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DE2544964A1 - Verfahren und vorrichtung zum abscheiden verschiedener fraktionen aus muell - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum abscheiden verschiedener fraktionen aus muell

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Publication number
DE2544964A1
DE2544964A1 DE19752544964 DE2544964A DE2544964A1 DE 2544964 A1 DE2544964 A1 DE 2544964A1 DE 19752544964 DE19752544964 DE 19752544964 DE 2544964 A DE2544964 A DE 2544964A DE 2544964 A1 DE2544964 A1 DE 2544964A1
Authority
DE
Germany
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air
garbage
air flow
conveyor
waste
Prior art date
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Granted
Application number
DE19752544964
Other languages
English (en)
Other versions
DE2544964C3 (de
DE2544964B2 (de
Inventor
Horst Rothert
Gustav Dr Schlotterer
Peter Voelskow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOERGEN FRITZ AUREL
Original Assignee
GOERGEN FRITZ AUREL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GOERGEN FRITZ AUREL filed Critical GOERGEN FRITZ AUREL
Priority to AT29976A priority Critical patent/AT350486B/de
Priority to SE7600555A priority patent/SE411521B/xx
Priority to LU74206A priority patent/LU74206A1/xx
Priority to FI760119A priority patent/FI760119A7/fi
Priority to NL7600819A priority patent/NL7600819A/xx
Priority to IT1971576A priority patent/IT1054565B/it
Priority to JP1148476A priority patent/JPS51107557A/ja
Priority to IE237/76A priority patent/IE42268B1/en
Priority to GB510176A priority patent/GB1497772A/en
Priority to FR7603610A priority patent/FR2302148A1/fr
Priority to ES445029A priority patent/ES445029A1/es
Priority to DK67876A priority patent/DK67876A/da
Priority to CA246,189A priority patent/CA1034541A/en
Priority to US05/661,028 priority patent/US4242197A/en
Priority to BR7601207A priority patent/BR7601207A/pt
Priority to AU11403/76A priority patent/AU497901B2/en
Publication of DE2544964A1 publication Critical patent/DE2544964A1/de
Publication of DE2544964B2 publication Critical patent/DE2544964B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2544964C3 publication Critical patent/DE2544964C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B9/00Combinations of apparatus for screening or sifting or for separating solids from solids using gas currents; General arrangement of plant, e.g. flow sheets
    • B07B9/02Combinations of similar or different apparatus for separating solids from solids using gas currents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B9/00General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets
    • B03B9/06General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets specially adapted for refuse
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • B07B4/025Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/52Mechanical processing of waste for the recovery of materials, e.g. crushing, shredding, separation or disassembly

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • "Verfahren und Vorrichtung zum Abscheiden verschiedener Fraktionen aus Müll" Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abscheiden verschiedener Fraktionen aus Müll, der in einen72ichtluftstrom abgeworfen wird, dessen Luft in einem geschlossenen Kreislauf geführt ist. Die Brfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Zur Aufbereitun von Müll wurden zahlreiche Verfahren und Vorrichtungen entwickelt, die jedoch alle bisher nicht befriedigen konnten.
  • So haben z.B. Müllverbrennungsanlagen' denen der Müll unaufbereitet zugeführt wird, eine schlechte Verbrennung und einen enormen Anfall an Schlacke. Sie liefern schädliche Abgase, sind stark korrosionsanfällig und dementsprechend mit hohen Reparaturkosten belastet.
  • Die Verbrennungswärme kann kaum genutzt werden, so daß erhebliche Mittel für die Müllbeseitigung zugesetzt werden müssen.
  • Etwas besser arbeiten Müllverbrennungsanlagen mit vorgeschalteter Aufbereitungsanlage, in der der anfallende Müll in großen Hammermühlen auf annähernd gleiche Korngröße vorzerkleinert, getrocknet und anschließend durch Windsichtung fraktioniert wird, wobei die Körner mit hohem spezifischen Gewicht wie Glas, Bauschutt, Metall und dergleichen ausgeschieden werden. Die verbleibenden brennbaren Kleinteile aus Papier, Holz und Kunststoff werden in Einblasfeuerungen verteuert. Der Schlackenanfall ist erheblich geringer als bei unmittelbarer Verbrennung des anfallenden Mülls. Die Heizenergie läßt sich auch wirtschaftlich verwerten. Jedoch sind die Aufbereitungskosten des Mülls sehr hoch, und zwar bedingt durch die hohe Antriebsleistung der Hammermühlen und den Wärmebedarf für die Trocknung des gesamten Mülls.
  • Bei dem ferner bekanntgewordenen amerikanischen Franklin-Institute-Verfahren durchläuft der Rohabfall zuerst eine Hammermühle, um anschließend durch Windsichtung in Papier und leichte Xunststoffe einerseits und Schwerteile andererseits fraktioniert zu werden.
  • Letztere werden über einen Magnetabscheider geführt, von dem die nitht-magnetischen Bestandteile einem windklassierer zugeleitet werden. Das hier abgeschiedene leichte Matetial wird dann zusammen mit den zuvor abgetrennten leichten Runstst en und Papier wieder einer liammermelhle ughfhrt, Das nach zerkleinerte Material wird in einer Windsichtung zerlegt einmal in Aluminium und schwere orgapische Bestandteile und zum anderen Wiederum in Papier und Kunststoffe. Der große Vorteil gegenüber dem zuvor erläuterten Verfahren wiegt hier in der Naßaufbereitung des Mülls; also in der Vermeidung einer Trocknung des Rohmülls. Der Energieauwand kann dadurch erueblich verringert werden Andererseits sind die für die erste Au£-bereitungsstufe vorgesehenen iiamermühlen nachteilig, da so der gesamte Rohmüll zuerst zerkleinert werden muß, während im weiteren Verlauf des Aufbereitungsprozesses die zerkleinerten Hartstoffe, insbesondere Glas, Steine und dergleichen in aufwendiger Weise wieder abgeschieden werden müssen.
  • Ein weiteres Verfahren zur Aufbereitung von Hausmüll wurde an der Technischen Hochschule in Aachen entwickelt. Bei diesem Verfahren werden zunächst auf einem Schüttelsieb wertstoffarme Bestandteile wie Asche, Sand und organische Abfallstoffe abgeschieden. Das verbleibende Grobgut wird in einem Schneidwalzenzerkleinerer für die weitere Sortierung aufbereitet. In einer Art Windkanal werden dann Papier und leichte Kunststoffe fraktioniert, während die schweren Kunststoffteile naßmechanisch abgeschwenunt und schließlich von einem großen Magnetband noch die Metallteile herausgezcgen werden, so daß letztlich nur noch Glas übrig bleibt. Dieses Verfahren scheint den vorstehend erläuterten Verfahren überlegen zu sein, wenn auch die Aufbereitung in zahlreiche zur Recyclierung vorgesehene Fraktionen wegen der Transportkosten u.dgl. nur in seltenen Fällen wirtschaftlibh vertretbar erscheint. Nachteilig ist die in der ersten Verfahrensstufe erforderliche Zerkleinerung des Mülls auf annähernd gleiche Korngröße, auch wenn die Zerkleinerung nur bis zu etwa Handtellergröße erfolgen muß und Schneidwalzenzerkleinerer wesentlich weniger Energie verbrauchen als Hammermühlen.
  • Diese Vörzerkleinerung ist bei dem erläuterten Verfahren notwendig, da sich in der nachgeschalteten Windsichtung nur ein Materialgemisch aus annähernd gleichgroßen Stücken fraktionieren ldßt4 Um nämlich ein heterogene8 Materialgemisch wie unaufbereiteten Müll durch Windsichtung zu fraktionieren, bedürfte es einer starken Luftstr8mung, um eine ausreichende Trennung des herabfallenden Gutes zu gewährleisten. Dies läßt sich jedoch nicht im Freien durchfünren, da z.B. der aufgewirbelte Asche-Staub zu einer unzumutbaren Luftverschmutzung führen würde. In einem geschlossenen Sichtraum hingegen würden die extrem langsam sinkenden großflächigen Iaeichtgüter wie Plastikfolien, Zeitungspapiere, leichte Kartons u.dgl. noch vor dem Erreichen des Bodens des Sichtraumes vor die Absaugkanäle für die Sichtluft fliegen und diese verstopfen.
  • Das Schutzbegehren geht aus von einem Verfahren, wie es sich der DT-PS 1 178 022 entnehmen läßt. Bei dem hier offenbarten Verfahren; wird der zu sichtende Müll auf einem schnellaufenden horizontalen 1 Förderband transportiert, dessen das Gut tragende Lauffläche in senkrecht zu dieser Fläche gerichtete Schwingungen versetzt wird.
  • Dadurch soll eine Vorsortierung des Gutes erfolgen. Am Abwurfende des Förderbandes werden die Teilchen des Gutes infolge der ihnen ;zugeführten kinetischen Energie mit starker Intensität in ihrer Laufrichtung weggeschleudert. Die Teilchen mit geringerer Wichte verlieren schnell ihre Energie und haben deshalb kürzere Wurfbahnen als die Teilchen mit höherer Wichte. Außerdem laufen alle Teilchen kurz hinter ihrem Abwurf durch einen schräg nach unten gerichteten Luftstrahl. Dadurch wird auf die abgeworfenen Gutteileichen eine nach unten gerichtete Kraft ausgeübt, die sich am stärkysten auf die Teilchen mit geringerer Wichte auswirkt. Dadurch werden deren Wurfbahnen wesentlich verkürzt.
  • Ein horizontales wurfband, das zugleich starken vertikalen Schwingungen ausgesetzt ist, kann keine eindeutig Abwurf richtung ergeben An der Abwurfstelle erhält jedes Gutteilchen eine Beschleunigung in vertikaler und horizontaler Richtung. Die den Abwurfwinkel bestimwende Resultierende beider Komponenten ist daher nach aufwärts gerichtet. Hinsichtlich dieses Abwurfwinkels weist ein schwingendes Wurfband die gleiche Nachteile auf wie ein Wurfwalze, bei der das zu richtende Gut ebenfalls in einem völlig unbestimmten Abwurf winkel weggeschleudert wird. In beiden Päll.n ist die wurtw¢ite sicht mehr allein durch den Luftwiderstand der stehenden oder entgegengeblasenen Luft abhänig, sondern vor allem auch vom Abwurf-Winkel. Eine exakte Wurfsichtung ist jedoch nur dann möglich, wenn alle Gutteile mit einem ganz exakten Abwurfwinkel in den Luftraum geschleudert werden.
  • Die bei dem vorstehend erläuterten Verfahren eingeblasene Luft wird an einer Absaugstelle des Sichtgehäuses insgesamt einem Zyklonabscheider zugeführt, der die feinen, mit der Sichtluft mitgerissenen Teilchen ausscheidet. Dieses vorbekannte Verfahren läßt sich daher, unter Inkaufnahme der obengenannten Nachteile, nur für ein gleichmäßig vorzerkleinertes und relativ feinkörniges Gut anwenden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Abscheiden verschiedener Fraktionen aus Müll zu entwickeln, ohne daß dieser zuvor auf gleiche Korngröße vorzerkleinert werden muß.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Strömungsrichtung des Sichtluftstromes jeweils angenähert senkrecht zu der betragsmäßig jeweils größeren Komponente der Wùrfbahn des noch unzerkleinerten Mülls sowie senkrecht zu einer die Sichtiuft aus dem Müll-Luft-Gemisch abscheidenden Sieb- oder Filterfläche gerichtet ist.
  • Es handelt sich also um eine kombinierte W4nd-Sleb-Sichtung, wobei die Wurfbahn des Mühe dem Sichtluftatrom entgegen, oder aber quer hierzu gerichtet sein kann Während die Schterguttelle nahezu unbeeinflußt von dem Sichtluftstrom ihre parabelförmige Wurfbahn beibehalten, werden die Sichtgutteile mit geringerer Sinkgeschwindigkeit von dem Sichtluftstrcm abgelenkt. Die extrem leichten und dabei großflächigen Teile werden bis zu dem Filter getragen, während die staubförmigen Bestandteile im Müll durch das Filter hindurchgesaugt werden.
  • Durch die Anordnung einer Sieb- oder Filterfläche ist es möglich, auch verhältnismäßig große Müllbestandteile zu sichten, die z.B.
  • einen Zyklonabscheider verstopfen würden.
  • Bei dem neuen Verfahren ist es zweckmäßig, wenn nur ein Teil der Sichtluft über einen Staubabscheider geführt wird. Bei einem für große Leistungen ausgelegten Sichtaggregat wird dadurch die Einschaltung z.B. eines entsprechend großen Zyklonabscheiders vermieden, wodurch erhebliche Investitions- und Energiekosten eingespart werden können. Bei diesen Verfahren ist es dann besonders vorteilhaft, wenn bei der Staubabscheidung ein Teil der Sichtluft in die Atmosphäre abgeleitet und der dadurch in dem geschlossenen Luftkreislauf auftretende Unterdruck zur Erzeugung eines die Oberfläche des Müllförderstromes beaufschlagenden Luftstromes benutzt wird, der in Förderrichtung des Müllförderstromes und etwa mit dessen Fördergeschwindigkeit bläst und von der in einer Halle liegenden Müll-Abladestelle beginnend durch die Halle hindurch gesogen wird., Dadurch wird verhindert, daß aus dem angeförderten Müll aufgrund des sich durch die Etbrdergeschwindigkeit ergebenden Luftzuges leichtere Bestandteile hochgewirbelt werden. Der sich etwa synchron mit dem Müll bewegende Luftstrom bildet einen den Müll abdeckenden Luftschleier und Verhindert so eine vorzeitige Entmigehung. Ein weiterer vorteil ist darin zu sehbni daß weder aus dem eigentlichen Sichtraum, Aooh aus der die'sem vorgelagerten alles in der der Müll abgeladen wird, Staub nach außen austreten kann. Dieser Vorteil ist unter Berteksichtigung der Auflagen für den Umweltschutz von großer Bedeutung.
  • Mit dem neuen Verfahren läßt sich unzerkleinerter Müll verarbeiten, wobei vor dessen Sichtung lediglich Müllsäcke aufgerissen und ggf.
  • komprimierter Müll aufgelockert werden müssen.
  • Eine zur Durchführung des neuen Verfahrens geeignete Vorrichtung mit einem geschlossenen Sichtraum, der eine den zu sichtenden Müll abwerfende, horizontal fördernde Vorrichtung umschließt und eine Austrittsöffnung für einen Luftstrom aufweist, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung des Sichtluftstromes gesehen vor die Austrittsöffnung zumindest eine nach unten umlaufende endlose Filterfläche geschaltet ist. Letztere verhindert in wirksamer Weise eine Verstopfung der Austrittsöffnung für den Sichtluftstrom. Die sich an der Filterfläche absetzenden Müllbestandteile werden-von der umlaufenden Filterfläche nach unten abgeschleudert, so daß weitgehend eine Selbstreiniyung der Filterfläche erfolgt.
  • Durch die horizontale Zuführung des zu sichtenden Mülls wird sichert gestellt, daß alle Müllbestandteile mit gleicher Geschwindigkeit und unter gleichem Winkel in den Sichtraum eingeleitet werden. Auf einem gegenüber der Hbrizontalen geneigten Förderer würden ß Flaschen anfangen zu rollen und dadurch mit einer über der Fördergeschwindigkeit liegenden Geschwindigkeit in den Sichtraum eingetragen werden.
  • Mit der neuen Vorrichtung ist es überraschend möglich, nicht vorzerkleinerten Müll zu fraktionieren Dabei bestehen die abgeschiedenen Leichtstoffe im wesentlichen aus Papier, Pappe, Textilien, Kunststoffen , Holzabfällen und dergleichen. Es handelt sich also um dberwiegend brennbaren Material, das nach entsprechender Zerkleinerung unmittelbar als Brennstoff verwerten werden kann. Soweit bei der Windsichtung auch z.B. Aluminiumfolien in das Leichtmaterial gelangen, wird hierdurch dessen Verwendungsmöglichkeit als Brennstoff kaum beeinträchtigt.
  • Da es mit der neuen Vorrichtung grundsätzlich möglich ist, Schüttgüter mit extrem großen Unterschieden in der Sinkgeschwindigkeit zu sichten, läßt sich die neue Vorrichtung auch zur Fraktionierung anderer Materialmischungen als Müll einsetzen.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsform kann die endlose Filterfläche als Trommelfilter ausgebildet sein. Dabei ist es zweckmäßig, wenn unterhalb der Filterfläche zumindest eine letztere beaufschlagende Reinigungsbürste vorgesehen ist, die auch angetrieben sein kann.
  • Dadurch wird mit Sicherheit ein Zusetzen bzw. Verstopfen der Filter fläche verhindert. Grundsätzlich erscheint es auch denkbar, die Kombination von umlaufender Filterfläche und stationärer Reini gungs bürste zu ersetzen durch ein stationäres Sieb mit einer umlaufenden Reinigungsvorrichtung. Betriebssicherer und wirkungsvoller ist jedoch eine nach unten umlaufende Filterfläche, die die an ihm anhaftenden Sichtgutteile nach unten aus dem Wirkungsbereich des Sichtluftstromes abfördert und dadurch eine schnelle und einfache Reine ;gung sichert.
  • I Für die äusgesichtetefl Fraktionen sind im Boden des Sichtraumes Auffang- und Auslaßeinrichtungen vorgesehen, von denen zumindest eine unmittelbar in einen Nachzerkleinerer führt. Diese z.B. als Aùsfålltrichter ausgebildeten Auffängt und Auslaßeinrichtungen liegen zwischen dem Eintritt des Sichtluftstromes und der Pllters ,flAche Ist die Abwurfrichtung des Mülls dem Sichtluftstrom entlgegengetichtetl dann liegen die Auffang- und Auslaßeinrichtungen lin Richtung des Sichtluftstromes gesehen hintereinander. Erfolgt der Abwurf des Mülls hingegen quer zum Sichtluftstrom, dann liegen Fdie Auffang- und Auslaßeinrichtungen in Draufsicht auf einer Diagonalen zwischen Abwurf richtung und Sichtatrdmung. Dabei kann das fraktionierte Gut von den Ausfalitrichtern unmittelbar in einen Nachzerkleinerer fallen, der das Material in eine zur weiteren Auftereitung geeignete Teilchengröße zerkleinert. In Richtung der Sichtluftströmung gesehen kann hinter der Filterfläche eine Auffang- und Auslaßeinrichtung für Sand, Asche o.dgl. vorgesehen sein, die durch die Filterfläche hindurchgesaugt worden sind.
  • Diese Anteile sind immer unbrennbar, so daß Interesse daran besteht, eine Anreicherung des zu Brennstoff zwecken abgeschiedenen Leichtmaterials mit den unbrennbaren Staubanteilen zu verhindern.
  • Dieses Ziel wird auch durch den bereits erwähnten Staubabscheider angestrebt. In jedem Fall bietet die neue Vorrichtung erstmalig die Möglichkeit, den unbrennbaren Staub aus dem Müll auszusichten, bevor die brennbaren Leichtstoffe einer Nach zerkleinerung unterworfen werden. Da die Fraktionierung bei einer Windsichtung immer nur nach unterschiedlichen Sinkgeschwindigkeiten erfolgen kann, lassen sich bei den vorbekannten Verfahren, bei denen der Müll insgesamt vorzerkleinert wird, die unbrennbaren Staubanteile nicht meht mit Hilfe der Windsichtung von den brennbaren Feinanteilen trennen.
  • Zur Entlastung des Windsichters kann es vorteilhaft sein, wenn der Abwurfvorrichtüng ein Stachelrostband vorgeschaltet wird, das mehrere im Abstand voneinander angeordnete Querstege und nach oben weisende Sticheln, Spitzen o.dgl. aufweist. Wird der Müll auf diesem Stachelrostband der Abwurfvorrichtung des Sichters, also z.B.
  • einem horizontal angeordneten Förderband zugeführt, dann fallen kompakte teile wie Flaschen, Steine u.dgl, durch die Rostijf fnun gen j des Stachelrostbandes hindurch während großvolumige und faserige teile wle Papier, Kartons, qlextilabf und Plastiktüten von den Stacheln auf dem Stachelrostband festgehalten werden. Dabei läßt sich die Vorsichtung noch durch eine das Stachelrostband beaufschlagende Rütteleinrichtung verbessern. Außerdem kann unter dem Stachelrostband ein Querförderer mit elastischer Auffangeinrichltuflg für die durch das Stachelrostband hindurchfallende Fraktion angeordnet sein. Dabei kann die elastische Auffangeinrichtung durch ein entsprechend elastisch ausgebildetes Obertrum des Querförderers gebildet werden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn Glasflaschen unzertrümmert aus dem Rohmüll aussortiert werden sollen.
  • Schließlich ist es vorteilhaft, wenn das Stachelrostband einen Ausr tragsförderer aus einem den aufzubereitenden Müll aufnehmenden Tiefbunker bildet, wobei der in Förderrichtung gesehen vor dem Fraktionierungsbereich über dem Querförderer liegende Abschnitt des Obertrum über ein Stützblech geführt ist. In diesem Fall arbeitet das Stachelrostband in seinem in den Tiefbunker ragenden Bereich als Schleppkettenförderer über festem Boden, da das Stützblech ein Hindurchfallen kompakter Güter verhindert.
  • Bei der Sichtung des unaufbereiteten Mülls muß natürlich verhindert werden, daß unzerkleinerte gefüllte Müllsäcke in die Sichtung gelangen, da sonst der gesamte Inhalt dieser Säcke in das unverwertbare Schwergut fallen würde. Es ist deshalb vorteilhaft, wenn im Tiefbunker oberhalb von dem Stachelrostband umlaufende, mit Stacheln o.dUl. bestückte Reißwalzen vorgesehen sind, die in Achsrichtung vorzugsweise gegeneinander versetzt angeordnet sind.
  • Dabei können die sich ggf. überschneidenden Flugkreise der Reißwalzen von den Spitzen des unter den Reißwalzen vorbeilaufenden Stachelrostbandes einen Abstand von etwa 200 bis 50d mm aufweisen.
  • Dadurch wird sichergestellt, daß gefüllte Mob ecke und ggf. auch extrem große Wellpappkartons o.dgl. aufgerissen werden.
  • Schließlich kann der Abwurfvorrichtung für den Müll noch ein Magnetabscheider vorgeschaltet sein.
  • In der Zeichnung sind einige als Beispiele dienende Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Längsschnitt durch eine Windsichteinrichtung; Fig. 2 ebenfalls in schematischer Darstellung im Längsschnitt einen in einen Tiefbunker ragenden Austragsförderer; Fig. 3 in Draufsicht einen Ausschnitt des Stachelrostbandes in Fig. 2 Fig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform in einer Darstellung gemäß Fig. 1, Fig. 5 den Sichter gemäß Fig. 4 in Draufsicht und Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Linie d-d in Fig. 5 Gemäß Fig. i besteht die dort dargestellte Sichteinrichtung aus einem geschlossenen Sichtraum 1 mit einer Åustrittsöt£nung 2 für einen horizontalen Sichtluftstrom 3. In Richtung des Sichtluftstromes 3 gesehen ist vor die Austrittsöffnung 2 ein nach unten umlaüfendes und um eine untere Umlenkrolle 4 geführtes endloses Filterband 5 geschaltet. Das zu sichtende Material 6 wird in einer horizontal eingeleiteten und dem Sichtluftstrom 3 entgegengerichsteten Wurfparabel 7 ton einer Vorrichtung 8 abgeworfen, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem horizontal angeordneten Förderband 9 besteht. Unterhalb der unteren Umlenkrolle 4 für das ,Filterband 5 ist eine letzteres beaufschlagende Reinigungabürste 19 vorgesehen. Unterhalb von dem Filterband 5 ist als Austragseinrichtung für die abgQschiedenn Leichtteile eine F8rderachnecke 11 angeordnet. Eine entaprechende Austragseinrichtung 12 ist für die Schwerteile vorgesehen.
  • Die Windsichteinrichtung ist mit einem geschlossenen Sichtluft-Kreislauf 13 ausgestattet. Dabei ist in Strömungsrichtung der Luft gesehen hinter dem Sichtraum 1 ein Ventilator 14 angeordnet, dem ein Zyklonabscheider 15 nachgeschaltet ist. Der besseren übersicht lichkeit wegen ist aer Sichtluft-Kreislauf 13 nur als Linie dargestellt. Dabei wird die in das Filterband 5 eindringende Sichtluft 3 um 900 umgelenkt, so daß die Absaugung axial aus dem Filter band 5 erfolgt. Dadurch wird verhindert, daß die Sichtluft auch durch das in Strömungsrichtung hintere Trum des Filterbandes 5 strömen muß.
  • Das aufzubereitende Material 6 läuft zuerst über einen Magnetabscheider 16, der aus einer umlaufenden Trommel bestehen kahn, in der ein Peruanent-Magnet 17 angeordnet ist. Eisenteile 18 bleiben an dem 'llrommelmantel hängen und werden auf eine Rutsche 19 abgeschleudert. Das übrige Material wird über das Förderband9 in den Sichtraum 1 gefordert und hier in einer Wurfparabel 7 abgeworfen, die dem Sichtluftstrom 3 entgegengerichtet ist. Während die schwe-* ren Teile unter weitgehender beibehaltung ihrer Wurfkurve in die Austfagbeinrichtung 12 gelangen, werden die leichteren Teile von oem Sichtluftstrom 3 in Richtung auf das Filterband 5 abgelenkt und fallen in die Förderschnecke 11. Insbesondere großflächige und sehr leichte Teile bleiben unter Einwirkung des Sichtluftstromes 3 auf dem Filterband 5 haften und werden von diesem nach unten aus dem Druckbereich des 8ichtluftstrones abgefördert und bei der Umlenkung des Filterbandes abgeworfen bzw. von der Reinigungsbürste 10 abgestreift. Der im Müll enthaltene Staub wird durch dasj Filterband 5 hindurch aus der Austrittsöffnung 2 abgesaugt und im Zyklonabscheider 15 abgeschieden.
  • Figur 2 zeigt ein der Windsichteinrichtung vorgeschaltetes Stachel rostband 20, das aus mehreren im Abstand voneinander angeordneten Längsketten 21 und Querstegen 22 besteht und nach oben weisende Stacheln 23 aufweist. Das Stachelrostband 20 bildet einen Austrags, förderer, der in einen den aufzubereitenden Müll aufnehmenden Tief bunker 24 ragt, Der die Hochförderung aus dem Tiefbunker übernehmende Teil des austragsförderers ist über ein Stützblech 25 geführt, dem sich ein Fraktionierungsbereich anschließt. Dieser wird gebildet durch einen horizontal geführten Abschnitt des Stachelrostbandes 20, der von einer Rütteleinrichtung 26 beaufschlagt wird, und unterhalb von dem ein Querförderer 27 zum Auffangen der durch das Stachelrostband hindurch fallenden Fraktion angeordnet ist. Dieser Querförderer stellt vorzugsweise eine elastische Auffangeinrichtung dar, um ein Zerbrechen der durch das Stachelroatband 20 fallenden Flaschen und dergleichen zu verhindern.
  • Im Tiefbunker 24 sind oberhalb von dem Stachelrostband 20 um1 aus fende, mit Stacheln o.dgl. bestückte Reißwalzen 28 vorgesehen, die in Achsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind, so daß also die Stacheln benachbarter Reißwalzen in verschiedenen Ebenen quer zur Walzenachse liegen. Die Flugkreise der Reißwalzen 28 können sich leicht überschneiden und weisen von den Spitzen 23 des untar' den kteißwalzen vorbei laufenden stachilrO8tbandeffi 20 einen Abstand von etwa 200 bis 500 mm auf. Dadurch werden größere Gutteile von den Stacheln der Reißwalzen 28 gleichzeitig flach oben gefördert und wischen den Stacheln grob zerrissen . So gelangt insbesondere der Inhalt von Müllsäcken bereits grob vereinzelt auf den über die Rtitteleinrichtung 26 geführten Abschnitt des Stachelrostbandes 20.
  • Bei der in Figur 4 dargestellten Außfdhrungsform ist anstelle des Filterbandes 5 ein Trommel filter 29 vorgesehen, dem in Richtung des Sichtluftstromes 3 gesehen ein Ausfalltrichter 30 für Asche, Sand o.dgl. nachgeschaltet ist. Vor dem Trommel filter 29 liegen für die übrigen Fraktionen drei weitere Ausfalltrichter 31, von denen der eine unmittelbar in einen angedeuteten Nachzerkleinerer 32 führt. Damit der Ventilator 14 nicht Grobstaub o.dgl. aus dem Ausfalltrichter 30 zurücksaugt, muß letzterer mit einer Zellenradschleuse o.dgl. versehen sein.
  • Neben dem Ventilator 14 ist noch ein Druckgebläse 33 vorgesehen.
  • Die Figuren 5 und 6 lassen einen Luftkanal 34 für den geschlossenen Luftkreislauf erkennen. An diesen geschlossenen Kreislauf ist in einem Nebenstrom 35 der Zyklonabscheider 15 geschaltet, dessen Ab luft durch einen Naßwäscher 36 und von dort in die Atmosphäre geleitet wird. Es wird also nicht nur der gesamte Sichtluft-Kreislauf über den Zyklonabscheider 15 geführt, sondern nur noch ein Teil der Sichtluft.
  • Gemäß Figur 4 ist dem eigentlichen Sichtraum 1 eine Halle 37 vorgeschaltet, in der der Müll abgeladen wird. Durch ein geeignetes Flurf8rderfahrzeug wird der Müll dann auf ein Kanalband 38 gebracht, das den nbehandelten Rohmüll über ein Schrägförderband 39 einer Vorrichtung 40 zuführt, wo etwaige mit Mlil gfüllte Plastik sicke dgl. geöffnet und ggf. vorkomprimierter Müll aufgelockert werden. Über ein weiteres Schrägförderband 41 passiert der Müll einen Magnetabsdheider 16, wo die Fe-Anteile entsorgen werden. An-Schließend gelangt der Müll über ein Steilförderband 42 und ein Wurfförderband 9 in die Wurfwindsichtung. Die Luftaustrittsöffnungen 43 für den Sichtluftstrom sind in einer dem Abwurfende des Wurfförderbandes 9 gegenüberliegenden, bogenförmig zum Wurfförderband 9 gewölbten Wandung 44 angeordnet. In den in Abwurfrichtung am weitesten entfernt liegenden Ausfalltrichter 31 gelangt das Schwergut wie Steine, Flaschen u.dgl.. In dem benachbarten Ausfall trichter 31 sammelt sich das Mittelgut wie kompakte Pappe, Kunststoffteile, Holzkleinteile u.dgl.. In den unmittelbar unter dem Abwurfende des Wurfförderbandes 9 liegenden Ausfalltrichter 31 gelangen Textilien , Papier, Folien u.dgl., während in den hinter dem Trommelfilter 29 liegenden Ausfalltrichter 30 feinkörniges Gut wie Sand und Flugasche fällt.
  • Das Steilförderband 42 ist durch eine öffnung 45 von der Halle 37 in den Sichtraum 1 geführt. Diese öffnung dient zugleich als Ansaugöffnung für einen die Oberfläche des Müllförderstromes beaufschlagenden Luftstrom. Durch die aus dem Naßwäscher 36 in die Atmosphäre abgeleitete Luft entsteht im Sichtraum 1 ein UnterdruckS Hierdurch wird durch die öffnung 45 von der in der Halle 37 liegend den Müll-Abladestelle beginnend durch die Halle 37 hindurch der genannte Luftstrom gesogen, der weitgehend in Förderrichtung des Müllförderstromes und etwa mit dessen Fördergeschwindigkeit bläst.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    0 Verfahren zum Abscheiden verschiedener Fraktionen aus Müll, der in einen Sichtluftstrom abgeworfen wird, dessen Luft in einem geschlossenen Kreislauf geführt ist, d a d u r c h g e k ennz e ic h n e t, daß die Strömungsrichtung des Sichtluftstromes (3) jeweils angenähert senkrecht zu der betragsmäßig jeweils größeren Komponente der Wurfbahn (7) des noch unzerkleinerten Mülls (6) sowie senkrecht zu einer die Sichtluft (3) aus dem Müll-Luft-Gemisch abscheidenden Sieb- oder Filterfläche (5;29) gerichtet ist.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil der Sichtluft (3) über einen Staubabscheider (15) geführt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Staub'abscheidung ein Teil der Sichtluft (3) in die Atmosphäre abgeleitet und der dadurch in dem geschlossenen Luftkreislauf auftretende Unterdruck zur Erzeugung eines die Oberfläche aes Müllförderstromes beaufschlagenden Luftstromes benutzt wird, det in Förderrichtung des Müllförderstromes und etwa mit dessen Fördergeschwindigkeit bldst und von der in einer Halle (37) liegenden Müll-Abladestelle beginnend durch die Halle hindurchgesogen wird.
    4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder 3 mit einem geschlossenen Sichtraum, der eine den zu sichtenden Müll abwerfende, horizontal fördernde Vorrichtung umschließt und eine Austrittsöffnung für einen Luftstrom aufweist dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung des Sichtluftstromes (3t gesehen vor die Austrittsöffnung (2) zumindest eine nach unten umlaufende endlose Filterfläche (5; 29) geschaltet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die endlose Filterfläche als Trommelfilter (29) ausgebildet ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß? unterhalb der Filterfläche (5;29) zumindest eine letztere beaufschlagende Reinigungsbürste (10) vorgesehen ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, 7.
    daß für die ausgesichteten Fraktionen im Boden des Sichtraumes (1) Auffang- und Auslaßeinrichtungen (11,12; 30,31) vor-, gesehen sind, von denen zumindest eine unmittelbar in einen Nachzerkleinerer (32) führt.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung der Sichtluftströmung (3) gesehen hinter der Filterfläche (5729) eine Auffang- und Auslaßeinrichtung (30) für Sand, Asche u.dgl. vorgesehen ist.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis a, dadurch gekennzeichnet, daß der Abwurfvorrichtung (8) ein Stachelrostband (201) vorgeschaltet ist, das mehrere im Abstand voneinander angeardnete Querstege (22) und nach oben weisende Stacheln (23), Spitzen Odgl. aufweist -10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine das Stachelrostband (20) beaufschlagende Rütteleinrichtung (26).
    11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß daß unter dem Stachelrostband (20) ein Querförderer (27) mit elastischer Auffangeinrichtung für die durch das Stachelrostband (20) hindurch fallende Fraktion angeordnet ist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Stachelrostband (20) einen Austragsförderer aus einem den aufzubereitenden Müll (6) aufnehmenden Tiefbunker (24) bildet, wobei der in Förderrichtung gesehen vor dem Fraktionierungsbereich über dem Querförderer (27) liegende Abschnitt des Obertrum über ein Stützblech (25) geführt ist.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Tiefbunker (24) oberhalb von dem Stachelrostband (20) umlaufende, mit Stacheln o.dgl. bestückte Heißwalzen (28) vorgesehen sind, die in Achsrichtung vorzugsweise gegeneinander versetzt angeordnet sind.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die sich ggf. überschneidenden Flugkreise der Reißwalzen (28) von den Spitzen (23) des unter den Reißwalzen vorbeilaufenden Stachelrostbandes (20) einen Abstand von etwa 200 bis 500 mm aufweisen.
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzSchnet, dab der Abwurfvorrichtung (8) ein MagnetabScheider (16) vorgeschaltet ist.
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