DE2542240A1 - Hohlkegelduese zum zerstaeuben von fluessigkeit - Google Patents
Hohlkegelduese zum zerstaeuben von fluessigkeitInfo
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Description
·»AT £ N TA N' W A LT
DIPL.-ING. DIETRICH G.SCHEFFLER 2542240
7 STUTTGART I (BOTNANO) FU KTWANG LERSTKASS E 81
TELEFON (071)) 09 69 56
LECHLER APPARATEBAU KG, 7012 Fellbach, Höhenstraße 24 Postfach 1709
22. September 1975
Sf-mü AB 19
Hohlkegeldüse zum Zerstäuben von Flüssigkeit
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hohlkegeldüse zum Zerstäuben von
Flüssigkeit, mit einem einen tangentialen Zulauf aufweisenden Gehäuse und einem im Gehäuse lösbar zu befestigenden, den DUsenaustritt enthaltenden
Mundstück.
Anwendungsgebiete derartiger Düsen sind beispielsweise die Befeuchtung
von Luft, Textilien, Staubfiltern und Papier, die Zerstäubung von Öl, Teer und Asphalt, das Kühlen und Reinigen von Luft und anderen
Gasen sowie das Rückkühlen von Heißdampf und die Zerstäubungstrocknung.
Selbstverständlich sind auch noch weitere, im Vorstehenden
nicht erwähnte Anwendungsgebiete denkbar.
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Bekannt ist beispielsweise eine Düse der eingangs bezeichneten Art, die.aus einem zweiteiligen Düsengehäuse mit tangentialem Zulauf und einem Mundstück besteht, das einen zylindrischen Düsenaustritt mit abgerundeter Außenseite und scharfkantiger Innenseite
aufweist. Ein Dralleinsatz ist bei dieser bekannten Düse nicht vorgesehen.
Eine andere, für die genannten Zwecke verwendeten Düse weist einen
axialen Zulauf, einen inneren Dralleinsatz, der scheibenförmig ausgebildet und mit diametral gegenüberliegenden schrägen Bohrungen
versehen ist, sowie einen zylindrischen Düsenaustritt ohne äußere Abrundung auf.
Bekannt sind ferner Düsen mit axialem Zulauf, einem Dralleinsatz mit
schraubenförmigen Nuten an der Außenfläche sowie einem zylindrischen Düsenaustritt mit äußerer konischer Abschrägung.
Schließlich sind für die genannten Zwecke Düsen bekannt, deren Mundstück aus einem tiefgezogenen metallischen Einsatz besteht und die
einen tangentialen Zulauf aufweisen. Der Düsenaustritt wird durch eine zentrale Bohrung im tiefgezogenen metallischen Einsatz gebildet.
Die bekannten Düsen weisen folgende wesentliche Nachteile auf: Durchflußmenge, Beaufschlagung der Ringfläche und Sprühwinkel werden empirisch bestimmt. Eine Beeinflussung des Sprühwinkels erfolgt durch
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ηβη sich die bekannten Düsen durch einen mehr oder weniger gro-
fien Druck- bzw. Energieverlust innerhalb des Düsengehäuses aus,
vas sich hinsichtlich der aufzubringenden Energie, der Tropfengroße sowie des Verschleißes der Düse (Kavitation) sehr nachteilig
auswirkt. Ein weiterer wesentlichen Nachteil der bekannten Düsen besteht darin, daß für verschiedene Druckbereiche und
Durchsätze ein Austauschen der Mundstücke erfolgen muß.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher im wesentlichen, eine Düse der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich durch
einen möglichst geringen Energieverlust auszeichnet und die ohne Auswechseln des Mundstückes für verschiedene Druck- und Durchsatzbereiche
geeignet ist. Nach dem Grundgedanken der Erfindung wird dieses Ziel im wesentlichen dadurch erreicht, daß im Düsengehäuse
zwischen Zulauf und Mundstück in an sich bekannter Weise ein ringförmiger Dralleinsatz mit einer koaxial zum Düsenaustritt liegenden
Durchgangsöffnung und mehreren quer zur Achse der Durchgangsöffnung gerichteten Zulaufkanälen angeordnet ist und daß die Zulaufkanäle
des Dralleinsatzes einen sich in Strömungsrichtung verringernden Querschnitt aufweisen.
Vie bereits eingangs angedeutet, sind zwar Dralleinsätze in Düsengehäusen
an sich bekannt, nicht jedoch bei Düsen mit tangentialem Zulauf, wie sie Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind. Außerdem weisen die bekannten Dralleinsätze keine Zulaufkanäle mit am
Außendurchmesser maximalen und sich gleichmäßig zum Innendurchmes-
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ser hin verringernden Querschnitten auf. Durch das vorerwähnte er- ·
findungsgemäße Merkmal der sich in Strömungsrichtung gleichmäßig verringernden Querschnitte der Zulaufkanäle läßt sich vorteilhaft
eine regelmäßige Kreisverteilung erreichen· Außerdem wirken sich die sich verengernden Zulaufkanäle vorteilhaft hinsichtlich der angestrebten
Verringerung der Druck- bzw. Energieverluste innerhalb der Düse aus.
Die Zulaufkanäle des Dralleinsatzes sind nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung tangential oder im wesentlichen tangential von außen in die zylindrische' Durchtrittsöffnung einmündend ausgebildet*
Zweckmäßig sind die Zulaufkanäle des Dralleinsatzes nutenförmige Einfräsungen
mit gegen das Mundstück gerichteten Öffnungen, so daß die innere Stirnfläche des Mundstückes eine axiale Begrenzungsfläche der
Zulaufkanäle bildet*
Nach einer Ausführungsform der Erfindung weisen die nutenförmigen Zulaufkanäle
jeweils geradlinig-parallele Seitenflächen und einen gegenüber den Stirnflächen des Dralleinsatzes geneigten Nutgrund auf. Hierdurch
ergibt sich in einfacher Weise das erfindungsgemäße Merkmal einer gleichmäßigen Querschnittsverringerung der Zulaufkanäle in Strömungsrichtung.
Die geradlinig-parallelen Zulaufkanäle lassen sich in einfacher und vorteilhafter Weise durch Fräsen mittels eines Scheibenoder
Fingerfräsers herstellen.
Nach einer anderen, besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
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weisen die nutenförmigen Zulaufkanäle gekrümmt-parallele Seitenflächen
mit im gleichen Sinne gerichteter Krümmung-wie die Krümmung
der zentralen Durchtrittsöffnung auf und der Nutgrund der Zulaufkanäle ist jeweils gegenüber den Stirnflächen des Dralleinsatzes geneigt
ausgebildet. Derartige gekrümmte Zulaufkanäle lassen sich durch einen Topffräser erzeugen, dessen Achse gegenüber der Achse
des Dralleinsatzes schräggestellt ist. Zweckmäßig sind also die parallelen Seitenflächen der nutenförmigen Zulaufkanäle kreisförmig
gekrümmt, wobei der Krümmungsradius größer ist als der Radius der zentralen Durchtrittsöffnung des Dralleinsatzes. Durch eine
derart gekrümmte Form der Zulaufkanäle ergibt sich eine optimale Umlenkung des zunächst geradlinig in das Düsengehäuse einströmenden
Flüssigkeitsstromes in einer Kreisbewegung innerhalb des Dralleinsatzes bzw. des anschließenden Düsenaustrittes ia Mundstück·
In konstruktiver Hinsicht schlägt die Erfindung weiterhin vor, daß
der Dralleinsatz in einer entsprechenden Vertiefung des Düsengehäuses einrastet und der sich im Querschnitt in Strömungsrichtung
verringernde Zulauf des Düsengehäuses sich an einen sich zwischen Dralleinsatz und innerer Düsengehäusewand erstreckenden Ringkanal
anschließt. Von dem Ringkanal kann dann die zu verdüsende Flüssig,-,
keit in die tangentialen Zulaufkanäle des Dralleinsatzes und von dort über die zentrale Durchtrittsöffnung des Dralleinsatzes in den
Düsenaustritt gelangen. Der Übergang der Flüssigkeit vom Ringkanal in die Zulaufkanäle wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
dadurch begünstigt« daß die Axialabmessung des Ringkanals etwa der
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anfänglichen Nuttiefe der nutenförmigen Zulaufkanäle des Drall-
«insatzes - ; und der Querschnitt des Ringkanals etwa der
Sunme der anfänglichen Querschnitte aller Zulaufkanäle des Dralleinsatzes entspricht.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung, das wesentlich zur
Lösung der eingangs genannten Aufgabe beiträgt, ist dadurch gekennzeichnet, daß das dem Dralleinsatz in Strömungsrichtung nachgeordnete Mundstück einen innen und außen abgerundeten Düsenaustritt
ohne zylindrischen Mittelabschnitt aufweist· Es ist hierbei möglich, daß der abgerundete Düsenaustritt an seiner Innen- und Außenseite
denselben Radius aufweist oder zwei verschiedene Radien des abgerundeten Düsenaustritts vorgesehen sind, die etwa in der Mitte desselben tangential d.h. ohne Kantenbildung, ineinander übergehen.
Der Erfinder hat aufgrund theoretischer Überlegungen und praktischer
Versuche erkannt, daß das bisher in der Fachwelt bestehende Vorurteil, ein Düsenaustritt müsse zumindest in seinem Mittelbereich zylindrisch ausgebildet sein, nicht berechtigt ist. Vielmehr läßt sich
durch die erfindungsgemäße völlig abgerundete Ausführung des Düsenaustrittes der Energieverlust innerhalb der Düse auf Minimum verringern,
wodurch einerseits große Tropfenabmessungen vermieden werden. Andererseits ist ein solches Mundstück für größere Bereiche ron Drücken und
Durchsätzen geeigneter als die Mundstücke bekannter Düsen. Bei der erfindungsgemäßen Düse braucht sonit bei einer größeren Druckänderung
lediglich der Dralleinsatz, nicht aber das Mundstück ausgewechselt ";';1
werden.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der äußere
Radius des abgerundeten Düsenaustritts tangential in eine an sich bekannte konische Abschrägung übergeht. Durch Wahl eines genügend
großen Austrittsradius ist es vorteilhaft möglich, den gewünschten Sprühwinkel lediglich durch eine entsprechende Änderung des
Kegelwinkels der konischen Abschrägung zu erzielen.
Selbstverständlich ist es. auch bei der erfindungsgemäßen Düse möglich bzw. zweckmäßig, einen den Düsenaustritt unmittelbar umgebenden ringförmigen Einstich zur Erzeugung einer Abrißkante vorzusehen.
Die Erfindung sieht jedoch diesbezüglich vor, daß der ringförmige Einstich unter Bildung einer Abrißkante am Düsenaustritt einen abgerundeten Querschnitt aufweist, wobei der ringförmige Einstich
im Querschnitt etwa halbkreisförmig oder den Düsenaustritt hinterschneidend ausgebildet sein kann. Dadurch wird erreicht, daß die
von der äußeren Mantelfläche des Flüssigkeitskegels mitgerissene Luft frei, d.h. unter möglichst geringer Reibung bei der Umlenkung
in dem ringförmigen Einstich zuströmen kann.
Eine weitere Verringerung des Energie- bzw. Druckverlustes innerhalb des Düsengehäuses im Sinne der eingangs gestellten Aufgabe * ·
kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch erzielt werden, daß das Düsengehäuse innen eine an sich bekannte konische
Ausstülpung aufweist, die koaxial zu der Durchtrittsöffnung im Dralleinsatz und zum Düsenaustritt angeordnet ist. Derartige konusförmige Ausstülpungen sind zwar bei Düsen an sich bekannt, nicht
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jedoch zu dem erfindungsgemäßen Zweck. Bei bekannten Düsen dient
die Ausstülpung zur gleichmäßigen Kreisverteilung der Flüssigkeit·
Der Erfinder hat nun erkannt, daß durch geeignete Ausbildung der konischen Ausstülpung Kavitationsschäden am Gehäuse sowie Druck-
und Energieverluste vermieden werden können« Als zweckmäßig hierfür hat sich ein Konuswinkel, der Ausstülpung von etwa 120° erwiesen«
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung können den Ansprüchen,
der Zeichnung, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, sowie der nachstehenden Beschreibung dieser Ausführungsbeispiele entnommen werden. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform einer Hohlkegeldüse nach der
Erfindung im Vertikalschnitt,
Fig. 2 die Düse nach Fig. 1 teilweise in Draufsicht, teilweise im Horizontalschnitt,
Fig. 3 einen Dralleinsatz, wie er in der Düse nach Fig. 1
und 2 verwendet ist, in Draufsicht,
Fig. k in perspektivischer Darstellung (Schnitt längst der
Linie IV-IV in Fig. 5) eine andere Ausführungsform
eines Drallejnsatzes nebst Vorrichtung zur Herstel- * '
lung der Zulaufkanäle dieses Dralleinsatzes,
Fig. 6 die Einzelheit A aus Fig. 5 in vergrößerter Darstellung.
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Nach Fig. 1 und 2 bezeichnet 10 das Gehäuse einer Hohlkegeldüse
■it tangentialee Zulauf 11. Im Gehäuse 10 ist ein ringförmiger
Dralleinsatz 12 angeordnet, der in Draufsicht auch aus Fig. 3 ersichtlich ist· Der Dralleinsatz 12 ist in eine entsprechende Vertiefung 13 eingesetzt und wird durch ein Düsenmundstück 14, das
den mit 15 bezifferten Düsenaustritt enthält, i« Gehäuse 10 gehalten. Das Gehäuse 10 veist zu diesen Zweck eine Gewindebohrung
auf, in die das Mundstück 14 mittels eines entsprechenden Außengewindes eingeschraubt ist. Das Einschrauben kann mittels abgeflachter Seitenflächen 17 des Mundstückes 14 und eines Schraubenschlüssels erfolgen.
Vie aus Fig. 1 ersichtlich, weist das Mundstück 14 an einer dem
Dralleinsatz zugewandten und an diesem anliegenden Stirnfläche l8 eine ira Querschnitt konische Dichtkante 19 auf, die beim Einschrauben des Mundstücks 14 in einen Absatz 20 des Düsengehäuses 10 eindringt und damit den Innenraum des Düsengehäuses 10 dichtend abschließt.
Vie weiterhin aus Fig. 1 erkennbar ist, weist der Düsenaustritt 15
im Querschnitt eine vollständig abgerundete Form, d.h. ohne zylin-,,
drisches Zwischenstück, auf, die erst im äußersten Austrittssbereich
in eine konische Form übergeht. Veiterhin zeigt Fig. 1, daß der Düsenaustritt 15i 21 von einer ringförmigen Eindrehung 22 umgeben ist,
die unter Bildung einer Abrißkante 23 am Düsenaustritt eine abgerundete Form aufweist, wodurch ein reibungsarmer Zufluß von Außenluft
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zu dem Hohlkegeleprühstrahl gewährleistet ist. Die ringförmige
Eindrehung kann auch so ausgeführt sein, daß sie - ,wie in Fig. 1 mit gestrichelten Linien 22a angedeutet - den Düsenaustritt 15, 21
hinterschneidet.
Die im-Vorstehenden beschriebene Düse kann mittels eines Anschlußin
Stutzens 24 entweder in Querrichtung oder/Längsrichtung tfn ein Leitungsrohr angeschlossen werden. Zur Befestigung in Querrichtung des
Rohres dienen Nocken 25 am Anschlußstutzen 24, an der eine geeignete Spannvorrichtung angreifen kann. Zum Anschluß an ein Rohr in Längsrichtung weist der Anschlußstutzen 24 ein Innengewinde 26 auf.
Die zu versprühende Flüssigkeit gelangt aus dem Leitungsrohr durch
eine Bohrung 27 in tangentialer Richtung (vgl. Fig. 2) in einen mit
28 bezeichneten ringförmigen Innenraum des Düsengehäuses 10. Vie
insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, weist der Dralleinsatz 12 drei nutenförraige Einfräsungen*29 auf, die parallele Seitenwände 30, 31
haben und etwa tangential in den mit 32 bezeichneten Innenraum des
ringförmigen Dralleinsatzes 12 einmünden. Aus der Schnittdarstellung des Dralleinsatzes 12 in Fig. 1 geht hervor, daß die nutenförmigen
Einfr'äsungen 29« welche die Zulaufkanäle vom Ringraum 28 des Düsengehäuses zum Innenraum 32 des Dralleinsatzes 12 bildent einen geneigten Nutgrund 33 aufweisen. Die zu versprühende Flüssigkeit wird also
beim Durchtritt durch die Zulaufkanäle 29 infolge des sich nach innen zu verringernden Querschittes derselben beschleunigt. Hierdurch werden Druckverluste und Kavitationsschäden vermieden. Dieser Effekt
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wird durch eine konische Ausstülpung 34 des Düsengehäuses 10 unterstützt,
die in den Innenraum 32 des Dralleinsatzes 12 hineinragt. Den unteren Abschluß sowohl des ringförmigen Gehäuseraumes 28
wie auch der Zulaufkanäle 29 im Dralleinsatz 12 bildet die bereits
erwähnte innere Stirnfläche 18 des Mundstückes l4, das damit gleichzeitig den Dralleinsatz 12 im Düsengehäuse 10 fixiert. Die im Innenraum
32 des Dralleinsatzes 12 in Drehung befindliche Flüssigkeit gelangt schließlich durch den abgerundeten Düsenaustritt 15 als
Hohlkegelstrahl ins Freie.
In Fig. 4 und 5 ist nun eine andere Ausführungsform eines Dralleinsatzes
für das Düsengehäuse 10 gezeigt. Der Dralleinsatz nach Fig. und 5 ist ebenfalls ringförmig ausgebildet und mit 12 a bezeichnet.
Er unterscheidet sich von dem Dralleinsatz 12 nach Fig. 1 bis 3 lediglich durch die Gestaltung der Zulaufkanäle, von denen in Fig. 4
einer dargestellt und mit 29 a bezeichnet ist. Zweckmäßig weist auch
der Dralleinsatz 12a mehrere, z. B. drei, Zulaufkanäle 29a auf; der Einfachheit halber ist jedoch in Fig. 4 nur ein Zulaufkanal 29a gezeigt.
Der Zulaufkanal 29a nach Fig. 4 weist - ähnlich wie bei dem Dralleinsatz 12 nach Fig. 1 bis 3 - einen geneigten Nutgrund 33a auf,
so daß sich auch hier eine Querschnittsverringerung des'Zulaufkanals
29 a und damit eine entsprechende Beschleunigung der von außen nach
innen einströmenden Flüssigkeit ergibt. Abweichend von der Ausführungsform der Zulaufkanäle 29 nach Fig. 1 bis 3 ist jedoch der Zulaufkanal
29a so gestaltet, daß seine beiden Seitenwände 30a und 31a einen im Sinne der Innenbohrung des Dralleinsatzes 12 a gekrümraten
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Verlauf aufweisen. Hierdurch wird eine noch verlustärmere Zuführung
der Flüssigkeit von dem Ringkanal 28 des Düsengehäuses (Fig. 1) durch die Zulaufkanäle 29a in den Innenraum 32 a des
Dralleinsatzes 12a ermöglicht.
Die Herstellung derartiger gekrümmter Zulaufkanäle 29a ist ebenfalls
in Fig. 4 bis 6 veranschaulicht. Die Einfräsung der Zulaufkanäle 29a erfolgt mittels eines Topffräsers 35i dessen Mittelachse
36 gegenüber der Mittelachse 37 des Dralleinsatzes 12a um
einen Winkel OC geneigt ist (Fig. 5). Außerdem sind die Achsen 36,
von Topffräser 35 und Dralleinsatz 12a so gegeneinander versetzt,
daß sich in der einen Ebene (Fig. 5) ein Abstand dl und in der anderen
Ebene (Fig. 4) ein Abstand d2 ergibt. Um dem Zulaufkanal 29a am Außenumfang des Dralleinsatzes 12a einen Rechteckquerschnitt zu
geben, weist der Topffräser 35 - wie aus Fig. 6 zu ersehen - abgeschrägte Zähne 38 auf.
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Claims (1)
- Patentansprüche1·} Hohlkegeldüse zum Zerstäuben von Flüssigkeit, mit eine« einen tangentialen Zulauf aufweisenden Gehäuse und einem im Gehäuse lösbar zu befestigenden, den Düsenaustritt enthaltenden Mundstück, dadurch gekennzeichnet, daß im Düsengehäuse (lO) zwischen Zulauf (27) und Mundstück (l4) in an sich bekannter Weise ein ringförmiger Dralleinsatz (12, 12a) mit einer koaxial zum Düsenaustritt (15) liegenden Durchgangsöffnung (32, 32a) und mehreren quer zur Achse der Durchgangsöffnung gerichteten Zulaufkanälen (29, 29a) angeordnet ist und daß die Zulaufkanäle des Dralleinsatzes einen sich in Strömungsrichtung verringernden Querschnitt aufweisen.2. Hohlkegeldüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zulaufkanäle (29, 29a) des Dralleinsatzes (12, 12a) tangential oder im wesentlichen tangential von außen in die zylindrische Durchtrittsöffnung (32, 32a) einmündend ausgebildet sind.3· Hohlkegeldüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zulaufkanäle (29, 29a) des Dralleinsatzes (l2, 12a) nutenförmige Einfräsungen mit gegen das Mundstück (l4) gerichteten Öffnungen sind, so daß die innere Stirn-709812/0227ORIGINAL INSPECTEDfläche (l8) des Mundstücks eine axiale Begrenzungsfläche der Ualaufkanäle bildet·4. Hohlkegeldüse nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die nutenförmigen Zulaufkanäle (29) jeweils geradlinig-parallele Seitenflächen (30, 31) und einen gegenüber den Stirnflächen des Dralleinsatzes (32) geneigten Nutgrund (33) aufweisen (Fig. I-3).5· Hohlkegeldüse nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet , daß die nutenförmigen Zulaufkanäle(29a) gekrümmt-parallele Seitenflächen (30a, 31a) mit im gleichen Sinne gerichteter Krümmung wie die Krümmung der zentralen Durchtrittsöffnung (32a) aufweisen und daß der Nutgrund (33a) der Zulaufkanäle jeweils gegenüber den Stirnflächen des Dralleinsatzes (l2a) geneigt ausgebildet ist. (Fig. 4 und 5)6. Hohlkegeldüse nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen Seitenflächen (3Oa, 31a) der nutenförmigen Zulaufkanäle (29a) kreisförmig gekrümmt sind, wobei der Krümmungsradius größer ist als der Radius der zentralen Durchtrittsöffnung (32a) des Dralleinsatzes (l2a).7. Hohlkegeldüse nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der7098.12/0227Dralleinsatz (12, 12a) in einer entsprechenden Vertiefung (13) des Düsengehäuses (1O) einrastet und der sich im Querschnitt in Strömungsrichtung verringernde Zulauf (27) des Düsengehauses sich an einen sich zwischen Dralleineatz und innerer Dusengehäusevand erstreckenden Ringkanal (28) anschließt.8· Hohlkegeldüse nach Anspruch 7 t dadurch gekennzeichnet, daß die Axialabaessung des Ringkanals (28) etwa der anfänglichen Nuttiefe der nutenförmigen Zulaufkanäle (29t 29a) des Dralleinsatzes (12, 12 a) und der Querschnitt des Ringkanals (28) etwa der Summe der anfänglichen Querschnitte aller Zulaufkanäle (29« 29a) des Dralleinsatzes entspricht.9» Hohlkegeldüse nach einem oder Mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Dralleinsatz (12, 12a) in Strömungsrichtung nachgeordnete Mundstück (l4) einen innen und außen abgerundeten Düsenaustritt (15) ohne zylindrischen Mittelabschnitt aufweist.10. Hohlkegeldüse nach Anspruch 9t dadurch gekennzeichnet , daß der abgerundete Düsenaustritt (15) an seiner Innen-und Außenseite denselben Radius aufweist. ■- 16 -709812/022711. Hohlkegeldüse nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Radien des abgerundeten Düsenaustritts (15) etwa in der Mitte desselben tangential, d.h. ohne Kantenbildung, ineinander übergehen»12. Hohlkegeldüse nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Radius des abgerundeten Dusenanstritts tangential in eine an sich bekannte konische Abschrägung (21) übergeht.13· Hohlkegeldüse nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, mit einem den Düsenaustritt unmittelbar umgebenden ringförmigen Einstich, dadurch gekennzeichnet,' daß der ringförmige Einstich (22, 22a) unter Bildung einer Abrißkante (23) am Düsenaustritt (15) einen abgerundeten Querschnitt aufweist.14. Hohlkegeldüse nach Anspruch I3, dadurch gekennzeichnet , daß der ringförmige Einstich (22) im Querschnitt etwa halbkreisförmig ausgebildet ist.15. Hohlkegeldüse nach Anspruch 13« dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenaustritt (15) durch den ringförmigen im Querschnitt abgerundeten Einstich (22a) hinterschnitten ist.- 17 -709812/0227l6. Hohlkegeldüse nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dralleinsatz (12, 12a) durch das an ihm axial anliegende Mundstück (l4) im Düsengehäuse (lO) fixiert ist.17· Hohlkegeldüse nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (l4) mit seiner inneren Stirnfläche (l8) gleichzeitig den unteren Abschluß des Ringkanals (28) im Düsengehäuse (10) bildet.18. Hohlkegeldüse nach Anspruch l6 oder 17, dadurch gekennzeichnet , daß das Mundstück (l4) in eine zum Ringkanal (28) konzentrische, diesen im Durchmesser übertreffende und gegenüber demselben stufenförmig abgesetzte Gewindebohrung (l6) im Düsengehäuse (lO) dichtend eingeschraubt ist.19· Hohlkegeldüse nach Anspruch l8, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (l4) auf seiner die Anlagefläche für den Dralleinsatz (12, 12a) bildenden inneren** Stirnfläche (l8) eine im Querschnitt konische Dichtkante (19) aufweist, die .einen größeren Durchmesser als der konzentrisch dazu liegende Ringkanal (28) aufweist und die mit einem stufenförmigen Absatz (20) des Düsengehäuses (lO) dichtend im Eingriff steht.709812/0227 . '20. Hohlkegeldüse nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzei'chnet, daß das Düsengehäuse (lO) innen eine an sich bekannte konische Ausstülpung (3^) aufweist, die koaxial zu der Durchtrittsöffnung (32, 32a) im Dralleinsatz (12, 12a) und zum Dusenaustritt (15) angeordnet ist.21. Hohlkegeldüse nach Anspruch 20, dadurch gekenn zeichnet , daß die Ausstülpung (3^) einen Konuswinkel von etwa 120° aufweist«709812/0227
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