DE2551788A1 - Vollmantel-schneckenzentrifuge mit differenzdrehzahlvariabler kupplung zwischen mantelteil und schneckenteil - Google Patents
Vollmantel-schneckenzentrifuge mit differenzdrehzahlvariabler kupplung zwischen mantelteil und schneckenteilInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B9/00—Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
- B04B9/06—Fluid drive
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
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- B04B1/20—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
- B04B1/2016—Driving control or mechanisms; Arrangement of transmission gearing
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
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Description
Dipl.-lng. Heinz Lessor Du■'. liiy uUo Hugui. Ρ^!ιΐηι..ι....ιΐκ Ι. ;; uiuni.-ien öl. Cubiinai.tr.uie öl
Flottweg-Werk »*
Dr. Georg Bruckmayer
GmbH S Co. KG L 10.674
8313 Vilsbiburg Fl/km
Vollmantel-Schneckenzentrifuge mit
differenzdrehzahlvariabler Kupplung zwischen Mantelteil und Schneckenteil
(Zusatz zu Patent ..(Patentanmeldung
P 25 25 28Ο.6)
Mit einer solchen Regeleinrichtung lassen sich optimale Betriebsverhältnisse
einstellen, ■ das Erfordernis einer laufenden Überwachung durch eine dafür abzustellende Aufsichtsperson
entfällt.
Die Regelung macht es aber erforderlich, die gesamte Antriebseinrichtung
für die Zentrifuge gegenüber den mit starren Übersetzungsverhältnissen und Antrieben arbeitenden
Zentrifugen nach dem Stande der Technik zu unterteilen. So wird im Rahmen des Hauptpatentes gelehrt, die Trommel
mit Hilfe eines Antriebsmotors starr anzutreiben und - gegebenenfalls mit Hilfe des gleichen Antriebsmotors - eine
Das HauptpaLent (Patentanmeldung P 25 25 280.6) beinhaltet
eine Vollmantel-Schneckenzentrifuge mit gegenüber dem Manteilteil
mit Differenzdrehzahl umlaufendem Schneckenteil,
von welchen Teilen eines an ein beliebiges Antriebsaggregat angeschlossen ist und mit dem anderen Teil über einen Hy- j
draulikmotor in Verbindung steht, dessen Druckmittelzufuhr j nach Menge und/oder Druck mittels einer Differenzdrehzahl- J
und/oder Drehmoment-Regeleinrichtung bestimmt ist. |
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Pumpe zu betreiben, die einen zwischen der Trommel und der Schnecke angeordneten Hydraulikmotor in Abhängigkeit von der
Regeleinrichtung gesteuert mit Druckmittel versorgt. Auf diese Weise wird es möglich, die Differenzdrehzahl zwischen
Schnecke und Trommel unabhängig von der Trommeldrehzahl zu bestimmen und betriebsabhängig zu verändern. In weiterem Ausbau
kann man auch den Trommelantrieb hydraulisch gestalten, die für den Antrieb des diesbezüglichen Hydraulikmotors vorgesehene
Pumpe kann von dem gleichen Antriebsmotor angetrieben werden. Weiterhin ergibt sich die Möglichkeit, nur eine
Pumpe für den Antrieb beider Hydraulikmotoren vorzusehen, dies gegebenenfalls abgesehen von Zusatzpumpen zur Erhöhung
der Differenzdrehzahl.
Für die Zuführung von Druckmittel zu dem zwischen der Trommel
und der Schnecke angeordneten Hydraulikmotor wird über eine sogenannte Drehzuführung sichergestellt, die insoweit ein
hochwertiges Bauelement darstellt, als sie möglichst geringe Leckverluste aufweisen soll. Treten nun Betriebszustände
auf, die ein Weiterdrehen der Trommel bei gleichzeitig unterbrochener
Druckmittelzufuhr zu dem Hydraulikmotor zwischen Trommel und Schnecke beinhalten, so entfällt für die Schnekkenantriebsteile
die für deren Schmierung erforderliche Druckmittelzufuhr, wodurch diese Teile zerstört werden können
Es sind zunächst zwei Betriebszustände zu unterscheiden: Schaltet man gewollt ab, so genügt es, den Trommelantrieb
stillzusetzen. Der Hydraulikmotor zwischen Schnecke und Trommel wird nach wie vor gespeist, dadurch läuft die Schnecke
mit der gleichen Differenzdrehzahl zur Trommel weiter um.
Die Schnecke räumt also während des Auslaufens den Trennraum aus. Der Schneckenantrieb wird erst gegen Ende oder nach
Stillsetzen der Trommel abgeschaltet.
Geschieht■demgegenüber das Abschalten ungewollt, wird also
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die Antriebsenergie zuvor aufgrund von Überlastung, Sicherungsausfall
und dergleichen unterbrochen, so sind mehrere Fälle zu unterscheiden:
1. Der Trommelantrieb arbeitet weiter, der Schneckenantrieb fällt aus. Wenn beide Antriebe voneinander unabhängig sind
so wird der Hydraulikmotor zwischen Trommel und Schnecke nicht mehr gespeist. Binnem kurzem werden daher die durch
die Speisung sichergestellten Schmiereigenschaften verloren, die Drehdurchführung, die die Speisung des Motors von
außen her sicherstellt, wird zerstört. Wenn man dies bei getrennten Antrieben vermeiden will, bleibt nichts anderes
übrig, als bei Sicherungsausfall der Energieversorgung ein Notstromaggregat einzuschalten, das zumindest diese
Schmiereigenschaften sicherstellt.
Weiterhin führt ein Unterbrechen des Schneckenantriebes
dazu, daß diese sich nicht mehr relativ zur Trommel dreht, der Trennraum wird verstopft. 3e nach Eigenschaft der zu
trennenden Suspension entstehen sehr aufwendige und langwierige Ausfälle} die unterbrochene , ansonsten kontinuierliche
Anlieferung dar getrennten Güter kann in nachgsschalteten
Produktionsstätten erheblichen Schaden anrichten. Hier wird beispielsweise auf den Bereich der Chemie
verwiesen.
2. Geht man von einem gemeinsamen Antrieb für Trommel und
Schnecke aus, wie dies in dem Ausführungsbeispiel des
Hauptpatentes der Fall ist, bei welchem also ein gemeinsamer, beispielsweise elektrischer Antriebsmotor in mechanischer
Kupplung zwischen der Trommel und der Pumpe für den Hydraulikmotor der Schnecke eingeschaltet ist,
so treibt die Trommel im Falle des Antriebsausfalles den Antriebsmotor ihrerseits durch die in ihr gespeicherte
kinetische Energie an, diese Bewegung wird nach wie vor
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auf die Pumpe des Hydraulikmotors der Schnecke übertragen, der demnach weitergespeist wird, wenn auch aufgrund der abnehmenden
Trommeldrehzahl mit immer kleiner werdender Druckmittelmenge. Die Schmierung für die Drehdurchführung ist damit
auf jeden Fall sichergestellt, die Differenzdrehzahl der
Schnecke zur Trommel nimmt bis gegen den Stillstand der Trommel hin gesehen kontinuierlich ab. Damit kann auch da
man bei Fehlern jeder Art den Zulauf der Suspension unterbricht - sichergestellt werden, daß der noch in der Trommel
verbleibende Feststoff ausgetragen wird.
Für den Regelfall bringt also ein zentraler Antrieb für den Hydraulikmotor der Schnecke und den direkten oder indirekt
über einen weiteren Ölmotor erfolgenden Antrieb der Trommel bereits die Druckmittelversorgung des Hydraulikmotors der
Schnecke und damit dsf\ Drehdurchführung mit sich, die für
das Auslaufen der Zentrifuge nach Abschalten des Antriebsmotors noch erforderlich ist. Im übrigen ist dieser betrachtete
Fall unabhängig davon, ob ein gezieltes oder ein ungewolltes Abschalten vorliegt.
3. Es sind jedoch Störungsfälle denkbar, die dazu führen, dass
trotz laufendem gemeinsamen Antriebsmotor die Druckmittelversorgung des Hydraulikmotors der Schnecke unterbrochen
wird, beispielsweise durch einen mechanischen Defekt des diesbezüglichen Pumpenantriebes, durch Defekte am Pumpenelement
selbst und dergleichen. In diesem Falle sinkt der Druck in der Versorgungsleitung für den Hydraulikmotor zwischen
Schnecke und Trommel ab. Geringe Druckschwankungen wird man in Kauf nehmen, wenn die zu trennende Suspension
hinsichtlich ihrer Konsistenz entsprechende Unregelmäßigkeiten aufweist. Fällt der Druck aber unter eine in Abhängigkei
davon und von der notwendigen Schmierung der Drehdurchführung festzusetzende Mindestgröße ab, so kann zwar der Antriebsmotor
ausgeschaltet werden, und die auslaufende Trommel treibt ihrerseits den Antriebsmotor an, dieser kann aber
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aufgrund des vorgeschilderten Effektes die Druckversorgung für den Hydraulikmotor der Schnecke nicht sicherstellen.
In diesem Falle tritt der oben geschilderte Schaden an der Drehdurchführung bzw. die Blockierung
der Schnecke innerhalb der Trommel wiederum auf. Auch hier würde allenfalls ein Notaggregat Abhilfe schaffen
können.
Die Aufgabe liegt demnach darin, sicherzustellen, daß der zwischen Trommel und Schnecke angeordnete Hydraulikmotor
über die Drehdurchführung in jedem Falle gespeist
wird, sblange die Trommel eine Umlaufbewegung ausführt.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der als
Hydraulikmotor ausgebildete Antriebsmotor für die Trommel bei Antrieb durch diese als Pumpe arbeitend ausgebildet
ist und daß der Pumpenausgang über eine Verbindungsleitung an die Druckmittelleitung für den über eine Drehdurchführung
gespuisten Hydraulikmotor für den Schneckenantrieb angeschlossen ist.
Auf diese Weise wird sichergestellt, daB ein Abfallen des
Druckes in der Druckmittelzuführleitung für den Hydraulikmotor
zwischen der Schnecke und der Trommel unter einen bestimmten Wert dennoch die für die Schmierung der Drehdurchführung
erforderliche Druckmittelmenge dadurch sichergestellt wird, daß nach Abschalten des Antriebsmotors für
die Pumpe des Hydraulikmotors für den Trommelantrieb letzterer als Pumpe arbeitet und Druckmittelflüssigkeit in die
Drehdurchführung B einleitet. Dadurch dreht sich auch der Hydraulikmotor zwischen der Schnecke und der Trommel weiter,
wodurch sich der grundsätzliche Vorteil ergibt, daß die Funktion der Zentrifuge bis zu deren Stillstand aufrechterhalten
wird und kein nicht beendeter Betriebsablauf bestehen bleibt.
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Da der bei Antrieb durch die Trommel als Pumpe arbeitende
Hydraulikmotor für den Trommelantrieb zur Speisung des Hydraulikmotors
für den Schneckenantrieb Leistung abgeben muß, wird ein entsprechendes Bremsmoment auf die Trommel ausgeübt,
wodurch diesee entsprechend schneller ausläuft. Durch Wahl
bzw. Einstellung einer bestimmten Charakteristik eines zwischen dem Pumpenausgang des Hydraulikmotors für den Trommelantrieb
und die Druckmittelzuführleitung für den Hydraulikmotor
des Schneckenantriebes eingeschalteten Rückschlagventiles kann erreicht werden, daß die abfallende Drehzahl der
gebremsten Trommel schnell durch kritische Drehzahlbereiche geführt wird.
Ein weiterer Vorteil in der Abbremsung der Trommel ist noch darin zu sehen, daß der in der Trommel enthaltene Teich aufgrund
seiner Trägheit und damit entsprechender Differenzgeschwindigkeit zur Schnecke durch deren Wendel je nach deren
Steigungsverlauf zum Feststoffaustrag oder zum anderen Trommelende
hin gespült wird, wodurch sich eine Restentleerung der Trommel erzielen läßt.
Die Sichsrstellung der vorerwähnten Notlaufeigenschaft läßt
sich mit besonders einfachen Mitteln sicherstellen, wenn neben dem hydraulischen Schneckenantrieb auch der Trommelantrieb
mit Hilfe e'ines Hydraulikmotors ausgeführt ist, beispielsweise umauch die Trommeldrehzahl regeln zu können.
Ist bereits für die Regelaufgabe eine Abbremsung der Trommel erforderlich, arbeitet der Hydraulikmotor für die Trommel also
bei Antrieb durch diese als Pumpe, so bedarf es praktisch nur der Verbindungsleitung zwischen dem Pumpenausgang und dem
Druckmitteleingang der Drehzuführung für den Hydraulikmotor der Schnecke, in welche Verbindungsleitung ein Rückschlagventil
eingeschaltet ist.
Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispieles im Folgenden erläuterte
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Das Ausführungsbeispiel zeigt einen üblichen Dekanter, bei
welchem ein einziger Antriebsmotor 1 indirekt dem Antrieb sowohl der Trommel 2 als auch der Schnecke 3 dient. Die
Schnecke 3 ist innerhalb der Trommel 2 in bekannter Weise gelagert, die Schnecke läuft gegenüber de,r Trommel mit einer
gewissen Differenzdrehzahl vor oder nach. Bislang wurde
diese Differenzdrehzahl insbesondere durch starre Umlaufgetriebe
fest vorgegeben.
Bei dem wiedergegebenen Ausführungsbexspiel ist die Schnekke
3 über einen Hydraulikmotor 4 getrieblich mit der Trommel 2 verbunden. Der Hydraulikmotor wird hinsichtlich seines
Gehäuses oder Stators durch die Trommel 2 mitgenommen, da diese Teile fest aneinander angekuppelt sind. Der Rotor
des Hydraulikmotors bewegt sich relativ zum Stator oder Gehäuse in Abhängigkeit von der Menge an Druckmedium, das ihm
über die Druckleitung 5 zugeführt wird. Dis Zuführung geschieht durch eine sogenannte Drehdurchführung 6, die in an
sich bekannter Weise, vorzugsweise aber wie in den Schweizer Patentschriften 526 D61 bzw. 545 933 geschildert, ausgebildet
ist. Diese Drehdurchführung stellt sicher, daB ohne größere Leckverluste die Druckflüssigkeit aus der ortsfesten
Druckleitung 5 in den Hydraulikmotor 4 hinein und aus diesem wieder abfließen kann. ·
Os mehr Druckmedium dem Hydraulikmotor 4 über die Druckleitung
5, in der sich ein Filter 7 befindet, und die Drehdurchführung 6 zugeführt wird, umso größer ist die Diffsrenzdrehzahl,
mit der die Schnecke gegenüber der Trommel umläuft. Ver langt die Schnecke aufgrund einer wie auch immer verursachten
größeren Belastung ein größeres Antriebsdrehmoment, um diese Differenzdrehzahl aufrechtzuerhalten, so erhöht sich
der Druck in der Leitung 5. Dieser Druckanstieg wird in den Ist-Spll-Wert-Vergleicher 8 aufgenommen und ausgewertet, so-
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bald dieser Istdruck eine Federspannung übersteigt, die dem eingestellten Sollwert entspricht. In diesem Falle
wird über eine Meldeleitung, beispielsweise eine" elektrische
Leitung, ein Wegeventil 9 derart geschaltet, daß die von einer Zusatzpumpe 10 geförderte Flüssigkeitsmenge,
die bei nicht vorhandenem Steuersignal drucklos abgeleitet wird, in die Druckleitung 5 gelangt. In der Druckleitung 5
vereinigen sich demnach im Falle eines Istdruckes größer als der Solldruck die geförderten Druckmediummengen der
Zusatzpumpe 10 und der Hauptpumpe 11, die im Falle des
Normalbetriebes, d. h. Istwert kleiner gleich Sollwert, die Druckmittelströmung in der Druckleitung 5 zum Hydraulikmotor
4 alleine bewerkstelligt. Um diese Druckmittelförderung
in der Leitung 5 und damit die Differenzdrehzahl zwischen
der Trommel 2 und der Schnecke 3 einstellen zu können, ist
die Hauptpumpe 11 entsprechend regelbar ausgebildet. Es wäre ohne weiteres denkbar, die Hauptpumpe 11 starr auszubilden
und durch eine entsprechende Beipaßschaltung den Druck bzw. die Strömungsmenge in der Druckleitung 5 zu regeln.
Eine solche Beipaßschaltung kann ähnlich derjenigen ausgebildet sein, wiB sie im Rahmen der Zusatzpumpe 10 geschildert
wurde, Es ergibt sich hier aber auch die bevorzugte Möglichkeit einer stufenlossn Regelung. Selbstverständlich
läßt sich auch anstelle des Wegeventils im Förderkreis der Pumpe 10 eins feinstufigere oder stufenlose Regelung
denken. Im übrigen kann man anstelle nur einer Zusatzpumpe mehrere solcher Zusatzpumpen vorsehen, die je nach Größe
des Steuersignales nacheinander zu- bzw. abgeschaltet werden.
Die Pumpeneinrichtung für die Speisung des Hydraulikmotors 4 für den Schneckenantrieb - hier als regelbare Hauptpumpe
11 und Zusatzpumpe 10 ausgebildet - wird im vorliegenden Beispiel vom gleichen Antriebsmotor 1 angetrieben, der auch
den Antrieb der Trommel 2 speist, wie noch geschildert werden wird. Ein derartiger zentraler Antrieb ist allerdings
kein Erfordernis.
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Im linken Teil der Zeichnung ist schematisch die Zuführung
des zu trennenden Gutes gezeigt, es handelt sich dabei um eine Zuführpumpe 12, die von einem Motor 13 angetrieben
wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind irgendwelche
Beeinflussungen des Regelkreises von der Einlaufseite her
nicht vorgesehenj es ware natürlich denkbar, dies als Kriterium für ein Abschalten der Anlage zu nehmen. Wichtiger
ist der Hinweis, daß eine Änderung der Menge und/oder Konsistenz der Suspension den Sollwert beeinflußt.
Im Rahmen der Druckfühler 14 und 15 sind Sicherheitsmaßnahmen eingebaut, die im Falle des Druckfühlers 14 ab Übersteigen
eines gewissen Druckes die Zufuhr des zu trennenden Gutes unterbricht, indem der Motor 13 durch einen von dem
Druckfühler 14 gesteuerten Kontakt 16 abgeschaltet wird. Der Druckfühler 15 dient als Sicherheitsschalter, beispielsweise
bei plötzlicher Blockierung der Schnecke gegenüber der Trommel mit der Folge eines entsprechend plötzlichen
Druckanstieges in der Leitung 5. In diesem Falle wird mit Hilfe des von dem Druckfühler 15 gesteuerten Schalters 17
der Antriebsmotor 1 außer Betrieb gesstzt. Eine weitere Sicherheitsmaßnahme
ist im Rahmen eines Druckbegrenzungsventils 18 vorhanden, das an die Leitung 5 angeschlossen ist.
Der Antriebsmotor 1 treibt eine weitere Pumpe 19 an, die in gleicher Weise regelbar ausgeführt ist wie die Pumpe 11.
Diese Pumpe 19 speist über ein Filter 20 einen weiteren Hydraulikmotor 21, dessen mechanischer Abtriebsteil über einen
Keilriementrieb die Trommel 2 antreibt.
Eine Steuerung der Drehzahl des Hydraulikmotors 21 für den Antrieb der Trommel 2 kann auf vielerlei Weise erfolgen.
So kann beispielsweise die Pumpe 19 hinsichtlich ihrer Förderleistung verstellt werdeni es kann in die Leitung zwischen
der Pumpe 19 und dem Hydraulikmotor 21 eine Drosseleinrichtung vorgesehen werden. Nimmt man an, daß ein nach-
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zuregelnder Istwert wiederum durch Abtasten des Druckes in
der Speiseleitung für den Hydraulikmotor 4 der Schnecke ermittelt wird, ähnlich also dem Ist-Soll-Wert-Vergleicher 8,
so läßt sich in entsprechender Weise wie das Wegeventil 9 für die Zusatzpumpe 10 eine Beeinflussung der Förderleistung
der Pumpe 19, eine Verstellung einer zwischen dieser und dem Hydraulikmotor 21 für die Trommel 2 eingeschaltete Drosseleinrichtung
oder dergleichen erreichen· Grundsätzlich wäre es auch denkbar, eine die Drehzahl des Hydraulikmotors 21
.für die Trommel 2 beeinflussende Drosseleinrichtung in die
Rückleitung dieses Motors 21 zum Sammelbehälter für die Hydraulikflüssigkeit
einschalten.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel zeigt allerdings eine
weitere Nutzung des Hydraulikmotors 21 für die Trommel 2, die ein Einschalten eines Drosselorgans in die Rückleitung
» * des Motors 21 nicht ohne weiteres erlaubt. Der Hydraulikmotor 21· soll nämlich bestimmungsgemäß bei Antrieb durch
die Trommel, also bei Drosselung oder Unterbindung der Hydrau*likmittelzuf
uhr durch die Pumpe 19, selbst als Pumpe arbeiten. Für diesen Fall wird in die Rückleitung zwischen dem
Hydraulikmotor 21 und dem Sammelbehälter eine Drossel- bzw. Schalteinrichtung 22 eingeschaltet, die es erlaubt, daß die
Pumpe gegen einen gegebenenfalls einstellbaren Widerstand anarbeiten muß.
Arbeitet der als Pumpe von dar Trommel 2 angetriebene Hydraulikmotor
21 gegen einen Drosselwidarstand 22 an, so kann
man dadurch erreichen, daB auf die Trommel 2 von dem als Pumpe arbeitenden Hydraulikmotor 21 ein Bremsmoment ausgeübt
wird. Dies unterstützt die rasche Wirkung der Regelung der Trommeldrehzahl, soweit eine solche beabsichtigt ist, im
übrigen hat ein solches Abbremsen den Vorteil, daß der Trennraum der Zentrifuge bei Außerbetriebsetzen völlig geleert
werden kann. Der mit der Trommel umlaufende Teich läuft nämlich bei Abbremsen der Trommel aufgrund seiner Massenträg-
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Mm; ru?n 81 üoüiind^ii.w .j:
heit entlang der Gänge der Förderschnecke und gelangt je
nach Steigungsrichtung der Trommel zum Feststoffaustrag oder
zum anderen Ende der Trommel, an dem sich bei Gegenstromzentrifugen der Flüssigkeitsablauf befindet. Eine solche Restentleerung
ist insbesondere bei solchen Stoffen von erheblicher Bedeutung, die dazu neigen, sich bei Stillstand zu
verfestigen, abzubinden oder dergleichen, und die damit die Beweglichkeit zwischen der Trommel und der Schnecke beeinträchtigen
oder unterbinden.
Im vorliegenden Beispiel wird die Pumpenwirkung des von der
Trommel 2 angetriebenen Hydraulikmotors 21 dazu ausgenutzt, der Drehdurchführung 6 Notlaufeigenschaften zu verleihen.
Fällt nämlich aufgrund eines Fehlers die Druckversorgung für den Hydraulikmotor 4 der Schnecke aus, so kann die fehlende
Druckmittelzufuhr zu einer Zerstörung der Drehdurchfuhrung 6 führenj dies insbesondere dann, wenn die Trommel
2 relativ langsam, d. h. ungebremst, ausläuft. Um sicherzustellen,
daß die Drehdurchfuhrung 6 in jedem Falle geschmiert wird., solange sich die Trommel 2 dreht, ist der Pumpenausgang
des Hydraulikmotors 21 über ein Rückschlagventil 23 mit
dar Leitung 5 zwischen der Pumpe 11 und der Drehdurchfuhrung B verbunden. Wird nun die Leitung 5 aus welchem Grunde auch
immer drucklos, so kann man dafür'sorgen, daß die Leitung 5 über das Rückschlagventil 23 gespeist wird, sobald mit Hilfe
der Schalteinrichtung 22 die Rückleitung zwischen dem Ausgang des Motors 21 und dem Sammelbehälter gesperrt wird. Die
Schalteinrichtung 22 kann entsprechend gesteuert werden, beispielsweise
durch eine an die Leitung 5 angeschlossene Drucküberwachungseinrichtung, wie sie bei 14 und 15 wiedergegeben
ist.
Um einerseits sicherzustellen, daß der bei Antrieb durch die
Trommel 2 als Pumpe arbeitende Motor 21 Druckmittelflüssigkeit ansaugen kann, ist die Pumpe 19 durch ein entsprechen-
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c tvi.i>i<jiuiii β! Cusiina^tiulit-. öl
des Einwegventil 24 überbrückt. Weiterhin ist dafür Sorge getragen, daß eine Speisung der Leitung 5 über das Rückschlagventil
23 nicht durch eine beispielsweise defekte Pumpe 11 wieder derart abfließen kann, daß sie nicht der
Schmierung der Drehdurchführung B zugute kommt. Zu diesem Zweck ist zwischen dem Einspeisepunkt über das Rückschlagventil
23 und den Ausgang der Pumpe 11 ein weiteres Einwegventil 25 eingeschaltet.
Die Arbeitsweise des Regelkreises für den Hydraulikmotor 4 der Schnecke 3 wurde bereits angesprochen j bei Verringerung
der Differenzdrehzahl zwischen Schnecke und Trommel aufgrund
höherer mechanischer Belastung der Schnecke steigt der Druck in der Leitung an, was zu einer zusätzlichen Druckflüssigkeits
förderung in die Druckleitung 5 durch die Zusatzpumpe 10 führt. Wird aufgrund dieser zusätzlichen Flüssigkeitsmenge die
Differenzdrehzahl zwischen Schnecke und Trommel wieder erhöht, so verringert sich der Druck in der Leitung 5 entsprechend,
worauf der Ist-Wert-Soll-Wert-Vergleicher B das Steuersignal zu dem Wegeventil unterbricht, so daß das Wegeventil in seine
gezeichnete Leerlaufstellung zurückgeht. Die Zusatzpumpe 10
fördert also leer, sie trägt an der Flüaaigkeitstnenge in der
Druckleitung 5 nichts bei.
Will man mit der Zunahme der Differenzdrehzahl zugleich eine Abnahme der Trommeldrehzahl verbinden, so kann man das Ausgangssignal
des Ist-Wert-Soll-Wert-Vergleichers 8 der Einstelleinrichtung der Pumpe 19 zufuhren, so daß deren Fördermenge
abnimmt. Dier Betrieb entspräche demjenigen für die Behandlung von schwer sedimentierbaren Stoffen wie Belebtschlamm
und auch der Behandlung von Suspensionen mit thermoplastischen Kunststoffen, wenn man hierfür zugleich eine Änderung
der Trommeldrehzahl vorsehen will. Verarbeitet man dagegen Suspensionen mit rheopexen Feststoffen, so soll es
möglich sein, mit abnehmender Differenzdrehzahl zugleich auch
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die Trommeldrehzahl zu senken. In einem solchen Fall muß von
dem Istwert-Sollwert-Vergleicher sowohl ein Signal an die Einstelleinrichtung der Pumpe 11 als auch ein Signal an die
Einstelleinrichtung der Pumpe 19 in dem Sinne gegeben werden, daß deren Förderleistung zurückgenommen wird. Darüberhinaus
kann - wie bereits geschildert - die Trommel 2 dadurch abgebremst werden, daß der Hydraulikmotor 21, nunmehr insoweit
durch die Trommel 2 angetrieben, gegen einen Widerstand anarbeitet.
Eine reizvolle Variante ergibt sich noch dadurch, daß man die Verbindung zwischen dem Ausgang des Motors 21 und der Zuführleitung
5% zum Hydraulikmotor 4 über das Rückschlagventil 23 dazu ausnutzt, durch die Pumpwirkung des Hydraulikmotors 21
bei Abbremsen der Trommel 2 das Druckmittelvolumen in der Leitung 5 des Hydraulikmotors 4 zu erhöhen. Man erhöht also
die Differenzdrehzahl bei abnehmender Trommeldrehzahl durch
Unterstützen der Leistung der Zusatzpumpe 10, auf die man unter Umstanden dann auch verzichten kann. Ein solcher Betrieb
kommt insbesondere für die Behandlung von Belebtschlamm-Suspensionen in Betracht.
Wenn im vorliegenden Falle die Rückführleitungsn jeweils als
in einem Sammelbehälter mündend dargestellt sind, so erfaßt dies selbstverständlich auch die Möglichkeit des insoweit geschlossenen
Kreislaufs des Druckmediums.
709822/0037
Leerse ite
Claims (5)
1. Vollmantel-Schneckenzentrifuge mit gegenüber dem fiantelteil
mit Differenzdrehzahl umlaufendem Schneckenteil, von
welchen Teilen eines an ein beliebiges Antriebsaggregat angeschlossen ist und mit dem anderen Teil über einen Hy- ι
draulik-Motor in Verbindung steht, dessen Druckmittelzufuhr
nach Menge und/oder Druck mittels einer Differenzdrehzahl-
und/oder Drehmoment-Regeleinrichtung bestimmt ist, entsprechend Patent ... (Anspruch 1 der Patentanmeldung
P 25 25 280.6), dadurch gekennzeichnet,
daß das als Hydraulikmotor (21) ausgebildete Antriebsaggregat für die Trommel (2) bei Antrieb durch diese
als Pumpe arbeitend ausgebildet ist und daß der Pumpenausgang über eine ventilgesteuerte (23) Verbindungsleitung an
die Druckmittelleitung (5) für den über eine Drehdurchführung (6) gespeisten Hydraulikmotor (4) für den Schnekkenantrieb
angeschlossen ist.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Verbindungsleitung ein feder- i belastetes Rückschlagventil (23) eingeschaltet ist. j
3. Zentrifuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druck-Durchlaß-Charakteristik
des Rückschlagventils (23) einstellbar ist.
4. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d adurch
gekennzeichnet, daß in die Rücklaufleitung des Hydraulikmotors (21) für den Trommelantrieb
ein elektrisch schaltbarer Wegeschalter (22) eingeschaltet ist, der bei Unterbrechung der Speisespannung unter
Federbelastung in die Schließstellung übergeht.
709122/0037 original inspected
Dipl.-lng. Heinz Lesser. Dip!-Ing*. Otto Flügel Patentanwälte D-8 München 81 Cosirnastrafie 81
5. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a ■
durch gekennzeichnet, daß zwischen den Anschluß der ventilgesteuerten (23) Verbindungsleitung
an dis DruckmittelleitungCB) für die Versorung des
Hydraulikmotors (4) der Schnecke (3) über die Drehdurchführung (6) und den'Ausgang der diese Druckmittelleitung
speisenden Pumpe (11) ein druckabhängig arbeitendes Einwegeventil (25) eingeschaltet ist.
B. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a durch gekennzeichnet, daß der Pumpe
(19) für die Speisung des Hydraulikmotors (21) des Trommelantriebes
ein druckabhängig arbeitendes Einweg-Kurzschluß-Ventil (24) parallel-geschaltet ist.
709822/0037
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