DE2552746A1 - Einsatz eines duennschichtverdampfers bei kondensations-aufheizanlagen - Google Patents
Einsatz eines duennschichtverdampfers bei kondensations-aufheizanlagenInfo
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- DE2552746A1 DE2552746A1 DE19752552746 DE2552746A DE2552746A1 DE 2552746 A1 DE2552746 A1 DE 2552746A1 DE 19752552746 DE19752552746 DE 19752552746 DE 2552746 A DE2552746 A DE 2552746A DE 2552746 A1 DE2552746 A1 DE 2552746A1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B5/00—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat
- F26B5/04—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum
-
- F26B21/471—
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Description
Arthur Pfeiffer Vakuumtechnik Wetzlar GmbH
Aßlar
Einsatz eines Dünnschichtverdampfers bei Kondensations-Aufhe
i ζ anlagen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zum Aufheizen von Teilen,wie z. B. Transformatoren und deren Kernen sowie Kondensatoren,
zum Zwecke der Trocknung und Entgasung unter Vakuum.
Es gibt verschiedene Verfahren nach denen Teile, die im Vakuum getrocknet werden sollen, auf die erwünschte Temperatur gebracht
werden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Kondensations-Aufheiz-Verfahren (Vapour Phase Verfahren).
Die zu trocknenden Teile - es handelt sich im wesentlichen um die papier-isolierten Kerne von Transformatoren und Kondensatoren
- befinden sich in einer vakuumdichten Kammer oder im eigenen vakuumdichten Gehäuse. Zum Aufheizen der Teile auf die
erforderliche Trocknungstemperatur wird der Dampf einer niedrigsiedenden Flüssigkeit, z. B. Kerosen, in die Kammer eingelassen.
Bei der Kondensation dieses Dampfes auf den noch kälteren Oberflächen der Teile geht die frei werdende Kondensationswärme auf
diese über und erhöht ihre Temperatur. Das abfliessende Kondensat
löst die den Teilen anhaftenden Reste von Ölen, die insbesondere bei schon gebrauchten Transformatoren in erheblichen
Mengen auftreten können. Zur Wiederverwendung wird die Flüssigkeit aufgefangen und durch eine Förderpumpe einem Verdampfer
zugeführt. Zur besseren Trocknung und aus Sicherheitsgründen findet das Ganze unter Vakuum bei Drücken zwischen 200 und
1 mbar statt. Dieses Verfahren ist bekannt. Es ist auch bekannt, daß zur Verdampfung der niedrigsiedenden Flüssigkeiten
Wärmeaustauscher üblicher Bauart, z. B. Röhrenverdampfer ver·»·
wendet werden. Diese bringen den Nachteil mit sich;, daß die hochsiedenden Bestandteile der zur Verdampfung kommenden
Mischung im Verdampfer verbleiben und durch die höhere Konzentration
die Verdampferleistung schnell abnimmt mit der Folge
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J?
erhöhten Wärmeverbrauchs und längerer Aufheizdauer. Darüberhinaus
müssen zur Reinigung des Verdampfers und zur Trennung der leichtsiedenden Flüssigkeit von Ölen in kurzen Abständen Blindchargen
gefahren werden, die weitere Verluste mit sich bringen.
Es ist weiterhin ein Verfahren bekannt, bei dem die Trennung von leichtsiedenden und hochsiedenden Teilen dadurch erfolgt,
daß man die Flüssigkeit überhitzt und unter Druck durch eine Düse in die Trockenkammer, in welcher sich die Teile befinden,
einspritzt und expandieren läßt. Die leichtsiedenden Teile verdampfen
dann, wobei durch die verbrauchte Verdampfungswärme die Dampftemperatur so herabgesetzt wird, daß die zu trocknenden
Teile nicht mehr durch die überhöhte Temperatur geschädigt werden. Die hochsiedenden Bestandteile der Flüssigkeit verdampfen
nicht und werden durch geeignete Prallbleche oder ähnliches einem Sammelgefäß zugeführt. Für den Fall, daß es sich bei den
zu trocknenden Teilen um Transformatoren im eigenen Gehäuse handelt wird diese Expansionsverdampfung auch in einem vorgeschalteten
Expansionsgefäß, welches mit einem Sammelgefäß für die schwersiedenden Bestandteile verbunden ist, durchgeführt.
Dieses Verfahren bringt Nachteile höheren apparativen und steuerungstechnischen Aufwandes mit sich.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die hier beschriebenen
Nachteile zu beseitigen und auf verfahrenstechnisch einfache Weise eine kontinuierliche'ürennung der leicht-
und schwersiedenden Bestandteile der verunreinigten Heizflüssigkeit durchzuführen.
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß für die Verdampfung der leichtsiedenden Heizflüssigkeit und die Trennung des Dampfes
derselben von den schwersiedenden Bestandteilen ein an sich bekannter Dünnschichtverdampfer eingesetzt wirdo Solche Dünnschichtverdampfer
sind so gestaltet, daß die beheizten Flächen in dem Verdampfungskessel von einem dünnen Film der zu verdampfenden
Flüssigkeit benetzt werden, wobei die Temperatur derselben so gehalten werden kann, daß nur der Bestandteil der
Flüssigkeit verdampft, dessen Verdampfung erwünscht ist, während die Teile, die nicht verdampfen sollen, an den Wänden
entlang fließen, in einen Sammelbehälter geführt werden und da-
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mit von der zu verdampfenden Flüssigkeit getrennt werden. Das bringt den Vorteil mit sich, daß innerhalb des Verdampfers
keine hohe Konzentration von hochsiedenden Fraktionen entsteht und damit ein guter Wärmeübergang und eine kontinuierliche
gleichbleibende Ausbringung an Dampf für die Aufheizung der Teile gewährleistet ist.
Im folgenden wird an einem Ablaufschema die Erfindung, beispielsweise
näher beschrieben:
In einem Trockenkessel 1 befinden sich die Teile 2. Vom Dünnschichtverdampfer
3 wird über eine Leitung 5 Kerosendampf in den Trockenkessel eingeführt. Auf den Oberflächen der Teile 2
kondensiert der Dampf und gibt seine Kondensationswärme an die Teile ab. Am Boden des Trockenkessels 1 sammelt sich das Kondensat
und wird über eine Förderpumpe 6 zum Verdampfer zurückgeführt. Im unteren Teil des Verdampfers befindet sich ein
Sammelbehälter h, in welchem sich das Öl ansammelt, und von wo
es entweder in Betriebspausen oder auch kontinuierlich während des Betriebes abgezogen werden kann. Das Vakuum im Trockenkessel
1 wird durch eine Vakuumpumpe 8 mit vorgeschaltetem Kondensator 7 und Kondensatsammeigefäß 9 für die Heizflüssigkeit
hergestellt und aufrechterhalten. Bei grösserem Wasserdampf
auf all wird ein weiterer Kondensator zwischengeschaltet, um das Wasser von der Vakuumpumpe fernzuhalten.
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Claims (1)
- Anlage zum Aufheizen von Teilen unter Vakuum durch die Kondensationswärme des Dampfes einer ersten Flüssigkeit, z. B. zum
Zweck der Trocknung und/oder Entgasung, wobei während der Aufheizung aus den Teilen mindestens eine zweite höhersiedende
Flüssigkeit anfällt, die sich mit der an den Teilen kondensierten und abfließender ersten Flüssigkeit vermischt und dem Verdampfer wieder zugeführt wird, bestehend aus einem evakuierbaren Kessel, einer Vakuumpumpe, mindestens einem Dampfkondensator zwischen Kessel und Vakuumpumpe und einem mit dem Kessel verbundenen Dampferzeuger, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dampferzeuger in der Bauart eines Dünnschicht-Verdampfers ausgeführt ist und unter dem Verdampfer ein Gefäß angeordnet ±st, in dem die nicht verdampften und/oder höhersiedenden Anteile
des Flüssigkeitsgemisches gesammelt werden.709821/0553ORtGiMAL INSPECTED
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752552746 DE2552746A1 (de) | 1975-11-25 | 1975-11-25 | Einsatz eines duennschichtverdampfers bei kondensations-aufheizanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752552746 DE2552746A1 (de) | 1975-11-25 | 1975-11-25 | Einsatz eines duennschichtverdampfers bei kondensations-aufheizanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2552746A1 true DE2552746A1 (de) | 1977-05-26 |
Family
ID=5962536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752552746 Pending DE2552746A1 (de) | 1975-11-25 | 1975-11-25 | Einsatz eines duennschichtverdampfers bei kondensations-aufheizanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2552746A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2756298A1 (de) * | 1977-10-10 | 1979-04-19 | Micafil Ag | Trenneinrichtung zu einer kondensations-trocknungsvorrichtung |
| DE3014831A1 (de) * | 1980-02-29 | 1981-09-17 | Micafil AG, 8048 Zürich | Kaskadenverdampfer fuer kondensations-trocknungsvorrichtungen |
| US4292744A (en) | 1978-11-21 | 1981-10-06 | Micafil Ag | Separation apparatus for a condensation-drying plant |
| DE4446204C1 (de) * | 1994-05-18 | 1996-02-08 | Hedrich Vakuumanlagen Wilhelm | Vorrichtung zum Aufheizen und Trocknen von Teilen mit hygroskopischen Elektro-Isolierungen |
| EP0752567A1 (de) * | 1995-07-04 | 1997-01-08 | MICAFIL Vakuumtechnik AG | Verfahren zur Trocknung der Feststoffisolationen eines elektrischen Gerätes und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
-
1975
- 1975-11-25 DE DE19752552746 patent/DE2552746A1/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2756298A1 (de) * | 1977-10-10 | 1979-04-19 | Micafil Ag | Trenneinrichtung zu einer kondensations-trocknungsvorrichtung |
| US4292744A (en) | 1978-11-21 | 1981-10-06 | Micafil Ag | Separation apparatus for a condensation-drying plant |
| DE3014831A1 (de) * | 1980-02-29 | 1981-09-17 | Micafil AG, 8048 Zürich | Kaskadenverdampfer fuer kondensations-trocknungsvorrichtungen |
| DE4446204C1 (de) * | 1994-05-18 | 1996-02-08 | Hedrich Vakuumanlagen Wilhelm | Vorrichtung zum Aufheizen und Trocknen von Teilen mit hygroskopischen Elektro-Isolierungen |
| EP0752567A1 (de) * | 1995-07-04 | 1997-01-08 | MICAFIL Vakuumtechnik AG | Verfahren zur Trocknung der Feststoffisolationen eines elektrischen Gerätes und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
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