DE2550867C2 - Verfahren zur Herstellung von 7β-Benzylidenamino-7α-methoxy-3-cephem-Verbindungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von 7β-Benzylidenamino-7α-methoxy-3-cephem-VerbindungenInfo
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Description
worin R1 ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe, eine Cyanomethylgruppe, eine Acyloxymethylgruppe,
eine Carbamoyloxymethylgruppe, eine Alkoxymethylgruppe, eine Alkylthiomethylgruppe oder eine heterocyclische
Thiomethylgruppe darstellt, R2, RJ. R4 und R\ die gleich oder verschieden sein können, jeweils ein
Wasserstoffatom, eine lsopropylgruppe oder eine tcrt.-Butylgruppe darstellen und Y+ ein Alkalimetallion
oder ein Ammoniumion der Formel
Rc—N+—R,
Rd
darstellt, worin R;„ Ri,. R.- und Rj, die gleich oder verschieden sein können, jeweils ein Wasserstoffatom, eine
geradkettige oder verzweigte Alkylgruppc mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis
7 Kohlenstoffatomen, eine Fhenylgruppe oder eine Phenylalkylgnippc mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im
Alkylteil darstellen oder R-1 und Rb zusammen mit N einen gesättigten heterocyclischen Ring bilden können
oder Ra. Rh und R1- zusammen mit N einen heteroaromatischen Ring bilden können, darstellt, dadurch
gekennzeichnet, daß man eine 7-Benzylidenamino-3-ccphcm- Verbindung der Formel (II)
HO
CH =
COO" Y+
worin R1, R2, R1, R\ Rs und Y4 die vorstehend angegebene Bedeutung haben, unter Verwendung von
Bleidioxid, Dicyanodichlorchinon, ten. -Butylhypochlorit oder N-Chlorsuccinimid oder N-Bromsuccinimid
als Oxidationsmittel oxidiert und das erhaltene Produkt mit Methanol umsetzt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Oxydation und die Methoxylierung
gleichzeitig in einer Stufe unter Verwendung des in Anspruch 1 angegebenen Oxydationsmittels durchgeführt
werden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren /ur Einführung einer Methoxygruppe in 7A-Stellung eines 7-Amino-3-cephem-4-carbonsäurederivaies.
welches die Oxydation eines Salzes eines 7-Benzylidenamino-3-cephem-4-carbonsäurederivates
und die Umsetzung des Produktes mit Methanol umfaßt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von 7/oi'-Benzylidenamino-7<*-methoxy-3-cephem-Verbindungen
der Formel (I)
R3 R2
OCHj
worin R1 ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe, eine Cyanomethylgruppe. cine Acy loxy met hy !gruppe, eine
Carbamoykjxymethylgruppe, eine Alkoxymethylgruppe, eine Alkylthiomeihyigruppe oder eine heterocyclische
Thiomethylgruppe darstellt, R2, RJ, R4 und R', die gleich oder verschieden sein können, jeweils ein Wasserstoffatom,
eine Isopropylgruppe oder eine iert.-Butylgruppe darstellen und Y* ein Alkalimetallion oder ein Ammoniumion
der Formel
Rb
Re-N+-R.
coo-
10
darstellt, worin R0, Rb, Rc und Rd, die gleich oder verschieden sein können, jeweils ein Wasserstoffatom, eine
geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis
7 Kohlenstoffatomen, eine Phenylgruppe oder eine Phenylalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkyl- is
teil darstellen oder Ra und Rt, zusammen mil N! einen gesättigten heterocyclischen Ring bilden können oder Rj.
Rb und Rc zusammen mit N einen hetoroaroniatisci.en Ring bilden können, darstellt, dadurch gekennzeichnet,
daß man eine 7-Benzyliden-amino-3-cephem-Verbindung der Formel (I I)
J(I
25
worin R1, R2, R3, R4, R5 und Y+ die vorstehend angegebene Bedeutung haben, unter Verwendung von Bleidioxid,
Dicyanodichlorchinon, tert.-Butylhypochlorit oder N-Chlorsuccinimid oder N-Bromsucchinimid als Oxidationsmittel
oxidiert und das erhaltene Produkt mit Methanol umsetzt.
In der vorstehenden Formel (I) ist R1 vorzugsweise eine Acyloxymethylgruppe wie eine Alkanoyloxymcthylgruppe,
z. B. Acetoxymethyl, Propionyloxymeihyl, Pivaloyloxymcthyl oder eine Aroyloxymethylgruppe. z. B.
Bcnzoyloxymcthyl, eine Alkoxymeihylgruppe wie Methoxymethyl. Äthoxymclhyl und Butyloxymethyl. eine
A!kylthiomethylgruppe wie Melhylthiomcthyl. Äthylthiomcthyl, Propylihiomethyl oder eine heterocyclische J5
Thiomethylgruppe wie 2-Pyridylthiomcthyl, 1-Methyl-1 H-tctrazol-5-ylthioinethyl, 2-(1.3.5-Tria/olo)-thiomethyl,
3-Pyrazolothiomethyl, t-lmidazolinylthiomcthyl. 5-Mcthyl-l,3,4-thiadia/.olyl-2-thiomcihyl. Beispiele für die Bedeutung
von Y+ sind eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit I bis 8 Kohlenstoffatomen wie Methyl.
Äthyl, Propyl, Isopropyl, tert.-Butyl, Octyl und tcrt.-Octyl, eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen
wie Cyclopentyl, Cyclohexyl und Cyclohepiyl oder eine Phenylalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im -to
Alkylteil wie Benzyl oder Phenüthyl, oder Rn und Ri, können zusammen mil N unter Bildung eines gesättigten
heterocyclischen Ringes wie Pyrrolidin, Piperidin und Morpholin verbunden sein, oder R.,. R|, und R1- können
zusammen mit N unter Bildung eines hetcroaromalischcn Ringes wie Pyridin, Picolin. Lutidin. Chinolin. Chinaldin
und Pyrimidin verbunden sein.
Das bevorzugteste Kation als Y+ ist das Lithiumion, Natriumion, tcrt.-Butylammoniumion. teri.-Octylammoniumion,
Dicyclohexylammoniumion, Diisopropylammoniumion, Triäthylammoniumion und Trimethylbe^zylammoniumion.
Die Erfindung betrifft insbesondere die Herstellung von 7/?-Benzylidenamino-7lir-methoxy-3-cephem-Verbindungender
Formel (I), worin R1 eine Methylgruppe, Niedrigalkanoyloxymethylgruppeoder 1-Niedrigalkyl-substituierte
Tetrazol-5-yl-thiomethylgruppe darstellt, R2 und R5 ein Wasserstoffatom darstellen, RJ und R4 eine
Isopropyl- oder tert.-Butylgruppe darstellen und Y+ das Natrium-, Lithium-, tcn.-Butylammonium-. tert.-Octylammonium-,
Dicyclohexylammonium-, Diisopropylammonium-, Triäthylammonium- oder Trimethylbenzylammoniumion
darstellt.
\ Als Verfahren zur Einführung einer Alkoxygruppe in 7«-Stellung der Cephem-Kerne waren bisher bekannt:
(a) ein Verfahren, welches die Diazotierung der 7-Aminocephalosporansäure und Umwandlung des Substituenten
in 7-Stellung in eine Alkoxygruppe umfaßt (japanische Patentpublikation 931/72),
(b) ein Verfahren, das die Umsetzung einer 7-Benzylidenaminoverbindung mit einem Dialkylperoxyd oder
ähnlichem umfaßt (japanische Patentpublikation 42 691 /72),
(c) ein Verfahren, das die Thioalkylierung oder Fluorierung und Acylierung einer 7-Benzylidenaminoverbin- mj
dung und Umwandlung des Substituentcn in 7-Stcllung in eine Alkoxygruppe umfaßt (). O. C. 38 943 und
2857,(1973)),
(d) ein Verfahren, das die N-Chlorierung der 7-Acylaniinogruppe, die Überführung der N-chlorierten Gruppe
in eine Acyliminogruppe und die Addition von Methanol daran umfaßt (J. A. C. S. 95 2403, (1973)).
to
Die vorstehend beschriebenen bekannten Verfahren haben jedoch mehrere Nachteile, die beispielsweise
darin bestehen, daß zahlreiche Reaktionsstufcn und komplizierte Verfahrensschritte erforderlich sind, wobei das
vorstehend genannte Verfahren a) zu schlechten Ausbeuten führt und die Verfahren b) bis d) in technischer
Hinsicht nachteilig sind, beispielsweise aufgrund der erforderlichen tiefen Temperaturen.
Demgegenüber betrifft die Erfindung ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Zwischenprodukten für
antibiotisch wirksame ^-Lactame, das die Nachteile dieser bekannten Verfahren nicht aufweist Der Erfindung
liegen nämlich gründliche Untersuchungen über die Alkoxylierung eines Cephem-Kerns in 7-Stellung zugrunde,
wobei ein verbessertes und einfach« Verfahren entwickelt wurde, das sich von den bekannten Methoden
grundlegend unterscheidet und bsi dem kaum Nebenprodukte gebildet werden und während der Reaktionsstufen
keine niederen Temperaturen erforderlich sind.
Verbindungen der vorstehenden Formel (I), die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt werden,
stellen neue Verbindungen dar und sind wertvolle Zwischenprodukte zur Verwendung bei der Herstellung von
ίο Cephalosporinverbindungen mit einer Methoxygruppe in 7A-Stellung, insbesondere von antibakteriellen Verbindungen.
Wenn beispielsweise eine Verbindung der vorstehenden Formel (I) mit einer Hydrazinverbindung
zur Abspaltung der Benzylidengruppe in 7-Stellung behandelt wird, die Aminogruppe in 7-Stellung acyliert wird
und anschließend die acylierte Verbindung mit einer Säure zur Überführung in eine freie Carbonsäure kontaktiert
wird, ksnn eine als Arzneimittel wertvolle Cephalosporinverbindung erhalten werden. Demzufolge können
7/i-Methoxycephalosporinverbindungen mit wirtschaftlichen und industriellen Vorteilen über die erfindungsgemäßen
Verbindungen unter Anwendung des erfindungsgernäßcn Verfahrens erhalten werden.
Bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann die Oxydationsstufe durch Kontaktieren der
Verbindung der Formel (11) mit dem angegebenen Oxydationsmittel in einem geeigneten Lösungsmittel durchgeführt
werden. Die verwendeten Oxydationsmittel führen, ohne den Cephem-Kern anzugreifen, den Phenolteil
in der Benzylidengruppe in die entsprechende chinoide Form über. Die eingesetzten Oxydationcmittei umfassen
Bleidioxyd, Dicyanodichlorbenzochinon als Chinonderivat mit starker Oxydationswirkung, tert-Butylhypochlorit
in Gegenwart einer Base, die ein Phenolation erzeugt, und N-Bromsuccinimid und N-Chlorsuccinimid als
Halogenverbindungen mit Oxydationswirkung.
Als Lösungsmittel kann ein aromatischer Kohlenwasserstoff wie Benzol und Toluol, ein halogenierter Kohlen-
wasserstoff wie Chloroform und Methylenchlorid und ein Äther wie Dioxan und Tetrahydrofuran verwendet
werden. Die Reaktion kann mit einer slöchiometrischen Menge emes Oxydationsmittels ablaufen, jedoch kann
eine überschüssige Menge des Reagens in der 1,1 —lOfachen molaren Menge im allgemeinen zur Beschleunigung
der Reaktion verwendet werden. Die Reaktionstemperatur ist nicht besonders kritisch, und die Reaktion
kann bei Raumtemperatur erfolgen, jedoch kann sie bei einer höheren oder niedrigeren Temperatur ablaufen.
Die für die Reaktion benötigte Zeit kann hauptsächlich je nach dem Ausgangsmaterial, dem Oxydationsmittel,
der Art des Lösungsmittels, der Reaktionsteiuperatur und ähnlichem variieren, jedoch kann sie im allgemeinen
etwa 10 Minuten bis einige Vielfache von 10 Minuten betragen. Die Verbindungen der vorstehenden allgemeinen
Formel (H), die im erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden können, können in situ durch Umsetzung
einer 7-Aminocephalosporinverbindung mit einem Arylaldehyd vor der Durchführung des erfindungsge-
J5 mäßen Verfahrens erhalten werden und als solche verwendet werden. Das durch die Oxydation erhaltene
Produkt kann in üblicher Weise isoliert werden. Das Oxydationsmittel wird beispielsweise durch Filtration aus
der Reaktionsmischung abgetrennt, und das Lösungsmittel wird aus dem Filtrat unter vermindertem Druck
entfernt, wobei ein Produkt erhalten wird, welches nach einem üblichen Verfahren, z. B. Säulenchromatographie
gereinigt werden kann, jedoch kann das Filtrat als solches ohne Isolierung und Reinigung des Produktes als
Lösung des Ausgangsmaterials in der anschließenden Stufe gemäß dem crfindungsgemäßen Verfahren eingesetzt
werden.
Die Methoxylierungsstufe kann leicht durch Kontaktieren des vorstehend erhaltenen Produktes mit Methanol
durchgeführt werden. Die Reaktion kann in einer stöchiomctrischcn Menge Methanol ablaufen, jedoch kann im
allgemeinen Methanol in der etwa lOfachen bis lOOfachcn molaren Menge zur Unterstützung der Reaktion
verwendet werden. Die Reaktionstemperatur ist nicht besonders kritisch, und die Reaktion kann im allgemeinen
bei Raumtemperatur durchgeführt werden, jedoch kann sie auch bei einer höheren oder niedrigeren Temperatur
ablaufen. Die für die Reaktion benötigte Zeit variiert hauptsächlich in Abhängigkeit von dem Ausgangsmaterial,
der Reakiionstemperatur und ähnlichem, jedoch kann sie im allgemeinen etwa 0,5 bis einige Stunden betragen.
Abgesehen vom Fall, bei dem als Oxydationsmittel beispielsweise Bleidioxyd verwendet wird, welches leicht aus
der Reaktionsmischung nach Beendigung der Reaktion abgetrennt werden kann, können die beiden Stufen des
erfindungsgemäßen Verfahrens vorzugsweise gleichzeitig durch Umsetzung mit dem Oxydationsmittel in Gegenwart
von Methanol durchgeführt werden.
In diesem Fall kann die Reaktion leicht nach der folgenden Verfahrensweise durchgeführt werden. Zu einer
Lösung der Verbindung der vorstehenden allgemeinen Formel (H) in einem geeigneten Lösungsmittel wird
Methanol zugegeben, und anschließend wird das Oxydationsmittel beispielsweise Dicyanodichlorbenzochinon
oder tert.-Butylhypochlorit in Gegenwart einer Base zugegeben. Bezüglich des bei dieser Reaktion zu verwendenden
Lösungsmittels besteht keine besondere Einschränkung, so lange es nicht an der Reaktion teilnimmt, so
daß verschiedene inerte organische Lösungsmittel verwendet werden können. Beispiel für solche Lösungsmittel
sind beispielsweise Äiher und Tetrahydrofuran. Das für die Methoxylierungsreakiion verwendete Methanol
mi kann ebenfalls als Lösungsmittel verwendet werden. Das Oxydationsmittel kann vorzugsweise in einer stöchionietrisehen
Menge oder einer geringfügig überschüssigen Menge verwendet werden, wobei bei der Verwendung
einer halogenieren Verbindung als Oxydationsmittel eine aqtiiniolare Menge einer geeigneten Base zusätzlich
verwendet wird.
Als Base- die bei der Reaktion verwendet werden kann, seien beispielsweise basische Metallverbindungen und
im basische Stickstoffverbindungen genannt. Als Beispiele für basische Metallverbindungen seien beispielsweise
Alkoxyde *Vie Lühiummeihylat genannt.
Als Beispiele für basische Stickstoffverbindungen seien verschiedene Arten von Aminen genannt, worunter
tertiäre A'iiine. beispielsweise DBU (1.8-Diazabicyclo[5,4,0]-7-undccen) vorzugsweise verwendet werden kön-
nen. Alkalimetallalkoxyde können bevorzugt verwendet werden.
Bezüglich der Reaktionstemperatur besteht keine besonder Beschränkung, jedoch kann /ur Minimierung von
eventuell auftretenden Nebenreaktionen eine relativ niedrige Temperatur bevorzugt sein, und die Reaktion
kann vorzugsweise unterhalb Raumtemperatur und bevorzugter unterhalb 0' C durchgeführt werden. Die für
die Reaktion benötigte Zeit kann variieren, hauptsächlich in Abhängigkeit von der Art des Oxydationsmittels
und der angewandten Reaktionstemperalur und ähnlichem, jedoch betrügt sie im allgemeinen einige Minuten bis
einige Mehrfache von 10 Minuten.
Die methoxylierten Verbindungen können aus der Reaklionsmischung in üblicher Weise isoliert werden.
Beispielsweise werden das Lösungsmittel und überschüssiges Methanol aus der Reakiionsmisehung entfernt,
wobei ein amorphes Endprodukt erhalten wird, welches dann nach üblichen Verfahren, beispielsweise durch
Umkristallisation oder Säulenchromatographie, gereinigt werden kann. Das im erfindungsgcniäßen Verfahren
verwendete Ausgangsmaterial gemäß der vorstehenden Formel (II) ist neu und kann wie folgt hergestellt
werden:
R3 R2
HO—<f~V-CHO + NH2
R4
R3 R2
HO--f\— CH = N
J(I
R5
30
In den vorstehenden Formeln besitzen R1 bis R"' und Y+ die vorstehend angegebene Bedeutung.
Die Reaktion kann mit Hilfe üblicher Methoden bzw. Vorrichtungen durchgeführt weiden und wird nachstehend veranschaulicht.
Die Reaktion kann mit Hilfe üblicher Methoden bzw. Vorrichtungen durchgeführt weiden und wird nachstehend veranschaulicht.
Die Erfindung wird näher aufgrund der folgenden Beispiele und Be/.ugsbeispiele veranschaulicht.
Bezugsbeispiel 1
Dicyclohexylammonium-7/y-(4-hydroxy-3,5-di-terl.-butyl-benzylidenamino)-S-aceioxymeihyl-S-eephem^-earboxylat
Zu einer Suspension aus 29,2 g 7-Amino-3-acetoxymethyl-3-cephem-4-carbonsäure in 600 ml Methanol wurden
18,1 g Dicyclohexylamin zugefügt. Die Mischung wurde 1 Std. bei Raumtemperatur gerührt, und der so
erhaltenen halbdurchsichtigen Lösung wurden 24,0 g 4-Hydroxy-3,5-di-tert.-butylbenzaldehyd zugegeben, und
es wurde 2 Std. bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde weitere 5 Std. nach Zugabe von 50 g Molekularsieb 3A
(Handelsname für synthetischen Zeolith) gerührt. Die Reaktionsmischung wurde filtriert, und das Filtrat wurde
unter vermindertem Druck kondensiert, wobei eine kristalline Substanz erhalten wurde, die nach Zugabe von
Isopropanol durch Filtration gesammelt wurde. Es wurden 45,03 g des gewünschten Produktes als weiße Kristalle
vom F. = 183—185° C (Zers.) erhalten.
UV-Spektrum Λ™ 280 nm
NMR-Spektrum (CDCl3JtJ ppm:
8,53 (Singulett,-CH = N-) 7,66 (Singulett H des Benzolringes)
5,60 (breit OH) 5,37 (Dublett H in 7-StelIung) 5,19 (Dublett H in 6-Stellung)
5,05 (Dublett von Dublett -CH2- in 3-Stellung)
3,40 (Dublett von Dublett H2 in 2-StelIung)
Z07 (Singulett CH3CO) 130 (Singulett QCH3J3)
Dünnschichtchromatographie (SUiciumdioxydgel) Entwicklungslösungsmittel: Chloroform: Methanol =4:1
Rr = 0.71
50
b0
Elementaranalyse für Ci-H^N jO„S:
ber.: C 66,35 H 8,28 N 6.27 S 4,79%
gef.: C 66,60 H 8,44 N 6,20 S 4,65%
ber.: C 66,35 H 8,28 N 6.27 S 4,79%
gef.: C 66,60 H 8,44 N 6,20 S 4,65%
Bezugsbeispiel 2
Lithium-7/j'-(4-hydroxy-3,5-di-tert.-butylbenzylidcnaniino)-3-iTit:tliyl-3-cephem-4-carboxylat
Zu einer Suspension aus 430 mg 7/>'-Amino-3-methyl-3-cephcm-4-carbonsäure in 6 ml Methanol wurde tropin
fenweise eine Lösung von 14 mg Lithium in 2 ml Methanol unter Rühren zugegeben, und anschließend wurde
eine Lösung von 470 mg 4-Hydroxy-3.5-di-tert.-butylbenzaldehyd und 4 ml Chloroform zugegeben. Nachdem
die Mischung über Nacht bei Raumtemperatur gerührt wurde, wurde die unlösliche Substanz durch Filtration
aus der Reaktionsmischung entfernt, und das Lösungsmittel wurde vollständig aus dem Filtrat bei Raumtemperatur
entfernt, wobei das gewünschte Produkt als gelbes Pulver zurückblieb.
Dünnschichtchromatographie (Siiiciumdioxydge!)
Entwicklungslösungsmittel: Chloroform: Methanol = 4:1
Ri = 0,50
Entwicklungslösungsmittel: Chloroform: Methanol = 4:1
Ri = 0,50
:o Bezugsbeispiel 3
Trimethylbenzylammonium-7/y-(4-hydroxy-3,5-di-tert.-butylbenzylidenamino)-3-(l-methyl-1
H-tctrazol-5-yl)-thiomethyl-3-cephem-4-carboxylat
:5 Zu einer Mischung aus 8 ml Methanol und 13 ml Tetrahydrofuran wurden 984 mg 7-Amino-3-(l-methyl-1 H-tetrazol-5-y!)-thiomethyl-3-cephem-4-carbonsäure
zugefügt, und unter Rühren und Eiskühlung wurden 1,36 ml einer 40%igen methanolischen Lösung von Trimethylbenzylammoniumhydroxyd zugegeben. Nachdem die
Temperatur der Mischung Raumtemperatur erreichte und diese eine homogene Lösung wurde, wurden 712 mg
4-Hydroxy-3,5-di-tert.-butylbenzaldehyd und 2 g wasserfreies Calciumsulfat zu der Lösung zugegeben, und die
jo Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Nach Filtration der Reaktionsmischung wurde das
Filtrat kondensiert, wobei die gewünschte Schiffsche Base als schwachbraunes Pulver in quantitativer Ausbeute
erhalten wurde.
Dünnschichtchromatographie (Siliciumdioxydgel)
Entwicklungslösungsmittel: Chloroform: Methanol = 3:1
R1 = 0,50
Entwicklungslösungsmittel: Chloroform: Methanol = 3:1
R1 = 0,50
Dicyclohexylammonium-7,t-methoxy-7Jij'-(4-hydroxy-3.5-di-tert.-butylbenzylidenamino)-
3-acetoxymethyl-3-cephem-4-carboxylat
Eine Lösung aus 13.4 g Dicyclohexylammonium-7/iA(4-hydroxy-3,5-di-tert.-butylbenzylidenamino)-3-acetOA-ymeihyl-3-cephem-4-carboxylat
in 200 ml Methanol wurde auf — 15°C gekühlt, und in etwa 5 Min. wurde
tropfenweise eine Lösung von 4,74 g 2.3-Dichlor-5,6-dicyano-1,4-bensr.ochinon in 40 ml Methanol zugegeben.
Das Rühren wurde weitere 10 Min. bei 0"C fortgesetzt, und anschließend wurden 5,60 ml Triethylamin der
Reaktionsmischung zugegeben, die auf etwa 50 ml unter vermindertem Druck kondensiert wurde. Drei bis
vierhundert ml Chloroform wurden der Mischung zugegeben, und die Mischung wurde dreimal mit Wasser
gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel wurde unter vermindertem
so Druck entfernt. Der Rückstand wurde mit Äther extrahiert. Der Extrakt kondensiert, und es wurde n-Hexan
zugegeben, wobei ein Niederschlag erhalten wurde, der durch Filtration gesammelt wurde. Es wurden 13,03 g
Dicyclohexylammonium-7A-methoxy-7/y-(4-hydroxy-3.5-di-tert.-butyibenzyiidenamino)-3-aceiöxyfnethyl-3-cephem-4-carboxylat
als gelbes Pulver erhalten. Eine reine Probe dieses Salzes mit einem Schmelzpunkt von
139— 141°C wurde durch Kristallisation aus einer Chloroform/n-Hexan-Mischung erhalten.
UV-Spektrum Α™ζ 283 nm
NMR-Spektrum (CDCI3) rfppm:
838(Singulett,-CH = N-)
bo 7.57 (Singulett, H des Benzolringes)
bo 7.57 (Singulett, H des Benzolringes)
532 (breit. OH)
436 (Singulett. H in 6-Stellung)
4.87 (Singuletu -CHr in 3-Stellung)
3.47 (Singulctt. OCH1)
η-Λ 323 (Dubleu von Dublett. U2 in 2-Stcllung)
η-Λ 323 (Dubleu von Dublett. U2 in 2-Stcllung)
1.92 (Singulctt. CH ,CO)
1.40(Singulcit,qCH,)i)
Dünnschichlchromaiographic(Siliciumdioxydgcl)
Entwicklungslösungsmiltcl: Chloroform: Methanol = 4:1
Ri = 0,74
Entwicklungslösungsmiltcl: Chloroform: Methanol = 4:1
Ri = 0,74
[ilementaranalyse für C'wH-,7N jÜ7.S ■ '/..CHu
ber.: C 66.29 H 8.68 N 5.6b S 4.31%
gef.: C 66.12 118.64 N 5.70 S 4.201Vo
ber.: C 66.29 H 8.68 N 5.6b S 4.31%
gef.: C 66.12 118.64 N 5.70 S 4.201Vo
Dicyclohexylammonium^rt-mcthoxy^/y-^-hydroxy-J.S-di-tert.-butylbenzylidenamino)-3-(l-methyl-l
H-terazol-S-yO-thiomethyl^-cephem^-carboxylat
Zu einer auf —150C gekühlten Lösung von 1,45 g Dicyclohexylamnionium-7/?-(4-hydiOxy-3.5-di-tert.-butylbenzylidenamino)-3-(l-methyl-1
H-terazol-5-yl)-thiomcthyl-3-ccphem-4-carboxylat in 20 ml Methanol wurde η
tropfenweise eine Lösung von 475 mg 2.3-Dichlor-5.6-dicyano-!.4-bcn/.ochinon in 4 ml Methanol zugegeben.
Nach Beendigung der Zugabe wurde die Reaktionsmischling 10 Min. bei — 15"C gerührt, und anschließend
wurden 100 mg 2,6-Di-tert. -butyl-p-kresol zugegeben, und es wurde weitere 10 Min. bei O1C gerührt. Anschließend
wurden der Reaktionsmischung 0,56 ml Triäihylamin zugegeben, und diese wurde dann auf etwa 10 ml
kondensiert, wonach 5 ml Chloroform zugegeben wurde und viermal mit demselben Wasservolumen gewaschen :n
wurde.
Nach dem Trocknen über wasserfreiem Natriumsulfat wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck
entfernt, und der Rückstand wurde mit einer Chloroform/Äthermischung (3 :7) extrahiert. Der Extrakt wurde
konzentriert, und es wurde ein großer n-Hexanüberschuß zugegeben, um einen Niederschlag zu erhalten, der
durch Filtration isoliert wurde und 926 mg Dicyclohcxylamrnonium-7,--«-methoxy-7/$>-(4-hydroxy-3.5-di-iert. -bu- :5
tyl-benzylidenamino)-3-(l -methyl-1 H-tetrazol-S-ylj-thiomcthyl-S-cephem^-carboxylat als gelbes Pulver ergab.
UV-Spektrum λ ™X F 285 nm
NMR-Spektrum(CDCl.))<fppm:
8.47 (Singulett,-CH = N-)
7,61 (Singulett, H des Benzolringes)
5,60 (breit, OH)
4,98 (Singulett, H in 6-Stellung)
4,42(Singulett, -CH3- in 3-Siellung) ü
3,80(Singulett. N-CHj)
3.48 (Singulett, OCHi)
um 3,4 (Dubleti, H.. in 2-Stellung)
1,35 (Singulett, C(CHj),)
1,35 (Singulett, C(CHj),)
Dünnschichtchromatographie (Siliciumdioxydgel)
Entwicklungslösungsmittel: Chloroform: Methanol =4:1
Rf = 0,72
Entwicklungslösungsmittel: Chloroform: Methanol =4:1
Rf = 0,72
tert.-Octylammonium-7A-methoxy-7/i-(4-hydroxy-3,5-di-icrt.-butylbenzylidenamino)-3-mcthyl-3-cephcm-4-carboxylat
Einer auf 5— 10°C gekühlten Lösung von 1,67 gtert.-Ociylammonium^/y-^-hydroxy-S.S-di-tert.-butylbenzylidenamino)-3-methyl-3-cephem-4-carboxylat
in 150 ml Methanol wurden 0.70 g ZS-Dichlor-S.ö-dicyano-M-ben-ZGCiiinon
zügegc-ben, und es würde 30 Min. bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsniiscuung wurde zur
Trockne unter vermindertem Druck kondensiert, der Rückstand wurde in 100 ml Äthylacetat gelöst und die
Lösung wurde nacheinander mit wäßrigem 5%igem Natriumhydrogencarbonat und Wasser gewaschen und
über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Bei Entfernung des Lösungsmittels unter vermindertem Druck
wurden 0,54 g tert-Octylammonium-7«-methoxy-7/?-(4-hydroxy-33-di-tert-butylbenzylidenamino)-3-methyl-3-cephem-4-carboxylat erhalten.
8,23 (Singulett, -CH = N -) bo
7,50 (Singulett, H des Benzolringes)
5,05 (Singulett H in 6-Stellung)
3,42 (Singulett, OCH3)
Trimethylbenzylammonium-7it-methoxy-7y?-(4-hydroxy-3,5-di-tert.-butylbenzylidenamino)-3-acetoxymcihyl-3-cephcm-4-carboxylat
Unter Verwendung von 3,185 g Trimethylbenzylammonium^^-^-hydroxy-S.S-di-tert.-butylbenzylidenarnino)-3-acetoxy-methyl-3-cephem-4-carboxylat
als Ausgangsmatcrial, derselben Reagentien unter denselben Verfahrensweisen
wie in Beispiel 2 beschrieben wurden 2,56 g Trimethylbenzylammonium-7<*-methoxy-7/?-(4-hydroxy-3,5-di-tert.-butylbenzylidenarnino)-3-acctoxymethyl-3-cephern-4-carboxylat
erhalten.
UV-Spektrum Λ ™£ 284 ηm
Natrium-7rt-methoxy-7//-(4-hydroxy-3.5-di-tcri.-butylbenzylidenamino)-
3-acetoxymethyl-3-ccphcm-4-carboxylat
Zu einer auf —500C gekühlten Lösung von 400 mg Natrium-7^-(4-hydroxy-3,5-di-tert.-butylbenzylidenamino)-3-acetoxymcthyl-3-cephcm-4-carboxylat
in 8 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran und 4 ml Methanol wurde >o tropfenweise 1 ml einer methanolischen Lösung von 20 mg metallischem Natrium und anschließend 110 mg
tert.-Butylhypochlorit zugegeben. Die Mischung wurde 30 Min. unter Kühlung gerührt, und das Lösungsmittel
wurde bei Raumtemperatur entfernt, wobei 350 mg Natrium-7.-v-niethoxy-7/i'-(4-hydroxy-3,5-di-tert.-butylbenzylidenaminoVS-acetoxy-methyl-S-cephercM-earboxylat
zurückblieben.
NMR-Spektrum(DMSO-dh)rfppm:
8.40 (breites Singulett, — CH = N-)
7,61 (Singulett, H des Benzolringes)
5,25 (Singulett, H in 6-Stellung)
7,61 (Singulett, H des Benzolringes)
5,25 (Singulett, H in 6-Stellung)
4,80 (Quartett, -CH2- in 3-Stellung)
3,46 (Singuleit, OCH, in 7-Stellung)
3,46 (Singuleit, OCH, in 7-Stellung)
3.41 (Quartett, H2 in 2-Stellung)
2.00 (Singulett, CHjCO)
2.00 (Singulett, CHjCO)
1,38 (Singulett. QCH1) i)
Lithium-7A-methoxy-7^-(4-hydroxy-3,5-di-isopropylbenzylidenamino)-3-acetoxymethyl-3-ccphem-4-carboxylat
AO Zu einer auf -4CC gekühlten Lösung von 467 mg Liihium-7/-(4-hydroxy-3,5-di-isopropylbenzylidenaminoJ-S-acetoxymethyl-S-eephem^-carboxylat
in 10 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran wurde eine Lösung von 7 mg metallischem Lithium in 3 ml Methanol und anschließend 130 mg ierl.-Butylhypochlorit zugegeben. Die
Mischung wurde 40 Min. unter Kühlung gerührt und zur Trockne konzentriert, wobei Lithium-7<t-methoxy-7/i('-(4-hydroxy-3.5-di-isopropylbenzylidenamino)
-S-acetoxymcihyl-S-ccphcm^-carboxylat erhalten wurde. Die
Reinigung der so erhaltenen Cephem-Verbindung durch Säulenchromatographie unter Verwendung von trokkenem
Siliciumdioxydgel als Adsorbens und einer Mischung von Chloroform/Methanol (9 :1) als Entwicklungslösungsmittel ergab 70 mg einer reinen Probe.
NMR-SpektrumtDMSO-db-CDCIjJifppni:
8.48(Singulett,-CH = N-)
8.48(Singulett,-CH = N-)
7,55 (Singulett. H des Benzolringes)
5,G8(Singü!eU, H in &-Stc!!ung)
5,03 (breites Singulett. -CH2 in 3-Stellung)
337 (Singulett, OCHj)
3,05—3.65 (Multiplett, H2in 2-Stellung) und
3,05—3.65 (Multiplett, H2in 2-Stellung) und
CH3
CH
'CH3)
U7
Dublett, CH
CH3
Dünnschichtchromatographie (Siliciumdioxydgel)
Entwicklungslösungsmiltel: Chloroform: Methanol = 3:1
Rr = 0,44
Entwicklungslösungsmiltel: Chloroform: Methanol = 3:1
Rr = 0,44
Beispiel 7 >
Lithium-7.\-methoxy-7/y-(4-hydroxy-3.5-di-tert.-buiyH')en/ylidenaniiiio)-i-inethyl-i-cephem^-carboxyUit
Zu einer auf —400C gekühlten Lösung von 436 mg Lithium^^-^-hydroxy^.S-di-tert.-butylbenzylidenanii- Hi
no-)-3-methyl-3-cephem-4-carboxylat, hergestellt nach dem im Bezugsbeispiel 2 angegebenen Verfahren, in
10 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran wurde eine Lösung von 7 mg metallischem Lithium in 3 ml Methanol und
anschließend eine Lösung von 190 mg N-Bromsuccinimid in 2 ml Tetrahydrofuran zugegeben. Die Reaktionsmischung
wurde 30 Min. gerührt und dann bei Raumtemperatur kondensiert. Der Rückstand wurde durch Säulenchromatographie
unter Verwendung von trockenem Siliciumdioxydgel als Adsorbens und einer Mischung aus r>
Methanol/Chloroform (1 :9) als Entwicklungslösungsmittei gereinigt, wobei 200 mg Lithium-71\-methoxy-7/y-(4-hydroxy-3,5-di-terL-butyroenzylidenamino)-3-methyl-3-cephem-4-carboxylat
als schwachgelbes Pulver erhalten wurden.
NMR-Spektrum (DMSOd6) ό ppm: >o
8,42(Singulett,-CH = N-)
7,58 (Singulett, H des Benzolringes)
5,05 (Singulett, H in 6-Stellung)
3,45 (Singulett, OCH3 in 7-Stellung)
7,58 (Singulett, H des Benzolringes)
5,05 (Singulett, H in 6-Stellung)
3,45 (Singulett, OCH3 in 7-Stellung)
3,42 (Quartett, H2 in 2-Stellung)
2,10 (Singulett, CH > in 3-Stellung)
1,38 (Singulett,-C(CH j)j)
1,38 (Singulett,-C(CH j)j)
Lithium-7«-methoxy-7/y-(4-hydroxy-3,5-di-tcri.-buiylbenzylidenamino)-3-meihyl-3-cephem-4-carboxylat
Zu einer Lösung au« 436 mg Lithium-7/i(>-(4-hydiOxy-3,5-di-tcrt.-buiylbenzylidcnamino)-3-nicthyl-3-ccphem-4-carboxylat
in 10 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran wurde unter Rühren und Eiskühliing 1 g Bleidioxyd zugcge- j->
ben. Nachdem weitere 20 Min. gerührt wurde, wurden unlösliche Substanzen durch Filtration entfernt, wonach
dem Filtrat 10 ml Methanol zugegeben wurden und die Lösung bei Raumtemperatur 2 Std. stehengelassen
wurde. Das Lösungsmittel wurde entfernt, und der Rückstand wurde durch Säulenchromatographie unter
Verwendung von trockenem Siliciumdioxydgel als Adsorbens und einer Mischung aus Methanol/Chloroform
(1:9) als Entwicklungslösungsmittel gereinigt, wobei 100 mg der gewünschten Verbindung erhalten wurden, die
dasselbe NMR-Spektrum wie die gemäß Beispiel 7 erhaltene Probe aufwies.
Trimethylbenzylammonium-7r\-mcthoxy-7/y-(4-hydroxy-3.5-di-tcrt.-butyibenzylidenamino)- 4:.
3-(l-methyl-1 H-tctrazol-5-yl)-thiomethyl-3-cephcm-4-carboxylat
Eine Lösung aus 2,17 g Tiimcthylbenzylammonium-7/ö'-(4-hydroxy-3,5-di-tert.-butylbcnzylidtnamino)-3-(1-methyl-l
H-tet;razol-5-yl)-thiomethyl-3-ccphem-4 carboxylat in 13 ml Methanol und 13 ml Tetrahydrofuran
wurde in ein Trockeneis/Methanolband gerührt und gekühlt. Zu dieser Lösung wurde eine Lösung von
42 mg metallischem Lithium in 4 ml Methanol und anschließend tropfenweise eine Lösung aus 780 mg tert.-Butylhypochlorit
in 2 ml Dichloräthan zugegeben. Es wurde weitere 35 Min. unter Kühlung gerührt, und die
Reaktionsmischung wurde auf etwa 5 ml bei Raumtemperatur kondensiert, wonach 50 ml Chloroform zugegeben
wurden. Die Mischung wurde viermal mit einer wäßrigen Nairiumchloridlösung gewaschen, über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet und auf etwa 5 ml kondensiert. Dem Rückstand wurde Cyelohexan zugegcben,
wonach erneut kondensiert wurde, um 1.5 g Trimethylbenzylammonium-7A-methoxy-7/i('-(4-hyclroxy-3,5-ditert.-butylbenzylider,amino)-3-(1-methyl-1
H-tetrazol-5-yl)-thiomethyl-3-cephem-4-carboxylat als schwachgelbes Pulver zu erhalten.
Dünnschichtchromatographie (Siliciumdioxydgel) t>u
Entwicklungslösungsmittel: Chloroform: Methanol = 3:1
Rf = 0,53.
Rf = 0,53.
Claims (1)
- (DPatentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von 7/£-Benzylidenamino-7rt-methoxy-3-cephem-Verbindungen der FormelR3 R2OCH3HO—<f N-CH=N-I
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