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DE2554775A1 - Verfahren und vorrichtung zur datenuebertragung zwischen einem zentralen speicher und mindestens einem angeschlossenen rechner - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur datenuebertragung zwischen einem zentralen speicher und mindestens einem angeschlossenen rechner

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Publication number
DE2554775A1
DE2554775A1 DE19752554775 DE2554775A DE2554775A1 DE 2554775 A1 DE2554775 A1 DE 2554775A1 DE 19752554775 DE19752554775 DE 19752554775 DE 2554775 A DE2554775 A DE 2554775A DE 2554775 A1 DE2554775 A1 DE 2554775A1
Authority
DE
Germany
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computer
memory
line
clock
priority
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752554775
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English (en)
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DE2554775C2 (de
Inventor
Ulrich Dipl Ing Flaig
Uwe Dipl Ing Dr Kiencke
Wolfgang Dipl Ing Dr Wendt
Martin Dipl Ing Dr Zechnall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE2554775A priority Critical patent/DE2554775C2/de
Publication of DE2554775A1 publication Critical patent/DE2554775A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2554775C2 publication Critical patent/DE2554775C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/04Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
    • F02P5/145Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using electrical means
    • F02P5/15Digital data processing
    • F02P5/1502Digital data processing using one central computing unit
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/24Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents characterised by the use of digital means
    • F02D41/26Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents characterised by the use of digital means using computer, e.g. microprocessor
    • F02D41/266Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents characterised by the use of digital means using computer, e.g. microprocessor the computer being backed-up or assisted by another circuit, e.g. analogue
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/40Engine management systems

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Bus Control (AREA)

Description

  • triebs- oder Arbeitsablauf heeinf lußten Einrichtung jeweils
  • Rlnzelrcchner, nämlich sog. Einzweckrechner zuordnet, die nur zu ganz bestimnzten Leistungen fähig sind. Solche Winzweckrechner sind in ihrem Aufbau fest verdrahtet und umfassen häufig eine integrierte Schaltung, wobei bei Aer heute fortgeschrittenen Miniaturisierung auf diesem Gebiet der vesar..te Rechner als Bauteil die Form eines sog. "Rcchnerchips" aufweist. Zur Steucrung der dem jeweiligen Pechnercliip zugewiesenen Prozeßabläufe erhält dieser Daten und Informationen, nicht selten in analoger Form, über den jeweiligen Betrie}szustand der Einrichtung bzw.
  • des von ihm überwachten Teilbereichs; der Rechner benötigt ergänzend hierzu dann noch Angaben über einrichtungsspezifische Daten, die in gespeicherter Form verfügbar sind. Durch Zuführung dieser einrichtungsspezifischen Daten ist der Rechnerchip in der Lage, bei gleichem inneren Aufbau Steuerungs- oder Regelungsvorgänge für den ihm zugewiesenen Teilbereich der Einrichtung zu veranlassen, die speziell fiir diese Einrichtung richtig und zutreffend sind; d.h. mit anderen Worten, daß ein Einzweckrechner gleichen Aufbaus bei vielen verschiedenen rwinrichtungen dann eingesetzt werden kann, wenn ihm Datenwerte zur Verfügung gestellt werden, die für diese jeweilige Einrichtung spezifisch sind und die er jeweils bei Bedarf abrufen kann.
  • Es versteht sich, daß eine "chip-interne" Speicherung dieser einrichtungsspezifischen Daten unpraktisch ist, da eben dies jeweils eine Änderung des Rechncrchips erfordern würde und eine Vielzahl von Programmierungen jeweils am einzelnen Rechnerchip erforderlich wären.
  • Zweckmäßig ist daher eine externe Speicherung mit Hilfe eines zentralen Hauptspeichers, der dann üblicherweise als Lesespeicher oder programmierbarer Lesespeicher, also als ROM(=read only memory) oder als PROM(=programmable read only memory) ausgebildet ist. Da, wie weiter vorn schon erwähnt, zweckmäßigerweise eine Vielzahl solcher einzelner Rechnerchips oder Finzweckrochner bei einer Einrichtung eingesetzt werden, bei welcher unter Umständen sehr verschiedene Verf ahrens- und Prozeßabläufe zu steuern sind, ist es erforderlich, ftir eine einwandfreie Verständigung zwischen deiii. jeweilige Einzweckrechner und der einen zentralen i1auptspeicher zu sorgen, damit der Datenaustausch oder der Datentransfer zwischen dem Hauptspeicher und der Vielzahl der Einzweckrechner reibungslos und ausreichend schnell vonstatten gehen.
  • An;lererseits ist es in diesem Zusammenhang erwünscht, daß insbesondere Der Aufwand für den Datentransfer möglichst gering gehalten werden kann, d.h. daß möglichst wenig Verbindunasleitunaen in effektiver Verdrahtung herzustellen sind.
  • Vorstellbarer wird das bisher beschriebene System, wenn man dieses für einen konkreten Anwendungsfall betrachtet, was im folgenden anhand eines speziellen Ausführungsbeispiels für den Betrieb eines Kraftfahrzeugs durchgeführt wird, wobei jedoch darauf hinzuweisen ist, daß das erfindungsgemäße .Jatenübertragungssystem auch bei beliebig anderen Anwendungsfällen mit Erfolg eingesetzt werden kann, sofern eine Mehrzahl von Verfahrensahläufen steuernde Rechnern von einem zentralen llauptspeicher bedient werden sollen.
  • Geht man vom Betrieb eines Kraftfahrzeugs aus, dann ergibt sich hier der Bedarf der Steuerung oder Regelung einer Vielzahl von Verfahrensabläufen, die sehr häufig in keiner Beziehung zueinander stehen und für die getrennte Einzweckrechner eingesetzt werden können, die dann insgesamt Teil einer Zentralelektronik beim Kraftfahrzeug sind. Besonders vorteilhaft ist hierbei, daß bei Bedarf zusätzliche Rechner ohne Schwierigkeiten angeschlossen werden können, denen dann ebenfalls der eine zentrale i1auptspeicher mit den nunmehr kraftfahrzeugspezifischen Daten zur Verfügung stehen. Als Verfahrensabläufe, die bei einem Kraftfahrzeug der Steuerung oder Regelung bedürfen, seien beispielsweise genannt die Zündung, insbesondere die Bestimmung des Zündzeitpunktes, die suEührung des Kraftstoffs zu den Drennkammern der Zylinder, bevorzugt durch eine elektronische Kraftstoffeinspritzanlage, die Steuerung des Gangwechselablaufs bei einem automatischen Cetriebe, Klimasteuerung im Inneren des Kraftfahrzeugs, falls eine Klimaanlage vorhanden ist oder weitere, in ihren Ablauf vom jeweiligen Betriebsgeschehen des Kraftfahrzeugs abhängige Vorgänge und Prozesse.
  • Bei allen diesen Steuerungsvorgängen können mit großem Vorteil Einzweckrechner in Form von Rechnerchips eingesetzt werden, die unverändert für sämtliche Kraftfahrzeuge entworfen und aufgebaut werden können, wobei sich insbesondere bei größeren Serien günstige iTerstellungskosten ergeben. Es besteht dann der Bedarf, fahrzeugspezifische Daten extern zu speichern, wozu die Zentralelektronik ijber einen pO oder PROM verfügt; soll eine solche Zentralelektrenik dann auch bei anderen Kraftfahrzeugen eingesetzt werden, braucht lediglich die Programmierung des zentralen Hauptspeichers geändert zu werden. Durch eine solche externe Datenspeicherung ist insbesondere auch die kostengünstige Versorgung von ];leineren Serien mit einer hochpräzise arbeitenden Zentralelektronik möglich, weiterhin können Versuchsfahreuge in einfacher Weise bemustert werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Datenübertragung, d.h. mit anderen Worten ein Datenübertragungssystem zu schaffen, welches für eine schnelle und störungsfreie Verbindung der einzelnen Einzweckrechner zum zentralen Hauptspeicher der Zentralelektronik sorgt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfiidung aus von dem cin-C"-angs genannten Verfahren und besteht erfindungsgemäß darin, daß vor der Adressierung des Speichers durch die an die gemeinsame Busleitung angeschlossenen Einzweckrechner eine den Zugriff zum Speicher bestimmende Prioritätensteuerung durchgeführt und die Busleitung durch Belegung einer getrennten Belegleitung (Busy-Leitung) gesperrt wird, daß anschließend vom prioritätsberechtigten Rechner die Adresse des jeweils abzufragenden gespeicherten Datenwertes je nach Anzahl der vorhandenen Busleitungen in binären Teilwortpaketen seriell auf den Speicher gegeben wird, daß nach Zugriff der ermittelte Datenwert ebenfalls in gleicher Parallel-Serienpaketbildung vom Speicher dem Rechner zugeführt wird und daß anschliessend die Belegung der Busyleitung freigegeben wird, wobei sämtliche Einzelschritte durch eine zentrale Taktsteuerung in ihrem Ablauf bestimmt sind.
  • Bei der Erfindung ist insbesondere vorteilhaft, daß auf diese Weise sämtliche zu speichernden Daten im jeweiligen System in einem Festwertspeicher zusammengefaßt werden und daß der Datentransfer zwischen diesem Festwertspeicher, also dem zentralen Hauptspeicher und den jeweiligen Einzelrechnern so systematisiert wird, daß eine beliebige Systemzusammensetzung möqlich ist.
  • Besonders vorteilhaft ist auch, daß das erfindungsgemäße Datenübertragungssystem, welches auch als Interface-Schaltung" bezeichnet werden kann, so ausgelegt werden kann, daß die prioritätsbedürftigsten Rechner jeweils zuerst bedient werden können; andererseits läßt sich das Datenübertragungssystem aber auch so auslegen, daß vom Speicher ausgehend sämtliche Rechner in schneller zyklischer Abfolge abgefragt werden, ob ein Bedarf ffir die Übermittlung von fahrzeugspezifischen Daten zum jeweils liegen Einzelrechner besteht. Bejaht der Einzelrechner diese Frage des zentralen Hauptspeichers, nn wird eine zusätzliche Belegleitung aktiviert bzw. in den Zustand log 1 gebracht und der Datentransfer kann stattfinden.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und in diesen niedergelegt bzw. lassen sich der im nachfolgenden angegebenen Beschreibung entnehmen, in Speicher anhand der Figuren Aufbau und Wirkungsweise von Ausführungsbeispielen im einzelnen näher erläutert werden. Dabei zeigen: Fig. 1 eine Prinzipbilddarstellung der Verbindung zwischen den einzelnen Rechnern und der zentralen Hauptspeicher, Fig. 2 ein Blockschaltbild des sich auf der Speicherseite befindlichen Teils des Übertragungssystems, Fig. 3 das Blockschaltbild der Fig. 2 in detaillierter Dar-Stellung, Fig. 4 ein Blockschaltbild des sich auf der jeweiligen Rechnerseitc 1efind lichen Tel ls des Übertragungssystems, Fig. 5 das Blockschaltbild der Fig. 4 in detaillierter Darstellung, Fig. 6 den zeitlichen Ablauf bei der Datenübertragung einschließlich der Prioritätszuteilung an den jeweiligen Rechner in Form von Zeitdiagrammen, Fig. 7a den detaillierten Schaltungsaufbau eines den Ablauf -7d des Datentransfers steuernden Zählers sowie seinen Funktionsablauf, 709824/0860 Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel zun Darstellung der Prioritätenverteilung im Datenübertragungssystem.
  • Fig. 9 das s Zeitdiagramm des zeitlichen Ablaufs Rechnerseite.
  • Fig. 1 zeigt den Aufbau einer Zentralelektronik, speziell bei einem Kraftfahreug. Die Zentralelektronik umfaßt eine Anzahl von Rechnern 1, 2... n-1, n, die jeweils bestimmte Steuerungs-Aufgaben für den fletrieb eines Kraftfahrzeugs erfüllen und die über eine einzige gemeinsame Verbindungsleitung 5 mit einem einzigen zentralen Hauptspeicher G verbunden sind. Bei dem in zeigt 1 dargestellten Ausführungsbeispiel umfaßt die Verbindungsleitung 5 vier Informationsleitungen INFO sowie eine zusätzliche Belegleitung, die im folgenden als Busy-Leitung bezeichnet wird. Es sei sofort darauf hingewiesen, daß im Grunde jede belichige Anzahl von einzelnen verbindungsleitungen, also INFO-Leitungen verwendet werden kann. Aus technisch zweckmäßigen Gründen ist die Anzahl der INFO-Leitungen nach oben jedoch begrenzt, denn jede Leitung benötigt an jedem Rechner eine zusätzliche Anschlußklemme oder einen Anschlußpin, deren Zahl von nicht zu unterschätzender Bedeutung fiir die Herstellungskosten eines solchen Übertragungssystems sind. Das vorliegende übertragungssystem der Fig. 1 arbeitet mit 8 bit Worten, das bedeutet, daß normalerweise die von den jeweiligen n Rechnern 1, 2 an den Hauptspeicher 6 zu übermittelnden Adressen 8 bit umfassen, aus 8 bit bestehen auch die vom Hauptspeicher 6 den Einzweckrechnern übermittelten Datenwerte, die diese zur Durchführung bestimmter Rechenoperationen benötigen. Im folgenden wird im übrigen anstelle des Begriffes von 3 bit auch der Begriff 1 Byte verwendet.
  • 7m besseren Verständnis des Übertragungssystems wird im folgenden zunächst ein Grundwirkungsprinzip eines solchen Einzweckrechners und seine Beziehung zum Hauptspeicher 6 genauer erläutert, wobei aus Zweckmäßigkeitsgründen der Hauptrechner für die Benzineinspritzung beschrieben wird, obwohl selbstverständlich auch jeder andere Rechner in dieser oder anderer Form nach dem im nachfolgenden beschriebenen Prinzip arbeitet.
  • Der Darstellung der Fig. 1 läßt sich entnehmen, <laß den Rechnern ein Block 7 vorgeschaltet ist, der diese mit den jeweiligen, zum gegebenen Betriebs zeitpunkt vorliegenden Betriebszustandsdaten versorgt. Bei dem Rechner für die Benzineinspritzung kann es sich hierbei um ein Analogsignal handeln, welches dem Rechner mitteilt, daß sich die in ihrem Prozeßablauf zu steuernde Brennkraftmaschine etwa im Leerlauf befindet (ein vom Gaspedal zu betätigender Leerlaufschalter kann geschlossen sein), gleichzeitig bekommt der Hauptrechner für die Benzineinspritzung eine Information über die gegenwärtige Temperatur der Brennkraftmaschine, beispielsweise durch Abtastung der Kühlwassertemperatur. Aus diesen beiden und gegebenenfalls weiteren, im folgenden als Statussignale bezeichneten Analoginformationen muß der Hauptrechner für die Benzineinspritzung, bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Drehzahl der Trennkraftraschine eine Impulsfolgen entwickeln, die den Einspritzventilen der Brennkraftmaschine zugeführt wird und wobei die Dauer Jer einzelnen Impulse die Dauer der c5ffnungszeiten der Einspritzventile bestimmt. Wie schon eingangs erwähnt ist es aus technologischen Gründen unzweckmäßig, für jeden Rechner eine chipinternc Speicherung vorzusehen, die dem Rechner einen entsprechenden Datenwert übermitteln könnte, der bei der Erzeugung der Kraftstoffeinspritzimpulse verarbeitet werden könnte. Es wird daher beim vorliegenden Ausführungsbeispiel so vorgegangen, daß beispielsweise der Jlauptrechner 1 für die Kraftstoffeinspritzung aus den beiden ihm zugegangenen Statussignalen eine Adresse zusammenstellt (dics kann auch ein separater Adressenrechner durchführen), diese Adresse wird in im folgenden noch genauer zu beschreibender <eise und zu bestimmten Zeiten dem Hauptspeicher 6 übermittelt, der eine dieser Adresse entsprechende kraftfahrzeugspezifische Information 0der einen Datenwert in Forst eines 8 bit l.ortes auf den Pechner zurücküberträgt.
  • Es vorsteht sich, daß auf Grund des tJmstandes, daß nur eine einzige Verbindungsleitung 5 vorgesehen ist, mit welcher s:-mtliche Rechner parallel verbunden sind, die jeweilige Verbindurch Hauptspeicher G/Rcchner n innerhalb eines Zeitraums vonstatten seht, während welchem die anderen Rechner nicht mit dem Hauptspeicher 6 in Verbindung stehen und auch Daran gehindert sein miissen, eine Verbindung auf nehmen zu können.
  • naher ist bei der Erirterung eines solchen Datenübertragungssystems zunächst auf den Begriff der Priorität einzugehen, durch welchen festgelegt wird, wann und unter welchen Bedingungen ein Rechner mit dem hauptspeicher 6 Kontakt auf nehmen und einen Datentransfer vornehmen kann.
  • Innerhalb des erfindungsgemäßen Rahmens sind mehrere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und Kontaktherstellung zwischen Re ehner und Hauptspeicher 6 vorgesehen, es ist jedoch zweckmäßig, im folgenden zunächst anhand der Darstellung der Fig. 2 den grundsätzlichen Aufbau und die Wirkungsweise eines Datenübertraqungssystems zu erläutern, bevor noch anc1erc Möglichkeiten für den prioritätsbestimmenden Zugriff zwischen Rechner und Speicher erörtert werden; hierauf wird weiter unten dann noch anhand der Fig. 8 im einzelnen einzugehen sein. Zum vorliegenden Zeitpunkt sei lediglich darauf hingewiesen, daß es noch weitere Möglichkeiten des Speicherzugriffs gibt, um eine fehlerhafte Doppelbelegung der Verbindungsleitung 5 zu verhindern.
  • Bei dem im folgenden in Verbindung mit der Darstellung der Fig. 2 beschriebenen Speicherzugriff handelt es sich um eine vom hauptspeicher 6 selbst bestimmte Kontaktaufnahme zwischen Rechner und Speicher in der Weise, daß der Hauptspeicher 6 zyklisch sämtliche an ihn angeschlossenen Rechner 1, 2, n abfragt und einen Speicherzugriff anbietet; benötigt einer der Rechner eine Information aus dem Hauptspeicher f, kann wir 1 die Verbindung hergestellt und die Belegung der Verbindungsleitung 5 für sämtliche anderen Rechner gesperrt, gleichzeitig die zyklische Abfragung der anderen Rechner durch den Hauptspeicher 6 selbst unterbrochen. Hierbei können Rechner mit höchster Priorität bevorzugt berücksichtigt werden.
  • Bevor auf das Ausführungsbeispiel der Fig. 2 genauer eingegangen wird, sei darauf hingewiesen, daß das erfindungsgemäße Datenübertragungssystem anhand einer Verbindungsleitung 5 beschrieben wird, die aus vier einzelnen Leitungen INFO 0 zur Datenübertragung sowie aus einer Belegleitung BUSY besteht.
  • Selbstverständlich sind, wie weiter oben schon kurz augedeu tet, auch mehr oder weniger als vier Leitungen INFO oder £usleitungen möglich, insbesondere ist bei nur geringer Verdrahtungskapazität ein Zweileitungsbus zweckmäßig.
  • Werden vier Dusleitungen und eine Belegletung BUSY verwendet, dann arbeitet das Datenübertragungssystem in der Weise, daß nach Abklärung der Priorität auf den vier Busleitungen INFO zunächst die erste Hälfte der Adresse, d.h. ein 4 bit Wort bzw.
  • 1/2 Byte übertragen, wird zum nächsten Taktzeitraum wird die zweite Hälfte des 8 bit Worts der Adresse übertragen; anschließend führt im nächsten Takt oder in nächsten Schritt der Hauptspeicher seinen Zugriff aus und überträgt während der nächsten zwei Taktschritte seriell jeweils ein binäres Halbwortpaket, beim vorliegenden Ausführungsbeispiel bestehend aus 4 l)it oder 1/2 Byte. rTan benötigt daher, wie weiter unten noch ausführlich erläutert wird, bei einem Fünf-Leitungs-Bus lediglich 6 Grundtakte für den Speicher zugriff, verglichen mit einem Zwei-Leitungs-Bus, wo wesentlich mehr Grundtakte für den Datentransfer erforderlich sind und daher auch der Kontaktzeitraum zwischen jeweils einem der Einzweckrechner und dem Hauptspeicher 6 beträchtlich verlängert ist.
  • T.C eingangs schon erwähnt, erfolgt bei der im folgenden zunächst zu besprechenden Ausfxührungsbeispiel anhand der Fig.
  • die Verteilung der Speicherzugriffe zyklisch, wobei der Speieher selbst vor den eigentlichen Datentransfer, also vor der Übergabe der Ac'ressc land der vermittelten Datenwerte den Einzelrechner bestimmt, der mit ihm zu einem vorgegebenen Zeitpunkt in Kontakt treten soll, jedoch nicht muß.
  • Hierzu weist der Hauptspeicher 6 eine Ablaufsteuerschaltung 8 auf, die beispielsweise in Form eines Zählers ausgebildet sein kann ihn in zyklischer Abfolge an ihren drei Ausgängen Ql, Q2 und n3 ein aus 3 bit bestehendes binäres Wort erzeugt, welches als Rechnerkennung zugrunde gelegt werden kann. Wie ersichtlich können, wenn der der Ablaufsteuerschaltung zugrunde gelegte 3 bit Zähler in üblicher tteisc, gespeist von einer.
  • Grundtakt fo umläuft, acht verschiedene Kennungen erzeugt werden, so daß bei dieser Ausführungsbeispiel acht verschiedene Einzweckrechner, falls gewünscht, zyklisch mit dem Hauptspei eher 6 verbunden werden können. Jedes so erzeugte, 3 bit tlfassende Wort (entsprechend einer Rechnerkennun kann entweder unmittelbar auf drei der Verbindungsleitungen, etwa auf die Busleitungen a, 1), c gelegt werden oder die Ausgänge Q1, Q2 und Q3 der Ablaufsteuerschaltung 8 werden zunächst einer Prioritätsdekodierschaltung 9 zugeführt, die entsprechend ihrer Kodierung die Prioritätskennziffer für den jeweiligen, über die Busleitungen a, b und c angesteuerten Rechner erzeugt. Der Ausgang der Prioritätsdekodierschaltung liegt eingangsseitig an einem Senderegister 10, welches taktgesteuert umgeschaltet werden kann. Zum Zeitpunkt der Speicherzugriffsverteilung ist das Senderegister 10 so geschaltet, daß die Bus leitungen a, b und c mit den Ausgängen der Prioritätsdekodierschaltung 9 verhunden sind, so daß zu jedem Takt auf den Busleitungen a, b und c eine neue, auf den zyklisch umlaufenden Zählerstand der Ablaufsteuerschaltung 8 zurückgehende Rechnerkennung leigt. Rechnerseitig wird diese Kennung von der. Rechner, für den sie jeweils bestimmt ist, erkannt und der jeweilige Rechner 1, 2, n belegt gegebenenfalls die Rückleitung oder Belegleitung BUSY, wodurch die Ablaufsteuerschaltung 8 in dieser Position abgestoppt und festgehalten wird. r. versteht sich, daß der gesamte Ablauf daher taktgesteuert und zwangssynchronisiert sein muß.
  • Sobald dann der jeweils angesprochene Rechner 1, 2, n durch Belegung der Leitung BUSY den Durchlauf der Ablaufstouerschaltung 8 gestoppt hat, gelangt das erste 1/2 Eyte der Adresse auf die Busleitungen a, b, c, d und von diesen auf eine Empfangsschaltung 11; nach einem weiteren Taktschritt wird auch die zweite Hälfte der Adresse, also das letzte 1/2 Byte auf die Empfangsschaltung 11 übertragen. fur präzisen Adressenbildung kann der übertragenen Adresse auch; noch ein von der Pochnerkennung abgeleitetes Signal, und zwar entsprechend den Ausgängen Q1, Q2, Q3 der Ablaufsteuerschaltung hinzugefügt werden, wodurch der Hauptrechner 6 weiß, welcher Pedlncrr jeweils mit ihm verbunden ist und die Adresse in das richtige Speicherabteil gelangt.
  • Zum taktmäßigen Datentransfer ist eine Speichertaktschaltung 12 vorgesehen, die an ihren Ausgängen JO - J5 ein zyklisch durchlaufendes Signal erzeugt, wodurch der Ablauf des Datentransfers gesteuert wind. Von der Empfangsschaltung 11 gelangt die gesamte 8 bit Adresse dann auf den eigentlichen Festwertspeicher 13, der einen dieser Adresse entsprechenden Datenwert auf die Sendeschaltung 10 gibt, die dann, gesteuert von den Takten j4 und J5 der Speichertaktschaltung 12 das asz ermittelte Datenwort in zwei Halbwortpaketen auf die Verbindungsleitung INFO gibt. Vährend dieser ganzen Zeit ist die Leitung BUSY belegt und eine Verbindungsaufnahme mit anderen Rechnern ist nicht möglich, da die belegte Leitung BUSY das Ansprechen weiteurer Rechner infolge Sperrung der Ablaufsteuerschaltung hindert. Ist der Datentransfer beendet, wird die Leitung wieder freigegeben und der zyklische Durchlauf weiterer nerkennungen läuft wieder an.
  • In detaillierter Schaltung ist das Blockschaltbild der Fig. 2 in Fig. 3 erläutert, wobei die einzelnen rIöcke gestrichelt ur.-randet sind.
  • Zur Prioritätsverteilung bzw. zur Rechnerzugriffssteuerung umfaßt die !\hlaufsteuersehaltung 8 des 3lockschaltlilds der Fig. 2 einen Zähler 14, der die prioritäten eine nach der anderen durchzahlt. Der Zähler 14 ist als 3 bit Zähler geschaltet, Caher erscheint an seinen Ausgängen Q1 - Q3 achtmal ein unterschiedliches Binärazort, bevor sich das erste Binärwort wiederholt; es versteht sich aber, daß der Zähler 14 selbstverstündlich so geschaltet werden kann, daß sich je nach Anzahl der rit dem Ilauptspeicher 6 zu verbindenden Rechner der zyklische Umlauf des Zählers 14 auch auf eine geringere Anzahl von zu erzeugenden unterschiedlichen Binärworten einstellen läßt, bevor eine Wiederholung stattfindet. Zum vorzeitigen Rücksetzen des Zählers 14 ist eine Vergleicherlogik vorgesehen, die aus drei Exklusiven ODER-Gattern 15, 16 und 17 besteht, deren Auslängen mit den Eingängen eines nachgeschalteten NrSD-Gatters 1 8 verbunden sind, welches über ein weiteres NAND-Gatter 19 mit dem Rückstelleingang Pr des Zählers 14 verbunden ist. Den jeweils anderen Eingängen der Exklusiven ODER-Gatter 15,16 und 17 sind Spannungssignale von einer willkürlich beschaltbaren Widerstandsmatrix 20 zugeführt, die beim Ausführungsbeispiel so geschaltet ist, daß jeweils bei Auftreten eines bestimmten Binarwortes am Zähler ausgang der Zähler auf Null zurückgestellt und damit sein zyklischer Ablauf wiederholt wird.
  • Das jeweilige Ausgangsbinärwort entsprechend den logischen Zuständen der Ausgänge Q1, Q2 und Q3 des Zählers 14, das im übrigen auch als Prioritätsvorkennung bezeichnet werden kann, geht auf die zugeordneten Eingänge der in unteren Teil der Fig. 3 dargestellten Prioritätsdekodierschaltung 9, die die Prioritätsvorkennung gegebenenfalls noch umkodiert, unter Umständen jedoch auch ohne Änderung ausgangsseitig auf eine nachgeschaltete Umschaltlogik 22 überträgt. Desweiteren geht die Rechnerkennung Q1, Q2 und Q3 noch auf eine Adressen-Hilfsbildungsschaltung 23, die aus der Rechnerkennung Q1, Q2 und Q3 in entsprechender gewünschter Umkodierung an ihren Ausgängen B1, B2 und B3 logische Zustände erscheinen läßt, die einer dem Festwertspeicher 13 vorgeschalteten Adressensummierschaltung 24 zugeführt werden, worauf weiter unten noch eingegangen wird.
  • zunächst ergibt sich jedoch folgenles. Die von der Prioritätsdekodierschaltung 9 gegebenenfalls umkodierte Rechnerkennung geht auf entsprechend zugeordnete Eingänge einer Umschaltlogik 22, die an zugeordneten Ausgängen je nach ihrem Schaltzustand entweder die (umkodierte) Rechnerkennung auf eine nachgeschaltete Übertragungsschaltung 25 überträgt, die ausgangsseitig unmittelbar mit den Busleitungen a, b, c, d verbunden ist oder die in ihrem anderen Schaltzustand Ausgänge des Festvertspeichers 13 über die Übertragungsschaltung 25 auf die Busleitungen a, b, c, d legt.
  • Die Schaltzustände der Umschaltlogik 22 bestimmen sich aus dem Zustand des auf der Belegleitung oder auf der Leitung BUSY befindlichen Signals. Weistdie Belegleitung das Signal BUSY auf, d.h. 3ttSY "nicht", ist also die gesamte Verbindungsleitung 5 nicht belegt, dann befindet sich die Umschaltlogik 22 in ihrem ersten Schaltzustand und überträgt die gegebenenfalls umkodierte Rechnerkennung Q1, Q2, Q3 auf die ersten drei Busleitungen a, b, c. In dieser Fall befindet sich selbstverständlich auch die Übertragungsschaltung 25 in ihren durchgeschalteten Zustand. Auf die rechnerseitige Empfangsschaltung der Rechnerkennung, die auf den Busleitungen a, b, c nach der soeben geschilderten Abfolge zyklisch mit jedem Taktimpuls sich ändernd auftritt, wird weiter unten noch genauer eingegangen, zunächst sei lediglich darauf hingewiesen, daß der jeweils von seiner :ennuna angesprochene Rechner zwei Bedarf der Kontaktaufnahme mit dem Festwertspeicher 13 die Gelegenbeit hat, die Leitung BUSY zu belegen, dadurch den zyklischen Ablauf der Rechnerkennung durch. den Zähler 14 abzustoppen und die Umschaltlogil 22 in ihren anderen Schaltzustand zu bringen, und zwar, wie. aus der Darstellung der Fig. 3 ersichtlich, durch Zuleitung des Signals BUSY auf einen Eingang der Umschaltloalk 22. Das' gleiche Signal PUSY gelangt von der Leitung BUSY auf c'en Eingang Ci des Zählers 14 und stoppt diesen. Nach Vereinbarung entspricht das Signal BUSY dem Zustand log 1 auf der Leitung BUSY.
  • rci der Umschaltlogik 22 kann es sich um einen einfachen Relaisumschalter handeln, es können aber aucyh befv@ grierte elektronische Umschaltgatter verwendet werden, wie sie beispielsweise unter der lsezeichnung 4019 von der CA vertrieben werden. Bei dem Zähler 14 handelt es sich um den integrierten Zählerchip 4029 der RCA. Die der Umschaltlogik nachgeschaltete Übertragungsschaltung 25 besteht aus sogenannten Transmission-Gates der Bezeichnung 4016 der RCA in integrierter Ausführung. Es sind zwei Vierfach-Transmission-Gatter 25 und 25a vorgesehen, die abwechselnd ausgangsseitig mit den leitungen a - d verbunden sind.
  • Sobald die Rechnerkennung auf den flusleitunqen a, b, c liegt und ein Rechner daraufhin die Leitung BUSY belegt llat, schaltet, wie schon erwähnt, das Signal Busy auch die Umschaltlogik 22 um und veranlaßt über eine Leitung 26 mit dem Signal Busy auf den Rückstelleingang ,Reset' eines in Form eines rückgekoppelten Schieberegisters ausgebildeten Zählers 27, auf den im folgenden sofort anhand der Fig. 7 genauer eingegangen wird, die taktmäßig Ablaufsteuerung für den Datentransfer. Auf den taktmäßigen Ablauf wird im übrigen weiter unten anhand des Zeitdiagramms der Fig. 6 noch genauer eingegangen.
  • Der Darstellung der Fig. 7a läßt sich der Aufbau des Zählers 27 entnehmen; er besteht aus einer Anzahl miteinander verhundener bistabiler Kippglieder, bevorzugt sogenannter D-Flipflops 28, 29, 30, denen der Grundsystemtakt fo für die zyklische Weiterschaltung zugeführt ist und wobei der Ausgang des letzten D-Flipflops ueber einen Inverter 31 auf den Eingang rückgekoppelt ist. Dementsprechend erzeugt ein solcher Zähler, der unter der Bezeichnung "Johnson ZAhler" bekannt ist, an seinen Ausgängen PO, Pl, P2 die in Fig. 7b angegebene Zustandsfolge 1. - 6. Diese Zählerzustande 1. - 6. werden über die Dekodierschaltung 100 der Fig. 7c, bestehend aus einer Reihe von NO-attern 101 - 106, decodiert. Die Ausgangssignale JO, J1, J2, J3, J4, J5 der Dekodierschaltung 100 durchlaufen in zyklischer Abfolge den Zustand log 1. Diese Ausgangssignale JO - J5 werden im vorliegenden Fall zur Steuerung des Datentransferablaufs verwendet. in Zeitdiagramm der Steuersignale Ja - J5 zeigt Fig. 7d.
  • 4hrenu der ersten Taktzeit JO des Johnson Zählers, wie er im folgenden bezeichnet werden soll (erhältlich unter der Nummer 4022 der RCA) erfolgt zuerst die Rückstellung auf Null von im Ausführungsbeispiel 8 dem Festwertspeicher 13 vorgeschalteten bistabilen Kippgliedern, und zwar über eine gemeinsame RUckstelleitung 32. Die Kippglieder sind jeweils mit dem Bezugszeichen 33 versehen und bestehen aus vier getrennten Blicken integrierter Schaltungen der Handelsbezeichnung 4027 der RCA, wobei jeder Block zwei sogenannte J-K-Flipflops ur.lfaßt. Bei diesen Flipflops 33 handelt es sich um das Empfangsregister 22 des Festwertspeichers 13, dem in zwei 1/2 Byte-Paketen die Adresse vom jeweiligen Rechner zugeführt und von den Flipflops 33 an ihren Ausgängen c'em Festwertspeicher 13 zur Verfügung gestellt wird.
  • Bevor auf die weitere taktmäßige Ansteuerung des Datentransfers eingegangen wird, sei auf folgendes hingewiesen. Jeder der Rechner 1, 2, n erzeugt je nach Bedarf der ihm zuzuführenden Informationen eine Adresse, wobei den Rechnern ein bestimmte Bereichsanteil im Festwertspeicher 13 zugewiesen ist, in dem sich die für diesen Rechner zutreffenden gespeicherten Datenwerte befinden. So kann beispielsweise der Rechner 1 über 32 Speicherplätze verfügen, kann also dem Festwertspeicher 32 Adressen zuführen und 32 8 bit sorte als ge;ünschte Information erhalten. Andere Rechner verfügen beispielsweise über 16 oder auch nur über einen einzigen Speicherplatz, wobei der Festwertspeicher 13 selbst beispielsweise so ausgebildet sein kann, daß er über 256 SpeicherplAtze zu je 8 bit verfügt. Als Speicher kann beispielsweise der unter der Bezeichnung 1702 von der INTET. Corp. erhältliche Speicher verwendet werden.
  • Ist an den Festwertspeicher 13 nur ein einziger Rechner angeschlossen, dann kann die vom Rechner übermittelte Adresse unmittelbar auf den Festwertspeicher 13 übertragen werden; sind mehrere Rechner angescalossen, dann übermittelt jeder der Rechner von seinem Standpunkt aus jeweils Adressen O - 15 oder O - 31, wobei der Hauptspeicher 6 diesen Adressen, nämlich den 3 MSB (most significant bit = wichtigste bit) beim vorliegenden Ausführungsbeispiel eine ilfsadresse hinzufügt, damit die vom jeweiligen Rechner stammende Adresse auch in den richtigen Bereich des Festwertspeichers 13 gelangt. Zu diesem Zweck ist die weiter vorn schon erwähnte Adressensummierschaltung 24 vorgesehen; die Erzeugung dieser "Hilfs"- alter Zusatzadresse ist nicht weiter schwierig, denn der Hauptspeicher 6 verfügt durch die Rechnerkennung Ql, Q2, Q3 schon über ein, nur für diesen Rechner gültiges binäres Wort, welches, falls erforderlich, über die Adressenhilfsbildungsschaltung 23 noch umkodiert wird und in Form von Ausgängen B1, B2, B3 auf entsprechend zugeordnete Eingänge der Adressensummierschaltung 24 gelangt. An ihren Ausgängen S1, S2, S3 bildet dann die Adressensummierschaltung die 3 MSB der "richtigen" Adresse für diesen Rechner, damit die Adresse auch, wie schon gesagt, in das richtige Abteil des Festwertspeichers 13 gelangt. Die restlichen 5 LSB gelangen unmittelbar über im folgenden noch zu beschreibende Umschaltelogiken auf den Festwertspeicher 13. Bei der Adressensummierschaltung 24 handelt es sich um ein unter der Bezeichnung 4008 von der RCA erhsiltliches Addierwerk, welches aus den jeweils beiden Eingängen Al, B1; A2, B2; An, Bn jeweils die Summe S1, S2 und S3 hildet und an seinen Ausgängen zur Verfügung stellt.
  • Bei der nächsten Taktzeit des Johnson Zählers (J1 = log 1) werden die jeweils einen Eingänge von NAND-Gattern 35' angesteuert, wodurch die beim Ausführungsbeispiel ersten 4 bit der Adresse, die zu diesem Taktzeitpunkt auf den Busleitungen a, b, c, d liegen, auf die zugeordneten Flipflops 33' gelangen, und zwar über Inverter 36'.
  • Es sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, daß es von wesentlicher Bedeutung ist, daß der Hauptspeicher 6 und die jeweiligen Rechner mit dem gleichen Takt arbeiten, was durch die Zwangs synchronisierung über den Systemgrundtakt fo erreicht wird, der auch den jeweiligen Ablaufsteuerschaltungen der Rechnerseite, auf die weiter unten, wie schon gesagt, eingegangen wird, zugeführt wird. Dieses Arbeiten mit dem gleichen Takt ist auch besonders wichtig in dem Falle, in welchem der Rechner die ihm zugeordnete Rechnerkennung auf den Busleitungen a, b, c erkennt und mit der gleichen Taktflanke durch Belegung der Leitung BUSY den Prioritätenzähler 14 stillsetzt. Dadurch ist dieser Zustand für das System gebettet" und der eigentliche Datentransfer kann, ebenfalls zwanqstaktgesteuert, beginnen.
  • Nach Alolauf der Taktzeit J1 schaltet der Johnson Zähler 27 auf die Taktzeit J2 um und es werden, wie ersichtlich, entsprechend zugeordnete NAND-Gatter 35 so geschaltet, daß die ertragung der zweiten lialbadresse über diese und nachgeschaltete Inverter 36 möglich ist. Nachdem auf diese Weise die gesamte Adresse zunächst während der beiden Taktzeiten J1 und J2 in die Flipflops 33 bzw. 33' und von dort auf den Festwertspeicher übertragen worden ist, wird mit der nachfolgenden Taktzeit J3 des Johnson Zählers 27 über die Leitung 38 der Prioritätenzähler 14 zurückgestellt; die Leitung 38 geht über einen Inverter 39 auf den anderen Eingang des weiter vorn schon erwähnten, zur Rückstellung dienenden NAND-Gatters 19.
  • Die Rückstellung des Prioritätenzählers 14 kann zu diesen Zeitpunkt erfolgen, da nunmehr diese spezielle Rechnerkennung nicht mehr benötigt wird. Alternativ ist es selbstverständlich möglich, den Prioritätenzähler 14 auf diesem seinen Wert stehen zu lassen und bei Umschaltung der Leitung BUSY in den Zustand log O die Weiterzählung zu veranlassen. Die Taktzeit J 3 ermöglicht dem Speicher auch den Zugriff zum gespeicherten Wort.
  • Die nachfolgenden beiden Takte J4 und J5 dienen der Übermittlung des an den Ausgängen D1 bis D8 des Festwertspeichers 13 anstehenden Datenwertes. Zu diesem Zeitpunkt hat wegen des Zustands Busy = log 1 die Timschaltlogik 22 ohnehin auf die Ausg-inge D6 bis D8 des restwertspeichers 13 umgeschaltet; durch Zuleitung des Taktzeitsignals J4 über einen Inverter 40 auf ein nachgeschaltetes NAND-Gatter 41 wird das Transmission-Gate 25 durchgeschaltet, d,h. das Transmission-Gate übermittelt die an seinen Eingängen anliegenden logischen Zustände auf die Busleitungen a - d. Bei den Transmission-Gates kann es sich um bilaterale Schalter in der COS/MOS-Technik handeln. Das Signal J4 bzw. J5 im Falle des Transmission-Cates 25a gelangt auf die Gatterelektroden, wodurch die Halbleiterschalter durchschalten. Es kommt so während der Taktzeit J4 zur Ubertragung des ersten Datenwerthalbblocks, der 4 bit umfaßt und an den Ausgängen DS bis D8 des Festwertspeichers 13 anliegt. Zur Taktzeit J5 schaltet schließlich das Transmission-Gate 25a durch und überträgt die zweite Hälfte des gespeicherten Datenwerts über die Busleitungen a bis d. Daraufhin nimmt dann der zugeordnete Rechner die Belegung der Busleitungen zurück und das System ist für den nächsten Zugriff zyklus bereit.
  • Die Fig. 6 zeigt das Zeitdiagramm der verschiedenen Impulsvorgänge auf der Speicherseite des Ubertragungssystems; die Fig. 6a zeigt den Grundtakt des Systems, der bei einem Ausffihrungslleispiel bei 600 KHz liegen-kann; die Fig. 6b zeigt den Spannungsverlauf auf der Leitung BUSY; die Figuren 6c bis 6e zeigen die Signalvorgänge am Ausgang des Prioritätenzählers, deren Verlauf infolge der besonderen Kodierung nicht von Bedeutung ist; wesentlich ist lediglich, daß zum Zeitpunkt TO eine solche Kodierung vorliegt, daß einer der Rechner, bei dem gleichzeitig ein Anforderungssignal für den Datenaustausch vorliegt, die Leitung BUSY belegt,woraufhin infolge Arretierung des Prioritätenzählers die Signalausgänge Q1, Q2 und Q3 des Prioritäten zählers erhalten bleiben und gleichzeitig mit Umschalten des BUSY-Signals auf log 1 der erste Taktzeitimpuls JO beginnt; daran schließen sich dann in zyklischer Folge die anderen Taktzeitimpulse entsprechend dem Verlauf der signale in den Figuren 6f bis 61 an; entsprechend Fig. 6m erzeugt die Rechnerseite des Datenübertragungssystems dann noch einen letzten flücksetz- oder Quittungsimpuls (hierauf wird im folgenden noch einzugehen sein); die letzten beiden Zeitdiagramme entsprechend den Figuren 6n und So zeigen die Zeitpunkte an, zu denen jeweils die ersten 4 bit der Adresse (Fig. 6n) und zu denen die zweiten 4 bit der Adresse eingespeichert sind. Diese Zeitpunkte Ta bzw. Th sind gebildet durch den Impuls J1 . fO bzw. durch den Impuls J2 Im folgenden wird anhand der Darstellung der Fig. 4 der prinzipielle Aufbau des jedem einzelnen Rechner 1, 2, n zugeordneten Teilschaltungsbereich des Ubertragungssystems oder der Bus-Interface-Schaltung erläutert. Es ist schon darauf hingewiesen worden, daß sowohl die einzelnen Rechner als auch der Hauptspeicher 6 von dem gleichen Grundsystemtakt beaufschlagt sind; zur zwangsweisen Synchronisierung der Verfahrensabläufe auf beiden Seiten der Busleitung oder Verbindungsleitung verfügt auch die Rechnerseite über eine Speichertaktschaltung 46, die ebenfalls als Johnson-Zhler ausgebildet ist und im vorliegenden Fall eine Erweiterung um ein zusätzliches Kippglied erfahren hat, so daß rechnerseitig insgesamt 7 Taktzeitr'i-ume erzeugt werden. Zunächst laufen bei einer Zugriffs steuerung bzw. Prioritätenverteilung auf den flusleitungen a, b und c beim Ausführungsbeispiel die jeweiligen Rechnerkennungen je eine pro Periode des Grundsystemtakts ab; jeder der Rechnerseite zugeordnete Schaltungsteil entsprechend der Darstellung der Fig. 4 verfügt über eine Rechnerkennung-Dekodierschaltung 47, die dann, wenn die diesem Rechner zugeordnete Kennung auf den Busleitungen a, b und c erscheint, ein Ausgangssignal an eine Ablaufsstouerschaltung 48 weiterleitet, welche bei Vorliegen eines Anforderungssignals auf einer Leitung 49 die Leitung BUSY durch ein Busy-Signal des logischen Zustands log 1 belegen kann; dann ergeben sich die weiter vorn schon ausführlich mit Bezug auf den Hauptspeicher erläuterten Wirkungen.
  • Die Rechnerseite der Bus-Interface-Schaltung kann so ausqebildet sein, daß vom jeweiligen Rechner 1, 2, n bzw. von einem diesem Rechner wiederum zugeordneten Adressenrechner bei Bedarf eine Adresse erstellt und an Eingänge X und Y von Umschaltlogiken 50 und 51 angelegt werden. Gleichzeitig wird der Ablaufssteuerschaltung 48 ein Anforderungssignal zugeleitext, Die Ablaufssteuerschaltung 48 belegt, wie soeben schon erwähnt, die Busyleitung und stellt gleichzeitig den Johnson Zähler über die Verbindungsleitung 52 zurück bzw. leitet die Erzeugung des ersten Taktzeitimpulses JO ein, der daher zeitgleich zu dem Impuls JO der Speichertaktchaltung 12 des Hauptspeichers 6 liegt.
  • Wie erinnerlich diente der Impuls J1 des Johnson Zählers 27 der speicherseitigen Schaltung der Fig. 3 zur Durchschaltung der ersten Halbadresse, die daher auf den Busleitungen a bis d anliegt. Daher schaltet auch der rechnerseitige Teil der Fig. 4 mit dem Impuls J1 die erste Umschaltlogik 51 durch, so daß die an den Eingängen Y anliegenden Adressen auf diese Busleitungen a bis d gelangen. Der nächste Impuls schaltet dann die zweite Umschaltlogik 50 für den Transfer der zweiten Halbadresse.
  • Dementsprechend sind dann noch für den Empfang der abgerufenen Dateninformation zwei t3mschaltlogiken 54 und 55 vorgesehen, an deren Ausgängen nach Ablauf des Taktzeitimpulses J5 das gesamte 8 bit-flatenwort aus dem Festwertspeicher 13 anliegt.
  • Im einzelnen sieht die Schaltung der Fig. 4 so aus, daß entsprechend der Darstellung der Fig. 5 zur Dekodierung der Rechnerkennung beim Ausführungsbeispiel drei Exklusive ODER-Gatter 57, 58 und 59 vorgesehen sind, deren Eingängen die auf den Busleitungen a, b und c liegenden Signale, entsprechend der zyklisch durchlaufenden Rechnerkennung, ständig zugeführt sind. Die anderen Eingänge dieser Exklusiven ODER-Gatter 57 bis 59 sind entsprechend der Kennung dieses speziellen Rechners fest beschaltet, so daß nur bei Vorliegen einer ganz bestimmten Signalzusammensetzung auf den Busleitungen a, b, c und bei bestimmtem Zustand der BUSY-Leitung im vorhergehenden Grundtakt, deren Signal über eine bistabile Kippstufe, bevorzugt über ein sogenanntes D-Flipflop 60, um diesen Crundtakt verzögert wird, die Dekodierschaltung 47 für die Rechnerkennung und dem Zustand "BUS-nicht-belegt" anspricht und ein Ausgangssignal über ein den Exklusiv-ODER-Gattern 57, 58, 59 und dem negierten Ausgang vom D-Flipflop 60 nachgeschaltetes NE4D-Gatter 61 abgibt. Liegt dieses Ausgangssignal vor, dann wird hierdurch angezeigt, daß die Speicherseite des Datenübertragungssystems bereit ist, mit diesem speziellen Rechner in Kontakt zu treten; der Rechner ist dann so geschaltet, daß er auf der Busy-Leitung antwortet und durch Anlegen einer logischen 1 oder einer logischen 0 dem Hauptspeicher 6 mitteilt, ob ein Datenaustausch von ihm gewünscht wird.
  • Lautet beispielsweise die Kennung für den in Fig. 5 beschriebenen Rechner auf den Busleitungen a, b und c log 1, log 0, log 1, dann sind die anderen Eing:inge der Exklusiven ODER-Gatter entsprechend log 0, log 1 und log O zu beschalten; in diesem Falle befinden sich sämtliche Ausgangs der Exklusiven ODER-Gatter im Zustand log 1. Befand sich nun die BUSY-Leitung im vorhergehenden Grundtakt beispielsweise im Zustand log 1 (d.h. BUS "belegt"), so ist das auf das NAND-Gatter 61 gehende Signal der Leitung 60a log O. Damit ist der Ausgang des NAlD-Gatters 61 auf log 1 und der Rechner nimmt keinen Kontakt mit dem Hauptspeicher 6 über die BUS-Leitung auf.
  • Befand sich dagegen die BUSY-Leitung im vorhergehenden Grundtakt beispielsweise im Zustand log O (d,h. BUS "frei"), dann ist neben den sämtlichen Ausgängen der Exklusiv-ODER-Gatter 57, 58, 59 im obigen Beispiel auch die Leitung 60a im Zustand log 1 und am Ausgang des MAND-Gatters 61 ergibt sich der Zustand log 0 dann, wenn diese rechnerspezifische Kennung vom Speicher ausgewählt ist. Über einen Inverter 65 gelangt das Ausgangssignal Kennung <= Kennung "nicht") auf ein ODER-Gatter 62, welches ausgangsseitig im einfachsten Fall einen Schalter 63 betätigt, derart, daß ein dem Schalter zugeführtes Signal SK auf die Busy-Leitung übertragen wird und damit die Belegung oder Nichtbelegung der gesamten Busleitungen anzeigt. Dieses Signal SK hAngt vom Zustand eines Kippgliedes 64 ab, welches beispielsweise als JK-Flipflop ausgebildet sein kann und dem über die Leitung 66 ein Anforderungssignal 5A vom zugeordneten Rechner zugestellt wird, welches angibt, ob der Rechner eine Information benötigt. Das von einem separaten Adressenrechner erzeugte Signal auf der Leitung 66, welches als primäres Anforderungssignal bezeichnet werden kann, bringt den Flipflop 64 mit der Vorderflanke des Grundsystemtakts fO in seinen gesetzten Zustand, so daß auf der Ausgangsleitung 68 entsprechend dem Ausgang O des Flipflops 64 ein Anforderungssignal log 0, also Anfo liegt. Das Signal der Signalleitung 68 wird gemeinsam mit dem J6-Ausgang der später noch näher zu beschreibenden Speichertakterzeugungsschaltung 46 auf ein NOR-Gatter 67 geführt, dessen Ausgang das Steuersignal Sst für den Schalter 63 bildet.
  • Liegt eine Anforderung des Leitung 68 im Zustand log Ausgang vom Johnson-Zählcr das Signal Sst auf Leitung Zustand über den Schalter ; zugeordneten Rechners vor, so ist O und wenn gleichzeitig der J6-46 ebenfalls log O ist, so wird log 1, was bedeutet, daß dieser 63, welcher beim Ausführungsbeispiel zweckmäßigerweise ein sogenanntes Transmission-Gate oder ein Transistorschalter in MOS-Technik sein kann, auf die Busy-Leitung übertragen wird. Liegt keine Anforderung vor, so ist Leitung 68 im logischen Zustand 1, so daß über NOR-Gatter 67 und Schalter 63 auf die Busy-Leitung eine log O übertragen wird.
  • Der Eingriff des J6-Ausgangs des Johnson-Zählers 46 über das NOR-Gatter 67 erfolgt zu dem Zweck, daß nach erfolgtem Datenaustausch in der Taktphase J6, zu der der J6-Ausgang gleich log 1 ist, die Busy-Leitung auf log O gelegt und damit als eindeutig nicht belegt gekennzeichnet wird.
  • Im Falle der Anforderung liegen auch an den mit Bezug auf Fig. 4 schon erwähnten Eingangs leitungen X und Y jeweils die Haibworte der Adresse an, Der rechnerseitige Bus-Interface-Teil öffnet daher das Transinission-Gate 63 zur Belegung der Leitung BUSY bei Auftreten der ihm zugeordneten spezifischen Rechnerkennung grundsätzlich und läßt dann, je nachdem, ob eine Information und daher eine Belegung der Bus leitungen erforderlich ist, die Leitung BUSY belegen. Diese Belegung muß während des gesamten Datentransfers aufrechterhalten bleiben, da jedoch die Rechnerkennung auf den Busleitungen a, b, c nur so lange verbleibt, bis auf diesen der Datentransfer durchgeführt werden muß, ist eine Halteschaltung, bestehend aus einem ODER-Gatter 69 und einem von diesem angesteuerten Flipflop 70 vorqesehen. Dem ODER-Gatter werden eingangsmäßig die Informationen Anfo, Kennung und das durch den D-Flipflop 60 um einen Grundtakt verzögerte Signal der Busy-Leitung zugeführt, Signale, die dann auftreten, wenn der Rechner die Busleitungen belegen will und die Busleitung vorher nicht belegt war. Dadurch wird das NOR-Gatter 69 in die Lage versetzt, den Flipflop 70 in seinen gesetzten Zustand zu kippen, der in diesem Zustand so lange verbleibt, bis ihm über eine Leitung 71 von der Speichertakterzeugungsschaltung 46, die, wic schon erwähnt, ebenfalls ein Johnson-Zähler ist, der Rücksetzimpuis zugeführt wird. Das Flipflop 70 hält daher mit seinem Ausgangssignal über das ODER-Gatter 62 das Transmission-Gate 63 auch dann noch offen, wenn die Rechnerkennung beim nächsten Systemtakt von den r,usleitungen a, h und c weggenommen ist.
  • Der Datentransfer und die weiteren Taktschaltungen laufen dann synchron mit dem speicherseitigen Teil ab. Nimmt der betreffende Rechner über die Busleitung keinen Datenaustausch mit dem Hauptspeicher 6 vor, so ist die Speichertakterzeugungsschaltung 46 Uber die Leitung 52 rückgesetzt und erzeugt den Takt JO. Besteht rechnerseitig eine Anforderung und ist die Busleitung im vorhergehenden Takt nicht belegt gewesen, so erscheint am Ausgang des NOR-Gatters 69, wie bereits beschrieben, eine log 1, die neben dem Setzen des JK-FlipfloPs 70 auch die rückgesetzte Speichertakterzeugungsschaltung 46 über das NOR-Gatter 72 und die nachfolgende Leitung 52 freigibt, In der nächsten Taktphase ist dann der Ausgang des JK-Flipflops 64, wie bereits geschildert, ebenfalls log 1 und gibt damit weiterhin über den zweiten Eingang des TJOR-C.atters 72 die Speichertakterzeugunqsschaltung 46 frei. :iit dem nächsten Taktzeitimpuls J1 gehen die 4 MSB (1/2 Bytc) der ersten Teiladresse Y auf die Busleitungen a, b, c, d, der nächste Taktzeitimpuls J2 legt die nachfolgenden 4 LSB der Adresse X auf die Busleitungen; die Taktzeit J3 ermöglicht dem Hauptspeicher den Zugriff und die Bereitstellung des ausgehalten Datenwortes; mit dem nachfolgenden Taktzeitimpuls J4 erfolgt die Übernahme des ersten Ilaibwortes von 4 bit; der Taktzeitimpuls J5 ermöglicht die Übernahme des nächsten 1/2 Byte des ermittelten Datenwertes vom Speicher.
  • Es sind 4 Doppelflipflops 75, 76, 77 und 78 vorgesehen, wobei lediglich die Übernahmemimik für eine Hälfte des ersten Doppelflipflops 75 genauer dargestellt ist, und zwar auch aus dem Grunde, da es sich hier ohnehin nur um bevorzugte Ausführungsbeispiele handelt, ein vollständiges und arbeitsfähigen System jedoch zum besseren Verständnis durchgehend erläutert wird. Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die speziellen Anordnungen von Verknüpfungsschaltungen und Speicher beschränkt ist, sondern daß jedes elektronische Bauelement und Festkörperschaltelement, welches in der Lage ist, die beschriebenen Funktionen zu erfüllen, verwendet werden kann.
  • Dem einen Eingang Dl' des Flipflops 54, bei dem es sich um den noppelbaustein 4013 der RCA handeln kann, wird über kaskadierte Verknüpfungsschaltungen in Form von NPJD-Gattern 79 und 80 einmal das Signal auf der Busleitung i, die hier für jede beliebige Busleitung stehen kann' zugeführt, dem anderen Eingang des NAND-Gatters 79 wird der Taktzeitimpuls J4 zugeführt. Der Flipflop 75 übernimmt das Signal der Busleitung an seinem Ausgang und hält sich selber über die Rückkopplung der Leitung 81 und des weiteren NAND-Gatters 82, dessen anderem Eingang der J4-Impuls über einen Inverter 83 zugeführt ist. Das Einschreiben der so an dem Eingang D1 des Flipflops 75 vorbereiteten Information erfolgt dann mit dem Grundtakt fO. Diese mit Bezug auf den einen Teil des Doppelflipflops 75 angegebene Schaltungsanordnung wiederholt sich bei sämtlichen restlichen Flipflops 75 bis 78 in entsprechender Form, wobei die Flipflops 77 und 78 vom zweiten Taktzeitimpuls für die Wortübernahme vom Hauptspeicher, nämlich J5, gesteuert sind. An den Ausgängen der Flipflops Al bis A8 liegt nach Ablauf des sechsten Taktzeitimpulses J5 die gewünschte Dateninformation des Hauptspeichers zur 1eiterverarbeitung an.
  • Mit dem Taktzeitiusuls J5 bereitet die Takterzeugungsschaltung 46 den Flipflop 64 auf das Rücksetzen vor. Es schließt sich dann noch ein siebter Taktzeitimpuls J6 an, der über die Leitung 71 den Flipflop 70 auf das Rücksetzen vorbereitet, wodurch im nächsten Takt die Busy-Leitung freigegeben wird und der darüber hinaus den Ausgang des NOR-G,atters 67, da der zweite Eingang des NOR-Gatters 67 Anfo = log 1, auf log O bringt, so daß über den durchgeschalteten Schalter 63, wie bereits beschrieben, die BUSv-Leitung in Taktphase J6 auf log O gelegt wird. Gleichzeitig kann aus dem Taktzeitimpuls J6 noch ein Quittungs-Impuls abgeleitet werden, der dem IIauptspeicher 6 oder sonstigen Teilen der Schaltung zugeführt wird.
  • Der Taktzeitimpuls Jh ist für die Informationsübertragung nicht mehr interessant, er ermöglicht die Belegung der Busy-Leitung während eines weiteren Takts mit log 0, so daß der Hauptspeicher und alle anderen etwa an der Bus leitung liegenden Rechner 1, 2, bzw. 3, usw. das Ende des Datenaustauschs eindeutig erkennen können.
  • Die log O der Busy-Leitung in Taktzeitimpuls J6 gibt den Zähler 14 wieder zur Zählung frei, was bedeutet, daß auch der speicherseitige Schaltungsteil um einen weiteren Takt noch festgehalten wird, bevor das System auf seinen zyklischen Ausgangspunkt zurückgelangt ist.
  • Ergänzend sei darauf hingewiesen, daß die fit die Taktzeitabläufe zuständigen Johnson-Zähler 27 bzw. 46 mit dem Grundtakt fO zählen, der beim gewählten Ausführungsbeispiel eine Frequenz von 600 KlIz, wie schon erwähnt, aufweist.
  • Die Darstellung der Fig. 9 zeigt das Zeitdiagramm der Schaltungsabläufe auf der Pechnerseite der Bus-Interface-Schaltung; die Fig. 9a zeigt wiederum, entsprechend der Fig. 6a, den Grundtakt fO, Fig. 9c zeigt das Anforderungssignal Anfo, das zu einem beliebigen Zeitpunkt den Zustand log 1 übernommen hat. Sobald entsprechend der Fig. 9b das Signal der Kennung des Rechners bzw. das Signal Nennung "nicht" vorliegt, geht, wie weiter vorn schon erläutert, entsprechend der Fig. 9d das Busy-Signal auf den Zustand log 1, gleichzeitig entsprechend Fig. 9f das Reset-Signal vom Johnson-Zähler 46 von log 1 auf log 0, der daher beim nächsten grundtakt das Signal J1 erzeugt (entsprechend Fig. 9h), wenn man annimmt, daß entsprechend Fig. 9g das Signal JO beim stationären Zustand des Johnson-Zählers 46 von Anfang an vorlag. Die Fig. 9e zeigt den Ausgang des Flipflops 70, der den Zustand log 1 einnimmt und über das ODER-Gatter 62 das Transmission-Gate 63 offenhält. Entsprechend den Figuren 9h bis 9m laufen dann die Taktzeitimpulse J1 bis J6 des Johnson-Zählers 46 ab; da der Takt J3 für die Rechnerseite keine Bedeutung hat, ist sein Verlauf hier nicht dargestellt, der Takt J4 beginnt jedoch um eine Taktzeit versetzt nach dem Takt J2 der Fig. 9i.
  • Im folgenden werden noch einige Möglichkeiten der Prioritätenverteilung für den Rechnerzugriff zum Hauptspeicher erläutert.
  • Bisher ist ja davon ausgegangen worden, daß der Hauptspeicher selbst die jeweils an ihn über die Busleitungen 5 angeschlossenen Rechner zyklisch anspricht und zur Abfrage auffordert; es ist jedoch entsprechend der Darstellung der Fig. 8 auch möglich, daß die Anforderungen für den Datenaustausch von den Rechnern selbst kommen.
  • Dies kann grundsätzlich dadurch geschehen, daß die Rechner bei Bedarf einer Dateninformation aus dem Hauptspeicher, etwa bei Vorliegen eines Anforderungssignals Anfo die Bus-Leitung unmittelbar belegen, woraufhin der Datenaustausch, gesteuert durch das nunmehr auf der Busy-Leitung vorliegende Signal log 1, welches auch den Johnson-Zähler 27 des Hauptspeichers 6 anwerfen kann, vonstatten geht. Berücksichtigt werden muß hierbei jedoch, daß beim gleichen Grund takt zwei oder sogar noch mehr Rechner versuchen, über die Busleitungen zum Hauptspeicher 6 durchzukommen. Für diesen Sonderfall ist eine Prioritätensteuerung notwendig, für die es mehrere sIocJlicheisen gibt.
  • Eine erste -glichkeit besteht darin, daß die Rechner ihren Zugriff zum Speicher dadurch gestalten, daß die Busyleitung durch den Zustand log 1 vom Rechner gesteuert belegt und gleichzeitig auf die Pusleitungen, von denen, wie weiter vorn schon erwällnt, eine beliebige Anzahl vorhanden sein kann, eine ihnen zugeordnete Rechnerkennung legen. Für zwei Rechner ist eine solche Wögliciikeit in Fig. 8 dargestellt; in diesen Fall braucht lediglich eine INFO-Leitung mit der Rechnerkennung belegt zu werden, damit bei zwei Rechnern über die Priorität des Zugriffes r'ntschieden werden kann. In Fig. 3 ist der erste Rechner mit E und der zweite Rechner mit F bezeichnet, wobei nur die fiir die Prioritaten stcucrung erforderlichen Teile dargestellt sind. Beide Rechner E und F gehen mit ihrer rennung oder ihrem zugeordneten Codewort gleichzeitig auf die Busleitung, wobei sie sich gegenscitig kurzschließen können, wie aus der Darstellung der Fig. 8 auch ersichtlich. Wird einer der Rechner durch die Kennung eines anderen, gleichzeitig zugreifenden Rechners kurzgeschlossen und ist er so ausgebildet, daß er dieses "Kurzschließen" merkt, dann ist auch gleichzeitig über die Priorität entschieden, denn der "kurzgeschlossene" Pechner wird dann seine Anforderung wieder zurückziehen.
  • Zur Prioritätensteuerung zwischen lediglich zwei angesclllossenen Rechnern ist, wie weiter unten noch genauer erläutert wird, nur eine Busleitung erforderlich, muß über die Priorität von drei Rechnern entschieden werden, benötigt man zwei Bus leitungen usw.
  • Die für die Auf leitung der Codeworte vom Rechner auf die rJusleitungen zuständigen Schaltungsteile können beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 aus zwei hintereinander geschalteten Inverterverstärkern 90, 91 bzw. 90', 91' bestehen, wobei der in seinem Schaltunusaufbau dem Reehnerteil E entsprechende Rechnerteil F, wie im übrigen auch die gesamte Schaltung, als integrierte Chips bevorzugt in der MOS-FET-Technik aufgebaut ist; bei dem vom Inverter 90' angesteuerten Inverter/ Verstärker 91' handelt es sich um einen M0S-FET-Transistor, dessen "Drain"-Anschluß über einen "Last-Transistor" 92 an positivern Potential liegt. Gelangt als Codewort der Zustand log O über die Inverter 90' und 91' auf die Busleitung a, ergibt sich auf dieser ebenfalls der Zustand log 0, wobei der Zustand log 1, mit welchem die Inverter 90, 91 des Rechner teils E (als Codewort) angesteuert werden, iturzgeschiossen wird.
  • Eine solche Zusammenschaltung der Leitungen auf der Rusleitung a entspricht einer logischen verdrahteten UND-Verknüpfung (wired AND), da im Laufe des Prioritätsvergleichs der log 0-Zustand eines Rechners den log 1-Zustand eines anderen Rechners kurzschließt. Der Rechner mit der so definierten niedrigeren Priorität erkennt den Kurzschluß seines log 1-Prioritätsbits durch Vergleich, worauf er die Speicheranforderung und damit das BUSY-Signal zurückzieht. Der Vergleich kann so durchgefiihrt werden, wie in Fig. 8 gezeigt, d.h. das Codewort des Rechners, welches die Inverter/Verstärker 90, 91 ansteuern, gelangt gleichzeitig auf den einen Eingang eines exklusiven ODER-«atters 93 bzw. 93'; der andere Eingang des ODER-Gatters ist mit der jeweils angesteuerten Bus leitung verbunden.
  • Das Exklusive ODER-Gatter ist, wie für den Fachmann erkennbar, so ausgebildet, daß es in der Lage ist, auf einen unter schied der an seinen beiden Eingangen aüftretenden Signale zu reagieren; im vorliegenden Fall ergibt sich eine Ungleichheit heim Rechnerteil , das daher die niedrige Priorität aufweist.
  • Wie ersichtlich kann die gesamte Prioritätensteuerung während eines einzigen Taktschritts des Grund taktes ablaufen, wenn genügend Busleitungen vorhanden sind, beim bisheerigen Ausführungsbeispiel ist von 4 Bus leitungen ausgegangen, so daß die Prioritätensteuerung von insgesamt 5 angeschlossenen Einzweckrechnern auf die soeben geschriebene Art durchgeführt werden kann, wobei gleichzeitig der Rechner mit der höchsten Priorität, d.h. mit einem Codewort "OOOO" sämtliche prioritäsniedrigeren Rechner kurzschließt.
  • Verfügt man beispielsweise nur über einen Zweileitungsbus und sollen mehr als 3 Einzweckrechner in ihrem Prioritätszugriff zum Hauptspeicher 6 gesteuert werden, dann läßt sich die Prioritätenverteilung auch im zeitlichen Ablauf dadurch lösen, daß jeweils zur gleichen Taktzeit von den angeschlossenen Linzweckrechnern gleichzeitig das erste bit der Prioritätskennung oder des Codeworts des Rechners an die Informationsleitung (en) gelegt wird. Mit den weiteren Takten erscheinen nacheinander die übrigen bits der er Prioritätskennung. Auch hier entspricht die Zusammenschaltung der Leitungen auf dem 3us einen "wired AND" und im Laufe des Prioritätsvergleichs wird der log O-Zustand des prioritätshöheren Rechners die log 1-Zustände der anderen kurzschließen. rit anderen Worten läßt sich die Prioritätssteuerung des "wired AND" auch teilweise seriell vornehmen, wenn dies auf Grund der Anzahl der zur Verfügung stehenden Busleitungen gewünscht ist.
  • Eine weitere mögliche Prioritätssteuerung besteht darin, daß je nach Anzahl der vorhandenen Einzel-Busleitungen jedem Einzweckrecbner eine dieser Leitungen fest zugeteilt wird und der Rechner seine Anforderung über diese Leitung den Hauptspeicher zuführt. Der Hauptspeicher verfügt seinerseits über eine Verteilerlogik, die prioritätsgewichtet ist unc' dem Rechner den Zugriff erlaubt, der am prioritätschöchsten ist. Beim Praktischen Ausführungsbeispiel kann dies dadurch geschehen, daß ein oder mehrere Einzweckrechner über die ihnen fest zugeordneten Busleitungen (die Rechner können mit diesen verlötet sein) den Zustand log 1 als Anforderung zum Iiauptspeicher relden und der Hauptspeicher schließt sämtliche Zustände log 1 der Einzweckrechner mit Ausnahme des prioritätshöchsten kurz. Auf diese Weise erkennen die restlichen, "kurzgeschlossenen" Einzweckrechner, daß ihr Zugriff abgewiesen worden ist (die Erkennung kann dabei so ausgebildet sein, wie in Fig. 8 dargestellt), auch der angenommene Einzweckrechner ist informiert, da sein Prioritätenanforderungssignal stehengeblieben ist. Der Speicher belegt dann von sich aus die Busy-Leituna und sperrt jeden weiteren Zugriff, anschließend geht der natentransfer in der weiter vorn schon geschilderten Weise, wenn gewünscht, vor sich.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß im übrigen die weiter vorn schon in Verbindung mit der Gesamterläuterung des Systems angegebene Prioritätensteuerung des zyklischen Durchzählens auf dem "Speicherchip", wobei zeitlich nacheinander mit dem 5Grundtakt fO die einzelnen Rechnerkennungen durchgezählt werden, prioritätsbewertet sein kann, d.h. der Zählvorgang beginnt mit den jeweils höheren Prioritäten, so daß diese auch zuerst die Möglichkeit des Speicherzugriffs haben, wenn eine Anforderung dazu besteht.
  • Die Logikpegel an der Bus-Schnittstelle sind, wenn mit integrierter C-M0S-Technik gearbeitet werden soll, in üblicher positiver Logik definiert, d.h. der Zustand log 1 = + UO log O = 0.
  • Da bei der P-MOS-Technik mit negativer Logik gearbeitet wird, miissen alle Signale invertiert werden, die zwischen der Busleitung und dem P-MOS-Chip ausgetauscht werden. Dabei entspreehen: log 1 = O (UDD) log O = + UO (VSS).
  • Die prinzipielle Arbeitsweise der Systeme wird hiervon jedoch nicht berührt.
  • Als Alternative für den Datenaustausch bei einem Vierleitungrbus ist en auch denkbar, daß auf die Pusy-Leitung verzichtet wird und die vierte Informationsleitung der Bus-Pelesung dient.
  • In diesem Fall muß das DUSY-Sidnal in allen Einzweckrechnern während der Informationsübermittlung gespeichert werden.
  • Die Erfindung ermöglicht also den unveränderten Einsatz ler Rechnerchips für sämtliche Zwecke oder Fahrzeuge bei einer chipexternen Speicherung mit geringstem Verdrahtungsaufwand und geringstem Aufwand an Anschlußpins.

Claims (11)

  1. P a t e n t a n s prüch e 1. Verfahren zur Datenübertragung zwischen einem zentralen Speicher und mindestens einem an diesen angeschlossenen Rechner, vorzugsweise bei einer Zentralelektronikschaltung in einem Kraftfahreug, die aus einer Vielzahl von Linzelrechnern, beispielsweise Zündzeitpunktrechner, Hauptrechner bei einer Kraftstoffeinspritzanlage, Getrieberechner u. dergl.
    besteht, die über eine gemeinsame Verbindungsleitung (Busleitung) vor Speicher durch Adressierung für das jeweilige Kraftfahreug spezifische oder den jeweiligen Betriebszustand betreffende Datenwerte abfragen, dadurch gekennzeichnct, daß vor 1er Adressierung des Speichers curch die an ctic gemeinsame Busleitung angeschlossenen Einzweckrechner eine den Zugriff zum Speicher bestimmende Prioritätensteuerung durchgeführt und die Bus leitung durch Belegung einer getrennten Belegleitung (Busy-Leitung) gesperrt wird, daß anschließend vom prioritätsberechtigten Rechner die Adresse des jeweils abzufragenden gespeicherten Datenwertes je nach Anzahl der vorhandenen Busleitungen in binären Teilwortpaketen seriell auf den Speicher gegeben wird, daß nach Zugriff der ermittelte Datenwert ebenfalls in gleicher Parallel-Serienpaketbildung vom Speicher dem Rechner zugeführt wird und daß anschließend die Belegung der Dusy-Leituna freigegeben wird, wobei sämtliche Einzelschritte durch eine zentrale Taktsteuerung in ihrem Ablauf bestimmt sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugriff des prioritätsberechtigten Rechners durch feste Verdrahtung sämtlicher Rechner mit den Busleitungen (verdrahtetes UND) und Aufleitung von jedem Rechner fest zugeordneten Prioritäts-Codeworten auf die Bus leitung entschieden wird, wobei prioritätsniedrigere Codeworte von prioritätshöheren Codeworten kurzgeschlossen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, :fl jeder Rechner fest mit einer der pusleituncten verbunden ist und über diese eine Anforderung zum Datentransfer dem Itauptspeicher übermittelt, der die Anforderung mit Hilfe einer prioritätsbewerteten Verteilungslogik annimmt oder zurückweist und gleichzeitig für den prioritätsberechtig ten Rechner die Busy-Leitung belegt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Prioritätensteuerung der Hauptspeicher, gegebenenfalls prioritätsgewichtet, Rechnerkennungen zyklisch durchzählt und über die dem Informationsaustausch vorbehaltenen Busleitungen den Rechnern übermittelt, die bei Vorliegen eines Anforderungssignals zum Datenaustausch die Busy-Leitung belegen.
  5. 5. Vorrichtung zur Datenübertragung zwischen einem zentralen Speicher und mindestens einem' an diesen angeschlossenen Rechner, vorzugsweis bei einer Zentralelektronikschaltung in einem I;raftfahrzeug, dic aus einer Vielzahl von Einzelrechnern, beispielsweise Zündzeitpunktrechner, Hauptrechner bei einer Kraftstoffeinspritzanlage, Getrieberechner u.dergl. besteht, die über eine gemeinsame Verbindungsleitung (Busleitung) vom Speicher durch Adressierung für das jeweilige Kraftfahrzeug spezifische oder dem jeweiligen Betriebszustand betreffende Datenwerte abfragen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Prioritätssteuerschaltung (8; go, 91, 93) eine Taktzeitgeberschaltung (12, 46) eine Empfangsschaltung (11) für die vom jeweiligen Rechner (1, 2, n) übermittelte Adresse, die mit dem Festwertspeicher (13) verbunden ist, und eine Sendeschaltung (10) vorgesehen ist, die den aus dem Festwertspeicher (13) ermittelten Datenwert insgesamt oder in seriellen Teilpaketen zeitgesteuert auf die Fusleitungen (a, b, c, d) gibt und daß eine rechnerseitig angeordnete Empfangsschaltung (54, 55) vorgesehen ist, die in gleicher Weise zeitgesteuert den übermittelten Datenwert speichert.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Bereich des Hauptspeichers (6) zugeordnet eine Prioritätenablaufsteuerschaltung (3) vorgesehen Ist, die zyklisch und gegebenenfalls prioritätsgewichtet je nach Anzahl der an den Hauptspeicher (6) angeschlossenen Einzelrochner (1 2, p) kodierte Rechnerkennungen parallel erzeugt und über als Informationsleitungen geschaltete Busleitungen (a, b, c, d) sämtlichen Rechnern (1, 2, n) zuführt, daß jeder Einzelrechner eine Dekodierschaltung für die Rechnerkennung (21, 22, 23) aufweist, daß eine die Prioritätsblaufsteuerschaltung (8) mit den Busleitungen (a, b, c, d) verbindende Umschaltogik (22) vorgesehen ist und daß eine die Umschaltlogik (22) steuernde und den Taktzeitablauf für den Datentransfer bestimmende Taktzeitsteuershaltung (12) vorgesehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktzoitsteuerschaltung (12) im Hauptspeicher (6) eine synchron zu dieser ablaufende Taktzeitsteuerschaltung (46) für jeden Tinzelreehner (1, 2, n) zugeordnetist.
  8. 8. Vorrichtung n rch einem oder mehreren der Ansprüche 5 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzahl der verfügbaren Busleitungen (a, b, c, d) für den Informationsaustausch entsprechende Umschaltlogiken (Transmissions-Gatter 25, 25a: 5n, 51; 54, 55) vorgesehen sinc', die jeweils speichertaktmäßig gesteuert das von den Busleitungen (a, b, c, d) wahrend eines Taktzeitimpulsen übertragbare binäre Parallelwert der jeweils anderen Seite (Empfangsregister 11 am Speicher bzw. Speicherlogikschaltungen 5d, 55 am Rechner) übermitteln, derart, daß ein hinteres Codewort (Adresse oder Datenwert aus dem Speicher) je nach Anzahl der verfügbaren Busleitungen in seriellen Binärwort-Teilpaketen übertragbar ist, taktzeitgesteuert von den synchron ablaufenden Taktzeitsteuerschaltungen (27, 46).
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Belegsignal auf der Busy-Leitung gesteuerter Prioritatenzähler (14) vorgesehen ist, daß die die Ausgangssignale des Prioritätenzählers (14) auf den Bus leitungen (a, b, c, d) empfangende Dekodierschaltung (47) auf der Rechnerseite aus mit diesen Busleitungen verbundenen logischen Verknüpfungsschaltungen (E-klusiven ODER-Gattern 57, 58, 59) besteht, deren anderen Eingangen die jeweilige rechnereigene Kennung festlegende Signale zugeführt sind, derart, daß bei Vorliegen der für den jeweiligen Rechner zustinfligen Kennung ein Ausgangssignal zur Belegung der Leitung BUSY erzeugbar ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal der Dekodierschaltung (47) zur Rechnererkennung einer Umschaltlogik (Transmission-Gate G3) zuführbar ist, die ein Anforderungssignal (SK) auf die Leitung BUSY legt und diese Leitung bzw. die gesamten Verbindungsleitungen dann sperrt, wenn das Anforderungssignal (nnfo) den Zustand log 1 aufweist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Belegsignal log 1 für die Leitung BUSY den zyklischen Ablauf des Prioritätenzählers (14) unterbricht.
    Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Belegsignal der Busy-Leitung auf der Speicherseite einen der Takterzeugungsschaltung (12) zugeordneten Ablauf zähler (Johnson-Zähler 27) anwirft, dessen taktmäßig im zeitlichen Ablauf den Zustand log 1 aufweisende Ausgangsanschlüsse (JO bis J5) den Ablauf des Datentransfers steuern.
    Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Ansteuerung des Ablaufzählers (27) im Speicher ein weiterer, ähnlicher Ablaufzähler (Johnson-Zähler 46) im Rechner vom Eingang und Ausgangssignal eines Flipflops (70) über ein NOR-Gatter (72) angeworfen und zur zyklischen Erzeugung von zu den rnaktzeitsignalen (JO bis J5) synchronen Taktzeitsignalen (JO bis J6) veranlaßt wird und daß das Flipflop (70) über ein 2X0F-Gatter (69) gesetzt wird und ausgangsmäßig gleichzeitig mit dem Anwerfen des Ablaufzählers (46) über das ODER-Gatter (62) die die Leitung BUSY belegende Umschaltlogik (63) in ihrem durchgeschalteten Zustand aufrechterhält.
    Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei 4 Busleitungen (a, b, c, d) 2 Signalübertragungsschaltungen (Transmission-Gates 50, 51) vorgesehen sind, an denen jeweils eingangsmäßig eine Hälfte der dem Hauptspeicher (6) zu übermittelnden Adresse anliegt, daß die Transmission-Gates ausgangsseitig mit den Busleitungen (a, h, c, d) verbunden sind und jeweils von den Taktzeitsignalen (J1 bzw. J2) des Ahlaufzählers (46) beim Rechner zeitlich nacheinander zur Uhertragung der jeweiligen echnerhalhadresse angesteuert sind.
    Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsschaltung (11) auf der Speicherseite aus lo«isehen Verknüpfungsschaltungen (NAND-Gatter 35, 35' ; Inverter 36) besteht, wobei jeweils eine erste hälfte der Verknüpfungsschaltungen von den zeitsynchronen Ausgangs-Taktzeitsignalen (J1, J2) des speicherseitigen Ablaufzählers (27) angesteuert sind zur Ubermittlung cer zugeordneten Teiladresse auf den Festwertspeicher (13).
    Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeic'.et, daß den an ihrem anderen Eingang von den Taktzeitsignalen (J1, J2) angesteuerten, als NAND-Gatter (35, 35') ausgebildeten Verknüpfungsschaltungen als Zwischenspeicher für die Adresse arbeitende Flipflop-Schaltungen (33, 33') nachgeschaltet sind, deren Ausgänge an den Eingängen (A0 bis A7) des Festwertspeichers (13) im Hauptspeicher (6) anliegen.
    Vorrichtung nach Anspruch 1G, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vervollständigung der rechnerseitig erstellten Adresse einem oder mehreren der Adressen-MSB ein Addiernetzwerk (24) vorgeschaltet ist, welches ausgangsseitig mit den Verknüpfungsschaltungen (35') vor dem Festwertspeicher (13) verbunden ist und dem eingangsseitig jeweils die an den Eusleitungen (a, b, c, d) anliegende Rechneradresse und andererseits eine aus der Rechnerkennung vom Prioritätenzähler (14) abgeleitete Binärcodierung (21, n2, B3) zugeleitet ist Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus der Rechnerkennung (Q1, 2, a3) den zusätzlichen Adressenteilbereich (B1, B2, B3) erzeugende Adressen-Vorkodierschaltung (23) vorgesehen ist.
    Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine nach Adressenübernahme vom Taktzeitsignal (J3) des Ablaufzählers (27) im Speicher beaufschlagte Rückstelleitung (38) für den Prioritätenzähler (14) vorgesehen ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückstellung des Prioritätenzählers (14) eine aus Exklusiven ODER-Gattern (15, 16, 17) mit einem nachgeschalteten NAND-Gatter (18) bestehenden Verknüpfungsschaltung vorgesehen ist, die durch Festbeschaltung der anderen Eingänge der Exklusiven ODER-Gatter den Priotätenzähler je nach Anzahl der vorhandenen Rechner (1, 2, n) zurückstellt.
    Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückübermittlung des durch Adressierung angesprochenen Datenwerts aus dem Festwertspeicher (13) die die Rechnerkennung mit den Buslcitungen (a, b, c, d) verbinde Umschalylohik (22) eingangsseitig durch Zuleitung des Belegsignals der Leitung BUSY auf die Ausgänge (D6, D7, D8) des Festwertspeichers (13) geschaltet ist und daß ausgangsseitig parallel mit den Busleitungen (a, b, c, d) verbundene Transmission-Gates (25, 25') zeitlich nacheinendser von den Taktzeitsignalen (J4, J5) des Ablaufszählers (27) angesteuert sind, wobei die Eingänge der Transmission-Gates (25, 25') mit den zugeordneten Ausgängen (D1 bis n4 bzw. D5 bis D8) des Festwertspeichers (13) verbunden sind.
    Vorrichtung nach einer. oder mchrcren der Ansprüche 5 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Rechner ein vom Anforderungssignal setzbares Flipflop (64) zugeordnet ist, dessen Ausgangssignale als Belegsignale für die Leitung 3USY dienen und welches vom Taktzeitimpuls (J5) des dem Rechner zugeordneten Ablaufszählers (46) rücksetzbar ist.
    Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übernahme des aus dem Speicher zu den Taktzeitpunkten (J4, J5) auf die Busleiunten (a, b, c, d) gelegten Teildatenwerte von den Taktzeit-Ausgangssignalen (J4, J5) des rechnerseitigen Ablaufszählers (46) gesteuerte Verknüpfungsschaltungen (79, 80, 82) vorgesehen sind, die das jeweilige Datenteilwort aus dern Festwertspeicher (13) Zwischenspeichern in Form von bistabilen Kippgliedern (75, 7G, 77, 73) übermitteln.
    Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Übernahmetaktzeitimpulse (j4, J5) jeweils den einen Eingängen von NAND-Gattern (79, 82) zuführbar sind, wobei dem anderen Eingang des einen NAND-Gatters (79) das an der jeweiligen Busleitung (a, h, c, d) anliegende Signal aus der Festwertspeicher (13) zugeführt ist und der andere Eingang des anderen NAT4D-Gatters (82) vom Ausgang des als Pufferspeicher wirkenden Flipflops (75) rückgeführt ist, wobei die Signalübernahme systemtaktgesteuert erfolgt.
    Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablaufszähler zur Brzeugung der Taktzeitsignale (JO, J1, Jn) aus hintereinander geschalteten D-Flipflops (28, 29, 30) besteht, und daß der Ausgang des letzten Flipflops (30) über einen Inverter (31) auf den Eingang des ersten Flipflops (28) rückgeführt ist, wobei die Weiterschaltung der Inhalte der Flipflops systemtaktgesteuert erfolgt.
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