DE2554384A1 - Skibindung - Google Patents
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Description
K. SIEBERT G. GRÄTTINGER
Dipl.-Ing. OpL-lng., Dlpl.-Wlrtech.-lng.
313 oi&mberg bei Müncnen» —
Postfach 1849. Almeldaweg 12
Telefon (06151) 12733 u. 4115
Telegr.-Adr.: STARPAT Sttmbeig
den
Rainer Franke, 8 München 40, Freiligratstraße 86 Walter Mühlbauer, 3023 Pullach, Münchner Straße 7
Klaus Schmidhuber, 808 Fürstenfeldbruck, Buchenstraße
Skibindung
Die Erfindung betrifft eine Skibindung mit wenigstens einer in Längsrichtung verstellbaren, feststellbaren
Tragplatte für die Bindungsteile und mit jeweils mindestens
einem mit einem Führungsstück der Tragplatte zusammenwirkenden Führungsgegenstück, welches auf der
Oberseite des Skis befestigt ist.
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Eine bekannte Sicherheitsbindung (Deutsche Patentschrift 1 195 649) weist zum Zwecke der Verstellung der gesamten
Bindung in Skilängsrichtung eine Tragplatte auf, auf der sowohl die Bindungsteile für den Vorderschuh als auch die
Bindungsteile für den Absatz befestigt sind. Die Tragplatte ist über die gesamte Länge des Schuhes durchgehend und
weist eine Lasche auf, die in eine an der Skioberseite befestigte Führung eingreift, der gegenüber die Lasche starr
festgelegt ist. Die Lasche dient lediglich der Verstellung der Tragplatte die somit am Vorderende über die genannte
Führung, am absatzseitigen Ende mittels einer Schrauben/ Langlochverbindung am Ski unnachgiebig befestigt ist. Zum
Zwecke der Verstellung der Tragplatte müssen die Schrauben/ Langlochverbindung und die Arretierung an der Führung gelöst
und wieder befestigt werden. Schon ohne Belastung durch den Schuh des Läufers bewirkt die Tragplatte eine nachteilige
Versteifung des Ski im gesamten Bindungsbereich.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine leicht, d.h. ohne Montagearbeiten in Skilängsrichtung verstellbare
Skibindung zu schaffen, die keinerlei versteifende Wirkung auf den Ski ausübt.
Diese Aufgabe wird nach dem erfindungsgemäßen Vorschlag dadurch gelöst, daß bei einer Skibindung der eingangs erwähnten
Art eines der die Führung ' bildenden Stücke kurz, das andere langgestreckt und entsprechend der Verformung
des Ski um das kurze biegbar und mit diesem klemmungsfrei zusammenwirkend ausgebildet ist, und daß Tragplatte und Ski
nur über die Führungsstücke miteinander verbunden sind.
Nach diesem Erfindungsgedanken ist eine Verstellung der
Skibindung in ihrer Gesamtheit lediglich durch Veränderung
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der Lage der Führungsstücke zueinander möglich. Dadurch, daß eines der Führungsstücke mit dem Ski, d.h. ohne dessen
Verformungswiderstand spürbar zu beeinträchtigen, verformbar, das andere kurz ausgebildet ist wird ein Längenausgleich
zwischen dem sich verformenden Ski und der Tragplatte ermöglicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die
Tragplatte über die gesamte Länge des Skischuhes durchgehend starr ausgebildet ist, oder ob über die Schuhlänge
gesehen, mehrere Tragplatten vorgesehen sind, die über die Führungsstücke am Ski befestigt sind und zusammen mit
der steifen Sohle des Skischuhes eine starre Einheit bilden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß sich
das Führungsgegenstück durchgehend oder mit Unterbrechungen über den gesamten Verstellbereich der Tragplatte erstreckt und
aus einem mit dem Ski leicht biegsamen Werkstoff besteht und/ oder in Skilängsrichtung gegliedert ist. Im Falle einer Gliederung
können vollkommen getrennte, mit Abstand voneinander angeordnete Teile oder aber nur durch eine leicht biegsame
Verbindung zusammenhängende Teile vorgesehen sein. Entscheidend ist dabei lediglich, daß das Führungsgegenstück die
freie Verformung, also insbesondere die freie Durchbiegung des Ski nicht behindert.
Vorteilhaft besteht das Führungsgegenstück aus einer oder
mehreren durchgehenden Leisten aus biegsamen Werkstoff, vorzugsweise Kunststoff, die in regelmäßigen Abständen
Rasten für den Eingriff einer Verriegelung der Tragplatteaufweisen.
Im Rahmen des Srfindungsgedankens kann die Verformung des langgestreckten Führungsstücks auch dadurch bewerkstelligt
werden, daß dieses in scharnierartig miteinander verbundene
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kurze Stücke aus starrem Werkstoff unterteilt ist.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß eine mittig auf dem Ski verlaufende Leiste angeordnet
ist, die mit dem Führungsstück der Tragplatte formschlüssig und gegen Abheben gesichert zusammenwirkt. Die das Fuhrungsgegenstück
bildende Leiste kann mit der Skioberseite verklebt, verschraubt, aber auch einteilig verbunden sein, was
sich besonders vorteilhaft bei einem reinen Kunststoffski verwirklichen läßt.
Eine zweckmäßige Querschnittsform der Leiste besteht darin, daß sie zur Skioberfläche hin verschmälert ausgebildet ist,
wobei die Leiste im Bereich ihrer Seitenflanken von Klauen
des Führungsstücks hintergriffen wird. Die Klauen können als Rollen ausgebildet sein oder solche aufweisen.
Ein zusätzlicher Sicherheitseffekt, neben demjenigen der eigentlichen Bindungsteile, ist dadurch erzielbar, daß die
Klauen gegenüber der Tragplatte zur Seite hin federnd abgestützt angeordnet sind. Durch eine Zugbelastung läßt sich
dadurch die Tragplatte zusammen mit dem Skischuh unter Trennung der Verbindung zwischen den Führungsstücken abheben,
so daß der Schuh vom Ski frei kommt. Dieses Abheben kann auch bewußt dadurch herbei gefürt werden, daß die
Klauen in seitlicher Richtung verstellbar gelagert sind. Bei entsprechender Vergrößerung des Abstandes zwischen den
Klauen geben diese das auf der Skioberseite befestigte Führungsgegenstück frei. Bei einer' zweiteiligen Tragplatte,
eine für den Vorderschuh, eine für den Schuhabsatz, besteht dabei die Möglichkeit, bei Freigabe nur der Tragplatte für
den Schuhabsatz oder für beide Platten, die Bindung in eine Tourenbindung umzuwandeln. Zweckmäßigerweise ist dabei die
Verriegelung als Scharnier ausgebildet oder das Scharnier teilt die vordere Tragplatte in zwei Teile.
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Zweckmäßigerweise ist die Verriegelung der Längenverstellung nur am Vorderteller vorgesehen. Dort ist nicht
nur die bessere Zugänglichkeit für den Fahrer gegeben; diese Anordnung der Verriegelung gewährleistet vor allem
einen einwandfreien Längenausgleich zwischen dem sich verformenden Ski und der Tragplatte im Bereich der ineinandergreifenden
Führungsstücke.
Bei Anordnung zweier die Tragplatte bildender, dehnungssteif miteinander verbundener Teller, nämlich eines Vordertellers
für die vorderen und eines Hintertellers für die hinteren Bindungsteile ist es vorteilhaft, den die Teller verbindenden
Mittelsteg längenverstellbar auszubilden. Diese Maßnahme erleichtert die Anpassung an jeden beliebige Skischuhgröße.
Da der Längenausgleich bei Verformungen des Skis zwischen den Führungsstücken erfolgt,bleibt der Abstand
zwischen den die Schuhsohle fassenden Bindungsteilen stets unverändert. Diese Wirkung ist besonders für Sicherheitsbindungen von großem Nutzen, da stets die gleichen Eingriffsverhältnisse zwischen Skisohle und Bindungsteilen vorliegen.
Verformungsbelastungen des Skis wirken sich nicht mehr auf die Eingriffsverhältnisse zwischen Skibindung und Skischuh
aus.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind den Patentansprüchen entnehmbar. Ein der Erläuterung der Erfindung
dienendes Ausführungsbeispiel wird im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben.
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Es zeigt
Pig. 1 eine Draufsicht auf den Ski im Bereich der Skibindung, in verkleinerter Darstellung
' - ·
Fig. 2 einen Querschnitt gemäß II - II der Fig. 1
Fig. 3 einen Längsschnitt gemäß III - III der Fig.
Fig. 4 eine zu Fig. 2 alternative Ausführungsform
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Vorderteller
Fig. 6 eine Draufsicht auf den Hinterteller
Fig. 7 -eine Draufsicht auf den die Teller verbindenden Mittelsteg und
Fig. 8 einen Querschnitt gemäß VIII - VIII der Fig. 7
In Fig. 1 ist ein Abschnitt des Ski 1 mit den darauf montierten Bindungsteilen dargestellt. Die im einzelnen nicht
dargestellten, an der Schuhsohle angreifenden Bindungsteile sind für den Vorderschuh auf dem Vorderteller 2 und für
den Schuhabsatz auf dem Hinterteller 3 zu befestigen. Die beiden Teller sind durch einen dehnsteifen aber biegsamen
Mittelsteg 4, der in Fig. 7 im natürlichen Maßstab dargestellt ist, verbunden. Längs der Skimitte erstreckt sich
ein auf der Skioberseite befestigtes Führungsgegenstück 5, welches in regelmäßigen Abschnitten Einschnitte 6 aufweist.
Jeder Einschnitt 6 ist in der Mitte zu einer Bohrung 7 erweitert, die der Aufnahme eines Riegelstücks 8 der am Vor-
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derteller 2 vorgesehenen Verriegelung 9 (vgl. Fig. 3) dient.
Der außerhalb und parallel zum Ski eingezeichnete Doppelpfeil 10 markiert die Länge des gesamten Verstellwegs der Bindung.
Im Beispiel der Fig. 1 ist die Verriegelung 9 in der Neutralstellung
N eingerastet. Diese Neutralstellung entspricht dem Ort der üblichen Bindungsmontage, wobei der Fußballen
die Lage des Schwerpunkts markiert, für'welche der Ski ausgelegt
ist. Ein nur mit drei Teileinheiten angegebener vorderer Verstellbereich läßt Einstellungen der Bindung zu,
bei welchen der Vorderteil des Ski stärker belastet wird. Diese Einstellungen verbessern die Griffigkeit des. Ski auf
eisigen Pisten und begünstigen die beim Slalom übliche Laufart. Der gegenüber dem vorderen Verstellbereich längere hintere
Verstellbereich, der in dem gewählten Beispiel insgesamt fünf Verstelleinheiten umfaßt, erleichtert die Gewichtsverlagerung
des Läufers auf das rückwärtige Ende des Skis und trägt auf diese Weise zu einer Verbesserung des Fahrstils
im Tiefschnee bei. Durch die Verstellung der Bindung nach
hinten wird die für die Abfahrt übliche Laufart begünstigt. Auf praktische Verhältnisse angewandt entspricht jede Verstelleinheit
etwa der Länge von 4,0cm.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch den Ski im Bereich des
Vordertellers 2. Dieser weist an seiner Unterseite Klauen auf, welche die als Führungsgegenstück dienende Lei%ste 12
seitlich einfassen und in deren verschmälerten Bereich 13 von unten her hintergreifen. Dadurch ist ein Abheben des
Tellers 2 nach oben ausgeschlossen. Die Leiste 12 ist mit der Oberseite 14 des Skis durch Kleben verbunden. Während
die Leiste aus einem biegsamen Werkstoff, bevorzugt Kunststoff, beispielsweise Polyamid, Polyurethan besteht,
ist der Vorderteller 2 aus starrem widerstandsfähigem Material, bevorzugt Metall, z.B. Duraluminium, ge-
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fertigt. Der Teilet: weist beidseitig Umbiegungen 15 auf,
die an ihrem Ende, nach innen zu nochmals umgebogen sind. Die dabei entstehende Verbreiterung bewirkt eine Verringerung
des Auflagedrxicks döir ürabiegungen im Bereich ihrer
Verbreiterungen 16 auf die.Skioberseite 14. Durch die verbreiterten
Umbiegungen ist der Teller 2 verwindungsfest auf dem Ski abgestützt.
Fig. 3 zeigt die Verriegelung mit dem Riegel stück 8, dessen unteres Kopfteil 17 in die Bohrungen 7 einrastet. Das Riegelstück
8 ist mit dem anderen Ende in ein Gewindeloch 18 eines Betätigungsknopfs 19 der Verriegelung 9 eingeschraubt.
Der Betätigungsknopf 19 läuft nach unten in einen Zylindermantel 20 aus, der ein mit dem Vorderteller 2 verbundenes
Gehäuse 21 umfaßt. Zwischen einem oberen Kragen 22 des Gehäuses 21 und dem Kopf 17 des Riegelstücks ist eine Druckfeder'
23 angeordnet, die das Riegel stück 8 und den Betätigungsknopf 19 nach unten spannt. Durch Anziehen des Betätigungsknopfs 19 nach' oben in die gestrichelte Lage L tritt das
Riegelstück 8 aus der Bohrung 7 aus und die beiden Teller
können in Längsrichtung des Ski längs der Leiste 12 in eine andere Raststellung des Riegelstücks 8 verschoben werden.
Die beiden Teller 2, 3 sind lediglich über die Verriegelung 9 in Längsrichtung des Skis fixiert.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Variante sind die mit dem Teller 2 fest verbundenen Klauen 11 gemäß Fig. 2 ersetzt durch
verstellbare Klauen 24, die auf den mit einem Gewinde versehenen inneren Ende einer Verstellschraube 26 befestigt sind.
Die Verstellschraube 26 ist in einer Bohrung 27 einer Zwischenwand
25 geführt und mittels einer Druckfeder 28 verspannt, so daß die Klauen 24 gegen die zusammenlaufenden
Seitenflanken 29 der das Führungsgegenstück bildenden Leiste 12 angedrückt werden. Im Falle einer Belastung des Tellers
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nach oben werden die Klauen 24 längs der schrägen Seltenflanken
29 der Leiste 12 unter Zusammendruckung der Feder 28 zur Seite weg gedruckt, und zwar solange, bis der
Teller 2 von der Leiste 12 freikommt· Diese Ausführungs— form kann eine Sicherheitsbindung ersetzen bzw. ergänzen.
Die Durchbrechungen 30 in den seitlichen Umbiegungen 15 des Tellers 2 ermöglichen ein Zurückschrauben der Klauen
'24, soweit, daß diese die Führungsleiste 12 nicht mehr hintergreifen. Der Teller 2 kann dann von der Führungsleiste
12 getrennt werden. Diese Verstellmöglichkeit erlaubt die Umschaltung der Bindung auf die sogenannte Tourenstellung,
wenn die zu Fig. 4 beschriebene Einrichtung am Hinterteller 3 vorgesehen ist. Zur Erleichterung des Tourengehens
kann der Hinterteller 3 dabei mit dem Absatz des Schuhes angehoben werden.
Die in Fig. 5 gezeigte Draufsicht auf den Vorderteller 2
läßt strichliert die Umrisse der seitlichen Umbiegungen und der nach innen gerichteten Verbreiterungen 16 des Tellers,
sowie die an dessen Unterseite vorgesehenen Klauen 11 erkennen, die die Leiste 12 zum Zwecke der Führung und der
Abhebesicherung hintergreifen. Der Vorderteller kann durch ein in der Zeichnung strichpunktiert angeordnetes Scharnier
34 zweigeteilt sein, um das Abheben des Schuhes in seiner mit dem Absatz zusammen mit dem Hinterteller Vom Ski gelösten
Tourenstellung zu erleichtern. Gleiches gilt für die Darstellung des Hintertellers 3 gemäß Fig. 6.
Beide Teller sind gemäß Fig. 7 mittels eines Mittelstegs 4 verbunden. Dieser Mittelsteg besteht im vorliegenden Aus—
führungsbeispiel aus zwei einseitig sägezahnartig gezackten Bändern 31, 32, die mit einem Ende jeweils mit einem der
Teller, bevorzugt gelenkig, verbunden sind. Die Bänder 31,
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bestehen aus dehnungssteifem Material, so daß sich selbst
bei hoher Zugbelastung der·· Abstand der .beiden Teller voneinander
nicht verändert. Der Mittelsteg 4 ist dadurch längenveränderbar, daß die beiden Bänder 31, 32 entsprechend ihrem
Sägezahnprofil in zahlreichen Raststellungen ineinandergreifen können. Um den festen Halt der Bindung sicher zu stellen
ist ein Schnappteil 33 vorgesehen, welches die beiden Bänder fest zusammenhalt. Fig. 8 zeigt das Schnappteil 33
und die Bänder 32, 31 in Schnittdarstellung oberhalb der Leiste 12.
-Patentansprüche-
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Leerseite
Claims (1)
- Anmelder: Franke, Mühlbauer, SchmidhuberAnwaltsakte: 6603/3Patentansprüche/ 1. Skibindung mit zwei Tragplatten für die vorderen, die ^/Schuhspitze und die hinteren, den Schuhabsatz fassenden Bindungsteile und an den Tragplatten vorgesehenen Führungsstücken, die mit einem in Skilängsrichtung verlaufenden auf der Skioberseite befestigten Führungsgegenstück verstellbar, verriegelbar und gegen Abheben gesichert zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatten durch einen dehnungssteifen, längenverstellbaren biegsamen Mittelsteg (4) miteinander verbunden sind«2. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur die den Vorderteller (2) bildende Tragplatte mit einer Verriegelung (9) versehen ist.3- Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatten in Form des Vordertellers (2) und eines Hintertellers (3) als steife Platten ausgebildet sind und daß die Teller beidseitig nach unten ragende mit auf der Oberseite (14) des Ski (1) lose aufliegenden Verbreiterungen (16) endende Umbiegungen (15) aufweisen.4. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteller (2) im Bereich hinter seinem Führungsstück durch ein querlaufendes Scharnier (34) geteilt ist.709823/01355· Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das lührungsgegenstück durch wenigstens eine in Skilängsrichtung verlaufende, gegliederte Leiste gebildet ist.6. Skibindung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste in kurze, in Skilängsrichtung verteilt angeordnete Abschnitte aufgelöst ist.7. Skibindung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine mittig auf dem Ski (1) verlaufende Leiste (12) vorgesehen ist, die sich im Querschnitt gesehen,
zur Skioberfläche hin verschmälert und im Bereich ihrer Seitenflanken (29) von Klauen (11, 24) des Führungsstücks hintergriffen wird.8. Skibindung nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (24) gegenüber der Tragplatte zur Seite hin
federnd abgestützt angeordnet sind.9· Skibindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (11, 24·) in seitlicher Richtung verstellbar
gelagert sind.20. 5- 1976709823/0135
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