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DE2545325B2 - Schaltungsanordnung zur Messung des Isolationswiderstandes erdfreier Starkstromschaltungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Messung des Isolationswiderstandes erdfreier Starkstromschaltungen

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DE2545325B2
DE2545325B2 DE19752545325 DE2545325A DE2545325B2 DE 2545325 B2 DE2545325 B2 DE 2545325B2 DE 19752545325 DE19752545325 DE 19752545325 DE 2545325 A DE2545325 A DE 2545325A DE 2545325 B2 DE2545325 B2 DE 2545325B2
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DE
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voltage
measuring
square
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insulation resistance
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DE19752545325
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DE2545325A1 (de
DE2545325C3 (de
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Klaus Ing.(Grad.) 8520 Erlangen Schmiedel
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Siemens AG
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Siemens AG
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant
    • G01R27/16Measuring impedance of element or network through which a current is passing from another source, e.g. cable, power line
    • G01R27/18Measuring resistance to earth, i.e. line to ground

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Messung des Isolationswiderstandes erdfreier Starkstromschaltungen, insbesondere des Isolationswiderstandes zwischen Läuferwicklung und Läufereisen von elektrischen Maschinen, mit einem zwischen dem Meßobjekt und Erde über ein Ankopplungsglied geschalteten Rechteckoszillator, wobei die Meßspannung einer gesteuerten Abtasteinrichtung zugeführt ist, die den Wert der Meßspannung jeweils zu einem Zeitpunkt am Ende jeder Halbperiode der Rechteckspannung des Rechteckoszillatorb erfaßt, speichert und die Differenz der gespeicherten Spannungswerte als Maß für den Isolationswiderstand des Meßobjektes bildet. Eine derartige Schaltungsanordnung ist nach der DE-OS 2357081 bekannt. Mit einer derartigen Anordnung kann aber nicht sicher unterschieden werden zwischen einer sprunghaft aufgetretenen Störgleichspannung und einer sprunghaften Veränderung des Isolationswiderstandes.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine sichere Unterscheidung zwischen einer sprunghaft aufgetretenen Störgleichspannung und einer sprunghaften Veränderung des Isolationswiderstandes zu ermöglichen. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß dadurch, daß die Ausgangsspannung eines von den Meßspannungen beaufschlagten Differenzbildners einer Prüfschaltung zugeführt ist, die eine getaktete Steuerlogik, einen Komparator und zwei weitere analoge Speicherglieder enthält, wobei der Komparator jeweils die momentane Aasgangsspannung des Differenzbildners mit dem vorausgegangenen, im analogen Speicher gespeicherten Wert ver-
gleicht, und bei Übereinstimmung die momentane Ausgangsspannung des Differenzbildners in das weitere analoge Speicherglied eingibt.
Bei der erfindungsgemäßen Meßschaltung ist die treibende Spannung eine Rechteckspannung, deren Frequenz so niedrig gewählt ist, daß der Einfluß der räumlich verteilten Erdkapazität bei Verwendung einer Abtasteinrichtung vernachlässigbar ist. Ein geeigneter Frequenzbereich liegt zwischen 0,1 Hz und 1 Hz. Die Abtasteinrichtung erfaßt den Wert des von der Rechteckspannung getriebenen Stroms zu Zeitpunkten, zu denen der eingeschwungene Zustand näherungsweise erreicht ist. Die Differenz dieser ausgeblendeten Meßwerte an jeweils aufeinanderfolgenden Halbwellen der Rechteckspannung ist ein Maß für die
es Größe des Isolationswiderstandes.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Abtasteinrichtung zwei analoge Speicherglieder enthält, die alternierend über gesteuerte
Schalter jeweils zu einem Zeitpunkt am Ende jeder Halbperiode der Rechteckspannung des Rechteckoszillators mit dem Meßwiderstand verbunden sind. Eine derartige Abtasteinrichtung kann insbesondere zwei sogenannte sample & hold-Glieder enthalten.
Eiae Weiterbildung dieser Ausführungsform der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Steuerschaltung für die gesteuerten Schalter, die einen von der Rechteckspannung des Rechteckoszillators beaufschlagten Integrator, eine Gleichrichterschaltung, ein Schwellwertglied mit vorgegebenem Ansprechschwellwert und eine Impulsstufe enthält, wobei das Ausgangssignal der Impulsstufe mit dem Vorzeichen der Rechteckspannung verknüpft und auf die Steuerstrecken der gesteuerten Schalter geschaltet ist. Hierdurch wird die Abtasteinrichtung mit dem Rechteckoszillator synchronisiert.
Zur Abtrennung von eingekoppelten Wechselspannungen kann der gesteuerten Abtasteinrichtung ein Tiefpaßfilter vorgeschaltet sein, das insbesondere als aktives Filter höherer Ordnung ausgebildet sein kann, insbesondere als aktives Filter dritter Ordnung.
Die Erfindung wird anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig 1 ein Prinzipschaltbild einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zur Messung des Isolationswiderstandes erdfreier Starkstromschaltungen,
Fig. 2 wesentliche Signalverläufe in der Schaltungsanordnung nach Fig. 1,
Fig. 3 ein Prinzipschaltbild einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
Fig. 4 die Anwendung einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zur Messung des Isolationswiderstandes zwischen Läuferwicklung und Läufereisen einer elektrischen Maschine.
In der Darstellung der Fig. 1 speist ein Rechteckoszillator 1 mit einer Rechteckspannung einen Meßkreis, der einen Meßwiderstand 2, einen Vorwiderstand 3 als Ankopplungsglied und ein schematisch dargestelltes Meßobjekt 6 umfaßt. Das Meßobjekt 6 enthält eine Störspannungsquelle 4, einen Isolationswiderstand S und eine Erdkapazität 13. Die Störspannungsquelle 4 kann Wechselspannungen oder Gleichspannungen als Störspannungen erzeugen.
Die am Meßwiderstand 2 abgegriffene Meßspannung wird über ein Tiefpaßfilter 7 einer Abtasteinrichtung 8 zugeführt, die von einer Steuerschaltung 9 gesteuert ist. Die Ausgangsspannung der Abtasteinrichtung 8 ist ein Maß für die Größe des Isolationswiderstandes 5.
Zur Erläuterung des Meßprinzips werden zunächst die Einflüsse der Erdkapazität 13 und der Störspannungsquelle 4 vernachlässigt. Unter dieser Voraussetzung erzeugt der Rechteckoszillator 1 eine Rechteckspannung, die einen Strom durch die Widerstände 2, 3 und 5 treibt. Dieser Strom ist ein Maß für die Größe des Isolationswiderstandes 5. Am Meßwiderstand 2 fällt eine diesem Strom proportionale Meßspannung i/2 ab.
Bei Berücksichtigung der Erdkapazität 13 enthält der Strom im Meßkreis einen kapazitiven Anteil. Weiterhin kann der Strom im Meßkreis eine Wechselspannungskomponente oder eine Gleichspannungskomponente von der Störspannungsquelle 4 enthalten. Die Einflüsse der Erdkapazität 13 und der Störspannungsquelle 4 sollen bei der Messung des Isolationswiderslandes eliminiert werden.
Die Erdkapazität 13 bewirkt, daß der Strom im Meßkreis mit Beginn jeder Halbperiode der Rechteckspannung des Rechteckoszillators 1 sprunghaft ansteigt und nach einer Exponentialfunktion abklingt. Der Strom nähert sich bei genügend langer Periodendauer der Rechteckspannung einem Endwert. Die erfindungsgemäße Meßschaltung ist so ausgelegt, daß dieser Endwert des Stromes bzw. die ihn abbildende
ίο Spannung, mit einer Abtasteinrichtung erfaßt und ausgewertet wird. Die Periodendauer der Rechteckspannung des Rechteckoszillators 1 ist so gewählt, daß der Strom im Meßkreis diesen Endwert mit der gewünschten Genauigkeit erreicht.
Den Verlauf der Meßspannung i/2 unter Berücksichtigung des Einflusses der Erdkapazität 13 zeigt Fig. 2b.
Ein Tiefpaßfilter 7 dient zur Abtrennung von Wechselspannungskomponenten, die von der Stör-Spannungsquelle 4 in den Meßkreis eingekoppelt werden können. Das Tiefpaßfilter 7 bedämpft diese Wechselspannungskomponenten einerseits hinreichend und weist andererseits ein ausreichend schnelles Einschwingverhalten auf, so daß die Meßspannung nicht verfälscht wird. Als Tiefpaßfilter kann insbesondere ein aktives Filter vorgesehen sein. Die Ausgangsspannung Ul des Tiefpaßfilters 7 ist in Fig. 2c dargestellt.
Die Abtasteinrichtung 8 enthält zwei sample & hold-Schaltungen 11 und 12. Diese bestehen jeweils aus einem Relais lla bzw. 12a als Schalter und einem nachgeschalteten RC-Glied 11/?, lic bzw. 12b, 12c als Analogspeicher. Die Schaltkontakte der Relais lla bzw. 12a werden abwechselnd für kurze Zeitintervalle durchlässig gesteuert, so daß einmal der positive und einmal der negative Wert der Meßspannung im gewünschten Zeitpunkt abgetastet werden und diese Spannungswerte in den Kondensatoren lic bzw. 12 c bis zum nächsten Abtastzeitpunkt gespeichert bleiben. Die gespeicherten Spannungen werden einem Differenzbildner 10 zugeführt. Die gebildete Spannungsdifferenz kann mit einem nachgeordneten Verstärker auf einen gewünschten Pegel verstärkt werden. Anstelle von Relais können insbesondere auch elektronische Schalter verwendet werden, beispielsweise FET-Transistoren.
Zur Steuerung der beiden Relais lla und 12a wird der Steuerschaltung 9 die Rechteckspannung des Rechteckoszillators 1 zugeführt. In einer Symmetriestufe 14 wird diese Rechteckspannung in eine zur Null-Linie symmetrische Rechteckspannung umgesetzt. Der nachgeschaltete Integrator 15 bildet hieraus die in Fig. 2d dargestellte symmetrische Dreieckspannung UlS. Die symmetrische Dreieckspannung UlS wird in einer Gleichrichterschaltung 16 gleichgerichtet und in einem Schwellwertglied 17 mit einem vorgegebenen Ansprechschwellwert verglichen.
Fig. 2e zeigt den Verlauf der gleichgerichteten Dreieckspannung f/16 am Ausgang der Gleichrichterschaltung 16 und strichlieren den Verlauf des Ansprechschwellwertes Uv. Solange die gleichgerichtete Dreieckspannung i/17 den Ansprechschwellwert Uv überschreitet, nimmt das Ausgangssignal t/17 des Schwellwertgliedes 17 den Zustand H an. Dabei sorgt eine kleine Hysterese für ein eindeutiges Ansprechen. Aus diesen, in Fig. 2f dargestellten Rechteckimpulsen, leitet eine Impulsstufe 18, vorzugsweise eine monostabile Kippstufe, kurze Schaltimpulse ab. Die Im-
pulsdauer der in Fig. 2g dargestellten Schaltimpulse L/18 ist so gewählt, daß die Spannung der Speicherkondensatoren lic bzw. 12c ihren Endwert sicher erreicht.
Durch geeignete Einstellung des Ansprechschwellwertes {/„ des Schwellwertgliedes 17 wird der Beginn der Schaltimpulse vorgegeben. Das alternierende Schalten der beiden Relais 11 a bzw. 12a wird dadurch erreicht, daß die Schaltimpulse der Impulsstufe 18 in zwei UND-Gattern 19 und 20 mit der Rechteckspannung des Rechteckoszillators in der dargestellten Weise verknüpft sind. Die Ausgänge der beiden UND-Gatter 19 bzw. 20 sind mit den Relais 11a bzw. 12a verbunden.
Der Einfluß von eingekoppelten Gleichspannungskomponenten von der Sjörspannungsquelle 4 wird durcii die Differenzbildung in der Abtasteinrichtung 8 eliminiert, da sich überlagerte Störgleichspannungen bei dieser Differenzbildung gegenseitig aufheben. Dabei ist zu beachten, daß bei einer sprunghaft auftretenden Störgleichspannung zunächst ein falscher Meßwert vorliegt. Es dauert im ungünstigsten Fall drei Halbperioden der Rechteckspannung des Rechteckoszillators 1, bis der richtige Meßwert des Isolationswiderstandes vorliegt. Dies kann in einer nachgeordneten Überwachungseinrichtung mit Hilfe einer entsprechend eingestellten Verzögerungsschaltung berücksichtigt werden.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung sieht eine von einer taktgesteuerten Logik gesteuerte Abtasteinrichtung mit folgenden Merkmalen vor:
a) Ein erstes analoges Speicherglied speichert den Wert der Meßspannung jeweils für eine vorgegebene Zeitdauer,
b) ein Komparator vergleicht den momentanen Wert der Meßspannung mit dem vorausgegangenen, im ersten analogen Speicherglied gespeicherten Wert und gibt bei Übereinstimmung während der genannten vorgegebenen Zeitdauer ein Schaltsignal an die Logik, die einen Taktbefehl an den Rechteckoszillator und alternierend Speicherbefehle an jeweils eines von zwei weiteren analogen Speichergliedern zur Speicherung des momentanen positiven bzw. negativen Wertes der Meßspannung erzeugt,
c) ein Differenzbildner ist eingangsseitig mit den beiden weiteren analogen Speichergliedern verbunden und seine Ausgangsspannung stellt ein Maß für den Isolationswiderstand des Meßobjekts dar.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist die Frequenz des Rechteckoszillators nicht fest vorgegeben. Vielmehr wird ständig durch Vergleich von aufeinanderfolgenden Werten der Meßspannung in einem zeitlichen Taktraster geprüft, ob im Meßkreis der eingeschwungene Zustand erreicht ist. Sobald im Taktraster aufeinanderfolgende Werte der Meßspannung übereinstimmen, wird der eingeschwungene Zustand als erreicht angesehen und der Rechteckoszillator umgeschaltet. Der Rechteckoszillator erzeugt jetzt die nächste Halbschwingung seiner Rechteckspannung mit entgegengesetzter Polarität. Die aufeinanderfolgenden Werte der Meßspannung am Ende von derartigen Halbperioden der Rechteckspannung werden gespeichert und miteinander verglichen. Ihre Differenz ist ein Maß für den Isolationswiderstand des Meßobjekts. Bei dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist eine besonders rasche Ausgabe von Meßwerten möglich, wenn der Erdwiderstand niederohmig ist.
Fig. 3 zeigt eine Prinzipschaltung dieser Ausführungsform. Eine taktgesteuerte Logik 30 steuert eine Abtasteinrichtung 25 mit einem ersten analogen Speicherglied 26, einem Komparator 27, zwei weiteren analogen Speichergliedern 28 und 29 und einem Differenzbildner 31 sowie den Rechteckoszillator 1. Die
ίο taktgesteuerte Logik 30 enthält beispielsweise einen Oszillator, dessen Taktfrequenz wesentlich höher ist als die Frequenz des Rechteckoszillators 1, sowie nachgeschaltete logische Verknüpfungsglieder und Kippstufen. Durch die Frequenz des Oszillators in der taktgesteuerten Logik 30 wird ein zeitliches Taktraster vorgegeben, aus dem die Befehle für den Rechteckoszillator 1, die analogen Speicherglieder 26, 28, 29 und den Komparator 27 abgeleitet werden.
Es wird zur Erläuterung angenommen, daß der Rechteckoszillator 1 beispielsweise gerade eine positive Halbschwingung seiner Rechteckspannung erzeugt. Die sich im Meßkreis einstellende Meßspannung wird in dem von der Logik 30 vorgegebenen Taktraster jeweils für eine vorgegebene Zeitdauer im ersten analogen Speicherglied 26 abgespeichert. Der Komparator 27 vergleicht den momentanen Wert der Meßspannung mit dem vorausgegangenen, im ersten analogen Speicherglied 26 abgespeicherten Wert. Wenn während einer durch das Taktraster vorgegebe-
jo nen Zeitdauer Übereinstimmung zwischen dem momentanen Wert der Meßspannung und dem abgespeicherten, vorangegangenen Wert vorliegt, ist der eingeschwungene Zustand erreicht. Der Komparator 27 gibt nun ein entsprechendes Schaltsignal an die Logik 30 ab. Die Logik 30 erzeugt nun einen Speicherbefehl für das analoge Speicherglied 28, das aufgrund dieses Speicherbefehls den momentanen Wert der Meßspannung für die positive Halbwelle der Rechteckspannung des Rechteckoszillators 1 einspeichert.
Die Logik 30 gibt außerdem einen Taktbefehl an den Rechteckoszillator 1, der daraufhin auf die negative Halbwelle seiner Rechteckspannung kippt. Der Komparator 27 vergleicht wiederum aufeinanderfolgende Werte der Meßspannung und gibt bei Übereinstimmung ein Schaltsignal an die Logik 30. Die Logik 30 erzeugt einen Speicherbefehl für das analoge Speicherglied 29, das daraufhin den negativen Wert dei Meßspannung im eingeschwungenen Zustand abspeichert. Der Rechteckoszillator 1 wird auf die nächst-
so folgende positive Halbschwingung umgeschaltet. Dei Differenzbildner 31 bildet die Differenz der in der analogen Speichergliedern 28 und 29 gespeicherter Werte der Meßspannung. Die Ausgangsspannung de; Differenzbildners 31 ist ein Maß für den Isolationswi derstand des Meßobjekts 6.
Wie bereits bei der Beschreibung der Fig. 1 ausge führt wurde, kann bei einer sprunghaft auftretender Störgleichspannung zunächst ein falscher Meßwer angezeigt werden. Erst wenn drei Halbperioden de:
Rechteckspannung des Rechteckoszillators abgelau fen sind, kann mit Sicherheit eine Aussage darübe gewonnen werden, ob eine sprunghaft aufgetre tene Störgleichspannung oder eine sprunghafte Ver änderung des Isolationswidcrstandes aufgetretei ist.
Um eine Unterscheidung zwischen einer sprunghaf aufgetretenen Störgleichspannung und einer sprung haften Veränderung des Isolationswiderstandes zu er
möglichen, sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor, daß die Ausgangsspannung des Differeni'bildners einer Prüfschaltung zugeführt ist, die eine getaktete Steuerlogik, einen Komparator und zwei weitere analoge Speicherglieder enthält, wobei der Komparator jeweils die momenitane Ausgangsspannung de;·; Differcnzbildners mit dem vorausgegangenen, im analogen Spcicherglied gespeicherten Wert vergleicht und bei Übereinstimmung die momentane Ausgangsspannung des Differeii7.bildners in das weitere analoge Speicherglied eingibt.
In Fig. 3 ist eine derartige Prüfschaltung 32 vorgesehen, die von einer getakteten Steuerlogik 33 gesteuert ist, die ihrerseits mit der Logik 30 in Verbindung steht und im Zusammenhang mit dem Taktbefehl für den Rechteckoszillator 1 gesteuert ist. Die Prüfschaltung 32 enthält ein analoges Speicheiglied 35, dem die Ausgangsspannung des Differenzbildners 31 zugeführt ist. Ein Komparator 34 vergleicht die momentane Ausgangsspannung des Differenzbildners 31 mit dem im Taktraster vorangegangenen Wert. Erst dann, wenn bei aufeinanderfolgenden Halbschwingungen der Rechteckspannung des Rechteckoszillators 1 gleiche Differenzwerte vom Differenzbildner 31 ausgegeben werden, gibt der Komparator 34 ein Schaltsignal an die Steuerlogik 33, die daraufhin einen Speieherbefchl an das weitere analoge Speicherglied 36 ausgibt, worauf die Ausgangsspannung des Differenzbildncrs 31 im analogen Speicherglied 36 abgespeichert wird. Dem analogen Speicherglied 36 kann eine Auswerteschaltung nachgeordnet sein, die beispielsweise einen Grenzwertmelder enthält.
Die in Fig. 3 dargestellte Prüfschaltung 32 kann auch beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 eingesetzt werden. In diesem Fall wird die Steuerlogik 33 unmit-
■') telbar mit dem Takt des Rechteckoszillators 1 getaktet.
Fig. 4 zeigt die Anwendung einer erfindungsgemäßen Mcßschaltung zur Messung des Isolationswiderstandes einer Erregerschaltung einer elektrischen
κι Maschine.
Über einen Stromrichtertransformator 21 wird eine Gleichrichterbrücke 22 gespeist, deren Gleichspannungsschienen mit 23a und 23i> bezeichnet sind. Zwischen diesen Gleichspannungsschiencn 23a, 23b liegt
ir> die Erregerwicklung 24. Im ungestörten Starkstromkreis wird sich durch die räumlich verteilte Erdkapazität 13' und den ebenfalls räumlich verteilten Isolationswiderstand 5' ein Zustand einstellen, bei dem die Mitte der Erregerwicklung 24 gegen Erde das Potential Null aufweist.
Das Ankopplungsglied für den Meßkreis besteht aus zwei gleich großen Teilwiderständen 3o und 3b, deren Mittelpunkt mit dem Oszillator 1 verbunden ist. Im ungünstigsten Fall, nämlich beim Auftreten eines Erdschlusses auf der Plusseite oder der Minusseite der Erregerwicklung 24 fällt die gesamte Erregerspannung an einem der beiden Teilwiderstände 3a oder 3/jab. DieTeilwiderständc müssen daher für die volle Erregerspannung ausgelegt sein.
in An den Meßwiderstand 2 ist eine erfindungsgemäß gesteuerte Abtasteinrichtung angekoppelt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Messung des Isolationswiderstandes erdfreier Starkstromschaltungen, insbesondere des Isolationswiderstandes zwischen Läuferwicklung und Läufereisen von elektrischen Maschinen, mit einem zwischen dem Meßobjekt und Erde über ein Ankopplungsglied geschalteten Rechteckoszillator, wobei die Meßspannung einer gesteuerten Abtasteinrichtung zugeführt ist, die den Wert der Meßspannung jeweils zu einem Zeitpunkt am Ende jeder Halbperiode der Rechteckspannung des Rechteckoszillators erfaßt, speichert und die Differenz der gespeicherten Spannungswerte als Maß für den Isolationswiderstand des Meßobjekts bildet, dadurch gekennzeichnet,daß die Ausgangsspannung eines von den Meßspannungen beaufschlagten Differenzbildners (10,31) einer Prüfschaltung (32) zugeführt ist, die eine getaktete Steuerlogik (33), einen Komparator (34) und zwei weitere analoge Speicherglieder (35, 36) enthält, wobei der Komparator (34) jeweils die momentane Ausgangsspannung des Differenzbildners (10; 31) mit dem vorausgegangenen, im analogen Speicher (35) gespeicherten Wert vergleicht und bei Übereinstimmung die momentane Ausgangsspannung des Differenzbildners (10; 31) in das weitere analoge Speicherglied (36) eingibt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung (8) zwei analoge Speicherglieder (Ub, lic bzw. 12 b, 12 c) enthält, die alternierend über gesteuerte Schalter (llö bzw. 12a) jeweils zu einem Zeitpunkt am Ende jeder Halbperiode der Rechteckspannung des Rechteckoszillators (1) mit dem Meßwiderstand (2) verbunden sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Steuerschaltung (9) für die gesteuerten Schalter (11a, 12a) der Abtasteinrichtung (8), die einen von der Rechteckspannung des Rechteckoszillators (1) beaufschlagten Integrator (15), eine Gleichrichterschaltung (16), ein Schwellwertglied (17) mit vorgegebenem Ansprechschwellwert und eine Impulsstufe (18) enthält, deren Schaltimpuls mit dem Vorzeichen der Rechteckspannung verknüpft und auf die Steuerstrecken der gesteuerten Schalter (11α, 12α) geschaltet sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von einer taktgesteuerten Logik (30) gesteuerte Abtasteinrichtung (25) mit folgenden Merkmalen:
a) Ein erstes analoges Speicherglied (26) speichert den Wert der Meßspannung jeweils für eine vorgegebene Zeitdauer,
b) ein Komparator (27) vergleicht den momentanen Wert der Me3spannung mit dem vorausgegangenen, im ersten analogen Speicherglied (26) gespeicherten Wert und gibt bei Übereinstimmung während der genannten vorgegebenen Zeitdauer ein Schaltsignal an die Logik (30), die einen Taktbefehl an den Rechteckosziliator (1) und alternierend Speicherbefehle an jeweils eines von zwei weiteren analogen Speichergliedern (28 bzw. 29) zur Speicherung des momentanen positiven bzw. negativen Wertes der Meßspannung erzeugt,
c) ein Differenzbildner (31) ist eingangsseitig mit den beiden weiteren analogen Speichergliedern (28, 29) verbunden und seine Ausgangsspannung stellt ein Maß für den Isolationswiderstand des Meßobjekts (6) dar.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gesteuerten Abtasteinrichtung (8) ein Tiefpaßfilter (7) vorgeschaltet ist.
DE19752545325 1975-10-09 1975-10-09 Schaltungsanordnung zur Messung des Isolationswiderstandes erdfreier Starkstromschaltungen Expired DE2545325C3 (de)

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