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DE25422C - Apparat zum Zerstäuben pulverförmiger Stoffe für Inhalationszwecke - Google Patents

Apparat zum Zerstäuben pulverförmiger Stoffe für Inhalationszwecke

Info

Publication number
DE25422C
DE25422C DENDAT25422D DE25422DA DE25422C DE 25422 C DE25422 C DE 25422C DE NDAT25422 D DENDAT25422 D DE NDAT25422D DE 25422D A DE25422D A DE 25422DA DE 25422 C DE25422 C DE 25422C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush
atomizing
powdery substances
inhalation
inhalation purposes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT25422D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. HASSLER in Baden - Soden, Reg.-Bez. Wiesbaden
Publication of DE25422C publication Critical patent/DE25422C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M15/00Inhalators
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M15/00Inhalators
    • A61M15/0001Details of inhalators; Constructional features thereof
    • A61M15/0005Details of inhalators; Constructional features thereof with means for agitating the medicament
    • A61M15/0006Details of inhalators; Constructional features thereof with means for agitating the medicament using rotating means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M2202/00Special media to be introduced, removed or treated
    • A61M2202/06Solids
    • A61M2202/064Powder

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Der Apparat hat den Zweck, eine neue Heilmethode, welche darin besteht, gewisse Arten von Lungen- und Kehlkopfkrankheiten vermittelst Einathmung von geeigneten Medicamenten in Staubform zu" behandeln, zur allgemeinen praktischen Anwendung zu bringen.
Fig. ι und 2 sind Ansichten des Apparates, Fig. 3 ist ein Querschnitt, Fig. 4 ein Längenschnitt, beide durch die Mitte gehend gedacht. Fig. S und 6 zeigen Details des Apparates im Längenschnitt.
In dem verschliefsbaren polirten, hölzernen Kasten A mit rechteckiger Basis, den beiden Handhaben .Z? und dem abgeschrägten Deckel^1, welcher durch die Scharniere α beweglich ist, sitzt ein Behälter oder Trog C aus Weifsblech oder vernickeltem Blech, dessen Vorder- und Hinterwand dicht an die Holzwand des Kastens A anschliefst, während die entgegengesetzten Seiten incl. Boden von der Form des hölzernen Kastens abweichen und annähernd nach einer Parabel gekrümmt sind. An seinem oberen Theil besitzt der Behälter C ringsum einen im Winkel nach aufsen gebogenen Rand und ist hier durch Schrauben an dem Kasten A befestigt. Auf der Vorderseite ist das Schlofs b angebracht. In der Vorder- und Hinterseite des Apparates ist je eine Büchse D und D1 aus Buchsbaum eingeschraubt, welche gleichzeitig mit ihrem Ansatz die hier durchbrochene Blechwand gegen den Kasten A drückt. Den Abschlufs nach aufsen bilden die durchbohrten runden Knochenscheibchen c und c\ Die beiden Holzbüchsen D und £>' dienen einer herausnehmbaren eisernen Welle E als Lager. Dieselbe ist an einem Ende, des leichteren Einführens wegen, spitzig zulaufend, am anderen Ende mit der messingenen Kurbel F durch eine Schraube fest verbunden.
Die Welle E umfassend, ist eine Rotationsbürste R angebracht, deren hölzerner, aufsen polirter Theil G einen durchbohrten Cylinder darstellt, an dessen Peripherie die Borstenbündel X sitzen, welche mit Draht eingezogen sind. Um das Einziehen bei der cylindrischen Form des Bürstenholzes G zu ermöglichen, ist letzteres seiner Länge nach in der Mitte durchschnitten, wie in Fig. 4 durch die Linie d-e angedeutet, und nach dem Befestigen der Borsten mit einem zweiten durchbohrten HoIzcylinder G1 verleimt, wobei für den Befestigungsdraht / ein hohler Raum bleibt.
Auf der Seite der Kurbel F ist an dem Cylinder G eine Vorrichtung zum Ein- und Auslösen der Welle und- Bürste angebracht, die sich wie folgt zusammensetzt:
Der Cylinder G besitzt rechtwinklig zur Achse eine Bohrung g, welche bis auf den Cylinder G1 reicht, während in der Verlängerung eine engere Bohrung durch G1 die Welle E trifft, welche hier bei h ebenfalls angebohrt ist; i ist eine aufgeschraubte Metallplatte mit einem Durchgang für den Stahlzapfen oder Mitnehmer k, welcher das Knöpfchen / sowie den Ansatz kl trägt und mit seinem unteren, etwas verjüngten Ende sich in h einsetzt, m ist eine gewundene Stahlfeder, deren Druck auf den Ansatz kx wirkt und den Zapfen k niederdrückt. Durch Ueberwindung des Federdruckes vermittelst eines Zuges an dem Knöpfchen / mit der linken Hand und Ziehen an der Kurbel F
mit der rechten Hand läfst sich die Welle und Bürste herausnehmen.
Zwischen der Vorder- und Hinterwand des Apparates und gegen diese sich anstemmend ist der mit den Metallzwingen η η versehene hölzerne Rundstab H, Fig. 5, durch Schrauben, welche von aufsen durch die Kastenwand gehen, befestigt, und zwar so, dafs beim Umdrehen der Kurbel incl. Bürste die Enden der Borsten an den Stab H anstreifen, Fig. 4, und dieselben beim Verlassen des Stabes ausgeschwenkt werden.
An einem Ende des Apparates, in der Mitte der oberen Deckelfiäche, befindet sich in derselben ein kreisförmiger, nach innen sich erweiternder Ausschnitt /, über welchem das kuppelartige, hohle Metallstück K, dessen obere Oeffnung einen Kegel bildet, durch Schrauben befestigt ist, während, zwischen Metall und Holz mit eingeklemmt, ein feines Drahtgewebe ο die Kuppel K von dem inneren Raum abschliefst. Die kegelförmige Oeffnung nimmt das hohle, hölzerne Verbindungsstück M auf, welches den untersten Theil des Inhalationsmundstückes MNOP, Fig. 6, bildet. Ueber den oberen Theil von M spannt sich der etwas gekrümmte Gummischlauch N, in dessen anderes Ende das hohle, mit innerem Konus und äufserem, gerändeltem Ansatz versehene Metallstück O eingespannt ist; in letzteres ist das unten konische, aus Holz gedrehte Stück P eingesteckt, welches als Mundstück im engeren Sinne zu betrachten ist. Sämmtliche inneren Metallteile des Apparates sind vernickelt oder verzinnt.
Der Apparat functionirt folgendermafsen:
Derselbe wird auf einem Tisch aufgestellt, das wohlgetrocknete, fein pulverisirte Medicament bis zur Höhe, in welcher die Borsten hinlänglich eintauchen, in den Behälter C geschüttet, der Apparat geschlossen und die Kurbel F in der Richtung des Pfeiles Fig. 4 gedreht. Dann streichen die Borsten, welche in ihrer Stellung nach unten reichlich Staub aufgenommen, beim Bewegen der Bürste R den Rundstab H und geben durch die ihnen beim Verlassen desselben mitgetheilte schleuderartige Bewegung ihren Staub in den Hohlraum des Apparates ab. Die aufgewirbelten, nicht verbrauchten Theile setzen sich, da ihnen die Form des Behälters C keinen anderen Platz bietet, wieder in dessen unteren Theil ab, um wieder von neuem in Angriff genommen zu werden.
Das unter der Metallkuppel K befindliche Drahtgewebe 0 hat den Zweck, gröberen Theilen oder zufällig in die Masse gekommenen fremden Körpern den Durchgang zu verwehren. Die Construction der Wellenlager D D1 aus hartem Holz ist deshalb gewählt, um zu vermeiden , dafs bei trockener Reibung zweier Metalle der sich hierbei bildende Metallstaub mit eingeathmet wird, indem das Oelen der Lager bei dem Vorgang im Apparat ausgeschlossen bleiben mufs.
Das Inhaliren wird in aufrechter Stellung des Patienten vorgenommen, indem derselbe mit der linken Hand den Gummischlauch N umfafst, mit der rechten Hand die Kurbel dreht und den Mund dicht dem Theil P nähert. Der Zutritt der frischen Luft in den Apparat vollzieht sich durch den unvermeidlichen Spielraum in den Wellenlagern und während der Athmungspausen durch das Mundstück selbst. Die Construction des Metallstückes O, Fig. 6, gestattet dem Arzte, den oberen, in letzteres eingesteckten hölzernen Theil P bei jedem Patienten zu wechseln.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    An dem dargestellten Apparat zum Zerstäuben pulverförmiger Stoffe für Inhalationszwecke:
    ι. Die sich in dem Trog C drehende Bürste R in Verbindung mit dem feststehenden Rundstab H, gegen welchen die Borsten der Bürste bei deren Bewegung mit ihren Enden anstreifen und hierdurch das aufgenommene Pulver in die Luft schnellen.
  2. 2. Die Verbindung der Bürste R mit der Welle E durch den Mitnehmer oder Zapfen k, welcher ein Herausnehmen der Bürste aus dem Apparat gestattet.
  3. 3. Das Inhalationsmundstück MNOP mit oder ohne Drahtgewebe 0.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT25422D Apparat zum Zerstäuben pulverförmiger Stoffe für Inhalationszwecke Active DE25422C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE25422C (de)

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