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DE2551180A1 - Vielzweckventil - Google Patents

Vielzweckventil

Info

Publication number
DE2551180A1
DE2551180A1 DE19752551180 DE2551180A DE2551180A1 DE 2551180 A1 DE2551180 A1 DE 2551180A1 DE 19752551180 DE19752551180 DE 19752551180 DE 2551180 A DE2551180 A DE 2551180A DE 2551180 A1 DE2551180 A1 DE 2551180A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
housing
valve body
flow
multipurpose
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752551180
Other languages
English (en)
Inventor
Spaeter Genannt Werden Wird
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hankinson Corp
Original Assignee
Hankinson Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hankinson Corp filed Critical Hankinson Corp
Priority to DE19752551180 priority Critical patent/DE2551180A1/de
Publication of DE2551180A1 publication Critical patent/DE2551180A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/06Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements
    • F16K11/065Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members
    • F16K11/07Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members with cylindrical slides
    • F16K11/0716Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members with cylindrical slides with fluid passages through the valve member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description

  • Vielzweckventil
  • Die Erfindung betrifft ein Vielzweckventil zur in Abhängigkeit von verschiedenen Ventilkörperstellungen zu verwirklichenden Herstellung von Parallel-, Gegen-, Kreuzstrom-, Nebenschluß-, Drei-, Vier- sowie Mehrwege-Strömungen, ggf. unter gegenseitigem Wärmetausch zwischen diesen.
  • bs besteht ein offenes Bedürfnis nach derartigen Vielzweckventilen, die eine Einsatzmöglichkeit nach den verschiedensten Dichtungen besitzen, während es bisher nur möglich war, mit einem und demselben Ventil einigen Schaltungsmöglichkeiten zu genügen, womit man genötigt war, mehrere Ventile oder allenfalls Ventilgruppen vorzusehen, deren Bedienung eingelernt sein mußte, um insbesondere in Notfällen schnell und zuverlässig die jeweils erforderlichen Strömungswege zu verwirklichen, wobei nicht einmal im Sonderfalle die Einarbeitung der Ventilbedienung ausreichte, sondernzisätzliche Schwierigkeiten durch die räumlichen Abstände zwischen den Einzelventilen oder Ventilgruppen entstanden, zu deren zeitlicher Uberwindung nicht immer ausreichend Gelegenheit zur Verfügung stand. Insbesondere in großchemischen Anlagen zur Verarbeitung von Rohstoffen zwecks Gewinnung von Veredelungsprodukten, in Trocknungs und Entwässerungsanlagen, bei der Synthese insbesondere flüssiger Brennstoffe und überhaupt auf dem Gebiete der Installationstechnik liegt eine F(ille von Aufgaben vor, die nur mit Hilfe von Mehrzweckventilen auf wirtschaftliche Weise zu lösen sind, wobei insbesonaere auch an Erstinstallationen zu denken ist, bei denen erst anlässlich des Abschluß es der Betriebs erfahrungen und der Einarbeitung der Bedienungsmannschaft die Anordnung von Einzelventilen und Ventilgruppen zweckmäßig erscheint. Bei der Ausbildung eines derartigen Vielzweckventiles ist außerdem RUcksicht darauf zu nehmen, daß das Ventil grundsätzlich, zwecks Unäbhngigkeit von Fernsteuerungen und deren Störungen, eine Bedienung von Hand ermöglichen und bereits aus der Entfernung die Schaltstellung erkennbar machen soll, die es jeweils einniiiut, und zwar anhand seiner körperlichen struktur selbst, so aa. oie Ejedienune nicht auf die b?ntzifIerung von weiter entfernten Angaben und Naweisungen abhängig ist, die sehr oft durch Betriebsmittel, Ablagerungen auch von Schmutz und staub schlecht oder überhaupt nicht ablesbar werden.
  • Um dieser Aufgabenstellung zu genügen, kennzeichnet sich ein gemäß vorliegender Erfindung vorgeschlagenes Vielzweckventil zur in Abhängigkeit von verschiedenen Ventilkörperstellungen zu verwirklichenden Herstellung von Parallel-, Hintereinander-, Gegen-, Kreuzstrom-, Nebenschluß-, Drei-, Vier- sowie Mehrwegeströmungen,ggf. unter gegenseitigem viwärmetausch, durch einen ein Ventilgehäuse mit aneinandergereihten Leitungsanschlüssen seiner Länge nach durchsetzenden, in Längsrichtung des Gehäuses beweglich ver- und einstellbaren, steuerkantenbildenden und über Dichtungen an Führungsflächen des Gehäuses anliegenden Ventilkör.
  • per.
  • Dazu stehen verschiedene Ausführungsmöglichkeiten zur Verfügung.
  • Abgesehen davon, daß das Ventilgehäuse aus einem einzigen Stück bestehen könnte, ergeben sich Vorteile dadurch, daß es aus in seiner Längsrichtung aneinandergaeihten, ringförmigen, au3er aus zweckmäßig übereinstimmenden Endstücken, vorzugsweise aus minaestens teilweise unterschiedlichen und jeweils erforderlichet Strömungswege bildenden Zwischenstücken besteht, die zum Gehäuse etwa durch Anker, zusammengeschlossen sind. Trotzdem können die Einzelstücke unabhängig davon, ob es sich um End- oder Zwischenstücke handelt, mit der Wirkung eines einstückigen Ventilgehäuses durch Anordnung von Dichtungen zwischen den Einzelstücken vereinigt werden und dadurch schließend aufeinander folgen, daß diese Dichtungen in zum Anschlußeinzelstück vorzugsweise offen ausmündenden Hingnuten liegen.
  • Gehören die Steuerkanten vom Ventilkörper getragenen oder, etwa durch Ausnehmungen, Längs- und/oder Querkanäle, Querschnittsabsetzungen oder sonstige bekannte Maßnahmen dieser Art gebildeten orteuerkörpern an, so können in einfachster Weise die verschiedenen Strömungswege verwirkliSt werden, die ein derartiges Vielzweckventil liefern soll, ohne daß es verwickelterer Maßnahmen bedarf, zu denen es beispielsweise gehören würde, daß die Steuerkörper ihrerseits nochmals im Verhältnis zum Ventilkörper ver-, ein- und feststellbar wären.
  • Der Lösung der zusätzlichen Aufgabe, das Vielzweckventil mit einem von Hand beweglichen Ventilkörper auszurüsten und so auszubilden, daX die Ventilkörperstellung bereits äui3erlich erkennbar und hierzu bezeichnet ist, wäre dadurch zu genügen, daß der Ventilkörper durch das Ventilgehäuse, vorzugsweise durch Stirnabschlüsse oder Endeinzelstücke durchgeführt ist, zwecksmäßig unter Bildung von Betätigungshandhaben, auf denen Angaben über Ventikörperstellung und Strömungswegschaltung, ohne weiteres ablesbar angeordnet sind. Dasselbe ist auch durch Farbgebungen der durchgeführten Ventilkörperenden zu erreichen.
  • sferaen dem VentiLiörper zugewandte Oberflächen des Ventilgehäuses, der Steuerkörper auf dem Ventilkörper und/oder von Ausnehmungen in beiden Körpern als an (,trömungswege angrenzende und dadurch die Strömungswege bildende Begrenzungsflächen ausgebildet, so ergibt sich eine einfache, weitere und vielfältig verwicklichbare Möglichkeit zur Ausbildung jeweils benötigter oder zweckmäßig vorzusehender Strömungswege. Um dabei besonders günstige, strömungstechnische Verhältnisse zu verwirklichen, können an die fitrömungswege angrenzende, demselben Ventilgehäuseeinzel-, insbesondere -gehäusezwischenstück oder jeweils demselben Ventilgehäuselängsabschnitt miteinander gegenüberliegenden Anschlüssen angehörende Gehäusebereiche als konzentrisch zur Längsmittelachse des Ventilgehäuses mit je einem nicht ganz 1800 umfassenden Zentriwinkel ausgewölbt und die so gebildeten Wölbungen unter Bildung zentripetal verlauf ender Gehäusevorsprünge in Achsrichtung gegensinnig zueinander versetzt sein.
  • Weiter Einzelheiten und Vorteile sind anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele und der nachfolgenden Beschreibung derselben zu erkennen.
  • Fig. 1 zeigt im Längsschnitt aurch ein ertinaungsgemäß ausgebildetes Vielzweckventil ein Ausführungsbeispiel des letzteren mit einer zur Herstellung eines Nebenschlußes zu einer selbst nicht veranschaulichten Hauptleitung führenden Stellung des Ventilkörpers; Fig. 1a veranschaulicht einen teilweisen Längsschnitt eines Vielzweckventiles nach einer weiteren Ausführungs möglichkeit des Gegenstandes der Figur 1; körper Fig. 2 gibt die
    Ventz osanordnung
    nach Fig. 1 für den Fall wieder, dau die Ventilkörperstellung zur Erzeugung einer Parallelströmung dienen soll; Fig. 3 stellt einen Querschnitt durch die Ventilanordnung nach Fig. 2 gemäß Linie III - III dieser Figur dar; Fig. 4 zeigt wiederum anhand eines Längsschnittes durch eine weitere Ausführungsform einer Ventilanordnung gemäß Erfindung für .den Fall, daß die Ventilkörperstellung zur Verwirklxhung eines Nebenschlußes führen soll, wie er mit den Mitteln der Fig. 1 zu erreichen ist; Fig. 5 zeigt eine Ventilanordnung nach Fig. 1 zu Zwecken der Verwirklichung einer gegensinnigen Parallelströmung; Fig. 6 gibt einen Querschnitt durch die Ventilanordnung der Fig. 4 gemäß Linie IV - IV letzterer wieder; Fig. 7 veranschaulicht einn Längsschnitt durch die Ventilanordnung nach einem nochmals abgewandelten Ausführungsbeispiel in einer Ventilkörperstellung, bei der wieder eine gegensinnig verlaufende Parallelströmung eingesteuert ist, während Fig. 8 die Ventilanordnung nach Fig. 7 in einer Stellung des Ventilkörpers zeigt, in der die Verwirklichung von Gegenströmungen unter Kreuzung ihrer gegensinnigen Strömungsrichtungen eingestellt sind.
  • Nach den Figuren 1 - 3 der Zeichnung west ein erfindungsgemäß ausgebildetes Vielzweckventil, als Ganzes mit 10 bezeichnet, ein Ventilgehäuse 12 und einen Ventilkörper 14 auf. Das Gehäuse 12 umgibt einen axial verlaufenden Raum 16, in dem der Ventilkörper 14 mit geradlinig verlauf ender Steuerbewegung angeordnet ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Gehäuse 12- aus fünf Einzelstücken 18, 20, 22, 20 und 18. Die ;E;ndstücke 18 und die Zwischenstücke 20 sind unter sich übereinstimmend ausgebildet, wobei ihre Lage, bezogen auf eine Symmetriequerebene des Gehäuses 12, einander spiegelbildlich verkehrt entspricht. Vorhanden ist außerdem ein mittleres Zwischenstück 22, das in der Stellung des Ventilkörpers gemäß Figur 1 nur der Verwirklichung eines Durchfluß es des Arbeitsmittels dient, während Fig. 2 eine Steuerstellung des Ventilkörpers 14 zeigt, bei der ein auf diesem Ventikörper angeordneter Ventilkörper 48 die beiden, an ihn angrenzenden Arbeitsräume der Einzelstücke 20 im Verhältnis zueinander trennt, womit es zur Verwirklichung einer gegensinnigen Parallelströmung kommt, die im einzelnen im Rahmen der Fig. 2 veranschaulicht ist. Sämtliche Sinzelstücke des Gehäuses sind mittels durchgehender Anker zusammengeschlossen, deren Spannmittel in Form von SchrauDensuttern 24 zu erkennen sind. Im Falle des Ausführungsbeispieles finden vier solcher Anker Anwendung, obwohl selbstverständlich jede abweichende Zahl Anwendung finden kann. Die Ausbildung der die Einzelstücke zusammenhaltenden Arbeitsmittel als verschraubte Anker bietet die Möglichkeit, Gehäuseeinzelstücke auswechseln oder gegen andere austauschen zu können.
  • Die Gehäuseeinzelstücke 18, 20 und 22 ermöglichen die Verwirklichung einer Reihe von Strömungswegen im Gehäuse 12.
  • Die Einzelstiicke können zunächst aus metallischen Werkstoffen hergestellt sein. Möglich ist aber auch die Herstellung aus anderen geeigneten Werkstoffen, vorzugsweise aus Kunststoffen, wie beispielsweise faserverstärkten Giessharzen. Auch können die Einzelstücke aus strukturiertem Nylon bestehen. Bei Giessharzen fällt die Notwendigkeit einer spanabhebenden Bearbeitung fort. Bei Verwendung paarweise identischer Einzelstücke 18, 18 und 20, 20 kann die Zahl der benötigten Giessharzformen nennenswert verringert wrden.
  • In Abhängigkeit von der Art der jeweiligen Verwendung erfindungsgemäß ausgebildeter Mehrzweckventile können natürlich Zahl und Ausbildung der Einzelstücke starken Schwankungen unterworfen sein, wenn nicht vorgezogen wird, das Gehäuse einstückig nach den Ausführungsbeispielen der Figuren 4 - 8 auszubilden, wobei für die Werkstoffe dieses einstückigen Gehäuses dasselbe gilt, was oben bereits für mehrstückige Gehäuse ausgeführt worden ist.
  • Die Linzelstücke sind, wie der Zeichnung zu entnehmen ist, schliessend aneinandergereiht und gegeneinander dadurch abgedichtet, daß sich die Stirnflächen der Einzelstücke gegenseitig unmittelbar berühren, ausgenommen jedoch die Ausmündungen der Ringnuten 21 an den fitlrnfläcllen der Einzelgehäuse, in denen Dichtungskörper 23 unter Üb erstand über die Stirnfläche hinaus untergebracht sind, wobei als Dichtungskörper aucn 0 - Ringe zu bevorzugen sind.
  • Unter der Verspannung der .,chlieBanker flachen sich die überstehenden Kuppen der Ringdichtungen ab, so daß die Einzelstücke gegen Austritt des Arbeitsmittels zu sichern sind.
  • Zur Vereinfachung der Zeichnung fehlen in der Fig. 2 die Bezugsziffern 21 und c, mit den so bezeichneten Teilen.
  • Die Gehäuseendstücke 18 weisen radial nach innen gerichtete, ringförmige Vorsprünge 26 auf, die in Verbindung mit Steuerkörpern 28 und 30 auf dem Ventilkörper 14 dazu dienen, die geradlinig verlaufende Steuerbewegung des Ventilkörpers 14 gemäß den Fig. 1 und 2 zu begrenzen. Endstücke 32 und 34 des Ventilkörpers 14, welche über die links una rechts gelegenen Abschlüsse des Gehäuses 12 jeweils überstehen, dienen zur manuellen Betätigung des Ventilkörpers 14. Beschriftungen, die der jeweils über das Gehäuse überstehende Bereich des Ventilkörpers 14 zu erkennen gibt, kennzeichnen die jeweils herrschende Stellung des Ventilkörpers 14 und damit den jeweils eingestellten Strömungsweg, damit zugleich, welche Steuerbewegung dem Ventilkörper 14 zu erteilen ist, um einen anderen Strömungsweg verwirklichen zu können.
  • Die Gesamtanordnung bei aus mehreren Einzelstücken bestehenden Gehäusen ist dahin zu treffern, daß die Einzelstücke 18, 20 und 22 an den gegenseitigen Stoß stellen ohne Bildung von Graten oder radialen Versetzungen in Berührung stehen, so daß Steuerbewegungen des Ventilkörpers 14 stets störungslos und ohne Neigung zur Verwirklichung unerwünschter Steuerstellungen durchführbar sind.
  • Außerdem bieten die abgeflachten Stirnflächen der Ventilkörperüberstände 32 und 34 die Möglichkeit, durch Ausübung eines Fingerdruckes auf das eine oder andere überstehende Ventilkörperende oder den Ventilkörper jeweils entweder in die eine/andere Grenzstellung oder in Zwischenstellungen zu bringen, wenn solche vorgesehen und dadurch erleichtert aufzufinden sind, daß eine Feder in eine vom Ventilkörper gebildete Rast einspringt und demgemäß in dieser Stellung so lange verblXebt, wie die die Raststellung erhaltende Federkraft nicht formschlüssig übeiwanden wird. Die pfeile 36 und 38 in den Figuren 1 und 2 deuten an, welche auf den Ventilkörper 14 ausgeübte Steuerkräfte zu den beiden Grenzstellungen führen, die im Rahmen des Ausführungsbeispieles nach den Figuren 1 und 2 von Bedeutung sind. Dabei ist das Verhältnis beachtlich, in welchem von Hand oder durch Vorrichtungen, Fernbedienungseinrichtungen usw. ausgeübte Verstellkräfte zu den Bewegungswiderständen stehen, die einerseits in Abhängigkeit von den Abdichtungstrucken bei 5u, 52, 54 und 56 una andererseits durch die Differenzkräfte entstehen, die zwischen den auf die Steuerkörper 28, 48 und 58 ausgeübten Flächenkräften und der Gegenwirkung der Atmosphäre auz die Stirnflächen 32, 34 entstehen.
  • Wie aus den Figuren 1 - 3 weiter ersichtlich ist, enthält jedes der als Steuerungsbereiche wirksamen Zwischenstücke 20 des Vielzweckventiles 10 nach den Figuren 1 und 2 der Zeichnung einander gegenüberliegende Paare von Anschlüssen 40 und 42. Jeder dieser Anschlüsse steht mit einer axial verlauf enden, zentral angeordneten Gehäuseausnehmung 16 über Strömungswege 44, 46 in Verbindung. Diese Strömungswege sind dabei begrenzt durch Auswtilbungen des Gehäuses 12, die unter Einschluß eines jeweils nicht ganz 180° erreichenden Zentriwinkels um eine Längsmittelachse des Gehäuses 12 und seiner zentralen, den Hauptsteuerraum bildenden Ausnehmung 16 verlaufen. Dadurch entstehen, wie Figur 3 im Querschnitt zeigt, einerseits zentripetal, andererseits, ausweislich der Figuren 1 und 2, in Längsrichtung des Gehäuses verlaufende Gehäusevorsprünge 45, deren Formgebung dahin bestimmbar ist, daß Strömungsmitteluml enkungen mit geringsten Strömungswiderständen und ohne Gefahr des Abreissens der Strömung bzw. der Bildung von Kavitationen erfolgen. Die die Wölbflächen bildenden Vorsprünge sind dabei, ausweislich der Figuren 1 und 2, in Längsrichtung gegensinnig zueinander versetzt, so daß auch dann strömungstechnach nisch günstige Verhältnisse entstehen, wenn einerseits,/Fig. 1, eine von außen nach innen führende Radialströmung, die bei 40 in das Ventilgehäuse eintritt, aus der Radialrichtung in die Axialrichtung 60 umgelenkt und anschließend wieder in die Radialrichtung in dem zur Abführung des hteitsmittels dienenden Anschluß 42 umgelenkt wird, während andererseits, bei Einsteuerung gegensinnig verlaufender Parallelströmungen gemäß der Ventilkörperstellung nach Fig. 2, die Strömungsrichtungen 64 und 66 im Anschluß an die Einströmung in den Anschlüssen 40 und die Ausströmung in den Anschlüssen 42 nur unwesentlich aus einer radialen ttittelebene durch die Zwischenstücke 20 abgedrängt werden. Im einzelnen ergibt sich aus Figur 2, da3 das über den Anschluß 40 im Strömungsrichtung 66 eintretende Arbeitsmittel bei der Durchströmung des Zwischenstückes eine nach Art einer Sinuswelle verlaufende Strömung beschreibt, die auch entsteht, wenn die Parallelströmung in Richtung 64 über Anschlu3 40 eintritt und das rechts gelegene Zwischenstück über Anschluß 42 in Strömungsrichtung 64 verläßt.
  • Das gilt in entsprechender Weise für die in den Figuren 7 und 8 der Zeichnung gezeigte Ausbildung eines einstückigen Ventilgehäuses und für die durch die Stellung des Ventilkörpers 14' erzwungene Parallelströmung, die einerseits im Anschluß 120 in der Pfeilrichtung 136 beginnt, in Pfeilrichtung 138 fortgesetzt wird und über den Anschluß 42-' zum Austritt des Arbeitsmittels in Pfeilrichtung 139 führt, während die Parallelströmung im Anschluß 40' in Pf eilrichtung 143 beginnt, in der Pfeilrichtung 142 fortgesetzt wird und im Anschluß 44 in Pfeilrichtung 140 endet; die für die erste der Strömungen maßgebende Wölbung im Oberteil des Ventilgehäuses ist mit 58' bezeichnet, wobei die im Unterteil des Ventilgehäuses vorhandene Wölbung wtler axial und gegensinnig versetzt ausgebildet ist. Entsprechendes gilt für die Gehäuseausbildung, die gemäß Figur 7 zu der zweiten Paraliströmung bei der eingezeichneten Stellung des Ventilkörpers 14' führt. Die strömungstechnisch günstigen Wirkungen beider Wölbungen sind auch bei der Stellung des Ventilkörpers 14' in Figur 8 zu erkennen.
  • Die im Anschluß 42' in Pfeilrichtung 140' eintretende Strömung des Arbeitsmittels wird durch die im Wege der Strömung liegende Wölbung im Oberteil des Ventilgehäuses in der Richtung von rechts nach links abgedrängt, so daß sich eine durch die Pfeilrichtungen 144 angedeutete Strömung von rechts nach links ausbildet, die über den Anschluß 42' in Pfeilrichtung 139 zum Abströmen des Arbeitsmittels führt. Im Anschluß 40' findet die Zuströmung weiteren Arbeitsmittels mit der Pfeilrichtung 143 statt, so daß es zu einer Umlenkung der Strömung, angegeben durch die Pfeilrichtungen 146 kommt. Diese Strömung wird durch eine Längsausnehmung des Ventilkörpers 14' aufgenommen, wobei am linken Ende dieser Ausnehmung eine allmähliche Umlenkung gemäß der Pfeilrichtung 146 auftritt, die dazu führt, daß der zweite Arbeitsmittelstrom über den links gelegenen Anschluß 44' in Pfeilrichtung 136' austritt.
  • Die Arbeitsmittelströmungen verlaufen also im Bereiche der Ventilkörperlängsausnehmung gegensinnig, wobei das über den rechts gelegenen Anschluß 40 in Pfeilrichtung 143 eintretende Arbeitsmittel den Ventilkbrper 14' außen umströmt. Außerdem kommt es zur Ausbildung ihren Dichtungen nach gekreuzter Arbeitsmittelströmungen, jedoch ohne Vermischung der Arbeitsmittelströme untereinander. Die im Bereiche der Längsausnehmung des Ventilkörpers eintretenden Gegenströmungen können jedoch dazu benutzt werden, hierbei zwischen den beiden Strömungen einen Wärmetausch zu bewirken.
  • Die Figuren 1 und 2 zeigen weiter, dats auf dem Ventilkörper 14 Steuerkörper 28, 48 und 30 angeordnet sind, die auf ihrem Umfange Ringnuten aufweisen, in denen Dichtungskörper 50, 52, 58 und 56 aufgenommen sind, die zweckmä'Dig als O - Ringe ausgebildet sind. Die Dichtungen 50 und 56 dichten dabei die bei 26 vorgesehenen DurchfUhrungen des Ventilkörpers 14 durch die Endstücke 18 des Gehäuses ab, ohne die Längsverschieblichkeit des Ventilkörpers zu behindern. Die Dichtung 52 schließt bei der Stellung des Ventilkörpers 14 in Fig. 1 sämtliche rechts von ihm gelegenen Ventilgehäuseräume und demgemäß auch das links gelegene Zwischenstück 20 gegen das rechts gelegene, bis auf eine Verdrehung um die Quermittelachse des Zwischenstückes 12 um 1800 identische Zwischenstück 20 ab, so dali damit der gesamte zwischen den Steuerkörpern 28 und 48 liegende Bereich des durch die Ausnehmung 16 gebildeten Hauptsteuerraumes gegen alle übrigen Bereiche des letzteren abgesperrt und daher im Bezug auf das Auftreten von Arbeitsmittelströmungen in ihm wirkungslos (tot) ist. Ebenso schließt die Dichtung 54 innerhalb des wölbilächenbildenden und im Ganzen gesehen muffenartig ausgebildeten Teiles 58 die Räume 46 und damit 44 wieder gegen die übrigen Bereiche des Hauptsteuerraumes 16 ab, so daß die Räume 44, 46, letzterer mit dem Anschluß 40, strömungstechnisch wirkungslos und ebenfalls tot sind. Es findet somit lediglich eine Arbeitsmittelströmung in Richtung des Pfeiles 60 in einem Teilbereich des Hauptsteuerraumes 16 statt, wobei die Strömung in den Anschluß 40 ein- und über den Anschluß 42 unter Bildung einer Parallelströmung austritt. Diese Schaltung könnte strömungstechnisch auch als Kurzschluß schaltung deshalb bezeichnet werden, weil der weitaus größte Teil des Vielzweckventiles 10 an der Strömungsbildung überhaupt nicht mehr beteiligt ist. Im Wesen der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Anordnung liegt es dabei, daß der Querschnitt des Ventilkörpers 14 im Bereiche zwischen den Steuerkörpern 30 und 48 reduzier bar ist, so daß die Strömungswiderstände der mit dem Pfeil 60 bezeichneten strömung sprunghaft herabgesetzt werden, ohne da, der uerschnitt der Ausnehmung 16 in diesem Bereiche geändert werden müB.e, zumal Querschnittsabsetzungen am Außenumfang der Ausnehmung 16 mit lAücksicht auf gleichzuhaltende Querschnitte der Steuerkörper 20, 48 und 30 unzweckmäßig wären.
  • Bei einer Rechtsverschiebung des Ventilkörpers 14, deren b?r gebnis in Figur 2 veranschaulicht ist, dringt der Steuerkörper 48 mit seiner Dichtung 52 in das mittlere Gehäusestück 22 ein, so daß eine strömungstechnische Isolierung der beiden angeschlossenen Gehäusestücke 20 im Verhältnis zueinander eintritt.
  • ebenso dringt der gesamte Steuerkörper 30 mit seinen beiden Dichtungen 54, 56 in das rechts gelegene Endstück 18 des Gehäuses ein, wie auch schließlich der xteuerkörper 28 den innerhalb des linken Endstückes 18 liegenden Bereich der Ausnehmung 16 mittels seiner Dichtung 50 gegen den weiteren Bereich der Ausnehmung 16 und damit gegen das gesamte, weitere Gehäuse abschließt und abdichtet. Die Länge der Ausnehmung 16 ist hierzu entsprechend dimensioniert. Wie bereits ausgeführt, sind dadurch die Voraussetzungen der Herstellung einer gegensinnig verlauf enden Parallelströmung verwirklicht, die das Ventil in den beiden Richtungen 64 und 66 verlassen, nachdem sie über die diametral entgegengesetzt angeordneten Anschlüsse dem Ventil zugeführt worden waren. Die Räume, die in Figur 2 die mit 62 und 68 bezeichneten Bereiche des Ventilkörpers 14 umgeben, können nach Länge und freiem Querschnitt in der verschiedensten Weise dimensioniert sein, und zwar jeweils in Abhängigkeit von dem jeweils vorhandenen Verwendungszweck. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Anschlüsse, über die Arbeitsmittel in das Ventil eingelassen wird, längs einer unct derselben Mantellinie des Gehäuseumfanges anzuordnen, so das auch der Austritt über Anschlüsse erfolgt, die in einer Mantellinie in Längsrichtung des Ventiles hintereinander liegen. S 5chließlich ist es nicht erforderlich, die zum Einlass und Auslass des Arbeitsmittels führenden Anschlüsse jeweils um 180° im Verhältnis zueinander zu versetzen, die Versetzung kann auch mit abweichenden Zentriwinkeln, bezogen auf die Längsachse des Ventilgehäuses, vorhanden sein.
  • Bei der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausbildung gleichen sich die pneumatischen oder hydraulischen Drücke innerhalb des Ventilgehäuses im wesentlichen aus, so daß die Steuerkörper und ebenso der Ventiflörper selbst keinen einseitig wirkenden Kräften unterworfen sind, wenn man von verschiedenen Drücken der Arbeitsmittel selbst absieht, die sich beispielsweise in Figur 2 auf den Steuerkörper 40 dahin auswirken könnten, daß dieser bei im rechts gelegenen Zwischenstück 20 auftretenden Überdrücken im Verhältnis zum Druck des Arbeitsmittels in dem links gelegenen Zwischenstück 20 in der Richtung von rechts nach links bewegt und der Ventilkörper 14 selbsttätig aus der tellung der Figur z in die Stellung der Figur 1 verlegt w£irde. In diesem Falle bedürfte e;; nur der Anordnung einer mit den Ventilkörperenden 32, 34 zusammenarbeitenden Sperrklinke, um derartige selbsttätige Umschaltungen des Ventiles mit Sicherkeit ausschließen zu können, es sei denn, daß durch Anordnung von Druckreglern im Arbeitsmittelstrom dafür gesort würde, daß keine auf die Steuerkörper einseitig wirkenden Drücke aufzutreten vermögen. Daher sind auch von den Steuerkörpern getragenen Dichtungen unter diesen Voraussetzungen druckentlastet, so daß es keiner besonderen Maßnahmen bedarf, um die Dichtungskörper an Ort und Stelle zu halten, es sei denn, es sei Zweck verschiedener überdrücke des Arbeitsmittels, den Ventilkörper bewußt und planmäßig in verschiedene Steuerstellungen zu bringen.
  • Figur 1 a veranschaLicht eine andere und weitere Ausführungsmöglichkeit des Vielzweckventiles für den Fall, daß an die stelle der manuellen eine hydraulische oder pneumatische Betätigung treten soll. In diesem Fall mündet in den Raum des hierzu ausgewählten linken endstückes 18', der sich zwischen der Durchlassdichtung 70 für den Ventilkörper 14 und dem Steuerkörper 28111it der Dichtung 50 befindet, eine Querausnehmung 72 des Gehäuseendstückes 18' ein, die an eine Steuerleitung 74 angeschlossen ist. Auf diese Weise kann mittels in der Leitung 74 erzeugter über und Unterdrücke der Ventilkörper 14 als Ganzes in die jeweils gewünschte Steuerlage gebracht werden, wobei selbstverständlich die Nöglichkeit entsteht, die bteuerleitung 74 an der Programmierung von Steuerbewegungen dienende Vorrichtungen, Steuerungen, Regler usw. anzuschließen.
  • In den Figuren 1 - 6 ist eine weitere, beispielsweise veranschaulichte Ausführungsmöglichkeit eines erfindungsgemäß ausgebildeten Vielzweckventiles 76 dargestellt. Das Ventilgehäuse 78 ist nunmehr einstückig ausgebildet, in ihm längsbeweglich angeordnet ist der Ventilkörper 86. Figur 4 zeigt den Ventilkörper in einer oben Kurzschlußstellung genannten Lage, bei der Stellung des Ventilkörpers gemäß Figur 5 dient das Vielzweckventil 76 zur herstellung zweier Parallelströmungen, deren Richtungen jedoch entgegengesetzt zu denen des Arbeitsmittels in der fiteXhng des Ventilkörpers 14 nach Figur 2 verlaufen. Unterschiedlich sind auch die Anschlüsse im Ventilkörpergehäuse 78 in der Kurzschlußleitung des Ventilkorpers 86 nach Figur 4, und zwar sowohl in bezug auf die Strömungsrichtung des kurzgeschlossenen Arbeitsmittel als auch dahin, daß Zu- und Abflüsse des Arbeitsmittels auf der oberen hälfte des Ventilgehäuses 78 vorgesehen sina, während nach Figur 1 die hrbeitsmittelströmung lediglich in der unteren Hälfte des Ventilgehäuses stattfindet. Unterschiedlich ist weiter das Fehlen eines über die Gesamtlänge des Ventilgehäuses im wesentlichen erstreckten Hauptsteuerraumes, gebildet durch die Ausnehmung 16 bei dem Ausführungsbeispiels nach den Figuren 1 und 2, bei weichem der Ventil- und die Steuerkörper massiv sind; demgegenüber ist der bteuerkörper ofz6 nach den Figuren 4 - 6 als Hohlkörper mit einer Innenbohrung 88 ausgeführt, deren Endbereiche in Holilgewinde übergehen, die zur Aufnahme der Gewindestopfen 90 dienen, deren Ausbildung so getroffen ist, daß sie die Wirkungsweise der durch die Steuerkörper 28 und 30 bei dem ersten Ausführungsbeispiel gebildeten Endanschläge übernehmen. Abweichend gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel ist auch die Bildung der Steuerkanten, zu der nunmehr nicht mehr Steuerkörper, sondern Ausnehmungen 80 herangezogen sind, die dazu führen, daß Bereiche reduzierten Querschnittes 96 und 98 des Steuerkörpers 86 auftreten, während der Außenumfang des gleichen Steuerkörpers dem inneren Umfang einer Längsbohrung des Ventilgehäuses 78 angepasst ist, in der der Steuerkörper 86 längsbeweglich aufgenommen ist, und zwar unter Anordnung von Dichtungskörpern 100, 102, 104 und 106, deren Wirkungsweise im wesentlichen mit derjenigen der Dichtungskörper 50, 52, 54 und 56 des ersten Ausführungsbeispieles übereinstimmt.
  • In der Stellung des Ventilkörpers 86 gemäß Figur 4 erfolgt der Eintritt des Arbeitsmittels in Richtung des Pfeiles 112 über den Anschluß 82. Demgemäß liegt im Wege der so entstehenden Strömung die Querausnehmung 108 eines ersten, durch die Querschnittsreduktionen des Ventilkörpers 86 gebildeten Steuerkörpers, der den Sitz für den Dichtungskörper 102 bildet und diese Dichtung trägt.
  • Dadurch kommt es zur Umlenkung der Arbeitsmittelströmung in Richtung des Strömungspfeiles 112. Demgemäß vermag das Arbeitsmittel über einen Querkanal innerhalb eines weiteren, durch eine Querschnittsreduktion des Ventilkörpers 86 gebildeten Steuerkörpers den Ventilkörper zu verlassen, und zwar in Richtung des Pfeiles 112 über den Anschluß 54. Es vermag also eine Nebenschlußströmung, bezogen auf eine nicht dargestellte Hauptströmung, stattzufinden, die auch als Kurzschlußströmungen zu bezeichnen ist.
  • Wird der Ventilkörpers 86 aus der Stellung der Figur 4 in diejenige der Figur 5 überführt, und zwar durch eine Verschiebung von links nach rechts, so tritt die bereits einleitend erwähnte Parallelströmung auf, deren erster Ast mit dem Strömungspfeil 114 unter Verwendung des Anschluß es 82 erzeugt wird. über den Anschlu;3 84 tritt die erste der beiden Parallelströmungen in Richtung des Strömungspfeiles 114 aus. Die zweite, hierzu im wesentlichen parallel verlaufende Strömung tritt in Pfeilrichtung 116 in den Anschluß 82 des Ventilgehäuses 78 ein und verläßt dieses über den anschluß 84 in Richtung des Pfeiles 116. Die Parallelströmung verläuft daher gegensinnig, und zwar auf der linken Seite des Ventilgehäuses in der Richtung von oben nach unten und demgemäß rechts in der Richtung von unten nach oben.
  • Nicnt dargestellt sind allmähliche JberOänge des Eintrittskanales 103 und des Austrittskanales 110 im Ventilkörper 86. Dadurch ist zu erreichen, dalj die Umlenkung des Arbeitsmittels auf dem durch die Strömungspfeile 112 gekennzeichnet @eg strömungsschlüpfig erfolgt, so daß in der Kurzschlußstellung des Ventilkörpers 86 keine unnötigen Strömungswiderstände auftreten. In der stellung des Ventilkörpers 86 gemäß Figur 5 SinG die Querkanäle 108 und 110 ohnehin verschlossen und damit strömungstechnisch unwirksam, so dar die Gestaltung der uebergänge zwischen den Kanälen 88 einerseits, 108, 110 ohne-hin keinen Einfluß auf die Ausbildung der Parallelströmung zu nehmen vermag.
  • Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 4 - 6 treten keine unerwünschten Kraftauswirkungen des Arbeitsmittels auf das Vielzweckventil 76 ein, es sei denn, das sei beabsichtigt, was naturgemäß dadurch zu erreichen ist, daß bei Einstellung von Parallelströmungen nach dem Vorbild der Ventilkörperstellung nach figur 5 die Arbeitsmitteldrücke verschiedenartig eingestellt werden, uni derartige Kraftwirkungen erzeugen zu können.
  • In den Figuren 7 una 8 ist ein drittes Ausfüilrungsbeispiel eines erÍindungsgemäij ausgebildeten Vielzweckventiles zur zeichnerischen Darstellung gebracht worden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Ventilgehäuse 12' einstückig und ihm wesentlichen nach dem Vorbild der Ausbildung des Gehäuses nach den Figuren 1 una 2 gewählt worden. Es könnte demgemäß in gleicher Weise mehrteilig, also so ausgebildet sein, wie das in den Figuren 1 und 2 für diesen Fall veranschaulicht ist. Unterschiedlich ist dagegen die Ausbildung des Ventilkörpers 14', der zwar auch eine Längsbohrung wie den Ventilkörper 86 nach den Figuren 4 - 6 aufweist, aber diese Längsbohrung tritt nur auf einem Teilbereich der Ventilkörperlänge auf, womit die Möglichkeit entsteht, die Längsbohrung mit zur Längsachse des Ventilkörpers quer verlaufenden Steuerkanälen abschließen zu lassen. Vorhanden ist jedoch wieder im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 4 - 7 ein Hauptsteuerraum 68', der sich über den Abstand zweier vom Ventilkörper gebildeter Steuerkörper erstreckt, die zur Aufnahme der Dichtungskörper 146 dienen, wobei sich an diese Dteuerkörper die der Durchdringung des Ventilgehäuses dienenden ndbereiche des Ventilkörper anschließen, die außer zur Führung des Steuerkörpers im Ventilgehäuse in der bereits erwähnten weise zur Betätigung des Ventilkörpers und zur Anzeige einer jeweiligen Stellung dienen. Daher entspricht die Ausbildung des Ventilgehäuses im Bereiche 22' derjenigen des Gehäusemittelstückes 22 nach den Figuren 1 und 2 und entsprechendes gilt für den Bereich 20' des Ventilgehäuses im Vergleich zu den Linzelstücken 20 des Gehäuses 18 mit der einzigen Ausnahme, daß die spiegelbildlich verkehrte Anordnung der Gehäuezwischenstüce 20 in den Figuren 1 und 2 fehlt, vielmehr tritt im Bereiche 20' nicht nur die gleiche Ausbildung der Gehäusebereiche 20', sondern auch eine übereinstimmende Anordnung derselben auf. Das bedeutet also, daß bei Ausbildung des in den Figuren 7 und 8 veranschaulichten einstückigen Gehäuses als mehrteiliges Gehäuse nur die Abwandlung getroffen zu werden braucht, die den Gehäusebereichen 202 entsprechenden Einzelstücke in der Weise anordnen zu müssen, wie das in den Figuren 7 unc 8 gezeigt ist, um die Arbeitsmittelströmungen erzeugen zu können, die mittels der Ausbildung des Vielzweckventiles nach den Figuren sind 7 und 8 zu verwirklichen wobei nur der Ventilkörper 14 gemäß den Figuren 1 und 2 durch den Ventilkörper 14' gemäß den Figuren 7 und 8 zu ersetzen ist.
  • In der stellung des Ventilkörpers 14' nach Figur 7 treten wiederum Parallelströmungen des Arbeitsmittels in Übereinstimmung mit dem Arbeitsmittelverlauf nach Figur 5 auf. Der erste Arbeitsmittelstrom folgt der Pfeilrichtung 136 durch Einführung des Arbeitsmittels über den Anschluß 120, wobei sich wieder eine nach Art einer Sinuswelle verlaufende strömung gemäß itrömungspfeil 124 ausbildet. ueber Anschluß 42' erfolgt der Auftritt des ersten der beiden Parallelströme in Richtung des Pfeiles 139. Der zweite Arbeitsmittelstrom hat die entgegengesetzte Richtung, verläuft aber im wesentlichen wieder parallel zu dem ersten hrbeitsnittelstrom in Form einer Sinuswelle, in dem Uber Anschluß 40? die Sinführung des Arbeitsmittels in das Vielzweckventil in Pfeilrichtung 143 in der Richtung von unten nach oben erfolgt. Der anschließende Strömungs-pfeil 142 veranschaulicht die Querdurchströmung des Ventilgehäuses 12', worauf es über Anschluß 122 zum Austritt des Arbeitsmittels in Strömungsrichtung 140 kommt. Der Anschluß 44' bildet mit der äußeren Gehäuseoberfläche einen Mündungsquerschnitt 120, dem an der Austrittsseite des Arbeitsmittels der Mündungsquerschnitt 122 des Anschlußes 44 entspricht. Im Wege des zugelassenen Arbeitsmittels liegt die Gehäusewölbung 58', die dazu führt, daß der in Richtung 136 eingeführte Strom aus Arbeitsmitteln aus der Richtung 124 in die Richtung 138 abgedrängt wird, worauf die Ausströmung über den Anschlup 42' in Pfeilrichtung 139 erfolgt. In entsprechender Weise ist der Parallelstrom beeinflußt, der in Richtung 143 über Anschluß 40 die Strömungsrichtung 44' annimmt, wobei erneut eine Abdrängung des Parallelstromes in die Richtung 142 erfolgt, und zwar unter Wirkung der rechts liegenden Gehäusewölbung 58'. Das austretende Arbeitsmittel nimmt die Strömungsrichtung 140 an, wenn es über Anschluß 44 mit dem Mündungsquerschnitt 122 aus dem Ventilgehäuse austritt. Beachtlich bei dem Ganzen ist es, daß beim Ubergang zu einem mehrstückigen Gehäuse nach den Figuren 1 und 2 allein durch eine spie-gelbildlich entsprechende oder verkehrte Anordnung der maßgebenden Zwischenstücke 20 bzw. 20' zu erreichen ist, daß die Strömungswege so grundlegend beeinflussbar sind, wie es sich durch Vergleich der Figur 8 mit der Figur 1 ergibt, während die Strömungen, die sich nach den Figuren 2 und 7 einstellen, untereinander eine größere Ähnlichkeit aufweisen. Dabei bedarf es kaum eines besonderen Hinweises darauf, daß nicht nur die Strömungsrichtungen durch Wahl entsprechender Anschlüsse und Mündungsquerschnitte, sondern auch dadurch beliebig abänderbar sind, daß die Winkellage der Anschlüsse und Mündungsq'uerchnitte, bezogen einerseits auf die ZeichnungQebene, anderers-eits bezogen auf die axiale Lage der Anschlüsse und Mündungsquerschnitte nach gegenseitigen Abständen und nach den Abständen zu den Gehäusestirnflächen nin, variierbar sind.
  • Dalj die Ausbildung des Ventilkörpers 14' derjenigen des Ventilkörpers nach dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 mit Ausnahme der beschränkten Lange der Längsausnehmung 126 ähnlich ist, wurde bereits erwähnt. Diese Beschränkung des Längenbereiches führt dazu, daß die Querkanäle 130 und 132 entstehen, womit die Möglichkeit eröffnet wird, den Ventilkörper einerseits mit Arbeitsmitteln zu durchströmen, ihn andererseits mit Arbeitsmitteln zu umströmen.
  • Darüber hinaus eignet sich ein nach den Figuren 7 und 8 ausgebildeter Ventilkörper dazu, Steuerkörper nach dem Vorbild der Figuren 1 una z auf seinem äußeren Umfang anzuordnen, so daß die Möglichkeit zur Unterbringung der Dichtungskörper 50', 52', 54' und 56' gegeben ist. Die Anordnung des rechts gelegenen Querkanales, der damit zu einer Lteueröffnung 132 zusammengedrängt wird, führt dazu, daß der Steuerkörper 30 gemäß den Figuren 1 und 2 in Einzelbereiche aufgeteilt wird, deren links gelegener, 301, zur Aufnahme des Dichtungskörpers 54' dient. Auch der links gelegene Querkanal schrumpft au eine Steueröffnung 130 zusammen, die in den Ringraum 126 des Gehäuses frei ausmündet, um auf diese Weise das Auftreten unnötiger Strömungswiderstände zu vermeiden. Dem links gelegenen Ringraum 126 entspricht ein rechts gelegener Ringraum gleicher Bezeichnung, dessen Aufgabe aus Figur 8 dahin zu ersehen ist, daß auf diese Weise die Strömungsrichtung 143, 146 des eintretenden Arbeitsmittelstromes zur Steueröffnung 132 hin umzukehren ist, damit das Arbeitsmittel anschließend die Längsausnehmung 128 des Ventilkörpers 14' in der Richtung von rechts nach links durchströmen und auf der linken Seite des Ventilgehäuses über Anschluß 44' und Mündungsquerschnitt 120 das Ventilgehäuse in Pfeilrichtung 136' verlassen kann.
  • Dabei ist nicht dargestellt die Möglichkeit, die Längsausnehmung 128 des Ventilkörpers 14' auf dessen gesamter Länge durch Aufbohren herzustellen und die Räume der Bohrung, die Jenseits der Mündungsquerschnitte 130 und 132 des Ventilkörpers liegen, dadurch zu verschließen, daß in diese Bohrungsbereiche zylindrische Stopfen eingetrieben werden, so daß der Längsquerschnitt durch den Ventilkörper 14' im Ergebnis das Aussehen besitzt, das in den Figuren 7 und 8 zur Darstellung gekommen ist. Daher können samtliche Ventilkörper, die in der Zeichnung dargestellt sina, grundsätzlich aus dem gleichen Rohling hergestellt sein, insbesondere dann, wenn dieser aus Kunststoffen, insbesondere faserstoffverstarkten Kunststoffen, Kunstharzen wie strukturiertem lNJylon oder auch aus Gießharzen bestehen, so daß ggf. bereits eine einzige Form zur Herstellung der Ventilkörper ausreicht.
  • Die an den Enden des Ventilkörpers anbeordneten Dichtungskörper 50' und 56' dichten wieder den Steuerraum 16' an seinen finden ab.
  • In der Stellung des Ventilkörpers nach Figur 7 findet keine Beeinträchtigung de links gelegenen Astes der Parallelströmung nach den Strömungspfeilen 136, 138, 139 dadurch statt, daß der Raum 68' zu der angegebenen Strömung hin offen ausmündet und dab an den ilaum 68' die ausnehmung 128 im Ventilkörper 14' angeschlossen ist. Denn der am rechten Ende der Längsausnehmung 128 liegende Querschnitt 132 ist bei Einstellung der Parallelströmung gemäß Figur 7 durch das Endstück 18" des Gehäuses 12' verschlossen.
  • Auch der rechts gelegene Ast der in Figur 7 gezeigten Parallelströmung vermag gemäß den Strömungspfeilen 143, 142 und 140 ohne nennenswerte Strömungswiderstände das Gehäuse 122 quer zu dessen Längsrichtung zu durchströmen.
  • Auch bei der in Figur 8 gezeigten Stellung des Ventilkörpers kommt es zum Auftreten parallel gerichteter Äste der Strömung, jedoch findet außerdem eine Längsströmung, und zwar eine Gegenströmung in Richtung der Längsachse des Vielzweckventiles statt. Verfolgt man den Weg des Arbeitsmittels, das in Pfeilrichtung 140 und Mündungsfläche 122 des Anschlußes 144 dem Vielzweckventil 118 zuströmt, dann wird das Arbeitsmittel zunächst in der Richtung von rechts nach links an dem mit 62' bezeichneten Bereich der äußeren Begrenzungsfläche des Ventilkörpers entlang geleitet, so daß nach der Umlenkung entsprechend dem Strömungspfeil 144 der Austritt über Anschluß 42' in Pfeilrichtung 139 erfolgt. Die Berührung über den Längenbereich 62' des Ventilkörpers 14' verläuft dabei gegensinnig zu der Strömungsrichtung des Arbeitsmittels, das die Längsausnehmung 128 des Ventilkörpers 14t in der Richtung von rechts nach links durchströmt. Dieses Arbeitsmittel war dem Ventil 118 in wichtung des Pfeiles 143 über den Anschluß 40' zugeführt worden, hatte dann entsprechend dem Strömungspfeil 146 den Ventilkörper zunächst auf einem :-er ferinffen Längenbereich wslströmt, wn anschließend im Ring raum 12G zum :re:.en Jwlandtngsquerschnitt 132 der Ventilkörperlängsausnehmung 128 hin umgelenkt zu werden. Diese Ausnehmung wird also in der Richtung von rechts nach links durchströmt. Die Strömung wird anschließend radial nach außen zu dem zweiten Mündungsquerschnitt 130 der Ausnehmung 128 hin umgelenkt, und zwar zum Ringraum 124 hin, so daß es diesen Ringraum in Richtung des Strömungspfeiles 146 des Anschluß es 44' über den Mündungsquerschnitt 120 in Richtung des Pfeiles 136' verlassen kann. Im Bereiche der gegensinnigen Strömung sind, wenn die Temperaturen der beiden Arbeitsmittel verschieden sind, Wärmeübergangswirkungen erreichbar, die dadurch begünstigt sind, daß die Relativgeschwindigkeit der beiden Arbeitsmittel über den gegenseitigen Berührungsbereich hoch ist. Durch Wahl des Abstandes zwischen den Querschnitten 130 und 132 kann die Wirkung des Wärmetausches auf den jeweils benötigten Wert eingestellt werden, ebenso durch Wahl der für die auftretende Relativgeschwindigkeit ursächlichen Drücke und Querschnitte, wobei es auch darauf ankommt, daß Werkstoffe mit hohem Wärmeleitvermögen wie Bunt- und Edelmetalle zur Verwendung kommen können, wobei auch die Einstellung dünnster Wandstärken technisch und wirtschaftlich von Bedeutung ist.
  • Die bereits erwähnten Dichtungskörper 50', 52', 54' und 56' verhindern in der Stellung des Ventilkörpers 14' der Figur 8 jede Vermischungsmöglichkeit der Arbeitsmittel, die demgemäß in dem Zustand bleiben, den sie bei Eintritt in das Vielzweckventil 118 besitzen.
  • Es liegt im Wesen der Erfindung, daß durch Verwendung weiterer Anschlüsse zur Zu- und Abführung von Arbeitsmitteln Drei-, Vier-und Mehrwegeventile zu verwirklichen sind. Ebenso besteht die Möglichkeit, Ventilgehäusen und -körpern jeweils die Längen, Querschnitte und die Verteilung von Anschlüssen für Zu- und Abführung einer beliebigen Anzahl von Arbeitsmitteln geben zu können, die in bestimmter Weise zu steuern oder denen bestimmte Strömungswege zu erteilen sind.
  • Ebenso liegt es im Wesen der Erfindung, daß die veranschaulichten Ausführungsbeispiele nicht annähernd die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten erschöpfen. So können z.B. im Bereiche des Auftretens von Gegenströmungen liegende, vom jeweils jedem der gegensinnig strömenden Arbeitsmittel berührte Ventilzwischenwandungen perforiert ausgebildet sein, um derartige Mischungen ganz be\nu!t und planmäßig ver-.; rt;lichen zu können Die Erfindung erstreckt sich sowohl auf jedes einzelne ihrer angegebenen Merkmale, auch wenn es nur im Zusammenhang mit witeren Merkmalen erwähnt worden ist, als auch auf jede realisierbare Teilkombination aus den Merkmalen als schliei,lich auch auf die Gesamtkombination aller Merkmale, soweit Einzelmerkmale, Teilkombinationen und/oder Gesamtkombination technisch sinnvoll, ausführbar sowie brauchbar sind, auch wenn Jeweils erzielbare, neue technische wiirkungen nicht genannt und im einzelnen oeschrieben sind. Sämtliche erkennbaren, in der Beschreibung undjoder den Ansprüchen benannten und/oder in der Zeichnung dargestellten Einzelheiten und beliebige Zusammenstellungen dieser werden als solche, mit ihrer Funktion oder mit ihren Funktionen sowie mit dem funktionellen Zusammenhang oder den funktionellen Zusammenhängen als beschrieben und beansprucht vorausgesetzt, die bei Teilkombinationen oder bei der Gesamtkombination auftreten.

Claims (9)

  1. A N S P R Ü C H E c'1. Vielzweckventil zur in Abhängigkeit von verschiedenen Ventilkörperstellungen zu verwirklichenden Herstellung von Parallel-, Gegen-, Hintereinander- bzw. Serien-, Kreuzstrom-, Nebenschluß-, Drei-, Vier- sowie Mehrwege - Strömungen, ggf. unter Wärmetausch, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h einen ein Ventilgehäuse (12; 12'; 76; 118) mit aneinandergereihten Leitungsanschlüssen (40, 42; 40', 42'; 82, 84) seiner Länge nach durchsetzenden, in Längsrichtung des Gehäuses beweglich ver- und einstellbaren, steuerkantenbildenden und über Dichtungen (50, 52, 54, 56; 100, 102, 104, 106) an Führungsflächen des Gehäuses anliegenaen Ventilkörper (14; 14'; 86).
  2. 2. Vielzweckventil nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , dal3 das Ventilgehäuse (12) aus in seiner Längsrichtung aneinandergereinten, ringförmigen, außer aus zweckmäßig übereinstimmenden Endstücken (18, 18) vorzugsweise auch aus mindestens teilweise unterschiedlichen und jeweils erforderliche vtrömungsswege (44, 46) bildenden Zwischenstücken (20, 22) besteht, die zum Gehäuse, etwa durch Anker (24), zusammengeschlossen sind.
  3. 3. Vielzweckventil nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß Zwischenstücke (21) mindestens paarweise unter sich übereinstimmend ausgebildet sina.
  4. 4. Vielzweckventil nach einem der Ansprüche 2 - 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zwischen den Einzelstücken (18, 20, 22) des Ventilgehäuses (12) Dichtungen (23) angeordnet sind unata6 die Einzelstücke vorzugsweise dadurch schliessend aufeinanderfolgen, daß die Dichtungen in zum Anschlußeinzelstück hin ofen ausmündenden Ringnuten (21) liegen.
  5. 5. Vielzweckventilin' einem der Ansprüche 1 - 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Cteuerkanten vom Ventilkörper (14; 14'; 86) getragenen oder, etwa durch Ausnehmungen (16), Längs- und/oder Querkanäle (88; 108, 110, 128), Querschnittsabsetzungen (96, 98) gebildeten Steuerkörpern (28, 30, 48) angehören.
  6. 6. Vielzweckventil nach einem der Ansprüche 1 - 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Ventilkörper (14; 14'; 86) durch das Ventilgehäuse (12; 12'; 76; 118), vorzugsweise durch Stirnabschlüsse (18"; 78) oder Endeinzelstücke (18), zweckmäBig unter Bildung von Betätigungshandhaben (32, 34), vorteilhaft auch mit Angaben über Ventilkörperstellung und Strömungswegschaltungs durchgeführt ist.
  7. 7. Vielzweckventil nach einem der Ansprüche 1 - 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß dem Ventilkörper (14; 14'; 86) zugewandte Oberflächen des Ventilgehäuses (12; 12'; 76; 118; und/oder in diesem vorgesehener Ausnehmungen (16; 88; 108; 110; 126) an Strömungswege unter Bildung derselben angrenzen.
  8. 8. Vielzweckventil nach einem der Ansprüche 1 - 7, d a d u r c h e e k e n n z e i c h n e t , daß an Strömungswege (44, 46; 40') angrenzende, demselben Zwischenstück (20) eines mehrteiligen Ventilgehäuses (12) oder einem Ventilkörperlängsabschnitt mit einander diametral gegenüberliegenden Anschlüssen (42', 44') angehörende Gehäusebereiche konzentrisch zur Längsmittelachse des Ventilgehäuses (12; 118) mit je einem nicht ganz 1800 umfassenden Zentriwinkel ausgewölbt sind und das diese Wölbungen unter Bildung zentripetal verlaufender Gehäusevorsprünge (58; 58') in Achsrichtung gegensinnig zueinander versetzt sind.
  9. 9. Vielzweckventil nach einem der Ansprüche 1 - 8, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h Anordnung der Dichtungen (50, 52, 54, 56; 50', 52', 54', 56') im Verhältnis zum Ventilkörper (14; 14'; 86) in Längsrichtung unter axialem Abschluß jeweils durch sie axial begrenzter Strömungswege (46, 60, 46; 66, 40, 66, 42; 64, 42, 64, 40, 64; 114, 84, 114, 82; 116, 82, 84; 82, 112, 84; 136, 120, 124, 138, 139, 42'; 143, 40', 146, 146, 44', 120, 136').
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4529006A (en) * 1981-06-10 1985-07-16 Bochumer Eisehutte Heitzmann GmbH & Co. KG Electrohydraulic three-port, two position valve
FR2573854A1 (fr) * 1984-11-27 1986-05-30 York Froid Ind Perfectionnement aux dispositifs d'alimentation de canons a neige dans les installations d'enneigement artificiel de pistes de ski

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FR2573854A1 (fr) * 1984-11-27 1986-05-30 York Froid Ind Perfectionnement aux dispositifs d'alimentation de canons a neige dans les installations d'enneigement artificiel de pistes de ski
EP0187563A1 (de) * 1984-11-27 1986-07-16 Le Froid Industriel York S.A. Speisevorrichtungen für Schnee-Erzeuger in Anlagen für künstliche Schneeversorgung von Skipisten

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