DE2549001A1 - Druckaufnehmer - Google Patents
DruckaufnehmerInfo
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L9/00—Measuring steady of quasi-steady pressure of fluid or fluent solid material by electric or magnetic pressure-sensitive elements; Transmitting or indicating the displacement of mechanical pressure-sensitive elements, used to measure the steady or quasi-steady pressure of a fluid or fluent solid material, by electric or magnetic means
- G01L9/0041—Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms
- G01L9/0042—Constructional details associated with semiconductive diaphragm sensors, e.g. etching, or constructional details of non-semiconductive diaphragms
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- G01L9/0041—Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms
- G01L9/0051—Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms using variations in ohmic resistance
- G01L9/0052—Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms using variations in ohmic resistance of piezoresistive elements
- G01L9/0054—Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms using variations in ohmic resistance of piezoresistive elements integral with a semiconducting diaphragm
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Description
Die Erfindung bezieht sich axif einen Druckaufnehmer
mit einem druckempfindlichen Element aus
monokristallinem Silizium, welches druckempfindliche
Element eine Membran geringer Dicke aufweist und an der Aussenseite einen verdickten Rand hat, wobei in
der Membran dolinungaempfindliche Widerstände angeordnet
sind.
Ein derartiger bekannter Druckaufnehmer ist beispielsweise in der niederländischen Patentanmeldung
68.17089 beschrieben worden. Das druckempfindliche Element hat eine flache Membran; der verdickte Rand
dient dazu, das druckempfindliche Element leicht befestigen υλχ können. Die Widerstände sind beispielsweise
609820/1012
PHN. 7796.
— 2 —
in eine Wheatstone-Briickenschaltung aufgenommen. Die
Ausgangs spannung der Brücke kann beispielsweise einer .integrierten Schaltung zugeführt werden. Wenn die
Membran verhältnismässig dick ist, wird die Ausgangsspannung ziemlich gut linear mit dem Druck verlaufen.
Um eine hohe Empfindlichkeit zu erzielen ist es jedoch
erwünscht, die Membran möglichst dünn auszubilden. Dabei tritt jedoch eine starke Abweichung der gewünschten
Linearität zwischen Druck und Ausgangs spannung auf.
Die Erfindung bezweckt nun, einen Druckaufnehmer mit einer grossen Empfindlichkeit zu schaffen,
wobei der Zusammenhang zwischen Druck und Ausgangs— spannung dennoch ziemlich linear ist« Dazu weist nach
der Erfindung die Membran einen starren Mittenteil auf, der als Verdickung ausgebildet ist, welche Verdickung
einen Durchmesser in der Grössenordmmg von dem 0,5
bis 0,7-fa-chen des Innendurchmessers des verdickten
Randes hat. Es hat sich herausgestellt, dass unter Anwendung dieser Massnahme bei einer Linearität besser
als 15° die Dicke der Membran derart verringert werden
kann, dass der· Druckaufnehmer eine h— bis 5mal gross ere
Empfindlichkeit hat als bei Verwendung einer Membran
ohne den starren Mittenteil. Andererseits ist bei gleicher Dicke der Membranen die Linearität beim Druck»
aufnehmer nach der Erfindung wesentlich besser als beim bekannten Druckaufnehmer.
Es sei bemerkt, dass druckempfindliche Elemente
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PHN. 7796.
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mit einem verdickten Mittenteil an sich bei Beschleurii~
gungsmessern bekannt sind. Dabei ist im allgemeinen nicht von einer Membran die Rede (Sondern dex· verdickte
Teil ist über Speichen mit einem Aussenring verbunden, Weiter wird beabsichtigt, ein auf Beschleunigungen,
reagierendes Element zu erhalten und nicht die Linearität zu verbessern. Weiter weicht das Verhältnis des
Durchmessers des Mitteiiteils zum Innendurchmesser dos
verdickten Randes bei bekannten Ausbildungen von dein bei der Erfindung gewünschten Wert xtfesentlich ab.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung besteht die Membran aus einer epitaxialen
Schicht, die auf einem Siliziumsubstrat aufgewachsen ist, in welchem Substr-at der verdickte Rand und der
verdickte Mittenteil gebildet sind.
Der Druckaufrieliiner kann ein sehr günstiges Anwendungsgebiet finden bei Gasströmungsmessung, beispielsweise
beim Messen der Eintrittsluft eines Verbrennungsmotors,
Bei dieser Luftmengenmessung ist der Massenstrom zur absoluten Temperatur umgekehrt proportional.
Um eine geeignete Anwendung des Druckaufnehmers
zu erhalten muss dieser Temperatureinfluss dann auf irgendeine Weise ausgeglichen werden, was bei einer
weiteren Ausführungsform der Erfindung geschieht wenn
die dehnungsempfindlichen Widerstände durch Diffusion
eines Akzeptors in einer η-leitenden epitaxialen Schicht gebildet sind, \'7obei die Diffusionskonzentration
B 0 9 R ? 0 / 1 η 1 ?
■if-- ■
25490Π1
PHN. 7796. 24-10-1975.
1 R in der Grössenordnung· von 5 x 10 Atome pro cm3 ist.
Piezowidersta.ndskoGffizient des p-leitenden Siliziums,
aus dem die Widerstände bestehen, ist temperaturabhängig;
es wurde gefunden, dass bei der genamiten Konzentration
dieser Koeffizient zur absoluten Temperatur nahezu umgekehrt proportional ist in einem Temperaturbereich
zwischen -4o°C bis + 1200C, so dass ein völliger
Ausgleich stattfindet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden naher1
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein druckempfindliches
Element gemäss der Linie 1-1 in Fig. 2,
Fig. 2 eine Draufsicht des druckempfindlichen
Elementes.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Aus führungsf oriu
eines druckempfindlichen Elementes nach der Erfindung
dargestellt. Auf einem Substrat aus beispielsweise η-leitendem monokristallinem Silizium ist eine nleitcnde
epitaxiale Schicht 5 angebracht. Im Substrat ist eine ringförmige Ausnehmung 1 gebildet, die bis
zur epitaxialen Schicht weiterläuft. Die Ausnhemung 1
kann beispielsweise mit Hilfe von Funkenerosion gebildet
sein. Dabei entsteht ein druckempfindliches
Element mit einer dünnen Membran 2, einem verdickten Rand 3 und einem starren verdickten Mittenteil h. In
der epitaxialon Schicht 5 sind dchmmgsempfindliche
609820/10 12
9 R 4 9 O η 1
pun. 7796.
2^-10-1975.
5 -
Widerstände 6 angeordnet, beispielsweise durch. Diffusion
eines Akzeptors, vie Bor.
Die Widerstände 6 sind djann aus p-leitendem
Silizium. Im Grunde könnte das Substrat und die epitaxiale
Schicht jedoch auch aus p-leitendem Silizium bestehen, in das n~leiten.de Widerstände eindiffundiert
sind oder die Widerstünde können mittels Ionenimplantation gebildet werden.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel eines Musters dex·
Widerstände 6, die entsprechend einer Wheatstone-Brücke
geschaltet sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind
jeweils zwei Widerstände beieinander angeordnet, einer in der Nähe des verdickten Randes 3 und einer in der
Nähe des Mittenteils h. Damit wird erreicht, dass die Krümmung dieser Widerstände beim Ausbiegen der Membran
entgegengesetzt ist (der verdickte Rand 3 wird in einem Gehäuse fest angeordnet, der starre Mittenteil k bewegt
sich mit der Membran).
Die epitaxiale Schicht ist mit einer elektrisch
isolierenden .Schicht 7 aus beispielswei se Siliziumoxid
bedeckt. Auf dieser Schicht sind Leiter 8 angeordnet, die in einer öffnung der isolierenden
Schicht 7 bei 9 mit den Widerständen 5 elektrisch
νerbundeη sind.
Von den Leitern 8 können elektrische \rerbindungen
zu nicht dargestellten elektronischen Schaltungselementen geführt werden.
609 8 20/1012
N. 7796.
2 5 49 O Π1 24-10-1975.
Das druckempfiiiclliclie Element kann in jedem
beliebigen Gehäuse eingebaut werden. Wie bereits erwähnt, dient der verdickte Rand 3 dazu, eine günstige
Verbindung im Gehäuse zu erhalten. An der Seite, an der sich die epitaxiale .Schicht befindet, kann im
Gehäuse ein Vakuum vorhanden sein, während ein Gasoder Flüssigkeitsdruck auf die andere Seite wirkt. Das
druckempfindliche Element kann jedoch auch bei Differenz
druckmessung verwendet werden. Als Anwendungsbereich
einer· Flüssigkeitsdruckmessung kann beispielsweise Blutdruckmessung genannt werden. Eine sehr
günstige Anwendung bei Gasdruckmessung ist das Messen der Zuluft bei einem Verbrennungsmotor. Bei einer richtigen
Dosierung von Zuluft und Kraftstoff wird eine günstige Verbrennung erhalten, während Luftverunreinigung
vermieden wird.
Bei einer günstigen Ausführungsform hat das druckempfindliche Element einen Mittenteil 4 mit einem
Aussenxhirchmesser von 0,5. mm und einen verdickten Rand
3 mit einem Innendurchmesser von 1 mm. Die Dicke der
epitaxialen Schicht 5 beträgt 10 /um. Diese sehr geringe
Dicke der Membran hat eine grosse Empfindlichkeit;
mit dem starren Mittenteil h der gegebenen Bemessung wird erreicht, dass die Linearität des Druckes gegenüber
der Ausgangs spannung der Wheatstone-Brücke kleiner ist als 0,5 fo.
Es ist günstig, insbesondere bei Messung von 6 0 9 8 2 0/1012
2 5 4 9 O η 1
PHN. 779^.
24-10-1975.
Luft für Verbrennungsmotoren, die Diffusionskonzentration der p-leitenden Widerstände 6 in der Grössenord-
1 ft
nung von 5·10 Atome pro cm3 statt des üblichen Wertes
nung von 5·10 Atome pro cm3 statt des üblichen Wertes
10 zu wählen. Es wurde gefunden, dass dabei der Temperatureinfluss auf den Widerstandswert der absoluten
Temperatur umgekehrt proportional ist. Da auch der Massenstrom der Luft der absoluten Temperatur umgekehrt
proportional ist, brauchen bei der genannten Konzentration keine weiteren temperaturausgleichenden
Massnahmen getroffen zu werden.
6098?0/1 01 ?
Claims (2)
- pun. 7796.2549001 2^-10-1975. - 8 PATENTANSPRÜCHE .1 λ Druckaufnehmer mit ein^m druckempfindlichen Element aus monokristallinem Silizium, welches druckempfindliche Element eine Membran geringer Dicke aufweist' und an der Aussenseite einen verdickten Rand hat, wobei in der Membran dehnungsempfindliche Widerstände angeordnet sind, dadux-ch gekennzeichnet, dass die Membran einen starren Mittenteil aufweist, der als Verdickung ausgebildet ist, welche Verdickung einen Durchmesser hat in der Grössenordnung von dem 0,5 bis O,7f"achen des Innendurchmessers des verdickten Randes.
- 2. Druckaufnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran aus einer epltaxialen Schicht besteht, die auf einem Siliziumsubstrat aufgewachsen ist, in welchem Substrat der verdickte Rand und der, verdickte Mittenteil gebildet sind.3· Druckaufnehmer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dehnungsempfindlichen Widerstände durch Diffusion eines Akzeptors in einer nleitenden epitaxialen Schicht gebildet sind, wobei die Diffusionskonzentration in der Grössenordnung von18
5 x 10 Atome .pro cm3 ist.609820/1012
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| NL7414459A NL7414459A (nl) | 1974-11-06 | 1974-11-06 | Drukopnemer. |
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|---|---|
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ID=19822401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE (1) | DE2549001A1 (de) |
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| SE (1) | SE7512278L (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0006740A1 (de) * | 1978-06-28 | 1980-01-09 | Gould Inc. | Dehnungsmessgerät |
| DE3004031A1 (de) * | 1980-02-05 | 1981-08-13 | Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg | Druckaufnehmer |
| DE3108300A1 (de) * | 1980-03-06 | 1982-03-04 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Druckmessdose |
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| AU604224B2 (en) * | 1986-07-18 | 1990-12-13 | Vdo Adolf Schindling Aktiengesellschaft | Mechanical-electrical transducer |
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1974
- 1974-11-06 NL NL7414459A patent/NL7414459A/xx unknown
-
1975
- 1975-11-01 JP JP50132078A patent/JPS5169678A/ja active Pending
- 1975-11-03 DE DE19752549001 patent/DE2549001A1/de active Pending
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- 1975-11-03 SE SE7512278A patent/SE7512278L/xx not_active Application Discontinuation
- 1975-11-05 FR FR7533825A patent/FR2290658A1/fr not_active Withdrawn
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Also Published As
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|---|---|
| NL7414459A (nl) | 1976-05-10 |
| JPS5169678A (de) | 1976-06-16 |
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