[go: up one dir, main page]

DE2546387A1 - Verfahren zum stereoskopischen sehen - Google Patents

Verfahren zum stereoskopischen sehen

Info

Publication number
DE2546387A1
DE2546387A1 DE19752546387 DE2546387A DE2546387A1 DE 2546387 A1 DE2546387 A1 DE 2546387A1 DE 19752546387 DE19752546387 DE 19752546387 DE 2546387 A DE2546387 A DE 2546387A DE 2546387 A1 DE2546387 A1 DE 2546387A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eye
switch
over
switching
flicker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752546387
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Prof Dr Fritzsche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19752546387 priority Critical patent/DE2546387A1/de
Publication of DE2546387A1 publication Critical patent/DE2546387A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B30/00Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images
    • G02B30/20Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images by providing first and second parallax images to an observer's left and right eyes
    • G02B30/22Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images by providing first and second parallax images to an observer's left and right eyes of the stereoscopic type
    • G02B30/24Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images by providing first and second parallax images to an observer's left and right eyes of the stereoscopic type involving temporal multiplexing, e.g. using sequentially activated left and right shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

  • VERFAHREN ZUM STEREOSkOPISCHEN SEHEN
  • Stereoskopisches Sehen und stereoskopische Bildübertragung erfordern im allgemeinen zwei Kanäle, die das Bild auf je ein Auge leiten. Aus den Unterschieden der beiden Bilder rekonstruiert das Gehirn den räumlichen Eindruck. Es ist nun bekannt auch einen übertragungskanal z.B.
  • beim Fernsehen zu verwenden und diesen sequentiell mit einer über der Flimmergrenze (ca.16 Hz) 1 eqenun Frequenz umzuschalten, dafür bietet sich besonders 25 bzw. 3u ,;, - ,'drneqüe.,z der üblichen Fernsehnormen an. Die Zuordnung der sequentiell dargebotenen Bilder zu dem jeweiligen Auge erfolgt dann z.B. durch rotierende Blenden vor jedem Auge in Brillen oder nach O.Daute, durch rotierende Lamellenblenden DAS 1294452 Erfindungsgemäß wird nun ein Verfahren vorgeschlagen, das durch Verwendung einer im Flimmerbereich liegenden Umschaltfrequenz es ermöglicht, daß auch mit nur einem Auge der volle Raumeindruck aufgenommen werden kann. Die unerwartete Wirkung hängt mit der Kreuzung der Sehnerven von beiden Augen zu beiden Gehirnhälften im Chiasma zusammen. Die bevorzugte Schaltfrequenz wäre z.B. be- Fernsehübertragung und einäugiger Aufnahme ca. 625 Hz z.B. 3 Halbbilder der europäischen Norm (60 ms), Übertragung des Biesd/Sinken Auges 20 ms Dunkel-Pause und 60 ms Obertragung ds Bildes des /rechten Auges, wiederum 20 ms Pause. Unter dem Bild des rechten bzw. des linken Auges ist das Bild zu verstehen, das beim zweiäugigen Sehen auf dem jeweiligen Auge bzw. von zwei Kameras oder anderen bekannten Einrichtungen aufgenommen würde.
  • Das Wesen der Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens beschrieben werden. Für Bearbeitung kleiner Teile wie z.B. Transistoren oder für Operationen im Mikrobereich sind zweiäu'gige Mikroskope gebräuchlich. Der Strahlengang beider Okulare soll nun über geeignete Umlenkeinrichtungen wie Prismen oder haibdurchlässige Spiegel oder Spiegel oder Strahlenteilerwürfel an einem Punkt vereinigt werden, der evtl. über ein besonderes Okulars von einem Auge betrachtet wird. In dem Strahlengang des linken oder rechten Mikroskopteiles liegen Blenden, die diesen Strahlengang entsprechend in einem geeigneten Rhythmus z.B. mit obengenanntem freigeben.
  • Fig. 1 zeigt den prinzipiellen Aufbau. Von dem Objektiv 1 geht über ein Umlenkprisma 2 und ein Umlenkprisma 3 der Strahl durch einen Strahlenteilerwürfel 4 auf ein Okular 5. Der Weg des linken Strahls geht über ein Objektiv 1' ein Umlenkprisma 2' auf den Strahlenteilerwürfel 4, wird dort an der Fläche 6 reflektiert und geht dann über das Okular 5 in das Auge 8. Die Steuerung des Strahls geschieht durch eine Scheibe 9, die um eine Achse lo mit beispielsweise 625 U/sec = 375 U/min.gedreht wird.
  • Von der Scheibe 9 ist ein Sektor von 135 Grad ausgeschnitten, sodaß nacheinander abwechselnd jeweils 60 ms der Strahl des linken Auges 11 oder der Strahl des rechten Auges 11' durchgelassen wird. Für je 20 ms dazwischen ist keiner der beiden Strahlen durchgeschaltet.Dadurch entsteht im Gehjrn des Betrachters die Vorstellung eines räumlichen Bildes. Mit dieser Einrichtung kann also ein Einäugiger räumliche Manipulationen vornehmen.
  • Lichtstrahlen kann man statt durch mechanische Blenden auch durch elektronisehe Einrichtungen unterbrechen. Diese sind als sogenannte elektronische Verschlüsse bekannt. Eine physikalische Ausführungsform sind z.B. Kerrzellen. Auch diese elektronischen Verschlüsse kann man bei einer Steuerung im genannten Rhythmus für die Aufgabe der Zuordnung der linken und rechten Bilder auf dem einen Betrachtungspunkt einsetzen.
  • Denselben Erfindungsgedanken kann man zur Fernsehübertragung verwenden.
  • Sein besonderer Vorteil ist, daß auf der Wiedergabeseite nur ganz normale Fernsehkanäle und die entsprechenden Empfänger benützt werden.
  • Durch eine geeignete Umschaltung muß das Bild der im Augabstand aufgestellten beiden Kameras im vorgesehenen Rhythmus umgeschaltet werden.
  • Diese Umschaltung kann auch durch Abänderung einer Einrichtung entsprechend der deutschen Anmeldung P 1936070 geschehen., in dem die dort vorgesehenen Drehblenden entsprechende Ausschnitte bekommen, entsprechend dem freien Umfangteil 12 von Fig. 2, daß der genannte Rhythmus eingehalten wird, wobei auch die Drehzahl angepaßt wird.
  • Der freie Teil der Drehblenden wird sinngemäß entsprechend Fig.2 zu konstruieren sein.
  • P . - - P 193Ço70 In der Anmeldung/sind Trommel-Drehblenden, die abwechselnd das linke und rechte Bild freigeben, vorgesehen.
  • Die bisher beschriebene Anordnung hat den Nachteil, daß auch pseudoskopische Effekte auftreten können, wenn die zu betrachtenden räumlichen Gebilde absolut unbekannt sind.
  • Hier kann Abhilfe geschaffen werden, wenn man die Anordnung zweiäugig betrachtet, wie es beim Fernsehen üblich ist (wenn der betreffende Zuschauer nicht gerade nur ein Auge hat). Hier kann z.B. vor einem Auge ein Sonnenglas oder ein Graufilter vorgesetzt werden. Dadurch wird die Sehaufnahme des betreffenden Auges langsamer und bei geeignetem Rhythmus läßt sich erreichen, daß gleichzeitig beide Augen die ihnen zukommenden Bilder sehen.
  • Sequenz 1: Eine Bildperiode wird das linke Stereohalbbild gebracht. Das linke Auge sieht durch die Adaption das Bild nicht. Das rechte Auge sieht das Bild sofort. Man sieht insgesamt ein monokulares Bild.
  • Sequenz 2: Jetzt wird unmittelbar darauf eine Bildperiode lang das rechte Stereohalbbild gebracht. Das linke Auge sieht in dieser Periode das alte, um eine Bildperiode verzögerte linke Stereobild von Sequenz 1, das rechte Auge sieht das unmittelbar dargebrachte rechte Stereohalbbild. Jedes Auge hat sein richtiges Stereohalbbild. In dieser Sequenz sieht man daher ein räumliches Bild.
  • Sequenz 3: Jetzt folgt eine Bildperiode lang Pause, das linke Auge sieht das verzögerte Bild von Sequenz 2, das rechte Auge sieht nichts.
  • Man sieht wieder insgesamt ein monokulares Bild.
  • Für die Wirkungsweise ist wichtig, daß hier durch die Zeitverzögerung des dunklen Bildes üi':r ein Auge, während das andere Auge das unverzogerte Bild sieht, eine ncht-ige Z'rdnung entsteht.
  • Dieses erfindungsgemä$ Verfahren ist streng zu unterscheiden von einem Vorschlag wie sie z.B. in der US-Armeldung 3.445.1 gemacht wurde, entsprechend DAS 129o735 Dort werden spezielle Filter verwendet5 die das Tagessehen und Dämmerungssehen unterscheiden. In diesem Fall aber um grundsätzlich die heilen Szenen dem einen Auge und die dunklen Szenen dem anderen Auge zuzuordnen. Sie wirken also dort wie die Zuordnungsfilter beim farbigen Anaglyphen-Verfahren oder in verschiedenen Richtungen polarisierenden Filtern bei anderen Zuordnungsverfahren. In den beiden genannten VorveroffentIichungen beschriebenen Bilder mussen bewegt sein Etwas ähnliches gilt für das US-Patent 35o7549 Den erfindungsgemäßen Zweck kann man auch erreichen, wenn man nur das Bild beispielsweise des rechten Auges normalerweise zeigt, dagegen aber nur unterschwellig bemerkbar und 1 - 5 mal in der Sekunde ein verstärktes Bild das für das rechte Auge zuständig ist, zeigt. Durch die Kreuzungen im Gehirn wird hier ebenfalls ein räumlicher Eindruck entstehen.
  • Das Flimmern ist geringer, dafür hat man das Problem, das kurz gezeigte Bild genügend hell zu bekommen. Das 1 - 5 mal in der Sekunde gezeigte Bild kann hierbei auch in Form von 1 - 2 Halbbildern z.B. nach der europäischen Pernsehnorm gezeigt werden. Leerseite

Claims (7)

  1. PATENTANSPROCHE Verfahren zum stereoskopischen Sehen mit Umschaltung der rechten und linken Bilder auf eine Wiedergabeeinrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltfrequenz unterhalb der Flimmerfrequenz liegt.
  2. 2) Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung in einem Rhythmus von vorzugsweise 20 ms Pause, 60 ms rechtes Auge und 20 ms Pause, 60 ms linkes Auge erfolgt.
  3. 3) Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 + 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung durch Drehen von Blenden erfolgt.
  4. 4) Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 + 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung durch elektronische Verschlüsse erfolgt.
  5. 5) Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 + 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung durch Schalter am Ausgang von zwei Fernsehkameras (für linkes Auge und rechtes Auge) erfolgt.
  6. 6) Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 - 5 dadurch gekennzeichnet, daß beim zweiäugigen Sehen für ein Auge die Sicht gedämpft (z.B. durch Graufilter) erhält.
  7. 7) Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 - 5 dadurch gekennzeichnet, daß normalerweise das rechte Bild übertragen wird, das aber 1 - 5 mal in der Sekunde 1 - , lalbbilder durch das Bild des linken Auges in verstärkter Helligkeit ersetzt wird.
DE19752546387 1975-10-16 1975-10-16 Verfahren zum stereoskopischen sehen Pending DE2546387A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752546387 DE2546387A1 (de) 1975-10-16 1975-10-16 Verfahren zum stereoskopischen sehen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752546387 DE2546387A1 (de) 1975-10-16 1975-10-16 Verfahren zum stereoskopischen sehen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2546387A1 true DE2546387A1 (de) 1977-05-12

Family

ID=5959317

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752546387 Pending DE2546387A1 (de) 1975-10-16 1975-10-16 Verfahren zum stereoskopischen sehen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2546387A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3214021A1 (de) * 1982-04-16 1983-10-20 Bruker Analytische Meßtechnik GmbH, 7512 Rheinstetten Vorrichtung zur erzeugung und darstellung dreidimensionaler bilder
DE3303739A1 (de) * 1983-02-04 1984-08-09 Franz 7250 Leonberg Hoiss Raeumliches betrachten von projizierten starren oder bewegten bildern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3214021A1 (de) * 1982-04-16 1983-10-20 Bruker Analytische Meßtechnik GmbH, 7512 Rheinstetten Vorrichtung zur erzeugung und darstellung dreidimensionaler bilder
DE3303739A1 (de) * 1983-02-04 1984-08-09 Franz 7250 Leonberg Hoiss Raeumliches betrachten von projizierten starren oder bewegten bildern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US3818125A (en) Stereo television microscope
DE69602935T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur vorführung stereoskopischer bilder
DE19640936C2 (de) Positionsadaptiver Autostereoskoper Monitor (PAM)
DE4405102A1 (de) Stereoskopisches Endoskop
EP0917661A2 (de) Vorrichtung zur aufnahme des netzhautreflexbildes und überlagerung von zusatzbildern im auge
DE19641480A1 (de) Verfahren zur stereoskopischen Projektion von 3D-Bilddarstellungen auf einer Bildanzeigeeinrichtung
DE69429933T2 (de) Signalverarbeitungsvorrichtung für Stereoskopische Anzeigevorrichtung
DE3112548C2 (de)
DE3214021A1 (de) Vorrichtung zur erzeugung und darstellung dreidimensionaler bilder
EP0608295B1 (de) Vorrichtung zur darstellung von dreidimensionalen bildern
DE2546387A1 (de) Verfahren zum stereoskopischen sehen
DE3214327A1 (de) Stereoskopische bildwiedergabe durch oertlich getrennte darstellung der bildinformation fuer das linke und rechte auge auf einem bildschirm und verschiedene polarisation des fuer das linke und rechte auge bestimmten lichtes
DE3835308A1 (de) Vorrichtung zur wiedergabe stereoskopischer bilder
DE3808969C1 (en) Device for reproducing three-dimensional pictures
DE4125241A1 (de) Laserprojektor
WO1995013564A1 (en) Method and apparatus for visualizing two-dimensional motion picture images in three dimensions
DE2321524A1 (de) Verfahren zur stereoskopischen darstellung von raumbildern
DE3413211C2 (de)
DE3640731A1 (de) Anordnung zum uebertragen stereoskopischer videobilder
DE3234644A1 (de) Video-stereobildverfahren zur aufnahme, einkanaligen uebertragung und wiedergabe farbig plastisch wahrnehmbarer einzelbilder
DE4140502C1 (en) Stereoscopic video recorder using half image memory - synchronising two video signals contg. spatial information to form complete picture
DE3938515A1 (de) Geraet zur wiedergabe stereoskopischer videobilder
DE1957846A1 (de) Apparat zur stereoskopischen Wiedergabe
DE149568C (de)
DE19624571C1 (de) Mediasystem

Legal Events

Date Code Title Description
OHW Rejection