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DE2545698A1 - Verfahren zur herstellung von butendioldiacetaten - Google Patents

Verfahren zur herstellung von butendioldiacetaten

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Publication number
DE2545698A1
DE2545698A1 DE19752545698 DE2545698A DE2545698A1 DE 2545698 A1 DE2545698 A1 DE 2545698A1 DE 19752545698 DE19752545698 DE 19752545698 DE 2545698 A DE2545698 A DE 2545698A DE 2545698 A1 DE2545698 A1 DE 2545698A1
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DE
Germany
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contact
platinum
diacetate
butene
hours
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19752545698
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English (en)
Inventor
Juergen Dipl Chem Dr Hartwig
Hans-Martin Dipl Chem Dr Weitz
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
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Priority to BE171283A priority patent/BE846996R/xx
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Priority to NL7611112A priority patent/NL7611112A/xx
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/04Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides onto unsaturated carbon-to-carbon bonds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/04Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides onto unsaturated carbon-to-carbon bonds
    • C07C67/05Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides onto unsaturated carbon-to-carbon bonds with oxidation
    • C07C67/055Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides onto unsaturated carbon-to-carbon bonds with oxidation in the presence of platinum group metals or their compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

Verfahren zur Herstellung von Butendioldiacetaten
(Zusatz zu Patentanmeldung P 24 17 65.8.7)
Die Erfindung nach dem Hauptpatent „. „« οΟΟ (Patentanmeldung P 24 17 658ο7) betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Butendioldiacetaten, insbesondere Buten-2-diol-l,4-diacetat und Buten-l-diol-3,4-diacetat, durch Umsetzung von Butadien mit Sauerstoff und Essigsäure in der Gasphase oder Flüssig« phase an einem festen Kontakt, der Platin und mindestens ein Element der 5» oder 6„Hauptgruppe enthalte
Nach der DT-OS 22 17 452 kann man Butadien mit Sauerstoff und Essigsäure in Gegenwart von festen, palladiumhaltigen Katalysatoren zu Butendioldiacetaten in der Flüssigphase umsetzen. Die Umsetzung gelingt auch an palladiumhaltigen Katalysatoren, die Alkalisalze als Promotoren enthalten, in der Gasphase (DT-OS 22 00 124)„ Nachteilig bei der Arbeitsweise in der Flüssigphase ist die geringe Reaktionsgeschwindigkeit0 Nachteilig bei der bisher in der Gasphase bekannten Umsetzung ist die Bildung von unerwünschten Nebenprodukten, wie 1-Acetoxy-1,3-butadien und die Notwendigkeit, die Reaktion mit geringen Butadienkonzentrationen durchzuführen, um die katalytische Aktivität des Kontakts nicht herabzusetzen»
Die Erfindung nach dem Hauptpatent stellt heraus, daß man Butendioldiacetate, insbesondere Buten-2-diol-l,4-diacetat mit hoher Ausbeute und Raumzeitausbeute durch Umsetzung von Butadien, Sauerstoff und Essigsäure in der Gasphase oder Flüssigphase an einem festen Kontakt (Katalysator) erhalten kann, wenn man als Kontakt Platin, das wenigstens ein Element der 5. oder 6. Hauptgruppe enthält, umsetzt»
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Als Element der 5O oder 6O Hauptgruppe des Periodensystems ist eines der Elemente Phosphor, Arsen/ Antimon, Selen oder Tellur zu verstehen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Erfindung nach dem Hauptpatent„
Es wurde gefunden, daß man die Raumzeitausbeute an Diacetate« noch weiter steigern kann, wenn man zusätzlich zu den vorgenannten Metallen (Platin und ein Element der 5„ oder 6„ Hauptgruppe) dem Kontakt Nickel hinzufügt„
Der Kontakt ist bevorzugt ein Trägerkontakt und kann in der für Platin-Trägerkontakte üblichen Weise erhalten werden.
Die erfindungsgemäße Herstellung der Butendioldiacetate erfolgt somit in Anwesenheit eines festen Kontakts, der Platin sowie mindestens eines der Elemente Phosphor, Arsen, Antimon, Selen und Tellur und Nickel enthält„
Zur Herstellung der Kontakte (Katalysatoren auf einem Träger) können die üblichen Herstellungsverfahren für Metallkatalysatoren auf Trägern angewendet werden.
Der Kontakt kann z.Bo hergestellt werden, indem man einen Träger in einer Lösung dispergiert, die durch Lösen einer Platinverbindung und einer oder mehrerer Phosphor-, Arsen-, Antimon-, Wismut-, Tellur- und Selenverbindungen in einem geeigneten Lösungsmittel - z.B. Wasser - erhalten wurde; dann wird das Lösungsmittel zur Abscheidung der obigen Komponenten auf dem Träger verdampft und die Masse in einem gasförmigen. Strom aus Wasserstoff oder einer reduzierenden Verbindung oder mittels bekannter Reduktionsmittel, wie Hydrazin, Methanol oder Formalin, reduzierte Man kann den Kontakt auch herstellen, indem man Träger und Lösung gemeinsam mit einem Fällungsmittel (z.B. einem alkalischen Mittel) versetzt und anschließend nach dem vorgenannten Verfahren reduziert. Platin, Antimon, Phosphor, Arsen, Wismut, Tellur oder Selen und Nickel
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können gleichzeitig oder nacheinander auf dem Träger abgeschieden werden. Der Katalysator kann weitere Elemente in nachweisbaren Mengen enthaltene
Man kann jedes Reduktionsverfahren anwenden, durch welches die Verbindungen auf dem Trägermaterial in den metallischen Zustand reduziert werden.
Die zur Herstellung des Katalysators verwendete Platinverbindung ist nicht besonders entscheidend, obgleich aus Kostengründen eine halogenierte Platinverbindung, wie Platin-II- oder IV-Chlorid, oder ein Platinsalz wie Platinacetat, Platinnitrat, Platinoxid usw. zweckmäßig ist. Man kann selbstverständlich jedoch auch andere Platinverbindungen, wie Hexachloroplatinsäure, Natriumplatinsulfat usw., verwenden.
Gewöhnlich liegt die Platinkonzentration auf dem Träger zwischen 0,1 und 20 Gew.?, obleich größere und kleinere Konzentrationen möglich sind.
Auch die als weitere Komponenten zur Herstellung des Katalysators verwendeten Verbindungen sind nicht besonders einges.chränkt; es können Halogenide, Nitrate, Sulfate, Oxide und andere derartige Verbindungen verwendet werden. Als phosphorhaltige Verbindung eignen sich u.a» o- und m-Phosphorsäure, Alkali- und Erdalkaliphosphate usw.
Obgleich die auf den Trägern abgeschiedenen Mengen an Phosphor-, Arsen-, Antimon-, Wismut-, Tellur- und Selenverbindungen in weitem Bereich wirksam sind, sind allgemein Mengen von 0,05 bis 30 Gew.# zweckmäßig.
Die Mengen an Nickel, die auf den Träger abgeschieden werden, liegen allgemein zwischen 0,01 und 1,0 GewJ. Zur Herstellung des Kontaktes können Träger, wie Aktivkohle, Kieselgel, Kieselsäure, Tonerde, Ton, Bauxit, Magnesia, Kieselgur, Bimsstein usw. verwendet werden. Die Träger können durch übliche Methoden, wie beispielsweise durch Behandlung mit Säuren, aktiviert werden.
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Als besonders geeigneter Träger hat sich Aktivkohle erwiesen» Die Korngröße des Kontakts liegt im allgemeinen zwischen 0,1 und 10 mm, obwohl größere und kleinere Korngrößen möglich sind.
Die erfindungsgemäße Reaktion kann z.B„ in der Gasphase oder Plüssigphase, absatzweise oder fortlaufend durchgeführt werden; nach der Kontaktanordnung ist zu unterscheiden zcB0 nach fixiertem Bett, Wirbelbett, Dreiphasenfließbett usw.
Wird die Reaktion in der flüssigen Phase durchgeführt, kann die Verfahrensführung besonders sicher und mit hoher Raumzeitausbeute durchgeführt werden, wenn man Essigsäure mit gelöstem Butadien und gelöstem Sauerstoff, Z0B0 in einer Rieselsäule unter Vermeiden einer Gasphase an einem festen Kontakt umsetzt Die Raumzeitausbeute ist dabei als die Ausbeute an Diacetat in g, bezogen auf 1 1 Katalysator und Stunde, definiert= Als "Rieselkolonne" oder "Rieselsäule" wird eine Verfahrensanordnung bezeichnet, bei der katalytisch aktive Füllkörper in einem (L/D-Verhältnis> 1) aufrechten gasgefüllten.Rohrreaktor angeordnet und von oben'mit Flüssigkeit beaufschlagt werden. Wenn das Verfahren in einem ganz mit Flüssigkeit gefüllten Rohrreaktor ausgeübt wird, spielt es keine Rolle, ob die Produkte von oben oder von unten in den Reaktor eingeführt werden.
Eine weitere Möglichkeit, das Verfahren auszuüben, besteht darin, daß man Butadien, Essigsäure und Katalysator in einer Rührapparatur bzw. Rührkolben drucklos oder unter Druck umsetzt.
Die Reaktionstemperatur liegt im allgemeinen zwischen 60 und 120 C, vorzugsweise zwischen 70 und 110 C0 Temperaturen unterhalb 60°C sind zwar prinzipiell möglich, jedoch sinkt die Raumzeitausbeute rasch ab, Ebenso sind Temperaturen oberhalb 1200C möglich, jedoch nimmt die Nebenproduktbildung zu.
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Der Reaktionsdruck liegt, je nach Verfahrensweise, i.a0 zwischen atmosphärischem Druck und ca. 325 at.
Die nach dem Verfahren der Erfindung herstellbaren Butendioldiacetate sind wertvolle Zwischenprodukte z„B<, für die Herstellung von Butandiol-1,4, Tetrahydrofuran und Vitamin A, Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen näher erläutert, die nur zur Erläuterung dienen und die Erfindung nicht begrenzen.
Beispiel 1
25 mmol Platinchlorid (3,43 g), 25 mmol Telluroxid (3,99 g) und 0,1 mmol Nickelchlorid * 6 H3O (0,024 g) werden in 200 ml 6 N-Salzsäure gelöst; dazu werden 50 g Aktivkohle (0,1-0,4 mm 0), die vorher mit 15 #-iger Salpetersäure ausgekocht war, zugegeben und auf einem Wasserbad langsam zur Trockne eingedampft« Nach weiterem Trocknen, wobei man durch den Kontakt in einem Rohr 2 Stunden einen Stickstoffstrom bei 1500C hindurchleitet, wird das Material reduziert, indem man den Stickstoffstrom nunmehr bei Raumtemperatur mit Methanol sättigt und mit einer Geschwindigkeit von 5 l/min zunächst 4 Stunden lang bei 20O0C und dann 2 Stunden lang bei 4000C einwirken läßt«
25 g des so hergestellten Kontakts werden zusammen mit 540 g Essigsäure in einen Rührkolben gefüllte-Bei 850C wird ein Gemisch von 3 Nl/h Butadien und 3 Nl/h Sauerstoff eingeleitet. Nach 4 Stunden wird die Reaktion abgebrochen^ der Kontakt abgetrennt, die Lösung eingeengt und destillierto Bei einem Butadienumsatz von 50,5 % werden 46,6 g Diacetate erhaltem Das Destillat besteht zu 81,3 % aus Buten-2-diol-l,4-diacetat und zu 18,6 % aus Buten-l-diol-3,4-diacetato Die Raumzeitausbeute (RZA) beträgt 186 g je 1 und Stunde (g/lh)0
Vergleichsversuch 1
25 mmol Platinchlorid (8,43 g) und 25 mml Telluroxid (3,99 g) werden in 200 ml 6 N-Salzsäure gelöst; dazu werden 50 g Aktiv-
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kohle (0,1-0,4 mm 0), die vorher mit 15 #-iger Salpetersäure ausgekocht war, zugegeben und auf einem Wasserbad langsam zur Trockne eingedampft. Nach weiterem Trocknen, indem man durch den Kontakt in einem Rohr 2 Stunden einen gasförmigen Stickstoff strom bei 150oC hindurchleitet, wird das Material reduziert, indem man einen gasförmigen Stickstoffstrom, der bei Zimmertemperatur mit Methanol gesättigt wird, bei einer Geschwindigkeit von 5 l/min 4 Stunden bei 2000C und 2 Stunden bei 4000C einleitet« 25 g des so hergestellten Kontakts werden zusammen mit 540 g Essigsäure in einen Rührkolben gegeben.
Unter gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 und bei 850C wird ein Gemisch von 3 Nl/h Butadien und 3 Nl/h Sauerstoff eingeleitet» Nach 4 Stunden wird die Reaktion abgebrochen', der Kontakt abgetrennt, die Lösung eingeengt und destillierte Bei einem Butadienumsatz von 33 % werden 36,8 g Diacetate erhalten» Das Destillat besteht zu 8l,2 % aus Buten-2-diol-l,4-diacetat und zu 18,8 % aus Buten-l-diol-3,4-diacetat (RZA = 1*7 g/lh).
Beispiel 2
91,1 mmol (30,717 g) Platinchlorid, 25,1 mmol (4,004 g) Tellurdioxid und 0,82 mml (0,195 g) Nickelchlorid (NiCl2 ° 6 H3O) werden in 3 000 ml 6 N-Salzsäure gelöst; dazu werden 300 g Aktivkohle (4 mm 0) zugefügt und auf einem Wasserbad langsam zur Trockne eingedampft. Nach weiterem Trocknen, indem man durch den Kontakt in einem Rohr 2 Stunden einen gasförmigen Stickstoffstrom bei 1500C hindurchleitet, wird das Material reduziert, indem man einen gasförmigen Stickstoffstrom, der bei Zimmertemperatur mit Methanol gesättigt wird, bei einer Geschwindigkeit von 5 l/min 10 Stunden bei 2000C und 3 Stunden bei 4000C. einleitet.
In einem Doppelmantelrohr (0 32 mm; L = 50 cm) werden 150 g des so hergestellten Kontakts eingefüllt. Bei 1300C werden stündlich 10,5 Nl Butadien, 10,5 Nl Sauerstoff und 250 ml Essigsäure zugeführt. Die Essigsäure wird in einem Verdampfer auf 130oC erhitzt und dampfförmig eingeleitet.
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Stündlich werden Proben gezogen und destillativ aufgearbeitet. Nach der Analyse enthält das Destillat über 99 % Butendioldiacetate. Die Raumzeitausbeuten nach 4, 11 und 32 Stunden betragen jeweils 42, 40 und 35 g je /kg Kontakt und.Stunde.
Beispiel 3
72 g Platintetrachlorid, 8,2 g Tellurdioxid und 0,35 g Nickelchlorid (NiCl2 * 6 H2O) werden in 4000 ml 6-N-Salzsäure gelöst; dazu werden 500 g Aktivkohle (0,2-0,4 mm 0), die vorher mit 15 #-iger Salpetersäure ausgekocht waren, gegeben und auf dem Wasserbad langsam zur Trockne eingedampft» Nach weiterem Trocknen, indem man durch den Kontakt in einem Rohr 20 Stunden einen gasförmigen Stickstoffstrom bei 150°C hindurchleitet, wird das Material reduziert, indem man einen gasförmigen Stickstoffstrom, der bei Zimmtertemperatur mit Methanol gesättigt wird, bei einer Geschwindigkeit von 50 l/min 10 Stunden bei 2000C und 10 Stunden bei 4000C einleitete
0,5 S des so hergestellten Kontakts werden in einem Reaktionsrohr (Länge 4000 mm., 0 20 mm) gefüllt. Oberhalb des Kontakts werden noch Glasringe eingefüllt« Dann werden bei 29 bar und 95°C stündlich 0,75 1 fl. Butadien, 6 1 Essigsäure und 20 Nl Sauerstoff in eine Mischeinrichtung (4000 χ 6 mm Rohr, gefüllt mit Metallspiralen) geführt. Zur Kontrolle, daß der Sauerstoff vollständig gelöst ist, befindet sich oberhalb der Mischvorrichtung ein Schauglas ο
Die so erhaltene Lösung wird von oben in den Reaktor geleitet. Das austretende Reaktionsprodukt wird in einen Abscheider geleitet, von wo es kontinuierlich aus der Anlage abgezogen wird, über einen Zeitraum von 250 Stunden beträgt die Raumzeitausbeute im Mittel 115 g/lH„ Der Diacetat-Austrag besteht zu 18 % aus Buten-l-diol-3,4- und zu 81,5 % aus Buten-2-diol-l,4-diacetat.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    O.Z. 31
    Weitere Ausgestaltung des Verfahrens zur Herstellung von Butendioldiacetaten, insbesondere von Buten-2-UiOl-I,*!- diacetat und Buten-l-diol-3,*J-diacetat, durch Umsetzung von Butadien mit Sauerstoff und Essigsäure in der Gas- oder Flüssigphase an einem festen Kontakt, wobei man einen Kontakt verwendet, der Platin und mindestens ein Element der
    5. oder 6. Hauptgruppe enthält, nach Patent
    (Patentanmeldung P 17 658.7), dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt als weiteres Element Nickel enthält.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Betriebsdruck von 1 bis 1000 bar aufrechterhalten wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzungstemperatur zwischen 60 und 1200C liegt.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Katalysator ein auf Aktivkohle als Träger aufgebrachter Katalysator verwendet wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator als Element der 5, oder 6. Hauptgruppe Antimon und/oder Tellur enthält.
    BASF Aktiengesellschaft
    , Ufk
    709816/1104
    ORIGINAL INSPECTED
DE19752545698 1975-10-11 1975-10-11 Verfahren zur herstellung von butendioldiacetaten Withdrawn DE2545698A1 (de)

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