DE2551800A1 - Verfahren und vorrichtung zum beurteilen von in bandform angeordneten kopiervorlagen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum beurteilen von in bandform angeordneten kopiervorlagenInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
von in B^nciorni angeor-dneten Kopiervorlagen νοτ oder
in einen lotograTischen Kopergerät nach deren Eopierf^hirkeir, bei '.velciieri Verfahren Korrekturwerte für die Lichre und Farbe zur Beeinflussung einer Belichtung^sreereinrichfung in der: Kopiergerät erstellt v;erden.
in einen lotograTischen Kopergerät nach deren Eopierf^hirkeir, bei '.velciieri Verfahren Korrekturwerte für die Lichre und Farbe zur Beeinflussung einer Belichtung^sreereinrichfung in der: Kopiergerät erstellt v;erden.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens.
Vollautomatische Kopiergeräte für Farbnegativfilise werden
zunehnend mit Einrichtungen zur automatischen Dichte
und/oder Farbkorrektur ausgerüstet. Bei solchen Einrich tungen werden die zu kopierenden Negative in einer speziellen
Keßstation auf eine eventuelle Dichte- und/oder Farbabweichung hin untersucht. Solche Einrichtungen können
aber auch in einen eigenen Gerät vorgesehen sein,
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in welchem· ganze Filmrollen vor ihrer Verarbeitung in
Kopiergerät untersucht werden. In diesen sogenannten
Yorbetrachtungsgeräten - in Fachkreisen auch Prereader
genannt - können auch andere Merkmale einer Vorlage festgestellt; v/erden, wie beispielsweise eine Unscharfe,
ausgelassene Belichtung etc. Im Falle eines Vorbetrachtungsgerätes
werden die Korrekturdaten auf einen Datenträger gespeichert, beispielsweise einen Lochstreifen,
ein Π~gnetbar.d oder 'c-ine Magnetplatte. Dieser Datenträger
wird im Kopiergerät zusammen mit der Filmrolle verarbeitet. Im Falle der Integrierung dieser Einrichtung
in das Kopiergerät genügt eine Speicherung der Korrekturwerte weniger Bilder zwischen der speziellen Ke3-station
und oer Kopierstation.
Zum Kopieren werden die integralen Farbdichten in herkömmlicher
Weise in der Kopierstation gemessen. Aus ihnen und aus den in die Belichtungssteuerung aus dem
Speicher oder Datenträger automatisch eingegebenen Lichte- und/oder Färbkorrekturwerten werden die drei Belichtungszeiten
für die drei Farben ermittelt und gesteuert.
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Vie die Erfahrung aber zeigt, arbeiten die Systeme zur
Erkennung von notwendigen Dichte- und/oder I:arbkorrekturen
noch sehr unvollko—.en. Ein häufig verkorkender
Zehier besteht insbesondere bei Diehtekcrrektursystemen
darin, da.: häufig auch dann Korrekturen angegeben werden,
wenn sie eigentlich nicht erforderlich sind. Das Erfordernis
einer Diohtekorrektur hängt im allgemeinen davon ab,
a**- c.. - ·" V -' "' ·■* ','^» -~- ·"-1^ "^* Ί "ι f% ^ 0· "η π-'^ A ■*"* rι "ϊ 1^* Ή "i n /*5-i- ν*, .n t: ρf *·"! -i "»V, tf-i-γΐι Or*S "!
korrigiert v;erden soll. Diese vatsacne 1'd.S.v sich aber
von einer Autor.arik nicht entscheiden. Selbst vaz^~ eine
Torlage ge~ä3 eine.™ bestehenden Vorschlag in drei Bereiche
aufgeteilt vrird, von denen einer iLen der Wahrscheinlich—
>s; — v-c.t·^"·- ~n? ~ ίνρς-1"*! "ι ,"'",c^p" -~ --i "j f.i'"5o;p.r, cn" " -'^" ρ "ϊ ρ
or.rsprechend ihrer Aufteilung in der Dichte getrennt beurteilt
werden, so besteht jedoch die Schv;ierigkei-, da2
der Bereiche nicht feststellen kann, da diese von der Bildorientierung abhängig ist. Bei der Farbkcrrektur besteht
bei eier, bekannten Einrichtungen der Nachteil, da2
r.eist zu niedrige oder zu hohe Korrektur-werte erstellt werden. Dies beruht auf der Tatsache, da5 die autonatisch
arbeitende Einrichtung nicht erkennen kann, ob es sich bei
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25S18QQ AA
Vd-rcir.friCliur.g der "bekannter. Svstene eine sutreffencere
ι
UsUi^-Csζ.I-Unr: eier Vo"""laf*6n nicrrlicli wird.
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-ie Aui^ace x;irä durch die ir. Kennzeichen des Anspruchs 1
" Z^. >—- ——_ —_ ϊΐΓ »»ί C^ —_Ci ι - - —»^.^.s^.' ι ti r T i— C JL w ^ t^ *
Lurciiiührunrr des Verfahrens zu schaiTen, die schnell
unc rr.'c-rläccir arbeitet und einfach, in Aufbau isr.
Zicse Aufgabe v;ird durch die ii£ Kennzeichen des Anspruchs
7 beschriebene Erfindung gelost;.
Mir der Erfindung ist es möglich, da5 eine grundsätzlich
aurc::.r;tisch und nach objektiven Gesichtspunkten vorgenosi-
::.>.r η ο i'-irurteilunr; subjektiv überprüft und das Ergebnis dieser
T^erprüfunr zur Steuerung der Belichtung in den Kopiergerät
herangezogen wird. Dabei bezieht sich die subjektive
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«ι,
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Bewertung hauptsächlich auf solche Merkmale, welche von
der auTJcmatisehen Beurteilungsstation nicht hinreichend
korrekt oder sogar falsch ausgeführt werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen, die anhand vor. Figuren eingehend erläutert sind. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schena einer Einrichtung zur Durchführung
des erfindungsgeniäßen Verfahrens, wobei die
Einrichtung in einen Kopiergerät integriere ist; und
Fig. 2 ein Schema einer Einrichtung zur Durchführung
des erfindungsgeinäßen Verfahrens, wobei die
Einrichtung in einem vor dem Kopiergerät vorgesehenen Vorbetrachtungsgerät eingebaut ist.
In Figur 1 ist mit 1 eine Vorlage bezeichnet, welche aus einer größeren Anzahl von Negativfilmen zusammengesetzt
ist. Die Vorlage 1 wird von einer Abwickelspule 2 über
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verschiedene Führungselemente 4 auf eine Äufwickelspule
gegeben und von einem Antrieb 5 gefördert. Auf den Weg
von der Abwickelspule 2 zur Aufwickelspule 3 durchläuft die Vorlage 1 zunächst eine Keßstation 6, in der Dichtekorrektur-
und/oder Farbkorrekturwerte automatisch erstellt werden. In Bewegungsrichtung der Vorlage 1 nach der Keßstation
6 ist eine Kopierstation 7 vorgesehen, in welcher u.a. eine Lampe 8, Verschlüsse 9, eine Blende 10 sowie ein
Abbildungsobjektiv 11 untergebracht sind. Zur exakten Positionierung der Vorlage 1 liegt der Antrieb vorzugsweise
zwischen Keßstation 6 und Kopierstation 7· Alle beschriebenen Elemente sind in dem Kopiergerät integriert.
C-ίζΛ-ί dem bekannten Verfahren werden die von der Keystation
5 festgestellten Korrekturwerte in einem Speicher gespeichert und in dem Augenblick einer Belichtungssteuereinrichtung
zugeführt, wenn das dazugehörige Negativbild der Vorlage 1 in der Kopierstation 7 vorliegt.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird nun vor der Ansteuerung
der Belichtungssteuerungseinrichtung eine weitere 3ewertungsstufe vorgesehen. In dieser Bewertungsstufe sollen nach subjektiven Gesichtspunkten seitens
einer Bedienungsperson diejenigen Aussagen erbracht werden,
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welche die Keßstation für Dichte- und/oder Farbkorrekturwert nicht erbringen kann. Zu diesera Zweck wird ein Vorlagenbild
1a, das bereits in der Meßstation 6 ausgesessen. worden ist, in der Xopierstation vor den· Kopieren derart
durchleuchtet, da3 die Bedienungsperson das Negativbild sehen kann, dieses aber nicht auf das Fotopapier abgebilder
wird. Zur gleichen Zeit liegen an der Belichtungssteuerung;
die etwa in der Keßstation 6 erstellten und in einen Speicher aufgehobenen Korrekturwerte an. Eine Belichtung
aufgrund dieser Kcrrekturwerte erfolgt nur dann, wenn von der Bedienungsperson ein Freigabesignal gegeben
wird oder eine vorgegebene Zeit verstrichen ist. Wird von der Bedienungsperson festgestellt, da£ die in der Ke3station
δ errechneten Korrekturwerte nicht angebracht sind, so kann sie diese vor ihren Eintritt in die Belichtungssteuereinrichtung verändern. Mit der Veränderung bzw. einer
Löschung dieser Korrektur v/erte wird zugleich ein Auslcsesignai
zur Belichtung gegeben. Damit die 3ediepnungsperson
ohne weiteres die errechneten Korrekturwerte erkennen kann, ist es ferner wichtig, daß diese an einen Schirm zur Anzeige
gebracht werden. Dies kann entweder dadurch geschehen, da3 entweder eine reine Flus-Minus-Anzeige vorgesehen
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mögliche
wird, nit der eine'Korrektur nach einer der beiden Richtungen
angekündigt wird, oder durch eine diskrete Anzeige der errechneten Werte, welche mittels Symbolen oder einem
alphanumerischen Display erfolgen kann.
Kit der Bewertungsstufe ist nun nicht beabsichtigt, daß
Jedes Negativ in der Kopierstation 7 für sich betrachtet
werden soll. Dies würde zu einer beträchtlichen Verzögerung
der Arbeitsgeschwindigkeit des Kopiergerätes führen, da der Bedienungsperson etwa eine knappe Sekunde zur Betrachtung
zur Verfügung stehen rr.ufi, das Kopiergerät aber
andererseits zwei bis drei Belichtungen in der Sekunde durchführen soll. Aus diesem Grund ist es zweckmäßig, die
Bewertungsstufe nur in den Fällen wirksam werden zu lassen,
wenn überhaupt eine notwendige Korrektur von der Heßstarion
6 errechnet wird. In den anderen Fällen läuft der Kopiervorgang ungehindert ab. Um die Geschwindigkeit des Kopiergerätes
noch weniger einzuschränken, können ferner Grenzv.-erte vorgegeben werden, nach welchen die aus der
Xeüstarion 6 kommenden Korrekturwerte aussortiert werden.
D.h., daß nur bei Überschreiten der vorgegebenen Grenzwerte
der automatisch ablaufende Kopjervorgang unterbrochen
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und die Bedienungsperson zur Bewertung dieser Grenzwertüberschreitungen
aufgefordert wird. Die Grenzen können bei der Dichtekorrektur bei bestimmten Werten und bei
der Farbkorrektur bei bestimmten kritischen Farbverhältnissen angenommen werden. Nach Aufforderung der Bedienungsperson
kann diese außer der Bestätigung, Veränderung oder Löschung der Korrektur auch ein nichtkopierfähiges
I'egativ feststellen und den Kopiervorgang verhindern.
Die Vorlage wird dann auf den sogenannten Befehl l!2xprint"
v;eiterrransportiert. Each den bisherigen Erfahrungen handelt
es sich bei denjenigen Fehlkopien, welche aufgrund von fehlerhaften, automatisch errechneten Korrekturwerten
hergestellt worden sind, um etwa 8 bis 10 %. Kit
dem erfindungsgemäßen Verfahren kann diese Prozentzahl
nahezu auf Null gebracht werden, so daß viel Zeit für
Wieder
die sehr zeitaufwendigen 'nolkopien gespart wird. Auch kann damit die Anzahl der sehr unangenehmen Reklamationen bedeutend erniedrigt werden. Demgegenüber ist der Zeitverlust, mit dem das Kopiergerät langsamer arbeitet, verschwindend gering.
die sehr zeitaufwendigen 'nolkopien gespart wird. Auch kann damit die Anzahl der sehr unangenehmen Reklamationen bedeutend erniedrigt werden. Demgegenüber ist der Zeitverlust, mit dem das Kopiergerät langsamer arbeitet, verschwindend gering.
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In Figur 1 ist ferner die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens dargestellt. An die Meßstation 6 schließt
sich eine Meßelektronik 6a an, in der die elektrischen Korrekturwerte aufbereitet werden. Die Meßelektronik 6a
ist mit einem Speicher 13 verbunden, in welchem die Korrekturwerte
oder eine Korrektur-Fehlanzeige solange gespeichert werden, bis das Negativ in die Kopierstation gelangt
ist, für das die Werte ermittelt worden sind. Der Speicher 13 ist einerseits mit einer Anzeige 14 verbunden,
an der die Korrekturwerte bzw. die Plus- oder Minusinformation desjenigen Negativs angezeigt wird, das sich
gerade in der Kopierstation 7 befindet und für das der Speicher 13 abgefragt wird. Andererseits ist der Speicher
13 mit einer Steuereinrichtung 15 verbunden, an die ein
Tastenfeld 16 angeschlossen ist. Über das Tastenfeld 16 kann die Bedienungsperson Befehle in die Steuereinrichtung
eingeben, welche die Korrekturwerte aus dem Speicher 13 verändern. Mit der Taste "ok" wird die automatisch gefundene
Korrektur seitens der Bedienungsperson bestätigt und die Belichtung ohne Veränderung sofort ausgeführt. Mit der
Taste "O" wird die automatisch gefundene Korrektur aufgehoben und die Belichtung ohne Korrektur ausgelöst. Mit der
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At
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Taste "L" wird unabhängig von der gefundenen Korrektur der
Befehl gegeben, das vorliegende Negativ nicht zu belichten,
da es aus irgendwelchen Gründen nicht kopierfähig ist. Schließlich kann nit der Taste 1TUK" der Befehl gegeben
werden, daß das Negativ mit einer Farbunterkorrektur kopiert werden soll, da eine Farbdominante vorliegt.
In die Steuereinrichtung 15 können ferner mittels einer Vorwahl 1? Grenzwerte eingegeben werden, womit eine Unterbrechung
des automatischen Kopiervorgangs nur dann erfolgen soll, wenn die aus dem Speicher 13 kommenden Korrekturwerte
die eingestellten Grenzwerte überschreiten. Die Steuereinrichtung I5 ist ferner mit der Belichtungssteuereinrichtung
12 und einer Transportsteuerung 18 für den Vorlagenantrieb 5 verbunden. Mittels der Transportsteuerung 18
wird erreicht, daß entweder nach Betätigen einer Taste auf dem Tastenfeld 16 und der damit erfolgten Belichtung der
Weitertransport der Vorlage unmittelbar oder daß bei Nichtbetätigung
des Tastenfeldes 16 dieser Transport nach einer bestimmten Zeit, beispielsweise nach einer Sekunde, vorgenommen
wird. Die Belichtungssteuereinrichtung 12 regelt in
üblicher Weise einen 3-Farben-Verschluß aus je
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einen Gelb-, Purpur- und Blau-Grün Filter.
ein In einer Abwandlung der Erfindung wird auch.'Verfahren
der gattungsgemäßen Art in einem Gerät vorgesehen, das zur Beurteilung der Vorlagen vor dem Kopiergerät vorge-
sehen ist und im allgemeinen unter dem Begriff Vorbetrachtungsgerät
(Prereader) bekannt ist. Es sind dabei sowohl manuelle als auch vollautomatische Vorbetrachtungsgeräte
bereits bekannt. Zu den bekannten manuellen Vorbetrachtungsgeräten ist festzustellen, daß sämtliche
Korrekturen durch die Bedienungsperson festgestellt und vcn iknd eingegeben werden müssen. Dabei müssen die Negative
bezüglich ihrer Kopierfähigkeit, der Dichte und/oder ?arbe beurteilt werden. Die Korrekturwerte werden nach
der Eingabe in das Gerät kodiert, zwischengespeichert und auf einem Datenträger festgehalten. Anschließend
werden Datenträger und Negativfilm in einem Kopiergeräte, das eine Leseeinrichtung für diesen Datenträger
besitzt, synchron verarbeitet.
Bei einem vollautomatischen Vorbetrachtungsgerät werden alle die eben angefüllten Kriterien maschinell festgestellt
und auf dem Datenträger festgehalten. Wie bei den
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bekannten, in den Kopiergeräten integrierten Meßstationen ist dabei die Fehlerquote der vollautomatischen Vorbetrachtung
zu groß. Eine rein manuelle Beurteilung der Vorlage ist aber heute nicht mehr denkbar, da einerseits die Bedienungsperson
überfordert wird und andererseits ein solches Verfahren zu langsam und umständlich ist. Nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren wird daher im wesentlichen
eine automatisch arbeitende Einrichtung zur Dichte- und/ oder Farbkorrektur mit den Vorteilen einer subjektiven Beurteilung
durch eine Bedienungsperson kombiniert, wobei diese hinsichtlich der Überprüfung von Dichte- und/oder Farbkorrekturwerten
nur in Ausnahmefällen tätig werden soll.
(Fig/ 2)
Bei dem Verfahren des zweiten Ausführungsbeispieles wird wiederum eine Vorlage 1 von einer Abwickelspule 2 über Führungselemente
4 auf eine Aufwiekelspule 3 gegeben, wobei ferner
an einer geeigneten Stelle vorzugsweise kurz vor der Aufwickelspule 3, ein Antrieb 5 vorgesehen ist. Mittels des Antriebs
5 wird die Vorlage 1 Bild für Bild durch die Meßstation
6 gefördert. Im^Anschluß an die Meßstation 6 befindet
sich eine Beurteilungsstrecke 19 * entlang der eine Anzahl N
aufeinanderfolgender Negative gleichzeitig sichtbar gemacht
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werden kann. Für jedes durch die Meßstation 6 laufende
Negativ wird eine Messung vorgenommen und das Meßergebnis über eine Meßelektronik 6a in den Speicher 13 gegeben.
Wenn die Beurteilungsstrecke 19 beispielsweise für die Aufnahme von 10 Negativbildern ausgestaltet ist, so
wird der Antrieb 5 gestoppt, wenn die Beurteilungsstrecke aufgefüllt ist. Mit dem Anhalten der Vorlage werden die
Meßergebnisse aus dem Speicher 13 auf Anzeigefeldern 20-10, 20-9-.., 20-2, 20-1 in Zuordnung zu jedem Negativbild sichtbar
gemacht. Die Anzeige kann dabei entweder wieder diskrete Korrekturwerte umfassen oder lediglich ein Plus- oder
Minussignal, mit dem ausgesagt werden soll, daß ein eingestellter Grenzwert überschritten und eine entsprechende
Korrektur vorzunehmen ist. Dies hat den Vorteil, daß von den zehn Negativen die Bedienungsperson gemäß den bisherigen
Erfahrungen höchstens ein oder zwei Negative nach Dichte- und/oder Farbkorrektur zu begutachten hat. Im übrigen
bleibt der Bedienungsperson Zeit, alle Negative nach Kopierfähigkeit zu beurteilen, da dies für das menschliche
Auffassungsvermögen viel einfacher ist. Mittels des Tastenfeldes 16 kann die Bedienungsperson nun auf die im Speicher
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vorhandenen Werte verändernd einwirken. Mittels der Taste
"dünne Pfeilspitze" in der oberen horizontalen Reihe links kann die Bedienungsperson das vorliegende Ergebnis für das
erste !Negativ in Speicher 13 bestätigen und weiterschalten.
Kit den in der mittleren horizontalen Reihe liegenden Tasten kann das Speicherergebnis korrigiert werden. Ebenso kann
ein vorliegender Korrekturwert mittels der Taste "0" gelöschr
werden. Bei Erkennen einer Farbdominante kann die Taste "PTJZ*' zur ?arbUnterkorrektur und bei Erkennen eines
nicht kopierfähigen Negatives die Taste "Ex" betätigt werden. In gleicher V ise kann die Bedienungsperson von diesen
'!-asten Gebrauch machen, wenn an den Anzeigen 20-10 bis 20-1 nur ein Grenzwert überschreitendes Symbol vorliegt.
Nach, der Beurteilung aller Bilder wird automatisch mit
den Betätigen der letzten Taste der Weitertransport der Vorlage 1 befohlen und es werden neue Negative zur Beurteilung
in die Keßstation 6 gegeben. Zugleich mit dem Befehl des Weitertransportes werden die bestätigten oder
korrigierten Ergebnisse im Speicher 13 auf einen Datenträger
21 gegeben, welcher im Kopiergerät für jedes Negativ die richtigen Korrekturwerte bereithält.
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Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens weist vergleichbare Elemente zum ersten Ausführungs"beispiels
auf. Die Keßstation 6 ist mit einer Meßelektronik 6a verbunden, die wiederum mit dem Speicher 13 in Verbindung
steht. Der Speicher 13 weist so viele Speicherelemente
auf, wie Negative in der Beurteilungsstrecke 19 "betrachtet
werden sollen. Jede Speichereinheit ist mit einem Anzeicenfeld 20-10 bis 20~1 verbunden, welches dem jeweiligen
Negativ zugeordnet ist. Des weiteren ist der Speicher mit einer Einrichtung 21 verbunden, mittels der
ein Datenträger mit dem Speicherinhalt beaufschlagt werden
kann. Das Tastenfeld 16 sowie eine Negativauswahl 23 sind über einen Multiplexer 22 mit dem Speicher 13 verbunden.
Die Negativauswahleinrichtung 23 kann dafür vorgesehen werden, daß nur die Nummer desjenigen Negativs angewählt
wird, welches in irgendeiner Weise korrigiert werden soll. Mit dem Wählen dieser Negativnummer muß zugleich am Tastenfeld
16 die entsprechende Korrekturtaste gedrückt werden. Anschließend kann die nächste Negativnummer betätigt werden.
Dies hat den Vorteil, daß die Bedienungsperson nicht
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alle Korrekturergebnisse einzeln bestätigen muß, sondern von dem im Betrachtungsfeld liegenden Negativen
lediglich die korrekturwürdigen herausgreifen kann. Nachdem im Durchschnitt nur ein bis zwei Negative
korrekturbedürftig sind, ist damit ein großer Zeitgewinn verbunden. Nachdem die N Negative beurteilt sind,
wird mittels der Taste "dicke Pfeilspitze" der Transport zu den nächsten N Negativen ausgelöst und zugleich die Übertragung
der Daten vom Speicher auf den Datenträger vorgenommen.
Auf die Einrichtungen zur Messung der Dichte- und Farbkorrekturen braucht im Rahmen dieser Anmeldung nicht
näher eingegangen zu werden, da diese im allgemeinen
bekannt sind. Jedoch muß betont werden, daß beispielsweise die Einrichtung zur Farbkorrektur bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren weitaus einfacher ausgebildet sein kann, da die kritischste Entscheidung seitens
einer Bedienungsperson getroffen werden soll.
Unter Farbkorrektur soll in diesem Zusammenhang ein Verfahren verstanden werden, mit dem eine Unterscheidung
von Farbdominante und Farbstich möglich ist. Diese Unterscheidung wird von einer Bedienungsperson
dann getroffen, wenn ein Negativ angezeigt wird, dessen Farbdichte-Verhältnisse von den mittleren Farbverhältnissen
-18- .
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abweichen.
Eine einfache Methode, Negative mit kritischen Farbdichte-Verhältnissen
zu erkennen, besteht darin, die drei Farbdichten aller Negative zu messen und ihre Verhältnisse
mit den mittleren Farbdichte-Verhältnissen aus vielen
Negativen zu vergleichen (P 19 14 360-3)· Sobald ein bestimmter
Unterschied überschritten wird, wird die Bedienungsperson auf diese Überschreitung aufmerksam gemacht
und muß entscheiden, ob ein Farbstich oder eine Farbdominante vorliegt. Bei der Feststellung einer Farbdominante
kann ein Kopiervorgang mit Unterkorrektur ausgelöst werden.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die mittleren Farbdichten mehrere Negative zu messen und deren Verhältnisse
mit den mittleren Farbdichte-Verhältnissen vieler Negative zu vergleichen. Wenn die Verhältnisse der mittleren Farbdichten
mehrere Negative von den Mittelwerten vieler Negative stark abweichen, so kann dies entweder auf einem Farbstich
des ganzen Filmes oder auf Dominanten in mehreren
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2b
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Negativen (z.B. Urlaubsfilm am Strand) beruhen. In einem
solchen Fall wird die Bedienungsperson normalerweise mit Farbunterkorrektur arbeiten und nur bei erkannten Farbstichen
vollständige Farbkorrektur befehlen.
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Leerseite
Claims (1)
- 25513CQAGPA-GSVAZRO? AKTIENGESELLSCHAFT 18.11.7510-pa-glLeverkusenFG 851/KGPatentansDrücheι
1. /Verfahren zum Beurteilen von in Bandform angeordneten Kopiervorlagen vor oder in einem fotografischen Kopiergerät nach deren Kopierfähigkeit, bei welchem Verfahren Korrekturwerte für Dichte und Farbe zur
Beeinflussung einer Belichtungssteuereinrichtung in den Kopiergerät erstellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Kopiervorlagen nach dem
Ausmessen in einer Dichtekorrektur- und/oder einer
Farbkorrekturstation ein zweites Mal durchleuchtet
werden, daß neben dieser zweiten Durchleuchtung die in der Dichtekorrektur- und/oder Farbkorrekturstation festgestellten Korrekturwerte oder Signale als Hinweise auf eine notwendige Korrektur in Zuordnung zu den einzelnen Vorlagen optisch angezeigt werden und daß auf die an die Belichtungssteuereinrichtung abgehenden Korrekturwerte seitens einer Bedienungsperson gemäß einer subjektiven Beurteilung verändernd709821/0845255T80ÜPG- 351 /KG 1134oder bestätigend eingewirkt wird bzw. aufgrund der angezeigten Signale eine individuelle Beeinflussung der Belichtungssteuereinrichtung vorgenommen wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die festgestellten Dichte- und/oder Färbkorrekturwerte einer Grenzwertschaltung zugeführt werden, in der nur die die Grenze überschreitenden Korrekrurwerte angezeigt v/erden, und daß die Bedienungsperson nur aufgrund einer Anzeige zu einer Beurteilung aufgefordert wird.3- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlage in einer Kopierstation des Kopiergerätes in Einzelbildern durchleuchtet wird.1T. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einen angezeigten Korrekturwert oder Signal für eine durchzuführende Korrektur der Kopiervorgang aufgehalten und nach einer Befehlseingabe seitens der Bedienungsperson oder nach einem festgelegten Zeitintervall ausgeführt oder nicht ausgeführt wird und daß anschließend70982 1/084 525b1800FG S51/KG 1134-die Vorlage weiter transportiert wird.5>. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Negative der Vorlage gleichseitig iJn einem vom Kopiergerät unabhängigen Vorbetrachtungsgerät nach ihrem Ausmessen nach Dichte und/ode] Farbe in einer Vorbetrachtungsstrecke durchleuchtet werden.6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, äa2 die Vorbetrachtungsstrecke nach und nach mit negativen aufgefüllt wird, daß nach voller Besetzung der Vorbetrachtungpstrecke in Zuordnung zu jedem Negativ die etwa festgestellten und die Grenzen überschreitenden Korrekturwerte bzw. die Signale für eine durchzuführende Korrektur angzeigt werden, wonit die Bedienungsperson zu einer Beurteilung aufgefordert wird, unddaß die angezeigten Verte bestätigt oder verändert werden,bzw. aufgrund der Signale ein der subjektiven Beurteilung der Bedienungsperson entsprechender Korrekturbefehl gegeben wird oder daß bei709821/0845PS 851 AG 1134feststellung eines nicht kopierfähigen Negativs ein Befehl zum Nichtkopieren erteilt wird.7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, "bei v/elcher an einem Transportweg einer Vorlage von einer Abwickel- zu einer Aufwiekelspule eine Keßstation zur Bestimmung von Dichte- und/oder Farbkorrekturwerte vorgesehen ist, welche mit einem Speicher verbunden ist, in dem die festgestellten Werte zur Beeinflussung der Belichtungssteuereinrichtung -in Zurodnung zu den zu kopierenden Negativ festgehalten sind, gekennzeichnet durch eine Betrachtungsstation (1a; 19)> in der der Bedienungsperson die Vorlage (1) visuell zugänglich ist, durch eine in Zuordnung zu dem oder den Negativen in der Betrachtungsstation (1a;19) angeordnete Anzeige (14;20), an welcher die in der Meßstation (6) festgestellten Korrekturwerte erscheinen, und durch eine Einrichtung (16, 15; 16, 22, 23) zum Verändern oder Bestätigen der aus dem Speicher (13) abgehenden oder in diesem befindlichen Werte.70 9821/084525-5Τ80ΘPG 8$1/KGS. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daS sich die Betrachtungsstation (1a) in einer Kopierstation (7) eines Kopiergerätes befindet und daß zwischen den Speicher (13) und der Belichtungssteuereinrichtung (12) eine über ein Tastenfeld (16) betätigbar Steuereinrichtung (15) geschaltet ist.9- Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (15) eine Vorwahleingabe (17) aufweist, mit der«Grenzwerte für die Dichte- und/oder Parbkorrekturwerte einstellbar sind, und daß ein Antrieb (5) für die Vorlage (1) über eine Transportsteuerung (18) betätigbar ist, welche mit der Steuereinrichtung (15) in- Verbindung steht.10. Vorrichtung nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daß in einem von einem Kopiergerät unabhängigen Vorbetrachtungsgerät die Betrachtungsstation eine Beurteilungsstrecke (19) aufweist, in welcher mehrere Negativbilder einer Vorlage (1) gleichzeitig durchleuchtbar sind, und daß jedem Negativbild ein eigenes Anzeigenfeld (20-10 bis 20-1) zugeordnet ist, welches die709821/084 5PG 851/KGin der Keystation (6) ermittelten und in dein Speicher (13) festgehaltenen Korrekturwerte anzeigt.11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Keßstation (6) und Speicher (13) eine Keßelektronik (6a) vorgesehen ist, an der Grenzwerte für die Eichte- ur-rd/oder Farbkorrekturwerte einstell-12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigenfeld (20-10 bis 20-1) eine alphanumerische Anzeige oder eine qualitative Signalanzeige ist, die den Hinweis für eine durchzuführende Korrektur gibt.13· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (13) mit einem Datenträger (21) verbunden ist, daß an den Speicher (13) ferner ein Multiplexer (22) angeschlossen ist, über den mittels einer Negativauswahleinrichtung (23) und eines Tastenfeldes (16) die im Speicher vorliegenden oder noch709821/084 5255180Qvorliegenden Korrekturwerte vor ihrer Abgabe an den Datenträger (21) veränderbar sind.4-, Vorrichtung nach Anspruch 13 > dadurch gekennzeichnet, da-": mittels der Einrichtung (16, 22, 23) zun Verändern oder Bestätigen der aus dem Speicher (13) abgehenden Werte auch ein Befehl zum Nichtkopieren eines unbrauchbaren Negatives erteilbar ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen709821/0845
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