenden, in ausgezogenen und strichpunktierten Linien dargestellten Hämmer 135A bzul.
  • 1135B, 135C und 135fl gezeigt ist. Die Rotationsgeschwixü igkeit der Hämmer ist dabei wesentlich gröBer als die der Trommel. Obwohl Brecher ohne Rotoren etwas schneller rotieren können, würde eine herkömmliche oder gewöhnliche Rotationsgeschwindigkeit der Trommel 110 bei einem mit einem Rotor versehenen Kohlebrecher geringer als etwa 70 % der kritischen Geschwindigkeit sein. Aus !Darstellungsgrunden sind die Hubplatten oder -leisten 145 radial angeordnet dargestellt, es ist jedoch klar, daß bei im Betrieb geringeren Trommelgschwindigkeiten, wie sie beim Stand der Technik im allgemeinen vorgegeben sind, die Unterschiede zwischen der bebekannten Vorrichtung in Fig0 1 und der Erfindung betont würden, )wenn in Fig. 1 unter einem Winkel angeordnete Hubleisten vorgesehen wären. Das durch die Leisten 145 angehobene Material fällt in die Bahn der steigenden Hämmer, wie es durch den in Fig. 1 Susgezogenen Linien gezeichneten Hammer 135dz dargestellt ist. Folglich wird das vom Hammer 135A zertrUmmerte bzw. zerkleinerte Material längs der durch die Pfeile A angedeuteten Bahnen nach oben gegen die obere Wand der rotierenden Trommel geschleudert.
  • Dieses Material fällt in dS Bahn desselben oder folgenden Hammers, was strichpunktiert anhand des Hammers 1353 dargestellt ist, wo es wiederum ergiffen wird bzw. aufprallt und die weiter zerbrochenen Stücke längs der durch die Pfeile B angedeuteten Bahnen wieder gegen die Wand der Trommel 110 geschleudert werden.
  • Wie durch die Hämmer 135C und 135D angedeutet, wiederholt sich dieser Vorgang und das Material, das wieder aufprall und wieder zerkleinert wird, wird längs der durch die Pfeile C und D angedeuteten Bahnen geschleudert. Der eben beschriebene Vorgang erzeugt einen erheblichen Abrieb bzw. Feinkohle. Bei manchen Verfahren ist dieses feine Material erst dann verwendbar, wenn es in Form von Kügelchen bzw. Pellets gepreßt wird. Dies kann ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten bei verschiedenen Einriohtungsarten zur Folge haben, beispielsweise insbesondere bei Kohlevergasungseinrichtungen, bei welchen für einen stbrungsfreien Verfahrensablauf der leere Raum im Reaktor sorgfältig kontrolliert werden muß (unter Vermeidung übermäßigen Abriebs bei der Zufuhr).
  • In einem solchen Falle macht die übermäßige Produktion von Abrieb bzw. Feinkohle in einem Siebtrommelbrecher die Einrichtung einer Vorrichtung zum Pelletisieren bzw. Stückigmachen oder zumindest mehr solcher Vorrichtungen als sonst notwendig. Darüber hinaus ist ein Abrieb vom Standpunkt der Verschmutzung und der Gesundheit unerwünscht.
  • Der Unterschied zwischen der bekannten und der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist schematisch in Fig. 2 dargestellt. Selbstverstand -lich versteht es sich, daß die Trommel 10 mit einem Antrieb verbunden ist, der sie mit eier für die in Fig. 2 dargestellte Betriebsweise geeigneten Geschwindigkeit antreibt. Wie Fig. 2 deutlich zeigt, ist der Brecher, der einen Satz Hubleisten aufweist, so ausgebildet, daß das Material bei oder nahe des Kammes bzw.
  • Scheitels ihrer Umlaufbahn oder zumindest an einem solchen Punkt von den Leisten 45 fällt, daß das Material zuerst auf ein Prallmittel bzw. Schlagwerkzeug 35, beispielsweise Schaufeln, Hämmer oder andere Glieder, bei oder nahe dem Scheitel der Umlaufbahn des Prallmittels 35 auftrifft. Dieses schickt bzw. schleudert bedeutend mehr des aufgeprallten Materials auf die Seite rechts der 12 Uhr-Stellung nach dem Anfangsaufprall. Mit anderen Worten,'.
  • die Hauptfluglinie des fallenden Materials liegt auf der abfallenden bzw. abwärtsdrehenden Seite der Schlägerrotorachse, wodurch das fallende Material durch den Rotor ergriffen bzw. geschleudert wird und gegen die nach unten bzw. abwärts drehende Wand der Trommel fliegt. Dies wiederum verringert unnötige Aufprallvorgänge zwischen kleineren Stücken und dem Rotor ebenso wie andere oben aufgezeigte Nachteile beim Sieben.
  • Bei der praktischen Anwendung der Erfindung rotiert die Trommel 10 mit einer relativ hohen Geschwindigkeit, verglichen mit der herkömmlichen Praxis bei den mit einem Rotor versehenen Bradford-Kohlebrechern, und zwar (mit mehr als 70% der kritischen Geschwindigkeit, bevorzugt) mit 80 ffi bis 95 % der kritischen Geschwindigkeit. Wenn die Trommelgeschwindig; keit zu gering ist, wird das Material, bevor es in den Rotor fällt, nicht hoch genug gehoben, woraus sich eine Betriebsweise ergibt, wie sie von BoitDn, wie eingangs beschrieben, angestrebt wurde.
  • Weitere Vorteile ergeben sich durch geeignete Wahl der Rotorgeschwiril igkeit. Deshalb wurde in den meisten Bradford-Brechern die Rotorgeschwindigkeitsauswahl auf die Bructgenschaften von relativ hartem Gestein, das im allgemeinen in unaufbereiteter Kohle gefunden wird, zugeschnitten. Auf diese Weise sind die Schlag- bzw. Prallkräfte viel größer, als sie für die Kohle selbst erforderlich wären; und die Tatsache, daß die Kohle solchen Prallt kräften ausgesetzt wird, kann ebenfalls ein Faktor für das Erzeum gen übermäßigen Abriebs sein. Deshalb ist erfindungsgemäß der Rotor mit einem Mittel zum Antreiben von wenigstens eines Teiles von ihm bei relativ niedriger Geschwindigkeit, verglichen mit bekannten Rotoren, versehen. Diese Geschwindigkeit, obwohl sie vielleicht in den meisten Fällen zu gering ist, um alle Besandteile der Kohle auf die Größe der Trommelperforation zu zerkleinen, sorgt für einen Aufprall, der gleich dem ist, wie er zum Zerbrechen bzw. Zertrummern der Kohle durch Schwerkraftaufprall allein erforderlich ist. Somit kann der Rotor beispielsweise bei einer vorbestimmten Geschwindigkeit im Bereich von 50 bis 300 Upm rotieren.
  • Der in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Siebtrommelbrecher weist eine hohle Trommel oder Zylinder 10 auf, der bzw. die eine Wand L mit Öffnungen 13 solcher Größe und Form besitzt, daß Material von dieser Größe und Form durchdringen kann, welches man am Ausgang oder an einer Auslaufrutsche 41 sammeln möchte, die ein Teil des Trommelgehäuses 42 ist und unterhalb der Trommel angeordnet ist.
  • Am rechten Ende der Trommel 10 ist ein Drehkreuz 15 angeordnet, das radiale Beine besitzt, deren äußere Enden mit der Trommel 10 fest verbunden sind. Das Drehkreuz 15 schafft Öffnungen, durch die die Kohle oder anderes zu zerkleinerndes Material in das Innere der Trommel, beispielsweise durch eine Zuführrinne 40, zugeführt wird. Die inneren Enden der radialen Beine des Drehkreuz zes 15 sind an einem Zapfen 17 befestigt und an diesem rotierbar gehalten, welcher über Lager 19 in einem Lagerbock 51 gelagert ist. Das linke Ende der Trommel 10 ist durch ein Endteil 14 gehalten, das an einem Hohlzapfen 16 befestigt und an diesem gehalten ist, der über Lager 18 in einem Lagerbock 50 gelagert ist.
  • Die Hohlzapfen 16 sind durch einen Kettentrieb 20 rotierend angetrieben. Da der Zapfen 16 mit dem Endteil 14 fest verbunden ist, das am rechten Ende der Trommel befestigt ist, wird die Trommel 1< ) durch den Kettentrieb 20 rotierend angetrieben.
  • Innerhalb der Hohlbohrung des Zapfens 16 ist eine Rotorwelle 30 angeordnet, deren inneres Ende in einem innerhalb der Trommel 10 angeordneten Drehkreuz 32 gehalten ist. Die äußeren Enden der Beine des Drehkreuzes 32 sind an der Wand 12 der Trommel 10 befestigt. Die Rotorwelle ist durch einen Kettentrieb 31 angetrieben.
  • Das für den Antrieb der Trommel 10 und der Rotorwelle 30 dargestellte und beschriebene Mittel stellt nur eines von mehreren M'o'glichkeiten zum Antrieb der Trommel 10 und der Welle 30 dar.
  • Was die vorliegende Erfindung anbetrifft, so können geeignete Mitti zum separaten Antrieb der Trommel 10 und der Rotorwelle 30 vorgesehen werden.
  • Die Rotorwelle 30 trägt eine Vielzahl von Schaufelsätzen 35. Vier Sätze sind in Fig. 3 dargestellt. Wie aus Fig. 3 und 5 ersichtlich, besteht jeder Schaufelsatz 35 aus zwei um 1800 zueinander versetzt angeordneten Schaufeln. Die alternierenden Schaufel sätze, wie beispielsweise 35-1 -und 35-3 (Fig. 3) sind mit den anderen beiden alternierenden Schaufelsätzen 35-2 und 35-4 um 900 außer Phase. Dies ist aus Fig. 5 deutlich ersichtlich.
  • Das Drehkreuz 32, das das innere Ende der Rotorwelle 30 trägt, kann in der Mitte bezüglich der Länge der Trommel 10 oder an Jedem anderen beliebigen Ort angeordnet sein, was davon abhängt, wieviel der Gesamtlänge der Trommel mit Schaufeln 35 versehen werden muß. In manchen Fällen kann die Rotorwelle 30 sich über die gesamte axiale Länge der Trommel erstrecken. Gemäß Fig. 3 wurde angenommen, daß die Rotorwelle 30 und die Schaufeln 35 lediglich am vom Eingangsende entfernt angeordneten Endteil der Trommel 10 vorgesehen sind.
  • An der Innenflk he der Wand 12 der Trommel 10 sind über die gesamte Länge der Trommel Sätze von Hubleisten 45 befestigt. Diese Leisten 45 sind sowohl axial als auch radial geneigt. Die Leisten 45 sind axial leicht nach unten in eine Richtung geneigt, damit das Material vom eingangsseitigen Ende der Trommel zum gegenüberliegenden Ende wandern kann. Die Leisten 45 sind auch nach unten von der Radialen weg in eine Richtung geneigt, die der Richtung der Trommeldrehung entgegengesetzt ist, wie aus Fig. 5 ersichtlich. Der Neigungswinkel zur Radialen ist beträchtlich, beispielsweise etwa 250 bis 700, bevorzugt Jedoch im Eereich von 450 bis 600.
  • In den Fig. 3 bis 5 und in den anderen Figuren der Zeichnung sind die Hubleisten 45 in Längsrichtung und diskontinuierlich, Jedoch in einer geraden Linie geneigt dargestellt. In endigen Fällen kann es erwünscht sein, die Lage der Heberplatten zu staffeln, bzw.
  • abwechselnd oder im Zickzack zu setzen.
  • Bei einer gebauten und getesteten Maschine waren die Hubleisten 45 in geraden, längs verlaufenden Linien, wie in Fig. 3, unter einem Neigungswinkel von 600 zur Radialen angeordnet. Die Leiste besaßen eine Breite von 6 inches (15,24 cm). Die Trommel 10 hatte einen Durchmesser von 7 feet und 1 inch (etwa 2,16 m) und rotieren te mit 21 bis 25 Upm. Die Perforationen 13 besaßen einen Durchmesser von 1,25tut. Die Rotorwelle wurde mit 116 bis 120 Upm betrieben. Die Schaufeln 35 waren quadratisch, wobei jede Seite 1 foot (30,48 cm) breit war. Der Schaufelkreis betrug 3 feet (etwa 0,91 cm) im Durchmesser.
  • Gemäß Fig. 3, die eine bevorzugte Ausrührungsrorm des Brechers zeigt, ist die Trommel 10 an einem Ende durch das Drehkreuz 15 auf dem Drehzapfen 17 gehalten. Dies ist jedoch nicht wesentlich.
  • Die Welle 30 kann sich insgesamt durch die Trommel erstrecken, wobei die Schaufeln nur einen Teil der Länge, wenn man will, besetzen, und die Trommel 10 kann umfangsseitig auf Rädern gehalten sein.
  • In den Zeichnungen sind die alternierenden Schaurelsätze, wie beispielsweise 35-1 und 35-7 um 900 außer Phase mit den anderen alternierenden Schaufelsätzen, wie beispielsweise 35-2 und dargestellt, Jedoch kann diese Beziehung selbstverständlich geändert werden.
  • Während in ähnlicher Weise zwei Schaufeln jedes Satzes um 1800 außer Phase dargestellt sind, kann diese Beziehung ebenfalls geändert werden, ebenso wie die Anzahl der Schaufeln pro Satz.
  • Drei oder vier oder mehr Schaufeln können bei weicheren Material lien verwendet werden, wobei die Geschwindigkeit der Schaufel rev lativ zu ihrem Durchmesser geringer sein kann.
  • Fig. 6 zeigt einen abgewandelten Brecher, der Materialien unterschiedlicher Härte und Brucheigenschaften auf eine gewünschte Größe und, wenn man will, getrennt in einem einzigen Durchgang durch den Brecher zerkleinern kann. Fig. 6 entspricht einem Ausschnitt der Fig. 3, wobei derJenige Teil links des Drehkreuzes verbleibt, der die Rotorwelle 30 trägt. In Fig. 6 trägt die Rotor welle 30 eine Vielzahl von Schaufelsätzen, wobei vier Sätze gezeigt sind, die mit 35-5, 35-6, 35-7 und 35-8 bezeichnet sind.
  • Jeder Satz besitzt zwei Schaufeln mit 180 0-Versatz, wobei Jedoch die Schaufeln Jedes Satzes unter einem fortschreitend unterschied lichen Abstand radial zur Achse der Rotorwelle 30 angeordnet sind1 so daß jeder Schaufelsatz einen Schaufelkreis mit anderem Durch } messer begrenzt. Der Schaufelsatz 35-8, der dem eingangsseitigen Ende der Trommel 10 am nächsten ist, ist der Rotorachse an nächsten und bildet den kleinsten Schaufelkreis. Der Schaufelsatz 35-5, der am weitesten vom eingangsseitigen Ende der Trommel entfernt ist, ist auch am weitesten von der Rotorachse entfernt und bildet den größten Schaurelkreis. Wenn das Material in der Trommel 10 der Fig. 6 durch die Trommel von rechts nach links fortschreitet, werden die härteren Materialien, die durch die den k)e ineren Schaufelkreis besitzenden Schaufeln 35-8 oder 35-7 nicht oder nicht genügend zerbrochen werden, durch die anderen Schaufeln 35-6 oder 35-7 zerbrochen, die, da sie weiter von der zentrischen Achse der Rotorwelle entfernt sind, mt einer größeren Geschwind keit umlaufen und daher einen größeren Stoß als die vorhergehend sich vorbeibewegenden Schaufeln erteilen.
  • Eim andere, nicht dargestellte Möglichkeit, mehr als eine SchaufelgeschKndigkeit zu erreichen, besteht darin, eine Hohlwelle über einen Teil der Rotorwelle, beispielsweise über das linke Endteil, vorzusehen, und den linken Endsatz oder -sätze von Schar feln auf der Hohlwelle zu befestigen und die Hohlwelle schneller als die Rotorwelle anzutreiben.
  • Fig. 7 zeigt schematisch eie andere Abwandlung, in welcher die Schaufelrotorwelle 30 exzentrisch zur Achse der Trommel 10 angeordnet ist. In manchen Einrichtungen kann es unerwünscht sein, di Schaufelkreise in beispielsweise einem der oberen Viertel bzw.
  • Quadranten des Trommelkreises anzuordnen. In Fig. 7 wurde der Schaufelkreis leicht zum oberen linken Quadranten versetzt. Dies stellt sicher, daß das Material, das von den Hubleisten 45 am Scheitel des Schaufelkreises fällt, zur rechten Seite der Rotorwie 30 fällt und getroffen wird, wobei es zerkleinert und zum unteren rechten Quadranten der Trommel 10 geschleudert wird.
  • Beim bevorzugtesten Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß den Fig. 8 bis 10 enthält der Siebtrommelbrecher eine Hohltrommel oder -zylinder 210 mit einer Wand 213 und Sieböffnungen 212, durch die das gesiebte Material zur Entladerutsche 241 im Gehäuse 242 austritt. Zumindest das Einlaßende, vorzugsweise Jedoch beide Enden der Trommel sind mit Laufbahnen 260 und damit zusammenwirkenden tragenden Radanordnungen 261 versehen, die in feststehenden, nicht dargestellten Trägern drehbar befestigt sind. Dies ermöglicht eine große unbehinderte bzw. unverdeckte Öffnung 262 in der Trommelendplatte 265, durch die die strichpunktiert dargestellte Zuführrutsche 240 tritt. Dieses Merkmal bietet ebenso wie der Abstand der Rotorwelle 230 und des Tragdrehkreuzes 232 nach einwärts von der Öffnung 262 die Möglichkeit, sehr große Stücke des zugeführten Materials in den Brecher einzuführen. Bei diesem erfindungsgemäßen Ausftihrungsbeispiel ist das linke Ende der Welle 230 durch ein Endteil 214 mm Lager 218 getragen. Die Welle 230 und die Trommel 210 sind durch Kettentriebe 231 bzw. 220 angetrieben.
  • Auf der Welle 230 ist eine Vielzahl von Sätzen von Schlagwerkzeugen bzw. Aufprallmitteln vorgesehen, die einen einheitlichen Radius besitzen können, die aber vorzugsweise von allmählich sich vergrößerndem Radius sind, der mit dem Satz <.35-4 beginnt und zum Satz 235-1 fortschreitet, der dem Entladeende des Brechers am nächsten ist. Der Brecher ist ebenfalls mit Hubelementen 245 versehen, die um einen Winkel von Oo bis 700, vorzugsweise um 250 bis 700 und am bevorzugtesten um 450 zur Ralalen nach unten geneigt sein können, wie an der nach oben gehenden Wand der Trommel in Fig. 9 ersichtlich ist. Die Hubelemente 245 können, wenn man will, segmentiert und geneigt und gestaffelt sein, wie in Fig. 8 gezeigt, so daß sie das zugeführte Material längs der Trommel vom Einlaß zum Auslaß zwängen.
  • Ein besonders bemerkenswertes Merkmal dieses Ausführungsbeispiels ist die Neigung der Pralloberflächen der Schlagwerkzeuge bzw.
  • Prallmittel 235-1 bis 235-4 auf dem Rotor derart, daß das Material, das auf den Rotor aufprallt, fortschreitend zum Auslaßende des Brechers geschleudert wird, das in diesem Falle das linke Ende der Trommel 10 ist.
  • Bei einem Bradford-Brecher ergibt sich ein gewisser Betrag an Abrieb, der der autogenen Wirkungsweise, das heißt, dem Zerreiben von Kohleteilchen im Rollbett des Brechers eigen ist, das vom Abrieb dieser Teilchen gegeneinander und gegen das Innere der Trommel, die Hubleisten und die anderen Teile des Brechers herrührt. Die Neigung der Aurprallflächen und das daraus resultierende Schleudern des Materials gegen die Entladeenden des Brechers schaffen eine Art von Beschleunigung der MaterialOwegung zu stromabwärts liegenden Teilen der Trommel, an den möglichrweise eine größere Siebkapazitat verfügbar ist.
  • Wenn auch die Erfindung im einzelnen anhand der vorhergehenden Ausfuhr'ungsspiele beschrieben wurde, versteht es sich, daß diese die Erfindung nicht beschränken, sondern daß sie nur zu Darstellung dienen, und daß die Erfindung auch in einer Vielzahl von Abwandlungsformen ausf",h"rbar ist, ohne den Rahmen der Erz in dung zu verlassen.
  • -AnsprUche- Leerseite

Claims (17)

  1. Titel: "Brecher zum Zerkleinern von Kohle und anderen, vorzugsweise mineralischen Rohstoffen" Patentanspriiche Brecher zum Zerkleinern von Kohle und/oder anderen, vorzugsweise mineralischen Rohstoffen, mit einer um ihre horizontale Achse rotierbaren, mit Hubleisten an ihrer Innenseite, einer Beschickungsöffnung an ihrem einen Ende und einer Austrittsöffnung an ihrem anderen Ende versehenen Siebtrommel und einem in der Siebtrommel vorzugsweise koaxial angeordneten, mit Schlagwerkzeugen versehenen und gleichsinnig angetriebenen Schlägerrotor, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (10, 210) mit einer Geschwindigkeit im Bereich von etwa 70CÄ bis etwa 95% der kritischen Geschwindigkeit angetrieben ist und daß die Hubleisten (45, 245 gegenüber dem jeweils zugehörigen Radius entgegen der Drehrichtung (nach unten) geneigt sind um etwa (>0 bis 700, so daß die zu zerkleinernden Rohstoffe von den Hubleisten auf die Schlagwerkzeuge im oder nahe dem Scheitel der Umlaufbahn der Schlagwerkzeuge fallen und von einem Bereich oberhalb der Rotorwelle (30, 230) in Richtung ihrer nach unten drehenden Seite gegen die Siebtrommelwandung geschlagen werden.
  2. 2. Brecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (10, 210) mit einer Geschwindigkeit im Bereich von etwa 70% bis weniger als 80% der kritischen Geschwindigkeit angetrieben ist.
  3. 3. Brecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (10, 210) mit einer Geschwindigkeit im Bereich von 80% bis 95% der kritischen Geschwindigkeit angetrieben ist.
  4. 4. Brecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorwelle (30, 230) und die Siebtrommelwelle (10, 210) koaxial angeordnet sind.
  5. 5. Brecher nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubleisten (45, 245) gegenüber dem jeweils zugehörigen Radius entgegen der Drehrichtung um einen Winkel im Bereich von 250 bis 700 geneigt sind.
  6. 6. Brecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlagwerkzeug mindestens einen Schaufelsatz (35, 235) enthält, der auf der Rotorwelle (30, 230) befestigt ist.
  7. 7. Brecher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaufelsatz (35, 235) zwei Schaufeln in einer gemeinsamen radialen Ebene besitzt.
  8. 8. Brecher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Schaufeln auf der Rotorwelle (30, 230) vorgesehen ist und daß die Schaufeln benachbarter Sätze zueinander winkelmäßig versetzt sind.
  9. 9. Brecher nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln der verschiedenen Sätze (35, 235) unterschiedliche radiale Längen besitzen, wobei die Radien der Schaufelkreise mit zunehmendem Abstand vom eingangsseitigen Ende des Brechers größer werden.
  10. 10. Brecher nach wenigstens einem der Ansprüche 6 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln zur Erziehung einer Förderwirkung zum Auslaßende der Siebtrommel (10, 210) hin geneigt sind.
  11. 11. Brecher nach wenigstens einem der Ansprüche 1 - 3 oder 5 - 11, dadureh gekennzeichnet, daß die Rotorwelle (30, 230) exzentrisch zur Rotationsachse der Siebtrommel (10, 210) angeordnet ist.
  12. 12. Brecher nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorwelle zu dem - bezüglich der Drehbewegung -aufsteigenden, oberen Quadranten hin parallel versetzt ist.
  13. 13. Verfahren zum Zerkleinern von Kohle und/oder anderen, vorzugsweise mineralischen Rohstoffen, insbesondere mit der Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (10, 210) mit einer Geschwindigkeit von etwa 70% bis etwa 95% der kritischen Geschwindigkeit angetrieben wird und daß die zu zerkleinernden Rohstoffe von an der Siebtrommel-Innenseite unter einem Neigungswinkel zur Radialen entgegen der Richtung der Trommeldrehung angeordneten Hubleisten (45, 245) auf die Schlagwerkzeuge (35, 235) vorzugsweise nur im oder nahe dem Scheitel von deren Umlaufbahn Ellengelassen werden, so daß die Rohstoffe von den Schlagwerkzeugen unbittelbar und direkt gegen den nach unten drehenden Wandbereich der Siebtrommel (10, 210) geschleudert werden.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (10, 210) mit einer Geschwindigkeit von etwa 70% bis weniger als 80% der kritischen Geschwindigkeit angetrieben wird.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (10, 210) mit einer Geschwindigkeit von etwa 80% bis 95% der kritischen Geschwindigkeit angetrieben wird.
  16. 16. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 13 - 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubleisten gegenüber dem jeweils zugehörigen Radius entgegen der Drehrichtung (nach unten) um 25 - 700geneigt sind und daß die Siebtrommel mit einer Geschwindigkeit von 80 - 959U der kritischen Geschwindigkeit angetrieben wird.
  17. 17. Verfahren zum Verkleinern von Kohle undfoder anderen, vorzugsweise mineralischen Rohstoffen, insbesondere mit der Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichent, daß die Siebtrommel mit einer Geschwindigkeit von 80 - 95% der kritischen Geschwindigkeit angetrieben wird und daß die Hubleisten gegenüber dem jeweils zugehörigen Radius entgegen der Drehrichtung (nach unten) in einem solchen Neigungswinkel angeordnet werden, daß die von den Hubleisten mitgenommenen Rohstoffe im wesentlichen nur im oberen Umkehrpunkt der Hubleisten bei der angegebenen Drehgeschwindigkeit fallen, so daß die Rohstoffe von der einen Seite der Rotorwelle zu der anderen Seite der Rotorwelle gelangen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0008621A1 (de) * 1978-09-12 1980-03-19 Peter Voelskow Durch eingebaute Zerkleinerungselemente klassierende und sortierende Trommelsiebmaschine, insbesondere für Hausmüll
CN106733089A (zh) * 2016-12-26 2017-05-31 泉州台商投资区铭源机械设备有限公司 一种煤炭专用的机械式粉碎设备

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DE446366C (de) * 1927-06-29 Eugen Kalthoff Mit Windsichtung versehene Schlaegermuehle
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