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DE2544470A1 - Mechanismus fuer selbstschalter - Google Patents

Mechanismus fuer selbstschalter

Info

Publication number
DE2544470A1
DE2544470A1 DE19752544470 DE2544470A DE2544470A1 DE 2544470 A1 DE2544470 A1 DE 2544470A1 DE 19752544470 DE19752544470 DE 19752544470 DE 2544470 A DE2544470 A DE 2544470A DE 2544470 A1 DE2544470 A1 DE 2544470A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
contact
release
contact lever
automatic switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752544470
Other languages
English (en)
Inventor
Franz-Wilhelm Ing Grad Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEYER FA CHRISTIAN
Original Assignee
GEYER FA CHRISTIAN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEYER FA CHRISTIAN filed Critical GEYER FA CHRISTIAN
Priority to DE19752544470 priority Critical patent/DE2544470A1/de
Publication of DE2544470A1 publication Critical patent/DE2544470A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
    • H01H71/52Manual reset mechanisms which may be also used for manual release actuated by lever

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Description

  • Mechanismus für Selbstschalter
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Mechanismus für Selbstschalter in Flachbauweise mit magnetischer und gegebenenfalls auch thermischer Auslösung, sowie Frei- und Handauslösung, mit nur einer ortsfesten Achse als gemeinsamer Drehpunkt für einen Kontakthebel, einen Auslösehebel und einen Zwischenhebel, an dem das Handbetätigungsorgan mittelbar angreift und an dem ein IClinkenhebel gelagert ist.
  • Eine Anordnung des Mechanismus in dieser Art, hat sich als vorteilhaft erwiesen, da durch den gemeinsamen Drehpunlft Toleranzungenauigkeiten größtenteils vermieden werden.
  • Weiter benötigt diese Bauweise einen sehr geringen Platzbedarf, was bei der heute üblichen Niedrigbauweise von Vorteil ist.
  • Ein Mechanisimis dieser Art ist bereits bekannt (Patent Nr.
  • 1 191 898), jedoch sind hier der Kontakthebel und der Auslösehebel als ein Teil ausgebildet. Dies bringt Eber den Nachteil mit sich, daß zur Erzielung eines Kontaktdruckes und zum Ausgleich des Kontaktabbrandes eine gesonderte, federnde Anordnung geschaffen werden muß. Die Kontaktanordnung ist ein reiner Druckkontakt. Eine zusätzliche Kontaktreinigung durch Reibung, zur Vermeidung einer Unterbrechung durch Oxydation der Kontaktflächen, ist nicht möglich. Auch ist die Verklinkung kräftemäßig nicht günstig gelöst, da durch die besondere Lagerung des Klinkenhebels das Verhältnis Auslösearm zu K2inkenarm wesentlich kkleiner als 1:1 ist, und somit eine höhere Auslösekraft erfordert. Zur Verringerung der Auslösekraft sind zusätzliche Übersetzungsglieder erforderlich, die zu einer Verteuerung fuhren.
  • Bei einem weiteren bekannten Mechanismus (Patent Nr. 1 192 730) sind zwar Kontakthebel und Auslösehebel zwei getrennte Teile, die auch zusammen auf der ortsfesten Achse gelagert sind, doch fehlt hier der die Zinke tragende Zwischenhebel auf gleicher Achse. Der Klinkenhebel wird räumlich versetzt in einem dem Schwenkradius des Auslösehebels angepaßten Langloch geführt und stellt somit höhere Anforderungen an die Genauigkeit. Die schlüssige Verbindung zwischen Auslösehebel und Kontakthebel erfolgt über eine Schenkelfeder, mit der der nötige Kontaktdruck erzeugt wird. Eine Kontaktreinigung mittels Reibung ist auch hier nicht möglich. Zur Kontaktöffnung ist eine besondere Druckfeder erforderlich.
  • Zweck der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden, mit wenigen Teilen auszukommen und eine Selbstreinigung der Kontaktstücke mittels Reibung zu erreichen.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch der Kontakthebel mit einem Arm am Auslösehebel begrenzt drehbar gelagert ist und zwar soweit wie ein am Kontakthebel befindliches Langloch dies zuläßt. Eine Schenkelfeder,die ebenfalls um die ortsfeste Achse angeordnet ist, greift mit einem Schenkel am Kontakthebel an und zwar etwa in der Mitte zwischen der ortsfesten Achse und dem Lagerpunkt des Kontakthebels am Auslösehebel, während der andere Schenkel sich an einem ortsfesten Anschlag abstützt. Die Schenkelfeder ist dabei so angeordnet, daß der Kontakhebel mit dem Langloch einseitig an der ortsfesten Achse anliegt und somit den Kontakthebel als auch den Auslösehebel in der Ausschaltstellung hält. Das Langloch des Kontakthebels verläuft dabei parallel zur Kontaktauflagefläche, so daß beim Einschaltvorgang zwischen der ersten Kontaktberührung und der Einschaltindtellung der Kontakthebel entgegen der Rückstellkraft der Schenkelfeder im Langloch ausweichen kann und dadurch zwangsläufig an der Kontaktauflagefläche eine Reibung erfolgt. Der auf dem Zwischenhebel gelagerte Iclinkenhebel hat einen Hebelarm für die magnetische Auslösung und einen Hebelarm für die Verklinkung mit einem Längenverhältnis von 1:1 oder größer. Ein dritter, etwa gleichlanger Hebelarm dient zur thermischen Auslösung. Zur optimalen Ausnutzung der magnetischen Kräfte des Elektromagneten sind in der Einschaltstellung der Klinkenhebelarm zur magnetschen Auslösung und der Kontaktarm des Kontakthebels parallel und der Stößel des Elektromagneten in seiner Funktionsrichtung hierzu senkrecht angeordnet.
  • Anhand von Zeichnungen wird Erfindung nachstehend erläutert. Es zeigen: Fig. 1 den Mechanismus in ausgeschalteter Stellung und Fig. 2 den gleichen Mechanismus in eingeschalteter Stellung.
  • Auf einer ortsfest angebrachten Achse 1 sind Se1aSgr ein Kontakthebel 2, ein Auslösehebel 3, ein Zwischenhebel 4 und eine Schenkelfeder 5. Der Kontakthebel 2 hat einen Kontaktarm 6 und zu diesem senkrecht stehend, einen Lagerarm 7.
  • Der Lagerarm 7 ist an der Lagerstelle 8 des Auslösehebels 3 schwenkbar befestigt. Die Schenkelfeder 5 liegt mit dem Schenkel 9 am Anschlag 10 des Lagerarmes 7 und drückt den Kontakthebel 2 auf die eine Seite des Langloches 11, während der Schenkel 12 sich am einen ortsfesten Anschlag 13 abstützt.
  • Am Zwischenhebel 4 ist über eine Lasche 14 der Schalthebel 15 befestigt, während am äußeren Ende des Zwischenhebels 4 der Klinkenhebel 16 schwenkbar gelagert ist. Der Klinkenhebel 16 liegt mit seinem Klinkenarm 17 am Auslösehebel 3 an, während der Hebelarm 18 für die magnetische und Hebelarm 19 für die thermische Auslösung nur im eingeschalteten Zustand in dem Einflußbereich ihrer Auslöseorgane, nämlich dem Elektromagneten 20 oder dem Bimetall 21 sind. Der Stößel 22 löst durch Aufschlag auf den Hebelarm 18 die Verklinkung und beschleunigt die Kontaktöffnung durch Schlag gegen den Kontaktarm 6 des Kontakthebels 2.
  • Beim Einschalten der Mechanik wird der Schalthebel 15 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt. Hierbei drückt die Lasche 14 den Zwischenhebel 4 nach unten. Der unter Federung stehende Klinkenhebel 16 zieht den Auslösehebel 3 ebenfalls mit nach unten.
  • Zwischenhebel 4, Auslösehebel 3 und Kontakthebel 2 drehen sich gemeinsam entgegen des Uhrzeigersinnes um die ortsfeste Achse 1. Der Kontakthebel 2 wird dabei durch seine Verbindung an Lagerstelle 8 des Auslösehebels 3 ebenfalls mitgenommen.
  • Bevor der Schalthebel 15 seine Sndstellung erreicht, berührt der Kontakthebel 2 mit seinem Kontaktarm 6 den Gegenkontakt 23.
  • Beim weiteren Drehen des Schalthebels 15 bis über das Kniegelenk, das dieser mit der Lasche 14 bildet, hinaus zum Endanschlag, weicht der Kontakthebel 2 gegen die Federkraft der Schenkelfeder 5 im Langloch 11 nach unten aus und zwangshäufig erzeugen die beiden sich berührenden, unter Druck stehenden Kontaktflächen eine Reibung, die zur Selbstreinigung ausgenutzt wird.
  • Das Ausschalten erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, wobei bei der Auslösung durch den Elektromagneten 200der durch das Bimetall 21 der Klinkenhebel 16 gegen die Federkraft der Schenkelfeder 24 aus der Verklinkung gelöst und der Auslösehebel 3 zusammen mit dem Kontakthebel 2 durch die Federkraft der Schenkelfeder 5 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Das selbsttätige Rückschalten des Schalthebels 15 und die erneute Verklinkung bewirkt die Schenkelfeder 25.
  • L e e r s e i t e

Claims (5)

  1. P a t e n t a m $ p r ü c h e U Mechanismus für Selbstschalter in Flachbauweise mit magnetischer und gegegenenfalls auch thermischer Auslösung, sowie Frei- und Handauslösung, mit nur einer ortsfesten Achse als gemeinsamer Drehpunkt für einen Kontakthebel, einen Auslösehebelt und einen Zwischenhebel, an dem das Handbetätigungsorgan mittelbar angreift und an dem ein Klinkenhebel gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakthebel (2) mit einem Lagerarm (7) am Auslösehebel (3) begrenzt drehbar gelagert ist und zwar soweit, wie ein am Kontakthebel (2) befindliches Langloch (11) dies zuläßt, Xwobei eine Schenkelfeder (5), die um die ortsfeste Achse (1) angeordnet ist, mit einem Schenkel (9) am Kontakthebel (2) angreift und zwar etwa in der Mitte zwischen den beiden Lagerstellen (1) un(8) während der andere Schenkel (12) sich an einem ortsfesten Anschlag (13) abstützt.
  2. 2. Mechanrnmusfür Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelfeder (5) so angeordnet ist, daß der Kontakthebel (2) einseitig mit zudem Langloch (11) an der ortsfesten Achse (1) anliegt und den Kontakthebel (2) als auch den Auslösehebel (3) in der Ausschaltstellung hält.
  3. 3. Mechanismus für Selbstschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (11) im Kontakthebel (2) parallel zur Kontaktauflagefläche (6,23) verläuft, so daß beim Einschaltvorgang zwischen erster Kontaktberührung und Einschaltendstellung, entgegen der Rückstellkraft der Schenkelfeder (5) der Kontakthebel (2) im Langloch (11) ausweichen kann und zwangsläufig an der Kontaktauflagefläche (6,25) eine Reibung erfolgt.
  4. 4. Mechanismus für Selbstschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Zwischenhebel (4) schwenkbar gelagerte Klinkenhebel (16) aus zwei oder drei, in etwa gleichlangen Hebelarmen (17,18,19) besteht.
  5. 5. Mechanismus für Selbstschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm (18) für die magnetische Auslösung des Klinkenhebels (16) und der Kontakthebelarm (6) des Kontakthebels (2) in der Einschaltstellung parallel zueinander stehen und der Stößel (22) des Elektromagneten (20) in seiner Funktionsrichtung darauf senkrecht angeordnet ist.
DE19752544470 1975-10-04 1975-10-04 Mechanismus fuer selbstschalter Pending DE2544470A1 (de)

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DE2544470A1 true DE2544470A1 (de) 1977-04-07

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DE (1) DE2544470A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0026416A1 (de) * 1979-09-26 1981-04-08 Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH Schaltmechanismus für Leitungsschutzschalter
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DE102007001471A1 (de) * 2007-01-05 2008-07-10 Siemens Ag Elektrische Schalteinrichtung

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