DE2552445B1 - Anordnung zum sichern der endlosigkeit eines foerdergurtes - Google Patents
Anordnung zum sichern der endlosigkeit eines foerdergurtesInfo
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Description
- Es ist ersichtlich, daß eine derartige Sicherheitsanordnung grundsätzlich bei Fördergurten jeglicher Machart anwendbar ist und daß sie darüber hinaus geeignet ist, nutzbringend bei den unterschiedlichsten Förderertypen, also beispielsweise bei einem Becherwerk, einem Stahlzellenband, einem Taschenförderer od. dgl, aber
- auch bei im wesentlichen horizontal verlaufenden Förderern wie Bandförderern etc. Verwendung zu finden. Wenngleich das Verbindungsmittel zur Aufrechterhaltung der Endlosigkeit des Fördergurtes grundsätzlich aus einem einzigen Verbindungselement wie einem Schlappseil einer Kette od. dgl. bestehen kann, ist aus naheliegenden Gründen bevorzugt vorgesehen, daß mehrere zueinander parallele Verbindungselemente ein Verbindungsmittel bilden.
- Zur Befestigung der Seite können diese an ihren freien Enden jeweils mit einer Seilkausche versehen sein, wobei die Seilkauschen jeweils mittels eines Bolzens an einem Bock gehalten sein können, der seinerseits mit dem Fordergurt in fester Verbindung steht. Bei einer Ausbildung der Verbindungselemente als Ketten erfolgt die Befestigung am Fördergurt entsprechend.
- Es hat sich gezeigt, daß ein solcher Bock in aller Regel zweckmäßigerweise einteilig ausgebildet sein sollte.
- Dennoch sind auch Anwendungsfälle denkbar, bei denen eine mehrteilige Ausbildung eines derartigen Bockes zweckmäig oder sogar notwendig ist. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn es sich bei dem Fördergurt um den gemuldeten Fördergurt eines Bandförderers handelt Obwohl im normalen Betrieb ein gerader Lauf des Fordergurtes angestrebt wird, um ein seitliches Ablaufen von den Fördergurttrommeln zu vermeiden, ist ein derartiger seitlicher Schieflauf nach einem Gurtriß wünschenswert, da dann der Förderantrieb durch Betätigen eines Endschalters mittels des seitlich ausgewanderten Fördergurtes erfolgen kann. Um diesen Schieflauf mit Sicherheit zu gewährleisten, könnte die Länge der Schlappseile bei konstantem gegenseitigen Abstand der Befestigungsstellen eines Seiles über die Gurtbreite zu- bzw. abnehmen, so daß sich im Falle eines Gurtrisses über die Gurtbreite ein unterschiedlicher Spannungszustand und damit ein Schieflauf einstellt Da eine solche Ausbildung jedoch herstellungs- und montagemäßig schwierig ist, ist bevorzugt vorgesehen, daß die Seile eines Verbindungsmittels gleich lang ausgebildet sind, und daß der gegenseitige Abstand der Befestigungsstellen eines Seiles über die Gurtbreite zu- bzw- abnimmt. Aufgrund dieser Ausbildung können mithin untereinander gleich lange Seile verwendet werden, wobei es lediglich erforderlich ist, den der Befestigung der Seilenden dienenden entsprechenden Bock geringfügig schräg zur Querrichtung des Fördergurtes in Richtung der Fördergurtbreite anzuordnen.
- Der Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung zum Sichern der Endlosigkeit eines endlosen bzw. endlos gemachten Fördergurtes besteht darin, daß ein Verlorengehen der Endlosigkeit bei einem Gurtriß in dem von der Sicherheitsanordnung überspannten Abschnitt nicht vorkommen kann, wodurch die im Falle eines Gurtrisses anderenfalls enstehenden erheblichen Kosten durch Beschädigung des Förderers zu vermeiden und die durch Betriebsausfälle entstehenden Kosten herabzusetzen sind. Dabei eignet sich die erfindungsgemäße Anordnung insbesondere für Becherwerke. Dennoch ist sie, wie bereits erwähnt, auch bei anderen Förderern vorteilhaft anzuwenden, die einen endlosen bzw. endlos gemachten Fördergurt besitzen. Dabei muß die Befestigung des im allgemeinen aus Drahtseilen bestehenden Verbindungsmittels nicht notwendigerweise unmittelbar am Fördergurt erfolgen, sondern sie kann auch an Bauteilen durchgeführt sein, die ihrerseits fest mit dem Fördergurt in Verbindung stehen. So ist es beispielsweise auch möglich, derartige der Sicherung einer rißgefährdeten Gurtstelle dienende Drahtseile an den Bechern eines Becherwerkes, an deren Halterungen od. dgl. zu befestigen. Ein weiterer beachtlicher Vorteil besteht darin, daß die erfindungsgemäße Anordnung bei allen möglichen Macharten von Fördergurten gleichermaßen vorteilhaft anzuwenden ist.
- Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine seitliche Teildraufsicht, teilweise im Schnitt, auf den Fördergurt eines Gurtbecherwerkes im Bereich der Verbindungsstelle, Fig 2 einen Teilschnitt in Richtung der Schnittlinie 2-2 in F i g. 1 gesehen, F i g. 3 eine Draufsicht auf einen Befestigungsbock in Richtung des Pfeiles 3 in F i g. 1 gesehen und F i g. 4 eine F i g. 1 entsprechende Darstellung nach einem Gurtriß.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Anordnung zum Sichern der Endlosigkeit eines endlos gemachten Fördergurtes 10 an einem rißgefährdeten Längsabschnitt 11 eines im übrigen nicht dargestellten Gurtbecherwerkes. Die rißgefährdete Stelle 12 ist in F i g. 1 kreuzschraffiert angedeutet. Sie liegt mithin im Bereich der Verbindungsstelle 13, an welcher der Fördergurt 10 endlos gemacht ist.
- Die Endlosverbindung ist im vorliegenden Fall mechanisch ausgebildet und in der Zeichnung nur teilweise eingezeichnet, da sie nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist Sie umfaßt äußere Formstücke 14, die jeweils mit einer außen liegenden Verstärkungsplatte 16 versehen sind, sowie ein inneres Formstück 17. In Fig. ist lediglich die eine Hälfte der Verbindungsstelle 13 teilweise dargestellt. Die unterhalb der Symmetrielinie 18 liegende andere Hälfte der Verbindungsstelle 13 ist spiegelsymmetrisch zu der oberen Hälfte ausgebildet Die gegenseitige Verbindung der miteinander zu verbindenden Enden des Fördergurtes 10 erfolgt durch nicht dargestellte, rechtwinklig zu der Symmetrielinie 18 verlaufende Schrauben sowie durch weitere Verbindungsteile die ebenfalls in der Zeichnung nicht dargestellt sind.
- Statt der vorstehend beschriebenen Endlosverbindung in der Ausbildung als Klemmverbindung könnte selbstverständlich auch eine Hakenverbindung oder eine andere mechanische Variante gewählt sein, oder es könnte eine vulkanisierte Endlosverbindung vorliegen.
- An der der Laufseite 19 gegenüberliegenden Außenseite 21 des Fördergurtes 10 ist ein in Längsrichtung des Fördergurtes 10 verlaufendes, flexibles Verbindungsmittel angeordnet, welches im vorliegenden Fall aus mehreren mit Lose angeordneten schlappen Seilen 22 besteht.
- Die Seile 22 sind an ihren Enden jeweils mit einer Seilkausche 23 versehen. Die Zugfestigkeit der Seile 22, deren Durchmesser d im vorliegenden Fall 10 mm beträgt, ist insgesamt größer als die Zugfestigkeit des Fördergurtes 10. Die Länge a der Seile 22, die in dem dargestellten Ausfhhringsbeispiel etwa 27 cm beträgt, ist etwa so groß wie der in der Zeichnung mit L bezeichnete Abstand, der in etwa dem von der Sicherheitsanordnung eingeschlossenen Längsabschnitt des Fördergurtes 10 entspricht. Hieraus und aus dem Abstand b der Befestigungsstellen der Seile 22, welcher etwa 20 cm beträgt, ergibt sich, daß die flexiblen Seile 22 im dargestellten Zustand schlapp angeordnet sind.
- Die Befestigung der in F i g. 1 oben liegenden Seilkauschen 23 der Seile 22 erfolgt mittels Schrauben 24 (siehe F i g. 2) und Muttern 26 in der insbesondere aus Fig.2 ersichtlichen Weise, wobei die als Bolzen wirksamen Schrauben 24 an einem Bock 27 gehalten sind, dessen Aufbau insbesondere aus F i g. 3 erkennbar ist Zur Befestigung am Fördergurt 10 weist der Bock 27 auf seiner dem Fördergurt 10 zugekehrten Seite ein Blechprofil 28 auf, so daß der Fördergurt 10 an der Stelle 29 in der aus F i g. 1 ersichtlichen Weise mittels in F i g. 1 nicht dargestellte Tellerkopfschrauben und Segmente zu befestigen ist, für welche im Fördergurt 10 Bohrungen 31 bzw. im Bock 27 Bohrungen 31' vorgesehen sind Auf diese Weise stehen die Köpfe der in der Zeichnung nicht dargestellten Tellerkopfschrauben nicht über die Laufseite 19 des Fördergurtes 10 vor, so daß dieser ohne Beschädigung um die Trommeln umlaufen kann. Es sei noch darauf hingewiesen, daß eine ähnliche Befestigung auch für die Befestigung der in der Zeichnung nicht dargestellten Becher des Gurtbecherwerkes bekannt ist.
- Wie aus F i g. 3 erkennbar ist, ist die Halteplatte 32 des Bockes 27 nicht parallel sondern etwas schief auf das Blechprofil 28 aufgeschweißt, und zwar derart, daß der Abstand m etwa 5 mm beträgt, während der Abstand n bei einer Gurt- bzw. Becherbreite von 1 m 15 mm beträgt Auf diese Weise wird erreicht, daß die untereinander gleich lang ausgebildeten Seile 22 einen in Richtung der Gurtbreite zu- bzw. abnehmenden Abstand b ihrer Befestigungsstellen besitzen, so daß sich bei einem Gurtriß in dem gesicherten Gurtabschnitt über die Gurtbreite ein unterschiedlicher Spannungszustand einstellt, der unverzüglich zu einem Schieflauf des Fördergurtes 10 führt Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Befestigung der unteren Seilkauschen 23 in ähnlicher Weise erfolgt, wie dieses hinsichtlich der oberen Seilkauschen 23 bereits beschrieben ist, und zwar ebenfalls durch die Schrauben 24 entsprechende Schrauben 33, die an Blechlappen 34 gehalten sind, welche ihrerseits fest mit den Bauteilen 14 und 16 der Gurtverbindung durch Schweißen verbunden sind.
- Unterhalb der Symmetrielinie 18 der Verbindungsstelle 13 ist die gleiche Anordnung in spiegelbildlicher Symmetrie nochmals angeordnet. Selbstverständlich könnte grundsätzlich der gesamte Bereich der Verbindungsstelle 13 von entsprechend längeren Seilen 22 überspannt werden, wobei dann mithin die Befestigung der Seile 22 unmittelbar an der Verbindungsstelle 13 in Fortfall kommen würde. Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine solche Sicherheitsanordnung gegenüber der vorstehend beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Sicherheitsanordnung als weniger zweckmäßiger anzusehen ist, da die Gurtverbindung im Falle eines Risses bei einem Auflaufen auf die Trommel Schaden anrichten könnte.
- F i g. 4 zeigt die Anordnung gemäß F i g. 1 nach einem Gurtriß an der rißgefährdeten Stelle 12 des Fördergurtes 10. Aufgrund dieses Risses würde es mithin ansich zu einem Abstürzen des Fördergurtes 10 samt der an dem Fördergurt 10 befestigten, in der Zeichnung nicht dargestellten Becher kommen. Dieses wird jedoch durch die Seile 22 verhindert, welche die Endlosigkeit des Fördergurtes 10 aufrechterhalten und gleichzeitig zu einem seitlichen Ablaufen des Fördergurtes 10 von der Gurttrommel führen, was zu einem selbsttätigen Ausschalten des Trommelantriebes führt.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Anordnung zum Sichern der Endlosigkeit eines endlosen Fördergurtes an einem rißgefährdeten Abschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Laufseite (19) gegenüberliegenden Außenseite (21) des Fördergurtes (10) ein im wesentlichen in Gurtlängsrichtung verlaufendes, mindestens die rißgefährdete Gurtstelle (12) einschließendes flexibles schlappes Verbindungsmittel (22) vorhanden ist, dessen Zugfestigkeit mindestens etwa gleich der Zugfestigkeit des Fördergutes ist, wobei der eine Endabschnitt (23) des Verbindungsmittels auf der einen Seite und der andere Endabschnitt (23) des Verbindungsmittels auf der anderen Seite der rißgefährdeten Gurtstelle mit dem Fördergurt in fester Verbindung steht 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel aus mindestens einem mit Lose angeordneten, schlappen Seil (22) besteht 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel aus mehreren zueinander parallelen Seilen (22) besteht.4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seile (22) an ihren Enden jeweils mit einer Seilkausche (23) versehen sind, wobei die Seilkauschen jeweils mittels eines Bolzens (24,33) an einem Bock (27; 34, 16, 14) gehalten sind, der seinerseits mit dem Fördergurt (10) in fester Verbindung steht 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel (22) aus mindestens einer mit Lose angeordneten Kette besteht 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel (22) aus mehreren zueinander parallelen Ketten besteht.7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenanordnung an einem mit dem Fördergurt (10) fest verbundenen Bock gehalten sind 8. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bock (27; 34,16, 14) einteilig ausgebildet ist.9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bock (27; 34, 16, 14) mehrteilig ausgebildet ist 10. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand (b)der beiden Bolzen (24; 33) eines Verbindungsmittels (22) an einem Bock (27; 34, 16, 14) bei im wesentlichen gleicher Länge der Verbindungsmittel über die Breite des Fördergurtes (10) zu- bzw. abnimmt 11. Anordnung nach Anspruch 10 und einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Bock (27) geringfügig schräg zu der Querrichtung des Fördergurtes (10) auf diesem angeordnet ist Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Sichern der Endlosigkeit eines endlosen Fördergurtes an einem rißgefährdeten Abschnitt Fördergurte sind in unterschiedlichster Ausbildung bekannt und dienen in der Fördertechnik den verschiedensten Zwecken. Sie besitzen jeweils einen Zugträger, der aus einer oder mehreren Textillagen verschiedenster Machart und unterschiedlichsten Materials bestehen kann. Außerdem sind Fördergurte bekannt, bei denen der Zugträger aus zueinander parallelen Stahlseilen besteht. Beiderseits des Zugträgers, also auf der Laufseite und auf der Deckseite des Fördergurtes, befindet sich in aller Regel eine Schutzschicht aus Gummi, PVC od. dgl.Derartige Fördergurte finden bei zahlreichen Förderern wie Bandförderern, Gurtbecherwerken etc. Verwendung. Allen diesen Förderern gemein ist, daß der Fördergurt nach dem Aufziehen auf den Förderer endlos gemacht werden muß, da er um mindestens zwei mit Abstand angeordnete, zueinander parallele Trommeln umläuft. Dabei stellt die Verbindungsstelle in aller Regel eine rißgefährdete Schwachstelle dar, ganz gleich, ob es sich bei dem Fördergurt um einen Textilgurt oder einen Stahlseilgurt handelt.Nun führt ein Riß eines Fördergurtes aber stets zu einem unter Umständen ganz beträchtlichen Schaden.Nimmt man beispielsweise den Fall eines Gurtbecherwerkes, so ist erkennbar, daß ein Riß des Fördergurtes zu einem Herabstürzen des gesamten Fördergurtes und der an dem Fördergurt befestigten Becher führt, was in aller Regel eine erhebliche Gurtbeschädigung sowie eine Beschädigung der Becher und übrigen Teil des Gurtbecherwerkes nach sich zieht, so daß ein Gurtriß bei einem größeren Gurtbecherwerk Reparaturkosten von bis zu DM 100 000,-und mehr verursachen kann.Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Sichern der Endlosigkeit eines Fördergurtes an einem rißgefährdeten Abschnitt zu schaffen, mittels welcher im Falle eines Gurtrisses der Verlust der Endlosigkeit des Fördergurtes mit den oben angedeuteten kostenintensiven Folgen zu verhindern ist. Dabei soll weiterhin die erfindungsgemäße Sicherheitsanordnung zugleich ein möglichst schnelles Abschalten des Förderantriebes ermöglichen bzw. bewirken.Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf der der Laufseite gegenüberliegenden Außenseite des Fördergurtes ein im wesentlichen in Gurtlängsrichtung verlaufendes, mindestens den rißgefährdeten Gurtabschnitt einschließendes bzw. überspannendes flexibles schlappes Verbindungsmittel vorhanden ist, dessen Zugfestigkeit mindestens etwa gleich der Zugfestigkeit des Fördergurtes ist, wobei der eine Endabschnitt des schlappen Verbindungsmittels auf der einen Seite und der andere Endabschnitt des schlappen Verbindungsmittels auf der anderen Seite des rißgefährdeten Gurtabschnittes mittelbar oder unmittelbar fest mit dem Fördergurt in Verbindung steht.Es ist zwar aus der DT-Gbm 6607 383 von einer elektronischen Wägeeinrichtung her an sich bekanntgeworden, an Schwachstellen von endlosen Zugmitteln nicht belastete Verbindungsmittel vorzusehen, die im Notfall in der Lage sind, die gesamte Kraft des endlosen Zugmittels aufzunehmen. Eine Anordnung zum Sichern der Endlosigkeit eines endlosen Fördergurtes an rißgefährdeten Abschnitten ist jedoch bisher unbekannt.
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| DE19752552445 DE2552445C2 (de) | 1975-11-22 | 1975-11-22 | Anordnung zum Sichern der Endlosigkeit eines Fördergurtes |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19752552445 DE2552445C2 (de) | 1975-11-22 | 1975-11-22 | Anordnung zum Sichern der Endlosigkeit eines Fördergurtes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2552445B1 true DE2552445B1 (de) | 1977-05-18 |
| DE2552445C2 DE2552445C2 (de) | 1977-12-29 |
Family
ID=5962385
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752552445 Expired DE2552445C2 (de) | 1975-11-22 | 1975-11-22 | Anordnung zum Sichern der Endlosigkeit eines Fördergurtes |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE2552445C2 (de) |
-
1975
- 1975-11-22 DE DE19752552445 patent/DE2552445C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2552445C2 (de) | 1977-12-29 |
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