DE2550593A1 - Xerographisches bzw. elektrostatisches kopiergeraet - Google Patents
Xerographisches bzw. elektrostatisches kopiergeraetInfo
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Description
4. November 1975 Xerographisches "bzw» elektrostatisches Kopiergerät
Die Erfindung betrifft ein xerographisches bzw., elektrostatisches
Kopiergerät, bei dem die zu kopierenden Vorlagen mit zeilen- bzw»
abschnittweisen Aufzeichnungen zwecks Ablichtung mit ihrem seltenrichtigen
Bild nach unten auf einer durchsichtigen Anlagefläche,
ZeB. Glasplatte, zu liegen kommen und ein Halbleiterelement, eine
Einrichtung zur elektrostatischen Aufladung des Halbleiterelementes, ein System zur optischen Bildübertragung auf das Halbleiterelement,
eine Entwicklungseinrichtung für die Bildstellen des Halbleiters . und gegebenenfalls eine Übertragungsstation für das entwickelte
Bild auf das Kopierpapier sowie eine Fixiereinrichtung vorgesehen sind«
Es ist bekannt, zum zeilen- bzw. abschnittweisen Kopieren wechselnder
Angaben von Vorlagen gegeneinander verschiebbare Textvorlagen zu verwenden, bei denen durch Verschiebung einer Vorlage gegenüber
einer feststehenden Vorlage und teilweise Abdeckung der verschiebbaren durch die feststehende Vorlage und gegebenenfalls eine
weitere Abdeckmaske beliebige Zeilen bzw. Abschnitte der verschiebbaren Vorlage zusammen mit den Textzeilen der feststehenden Vorlage
in gewünschter räumlicher Zuordnung abgelichtet und kopiert werdeno
Hierbei ist nachteilig, daß die Texte voneinander getrennter Vorlagen miteinander kombiniert werden müssen, d.h. es muß eine
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besondere Aufmerksamkeit darauf verwandt werden, daß die jeweils zusammengehörenden Vorlagen auch tatsächlich gemeinsam zur Ablichtung
gelangen. Die Kombination von Angaben, insbesondere von Zahlen, nicht zusammengehörender Vorlagen kann schwerwiegende
Nachteile zur Folge haben. Weiterhin ist es bei der Verwendung getrennter Vorlagen erforderlich, bei deren Auflage auf die
Anlagefläche des Kopiergerätes auf eine genaue räumliche Zuordnung der Vorlagen zueinander zu achten.
Es ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kopiergerät
zu schaffen, mit dem ein zeilen- oder abschnittweises Kopieren von Vorlagen möglich ist, bei dem jedoch die Gefahr einer
Vertauschung zusammengehöriger Vorlagen oder eine unerwünschte Abweichung der au kopierenden Vorlagenteile von ihrer vorgesehenen
Lage nicht gegeben sind. Biese Aufgabe wird bei dem anfangs genannten xerographischen bzw. elektrostatischen Kopiergerät
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Vorlage mit zeilen- bzwo
abschnittweisen Aufzeichnungen auf der Anlagefläche in der Weise angeordnet bzw. durch Halteeinrichtungen befestigt ist, daß ein
eine Anzahl von parallelen Zeilen bzw» Abschnitten tragender Teil der Vorlage senkrecht zu den Zeilen verschiebbar ist, und eine
Transport- oder Zugvorrichtung vorgesehen ist, die einen Teil der Vorlage aus der Ebene der Anlagefläche zeilen- bzw. abschnittweise,
unter Schlaufenbildung herausführt und dadurch der jeweils gewünschte verschiebbare Zeilen-Teil an den festliegenden Kopfteil
der Vorlage derart angenähert wird, daß Kopfteil und ein. wechselnder ausgewählter Zeilenteil der Vorlage abgelichtet und
kopiert wird.
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Hierbei kann vorzugsweise ein weiterer zum Kopieren nicht gewünschter
Zeilenteil der Vorlage durch eine reflektierende Abdeckung von der Ablichtung ausgeschlossen, ebenfalls aus der
Kopierebene herausgeführt bzw· abgeleitet, durch Verwendung eines in seiner Länge entsprechend begrenzten Kopierpapiers
bzw.-blattes von der Ablichtung bzw. übertragung ausgeschlossen
oder durch zusätzliche Belichtung der entsprechenden Stellen des Halbleiterelementes vor der Entwicklung des Ladungsbildes von der
Bildübertragung ausgeschlossen sein.
Es ist vorteilhaft, ober- oder unterhalb der Anlagefläche eine
mittels einer Haltevorrichtung zeilen- bzw. abschnittweise bewegte Abdeckung für den verschiebbaren Zeilenteil der Vorlage
anzuordnen. Es kann weiterhin eine Maskenwechseleinrichtung unterhalb der Anlagefläche für die Vorlage angeordnet sein, wobei die
Masken reflektierende Abdeckungen für nicht zu kopierende, auf der Anlagefläche befindliche Teile der Vorlage aufweisen. Auch
im Bereich der Transport- bzw. Zugvorrichtung sind zweckmäßig reflektierende Abdeckungen bzw. Masken angeordnet. Es sind vorzugsweise
neben der Transportvorrichtung Niederhalter für die Vorlage angeordnet, die die Vorlage auf der Anlagefläche halten
und von der Anlagefläche abhebbar oder abschwenkbar gestalten»
Als Transportvorrichtung ist vorzugsweise ein Transportwalzenpaar oberhalb der Anlagefläche im Bereich der Vorlage angeordnet,
wobei eine der Transportwalzen unterhalb und die andere der Transportwalzen abschwenkbar oberhalb der Vorlage angeordnet und
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insbesondere die obere Transportwalze zusammen mit zwei neben der unteren Transportwalze 2ur Wirkung gelangenden Niederhaltern
und den Antriebsvorrichtungen für die obere Transportwalze gelagert und gemeinsam mit diesen anhebbar angeordnet ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Figuren dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert»
Es zeigen:
Fig. Λ ein elektrostatisches Kopiergerät mit einem Transportwalzenpaar
für die Verschiebung eines Teils der Vorlage,
Fign.2 und 3 clie Vorlage bei verschieden starker Verschiebung
durch das Transportwalzenpaar,
Fig. 4· ein elektrostatisches Kopiergerät mit einer Zugvorrichtung
für die Verschiebung eines Teils der Vorlage,
Fign.5 und 6 die Vorlage bei verschieden starker Verschiebung
durch die Zugvorrichtung,
Fig. 7 die Draufsicht auf die Anordnung nach Fign. 5 und 6
und
Fign.8 und 9 die Vorlage bei verschieden starker Verschiebung
durch die Zugvorrichtung und mit abgehobenem Ende des verschiebbaren Zeilenteils·
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Kopiergerät befinden sich unterhalb
von als Anlageflächen dienenden Glasplatten 1 und 2 in bekannter Weise ein während des Kopiervorganges parallel zu den Anlage-
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flächen verschiebbarer Spiegel 3 Htit einer fest mit ihm verbundenen
Lichtquelle 4, ein ebenfalls horizontal verschiebbarer Doppelspiegel
5, der das vom Spiegel 3 kommende Bild zweifach reflektiert und dessen Bewegung mit der des Spiegels 3 gekoppelt ist, ein Objektiv
sowie ein weiterer Spiegel 7» der das von der auf den Anlageflächen angeordneten Vorlage bzw. Maske abgetastete Bild auf einen Ausschnitt
einer sich entgegen dem Uhrzeigersinn um eine Achse δ drehenden Trommel 9 mit einer Selenschicht 10 wirft. XJm die Trommel 9 herum
sind zur Erzeugung eines dem abgetasteten Bild entsprechenden Tonerbildes auf der Selenschicht 10 und dessen Übertragung auf das
Kopierpapier 11 eine Aufladevorrichtung 12, eine Bestäubmigseinrichtung
13» eine Umladevorrichtung 14 für die Übertragung des Tonerbildes,
eine Entladevorrichtung I5 sowie eine Reinigungsvorrichtung
16 für die Entfernung der auf der Selenschicht 10 verbliebenen Tonerteilchen. Das Kopierpapier 11 ist in Form einer Holle 17 auf
einer drehbaren Welle 18 gelagert und wird durch angetriebene Rollen I9, 20 von der Holle 17 abgezogen, wobei die Welle 18 leicht
gebremst wird. Das Kopierpapier 11 wird zu einer Schneidvorrichtung
geleitet, die aus einem schwenkbaren Messer 21 und einem feststehendem Messer 22 besteht und die von der Kopierpapierbahn senkrecht
zu ihrer Laufrichtung einzelne Blätter abschneidet. Die Schneidvorrichtung wird vorzugsweise derart gesteuert, daß die
Länge der abgeschnittenen Blätter abhängig von der Länge des zur Ablichtung freigegebenen Teils der Vorlage ist. Über weitere Transportrollen
23, 24 und 25, 26 sowie ein Andrückelement 27 an die Trommel 9 und mit dieser an der Umladevorrichtung 14 vorbei geführt,
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wobei durch diese die Übertragung des Tonerbildes von der Selenschicht
10 auf das jeweilige blattförmige Kopierpapier bewirkt wird. Die Kopierblätter werden dann mittels eines Transportbandes
28 zu zwei Transportrollen 29» 30 gebracht. Die obere Transportrolle
29 ist beheizt, so daß das Tonerbild bei Berührung mit dieser Transportrolle auf dem jeweiligen Kopierblatt festgeschmolzen
wird. Ober weitere Transportrollen 31» 32 gelangen die
Kopierblätter anschließend in ein Ablagefach 33·
Auf der Glasplatte 1 befindet sich eine Vorlage 34- mit zeilenweise
angeordneten Angaben, wobei die einzelnen Zeilen senkrecht zur Zeichenebene verlaufen. Die Vorlage 34- wird an der oberen,
zu den Zeilen parallelen Kante von einer Klemmvorrichtung 35
gehalten, während die gegenüberliegende Kante senkrecht zur Zeilenrichtung auf der Glasplatte 1 verschiebbar ist. Zwischen
der eingespannten Kante der Vorlage 34- und einer auf der Glasplatte
1 angeordneten Transportwalze 36 befindet sich der sogenannte
Kopfteil der Vorlage 34·» der bei jedem Kopiervorgang vollständig
abgelichtet wird· Der zwischen der Transportwalze 36 und der
verschiebbaren Kante liegende Teil der Vorlage 34- ist der sogenannte
Zeilenteil, von dem jeweils nur bestimmte Zeilen zusammen mit dem Kopfteil abgelichtet werden sollen. Dabei sollen die
abgelichteten Zeilen unabhängig von ihrer Lage im Zeilenteil dicht unterhalb des Kopfteiles liegen.
Die über die Transportwalze 36 geführte Vorlage 34- steht auf der
gegenüberliegenden Seite mit einer weiteren Transportwalze 37 in
festem Reibschluß. Diese Transportwalze 37 wird von einem bekannten
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Schrittschaltwerk angetrieben5 von dem ein mit der Transportwalze. 37 fest verbundenes !Sperrad 38, eine Sperrklinke 39?
eine Schaltklinke 40, die jeweils von einer Feder 41 bisw. 42
gehalten v/erden, sowie ein Elektromagnet 43 geneigt sind» Eine
nicht dargestellte Peeler sucht das Sperrad 36 entgegen, dem Uhrzeigersinn
zu drehen. Bei kur&&eifeiger Betätigung des Ele&feromagneten
43 wirkt dieser· in der Weise auf die Schaltklinke 40
und die Sperrklinke 35 ein, daß das Sperrad 38 um einen seiner
Zahnteilung entsprechenden Schritt entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird= Diese Drehung führt auch dia Transportwalze 3?
aas, die dabei den Zeilenteil der Vorlage 34 um eine entsprechende
Strecke nach rechts verschiebt» Vorsugsv/eise wird die Zahnteilung
des Sperrades 38 so gewählt, daß bei jeder kurzzeitigen Erregung
des Elektromagneten 43 der Zeilenteil der Vorlage 34 um. einen
Zeilenabstand verschoben wird«, ßn Stelle des dargestellten Schrittschaltwerkes kann auch ein entsprechend gesteuerter Schrittschaltmotor
verwendet werden.
Zu beiden Seiten der Transportwalsse 36 befinden sich in möglichst
geringem Abstand von dieser zwei Niederhalter 44- und 45, die
bewirken, daß der Abstand zwischen den fest auf der Glasplatte aufliegenden Partien des Kopf« und des Zeilenteils so klein
wie möglich gehalten wird,,
8 -
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* 41.
Zwischen den Glasplatten 1 und 2 wird ein Maskenband 4-6 hindurungeführt,
das auf Spulen 4-7 und 48 zu beiden Seiten der Anlageflachen
gelagert ist. Zur Verschiebung des Maskenbandes 46 in beliebige Stellungen gegenüber der Vorlage 54- sind die Spulen
4-7 und 48 mit einem nicht gezeigten, steuerbaren Antrieb verbunden.
Die für die Antriebssteuerung erforderliche Bestimmung der jeweiligen Lage des Maskenbandes 46 kann mittels eines in
eine durchgehende Eandlochung des Maskenbandes 4-6 eingreifenden Stiftrades 4-9 erfolgen. Das Maskenband 46 weist vorzugsweise
reflektierende Abdeckungen 50 auf, die einen oder mehrere Teile der Vorlage 34- vor einer Ablichtung abschirmen» Die Lage der
Abdeckungen 50 wird vorteilhaft so gewählt, daß der Kopfteil der Vorlage 34- abgelichtet werden kann, daß die Transportwalze 36
abgeschirmt ist, daß eine oder mehrere Zeilen des Zeilenteils, die direkt an die Transportwalze 36 angrenzen, zur Ablichtung
freigegeben sind und daß die weiteren Zeilen des Zeilenteils wiederum abgeschirmt sind. Auf diese Weise wird erreicht, daß
bei Jedem Kopiervorgang der Kopfteil zusammen mit einer gewünschten Anzahl beliebiger hintereinanderliegender Zeilen des Zeilenteils,
die sich in geringem, jeweils konstantem Abstand zum Kopfteil befinden, abgelichtet wird.
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Ά,
Um einen automatischen Weitertransport des Zeilenteils der Vorlage
34 in. Abhängigkeit von der Anzahl der durchgeführten Kopiervorgänge
zu ermöglichen, ist ein Schalter 51 vorgesehen, der von
dem nach einem Ablichtungsvorgang in seiner Ausgangsstellung zurückkehrenden Spiegel 3 jeweils einmal kurzzeitig betätigt wird.
Über den Schalter 51 wird der Elektromagnet 43 erregt. Auf diese Weise kann erreicht werden, daß nach jedem Kopiervorgang der
Zeilenteil der Vorlage 34 beispielsweise um einen Zeilenabstand
selbsttätig verschoben wird und somit aufeinanderfolgende Kopierblätter mit unterschiedlichen Zeilenangaben versehen is erden 0 Es
können weiterhin den einzelnen Zeilen des Zeilenteils Tasten zugeordnet sein, bei deren manueller Beätigung der Elektromagnet 4-3
über eine Steuerschaltung entsprechend häufig erregt wird, bis der Zeilenteil die gewünschte Stellung einnimmt»
Die durch die schrittweise Drehung des Sperrades 38 sich entspannende
Feder kann durch einen mit dem Sperrad kuppeXbsren,
nicht gezeigten Antrieb wieder gespannt werden. Dabei wird auch
der Zeilenteil der Vorlage 3^- wieder in seine Ausgangsstellung
gebracht.
Die Figuren 2 und 5 zeigen die Anordnung oberhalb der Gissplatte 1,
wobei geringe konstruktive Änderungen gegenüber dem Kopiergerät nach Fig. 1 dargestellt sind. Das in einem Gehäuse 52 befindliche
Schrittschaltwerk ist zusammen mit der (Transportwalze 37 und den
Niederhaltern 44 s 45 tu. der Hohe verstellbar, so daß ein einwandfreies
Auflegen der Vorlage 34 möglich ist» Die Transportwalze 36
ist zu beiden Seiten in schwenkbaren Hebeln 53 gelagert, die
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ein Abheben der Transportwalze 36 von der Glasplatte 1 ermöglichen
und damit auch ganzseitige Kopien hergestellt werden könnenο
An den Hebeln 53 ist weiterhin unterhalb der Transportwalze 36 eine Abdeckung 54 befestigt, die die Transportwalze 36 bei der
Ablichtung abschirmt« Eine entsprechende Abdeckung auf dem unter·»
halb der Glasplatte 1 geführten Maskenband ist daher nicht erforderlich.
Die Transportwalze 37 mit dem Schrittschaltwerk und den Niederhaltern
44j 45 sowie die Transportwalze 36 mit den Hebeln 53 sind
vorzugsweise parallel zur Glasplatte 1 innerhalb bestimmter Grenzen verschiebbar, so dass eine Einstellung des Kopfteils der Vorlage
34 auf eine gewünschte Länge möglich ist.
Die Figuren 2 und 3 unterscheiden sich lediglich durch eine verschieden
starke Verschiebung des Zeilenteils der Vorlage 34· Der zwischen dem Kopfteil und den abzulichtenden Zeilen des Zeilenteils
liegende Teil der Vorlage 34 bildet eine in ihrer Grosse von der Verschiebung des Zeilenteils abhängige Schlaufe zwischen
dem Transportwalzenpaar 36, 37 und dem Niederhalter 45»
Die yig. 4 stellt ein Kopiergerät dar, das sich von dem in Figo 1
gezeigten im wesentlichen hinsichtlich der Anordnung zur Verschiebung des Zeilenteils der Vorlage 34 unterscheidet. Auf der
Glasplatte 1 befindet sich zwischen Kopf- und Zeilenteil der Vorlage 34 unterhalb dieser eine Welle 55» die zu beiden Seiten in
schwenkbaren Hebeln 56 gelagert ist» Durch Schwenken öfer Hebel 56
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wird die Welle 55 von der Glasplatte 1 abgehoben^ wobei der Zeilenteil
der Vorlage 34 eine Verschiebung erfährts die doppelt so
gross ist wie die Aufwärtsbewegung der Welle 55« Die Schwenkbewegung
der Hebel 56 wird durch je ein bzw. ein gemeinsames Schritt=
schaltwerk bewirkt, das dem in Pig. 1 gezeigten entspricht und in gleicher Weise gesteuert wird« Die Hebel 56 sind fest mit dem
zugeordneten Sperrad 38 des bzw0 der Schrittschaltwerke verbundene
Auf der Vorlage 34 befinden sich zu beiden Seiten der Welle 55 Auflagen 57 und 58, die an ihrer der Welle 55 zugewandten Kante
jeweils einen Niederhalter 59 bzw» 60 für die Vorlage 34 aufweisen= Die Auflagen 57 und 58 sind zusammen mit dem (den) Schrittschaltwerk(en),,
den Hebeln 56 und der Welle 55 parallel zur Glasplatte verschiebbar, so dass auch hier die Länge des Kopfteils der Vorlage
34 innerhalb bestimmter Grenzen beliebig einstellbar istο
An Stelle des Andrückelementes 27 in Hg. 1 weist das Gerät in Figo 4 eine in Hebeln 61, 62 gelagerte Gegendruckwalze 63 auf,
die von der Umladevorrichtung 14 in der Weise aufgeladen wird9
dass eine Übertragung des Tonerbildes von der Selenschicht 10 auf das Kopierpapier 11 erfolgt„ Hinter der heizbaren Transportrolle 29 ist ein weiteres Heizelement 64 vorgesehen^ wodurch auoh
bei schnellem Durchlauf der Kopierblätter eine einwandfreie Fixierung des Tonerbildes gewährleistet ist»
In Figo 4 ist weiterhin eine Lichtquelle 65 mit einer Verschluss·«
blende 66 angedeutet. Die Verschlussblende 66 wird durch einen
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Elektromagneten 67 in der Weise gegenüber der Lichtquelle 65 verschoben,
dass die Selenschicht 10 von dieser entweder belichtet oder nicht belichtet wird» Bei Belichtung wird die Selenschicht
10 an den entsprechenden Stellen entladen bzw« das Ladungsbild an diesen Stellen zerstört, so dass hier kein Tonerbild entstehen
kann« Die Belichtung durch die Lichtquelle 65 hat somit die gleiche Wirkung wie eine Abdeckung unterhalb der Vorlage 34 und
kann an deren Stelle verwendet werden» Der Elektromagnet 67 wird beispielsweise über manuell betätigbare Vorwahlschalter und eine
mit der Trommel 9 umlaufende Taktgeberscheibe angesteuert»
Die ffigno 5 und 6 zeigen die Zugvorrichtung für die Vorlage 34
in vergrb'sserter Darstellung, wobei gegenüber der Figo 4 verschiedene
Abweichungen gegeben sind« Insbesondere ist eine vom Maskenband 46 getrennte Abdeckung 68 für den verschiebbaren
Zeilenteil der Vorlage 34 vorgesehen, die von einer zeilenweise verstellbaren Klemmvorrichtung 69 gehalten wird. Der Abstand
zwischen der Abdeckung 68 und der Welle 55 ist beliebig einstellbar, so dass die Anzahl der abzulichtenden Zeilen des Zeilenteils
der Vorlage 34 frei wählbar ist. Das Maskenband 46 trägt somit nur eine Abdeckung 50 unterhalb der Welle 55 sowie nicht dargestellte
Vordrucke, die zusammen mit den Angaben auf der Vorlage 34 abgelichtet werden» Weiterhin sind von den Auflagen 57 s 58
getrennte Niederhalter 70 und 71 vorgesehen, die gemeinsam nach oben geschwenkt werden können. Die Niederhalter 70, 71 sind
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zusammen mit der Welle 55» den Hebeln 56 und deren zugehörigen
Schrittschaltwerken parallel zur Glasplatte ü verschiebbs.ro
Die Fign. 5 und 6 unterscheiden sich lediglich durch das Mass
der durch die Anhebung der Welle 55 bewirkten ""Verschiebung des Zeilenteils der Vorlage 34«
Die Pig« 7 zeigt die Draufsicht auf die Anordnung nach Fig» 5
bzw« 6.--Jedem der beiden Hebel 56 ist ein eigenes Schrittschaltwerk zugeordnet» Die Elektromagnete der beiden Schrittschaltwerkβ
werden gemeinsam erregte Die Fiederhalter 70 und 71 si ad gemeinsam um eine Achse 72 schwenkbar. Die schrittweise Verstellung
der Klemmvorrichtung 69 und der von ihr gehaltenen Abdeckung 58 erfolgt mit Hilfe eines über Rollen 73 und 74 geführten Seils
759 das mit dem Sperrad eines weiteren,, nicht gezeigten Schritt™
Schaltwerkes verbunden isto
Bei der in den Fign» 8 und 9 gezeigten. Anordnung wird das nicht
abzulichtende Ende des Zeilenteils der Vorlage 34 nicht von eli^r
Abdeckung abgeschirmt, sondern aus der Ablichtu:agsebe:oe nerauabgeführt» Hierzu wird ea über Stifte 768 77 geleitet,, die an dar;.
Snden an Bügeln 78 befestigt sind« Die Bügel 78 sind zusammen
mit einem weiteren Niederhalter 79 parallel zur Glasplatte !
verschiebbar, so dass die länge des abzulichtenden Teils des Zeilenteils beliebig einstellbar ist. Um auch die Längs des Kopfteils
variieren zu können, sind weiterhin die Niederhalter "Ό,
71, die Welle 55* .die Hebel 56 und deren Schrittschaltwerke gsr-ein·=
sam, Jedoch unabhängig von der Verschiebung der Bügel 78, parallel aur Glasplatte 1 verstellbar«
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Leerseite
Claims (1)
- .2550533Gerhard Eitzerfeld1000 Berlin 33» Schorlemer AlleeM-, November 1975 Patentansprüche'li Xerographisches bzw. elektrostatisches Kopiergerät, bei dem die zu kopierenden Vorlagen mit zeilen- bzw. abschnittweisen Aufzeichnungen zwecks Ablichtung mit ihrem seitenrichtigen Bild nach unten auf einer durchsichtigen Anlagefläche, z.B. Glasplatte, zu liegen kommen und ein Halbleiterelement, eine Einrichtung zur elektrostatischen Aufladung des Halbleiterelementes, ein System zur optischen Bildübertragung auf das Halbleiterelement, eine Entwicklungseinrichtung für die Bildstellen des Halbleiters und gegebenenfalls eine Übertragungsstation für das entwickelte Bild auf das Kopierpapier sowie eine Fixiereinrichtung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorlage mit zeilen- bzw. abschnittweisen Aufzeichnungen auf der Anlagefläche in der Weise angeordnet bzw. durch Halteeinrichtungen befestigt ist, daß ein eine Anzahl von parallelen Zeilen bzw. Abschnitten tragender Teil der Vorlage senkrecht zu den Zeilen verschiebbar ist, und eine Transport- oder Zugvorrichtung vorgesehen ist, die einen Teil der Vorlage aus der Ebene der Anlagefläche zeilen- bzw· abschnittweise unter Schlaufenbildung herausführt und dadurch der jeweils gewünschte verschiebbare Zeilen-Teil an den festliegenden Kopfteil der Vorlage derart angenähert wird, daß Kopfteil und ein wechselnder ausgewählter Zeilenteil der Vorlage abgelichtet und kopiert wird.- 2 709819/0874?. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer zum Kopieren nicht gewünschter Zeilenteil der Vorlage durch eine reflektierende Abdeckung von der Ablichtung ausgeschlossen ist.Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer zum Kopieren nicht gewünschter Zeilenteil der Vorlage ebenfalls aus der Kopierebene herausgeführt bzw, abgeleitet ist.,4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer zmn Kopieren nicht gewünschter Zeilenteil der Vorlage durch Verwendung eines in seiner Länge entsprechend begrenzten Kopierpapiers bzw. -blattes von der Ablichtung bzw«, Übertragung ausgeschlossen ist.Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer zum Kopieren nicht gewünschter Zeilen-ceil der Vorlage durch zusätzliche Belichtung der entsprechenden Stellen des HaIbleiterelementes vor der Entwicklung des Ladungsbildes von der Bildübertragung ausgeschlossen ist»709819/08746β Gerat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet» daß ober- oder unterhalb der Anlagefläche eine mittels einer Haltevorrichtung zeilen- bzw. abschnittweise bewegte Abdecklang für den verschiebbaren Zeilenteil der Vorlage angeordnet ist.7. Gerät nach den Ansprüchen 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Anlagefläche eine Klemmvorrichtung für eine Abdeckung angeordnet ist, welche zeilen- oder, abschnittweise unterhalb des verschiebbaren Zeilenteils der Yorlage sowie gegebenenfalls aus dessen Bereich heraus bewegbar ist«,8. Gerät nach Anspruch 2 oder 6» dadurch gekennzeichnet, daß eine Maskenwechseleinrichtung unterhalb der Anlagefläcfee für die Vorlage angeordnet ist und die Masken reflektierende Abdeckungen für nicht zu kopierende» auf der Anlageflache befindliche iOeile der Yorlage aufweisen«9= Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Transport- bzw» Zugvorrichtung reflektierende Abdeckungen bzw. Masken angeordnet sind»IC-C Gerät nach einem der Ansprüche Ί bis 9» dadurch gekennzeichnets &e8 Antriebseinrichtungen, z.B«, Schrittschaltwerke oder -^otore zur zeilen- bzw. abschnittweisen Bewegung d©a? Transport- bzw. Zugvorrichtung vorgesehen sind«709819/087411. Gerät nach einem der Ansprüche 1 his 10» dadurch gekennzeichnet, daß neben der Transportvorrichtung Niederhalter für die Vorlage angeordnet sind, die die Vorlage auf der Anlagefläche halten und von der Anlagefläche abhebbar oder abschwenkbar gestaltet sind«12. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn^ zeichnet, daß neben der Transportvorrichtung Andrückelemente für die Vorlage vorgesehen sind, welche an ihrer der Transportvorrichtung zugewandten Seite Niederhalter für die Vorlage tragen»13· Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückelemente mit den Niederhaltern gemeinsam hoch- bzw. abschwenkbar angeordnet sind.14. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß eine Bollenlagerung für das Kopierpapier mit einer Schneideinrichtung vorgesehen ist.15« Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß als Transportvorrichtung ein Transportwalzenpaar oberhalb der Anlagefläche im Bereich der Vorlage angeordnet ist, wobei eine der Transportwalzen unterhalb und die andere der Transportwalzen abschwenkbar oberhalb der Vorlage angeordnet ist.- 5 -7098 19/087416. Gerät nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daS die obere Transportwalze zusammen mit zwei neben der unteren Transportwalze zur Wirkung gelangenden Niederhaltern und den Antriebsvorrichtungen für die obere Transportwalze gelagert ist und gemeinsam mit diesen anhebbar angeordneti7ο Gerät nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Anlagsfläche im Bereich der Vorlage untsr dieser eine Transportwalze angeordnet ist, die von der Anlagefläche für das ganzseitige Kopieren von Vorlagen abschwenkbar gelagert ist»709819/0874
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| DE19752550593 DE2550593A1 (de) | 1975-11-07 | 1975-11-07 | Xerographisches bzw. elektrostatisches kopiergeraet |
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| FR7633408A FR2331073A1 (fr) | 1975-11-07 | 1976-11-05 | Appareil de copie xerographique ou electrostatique |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752550593 DE2550593A1 (de) | 1975-11-07 | 1975-11-07 | Xerographisches bzw. elektrostatisches kopiergeraet |
Publications (1)
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Family
ID=5961464
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752550593 Ceased DE2550593A1 (de) | 1975-11-07 | 1975-11-07 | Xerographisches bzw. elektrostatisches kopiergeraet |
Country Status (3)
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|---|---|
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Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE2505883A1 (de) * | 1975-02-11 | 1976-08-19 | Gerhard Ritzerfeld | Elektrostatisches bzw. xerographisches kopier- bzw. vervielfaeltigungsgeraet |
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- 1976-11-05 FR FR7633408A patent/FR2331073A1/fr active Granted
Also Published As
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