DE2546961B2 - Anzeigevorrichtung fuer panorama-anzeigegeraete - Google Patents
Anzeigevorrichtung fuer panorama-anzeigegeraeteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung für Panorama-Anzeigegeräte nach dem Oberbegriff des
Patentanspruch 1.
Bei Sonarsystemen strahlt ein Meßwertsender eine Ultraschall-Impulswelle in einem bestimmten Neigungswinkel
in bezug auf die Horizontalebene gleichzeitig über den ganzen Azimut ab, und der durch ein Objekt
reflektierte Impuls wird durch einen Empfängerwandler mit scharfer Richtwirkung aufgefangen, der auf
gleichem Neigungswinkel gehalten wird, bei dem jedoch der Azimut mit bestimmter Drehgeschwindigkeit
variiert wird. Der Elektronenstrahl einer Kathodenstrahlröhre wird mit dem Empfangssignal moduliert,
wodurch die Position des Objekts auf dem Sichtschirm der Kathodenstrahlröhre anzeigbar wird.
Bei bekannten System dieser Art, wie sie etwa in der DT-OS 19 43 919 beschrieben sind, läßt sich der gerade
Abstand und der Azimut des Objekts durch Einblenden einer Entfernungsskala in die Sicheanzeige unmittelbar
auf dem Schirm ablesen, jedoch können der Horizontalabstand und die vertikale Tiefe nicht unmittelbar
abgelesen werden, sondern nur über einen Rechenvorgang aus zwei Größen, nämlich dem geraden Abstand
und dem Neigungswinkel, ermittelt werden.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der sich auf dem
Anzeigeschirm eines PPI-Systems eine Neigungs- und eine Abstandsmarkierung angeben läßt, aus der sich die
horizontale und die vertikale Komponente des geradlinigen Abstands direkt ersehen und auf einfache Weise
ablesen lassen.
Die Erfindung ist bei einer Anzeigevorrichtung für Panorama-Anzeigegeräte mit einer Einrichtung zur
Abstrahlung und zum Empfang eines Raumwellensignals mit Richtwirkung in und aus einer speziellen in
bezug auf die Horizontalebene geneigten Richtung gekennzeichnet durch die im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmale, für die vorteilhafte Weiterbildungen in Unteransprüchen angegeben sind,
Die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung umfaßt einen Sichtschirm, der in einer A.nzahl konzentrischer
Kreise abgetastet wird, Mittel zur Anzeige, also zur Helltastung bestimmter dieser Abtastkreise und eine
Einrichtung zur Anzeige eines Radius, auf dem Sichtschirm als helle Linie, wobei dieser Radius in bezug
auf eine bestimmte Linie einen Neigungswinkel aufweist, der dem des Sender- bzw. Empfänger-Wandlers
entspricht.
Die Erfindung eignet sich besonders, jedoch nicht ausschließlich, für Sonar- also Unterwasser-Schallmeß-
systeme mit Sichtschirmen, die in kreisrunder Strahlbahn abgetastet werden.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf die
Zeichnungen in beispielsweiser Ausführungsform näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 das schematische Blockschaltbild einer Ausführungsform der Erfindung in Anwendung auf ein
Sonarsystem;
F i g. 2 ein Schaubild zur Verdeutlichung dir Art der
Abtastung auf dem Sichtschirm der Anzeigevorrichtung ι ο
F i g. 3 ein Polardiagramm anhand dessen ein Beispiel für ein Anzeigemuster auf dem Sichtschirm der
Vorrichtung nach F i g. 1 veranschaulicht wird.
Die Anordnung nach Fig. 1 umfaßt eine Kathodenstrahlröhre
1 mit einem kreisrunden Sichtschirm 2, vertikalen und horizontalen Ablenkelektroden 3 und 4
sowie einer Elektronenstrahl-Modulationselektrode 5. Die vertikalen und horizontalen Ablenkelektroden 3
und 4 sind an den Ausgang eines Sinus-Wellengenerators 11 bzw. eines Kosinus-Wellengenerators 12
angeschlossen, deren jeweils erste Eingänge gemeinsam mit dem Ausgang eines ersten Zählers 13 und dessen
zweite Eingänge gemeinsam mit dem Ausgang eines zweiten Zählers 14 verbunden sind. Der Eingang des
ersten Zählers 13 ist an den Ausgang eines Bezugsimpulsoszillators 15 angeschlossen, der eine Folge von
Bezugs-Taktimpulsen abgibt.
Der erste Zähler 13 zählt die Taktimpulse des Impulsoszillators 15 und erzeugt einen Zählwert-Ausgang
in kodierter Form und liefert andererseits einen Impuls an einen ersten Impuls-Ausgang 16 jeweils beim
Erreichen eines vorgebbaren Bezugszählwerts. Außerdem liefert dieser Oszillator jeweils bei Erreichen des
halben Bezugszählwerts einen Impuls an einen zweiten Impuls-Ausgang 17. Der Bezugszählwert läßt sich
prinzipiell beliebig einstellen; aus weiter unten zu erläuternden Gründen jedoch wird ein Zählwert von
360 bevorzugt. Der zweite Zähler 14 zählt die Impulse am ersten Impuls-Ausgang 16 des ersten Zählers 13 und
liefert einen Zählwert-Ausgang ebenfalls in kodierter Form. Der Sinus- und Kosinus-Wellengenerator 11 bzw.
12 geben eine Sinuswelle bzw. eine Kosinuswelle gleicher Periode ab, die dem Bezugszählwert des ersten
Zählers 13 entspricht, und zwar mit gleicher Amplitude, die ihrerseits proportional ist zum Zählwert des zweiten
Zählers 14. Für den Fachmann ist ersichtlich, daß auf dem Sichtschirm 2 der Kathodenstrahlröhre 1 ein
kreisrunder Abtaststrahl geschrieben wird, dessen Periode dem erwähnten Bezugszählwert entspricht und
dessen Durchmesser nach jeweils einer Periode Schritt für Schritt vergrößert wird.
Es sei bemerkt, daß dieser Abtastzyklus genau mit der
Azimut-Rotation des Sonar-Empfängerwandlers also auch mit der Ausbreitungsrichtung der Ultraschall-Impulswelle
synchronisiert ist, die vom Senderwandler in hier nicht weiter interessierender Weise abgestrahlt
wird.
Der Zählwert-Ausgang des zweiten Zählers 14 ist außerdem mit einem ersten Eingang eines Koinzidenztors
18 verbunden, dessen zweiter Eingang an den Ausgang einer Abstand-Einstelleinheit 19 angeschlossen
ist, über die der Ausgang mit kodierten Signalen versorgt wird. Der Ausgang des Koinzidenztors 18 ist
mit einem Eingang eines ODER-Glieds 20 verbunden, dessen Ausgang an die Strahlmodulations-Elektrode 5
der Kathodenstrahlröhre 1 angeschlossen ist.
Der zweite Impulsausgang 17 des ersten Zählers 13 ist mit den Setzeingängen eines Flip-Flops 21 verbunden,
während der erste Impuls-Ausgang 16 außerdem an den Rücksetz-Eingang R des gleichen Flip-Flops angeschlossen
ist. Der Ausgang des Flip-Flops 21 speist den Steuereingang eines reversiblen Zählers 22. Der
Ausgang des Bezugs-Impulsoszillators 15 ist außerdem mit dem Eingang des reversiblen Zählers 22 verbunden,
der die Taktimpulse des Oszillators 15 unter Steuerung durch das Flip-Flop 21 zählt und einen Zählwert-Ausgang
in kodierter Form liefert.
Das Flip-Flop 21 wird durch den Impuls des zweiten Impuls-Ausgangs 17 des ersten Zählers 13 auf Zustand
»hoch« gesetzt und liefert ein Ausgangssignal mit hohem Pegel; es wird in den Zustand »niedrig« durch
einen Impuls des ersten Impulsausgangs 16 des gleichen Zählers 13 rückgesetzt und liefert dann ein Ausgangssignal
mit niedrigem Pegel. Der reversible Zähler 22 bewirkt eine Additions-Operation in Abhängigkeit von
einem Niedrigpegel-Ausgang des Flip-Flops 21 und eine Subtraktions-Operation bei Pegelausgang »hoch«. Daraus
ist ersichtlich, daß der reversible Zähler 22 während der ersten Hälfte des Abtastzyklus des Sichtschirms 2
addiert und während der zweiten Hälfte dieses Zyklus subtrahiert.
Der Zählwert-Ausgang des reversiblen Zählers 22 beaufschlagt einen Eingang eines zweiten Koinzidenztors
23, dessen anderer Eingang mit dem Ausgang einer Subtraktions-Schaltung 24 verbunden ist. Diese Subtraktionsschaltung
24 weist zwei Eingänge auf, deren einer mit einer Einheit 25 zur Überwachung des
Neigungswinkels und dessen anderer Eingang an eine Einheit 26 zur Einstellung eines Bezugswinkels angeschlossen
sind. Die Neigungswinkelsteuerung oder -Überwachung 25 bestimmt den Neigungswinkel Θ, der
Ausrichtung des Sender- und Empfängerwandlers 27 auf einen bestimmten Wert und liefert eine Neigungswinkel-Information
in kodierter Form. Die Bezugswinkel-Einstelleinheit 26 liefert ein kodiertes Ausgangssignal,
das einem bestimmten Bezugswinkel entspricht, der sich an dieser Einheit einstellen läßt. Diese Subtraktionsschaltung 24 subtrahiert den von der Neigungswinkel-Steuereinheit
25 gelieferten Winkelwert von dem Bezugswinkelwert, der durch die Bezugswinkel-Einstelleinheit
26 bereitgestellt wird und erzeugt ein Differenz-Ausgangssignal in kodierter Form. Der Koinzidenz-Ausgang
des Koinzidenztors 23 beaufschlagt den Steuereingang eines Impuls-Generators 28.
Die Richtcharakteristik des Wandlers 27 hat in der Praxis eine gewisse Breite oder Aufspreizung, die durch
den Winkel α angegeben ist, und der Impulsgenerator 28 sowie eine Neigungsbereich-Einstelleinheit 29 dienen
zur Anzeige dieses Breitenwerts auf den Sichtschirm 2. Außer von Koinzidenztor 23 wird der Impulsgenerator
28 an einem Bezugseingang noch mit den Taktimpulsen des Bezugsimpuls-Oszillators 15 beaufschlagt.
Der Impulsgenerator 28 erzeugt auf der Grundlage der Bezugs-Taktimpulse einen Impuls, dessen Dauer
der? erwähnten Winkel <x entspricht und der einen
weiteren Eingang des ODER-Glieds 20 unter Steuerung vom Ausgangssignal des Koinzidenztors 23 speist. Die
Neigungswinkelbereich-Einstelleinheit 29 besitzt einen Steuereingang, der vom zweiten Impulsausgang 17 des
ersten Zählers 13 gespeist ist und ein kodiertes Ausgangssignai abgibt, das dem voreingcstcüten Winkel
λ entspricht und unter Steuerung des Impulses vom Zähler 13 auf den reversiblen Zähler 23 gelangt. Der
reversible Zähler 23 subtrahiert — soweit vorhanden — diesen Ausgangswert von seinem Inhalt.
Unter Bezug auf die F i g. 2 und 3 wird nachfolgend die Betriebsweise der anhand der F i g. 1 erläuterten
Vorrichtung beschrieben:
Um die Übersichtlichkeit zu erleichtern, wird der erwähnte Bezugszählwert zu 360 angenommen, so daß
ein Grad des Abtastwinkels einem Zählwert der Bezugstaktimpulse entspricht. Der Neigungswinkel θ
und der Neigungswinkel α werden zu 30 bzw. 10 Grad angenommen. Diese Werte werden zuvor über den
ersten Zähler 13, die Bezugswinkeleinstelleinheit 26, den Impulsgenerator 28 und die Neigungswinkel-Bereicheinstelleinheit
29 vorgewählt, wie zuvor beschrieben.
Die vom Bezugsimpulsoszillator abgegebene Taktimpulsfolge wird im ersten Zähler 13 gezählt, der also nach
jeweils 360 Zählschritten an seinem ersten Impulsausgang 16 einen Ausgangsimpuls abgibt. Da der Sinusbzw.
Kosinus-Wellengenerator 11 bzw. 12 eine Sinusbzw. Kosinuswelle abgeben, deren Periode dem
Zählwert 360 des ersten Zählers 13 entspricht, wiederholt sich der Abtastzyklus für die Kathodenstrahlröhre
1 nach jeweils 360 Zählschritten, so daß ein Grad des Abtastwinkels mit der Periode der
Bezugs-Tastimpulse übereinstimmt. Da der zweite Zähler 14 die Impulse des ersten Zählers 13 zählt, und
die Amplitude der von den Generatoren 11 bzw. 12 gelieferten Sinus- bzw. Kosinuswellen proportional ist
zum Zählwert des zweiten Zählers 14, vergrößert sich der Durchmesser des Abtastkreises Schritt um Schritt,
jeweils nach Ablauf eines Abtastzyklus, so daß der Sichtschirm 2 der Kathodenstrahlröhre 1 in Form von
konzentrischen kreisrunden Bogen abgetastet wird, was in F i g. 2 schematisch verdeutlicht ist.
Das erste Koinzidenztor 18 vergleicht den Zählwert-Ausgang des zweiten Zählers 14 mit dem Ausgang der
Abstand-Einstelleinheit 19 und liefert sein Ausgangssignal über das ODER-Glied 20 auf die Strahl-Modulationselektrode
5 der Kathodenstrahlröhre 1 sobald sich aus dem Vergleich Koinzidenz ergibt. Dies hat ein
Aufleuchten eines ganz bestimmten Abtastkreises zur Folge, der in diesem Augenblick dem Zählwertausgang
des Zählers 14 entspricht und der seinerseits dem zuvor in der Abstand-Einstelleinheit 19 eingestellten Abstand
entspricht. Wie die F i g. 3 erkennen läßt, kann dieser helle Kreis 31 auf ein bestimmtes auf dem Sichtschirm 2
angezeigtes Objekt 32 dadurch eingestellt werden, daß der Voreinstellwert der Abstandseinstelleinheit 19
entsprechend einreguliert wird. Der geradlinige oder wahre Abstand des Objekts 32 läßt sich dann aus dem
Schnittpunkt dieses Kreises 31 und der orthogonalen Bezugsachse Λ" oder Y ablesen, die mit einer
kalibrierten Disianzunterteilung versehen sind.
Wie zuvor beschrieben, führt der reversible Zähler 22 Additions- und Subtraktionsoperationen abwechselnd
während jeder Halbperiode der Abtastperiode durch, d. h. für jeweils 180 Zählschritte der Bezugs-Taktimpulse.
Da der Zähler 22 auch die gleichen Taktimpulse des Taktimpulsoszillators 15 zählt, erhöht sich der Zählwert-Ausgang
des Zählers 22 während eines Abtastzyklus von Null bis 180 und fällt dann wieder von 180 auf
Null ab. Es sei bemerkt, daß der Zählwert des Zählers 22 (10 dem von dem Zählwert Null des Zählers 22 entsprechenden
Radius OV nach oben gemessenen Umfangswinkel entspricht.
Bei dieser Ausführungsform jedoch wird der Neigungswinkel θ von der Horizontalebene aus nach unten
gemessen und auf dem Schirm 2, vorzugsweise auf die Horizontalachse X, bezogen. Die Subtraktionsschaltung
24 dient zu diesem Zweck und liefert ein Kompliment zum Neigungswinkel Θ. Um das gewünschte Ergebnis
zu erzielen, wird der über die Bezugswinkel-Einstelleinheit 26 einzustellende Winkel zu 90°-a/2 gewählt,
wobei der Winkel * dem erwähnten Neigungswinkelbereich
entspricht. Bei dem gewählten Beispiel wird dieser Winkel in der Einheit 26 auf 90°-10°/2 = 85°
eingestellt, so daß die Einheit 26 ein entsprechendes Ausgangssignal in kodierter Form liefert. Da die
Neigungswinkel-Steuereinheit 25 ein dem vorgewählten Neigungswinkel — in diesem Beispiel 30° — entsprechendes
Ausgangssignal abgibt, liefert die Subtraktion über die Schaltung 24 einen Winkel von 85° -30° =55°.
Da der Winkel von 55° dem Zählwert von 55 Impulsen im reversiblen Zähler 22 entspricht, liefert das
Koinzidenztor 23 ein Koinzidenz-Ausgangssignal bei einem Radius 33, was einen Winkel von 55° in bezug auf
die Bezugslinie OY' während der ersten Hälfte des Abtastzyklus auf jeder Abtastlinie ergibt (vergleiche
F ig. 3).
Zu Beginn der zweiten Hälfte des Abtastzyklus jedoch, bietet der erste Zähler 13 der Neigungswinkel-Bereicheinstelleinheit
29 einen Impuls über seinen zweiten Impulsausgang 17 an. Als Antwort auf diesen
Impuls liefert die Einheit 29 den voreingestellten Winkel « = 10° an den reversiblen Zähler 22. Der Zähler 22
subtrahiert diesen Winkel von seinem Inhalt, d. h. vom Wert 180, und beginnt den Rückwärts-Zählvorgang
vom Wert 170, Damit wird der Zählwert 55 um 10 Impulse früher erreicht, und zwar auf einem Radius 34',
der einem Winkel von 65° in bezug auf die Bezugslinie OY' entspricht (vergleiche F i g. 3). Das Koinzidenztor
23 liefert damit sein Koinzidenz-Ausgangssignal bei einem Radius 34' auf jeder Abtastlinie während der
zweiten Hälfte des Abtastzyklus.
Der Impulsgenerator 28, der einen Impuls abgibt, dessen Dauer dem Neigungswinkelbereich, d. h. «=10°
entspricht, liefert — in Abhängigkeit des Koinzidenztors 23 — sein Ausgangssignal kontinuierlich über das
ODER-Glied 20 an die Strahlmodulations-Elektrode 5 der Kathodenstrahlröhre 1, und zwar während des
Zeitintervalls vom Radius 33 bis 34 sowie vom Radius 34' bis 33' eines jeden Abtastzyklus. Dies führt zu einer
Leuchtanzeige von zwei symmetrisch zueinanderliegenden Sektoren zwischen diesen Radii, was in der
Zeichnung durch Schraffur hervorgehoben ist.
Wie sich aus der soweit gegebenen Beschreibung ersehen läßt, lassen sich hinsichtlich des Neigungswinkels
θ zwei symmetrische Radii 35 bzw. 35' auf dem Sichtschirm 2 dadurch leuchtend hervorheben, daß dei
Wert Null als Neigungswinkelbereich «in den Einheiter
26, 28 und 29 eingestellt wird, wobei der gewünschte Horizontalabstand und die vertikale Tiefe des Objekt!
leicht sichtbar als X bzw. Y Koordinatenwerte s bzw. <
abgelesen werden können, und zwar an der Überschnei dung des ausgeleuchteten Kreises 31 und des Radius 35
wie in der Zeichnung der F i g. 3 angegeben. Für den FaI der Anzeige des Neigungswinkelbereichs <x lassen siel
die Fehler für die Werte s bzw. d ebenfalls am Kreis 3
und den Radii 33 bzw. 34 ablesen.
Es ist auch ersichtlich, daß die Vorrichtung durcl Weglassen der Einheiten 28 und 29 vereinfacht werdei
kann, wenn eine Ncigungswinkelbereichanzeige nich benötigt wird. In diesem Fall wird der Ausgang de
Koinzidenztors 23 direkt auf das ODER-Glied 2 geschaltet. Wird darüber hinaus die Neigungswinke
Steuereinheit 25 so geschaltet, daß sie das Komplimer des Neigungswinkels liefert, so sind auch die Einheile
24 und 26 entbehrlich.
Obgleich die Erfindung in Anwendung auf ein Sonarsystem beschrieben wurde, eignet sie sich auch für
eine Reihe von anderen Rundsicht- und Panoramaanzeige-Systemen, bei denen die anhand der F i g. 2
veranschaulichte kreisrunde Abtastung des Sichtschirms vorgesehen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Anzeigevorrichtung für Panorama-Anzeigegeräte (PPI-Sichtgeräte) mit einer Einrichtung zur
Abstrahlung und zum Empfang eines Raumwellen-Signals mit Richtwirkung in und aus einer speziellen
in bezug auf eine Horizontalebene geneigten Richtung mit einer Kathodenstrahlröhre mit kreisrundem
Anzeigeschirm und festem Bezugsdurchmesser, einer Abtasteinrichtung, die auf dem Schirm
eine Anzahl von konzentrischen kreisrunden Abtastlinien sehreibt, und mit einer ersten Markierungseinrichtung
zur auswahlweisen Hel'tastung mindestens eine der Abtastlinien, gekennzeichnet durch
eine zweite Markierungseinrichtung (21 bis 29) zur Helltastung eines speziellen Radius, die eine
Einrichtung (24 bis 26) zur Abgabe eines auf den System-Neigungswinkel bezogenen Signals an eine
Koinzidenzschaltung (23) aufweist, die bei Koinzidenz mit einem den momentanen Winkel des
Abtaststrahls in bezug auf eine Orientierungsachse auf dem Anzeigeschirm erfassenden Signals ein
Tastsignal zur momentanen Helltastung des Abtaststrahls abgibt.
2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung (3, 4, 11
bis 15) einen Bezugsimpuls-Oszillator (15) zur Erzeugung einer Bezugs-Taktimpulsfolge, einen
ersten Zähler (13) für die Taktimpulse und zur Abgabe eines Impulses in Abhängigkeit vom
Erreichen eines vorgebbaren Referenz-Zählwerts, einen zweiten Zähler (14) für die Ausgangsimpulse
des ersten Zählers (13) und zur Abgabe eines dem Zählwert entsprechenden Ausgangssignals, einen
Sinus-Wellengenerator (11) und einen Kosinus-WeI-lengenerator
(12), die vom ersten und zweiten Zähler (13, 14) angesteuert sind und ein Sinus- bzw.
Kosinus-Signal erzeugen, dessen Periode dem Referenz-Zählwerk entspricht und dessen Amplitude
proportional zum Zählwert-Ausgangssignal des zweiten Zählers (14) ist und weiterhin eine
Einrichtung zur Ankopplung des Sinus- bzw. Kosinus-Signals an die vertikalen bzw. horizontalen
Ablenkelektroden der Kathodenstrahlröhre (1) enthält; daß die erste Markierungseinrichtung eine
Einrichtung (19) zur Abgabe eines einer bestimmten Distanz entsprechenden Zählwerts, eine Vergleichseinrichtung (18) für diesen mit dem vom zweiten
Zähler gelieferten Zählwert und zur Abgabe eines Koinzidenzsignals sowie eine Einrichtung (20)
aufweist, über die der Ausgang der Vergleichseinrichtung (18) auf die Strahlmodulationselektrode (5)
der Kathodenstrahlröhre (1) koppelbar ist; und daß ·
die zweite Markierungseinrichtung einen vom ersten Zähler (13) gesteuerten reversiblen Zähler (22) zur
Aufwärtszählung der Bezugstaktimpulse von Null bis zur Hälfte des Bezugszählwerts und zur
nachfolgenden Abwärtszählung auf Null, eine Einrichtung (25) zur Überwachung des System-Neigungswinkels
und zur Erzeugung eines spezifischen, dem Kompliment des System-Neigungswinkels entsprechenden Zählwerts und eine Vergleichseinrichtung
(23) für den spezifischen gegen den Zählwert des reversiblen Zählers (22) aufweist, die
bei Koinzidenz dieser Zählwerte einen Impuls an die Strahlmodulationselektrode (5) abgibt.
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der reversible Zähler (22) der
zweiten Markierungseinrichtung eine Einrichtung (24) zur Substraktion eines bestimmten Zählwerts
vom Zählerinhalt nach Abschluß des Zählvorgangs von Null bis zur Hälfte des Bezugsüählwerts
aufweist, wobei die Einrichtung zur Erzeugung des bestimmten Zählwerts eine Einheit enthält, die eine
Hälfte des bestimmten Zählwerts vom spezifischen Zählwert abzieht, und daß die Impulserzeugereinrichtung
Mittel zur Steuerung der Impulsdauer aufweist, die dem bestimmten Zählwert auf der
Grundlage der Bezugsimpulse entspricht.
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