[go: up one dir, main page]

DE2546378A1 - System und schaltungsanordnungen zur uebertragung, insbesondere zur aufzeichnung/wiedergabe von farbvideosignalen - Google Patents

System und schaltungsanordnungen zur uebertragung, insbesondere zur aufzeichnung/wiedergabe von farbvideosignalen

Info

Publication number
DE2546378A1
DE2546378A1 DE19752546378 DE2546378A DE2546378A1 DE 2546378 A1 DE2546378 A1 DE 2546378A1 DE 19752546378 DE19752546378 DE 19752546378 DE 2546378 A DE2546378 A DE 2546378A DE 2546378 A1 DE2546378 A1 DE 2546378A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
color
signal
frequency
signals
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752546378
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Axel Hjortzberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Publication of DE2546378A1 publication Critical patent/DE2546378A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/79Processing of colour television signals in connection with recording
    • H04N9/80Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback
    • H04N9/82Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback the individual colour picture signal components being recorded simultaneously only
    • H04N9/85Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback the individual colour picture signal components being recorded simultaneously only the recorded brightness signal occupying a frequency band totally overlapping the frequency band of the recorded chrominance signal, e.g. frequency interleaving

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Color Television Systems (AREA)

Description

  • System und Schaltungsanordnungen zur Übertragung, insbesondere zur Aufzeichnung/Wiedergabe von Farbvideosignalen Die Erfindung betrifft ein System und Anordnungen zur schmalbandigen Übertragung, insbesondere zur Aufzeichnung/lXiedergabe, von Farbvideosignalen, bei dem das Frequenzspektrum der Farbsignale vor Übertragung (vor Aufzeichnung) mit dem Frequenzspektrum des Helligkeitssignals verkämmt wird und die Farb-und Helligkeitssignale in zeilensequentielle kodierte Form gebracht werden und nach Übertragung (vor Wiedergabe) in unverkämmte und dekodierte Signalform zurückverwandelt werden.
  • Die Erfindung betrifft ferner Aufzeichnungsträger mit nach dem erfindungsgemässen System kodiert aufgezeichneten Farbvideosignalen.
  • Die Erfindung umfaßt die Verarbeitung, insbesondere die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe, von Farbvideosignalen vorzugsweise innerhalb einer beschränkten Bandbreite von etwa 3 MHz ohne einen gesonderten Kanal für die Farbinformation. Im einzelnen betrifft die Erfindung ein System sowie Methoden und Schaltungsanordnungen zur Verwandlung eines NTSC-(National Television Systems Committee)- bzw. eines PAL-(Phase Alternate Lines)- oder eines anderen Sendenormformates in ein kodiertes Signal zur Aufzeichnung auf einem geeigneten Träger, insbesondere auf Magnetband. Bei der Wiedergabe wird das erforderliche Farbvideoformat des Senders aus dem aufgezeichneten, kodierten Signal wiederhergestellt. Obwohl die Erfindung auch die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Farbvideosignalen betrifft, ist sie generell bei Übertragung beliebiger anderer modulierter Breitbandsignale anwendbar, falls diese Signale einen modulierten Hilfsträger verwenden.
  • Es ist bekannt, dass verschiedene Farben durch die Kombination der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau im entsprechenden Verhältnis erzeugbar sind. Die Farbvideo- bzw. Farbinformation wird übertragen, indem ein modulierter Hilfsträger, der die Farbdifferenzsignale enthält, einem Schwarzweiß-Fernsehsignal überlagert wird. Die NTSC- und PAL-M-Systeme verwenden einen 3,58-MHz-Hilfsträger zur Farbübertragung, während PAL-B einen 4,43-MHz-Hilfsträger verwendet. Diese Systeme benutzen alle quadratur-modulierte Farbdifferenzsignale.
  • Bei der Videoaufzeichnung stellt die Aufzeichnung der FarbhilSsträger stets ein Problem dar. Es handelt sich dabei um hochfrequente Hilfsträger, oft mit hohen Amplituden, und ihre Aufzeichnung und spätere Wiedergabe darf keine Phasenfehler verursachen, die sich als Farbänderungen auswirken würden. Die Aufzeichnung von Farbhilfsträgern ist besonders bei Heimvideoaufzeichnungsgeräten problematisch, da diese mit einer beschränkten Bandbreite arbeiten, um die Herstellungskosten zu mindern Viele dieser Videoaufzeichnungsgeräte eliminieren den Hilfsträger mit seiner Farbinformation, reduzieren seine Frequenz durch Überlagerung auf 500 kHz und zeichnen dann dieses Signal auf Band auf. Es werden zwei Kanäle benutzt, wovon einer die berlagerte Farbinformation und der andere das Helligkeitssignal enthält. In einem derartigen System wird die Farbinformation in Form eines amplitudenmodulierten Signals - ohne Frequenzmodulation - aufgezeichnet.
  • Bekannte Systeme dieser Art, bei denen die Frequenz des Farbhilfsträgers durch Heruntersetzen des Farbhilfsträgers reduziert wird, sind minderwertig hinsichtlich der Farbenstabilität und der Bandbreite bei der Wiedergabe - wenn man bedenkt, dass der wiedergewonnene Farbhilfsträger das ursprüngliche Signal mit hoher Genauigkeit hinsichtlich Frequenz und Phase darstellen muß, falls eine korrekte Demodulation im Fernsehempfänger sichergestellt werden soll.
  • Es sind zeilensequente Farbfernsehsysteme bekannt, bei denen die NTSC-Farbdifferenzsignale nach den Phasenwinkeln ihrer Farbhilfsträger in vorgegebener Beziehung zum Phasenwinkel des im von der Fernsehstation übertragenen Farbvideosignal enthaltenden Farbburstsynchronisiersignal demoduliert werden. In diesem Zusammenhang wird beispielsweise auf die deutsche Auslegeschrift DAS 1 256 686 und die US-Patentschrift 3 560 635 hingewiesen. Zur Demodulation bi- oder trisequentieller Signale werden zwei bzw. drei Demodulatoren benötigt. Nach erfolgter Demodulation milssen die Farbdifferenzsignale über zwei bzw.
  • mehrere Filter ausgefiltert und mit Hilfe eines Schalters in zeilensequente Farbdifferenzsignale umgewandelt werden. Danach werden diese Farbdifferenzsignale dem Helligkeitssignal zwecks sequentieller Aufzeichnung auf Magnetband oder -platte hinzugefügt. Während der Wiedergabe wird die Neubildung des Videosignals über einen Modulator erreicht, sowie über eine oder mehrere Verzögerungsleitungen, die der Zusammensetzung der modulierten Farb- und Helligkeitssignale dienen.
  • Der hauptsächliche Nachteil des zeilensequenten Aufzeichnungssystems ist die Einbuße an vertikaler Auflösung. Dieser Verlust ist noch schwerwiegender in Gebieten, in denen das Ubertragungssystem 525 Zeilen pro Bild - wie in den Vereinigten Staaten -benutzt, und nicht 625 Zeilen pro Bild wie in Europa. Da eine Farbkomponente jeweils in mehr als einer Zeile aufgezeichnet wird, m5-ssen sich sprunghafte Helligkeitsübergänge in Farbbalken auswirken, das das System mehr als eine Zeile braucht, um sich zu erholen und zu "verstehen", dass sich der Helligkeitspegel geändert hat.
  • In der deutschen Offenlegungsschrift DOS 2 319 820 sind eine Methode und Schaltungsanordnungen beschrieben, die diese Einbuße an vertikaler Auflösung in einem trisequentiellen Farbkodiersystem reduzieren sollen. Nach dieser bekannten Methode werden die ursprünglichen Farbsignale R, G, B derart kodiert, dass eine Helligkeitsinformation und drei Farbdifferenzsignale erhalten werden. Während der Kodierung werden die drei Farbdifferenzsignale mit besonderen Faktoren multipliziert, die verschieden von den üblichen Standard-Faktoren sind. Anschliessend werden die Farbdifferenzsignale trisequentiell einem Tiefpaß zugeführt, um derart zum Helligkeitssignal addiert zu werden, dass eine Frequenzverkämmungder Farbspektrallinien mit den Helligkeitsspektrallinien erreicht wird.
  • Bei diesem System wird ein erste, schon kostspieliges Farbvideo-Kodierverfahren mit einem weiteren, ebenfalls kostspieliegen Kodiersystem kombiniert. Der hier für die Elektronik anfallende hohe Kostenaufwand bietet jedoch nicht so wesentliche Vorteile, dass das System auf ein wirtschaftliches Farbvideoaufzeichnungsgerät anwendbar wäre.
  • Andererseits erfordern die Probleme der Austauschbarkeit jedes trisequentiellen Systems speziell mit Bezug auf die verschiedene Anzahl der Zeilen, aus denen sich das komplette Fernsehschirmbild zusammensetzt, unbedingt einen zusätzlichen technischen Aufwand, In dem bekannten System stellt die Verwendung zahlreicher Verzögerungsleitungen einen wesentlichen Nachteil auf dem Weg zu einer wirtschaftlichen Farbvideoverarbeitung bzw. einem wirtschaftlichen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabesystem dar. Das bekannte System leidet unter dem weiteren wesentlichen Nachteil, dass die komplette Farbvideoinformation erst nach vier bzw. drei Zeilenabtastperioden verfügbar wird.
  • Eine weitere Methode zur Verarbeitung des Farbvideosignals für Aufzeichnungs- und Wiedergabezwecke ist in der deutschen Auslegeschrift DAS 2 110 104 beschrieben. Bei diesem System zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Farbvideosignalen wird ein Träger mit dem Helligkeitssignal frequenzmoduliert und ein Hilfsträger unterhalb des FM-Frequenzbereichs des Helligkeitssignals wird mit mindestens einem Farbsignal moduliert. Das frequenzmodulierte Helligkeitssignal und das modulierte Farbtonsignal werden miteinander kombiniert und zusammen frequenzmoduliert. Der Zweck dieser doppelten Modulation der Helligkeits- und Farbsignale ist es, Übersprechen zwischen Farbhilfsträgern und Helligkeitssignal zu vermeiden. Diese Methode hat den wesentlichen Nachteil, dass sie zwei Modulationsschritte, mit all den hiermit verbundenen Störmöglichkeiten und erhöhtem Kostenaufwand erfordert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System und eine Anordnung zur Übertragung von Farbvideosignalen bereitzustellen, das gegenüber bekannten Systemen und Anordnungen merkliche Vorteile aufweist, und das die Nachteile der bekannten Systeme vermeidet.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen zweckmässig kodierten Aufzeichnungsträger bereitzustellen.
  • Die gestellte Aufgabe wird mit einem System der eingangs näher bezeichneten Art, dadurch gelöst, dass die kodierten Farb- und Helligkeitssignalkomponenten in zwei aufeinanderfolgenden Horizontalzeilenperioden in einer Form enthalten sind, in der die Hälfte der Summe der Informationen zweier Horizontalzeilenperioden die Helligkeitssignalkomponente für die zweiten der besagten zwei Zeilenperioden und die Hälfte der Differenz der Informationen zweier Horizontalzeilenperioden die Farbsignalkomponenten der zweiten Zeilenperiode ergibt. Dadurch wird es vorteilhaft möglich, ein System und Schaltungsanordnungen zu schaffen, welche die sehr akurate Übertragung, insbesondere die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Farbvideosignalen auf einfache und wirtschaftliche Art und Weise gestatten.
  • Es werden damit ferner ein universell einsetzbares System und Anordnungen dafür zur Farbsignalkodierung bereitgestellt, die auf alle international benutzte Standardnormen für die Videosignalaussendung austauschbar anwendbar sind.
  • Das erfindungsgemässe System verwendet vorteilhaft eine bisequentielle Übertragungstechnik. Dadurch wird das System phasenunempfindlich und überwindet die hauptsächlichen Probleme der bekannten Systeme.
  • Eine vorteilhafte Ausbildung des Systems besteht darin, dass von den zwei Farbsignalkomponenten zumindest eine Komponente ein mittels Amplitudenmodulation auf einen unterdrückten Farbhilfsträger aufmoduliertes Farbsignal ist, wobei die Frequenz des Farbhilfsträgers ein ungerades Vielfaches der halben Horizontalzeilenfrequenz ist.
  • In weiterer Ausgestaltung können beide Komponenten mittels Amplitudenmodulation auf je einen separaten unterdrückten Farbhilfsträger aufmodulierte Farbsignale sein. Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die unmodulierte Farbsignalkomponente mit ständig von 0° auf 1800 umgeschalteter Phase übertragen wird0 Damit wird in einfacher Weise nach Übertragung oder vor Wiedergabe eine einfache Trennung der zwei Farbsignale voneinander erreicht Eine zweckmässige Ausbildung des erfindungsgemässen Systems liegt auch in der Vornahme der folgenden Verfahrensschritte, Trennen des Helligkeitssignals des Farbvideosignals von den Farbsignalen, Demodulieren der Farbsignale des Farbvideosignals und Aufspalten in ein erstes und ein zweites Farbsignal, Übertragen des ersten Farbsignals sequentiell mit umgeschalteter Phase und des zweiten Farbsignals als Amplitudenmodulation einer unterdrückten Farbhilfsträgerfrequenz, die ein ungerades Vielfaches der halben Horizontalzeilenfrequenz beträgt) Zusammenfassen der zwei Farbsignalkomponenten und der Helligkeitssignalkomponente zur Bildung des bisequentiellen Signals vor Übertragung, Rückumwandeln der übertragenen bisequentiellen Signalkomponenten durch Signalverzögerung über eine Horizontalzeilen-Zeitdauer sowie Summieren und Subtrahieren der verzögerten und unverzögerten Signalkomponenten und wodurch das Helligkeitssignal erhalten wird und Filtern der Farbsignalkomponenten wodurch das erste Farbsignal und nochmaliges Filtern und Demodulieren des Farbhilfsträgersignals, wodurch das zweite Farbsignal erhalten wird.
  • Eine Anordnung für ein System nach der vorliegenden Erfindung ist zweckmssig gegeben durch: Einrichtungen zum Kodieren der Farbvideosignale, bestehend aus: einem Filter zum Trennen des Helligkeitssignals des Farbvideosignals von dessen Farbsignalen, zur Bildung der Helligkeitssignalkomponente, einem Demodulator zum Demodulieren der Farbsignale und Filteranordnungen zur frequenzmässigen Trennung in ein erstes und ein zweites Farbsignal, Einrichtungen zur sequentiellen Übertragung des ersten Farbsignals mit zeilenweise umgeschalteter Phase zur Bildung der einen Farbsignalkomponente, Einrichtungen zum Amplidudenmodulieren eines unterdrückten Farbhilfsträgers von der oder eines ungeraden Vielfachen der halben Horizontalzeilenfrequenz mit dem zweiten Farbsignal zur Bildung der anderen Farbsignalkomponente, einer Anordnung zur Kombination der Helligkeitssignal- und Farbsignalkomponenten zur Bildung der kodierten Signalkomponenten, einer Übertragungseinrichtung, insbesondere einem Aufzeichnungsträger zur Übertragung der kodierten Signalkomponenten sowie durch Einrichtungen zum Rückumwandeln der übertragenenbisequentiellenJ kodierten Signalkomponenten.
  • Wie aus den vorstehenden Merkmalen des Systems und der Anordnung hervorgeht, werden das Helligkeitssignal sowie das erste und das zweite Farbsignal miteinander kombiniert, um kodierte Signalkomponenten zu bilden, die auf einem geeigneten Aufzeichnungsträger, z.B. Magnetband oder -platten bzw. piezoelektrisch abtastbaren Platten oder andersartigm Videoplatten aufgezeichnet werden können.
  • Es können auch, wie oben gesagt, sowohl das erste als auch das zweite Farbsignal sequentiell über amplidudenmodulierte, unterdrückte Träger übertragen werden. Da jedoch die zur Übertragung entweder eines oder beider Farbsignale angewendete Technik, die einen amplidudenmodulierten, unterdrückten Träger benutzt, im wesentlichen dieselbe ist, soll im erfindungsgemässen vorteilhaften Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung nachfolgend der Fall beschrieben werden, in dem das erste Farbsignal sequentiell mit wechselnder Polarität, und das zweite Farbsignal mit Hilfe eines amplidudenmodulierten, unterdrückten Trägers übertragen wirde Die Mittelung der kodierten Signalkomponenten zweier aufeinanderfolgender Abtastzeilen ergibt die Helligkeitsinformation, und die halbe Differenz zwischen zumindest zwei benachbarten Abtastzeilen der kodierten Signalkomponenten enthält die beiden Farbsignale in gesonderten Frequenzzonen. Die Polarität des in der Phase gewendeten Farbsignals wird wie an sich bekannt mit Hilfe eines Markierimpulses oder -bursts übertragen0 Die Frequenz des unterdrückten Trägers muss ein ungerades Vielfaches der Hälfte der Horizontalzeilenfrequenz sein Diese Definition der Trägerfrequenzen ermöglicht es, dass die Spektrallinien der Frequenzen beider Farbsignale mit den Frequenzspektrallinien der Helligkeitsinformation verkämmbar werden.
  • Die Dekodieranordnung arbeitet mit einem einfachen Kammfi lt er -dessen Addierstufe die Helligkeitsinformation und dessen Subtrahierstufe die Farbinformation liefert. Die Polarität des ersten Farbsignals wechselt zeilensequentiell. Das zweite Farbsignal kann zweckmässig mit Hilfe eines lokal neu zu erzeugenden, mit einem Markiersignal synchronisierten Farbhilfsträgers demoduliert werden. Die drei Signale können einer Matrix zugeführt bzw. nochmals verschlüsselt werden, um das örtliche Standard Sende format herzustellen.
  • Ein Aufzeichnungsträger für ein erfindungsgemässes System, auf dem die Farbvideosignalkomponenten zeilensequentiell und in einer Form aufgezeichnet sind, in der die Frequenzspektren der Farbsignale und des Helligkeitssignals miteinander verkämmt sind und in kodierter Signalform vorliegen, ist gegeben, wenn die kodierten Farb- und Helligkeitssignalkomponenten in zwei aufeinanderfolgenden Horizontalzeilenperioden in einer Form enthalten sind, in der die Hälfte der Summe der Informationen zweier Horizontalzeilenperioden die Helligkeitssignalkomponente für die zweite der besagten zwei Zeilenperioden und die Hälfte der Differenz der Informationen zweier Horizontalzeilenperioden die Farbsignalkomponenten der zweiten Zeilenperiode ergibt.
  • Durch die Aufzeichnung eines solcherart erfindungsgemässen Aufzeichnungsträgers wird die Wiedergabe auf Geräten ermöglicht, die für andere Sendenormen als die bei der Aufzeichnung verwendete Norm ausgebildet sind. Im aufgezeichneten Signal ist vorteilhaft,wie auch in den verschiedenen zweckmässigen Ausgestaltungen des Systems nach der Erfindung bereits angegeben,zumindest ein Farbsignal in Form eines amplitudenmodulierten Farbhilfsträgers enthalten, Das zweite Farbsignal kann vorteilhaft als in der Phase fortlaufend umgeschaltetes unmoduliertes Signal oder ebenfalls als AM-moduliertes Signal aufgezeichnet sein0 Weitere Einzelheiten des Systems nach der Erfindung sind nachfolgend beschrieben anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemässen Schaltungsanordnung.
  • Die Zeicnungen stellen dar, in Fig. 1 ein Blockschaltbild eines erfindungsgemässen Farbvideo-Kodiersystems.
  • Fig. 2 ein Blockschaltbild des Farbvideo-Dekodiersystems.
  • Fig. 3 schematisch die Lage der kodierten Farb- und Helligkeitssignale im Frequenzspektrum.
  • Ein Farbvideosignal wird von drei Komponenten komplett dargestellt. Eine geeignete Wahl umfasst die Helligkeitsformation mit der Bezeichnung Y; eine erste Farbsignalkomponente Dr, die der Grösse k1(R-Y) entspricht, und eine zweite Farbsignalkomponente Db, die der Grösse k2(B-Y) entspricht. Die erste Farbsignalkomponente, Dr, enthält die Rot-Informationa und die zweite Farbsignalkomponente, Db, die Blau-Information. Aus Dr und Db wird eine dritte Farbsignalkomponente, nämlich Dg, gewonnen, welche die Grün-Information enthält. Die Konstanten k1 und k2 bestimmen das Amplitudenverhältnis der Farbkomponenten, das die Farb- und Schwarzweiß-Kompatibilität unter Voraussetzung derselben Dynamik sicherstellt. Die bekannten Faktoren sind k1 = 0,30 und k2 = 0,11. Um das Übersprechen zwischen Helligkeits-und Farbinformation auf ein Mindestmaß zu reduzieren, wird vorteilhafterweise der Mittelwert der Helligkeitsinformation von zwei aufeinanderfolgenden horizontalen Abtastzeilen gebildet, bevor das kodierte Signal gebildet wird.
  • Die erste Farbsignalkomponente Dr wird fortlaufend mit wechselnder Polarität (umgeschalteter Phase) übertragen, so dass das um eine Zeilendauer verzögerte D signal im Zeitpunkt Null dem negativen Wert von Dr entspricht. Die zweite Farbsignalkomponente Db wird in Form eines amplidudenmodulierten, unterdrückten Farbhilfsträgers übertragen. Die Frequenz f des unterdrückten Trägers wird durch die Gleichung fb = (2n+1)fH/2 ausgedrückt.
  • Hier ist fH die Horizontalzeilenfrequenz. Der Wert für den Ausdruck (2n+l) ist derart zu wählen, dass sich ein Farbhilfsträger ergibt, der etwa ein Drittel der FM-Trägerfrequenz ausmacht, um Störungen auf ein Mindestmaß zu beschränken. Ein für (2n+1) geeigneter Wert ist 135 oder 131 mit n = 67 oder n = 650 Er resultiert in einer Frequenz f für den unterdrückten Farbhilfsträger, die etwa fb = 1 MHz beträgt, einen Frequenzwert, der beispielsweise in der Mitte der erwünschten Frequenzbandbreite des Systems liegt, wobei diese Bandbreite schmalbandig bis etwa 3 MHz reicht und auch nur bis 2 MHz reichen kann. Weiterhin muss die Frequenz fb ein ungerades Vielfaches von fH sein, um die Verkämmung des frequenzspektrums der Farbsignale mit den Spektrallinien des Helligkeitssignals zum Übertragungsvorgang zu ermöglichen.
  • Bei der zweiten Farbsignalkomponente, die mit Db bezeichnet ist, handelt es sich um besagten amplitudenmodulierten unterdrückten Farbhilfsträger. D Dby ist eine Kosinus-Funktion von der Form db* = Db cos#bt, wobei #b die Winkelfrequenz und t die Zeit bezeichnet. Die Kosinus-Funktion ändert ihr Vorzeichen zwischen den entsprechenden Zeitpunkten t und t+H, und die Polarität der zweiten Farbsignalkomponente Dbs muss daher nicht geändert werden.
  • Die kodierte Signalkomponente ist damit durch die Gleichung E = Dbs gegeben. Die Beziehung zwischen den kodierten Signalkomponenten in zwei benachbarten Zeilen ist gegeben durch die Gleichungen E(O) = Y+Dr (O) + Db*(O) E(H) = Y-Dr(O) - Db*(O), da weder Y, Dr noch Db K von einer Horizontalzeile zur nächsten Zeile eine merkliche Änderungerfahren, Daher liefert der Mittelwert zweier aufeinanderfolgender Zeilen das Helligkeitssignal Y, weil Dr und DbA ihre Vorzeichen ändern; die Farbsignalanteile heben sich gegenseitig auf. Die Differenz zwischen den kodierten Signalkomponenten einer Zeile und der nächsten Zeile liefert die Farbinformation, die in eine erste und eine zweite Farbsignalkomponente aufzuteilen ist. Das Ergebnis dieser Maßnahmen ergibt sich aus folgenden Gleichungen: 1/2 [E(O) + E(H) = Y 1/2 EE(0) - E(H)t = Dr + Db«* Der mit diesen beiden Gleichungen ausgedrückte Vorgang ist mit Hilfe eines an sich bekannten Kammfilters durchführbar. Die Kennzeichnung der Dr-Polarität in jeder Zeile kann mit Hilfe eines Impulses entsprechender Polarität übertragen werden, der einem Burst mit der Hilfsträgerfrequenz f hinzugefügt wird.
  • Es wird angenommen, dass die Bandbreite der Signale Dbs und Dr 0,5 MHz beträgt und (2n+1) gleich 135 oder 131 ist, so wird etwa 1 MHz. Dr kann dann z.B. im Frequenzbereich 0 bis 0,5 MHz, und Dbt z.B. im Frequenzbereich 0,5 bis 1,5 MHz aufgezeichnet werden. Für die richtige Burst-Phase kann eine Kanalbandbreite für das Helligkeitssignal verwendet werden, die grösser oder etwa gleich 2 MHz ist.
  • Fig. 1 zeigt ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Aufzeichnungs-Wiedergabesystems, das im Aufzeichnungskanal eine Kodiereinrichtung enthält. Das Norm-Farbvideosignal eines Fernsehsenders, das an der Klemme 1 ansteht, wird dem Eingang eines Kammfilters 2 zugeführt, der aus einer oder zwei Verzögerungsvorrichtungen besteht, von denen ede eine einer Horizontalzeilenperiode entsprechende Verzögerung erzeugt. Das Farbvideosignal wird über dieses Kammfilter 2 in die Helligkeitssignalkomponente Y an der ersten Ausgangsklemme 3 und eine Farbsignalkomponente an der zweiten Ausgangsklemme 4 aufgeteilt0 Die Helligkeitssignalkomponente 4 gelangt sodann in eine Vorbearbeitungsstufe 5, die jedoch nur dann erforderlich ist, wenn das Kammfilter 1 kein Breitbandfilter ist, wenn also seine Bandbreite beispielsweise nur 1 MHz beträgt. In diesem Fall muss die Vorbearbeitungsstufe 5 ein zweites Kammfilter mit einer Bandbreite von mindestens 1,5 MfIz sein.
  • Besteht das Kammfilter 2 jedoch aus einer Breitbandverzögerungsleitung, z.B. einer Glasverzögerungsleitung mit einer Bandbreite von 3 bis 7 MHz, erübrigt sich eine Vorbearbeitungsstufe 5, und das Y-Signal kann direkt einer ersten von drei Eingangsklemmen einer Addiervorrichtung 6 zugeführt werden.
  • Die Farbsignalkomponente, die am zweiten Ausgang 4 des Kammfilters 2 ansteht, kommt an den Eingang des Demodulators 7, der an seinen Ausgangsklemmen 8, 9 die demodulierten Farbdifferenzsignale (R-YL) und (B-YL) liefert. Die Ausgangsklemmen 8, 9 sind jeweils an einen der beiden Tiefpässe 10, 11 angeschlossen, welche die Bandbreite der Farbdifferenzsignale (R-YL) und (B-YL) auf einen beispielsweise unterhalb 500 kHz liegenden Frequenzbereich beschränken.
  • Die Ausgangsleitung 12 des (R-Y )-Tiefpasses 10 liegt -am Eingang eines ersten Ringmodulators 13, der das erste Farbsignal Dr = (RYL) zeilensequentiell mit wechselndem Vorzeichen überträgt. Um dies zu ermöglichen, besitzt der Modulator 13 einen zweiten Eingang 14, dem die halbe horizontale Abtastfrequenz fH zugeführt wird. Wie Fig0 1 zeigt, erscheinen die Signale +Dr und Dr auf der Ausgangsleitung 15 des Modulators 13 zeilensequentiell. Die Ausgangsleitung 15 ist an eine zweite Eingangsklemme einer Addierstufe 6 angeschlossen0 Wie bereits erwähnt, wird auch das zweite Farbsignal (B-YL) ebenfalls über einen Tiefpaß, und zwar den Tiefpaß 11 und dessen Ausgangsleitung 16 einem zweiten Ringmodulator 17 zugeführt, über den ein Hilfsträger mit der Frequenz fb mit einer Frequenz von etwa 1MHz - mit dem Farbsignal (B-YL) amplitudenmoduliert wird. Das modulierte Signal wird mit Db* bezeichnet und ist, wie bereits erwähnt, ein Kosinus-Signal. Die Farbhilfsträgerfrequenz ist in ihrem Wert durch die Gleichung f = (2n+1) fH gegeben wobei fH die Horizontalfrequenz von z.B. 15,73 kHz ist und der Faktor (2n+l) einen Wert von vorzugsweise 135 oder 131 besitzt.
  • Auf der Ausgangsleitung 18 des Modulators 17, der an den dritten Eingang der Addiervorrichtung 6 angeschlossen ist, erscheint das modulierte zweite Farbsignal Db», das während jeder Zeilenabtastperiode dieselbe Form aufweist und im vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht wie das Signal Dr phasenverschoben sein muss.
  • Nach Hinzufügung eines R-Phasen-Identifikationssignals liefert die Addiervorrichtung 6 auf ihrer Ausgangs leitung 19 die zeilenfrequenten Signale n + Drn + Db*n (für die Zeile n) sowie Yn+1 - Drn+1 - Db+n+1 (für die Zeile n+1). Diese zeilensequenten Signale werden auf einem geeigneten Videoaufzeichnungsträger, z.B.
  • einem Videoband eines Magnetbandgeräts 20, aufgezeichnet, nach einer geeigneten, der Aufzeichnung unmittelbar vorausgehenden Signalverarbeitung, z.B. einer FM-Modulation. Yn und Yn+1 sind die kompletten hochfrequenten Y- und niederfrequenten Y-Signale der Zeile n bzw. der Zeile n+1.
  • Wie in Fig. 1 durch punktierte Linien angedeutet ist, können die Ausgangsleitungen 15 und 18 weitere Stufen 21 bis 23 enthalten.
  • Diese Stufen können statt der in den Ausgangsleitungen 8, 9 des Demodulators 7 liegenden Tiefpässe 10 und 11 verwendet werden.
  • Die in der Ausgangsleitung 15 vorgesehene Stufe 22 ist ein Tiefpaß und die in der Leitung 18 vorgesehene Stufe 23 ein Bandpaßfilter. Mit diesen beiden Stufen lässt sich Frequenzbegrenzung der beiden Farbsignale (R-YL) und (B-YL) erreichen Im beschriebenen Fall werden die Filter 10 und 11 weggelassen0 Es wird jedoch eine Verzögerungsvorrichtung 21, die eine entsprechende Verzögerung bewirkt, verwendet, um die zwischen den Leitungen 15 und 18 auftretende Signalverzögerungsdifferenz auszugleichen.
  • Die Dekodierung der kodierten Signalkomponenten nach Aufzeichnung lässt sich mit Hilfe des in Fig0 2 in Form eines Blockschaltbildes gezeigten Schaltkreises erreichen. Das vorher kodierte Signal wird einer Verzögerungsvorrichtung, vorzugsweise einer Breitbandverzögerungsleitung 24, zugeführt und gelangt dann in die Addiervorrichtung 25 und über die Verzögerungsvorrichtung 24 in die Subtrahiervorrichtung 26. Die Bandbreite der Verzögerungsvorrichtung 24 ist vorzugsweise grösser als 2 MHz, und die Verzögerungszeit entspricht einer Horizontalzeilendauer.
  • Sowohl die Addiervorrichtung 25 als auch die Subtrahiersorrichtung 26 umfassen FrequenzhalbierungsmittelO Auf der Ausgangs leitung 27 der Addierstufe 6 erhält man sodann die halbe Summe der Signale Yn+Drn+Db*n (der um eine Horizontalzeilenperiode verzögerten Zeile n) plus Yn+l~Dr Db * (der nicht verzögerten Zeile n+1)> also n+1 1/2 (Yn+Yn+1), falls die Bedingungen Dr ~Dr = 0 und Db Das n+1 = 0 erfüllt sind. Dieses Helligkeitssignal wird für die Zeile n+1 verwendet. Auf der Ausgangsleitung 28 der Subtrahierstufe 26 erscheint die halbe Differenz der oben erwähnten Signale, nämlich 1/2 [Drn + Drn+1 + Db + Db n+1l falls die Bedingung Yn-Yn+1 +1 = 0 erfüllt ist. Diese Farbinformation wird ebenfalls für die Zeile n+1 verwendet.
  • Zusammengefaßt stellt das Ausgangssignal der Addierstufe 25 die Helligkeitsinformation zweier benachbarter Zeilen dar, und das Ausgangssignal der Subtrahierstufe 26 stellt die erste und zweite Farbinformation zweier benachbarter Zeilen dar, Die dekodierte Helligkeitsinformation Y erscheint am Ausgang 29 der Schaltung Die auf der Leitung 28 verfügbare Farbinformation muss in einem ersten Kanal über einen Tiefpaß 30, einen Schalter 31 und eine Kippschaltung 32 (Flipflop) sowie in einem zweiten Kanal durch den Bandpaß 33 und einen aus einem Modulator 34 und einem Tiefpaß 35 bestehenden Demodulator zurückumgewandelt werden.
  • Im ersten Kanal wird das Farbsignal Dr vom Signal D Die über einen Tiefpaß 30 mit einer oberen Grenzfrequenz von beispielsweise 500 kHz getrennt und sodann über den Schalter 31 zeilensequentiell geschaltet, wobei dieser Schalter über den Flipflop (FF) 32 angesteuert wird, um die vorher umgekehrte Phase zu drehen. Ein Farbdifferenzsignal R-YL wird an der Klemme 36 der Schaltung verfügbar. Aus obigen Ausführungen wird klar, dass der Flipflop 32 als Bezugsinformation dasselbe R-Identifikationssignal benötigt, das während des Aufzeichnungsvorgangs (Fig. 1) zugeführt wurde. Der Flipflop 32 dient als Halbierstufe für die Horizontalzeilenfrequenz fH und löst den Schalter 31 gerade dann aus, wenn das Rot-Signal die richtige Phase aufweist.
  • Die wieder zusammengesetzte Farbinformation auf der Ausgangsleitung 28 wird auch einem Bandpaß 33 mit einer Bandbreite zwischen 0,5 und 1,5 MHz zugeführt. Der Bandpaß 33 könnte ebensogut ein Hochpaß sein, der Frequenzen oberhalb des Frequenzbereichs (z.B.
  • 500 kHz), in der das erste Farbsignal aufgezeichnet wird, durchlässt. Der Ausgang des Bandpasses oder Hochpasses 33 wird einem Modulator 34 und einer phasenstarren Schleife(PLL, Phase Locked Loop) 37 zugeführt0 Die phasenstarre Schleife 37 kann geeignet mit dem Polaritätsmarkierimpuls oder mit der an der Klemme 38 der phasenstarren Schleife 37 zugeführten Trägerfrequenz synchronisiert werden0 Der Ausgang der phasenstarren Schleife 37 (Leitung 39) triggert den Modulator 34. Das Ausgangssignal des Modulators 30 wird über einen geeigneten Tiefpaß 35 entzerrt und einer Ausgangsklemme 40 zugeführt. An der Klemme 40 erscheint das amplitudenmodulierte D -Signal, falls der bei der Demodulation verfügbare Träger mit dem zur Modulation beim Aufzeichnungsvorgang verwendeten Träger frequenz- und phasenmässig genau übereinstimmt0 Die drei Signale Y, an der Klemme 29, Dr, an der Klemme 36 und Db, an der Klemme 40 können in einer nicht gezeigten Matrix verarbeitet oder nochmals kodiert werden, um Standardsignale einer der örtlich verwendeten Sendenormen zu erhalten.
  • Zum besseren Verständnis der Frequenzbereiche und Amplituden der kodierten Signale zeigt Fig. 3 ein Frequenzschema. Aus diesem geht hervor, dass das Dr-Signal lediglich eine Bandbreit von 0 bis 0,5 MHz benötigt, das D *-Signal im Band 0,50..1,5 MHz liegt und das Helligkeitssignal Y den vollen Frequenzbereich von 0 bis 2 bzw. 3 MHz einnimmt. Die Lage jedes dieser Frequenzbereiche der kodierten Dr und Dbs-Signalkomponenten kann verändert werden, vorausgesetzt, dass sich die Bereiche nicht gegenseitig überlappen. Derartige Variationen lassen sich mit Hilfe geeigneter Kombinationen der verwendeten elektronischen Bauelemente erzielen, z.B. durch die Verwendung von Verzögerungsmitteln mit anderen Grenzfrequenzen.
  • Es wird noch einmal betont, dass das vorliegende Kodier-Dekodier-System den vordem unerreichbaren Vorteil bietet, dass ein Aufzeichnungsträger mit erfindungsgemäss kodierten Signalen auf einem Wiedergabegerät abgespielt werden kann, ohne dass eine Umwandlung dieser Signale zur Wiedergabe auf einem Fernsehschirm nötig wäre, der bei 60 Hz 525-zeilig abgetastet wird, sogar dann, wenn die Aufzeichnung mit einem 625-zeiligen 50-Hz-Fernsehbildwiedergabeeinrichtung für verschiedene Zeilenabtastgeschwindigkeiten eingerichtet ist. Mit Hinblick auf diesen wesentlichen Vorteil des hier beschriebenen Systems erweisen sich Aufzeichnungsträger, mit erfindungsgemäß kodierten Signalen, als ausserordentlich kostengünstig zum Kopieren und zur Wiedergabe und sie sind ausserdem völlig kompatibel und auswechselbar.
  • Bei der Wahl des Faktors (2n+1) als 135 oder 131 zur Festlegung der Farbhilfsträgerfrequenz fb=(2n+1)fH wurden besonders die charakteristischen Faktoren der Normen der NTSC, PAL und SECAM-Farbnormen berücksichtigt.

Claims (11)

  1. Patentansprüche
    System zur schmalbandigen Übertragung, insbesondere zur Aufzeichnung/Wiedergabe von Farbvideosignalen, bei dem das Frequenzspektrum der Farbsignale vor Übertragung (vor Aufzeichnung) mit dem Frequenz spektrum des Helligkeitssignals verkämmt wird und die Farb- und Helligkeitssignale in zeilensequentielle kodierte Form gebracht werden und nach Übertragung (vor Wiedergabe) in unverkämmte und dekodierte Signalform zurückverwandelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die kodierten Farb- und Helligkeitssignalkomponenten in zwei aufeinanderfolgenden Horizontalzeilenperioden in einer Form enthalten sind, in der die Hälfte der Summe der Informationen zweier Horizontalzeilenperioden die Helligskeitssignalkomponente für die zweite der besagten Zeilenperioden und die Hälfte der Differenz der Informationen zweier Horizontalzeilenperioden die Farbsignalkomponenten der zweiten Zeilenperiode ergibt.
  2. 2) System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von den zwei Farbsignalkomponenten zumindest eine Komponente ein mittels Amplitudenmodulation auf einen unterdrückten Farbhilfsträger aufmoduliertes Farbsignal ist, wobei die Frequenz des Farbhilfsträgers ein ungerades Vielfaches der halben Horizontalzeilenfrequenz ist.
  3. 3) System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Komponenten mittels Amplitudenmodulation auf je einen separaten unterdrückten Farbhilfsträger aufmodulierte Farbsignale sind.
  4. 4) System nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die unmodulierte Farbsignalkomponente mit ständig von 0° auf 1800 umgeschalteter Phase übertragen wird
  5. 5) System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte Trennen des Helligkeitssignals des Farbvideosignals und Aufspalten in ein erstes und ein zweites Farbsignal, Übertragung des ersten Farbsignals sequentiell mit umgeschalteter Phase und des zweiten Farbsignals als Amplitudenmodulation einer unterdrückten Farbhilfsträgerfrequenz> die ein ungerades Vielfaches der halben Horizontalzeilenfrequenz beträgt, Zusammenfassen der zwei Farbsignalkomponenten und der Helligkeitssignalkomponente zur Bildung des bisequentiellen Signals vor Übertragung, Riickumwandeln der übertragenen bisequentiellen Signalkomponenten durch Signalverzögerung über eine Horizontalzeilen-Zeitdauer sowie Summieren und Subtrahieren der verzögerten und unverzögerten Signalkomponenten und wodurch das Helligkeitssignal erhalten wird und Filtern der Farbsignalkomponenten, wodurch das erste Farbsignal und nochmaliges Filtern und Demodulieren des Farbhilfsträgersignals, wodurch das zweite Farbsignal erhalten wird0
  6. 6) Anordnung für ein System nach den Ansprechen 1 und 5, gekennzeichnet durch Einrichtungen zum Kodieren der Farbvideosignale bestehend aus: einem Filter zum Trennen des Helligkeitssignals des Farbvideosignals von dessen Farbsignalen zur Bildung der Helligkeitssignalkomponente, einem Demodulator zum Demodulieren der Farbsignale und Filteranordnungen zur frequenzmässigen Trennung in ein erstes und ein zweites Farbsignal, Einrichtungen zur sequentiellen Übertragung des ersten Farbsignals mit zeilenweise umgeschalteter Phase zur Bildung der einen Farbsignalkomponente, Einrichtungen zum Amplidudenmodulieren eines unterdrückten Farbhilfsträgers von der oder eines ungeraden Vielfachen der halben Horizontalzeilenfrequenz mit dem zweiten Farbsignal zur Bildung der anderen Farbsignalkomponente, einer Anordnung zur Kombination der Helligkeitssignal- und Farbsignalkomponenten zur Bildung der kodierten Signalkomponenten einer Übertragungseinrichtung, insbesondere einen Aufzeichnungsträger, zur Übertragung der kodierten Signalkomponenten sowie durch Einrichtungen zum Rückumwandeln der übertragenen bisequentiellen kodierten Signalkomponenten0
  7. 7) Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zum Rückumwandeln der kodierten Signalkomponenten einen Kammfilter enthält, der im wesentlichen aus einer Horizontalzeilendauer-Verzögerungsvorrichtung, einer Addiervorrichtung, aus einer Subtrahiervorrichtung sowie Frequenzhalbierungsstufen besteht, wobei die Addier- und Subtrahiervorrichtungen je zwei Eingangsklemmen und je eine Ausgangsklemme und die Verzögerungsvorrichtung eine Eingangs-und eine Ausgangsklemme aufweisen und die Klemmen derartig zusammengeschaltet sind, dass am Ausgang der Addiervorrichtung das Helligkeitssignal und am Ausgang der Subtrahiervorrichtung die Farbsignalkomponenten auftreten.
  8. 8) Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Kodieren der Farbsignale zwei an den Demodulator angeschlossene Tiefpaßfilter enthält, die an ihren Ausgängen getrennt die (R-Y)- und (B-Y)-Farbsignale liefern, und dass im Kanal des (R-Y)-Signals ein erster Ringmodulator zum Herstellen einer ersten Farbsignalkomponente Dr mit wechselnder Polarität vorgesehen ist und im Kanal des (B-Y)-Signals ein zweiter Ringmodulator liegt, zur Bildung einer zweiten Farbsignalkomponente Db als amplitudenmodulierter, unterdrückter Träger mit einer Frequenz, die ein ungerades Vielfaches der halben Zeilenfrequenz beträgt.
  9. 9) Aufzeichnungsträger für ein System nach Anspruch 1, auf dem die Farbvideosignalkomponenten zeilensequentiell und in einer Form aufgezeichnet sind, in der die Frequenzspektren der Farbsignale und des Helligkeitssignals miteinander verkämmt sind und in kodierter Signalform vorliegen, dadurch gekennzeichnet, dass die kodierten Farb- und Helligkeitssignalkomponenten in zwei aufeinanderfolgenden Horizontalzeilenperioden in einer Form enthalten sind, in der die Hälfte der Summe der Informationen zweier Horizontalzeilenperioden die Helligkeitssignalkomponente für die zweite der Zeilenperioden und die Hälfte der Differenz der Informationen zweier Horizontalzeilenperioden die Farbsignalkomponenten der zweiten Zeilenperiode ergibt.
  10. 10) Aufzeichnungsträger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass von den zwei aufgezeichneten Farbsignalkomponenten zumindest eine Komponente ein mittels Amplitudenmodulation auf einen unterdrückten Farbhilfsträger aufmoduliertes Farbsignal ist, wobei die Frequenz des Farbhilfsträgers ein ungerades Vielfaches der halben Horizontalzeilenfrequenz ist.
  11. 11) Aufzeichnungsträger nach Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite aufgezeichnete Farbsignalkomponente ein unmoduliertes zeilensequentiell ständig in der Phase umgeschaltetes Signal ist.
    Leerseite
DE19752546378 1974-10-16 1975-10-16 System und schaltungsanordnungen zur uebertragung, insbesondere zur aufzeichnung/wiedergabe von farbvideosignalen Withdrawn DE2546378A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US51514874A 1974-10-16 1974-10-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2546378A1 true DE2546378A1 (de) 1976-04-22

Family

ID=24050163

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752546378 Withdrawn DE2546378A1 (de) 1974-10-16 1975-10-16 System und schaltungsanordnungen zur uebertragung, insbesondere zur aufzeichnung/wiedergabe von farbvideosignalen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2546378A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4200881A (en) 1976-08-09 1980-04-29 Rca Corporation Encoding and transcoding apparatus for video disc systems
EP0010775A1 (de) * 1978-11-06 1980-05-14 BASF Aktiengesellschaft Verfahren und Anordnungen zum Umsetzen von Farbvideosignalen in ein in PAL-Farbfernsehempfängern dekodierbares Spezial-Farbhilfsträgersignal
DE3342762A1 (de) * 1982-11-27 1984-05-30 Tokyo Shibaura Denki K.K., Kawasaki Videosignal-aufzeichnungs- und wiedergabegeraet

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4200881A (en) 1976-08-09 1980-04-29 Rca Corporation Encoding and transcoding apparatus for video disc systems
EP0010775A1 (de) * 1978-11-06 1980-05-14 BASF Aktiengesellschaft Verfahren und Anordnungen zum Umsetzen von Farbvideosignalen in ein in PAL-Farbfernsehempfängern dekodierbares Spezial-Farbhilfsträgersignal
DE3342762A1 (de) * 1982-11-27 1984-05-30 Tokyo Shibaura Denki K.K., Kawasaki Videosignal-aufzeichnungs- und wiedergabegeraet
DE3342762C2 (de) * 1982-11-27 1985-04-11 Tokyo Shibaura Denki K.K., Kawasaki Videosignal-aufzeichnungs- und wiedergabegeraet
DE3342762C3 (de) * 1982-11-27 1987-07-09 Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa Videosignal-aufzeichnungs- und wiedergabegeraet
US4737862A (en) * 1982-11-27 1988-04-12 Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha Video signal record/playback device

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2619027C2 (de) Fernsehaufnahmesystem
DE1537260C3 (de) Vorrichtung zum magnetischen Aufzeichnen und Wiedergeben von Farbfernsehsignalen
DE2048559C3 (de) Einrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Farbvideosignalen
DE1412489B1 (de) Magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem fuer Farbsignale
DE3442889C2 (de) Verfahren zum Kodieren und Dekodieren eines Video-Signals sowie Schaltungsanordnung zu dessen Dekodierung
DE3786581T2 (de) Kodierung und dekodierung von digitalen videokomponentensignalen.
EP0010775A1 (de) Verfahren und Anordnungen zum Umsetzen von Farbvideosignalen in ein in PAL-Farbfernsehempfängern dekodierbares Spezial-Farbhilfsträgersignal
DE2803824A1 (de) Verfahren und anordnungen zur kodierung eines farbvideosignals, insbesondere in einem farbvideo-aufzeichnungs- /wiedergabesystem
DE2319820A1 (de) Farbcodiersystem
DE1272964B (de) Einrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe eines Videosignals, das ein Farbsignal enthaelt
DE4013078A1 (de) Videorecorder mit verbesserter farbaufzeichnung
DE2546378A1 (de) System und schaltungsanordnungen zur uebertragung, insbesondere zur aufzeichnung/wiedergabe von farbvideosignalen
EP0309859B1 (de) Verfahren zur Farbaufzeichnung mit einem Videorecorder
WO1991016793A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bildsignal-aufzeichnung und/oder -wiedergabe
DE2615451C2 (de) Übertragungssystem für Farbfernsehsignale
DE2616140A1 (de) System, schaltungsanordnung und aufzeichnungstraeger zur synchronisierung von farbvideosignalen bei uebertragung, insbesondere bei aufzeichnung und wiedergabe
DE3825936C2 (de) Einrichtung und Verfahren zur Codierung eines komponentenunterteilten digitalen Videosignals
DE4012963A1 (de) Videorecorder mit verbesserter farbaufzeichnung
DE4036831C2 (de)
DE2543571A1 (de) Verfahren und schaltungsanordnungen zur synchronen demodulation der farbkomponenten eines farbvideosignals
DE2521768A1 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zur umwandlung von standard-farbvideosignalen mit differenz-signalform in eine trisequentielle signalform und umgekehrt
DE1762217C3 (de) Schaltungsanordnung zur Transcodierung von Farbfernsehsignalen mit zeilensequentiell und simultan übertragenen Farbsignalen
DE1935213C3 (de) Schaltung zur Aufzeichnung und Wiedergabe eines Farbfemsehsignals
DE2330058A1 (de) Verfahren und anordnung zum codieren und decodieren von videosignalen
DE1537108C (de) Verfahren zur Speicherung eines Färb fernsehsignal in einem Speicher mit niedrigerer oberer Grenzfrequenz als die des Farbfernsehsignal

Legal Events

Date Code Title Description
8130 Withdrawal