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DE2551557A1 - Einrichtung zur endabschaltung eines bildplattenspielers - Google Patents

Einrichtung zur endabschaltung eines bildplattenspielers

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Publication number
DE2551557A1
DE2551557A1 DE19752551557 DE2551557A DE2551557A1 DE 2551557 A1 DE2551557 A1 DE 2551557A1 DE 19752551557 DE19752551557 DE 19752551557 DE 2551557 A DE2551557 A DE 2551557A DE 2551557 A1 DE2551557 A1 DE 2551557A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
playback
output
signals
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752551557
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Lynn Baker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Publication of DE2551557A1 publication Critical patent/DE2551557A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing

Landscapes

  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)
  • Television Signal Processing For Recording (AREA)

Description

ECA 89t0e8 Dr.-lng. Ernst Sommerfeld
Brit. Serial Βίο* 49 92ί>/?4 p^f^SL
Piled: WmremToeT 48, 1972I- DJpi.-Jng. Wciigsna Houstar
β München 8£i, Postfach 8606M
EGA Corporation Hew York, N. Y., V. St.v.A.
Einrichtung zur Endabschaltung eines Bildplattenspielers
Me Erfindung betrifft allgemein Abspieleinrichtungen für Aufzeichnungsplatten und bezieht sich speziell auf Anordnungen, welche nach beendeter Abtastung der aufgezeichneten Information den Betrieb der Abspieleinrichtung abschalten.
In der USA-Patentschrift 3 84-2 19* ist ein System zum Aufzeichnen und zum Abspielen von Bildplatten beschrieben, in denen die aufgezeichnete Information in Form Geometrieänderungen des Bodens einer spiralförmigen Aufzeichnungsrille erscheint. Die Rille befindet sich in der Oberfläche eines plattenförmigen Substrats, die von einer leitenden Schicht und einem darüberliegenden dielektrischen Überzug bedeckt ist. In die Aufzeichungsrille greift eine Abtastnadel, die eine leitende ' Elektrode an einem Träger aus Isoliermaterial enthält. .Die Nadel sitzt an einem Abtastarm, der sich seinerseits in einem Gehäuse befindet, welches in radialer Richtung (bezüglich des die Aufzeichnungeplatte tragenden rotierenden Drehtellers) angetrieben wird, damit die Nadel mit im wesentlichen gleichbleibender Stellung den aufeinanderfolgenden Windungen der
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Plattenrille folgen kann. Die Nadelelektrode bildet gemeinsam mit den Schichten der Platte eine elektrische Kapazität, die sich bei drehender Platte entsprechend den Geometrionndorun-RGii des unter der Nadelelektrode vorbo!laufenden üillonbodono· ändert. Eine mit der Nadelelektrode gekoppelte Abnohmerschaltung setzt diese Kapazitätsänderungen in elektrische Signaländerungen um, die für die aufgezeichnete Information charakteristisch sind.
Bei einer zweckmässigen Ausführungsform des vorstehend beschriebenen kapazitiven Bildplattensystems besteht die aufgezeichnete Bildinformation aus einer Trägerwelle, die mit einem Fernsehsignalgemisch frequenzmoduliert ist und am Rillenboden in Form aufeinanderfolgender Wechsel zwischen einer maximalen und einer minimalen Bodentiefe erscheint.
Bei PlatiHispielern des vorstehend beschriebenen Typs ist es hinsichtlich der Plattenwechsel zweckmässig, eine Einrichtung vorzusehen, die feststellt, wann die Abtastvorrichtung den Endabschnitt der aufgezeichneten Bildinformation durchlaufen ftfc, sowie eine Einrichtung, die aufgrund einer solchen Peststellung die Verfolgung einer Rille beendet und die Abtastvorrichtung in eine Ruhestellung außerhalb des Drehtellers zurückbringt. Die vorliegende Erfindung ist auf eine Anordnung gerichtet, die eine solche Endabschaltung mit Hilfe von im Abspielgerät vorgesehenen Schaltungen und eines "Aufzeichnungsende"-Signals durchführt, welches mehrere Rillenwindungen belegt, die der das letzte Stück der aufgezeichneten Bildinformation enthaltenden Rillenwindung folgen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Identifizierung des "Abspielendes" mittels einer Einrichtung , die auf Ausgangssignale einer Synchronsignal-Abtrennstufe und eines Geräuschsperre-Signalgenerators (Squelch- ■ Signalgenerator) im Abspielgerät anspricht. Die Identifizie-
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rungseinrichtung erzeugt ein Ausgangssignal, wenn für die Dauer einer gegebenen und im Vergleich aa einem Teilbildintervall langen Zeitspanne (z.B. 150 Millisekunden) weder abgetrennte Synchronsignale noch Squelchsignale erscheinen. Anhand dieser Kriterien wird ein Ausgangssignal der Abnehmerschaltungen des Plattenspielers, welches aufgrund eines Aufzeichnungsende-Signals in Form nicht-abweichender Trägerwellen einer innerhalb des normalen Bildträger-Hubbereichs liegenden Frequenz erzeugt wird, zixverlässig von Ausgangssignalen der Abnehmerschaltungen unterschieden, die unter allen anderen Bedingungen des Abspielbetriebs auftreten. In einer typischen Ausführungsform dient das Ausgangssignal der Identifizierungseinrichtung dazu, 1) die Antriebseinrichtung für die Vorwärtsbewegung des Abtastergehäuses abzuschalten, 2) eine Einrichtung zur schnellen Rückbewegung des Abtastergehäuses einzuschalten, 5) die Nadel aus ihrer Abtaststellung zu bringen.
Der SqueIchsignalgenerator, auf den die Identifizierungseinrichtung anspricht, sei vorteilhafterweise ähnlich ausgebildet, wie es in der am 26. Juni 1975 auf den Namen A. Baker eingereichten USA-Patentanmeldung Nr. 590,484 beschrieben ist. Bei diesem Generator erfolgt die Erzeugung eines Squelchsignals (d.h. eines die Geräuschsperre auslösenden Signals) zum einen als Antwort auf ein Ausgangssignal eines Fehlerde-.tektors, der Abweichungen der Augenblicksfrequenz am Eingang des Bildträger-FM-Demodulators des Abspielgeräts von einem vorgeschriebenen Bildträger-Hubbereich überwacht, und zum anderen als Antwort auf die Anzeige einer gesteuerten Herausnahme der Abtastnadel aus einer Abspielstellung.
Die Synchronsignal-Abtrennstufe, auf welche die Identifizierungseinrichtung anspricht, ist zweckmässigerweise in den signalverarbeitenden Schaltungen des Abspielgeräts so angeordnet, wie es in der am 26. Juni 1975 auf den Namen A. Baker eingereichten USA-Patentanmeldung Nr. 590,485 beschrieben ist.
1 . · . 609821/0930 - * -
Bei der dort offenbarten Anordnung wird das AuBp;anp;ss5p;nnl eines die Farbartsignale unterdrückenden Kammfilters vor noinor Zuführung zum Eingang der Synchronsignal-Abtrennstufe einer Videofrequenz-Nachentzerrung unterworfen, und die Kammfilterschaltung ist mit einer Störungskompensierenden Einrichtung verbunden, welche im Fall einer gestörten Abtastung ein gespeichertes Signal als Ersatz einfügt.
Einzelheiten, weitere Ziele und Vorteile der Erfindung werden nachstehend an Hand von Zeichnungen erläutert:
Figur 1 zeigt teilweise aufgebrochen eine Draufsicht auf einen Teil des Aufbaus eines Bildplattenspielers, bei dem die vorliegende Erfindung angewendet v/erden kann;
Figur 2 zeigt in Blockform eine Schaltungsanordnung für den Bildplattenspieler nach Figur 1, die eine Steuereinrichtung für die Endabschaltung gemäß der Erfindung enthält;
Figur 3 zeigt das Schaltbild einer Anordnung zur Identifizierung des Abspielendes bei der Einrichtung nach Figur 2 gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung.
In Figur 1 ist eine Aufzeichnungsplatte 4 zu erkennen, bei der es sich beispielsweise um eine Bildplatte des in der oben genannten USA-Patentschrift 3 842 194 beschriebenen Typs handelt. Die Platte 4 wird im gezeigten Fall gerade abgespielt, sie liegt auf einem sich über einer Laufwerkplatine 7 drehenden Drehteller 5, wobei ihr Mittelloch auf einem Zapfen 6 zentriert ist. An einem Ende eines Abtastarms 12 sitzt eine Abtastnadel 11, die mit ihrer Spitze in die Aufzeichnungsrille der Platte greift. Der Abtastarm 12, bei dem es sich beispiels-
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weise um den in der USA-Patentanmeldung Nr. 522,814+(eingereicht am 12. November 1974- auf den Namen Byron K. Taylor) beschriebenen Typ handelt, ist mit seinem anderen Ende (nicht dargestellt) schwenkbar innerhalb eines Gehäuses 9 aufgehängt.
Das Gehäuse 9 ist an einem Halter 10 befestigt, der sich durch einen Schlitz 8 in der Laufwerkplatine 7 erstreckt. Unterhalb der Platine 7 befindet sich ehe Vorrichtung (nicht dargestellt), mittels derer das Gehäuse 9 über den Halter 10 wahlweise angetrieben werden kann. Die Antriebsvorrichtung habe beispielsweise die in der USA-Patentschrift 3 ^70 320 beschriebene Form, welche die Wahl folgender Antriebsarten zuläßt: a) Radialantrieb in Vorwärtsrichtung ("f" in Figur 1) mit einer ersten sogenannten "Abspielgeschwindigkeit", die bezüglich der Drehzahl des Drehtellers so abgestimmt ist, daß die Nadel den aufeinanderfolgenden V/indungen der Aufzeichnungsrille in im wesentlichen konstanter Stellung folgen kann; b) Radialantrieb in Richtung "f" mit einer zweiten sogenannten "Schnellvorlaufgeschwindigkeit", die höher als die Abspielgeschwindigkeit ist; c) Radialantrieb in entgegengesetzter Richtung ("r" in Figur 1) mit einer sogenannten "Schnellrücklaufgeschwindigkeit", die mit der Schnellvorlaufgeschwindigkeit vergleichbar ist. Mit der gestrichelten Darstellung 91 ist eine Ruhestellung für das Gehäuse 9 gezeigt, bei der es sich außerhalb des Drehtellers 5 befindet, um eine Aufzeichnungsplatte auflegen oder abnehmen zu können.
Im Gehäuse 9 befindet sich ferner ein Rotor 15» an dem ein krummer Hebel 14 befestigt ist. Ein Teil des Hebels 14 greift unter den Abtastarm 12 und zwar an einer zwischen den Enden des Arms liegenden Stelle. Der Rotor 15 läßt sich mittels eines an ihm befestigten Seils 16 drehen, wodurch der Krummhebel zwischen folgenden Stellungen bewegt werden kann: 1) einer abgesenkten Stellung, bei welcher der Abtastarm 12 nach unten in eine Abspielposition schwenken kann, wo das Ende der an ihm befestigten Nadel so weit durch eine Öffnung 13 im Boden des Gehäuses 9 ragt, daß die Spitze der Nadel 11 in die RiIUe der Platte 4 greift, und 2) einer angehobenen Stellung, bei +P 25 50 399.5
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welcher die Nadel aus der Rille herausgehoben und in das Gehäuse 9 zurückgezogen ist.
Mit der gestrichelten Linie "e" auf der Oberflächecbr Platte ist ein Ort angedeutet, wo im typischen Fall diejenige Windung der Aufzeichungsrille verläuft, die das letzte Stück der aufgezeichneten Bildinformation enthält. In den nachfolgenden Windungen der Plattenrille, die sich an den Ort "e" fortschreitend nach innen anschließen, ist ein "Aufzeichnungsende"-Signal untergebracht, wie es waiter oben beschrieben wurde·
In Figur 2 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, die in Verbindung mit dem Bildplattenspieler nach Figur 1 verwendet werden kann. Gemäß Figur 2 wird während des Abspielens einer Bildplatte ein aufgezeichnetes Signal durch die Abnehmerschaltungen 21 wiedergewonnen, die beispielsweise gemäß der USA-Patentschrift 3 872 240 ausgebildet sein können. Die Plattenaufzeichnung habe beispielsweise eine solche Form, daß das wiedergewonnene Signal (während des Durchlaufens von Rillenwhdungen bis zum Ort "e") normalerweise einen frequenzmodulierten Bildträger enthält, dessen Augenblicksfrequenz sich innerhalb eines festen Hubbereichs (z.B. 3»9 his 6,9 MHz) entsprechend der Amplitude eines Farbfernsehsignalgemischs ändert, welches ein Frequenzband (z.B. 0-3 MHz) unterhalb des besagten Hubbereichs belegt und alle Informationen zur Wiedergabe einer Folge von Farbbildern enthält. Während des Durchlaufens der dem Ort "e" nachfolgenden Rillenwindungen besteht das wiedergewonnene Signal normalerweise aus einer Trägerwelle stetiger oder stationärer (d.h. nicht-ausgesteuerter) Frequenz innerhalb des besagten Hubbereichs. Für die Frequenz dieses Aufzeichnungsende-Signals wird beispielsweise ein Wert gewählt, welcher derjenigen Frequenz entspricht, die der Träger normalerweise zur Darstellung des "Schwarzwerts" hat (z.B. 5 MHz).
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Ein Bandfilter 31, dessen- Durchlaßbereich den B Ilubbereich und einen angemessenen Toil seiner fSoitenböndor umfaßt, läßt die im Auegnngssignal der Abnehmorschnltunp; 21 orschoinenden Komponenten dos frequenzmoöulzorton B:i 1 rl — trägors zu einem Begrenzer 32 durch. Dan Aur.^nnRsni^nnl dor; Begrenzers wird auf einen Nulldurchgangsdetektor 35 gegeben. Dieser Nullduictgangsdetektor kann aus bekannten Schaltungen bestehen, die bei o'edem Nulldurchgang des begrenzten frequenzmodulierten Eingangssignal einen Ausgangsimpuls fester Amplitude, Breite und Polarität erzeugen. Die Ausgangsimpulse des Nulldurchgangsdetektors 35 werden einem Tiefpaßfilter 37 zugeführt, dessen Durchlaßbereich im wesentlichen dem von der aufgezeichneten Fernsehinformation belegten Frequenzband (z.B. 0.-3 MHz)entspricht.
Der Nulldurchgangsdetektor 35 und das Tiefpaßfilter 37 bilden einen FM-Demodulator vom sogenannten Impulszählertyp, der am Ausgang ein Fernsehsignalgemisch entsprechend der Modulation des FM-Eingangssignals liefert. Die aus der Platte wiedergewonnene Fernsehinformation sei beispielsweise ein Farbfernsehsignalgemisch mit sogenanntem "eingelagertem Farbträger", w±> es in der USA-Patentschrift 3 872 4-98 offenbart ist.
Zum Zwecke der Erläuterung sei . angenommen, daß dieses mit eingelagertem Farbträger aufgezeichnete Farbfernsehsignalgemisch folgende Merkmale hat:
1. Farbträgerfrequenz ffe=» ~ip fH, d.h. ungefähr 1,53 MHz, falls die Zeilenfrequenz f^ der USA-Farbfernsehnorm entspricht ;
2. Farbartsignal als Summe zweier um 90° zueinander versetzter Farbträgerphasen, deren eine mit dem Rot-Farbdifferenzsignal R-Y und deren andere mit dem Blau-Farbdifferenzsignal B-Y von jeweils 0 - 500 KHz Bandbreite amplitudenmoduliert.ist, wobei obere und untere Seitenbänder gleicher Breite (500 KHz) bewahrt werden und der Träger unterdrückt ist; "
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3. Leuchtdichtesignal Y mit einer von 0-3 MHz reichenden Bandbreite;
4. Farbsynchronsignale in Form von Schwingimpulsen der Frequenz des eingelagerten Farbträgers (f-u)i die mit Bezugsphase ind Bezugsamplitude während der hinteren Schwarzschulter der Horizontalsynchronimpulse erscheinen (und,
abgesehen von der Frequenz, in allem den Farbsynchronimpulsen der NTSO-Norm entsprechen).
Auf das Ausgangssignal des Nulldurchgangsdetektors 35 spricht außerdem ein Fehlerdetektor 61 an, der beispielsweise von dem in der USA-Patentanmeldung Nr. 477,iO2+(eingereicht am 6.Juni 1974-auf den Namen J.K. Clemens) beschriebenen Typ sein kann. Vom Fehlerdetektor 61 abgegebene Fehleranzeigeimpulse werden über einen Impulsdehner 62 einem Umschalt-Steuergenerator 67 zugeführt, der Signale zur Steuerung des Schaltzustandes einer elektronischen Umschalteinrichtung 39 erzeugt. Bezüglich näherer Einzelheiten des Impulsdehners und einer geeigneten Anordnung zur Realisierung der Funktionen des Generators 67 und der Umschalteinrichtung 39 sei auf die USA-Patentschrift 3 909 518 verwiesen.
Die elektronische Umschalteinrichtung 39 kann alternativ entweder einen Signalweg von einer ein "Normalsignal" führenden Eingangsklemme N zur Ausgangsklemme 0 oder einen Signalweg von einer ein "Ersatzsignal" führenden Eingangsklemme S zur Ausgangsklemme 0 durchschalten. Die Umschaltung zwischen dem "Normalsignal" und dem "Ersatzsignal" erfolgt unter Steuerung durch das Ausgangssignal des Umschalt-Steuergenerators 67, welches dem Steuereingang V/ der Umschalteinrichtung 39 zugeführt wird.
Die Ausgangsklemme 0 der Umschalteinrichtung 39 ist mit dem Modulationseingang eines Amplitudenmodulators 41 verbunden. +P 25 25 365.0
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Das "Normalsignal" für die Umschalteinrichtimp; 39 (d.h. dnn an der Eingangsklemme N angelegte Signal, welches während den Normalbetriebs des Bildplattenspielers von dort zum Modulntionseingang des Modulators 41 gegeben wird) ist dan Fernsehsignalgomisch vom Ausgang des Tiefpaßfilters 37· Das Ersatzsignal an der ^schalteinrichtung 39 (d.h. das an die Eingangnklemme S gelegte Signal, welches während einer "fehlerverdeckenden" oder "Ersätze-Betriebsart des Plattenspielers von dieser Klemme zum Modulationseingang des Modulators 41 gegeben wir) ist ein verzögertes Fernsehsignalgemisch, welches auf eine weiteruiten beschriebene Weise gewonnen wird.
Der Amplitudenmodulator 41 moduliert die Amplitude von '.Drägerwellen, die aus einer Trägerschwingungsquelle 43 zugeführt werden, mit den von der Ausgangsklemme O der Umschalteinrichtung kommenden Signalen. Der Amplitudenmodulator 41 ist zweckmässigerweise ein einfachsymmetrischer Modulator, der gegenüber dem Modulationssignal abgeglichen oder symmetrisch ist. Die Nennfrequenz f der aus der Quelle 43 kommenden Trägerwellen int gleich der Summe der Frequenz f, des eingelagerten Farbträgers und der am Ausgang gewünschten Farbträgerfrequenz f . Die Nennfrequenz f beträgt beispielsweise 325 fxT oder ungefähr
c ri.
5,11 MIIz (falls die am Ausgang gewünschte Farbträgerfrequenz der NTSC-Farbträgerfrequenz von —£-2. f oder ungefähr 3,58 MHz entspricht).
Zweckmässigerweise wird die Frequenz der vom Oszillator 43 gelieferten Trägerwellen veranlaßt, im selben Maß um die oben genannte Nennfrequenz zu schwanken, wie die Frequenzen des während des Abspielens der Platte wiedergewonnenen Fernsehsignalgemischs "zittern". Zu diesem Zweck kann die Schwingungsquelle 43 als phasensynchronisierte Schleife ausgebildet sein, wie es in der USA-Patentschrift 3 872 497 beschrieben ist.
Die amplitudenmodulierte Trägerwelle vom Ausgang des Modulators 41 wird auf den Eingang einer Kammfilteranordnung 51 gegeben,
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dio z.B. ähnlich ausgebildet soin kann, wie on in dor UiSA-Patentanmeldung Nr. 570,325 (eingereicht am 21. April 1975 auf den Namen J.G. Amery) beschrieben ist. Die iit geeigneten Demodulations schaltungen versehene Kammfilteranordnung 51 erzeugt an drei Ausgängen drei verschiedene Signale: a) an einem Ausgang 0 ein abgetrenntes Farbartsignal in dem für das endgültige Signalgemisch gewünschten oberen Bereich des Frequenzbandes, welches sich für die Zuführung zu einer ein Ausgangssignalgemisch bildenden Schaltung (Addierstufe 57) eignet; b) am Ausgang L ein abgetrenntes Leuchtdichtesignal; c) ein verzögertes Fernsehsignalgemisch, welches als "Ersatzsignal" der Eingangsklemme S der Umschalteinrichtung 39 zugeführt wird.
Das am Anschluß L erscheinende Leuchtdichte signal wird einer Nachentzerrungsschaltung 53 zugeführt, welche komplementär zu der beim Aufzeichnen der Platte eingeführten Vorverzerrung eine Abschwächung hochfrequenter Komponenten des Leuchtdichtesignals bewirkt. Das Ausgangssignal der Nachentzerrungsschaltung 53 wird einer Klemmschaltung 55 zugeführt, in welcher die Gleichstromkomponente des Leuchtdichtesignals wiederhergestellt wird. Bei der Schaltung 55 handle es sich beispielsweise um eine getastete Klemmschaltung, die durch periodische, zeüenfrequente Tastimpulse gesteuert wird, welche zeitlich mit periodischen Intervallen zusammenfallen, in denen das Leuchtdichtesignal eine als Bezugswert verwendbare Amplitude hat (z.B. während des Erscheinens der Horizontalsynchronimpulsspitzen).
Das geklemmte Ausgangssignal der Schaltung 55 bildet den Leuchtdichteeingang für &e Addierstufe 57, die dieses Eingangssignal mit dem im oberen Band liegenden Farbartsignal vom Ausgang des Anschlusses G addiert, um ein ausgangsseitiges Farbfernsehsignalgemisch zu bilden, welches sich zur Ansteuerung eines Farbfernsehempfängers eignet. Wenn der Empfänger über sbine Λη-
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tcnnonanschlüsse angesteuert worden soll, dnrm knnn dnn Λυπ-gnngssignal der Addierstufe 57 dem Videooinfjnnp; oiner fiend oeinrichtung zugeführt werden, wie sie beispielswoiaoin der USA-Patentschrift 3 775 555 beschrieben ist.
Die Abspieleinrichtung nach Figur 2 enthält ferner eine Synchronsignal-Abtrennstufe 58? die das Ausgangssignal der ITachentzerrungsschaltung 53 empfängt und dazu dient, die zur Ablenksynchronisierung vorgesehenen Komponenten von dem die Bildinformation enthaltenden Komponenten des Leuchtdichteausgangs der Kammfilteranordnung zu trennen. Ein Ausgangssignal der Abtrennstufe 58 wird einem Klemmtastimpuls-G-enerator 59 zugeführt, um die Erzeugung der Tastimpulse für die oben genannte getastete Klemmschaltung 55 zeitlich genau zu steuern. Nähere Einzelheiten einer geeigneten Anordnung zur Durchführung der Funktionen der Abtrennstufe 58 und des Generators 59 sind in der oben genannten USA-Patentanmeldung Nr. 590,485 beschrieben.
Die Schaltungsanordnung nach Figur 2 enthält ferner einen SqueIch-Signal-Generator 70, der zweckmässigerweise den in der oben genannten USA-Patentanmeldung Nr. 590,4-84- beschriebenen Aufbau hat. Der Generator 70 empfängt an einem Eingang einen gedehnten Fehleranzeigeimpuls vom oben erwähnten Impuls-, dehner 62 und an einem zweiten Eingang 'ein Steuersignal vom Ausgang P einer Plattenspieler-Steuereinheit, welches auch zur Beaufschlagung einer Wiedergabelauf-Steuervorrichtung 73 und. aner ^adelabsenk-Steuervorrichtung 75 für den Plattenspieler dient.
Wenn der Bildplattenspieler im "Abspielbetrieb" arbeiten soll, dann liefert die Steuereinheit 71 an der Ausgangsklemme P eine Einechaltspannung, welche die Wiedergabelauf-Steuervorrichtung 73 und die Nadelabsenk-Steuervorrichtung 75 betätigt. Hierauf spielt sich im Mechanismus nach Figur 1 folgendes ab: a) der Rotor 15 und der Krummhebel 14 werden so gedreht, daß der Abtastarm 12 nach unten in eine Position schwenken kann,
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box welchor die Spitzo dor Nadel 11 in die Plottonr-illo greift; b) oinc Antriebsvorrichtung wird dorart mit dow Halter 10 gokoppelt, daß das Gehäuse 9 eine Radinlbowogunp; in Vorwärtπrichtung "Γ" erfährt, und zwar mit einer solchen Geschwindigkeit, daß die Nadel in im wesentlichen gleichbleibender Ausrichtung der Aufzeichnungsrille folgt.
Für andere Betriebsarten (z.B. Pause, Suche usw.) der Schaltungsanordnung nach Figur 2 liefert die Plattenspieler-Steuereinheit 71 an ihrer Ausgangsklemme P eine Abschaltspannung, die dazu dient, die Wiedergabelauf-»Steuervorrichtung 73 und
die Nadelabsenk-Steuervorrichtung 75 abzuschalten. Bei einer solchen Abschaltung spielt sich im Mechanismus nach Figur 1 folgendes ab: a) der Rotor 15 wird in entgegengesetzter Richtung verdreht, so daß der Abtastarm 12 durch den Krummhebel 14-angehoben und die Nadel 11 aus der Plattenrille herausgenommen wird; b) das Gehäuse 9 und der Halter 10 werden von der Antriebsvorrichtung, welche die radiale Vorwärtsbewegung mit der normalen Abspielgeschwindigkeit hervorruft, abgekuppelt.
Die Plattenspieler-Steuereinheit 71 hat noch weitere Ausgänge FF und FR, deren einer mit einer Schnellvorlauf-Steuervorrichtung 77 und deren anderer mit einer Sehnellrücklauf-Steuervorrichtung 79 verbunden ist. Diesen Ausgängen werden selektiv Einschaltspannungen zugeführt, wenn andere Betriebsarten als der normale Abspielvorgang gewünscht werden. Wenn an der Klemme FF eine Einschaltspannung erscheint, dann wird mit dem Halter 10 (Figur 1) eine Antriebsvorrichtung gekoppelt, welche das Gehäuse 9 radial in Vorwärtsrichtung "f" mit einer Geschwindigkeit bewegt, die höher als die oben genannte Abspielgeschwindigkeit (Wiedergabelauf) ist. Wenn an der Klemme FR ein Einschaltpotential erscheint, dann wird der· Halter mit einer Antriebsvorrichtung gekoppelt, die das Gehäuse 9 in Rückwärtsrichtung "r" mit einer Geschwindigkeit bewegt, die höher ist als die genannte Abspielgeschwindigkeit.
ρ η Q R ? 1 / 0 ^ Π
Der Squelchnignalgenerator 70 erzeugt an seiner Aur.r. klemme SQ immer dann ein Squelchsignal, wenn ein vom Irnpulndehner 62 zugoführter gedehnter Itehleranzeigeiinpulr; lHnp;or dauert als eine gegebene, gegenüber einnm 7.c; :i. 1 on ή nt; η rvn Π lange Zeitspanne (z.B. 50 Millisekunden). Der Generator 70 liefert ferner immer dann im wesentlichen sofort ein ßouelchsignal an seiner Klemme SQ, wenn die oben Renannte Abschaltspannung an der Klemme P erscheint. Die an der Klemme ΠΟ erzeugten Squelchsignale werden der Addierstufe 57 zugeführt, um sie für den Durchgang von Signalinformationen zu sperren. Wenn an der Klemme SQ kein Squelchsignal erzeugt wind, darm kann die Addierstufe 57 ein Ausgangs-Fernsehsignalgomisch erzeugen, indem sie die JiJingangssignale summiert, welche von der Klemme 0 und vom Ausgang der Klemmschaltung 55 kommen.
Gemäß den Prinzipien der Erfindung enthält die Schaltungsanordnung nach Figur 2 zusätzlich, eine Identifizierungsschaltung 80, die das Ende der Aufzeichnung identifiziert. Die Schaltung 80 empfängt das an der Klemme SQ erscheinende Ausgangssignal des Squelchsignalgenerators 70 und ein an einer Klemme SS erscheinendes Ausgangssignal der Abtrennstufe 5^· Die Idontifizierungsschaltung 80 liefert immer dann ein Abspiclende-Steuersignal (Endabschaltungssignal), wenn Squelchsignale von der Klemme SQ und Synchronsignale von der Klemme ilS ehe vorbestimmte Zeit lang (z.B.- 150 Millisekunden) ausgeblieben sind. Diese vorbestimmte Zeit ist zweckmässigerweise lang gegenüber der Verzögerung (z.B. 50 Millisekunden) zwischen dem Erscheinen eines lehleranzeigeimpulses und dem daraufhin erzeugten Snuelchsignal. Die vorbestimmte Zeit ist zweckmässip;erweise kurz gegenüber der Dauer (z.B. 8 Sekunden) des "Aufzeichnungsende"-Signals auf der Platte 4-.
Die Plattenspieler-Steuereinheit 71 reagiert auf das Erscheinen eines Abspielende-Steuersignals vom Ausgang der Identifizierungsschaltung 80, indem sie in einen Zustand zur Still-
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setzung des Plattenspielers gerät. In diesem Zustand erzeugt sie an der Klemme P eine Abschaltspannung zur Absclmltung dar Wiedergabelauf-Steuervorrichtung 73 und der Nadelnbscnk-Steuorvorrichtung 75 und an der Klemme I1R eine Einr>chnltspannung zur Aktivierung der ßchnellrücklauf-Steuervorrichtung 79. Zweckmässigerweise enthält die Steuereinheit 71 noch geeignete Anordnungen, um den einmal begonnenen Stillsetzbetrieb auch nach dem Ende des Abspielende-Steuersignals so lange v/eiterlaufen zu lassen, bis dsr Sehnellrücklauf das Gehäuse 9 in die Ruheposition (91) gebracht hat.
Die Figur 3 zeigt das Schaltbild eiier speziellen Schaltungsanordnung, die vorteilhafterweise zur Realisierung der Identifizierungsschaltung 80 nach Figur 2 verwendet werden kann. Diese Schaltung 80 enthält einen Eingangstransistor 103 vom pnp-Typ, dessen Emitter direkt mit einer positiven Potentialquelle und dessen Kollektor über einen Widerstand 106 mit einer negativen Potentialquelle verbunden ist. Zwischen Basis und Emitter des Transistors 103 ist ein Widerstand 102 geschaliet. Die Basis des Transistors 103 ist ferner über einen Widerstand 101 mit der Ausgangsklemme SQ des SqueIchsignalgenerators 70 verbunden, md über die Reihenschaltung eines Kondensators 105 und eines Widerstands. 104· an die Ausgangsklemme SS der Abtrennstufe 58 (Figur 2) angeschlossen.
Von der Schaltungsanordnung des Squelchsignalgenerators 70 ist nur ein Teil in Figur 3 dargestellt, und zwar ein Ausgangstransisto? 90 vom pnp-Typ, dessen Emitter direkt mit der negativen Potentialquelle und dessen Kollektor über einen Widerstand 91 mit der positiven Potentialquelle verbunden int. Die Ausgangsklemme SO int direkt an den Kollektor des Transistors 90 angeschlossen. Wenn der Basis des Transistors 90 ein Einschaltpotential angelegt wird (z.B. mittels einer Schaltung nach der bereits erwähnten USA-Patentanmeldung Nr. 590,4-84- zum Zwecke der Erzeugung eines Sque Ich-Signals), dann wird der Transistor 90
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leitend, und das Potential an der Klemme GQ fällt auf fins Potentini dor negativen Potontialquollo at>. Unter dienen Bedingungen, d.h. bei der Abgabo eines fJquolchnignnlr:, wird die Basis-Emitter-Strecke des Transistors 102 in Durchlaßrichtung gespannt, so daß dieser Transistor leitend wird.
Die vom Ausgang der Abtrennstufe 58 kommenden abgetrennten Ablenksynchronimpulse erscheinen an der Klemme SG und werden über den Kondensator 105 und den Widerstand 104- auf die Basis des Transistors 105 gekoppelt. Hierbei handelt es sich um negativ gerichtete Impulse ("s"), die eine so hohe Amplitude haben, daß während des Erscheinens jedes Impulses "s" der Transistor 103 leitend ist. Wenn weder Synchronimpulse an der Klemme SS noch Squelchsignale an der Klemme SQ erscheinen, dann ist der Transistor 103 gesperrt.
Zwischen Kollektor und Emitter des Transistors 103 liegt ein Kondensator 107. Bei gesperrtem Transistor 103 erfolgt"eine relativ langsame Aufladung des Kondensators 107 über den Widerstand 106, wobei das Potential am Kollektor des Transistors 103 in Richtung auf das Potential der negativen Potentialnuelle absinkt. V/enn der Transistor 103 leitet, wird der Kondensator 107 schnell entladen, wobei das Potential am Kollektor des Transistors 103 schnell auf das Potential der positiven Potentialquelle ansteigt.
Mit dem Kollektor des Transistors 103 ist ferner die Kathode einer Diode 108 verbunden, deren Anode mit der Basis eines Ausgangstransistors 110 vom pnp-Typ verbunden ist. Der Emitter des Transistors 110 liegt direkt an einem Punkt mit Hassepotential, und sein Kollektor ist über die Reihenschaltung zweier Widerstände 111 und 112 mit der negativen Potentialquelle verbunden. Der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 111 und 112 bildet die Aungangsklemme der Identifizierungsschaltung 80. Ein Widerstand 109 ist der Basis-Emitter-'Strecke des Transistors 110 pnrallelgeschaltet.
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Während der Perioden der Leitfähigkeit des Transistors 103
ist die Diode 108 in Sperrichtung gespannt und der Aungangr;-transistor 110 gesperrt. V/enn die Leitfähigkeit des Tmnrn r;torn 103 aufhört, dann beginnt die Aufladung des Kondensators 10r/ über den Widerstand 106. Wenn der Transistor 103 solange gesperrt bleibt, daß die Ladung des Kondensators 107 auf einen Wert ansteigen kann, bei welchem das Potential am Kollektor
des Transistors 103 negativ wird und somit die Diode 108 und die Basis-Emitter-ßtrecke des Transistors 110 in Durchlaßrichtung gespannt werden, dann beginnt der Transistor 110 zu leiten, und das Potential am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 111 und 112 steigt in Richtung auf das Massepotential an. Die Plattenspieler-Steuereinheit 71 (Figur 2) reagiert
auf diese Potentialänderung damit, daß sie den Plattenspieler im oben beschriebenen Stillsetzungsbetrieb festhält.
Da der Transistor 103 bei jedem an der Klemme SS erscheinenden Synchronimpuls leitend gemacht wird, braucht man lediglich die Ladezeitkonstante für den Transistor 107 wesentlich langer als ein Zeilenintervall zu wählen, damit sichergestellt, ist, daß die Identifizierungsschaltung 80 wahrend des normalen Abspielens der aufgezeichneten Bildinformation nicht fälschlich ein Abspielende anzeigt. Bei einer solchen Wahl der Zeitkonstanten verhindern die mit Zeilenfrequenz wiederkehrenden Synchronimpulse, daß das Potential am Kollektor des Transistors 103 auf einen Wert abfallen kann, bei welchem der Transistor 110 eingeschaltet wird.
Unter den erwünschten Betriebsarten für einen Bildplattenspieler nach den Figuren 1 und 2 gibt es mehrere (z.B. Pause, Vorwärtssuche, Rückwärtssuche) bei denen die Nadel 11 ihre
abgesenkte Abspielstellung, bei der sie sich in Kontakt mit
der Plattenrille befindet, verlassen muß. Die Wahl einer dieser Betriebsarten führt dazu, daß über längere Zeit (z.B. langer als die von einem Aufzeichnungsende-Signäl beanspruchte Zeit-
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spanne) kein Fernsehsignalgemisch von dor Abnchrnerschaltunr; ?A wd edergewonnen v?ird. Wenn die Identifizierungsschaltung für das Abspielende nur auf das Ausbleiben abgetrennter Synchronimpulse ansprechen würde, dann würde die gewählte dor vorn Lohend genannten (keine Abtastung mit sich bringenden) Betriebsarten ungewollt vorzeitig beendet werden, weil das fortdauernde Fehlen von abgetrennten Synchronimpulsen die Plattenspieler-Steuereinheit in den Zustand für den Stillsetzungsbetriob bringen würde. Da "jedoch die Identifizierungsschaltung 80 im vorliegenden Fall zusätzlich auf die Squelchsignale vom Auragang des Generators 70 anspricht, wird eine solche vorzeitige· Beendigung bestimmter Betriebsarten verhindert.
Bei dem hier beschriebenen typischen Ausführungsbeispiel für die Steuerung des Squelchsignalgenerators 70 wird der Transdsror 90 (Figur 3) praktisch sofort eingeschaltet, wenn bei der Wahl einer Betriebsart ohne Abtastung eine Abschaltspnnnunf: an der Klemme der Steuereinheit 71 erscheint, -^io hierauf über die Klemme SQ angelegte Vorspannung für den Transistor 103 stellt sicher, daß dieser Transistor während der gesamten Zeit der ohne Abtastung ablaufenden Betriebsart leitend bleibt. Hiermit wird verhindert, daß der Transistor 110 wnhrend dieser Zeit eingeschaltet wird und fälschlich ein Abspielende-Steuersignal erzeugt.
Wenn der Plattenspieler im Abspielbetrieb arbeitet, und an der Klemme P die Einschaltspannung liegt, dann-kann beim Durchfahren der die aufgezeichnete Bildinformation enthaltenden Plattenwindungen durch die Nadel unter normalen Abspielbedingungen kein fälschliches Abspielende-Steuersignal erzeugt worden, weil die periodisch wiederkehrenden Synchronimpulse "s" den Transistor 103 in der oben beschriebenen Weise periodisch einschalten. Wenn jedoch Fehler oder Störungen auftreten, dann gibt es unter Umständen Perioden, während welcher rann nicht zuverlässig mit einem periodischen Erscheinen von Synchronimpulsen an der Klemme SS rechnen kann (wiees z.B. in der oben er-
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wohnten DSA-Patcntanmoldung 577,102 beschrieben int). Holche 1'1HlIe treten insbesondere dann ein, v/cnn die Störung über mehrere Zoilenintervalle andauert, da die zur !''ehlerkoiiipensierunp; verwendete gespeicherte Vidcoinforination nach einer Folge von wiederholten Durchläufen durch die Umschalteinrichtung "39 schlechter wird. Mit der hier beschriebenen Anordnung wird jedoch eine fälschliche Erzeugung eines Abspielende-Steuersignals unter solchen langer währenden Fehlerbedingungen vermieden, weil der Squelchsignalgenerator 70 auf Fehleranzeigen langer Dauer anspricht, und der Transistor 103 der Identifizierungsschaltung 80 durch das an der Klemme SQ abgegebene Squelchsignal leitend gemacht wird. Wenn man die Zeitkonstante zur Aufladung des Kondensators 107 so wählt, daß die zum Leitendmachen des Transistors 110 notwendige Sperrzeit des Transistors 103 lang ist gegenüber der Dauer des gedehnten Fehlerimpulses zur Squelchsignalerzeugung durch den Generator 70, dann geht man sicher, daß die genannten Fehlerbedingungen bei der Abtastung nicht zur fälschlichen Erzeugung eines Abspielende-Steuersignals führen. Wenn die Fehlerbedingung solcher Art ist, daß der gedehnte Fehlerimpuls eine zur Erzeugung eines SqueIchsignals ausreichende Länge erreicht, dann verhindert das Ansprechen der Identifizierungsschaltung auf das an der Klemme SQ erscheinende Squelchsignal die Abgabe eines Abspielende-Steuersignals. Wenn der gedehnte Fehlerimpuls nicht die zur Erzeugung eines Squelchsignals ausreichende Länge hat, dann erfolgt die Rückkehr zu normalen Abspielbedingungen früh genug, so daß die wiederersclieinenden Synchronimpulse an der Klemme SS die Erzeugung eines Abspielende-Steuersignals verhindern.
Die vorstehend beschriebenen Schutzmaßnahmen gegen fälschliche oder vorzeitige Erzeugung eines Abspielende-Steuersignals sollten jedoch nicht die Zuverlässigkeit beeinträchtigen, mit der ein Abspielende-Steuorsignal erzeugt wird, wenn die Nadel die das "Aufzeichnungsende"-Signal enthaltenden Rillen durchläuft, Mit der hier beschriebenen Steuereinrichtung für das Abspiel-
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ende wird diese Forderung erfüllt.
Während die Abtastnadel die das "Aufzeichnun^sende"~ßin;nal enthaltenden Rillenwindungon durchläuft, "befindet sich dor Plattenspieler im "Abspielbetrieb", und das von der .Abnehmorschaltung 21 abgeleitete Signal besteht aus einem Träger mit einer Frequenz, die innerhalb des Bildträger-Hubbereichs liegt. Unter normalen Abspielbedingungen sollten diese Umstände die Abgabe eines Squelchsignals durch den Generator 70 verhindern, weil dann eine Einschaltspannung an der KlemmS P der Steuereinheit 71 erscheint und im Fehlerdetektor 61 kein Fehlerimpuls erzeugt wird. Unterdessen sollten keine Synchronimpulse. an der Ausgangsklemme SS erscheinen, weil das durch die Abnelimerschaltung 21 aus der Aufzeichnung wiedergev/onnene Träger- . signal keine Auslenkung erfährt (d.h. nicht mit Bild-oder Synchronsignalen moduliert ist"! Das gleichzeitige Ausbleiben sowohl von Squelchsignalen als auch von Synchronimpulsen über eine angemessene Zeitdauer hat zur Folge, daß sich der Kondensator 107 bis zur Herbeiführung der Leitfähigkeit des Transistors 110 auflädt und daß ein Abspielende-Steuersignal erzeugt wird, welches die Steuereinheit 71 in einen Zustand bringt, bei dem sie den gewünschten »Stillsetzungsbetrieb voranlaßt.
Es kann jedoch vorkommen, daß die Abtrennstufe 58 während der Abtastung den Aufzeichnungsende-Signals irgendwelche Störsignale fälschlich als Synchronimpulse auffaßt, und infolgedessen an der Klemme SS irrtümlich einen Impuls erzeugt. Hierdurch könnte die Abgabe des Abspielende-Steuersignaln durch die Identifizierungsschaltung 80 hinausgezögert werden. Wenn sich eine solche irrtümliche Impulserzeugung oft genug wiederholt, dann kann die Abgabe des Abspielende-Steuersignals schließlich ganz verhindert werden. Diese Gefahr wird jedoch mit der hier beschriebenen Schaltungsanordnung verhindert, und. zwar dank ■ der kombinierten Wirkungen verschiedener Merkmale:
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1. Während des normalen Abspielens des Aufzeichnungnende-Signals führt der Ausgang der Abnehmerschaltung 21 ein. Trägersignal einer Frequenz, die vom Bandfilter 31 an einen Eingang des Begrenzers 33 durchgelassen wird, so daß am Begrenzerausgang mit Sicherheit ein relativ störungsfreies Signal erscheint. Dies steht im Gegensatz zu den Bedingungen, die dann auftreten, während die Nadel durch Rillenwindungen ohne aufgezeichnete Information läuft (z.B. wenn man als Kriterium für die Abgabe eines Abspielende-Steuersignals das vollständige Fehlen von aufgezeichneter Information hernehmen würde).
2. Dank der besonderen Stelle, an der sich dfe Abtrennstufe 5>
in der Schaltungsanordnung nach Figur 2 befindet, wirken sich die günstigen rausch-und störungsvermindernden Eigenschaften &r Kammfilteranordnung 51 und der TTachentzerrungsschaltung 53 auf das Eingangssignal der Abtrennstufe aus. Die Kammfilteranordnung unterdrückt nämlich oder dämpft sehr stark EingangsSignalkomponenten, die in eine Vielzahl beabstandeter Frequenzbänder fallen, und die Nachentzerrungsschaltung 53 schwächt irgendwelche eventuell empfangene hochfrequente Rauschkomponenten wesentlich ab.
3.In der Abtrennstufe 58 selbst können zweckmässigerweise Haßnahmen zur Unterdrückung von Störungen getroffen sein,beispielsweise mit Hilfe einer Impulsbreitendiskriminierung, wie sie in der oben genannten USA-Patentanmeldung Nr. 590,485 beschrieben ist.
Wenn während des Durchfahrens der das Aufzeichnungsende-Signal enthaltenden Rillenwindungen ein ausreichend lange dauernder Fehlerzustand eintritt, dann zögert' die Abgabe des Squelsignals vom Generator 70 die Erzeugung don Abspielende-Steuersignals durch dir* Identifizierungsschaltung P.O hinaus. Da jedoch die Ladezeitkonstante für don Kondensator
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107 so gewählt Ist, daß diß für ein Leitendmachen des Transistors 110 notwendige Sperrdauer des Transistors 103 ziemlich kurz gegenüber der Dauer ist, während welcher das Aufzeichnungsende-Signal abgenommen wird, ist die statistische Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, daß irgendwann während dieser langen Abnahmedauer ein fehlerfreies Intervall der erstgenannten Dauei« auftritt. Es wurde gefunden, daß in der Praxis die Wahl eines Zeitmaßes von 150 Millisekunden für die erstgenannte Dauer und die V/ahl eines Zeitmasses von 8 Sekunden für die Dauer des Aufzeichnungsende-Signals zu einem Zeitmaßverhältnis führt, bei welchem äußerst sicher ist, daß während des Durchfahrens der das Aufzeichnungsende-Signal enthaltenden Rillenwindungen das Abspielende-Steuersignal erzeugt wird.
Gewöhnlich ist es erwünscht, die Bildinformation, die auf einer Bildplatte des Typs nach der eingangs genannten USA-Patentschrift 3 84-2 194- aufgezeichnet ist, durch eine Tonbegleitung zu ergänzen. In der USA-Patentschrift 3 911 4-76 ist ein Bildplattensystem beschrieben, bei welchem die Plattenaufzeichnung sowohl Bild- als auch Toninformationen enthält. Die Bildinformation besteht hier aus einem ersten Träger, der mit der Amplitude eines Farbfernsehsignalgemischs frequenzmoduliert ist und im Rillenboden der Platte in Form abwechselnder Bereiche maximaler und minimaler Bodentiefe erscheht. Die Toninformation besteht aus einem zweiten Träger, dessen Frequenz wesentlich niedriger und dessen Hubbereich kleiner als beim ersten Träger ist und der mit einem Tonsignal frequenzmoduliert ist. Dieser zweite Träger erscheint in Form einer "Tastverhältnis-Modulation" der besagten Tiefenwechsel im Rillenboden. Eine weiterentwickelte Ausführungsform dieses Bildplatimsystems, wie sie beispielsweise in der USA-Patentanmeldung Nr. 522,811+(eingereicht am 12. November 197^· unter dem Namen J.K. Clemens u.a.) beschrieben ist, enthält eine mehrkanalige Tonbegleitung, wobei die genannte "Tastverhältnis-Modulation11 mit der Summe mehrerer Tonträger verschiedener Frequenzen er- +P 25 50 872.9
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folgt, deren ,jeder eine wesentlich, niedrigere und einen kleineren Hubbereich als der Bildträger hat und mit ,-jeweils einem gesonderten Tonsignal frequenzmoduliert int».
Das Abspielgerät für solche Plattenaufzeichnungen enthält einen oder mehrere Tonkanäle (die aun Gründen der Übernichtlichl-rnit in Figur 2 nicht dargestellt sind) zur Wiedergewinnung eines oder mehrerer Tonsignale, je nach der zu verwendendenden Tonwiedergabeeinrichtung.
Wenn eine "Bildplatte eine Tonbegleitung in der oben bonchrrioboricn Weise enthält, donn int das AufzaicTirmngrjondo-iiigrinl zweckmässigerweise einer Tastverhältnis-Modulation mit einem unausgesteuerten Tonträger (im Falle eines einzigen Tonkanals) oder mit dar Summe uiausgesteuerter Tonträger (im Falle mehrerer Tonkanäle) unterworfen, damit die Tonkanäle still sind, während die Abtastnadel die das Aufzeichnungsende-Signal enthaltenden Rillenwindungen durchläuft. Jeder Tonträge r-IIubbereich liegt zweckmässigerweise außerhalb des Durchlaßbereichs des Bandfilters 31.
Für die das Aufzeichnungsende-Signal darstellende Bildträgerfrequenz wurde oben als Beispiel die für den Schwarzwert charakteristische Frequenz (5 MHz) angegeben. Obwohl hier"auch andere Frequenzen genommen werden können, ist die Wahl der "Schwarzwert-Frequenz" aus folgenden Gründen besonders vorteilhaft: . ■'.··■
Λ ρ Sie liegt innerhalb des Hubbereichs des Bildträgers, so daß das Vorhandensein dieser Frequenz nicht fälschlich als Fehler (durch den Fehlerdetektor 61) interpretiert werden kann.
2. Wegen des besonderen Bildsignalpegels, dem eine solche Bildträgerfrequenz . entspricht , wird der Bildschirm (z.B. eines vom Ausgangssignal des Hattenspielers angesteuerten Farbfernsehempfängers) dunkel, während die Nadel die das AufzeichnurLgsende-Signal enthaltenden Rillenwindungen durchlauft.
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3. Die gewählte Frequenz liegt relativ nahe am niederfrequenten Ende des Bildträger-Hubbereichs, womit Aufzeichnungsprobleme wie die "Signalspurverluste" *) (die sich
am stärksten äußern, wenn die höchsten Bildträgerfronuonzcn in den kleinsten, inneren Rillenwindungen aufgezeichnet
werden) weniger ernst sind und eine störende Interferenz von ungewollten Phasenmodulationen des Bildträgers durch einen begleitenden Tonträger weniger wahrscheinlich sind als bei Frequenzen, die dem Weißpegel entsprechen.
Nachstehend v/erde.n als Beispiel geeignete Werte uid Typenbezeichnungen für die Dimensionierung der Schaltungsanordnung nach Figur 3 angegeben:
Widerstand 91 Widerstand 101 V/iderstand 102 Widerstand 104 Widerstand 106 V/iderstand 109 Widerstand 111 Widerstand 112 Kondensator 105 Kondensator 107 Diode 108 Transistor 90 Transistoren 103, 110
2.7OO 0hm
100.000 Ohm 22.000 Ohm 22.000 Ohm
I5O.OOO Ohm 22.000 Ohm 12.000 0hm 22.000 Ohm
180 Picofarad 1,2 Mikrofarad Typ 1N914
Typ 2N3904
Typ MPSA70
*) engl.i "signal track drop"
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Abspieleinrichtung für eine Aufzeichnungsplatte mit einer Spiralrille, die in einer ersten Vielzahl von Windungen aufgezeichnete Bildinformationen in Form von Trägerwellen enthält, die über einen gegebenen Frequenzhubbereich mit einem Fernsehsignalgemisch aus mindestens Ablenksynchronsignalen und Bildsignalen frequenzmoduliert sind, und v/obei eine sich an die erste Vielzahl von Windungen anschließende zweite Vielzahl von Windungen der Plattenrille eine aufgezeichnete Aufzeichnungsende-Information in Form unausgesteuerter Trägerwellen enthält, deren Frequenz innerhalb des gegebenen Hubbereichs liegt, gekennzeichnet durch:
    a) eine Abnahmeeinrichtung (21, 31, 33, 35, 37, 39» 4-1, 4-3, 51), die eine Ausgangsträgerwelle ableitet, wenn während des Abspielens der Aufzeichnungsplatte aufeinanderfolgende Rillenwindungen de Platte durchfahren wanden; ·
    b) eine auf die Ausgangsträgerwelle ansprechende Anordnung (53» 5&) zur Wiedergewinnung der in der Rille aufgezeichneten Ablenksynchronsignale;
    c) eine Anordnung (61, 62, 70), die ein Squelchsignal erzeugt, wenn im Ausgangssignal der Abnahmeeinrichtung über längere Zeit gestörte Signale erscheinen;
    d) eine Anordnung (80, 71, 73, 75), welche.das Abspielen der Aufzeichnungsplatte automatisch beendet, wenn über eine gegebene Zeitspanne sowohl Ablenksynchronsignale vom Ausgang der Wiedergewinnungsanordnung
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    als auch Bquelchsignale von der diese Signale erzeugenden Anordnung ausbleiben.
    2. Abspieleinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch:
    a) einen drehbaren Plattenteller (5) für eine Aufzeichnungsplatte;
    b) eine Abnahmeeinrichtung mit einem radial zum Plattenteller bewegbaren Abtastergehäuse (9), einem im Abtastergehäuse schwenkbar gelagerten Abtastarm (12), einer vom Abtastarm getragenen Abtastnadel (11) und mit Abnehmerschaltungen (21, 51» 35)» die mit der Abtastnadel gekoppelt sind und eine Ausgangsträgerwelle ableiten, wenn im Abspielbetrieb die Nadel aufeinanderfolgende Windungen der Plattenrille durchläuft, indem sich der Plattenteller dreht und sich das Abtastergehäuse mit einer vorbestimmten Abspielgeschwindigkeit in einer ersten aus seiner Ruhestellung fortweisenden Richtung bewegt und der Abtastarm in einer Abspielposition ist, bei welcher die Nadel in die Spiralrolle einer auf dem Plattenteller liegenden Aufzeichnungsplatte greift;
    c) einen auf die Ausgangsträgerwelle der Abnahme schaltungen ansprechenden FM-Demodulator (35) zur Erzeugung eines demodulierten Ausgangssignals;
    d) Verarbeitungsschaltungen (37, 39, 4-1, -4-5, 51, 57) zur Ableitung eines Ausgangs-Fernsehsignalgemischs aus dem demoduTLerten Ausgangssignal des FM-Dernodulators;
    e) eine mit den Verarbeitungsschaltungen gekoppelte Abtrenneinrichtung (53, 58) zum Abtrennen von Ablenksynchronsignalen von anderen Komponenten des Fernsehsignalgemischs;
    f) eine mit dem FM-Demodulator gekoppelte Abweichungcfühlschaltung (61, 62) zur Identifizierung von über
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    den gegebenen !'requenzhubbereich hinausgehenden Abweichungen der .Augenblicksfrequenz des Eingongssiprinln des Demodulators;
    g) einen auf das Ausgangssignal der Abweichungsfühlschaltung ansprechenden Squelchsignalgenerator (70), der beim Auftreten langer dauernder Abweichungen der besagten Augenblicksfrequenz ein Squelchsignal erzeugt, welches dazu verwendet wird, die Bildung des Ausgangs-Fernsehsignalgemischs durch die Verarbeitungsschaltungen zu blockieren;"
    h) einen auf die Ausgangssignale des Squelchsignalgenerators und der die Synchronsignale abtrennenden Schaltung ansprechenden Steuersignalgeber (80) zur Erzeugung eines Abspielende-Steuersignals;
    i) eine auf das Abspielende-Steuersignal ansprechende Steuereinrichtung (71*73* 75) zur Beendigung den Abspielens der Aufzeichnungsplatte.
    5« Abspieleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuersignalgeber (80) das Abspielende-Steuersignal dann erzeugt, wenn über eine gegebene Zeitspanne Ausgangssignale sowohl vom Squelchsignalgenerator (70) als auch von der die Synchronsignale abtrennenden Schaltung (58) ausgeblieben sind.
    4·. Abspieleinrichtung nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (71, 73, 75) als Antwort auf das Abspielende-Steuersignal den Abtastarm aus seiner Abspielposition zurücknimmt, die Bewegung des Abtastergehäuses in der besagten ersten Richtung beendet und eine Bewegung des Abtastergehäuses in eine zweite Richtung auf seine Ruhe-.stellung hin einleitet.
    5'. Abspieleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erzeugung der Squelchsignale folgendes enthalten: 609821/0930
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    cine auf das Ausgangssignal der Abv/eichungnfuhlscholt-urip; ansprechende Anordnung (62), die als Antwort auf die Identifizierung einer Abweichung ein Fehleranzeigesignal erzeugt, dessen Dauer über das "Ende der Abweichunpjsidenti— fizierung hinausgeht, und eine auf das !''ehleranzcigesi ansprechende Anordnung (70), welche das ßquelchsignal auslöst, wenn das Fehleranzeigesignal eine vorbestimmte Zeitspanne andauert.
    6. Abspieleinrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Zeitspanne für das Febleranzeigesignal lang gegenüber der Folgeperiode der Synchronsignale und lcurz gegenüber der vorbestimmten Zeitspanne für das gleichzeitige Ausbleiben von Ausgangssignalen ist.
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