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DE2542286A1 - Mittel zur behebung von physiologischen stoerungen bei milchkuehen - Google Patents

Mittel zur behebung von physiologischen stoerungen bei milchkuehen

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Publication number
DE2542286A1
DE2542286A1 DE19752542286 DE2542286A DE2542286A1 DE 2542286 A1 DE2542286 A1 DE 2542286A1 DE 19752542286 DE19752542286 DE 19752542286 DE 2542286 A DE2542286 A DE 2542286A DE 2542286 A1 DE2542286 A1 DE 2542286A1
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DE
Germany
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protein
rumen
disorders
supplementary
puerperal
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Application number
DE19752542286
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DE2542286B2 (de
DE2542286C3 (de
Inventor
Heinz Singer
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MILKIVIT TROUW GmbH
Original Assignee
MILKIVIT TROUW GmbH
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Publication date
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Priority to FR7628675A priority patent/FR2325385A1/fr
Priority to NL7610558A priority patent/NL7610558A/xx
Priority to IT12806/76A priority patent/IT1068168B/it
Publication of DE2542286A1 publication Critical patent/DE2542286A1/de
Publication of DE2542286B2 publication Critical patent/DE2542286B2/de
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Publication of DE2542286C3 publication Critical patent/DE2542286C3/de
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K38/00Medicinal preparations containing peptides
    • A61K38/16Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A23K50/10Feeding-stuffs specially adapted for particular animals for ruminants

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Description

  • Mittel zur Behebung von physiologischen Störungen
  • bei Milchkühen Die Erfindung betrifft ein Mittel zur Behebung von physiologischen Störungen, insbesondere von Störungen der Milchleistung, des Stoffwechsels und der Fruchtbarkeit bei Milchkühen in der Puerperalphase.
  • Der Mensch hat mit seinem Bestreben, durch Zuchtauswahl und Verabreichung von Kraftfutter zu immer höheren Milchleistungen bet Kühen zu gelangen, stark in den phystologtschen Haushalt dieser Tiere eingegriffen. Es ist dadurch zwar gelungen, die Milchleistungen pro Tier ganz beträchtlich zu steigern. Es zeigt sich jedoch in letzter Zeit verstärkt, daß bei Hochleistungskühen mit mehr als 25 kg Tagesmilchleistung etne Grenze erreicht ist und Steigerungen darüber hinaus eine Vielzahl von schädlichen Folgen nach sich ziehen, die diesen erheblichen Eingriff des Menschen in die Physiologie des Tieres, die an stch lediglich auf die Ernährung und Auftucht des Kalbes gerichtet ist, tn Frage stellt.
  • Wenn auch dle Zusammenhänge und Auswtrkungen des Strebens nach immer höherer Milchleistung noch ntcht restlos abgeklärt sind, so weiß man tnzwtschen jedoch mit einiger Sicherheit, daß bei solchen auf Hochleistung beanspruchten Tieren, ganz besonders in der Puerperalphase, darunter wtrd dte Zeit bis ca. 10 Wochen nach der Geburt bzw. etnsetzender Lactration verstanden, nachstehende schädliche Folgen häufig auftreten: 1. Die Tiere magern in erschreckender Weise ab und können innerhalb von 30 Tagen bis zu 50 kg und mehr an Gewtcht verlieren.
  • 2. Der Eiweißgehalt der Milch, der etwa bel 35 g pro Liter liegt, nimmt bis zu 15 % ab.
  • 3. Die Tiere erreichen thre Letstungsspttze mit ganz erheblicher Verzögerung, d.h. ihre Lactationskurve verläuft flach. In der Endauswirkung macht das bis zu 30 % der innerhalb einer Lactationsperiode möglichen Milchleistung aus.
  • 4. Erschwerend kommt hinzu, daß bet solchen Hochletstungskühen sich Störungen der Sexualfunktionen und damit Fruchtbarkeitsstörungen ergeben, sodaß sie häufig in der Milchleistung für etne ganze Fruchtbarkettsperlode ausfallen.
  • 5. Ste sind darüberhinaus wesentlich entfälliger gegen Erkrankungen, tnsbesondere der Gebärmutter und der Eierstücke.
  • Die Folge all dieser negativen Erschetnungen ist etne erhöhte Abschlachtrate und letztlich etne wesentlich ntedrtgare Durchschittmilchleistung, wenn man alle Tiere eines Bestandes in dtese Bllanz einbezieht.
  • Eine der wesentlichen Ursachen für diese negativen Folgen der auf immer höhere Milchleistungen gehenden Bestrebungen wird darin gesehen, daß dle auf Hoch leistung beanspruchte Mllchkuh in der Puerperalphase an stch wegen der phystologtschen Umstellung und tm Hinblick auf die hohe Milchleistung einen erhöhten Energlebedarf hat. Aufgrund puerperalbedingter Pansenstörungen und pH-Wert-Veränderungen ist die Kuh jedoch häufig nicht in der Lage, die zur Erbringung entsprechender Leistungen nötige Kraftfuttermenge aufzunehmen.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die In der Puerperalphase auftretenden Störungen und die Beetnträchtigung der Milchleistung in qualitativer und quantitativer Hinsicht zu vermeiden.
  • Überraschenderweise wurde jetzt ein Mittel zur Behebung von physiologischen Störungen, Insbesondere von Störungen der Milchleistung, des Stoffwechsels und der Fruchtbarkeit bei Milchkühen in der Puerperalphase gefunden, das durch ein Ergänzungsfutter gekennzetchnet ist, das pro Tag und Tier 150 bis 600 g Rohprotein enthält und bei dem die Elwetßverbtndungen gegen den vorzeitigen Abbau im Pansen geschützt stnd. Bevorzugt liegt die erforderlichte Tagesratton an Rohprotein In dem Ergänzungsfutter bei 200 bis 350 g. Als optimal hat sich eine Menge von ca. 300 g bewährt.
  • Wenn auch noch ntcht tm etnzelnen abgeklärt ist, worauf die verblüffende Wirkung des erfindungsgemäßen Mittels beruht, so liegt wahrscheinlich etne Erklärung in Folgen dem: Bekanntlich gelangen nur ca. 30 % des mit dem Futter aufgenommenen Proteins direkt in den Darm. 70 % werden von den Pansenbakterten fermentiert und zu Baktertenetwelß umgewandelt, das als solches einen ganz erheblichen Anteil an der Eiweißversorgung des Wiederkäuers hat. Für diesen Ab- und Umbau des mit dem Futter aufgenommenen Proteins benötigen die Pansenbakterien jedoch ganz erhebliche Energiemengen, die ste aus dem Futter, Insbesondere den darln enthaltenen Kohlenhydratverbindungen decken. Nach einer Faustregel werden für die Bildung von 100 g Bakterlenproteln ca. 1000 Stärkeeinheiten benötigt.
  • In der Puerperalphase wird aber physiologisch bedtngt weniger Futter aufgenommen, so daß sich ein ganz erheblicher Eiweiß-Fehlbedarf ergibt, wenn von der Kuh überdurchschnittliche Milchleistungen erzwungen werden. Wollte man diesen erhöhten Eiweißbedarf durch zusätzliche Futtergaben decken, dann müßte das Angebot an Futterproteln wegen des oben aufgezeigten Verhältnisses von 30 zu 70 % dreimal so hoch sein. Bei etnem Fahlbedarf von betsptelswetse 250 g verfügbarem Eiweiß mußten so bei spielsweise 750 g Rohprotetn mit dem Futter zugeführt werden. Selbst durch die Gabe von besonders etwetßretchem Futter, läßt sich dleses Problem nicht lösen, weil dafür wieder die erforderelichen Kohlenhydrate fehlen.
  • Hinzu kommt, daß die dretfache Menge an Futterprotein zu einer verstärkten Fermentation und damit zu elner erhöhten Ammmoniakbildung im Pansen führt. Diese Amoniakmenge wird infolge des geschilderten Energiemangels Jedoch nicht zu Bakterienprotein umgewandelt, sondern muß zusätzlich in der Leber entgiftet und über die Nieren mit dem Harn ausgeschieden werden was zu elner zusãtzllchen Belastung der Leber- und Nterenfunktton und sekundär zu Fruchtbarkettsstörungen führt.
  • Durch den Trtck tm Sinne der Erfindung ein Ergänzungsfutter zu verabreichen, bei dem dle Elwelßverbindungen gegen den vorzeitigen Abbau im Pansen geschützt sind, wird die Natur und werden die Pansenbakterien überlastet und das zusätzlich gefütterte Rohproteln gelangt fast vollständig in den Darm, der in dteser Phase durch die höhe angestrebte Milchleistung sehr hohe Eiweißbedarf wird gedeckt und es kommt nicht zu den Etwelßverlusten, die sonst zwangsläufig im Pansen auftreten.
  • Der Vorteil des erfindungsgemäßen Mittels Itegt kurz zusammengefaßt darin, daß mit verhältnismäßig niedrigen Gaben geschützten Eiweißes ein Abmagern der Tiere verhindert wird, der Etwetßgehalt der Milch und auch die Milchleistung selbst nicht zurückgeht. Dem kommt deshalb ganz besondere Bedeutung zu, well sich immer mehr die Erkenntnis durchsetzt, daß die Güte von Milch ntcht nur von ihrem Fettgehalt, sondern ganz besonders stark von ihrem Eiweißgehalt abhängt. Aus diesem für dle menschliche Ernährung und dle Schließung der Eiweißlücke so wichtigem Grund wird auch der für Milch gezahlte Preis in zunehmendem Maße mit nach dem Eiweißgehalt festgelegt. Durch die Verwendung geschützter Protelne tn dem MIttel nach der Erfindung werden aber auch dle Fruchtbarkeitsstörungen und anderweitigen Erkrankungen bei Hochleistungsmilchkühen weitgehend vermieden, da weder wie bisher ein Elwetßmangel auftritt, noch durch verstarkte Fermentation und Ammoniakwirkung im Pansen die Leber übermäßig belastet und die gesamte Harnstoffausscheidung im Mitleidenschaft gezogen wird.
  • Vorteilhaft enthält das Ergänzungsfutter zusätzlich 10 bis 30 Gewichtsprozent Mtneralstoffmtschung, bezogen auf das Rohprotetn. Das hat den Vortell, daß damit dte gesamte N8hrstoffversorgung, der in der Puerperalphase besondere Bedeutung zukommt, optimal tst. Außerdem nehmen die Tiere das Ergänzungsfutter freudtger an, weil es dadurch tn geschmacklicher Hinsicht verbessert ist. Bevorzugt sind um die 20 Gewichtsprozent Mineralstoffmischung. Mineralstoffmischungen dieser Art stnd an sich vorbekannt, so daß auf deren Zusammensetzung tm etnzelnen nicht eingegangen werden muß.
  • Vorzugsweise ist das Mittel nach der Erfindung zusätzlich dadurch gekennzelchnet, daß das Ergänzungsfutter mit Viteminen angeretchert Ist, ganz bevorzugt mit Vitaminen des B-Komplexes. Durch den oben aufgezeigten Energiemangel und die damit verbundene Reduzierung der Bakterienproteinblidung sinkt gleichzeitig dte bakterlelle Synthese von B-Vltaminen und damit dte Vltamtn-B-Versorgung des Wiederkäuers, die ebenfalls für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit, der Gesundheit und Fruchtbarkett von großer Bedeutung tst.
  • Dem Ergänzungsfutter sind zweckmäßig diese zusätzlichen Bestandtetle, zu denen In bekannter Wetse noch Spurenelemente htnzukommen, als Mineralstoff-, Spurenelement-, Vltamin-Vormischung beigefügt, so daß das Mittel nach der Erfindung alle notwendigen Bestandteile enthält - und zwar in der optimalen Abstimmung aufeinander. Das hat für den Tterhalter den ganz erheblichen Vortetl, daß er nur jeweils etn Mtttel zusätzlich füttern muß und Dosierungsfehler der einzelnen Bestandtetle zueinander weltgehend ausgeschlossen sind.
  • Ganz besondere Bedeutung kommt bel dem Mittel gemäß der Erftndung natürlich den erfindungswesentlichen, vor dem Abbau im Pansen geschützten Etwelßverbtndungen zu. Es sind beretts einige Verfahren vorbekannt, um Elwetßverblndungen vor dem vorzeitigen Abbau tm Pansen zu schützen und damit dle Eiweißversorgung, Insbesondere bet der Rtndermast, zu verbessern.
  • so hat man beispielsweise versucht, die Eiweißbestandteile in eiweißhlatigen Futtermitteln wie Fischmehl und Sojaschrot durch Umsetzung mit gerbenden Substanzen wie Tapsin vor dem Zugriff der Pansenbakterlen zu schützen oder ste chemisch abzuwandeln. Wenn auch diese so geschützten Eiweißverbindung prinzipiell für das Mittel nach der Erfindung geeignet sind, so sind ganz bevorzugt geeignet solche Elwetßverbindungen, die durch Umsetzung mit kurzkettigen aliphatischen Aldehyden in Gegenwart von inerten, anorganischen Substanzen, Insbesondere kolloidaler Kiesessäure, durch eine Oberflächenschicht geschützt sind. Der besondere Vorteil der so geschützten Elwetßverbindungen, wte sle in der älteren deutschen Patentanmeldung P 24 51 509.1 beschrieben sind, besteht darin, daß dle so geschützten Eiweißpartikel im Pansen nicht desaminlert werden, sondern unabgebaut den Labmagen und Darm erreichen und dort fermentativ abgebaut und resorbiert werden. Da dte überwiegende Menge der Proteine durch dle Oberflächenschicht zwar geschützt, aber in threr chemischen Struktur nicht verändert ist, steht sie andererseits für den fermentativen Abbau und die Resorption unbeetnträchtigt zur Verfügung.
  • Als Ausgangsmatertal für die Herstellung der erftndungsgemäß in dem Mittel verwendeten Eiweißverbindungen kommen die üblicherweise verwendeten Eiweißquellen in Betracht wie beispielsweise Sojaschrot, Fischmeh und besonders auch Alkanhefen. Bevorzugt werden zwei oder alle drei Elwetßarten im Gemisch angewendet und so die Versorgung mit den verschiedenen Eiweißerten und den entsprechenden Aminosäuren optimal gestaltet. Außerdem nehmen die Kühe ein solches Gemisch leber an als beispielsweise Fischmehl alletn. Dtese Ausgangsmaterialien unterscheiden stch natürlich etwas in ihrem Rohproteingehalt, worauf bei der Bemessung der elnzelnen Bestandteile geachtet werden muß.
  • So enthält SoJaschrot ca. 420 - 500 g Rohprotein in 1000 g, Ftschmehl ca. 700 g n " 11 Alkanhefe ca. 600 g " " " " Diese Eiweißverbindungen werden in die bevorzugt geeignete oberflächengeschützte Form übergeführt, indem sie mit 30 bis 50 Gewichtsprozent inertem anorganischem Material, insbesondere kolloldaler Kieselsäure und Lösungen ntedrtgkettiger alIphatischer Aldehyde, Insbesondere 70 bis 50 Gewichtsprozent 30 bis 40%iger Formladehydlösung über einen Zeitraum von 10 bis 30 Minuten behandelt werden.
  • Nachfolgend wird die Erfindung an Hand von zwei bevorzugt geeignete Rezepturen für ein Mittel zur Behebung von Störungen der Milchleistung, des Stoffwechsels und der Fruchtbarkeit bei Milchkühen näher beschrieben. Die Eiweißverbindungen sind dabei Jeweils auf dte oben beschriebene Art und Welse vor Desaminlerung im Pansen geschützt.
  • Von dlesen Gemischen werden jeweils 600 bis 1000 g pro Tag und Tier auf die Dauer von 6 bis 10 Wochen post partum verabreicht was einem Angebot von etwa 280 bis 480 g an Rohprotein entspricht.
  • Rezeptur 1: 720 kg Sojafeinmehl 50 %ig 140 kg Ftschmehl 70 %ig Je 100 kg Eiweißgemisch 20 Minuten behandelt mit 10 kg eines Gemisches aus 40 Gew.% amorpher Kieselsäure u.
  • 60 Gew.% Formaldehydlösung (30 %ig).
  • 50 kg Na-Mg-Ca-Phosphat (Handelsmarke Hostaphos) 30 kg Calciumcarbonat 10 kg Magnesiumoxid 20 kg Quellstärke 20 kg Spurenelement-Vitamin-Vormischung Gehalt je kg: 480 g Rohprotetn 600 g Gesamtnährstoff 20,8 g Calcium 17,3 g Phosphor 10,0 g Magneslum 14,0 g Natrium 496 mg Zink 200 mg Mangan 180 mg Kupfer 2 mg Jod 2 mg Kobalt 500 000 t.E. Vitamin A 200 mg B-Carottn 12 000 1.E. Vitamin D 3 300 mg Vitamin E 4 mg Vitamin 8 1 8 mg Vitamin B 2 4 mg Vitamin B 6 5 mcg Vitamin B 12 40 mg Nikotinsäure 20 mg Ca-d-Pantothensäure 100 mg Cholin-Chlorid 0,4 mg Folsäure 100 mg Vitamin C Rezeptur 2: 500 kg Sojafeinmehl 50 %ig 140 kg Fischmehl 70 %ig 220 kg Alkan-Hefe Je 100 kg Eiweißgemisch 20 Minuten behandelt mit 10 kg eines Gemisches aus 40 Gew.% amorpher Kieselsäure u.
  • 60 Gew.% Formaldehydlösung (30 %ig).
  • 50 kg Na-Mg-Ca-Phosphat (Handelsmarke Hostaphos) 30 kg Calclumcarbonat 10 kg Magnesiumoxid 20 kg Quellstärke 20 kg Spurenelement-Vitamin-Vormischung Gehalt Je kg: 480 g Rohprotein 600 g Gesamtnährstoff 20,8 g Calcium 17,3 g Phosphor 10,0 g Magnesium 14,0 g Natrfum 496 mg Zink 200 mg Mangan 180 mg Kupfer 2 mg Jod 2 mg Kobalt 500 000 t.E. Vitamin A 200 mg ß-Carotin 12 000 I.E. Vitamin D 3 300 mg Vitamin E 4 mg Vitamin B 1 8 mg Vitamin B 2 4 mg Vitamin B 6 5 mcg Vttamtn B 12 40 mg Nikotinsäure 20 mg Ca-d-Pantothensäure 100 mg Cholin-Chlorid 0,4 mg Folsäure 100 mg Vitamin C Dle Verwendung der Erfindung kann durch gesetzliche Bestimmungen, insbesondere durch das Futtermittelgesetz, beschränkt sein.

Claims (7)

  1. PatentansprUche 1. Mittel zur Behebung von physiologischen Störungen, Insbesondere von Störungen der Milchleistung, des Stoffwechsels und der Fruchtbarkeit bei Milchkühen tn der Puerperalphase, gekennzeichnet durch ein Ergänzungsfutter, das pro Tag und Tier 150 bis 600 g Rohprotein enthält u bei dem die Eiweißverbindungen gegen den vorzeitigen Abbau tm Pansen geschützt sind.
  2. 2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tagesration an Rohprotein im Ergänzungsfutter 200 bis 350 g beträgt.
  3. 3. Mittel nach einem der Ansprüche t und 2, dadurch gekennzetchnet, daß die vor dem vorzeitigen Abbau im Pansen geschützten Eiweißverbindungen durch Umsetzung mit kurzkettigen aliphatischen Aldehyden in Gegenwart von Inerten, oberflächenaktiven anorganischen Substanzen gewonnen stnd.
  4. 4. Mittel nach elnem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ergänzungsfutter tO bis 30 Gewtchtsprozent einer Mineralstoffmischung, bezogen auf das Rohprotetn enthält.
  5. 5. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Erganzungsfutter mit Vitaminen angereichert Ist.
  6. 6. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzetchnet, daß das Ergänzungsfutter mit Vitaminen des B-Komplexes angereichert ist.
  7. 7. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ergänzungsfutter eine Mineralstoff-, Spurenelement-, Vltamtn-Vormtschung beigefügt ist.
DE2542286A 1975-09-23 1975-09-23 Verwendung eines Ergänzungsfutters in der Puerperalphase der Milchkühe Expired DE2542286C3 (de)

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FR7628675A FR2325385A1 (fr) 1975-09-23 1976-09-23 Medicament veterinaire destine a l'elimination des troubles physiologiques des vaches laitieres pendant la periode puerperale
NL7610558A NL7610558A (nl) 1975-09-23 1976-09-23 Werkwijze ter bereiding van een middel voor het opheffen van fysiologische storingen bij melkkoeien.
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DE2542286B2 DE2542286B2 (de) 1978-06-29
DE2542286C3 DE2542286C3 (de) 1982-09-30

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1692412B (de) * Commonwealth Scientific And Industrial Research Organization, East Melbourne, Victoria (Australien) Verfahren zum Herstellen von Futter oder Beifutter für Wiederkäuer
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IT1068168B (it) 1985-03-21
DE2542286C3 (de) 1982-09-30
NL7610558A (nl) 1977-03-25

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