DE2548651A1 - Tragwerk, insbesondere fuer rolltreppen o.dgl. - Google Patents
Tragwerk, insbesondere fuer rolltreppen o.dgl.Info
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Classifications
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Description
- Tragwerk, insbesondere für PLolltreppen od. dgl.
- Die Ereindung bezieht sich auf ein Tragwerk, insbesondere far Rolltreppen od. dgl. mit einer beidseitigen Balustrade.
- Bei einem bekannten derartigen Tragwerk ist die Balustrade von einem Seitentrag,zerk gebildet elches sich zu beiden Seiten eines Unterbaues aus nach oben erstreckt.
- Auf dem Unterbau liegen beispielsweise die Schienen von Rolltreppen oder Fahrsteigen auf, die Sicht flächen der Seitentragwerke - üblicherweise Fachwerke - werden nicht zuletzt aus ästhetischen Gründen, verkleidet. Bei solchen Tragwerken ist der Zeitaufwand für die Herstellung und Montage sehr groß, auch müssen die Verkleidung und das Seitentragwerk gegen Korrosion geschützt erden.
- Es ist ein Ziel der Erfindung, die Verkleidung in das Tragsystem einzubeziehen, um das Gewicht des Tragwerkes zu verringern und die Herstellung und Wartung des Tragwerkes zu vereinfachen.
- Dieses Ziel läßt sich mit einem Tragwerk der eingangs erwähnten Art erreichen, bei welchem erfindungsgemäß die Balustrade als Vollwandträger ausgebildet ist.
- Die Erfindung ermöglicht es, das gesamte Tragwerk wesentlich leichter zu bauen. Die Herstellung wird sehr vereinfacht, da es nicht mehr erforderlich ist, für die Balustrade zunächst ein Tragwerk zusammenzustellen und dieses sodann mit Platten oder ähnlichem zu verkleiden.
- Insbesondere die durch schiefe Biegung entstehenden Horizontalkräfte können besser beherrscht werden, wenn in Längsrichtung der Balustrade und vorzugsweise in deren unteren oder oberen Bereich ein mit dem Vollwandträger einstückiger Torsionskasten angeordnet ist. Der Torsionskasten erhöht auch die Transportsteifigkeit entschieden und kann zudem als Kabelschacht dienen.
- Ein sehr zweckmäßiges Material für den Vollwandträger ist Stahlblech, insbesondere rostfreies Stahlblech, da sich mÜhelos die erforderlichen Festigkeitswerte erreichen lassen und rostfreies Stahlblech noch dazu keinerlei Wartung erfordert.
- Die Wandstärke des Vollwandträgers muß nicht übermäßig hoch sein, wenn der Träger durch Sicken, Beulsteifen od. dgl.
- verstärkt ist.
- Bezüglich der Krafteinleitung in einen Unterbau ist es zweckmäßig, wenn der Vollwandträger etwa senkrecht zur Längsrichtung verlaufende Steifen aufweist, die in Abständen angeordnet und mit einem Unterbau verbunden sind.
- Es kann empfehlenswert sein, zumindest einen Teil des Vollwandträgers in Sandwichbauweise auszuführen.
- Bei Rolltreppen, Fahrsteigen, Brücken etc. kann die Festigkeit des Tragwerkes in zweckmäßiger Weise dadurch erhöht werden, daß an dem Vollwandträger in dessen oberen Bereich eine statisch tragende Handlaufführung bzw. ein Handlauf, beispielsweise durch PunktschweiRen, befestigt ist.
- Die Erfindung samt ihren weiteren Merkmalen und Vorteilen ist im folgenden an Hand beispielsweiser Ausführungsformen näher erläutert, die in der Zeichnung veranschaulicht sind.
- Es zeigen Fig. 1 einen Ausschnitt eines Tragwerkes für Rolltreppen in schaubildlicher Darstellung, Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch ein Tragwerk für Rolltreppen und Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Vollwandträger in Sandwichbauweise.
- Den Fig. 1 und 2 ist ein Tragwerk für Rolltreppen zu entnehmen, welches aus einem Unterbau 1 und einer beidseitigen Balustrade 2 besteht. Als Unterbau 1 dient beispielsweise ein Fachwerk aus verzinkten Stahlstäben.
- Die Balustrade 2 ist als Vollwandträger 3 ausgebildet, und aus rostfreiem Stahlblech, beispielsweise durch Rollen, Kanten od. dgl. hergestellt. Der Vollwandträger 3 weist einen in Längsrichtung der Balustrade 2 erstreckten Torsionskasten 4 auf, der mit dem Vollwandträger 3 einstückig ist und sich in dessen unteren Bereich befindet.
- Dieser Torsionskasten 4, der in erster Linie zur Aufnahme von durch schiefe Biegung hervorgerufenen Horizontalkräften dient, könnte auch im oberen Bereich des Vollwandträgers angeordnet sein. In Längsrichtung des Vollwandträgers 3 erstrecken sich weiters Beulsteifen 5, die etwa aufgeschweißt oder aufgeklebt sein können und zur Verstärkung dienen. Es ist aber auch möglich, den Vollwandträger durch Sicken zu verstärken. Die bei Rolltreppen und Fahrsteigen übliche Handlaufführung kann zur Verstärkung des Vollwandträgers herangezogen werden. Wie der Zeichnung entnehmbar, ist an der Oberseite des Vollwandträgers 3 eine Handl? fführung 6 durch Punktschweißen, Kleben oder auf eine andere geeignete Weise befestigt. Der Handlaufführung 6 kommt eine statisch tragende Funktion zu, was eine Verringerung der Blechstärke des Trägers 3 ermöglicht. Das gleiche gilt sinngemäß für den Handlauf bei Brücken. Der Vollwandträger ist noch mit Steifen 7 versehen, die in Abständen von etwa ein bis zwei Metern angeordnet sind. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind diese Steifen als C-Träger ausgebildet und im Bereich des Torsionskastens mit dem Träger 3 verbunden, etwa verschweißt.
- In gleichen Abständen wie die Steifen 6 weist der Unterbau 1 Steher auf, welche mit dem Vollwandträger 3 an den Stellen der Steifen 7 kraftschlüssig verbunden sind. Für diesen Zweck werden beispielsweise hochfeste Schraubverbindungen gewählt. In den meisten Fällen wird der Vollwandträger 3 eines Tragwerkes nicht aus einem Stück bestehen, sondern aus Einzelstücken, die an Stoßstellen 9 aneinandergrenzen. Die Stoßstellen 9 werden zweckmäßigerweise in jenen Bereich verlegt, an welchem die Verbindung mit den Stehern 8 des Unterbaus 1 erfolgt, da so eine Stegverschraubung entfallen kann. Die Schienen 10 für die Rolltreppen sind auf Querträgern 11 gelagert. Zur genauen Abstandshaltung sowie zur VerStärkung des Unterbaus 1 sind die obersten Querträger 11 über ein Distanzstück 12 miteinander verbunden. An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, daß die Ausbildung des Unterbaus in der Zeichnung nur angedeutet ist und wesentlich von der Spannweite des Tragwerkes und der Dimensionierung des Vollwandträgers abhängig ist. Die Erfindung eignet sich nicht nur für Rolltreppen- und Fahrsteig-Tragwerke, sondern kann ebenso bei Brücken, beispielsweise bei Fußgängerbrücken im Gebirge, mit Erfolg zur Anwendung gelangen. In diesem Fall wird der Unterbau einen abweichenden Aufbau aufweisen bzw. ganz entfallen.
- In Fig. 3 ist ein Vollwandträger 3 gezeigt, der in Sandwichbauweise ausgeführt ist. Zwischen zwei Außenblechen 13 aus rostfreiem Stahl ist eine Schaumstoffeinlage 14 durch Ausschäumen eingebracht. Die Außenbleche 13 sind an ihren oberen und ihren unteren Enden miteinander verbunden. Dies kann etwa durch Punktschweißen erfolgen, wobei am oberen Ende gleichzeitig die Handlaufführung 6 befestigt wird. Der von den Außenblechen gebildete Querschnitt muß jedoch nicht geschlossen sein, d.h. die Verbindung der Bleche kann an zumindestens einem Ende entfallen. Ein solcher Vollwandträger weist bei geringem Gewicht hervorragende Festigkeitseigenschaften auf. Es sind jedoch auch Ausführungsformen möglich, bei welchen der Vollwandträger aus Glas, insbesondere Verbundglas, glasfaserverstärkten Kunststoffen oder anderen Werkstoffen besteht.
Claims (7)
- PatentansprücheTragwerk, insbesondere für Rolltreppen od. dgl. mit er beidseitigen Balustrade, dadurch gekennzeichnet, daß die Balustrade als tragender Vollwandträger (3) ausgebildet ist.
- 2. Tragwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung der Balustrade und vorzugsweise in deren unterem oder oberem Bereich ein mit dem Vollwandträger (3) einstückiger Torsionskasten (4) angeordnet ist.
- 3. Tragwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vollwandträger (3) aus Stahlblech, insbesondere aus rostfreiem Stahlblech, ausgebildet ist.
- 4. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vollwandträger (3) durch Sicken, Beulsteifen (5) od. dgl. verstärkt ist.
- 5. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vollwandträger (3) etwa senkrecht zur Längsrichtung verlaufende Steifen (7) aufweiwt, die in Abständen angeordnet und mit einem Unterbau (1) verbunden sind.
- 6. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil des Vollwandträgers (3) in Sandwichbauweise ausgeführt ist.
- 7. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Vollwandträger (3) in dessen oberen Bereich eine statisch tragende Handlaufführung (6) bzw.ein Handlauf, beispielsweise durch Punktschweißen, befestigt ist.Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19752548651 Withdrawn DE2548651A1 (de) | 1974-11-15 | 1975-10-30 | Tragwerk, insbesondere fuer rolltreppen o.dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
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Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4175653A (en) * | 1976-10-29 | 1979-11-27 | Hitachi, Ltd. | Man conveyor |
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| EP0350583A1 (de) * | 1988-07-11 | 1990-01-17 | Inventio Ag | Balustrade einer Fahrtreppe oder eines Personen-Förderbandes |
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| EP3470358A1 (de) * | 2017-10-10 | 2019-04-17 | KONE Corporation | Statorträger eines elektrischen linearmotors für einen aufzug, aufzug und verfahren zur herstellung des statorträgers |
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1974
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-
1975
- 1975-10-30 DE DE19752548651 patent/DE2548651A1/de not_active Withdrawn
Cited By (8)
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| US4953686A (en) * | 1988-07-11 | 1990-09-04 | Inventio Ag | Balustrade for a transportation apparatus especially an escalator or a passenger walkway |
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| DE10235672B4 (de) * | 2002-08-03 | 2005-09-29 | Kone Corp. | Traggerüst für eine Rolltreppe |
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| WO2019072632A1 (en) * | 2017-10-10 | 2019-04-18 | Kone Corporation | STATOR BEAM OF AN ELECTRIC LINEAR MOTOR FOR ELEVATOR, ELEVATOR AND METHOD FOR MANUFACTURING THE STATOR BEAM |
Also Published As
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