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DE2542100A1 - Anlage zum automatischen destillieren von loesungsmittel o.dgl. in verbindung mit einer vorrichtung zum reinigen von textilien mit loesungsmittel - Google Patents

Anlage zum automatischen destillieren von loesungsmittel o.dgl. in verbindung mit einer vorrichtung zum reinigen von textilien mit loesungsmittel

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Publication number
DE2542100A1
DE2542100A1 DE19752542100 DE2542100A DE2542100A1 DE 2542100 A1 DE2542100 A1 DE 2542100A1 DE 19752542100 DE19752542100 DE 19752542100 DE 2542100 A DE2542100 A DE 2542100A DE 2542100 A1 DE2542100 A1 DE 2542100A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
still
solvent
timer
pump
stills
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752542100
Other languages
English (en)
Inventor
Harold Robb Wilcox
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Riggs and Lombard Inc
Original Assignee
Riggs and Lombard Inc
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Filing date
Publication date
Priority to US452216A priority Critical patent/US3915808A/en
Application filed by Riggs and Lombard Inc filed Critical Riggs and Lombard Inc
Priority to DE19752542100 priority patent/DE2542100A1/de
Priority to FR7532806A priority patent/FR2329786A1/fr
Priority claimed from CH1386175A external-priority patent/CH603203A5/fr
Priority claimed from FR7532806A external-priority patent/FR2329786A1/fr
Publication of DE2542100A1 publication Critical patent/DE2542100A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B9/00Solvent-treatment of textile materials
    • D06B9/06Solvent-treatment of textile materials with recovery of the solvent
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/42Regulation; Control
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P70/00Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
    • Y02P70/50Manufacturing or production processes characterised by the final manufactured product
    • Y02P70/62Manufacturing or production processes characterised by the final manufactured product related technologies for production or treatment of textile or flexible materials or products thereof, including footwear

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Anlage zum automatischen Destillieren von
  • Lösungsmittel oder dgl. in Verbindung mit einer Vorrichtung zum Reinigen von Textilien mit Lösungsmittel.
  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Destillieranlagen,und sie ist insbesondere auf eine automatische Destillieranlage gerichtet, die mit einer Vorrichtung arbeitsmäßig verbunden ist, welche für Reinigung von Textilmaterialien mit Lösungsmittel verwendet wird.
  • Bei der Herstellung verschiedener Arten von Textilmaterialien ist es übliche Praxis, das Material während der Herstellung wenigstens einmal zu reinigen, um verschiedene Verunreinigungen zu beseitigen. Eine besondere Verunreinigung ist Ö1, welches oftmals den Fasern absichtlich zugegeben wird, um Reibung zu verringern. Das Ö1 muß selbstverständlich nach Bildung der Textilbahn, beispielsweise durch Weben, Wirken oder Stricken, entfernt werden, damit andere Behandlungen an der Textilbahn ausgeführt werden können, beispielsweise Färben, Bedrucken oder dergl. Ein übliches Verfahren zum Entfernen von U1 und anderen Verunreinigungen besteht darin, die Textilbahn einem Reinigungsverfahren zu unterwerfen, in welchem ein Trockenreinigungslösungsmittel verwendet wird, wobei das Lösungsmittel gegen die Textilbahn gesprüht oder gespritzt wird, oder die Textilbahn in einem das Lösungsmittel enthaltenden Behälter "gebadet" wird. Unabhängig von der Art und Weise, in welcher das Lösungsmittel mit der Textilbahn in Berührung gebracht wird, wird das verschmutzte Lösungsmittel gewöhnlich wiedergewonnen und für Wiederverwendung destilliert. Destillieranlagen dieser Art weisen bisher einzelne Behälter bzw. Destillierbehälter und Kondensatoren auf, und diese Anlagen werden allgemein von Hand betätigt.
  • Ein Zweck der Erfindung ist es, eine Destillieranlage zur Verwendung mit Lösungsmittelreinigungsmaschinen zu schaffen. Ein anderer Zweck der Erfindung besteht darin, eine automatische Destillieranlage für Lösungsmittelreinigungsmaschinen zu schaffen, wobei die Anlage eine große Arbeitskapazität hat,und verschmutztes Lösungsmittel mit hohem Wirkungsgrad in sauberes Lösungsmittel umwandeln kann.
  • Gegenstand der Erfindung ist demgemäß eine automatische Destillieranlage zur Verwendung mit einer Vorrichtung, die zum Reinigen von Textilmaterialien mit Lösungsmittel verwendet wird. Die Anlage umfaßt eine Mehrzahl von Destillierbehältern, einen Kondensator für jeden Destillierbehälter, einen Wasserseparator für jeden Kondensator, getrennte Behälter zum zeitweiligen Lagern verschmutzten Lösungsmittels und sauberen Lösungsmittels, automatisch und fernbetätigte Pumpen und Ventile, die in Leitungen vorgesehen sind, welche die Destillierbehälter, die Kondensatoren, die Separatoren und die Lösungsmittelbehälter miteinander verbinden, sowie eine Zeitgebersteuereinrichtung, die mit den Pumpen und Ventilen arbeitsmäßig verbunden ist, um die Destillierbehälter, die Ventile und die Pumpen in einer vorbestimmten Folge in Übereinstimmung mit vorbestimmten Bedingungen zu betätigen.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert: Fig. 1 ist ein schematisches Diagramm einer Destillieranlage gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 ist ein schematisches Stromkreisdiagramm einer Steuerung für die Anlage gemäß Fig. 1 zur Betätigung der verschiedenen Teile.
  • In Fig. 1 ist eine Lösungsmittelreinigungsvorrichtung 1o derjenigen Art angedeutet, wie sie in den US-PS 3 7o1 269, 3 643 475 oder 3 64o o90 beschrieben ist und in der eine laufende Bahn 12 gereinigt wird, beispielsweise dadurch, daß Lösungsmittelstrahlen 14 über die Fläche der Bahn 12 gesprüht oder gespritzt werden. Zusätzlich zu den Lösungsmittelstrahlen 14 kann ein Behälter mit Lösungsmittel verwendet werden, in den und aus dem die Bahn 12 geführt werden kann, um die Reinigungswirkung zu unterstützen bzw.
  • zu verstärken. Es können verschiedene Arten von handelsüblichen Lösungsmitteln verwendet werden. Die Bahn 12 kann typisch 5 % ö1 enthalten und mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 m/min vorbewegt werden, wobei dann etwa 4o Liter tlo Ballonen) bl je Stunde entfernt werden können. Das von der Bahn 12 durch die Reinigungswirkung entfernte b1 wird in das Lösungsmittel eingemischt ,und das verschmutzte Lösungsmittel wird aus der Reinigungsmaschine 1o durch eine Leitung 16 hindurch entfernt und an einen das verschmutzte Lösungsmittel aufnehmenden Behälter 18 abgegeben. Dieser Aufnahmebehälter 18 ist mit einem Druckschalter 20 und mit einer Leitung 22 versehen, die mit einer Oberführungspumpe 24 verbunden ist, die ihrerseits über eine Leitung 26 mit einem Behälter 28 für verschmutztes Lösungsmittel verbunden ist, der typisch eine Kapazität von etwa 4.ooo Liter (1.ovo Gallonen) hat. Die Oberfiihrungspumpe 24 ist mit dem Druckschalter 20 arbeitsmäßig verbunden, der die Oberfthrungspumpe 24 anschaltet, wenn das verschmutzte Lösungsmittel in dem Behälter 18 eine vorbestimmte maximale Füllhöhe erreicht, und er schaltet die Pumpe 24 ab, wenn die Flüssigkeitshöhe in dem Behälter 18 auf einen vorbestimmten minimalen Wert fällt. Der Behälter 28 für verschmutztes Lösungsmittel ist über Leitungen 30 und 32 mit einem Destillierbehälter Nr. 1 und einem Destillierbehälter Nr. 2 verbunden, und diese beiden Destillierbehälter haben typisch eine Kapazität von etwa 3.200 Liter/Stunde (800 C-allonen/Stunde). Die Destillierbehälter Nr. 1 und 2 werden für regelmäßiges Destillieren verwendet, und beide Behälter sind über eine Leitung 34 mit einem verhältnismäßig kleinen Behälter 36 zur Aufnahme sauberen Lösungsmittels verbunden, wobei dieser Behälter 36 typisch eine Kapazität von etwa 600 Litern (1So Ballonen) hat. Der Behälter 36 kann sauberes Lösungsmittel an den Destillierbehalter Nr. 1 und/oder den Destillierbehälter Nr. 2 im Falle einer Verschmutzung abgeben.
  • Ein Destillierbehälter Nr. 3 ist mit der Abzugsleitung 38 des Destillierbehälters 1 und mit der Abzugsleitung 4o des Destillierbehälters 2 verbunden, und die Abzugsleitungen 38, 40 führen zu einer gemeinsamen Oberführungspumpe 42, welche über eine Leitung 44 an den Destillierbehälter Nr. 3 liefert. Der Destillierbehälter Nr. 3 wird hauptsächlich zum Auskochen verwendet, wodurch angesammelte Öle periodisch abgezogen werden. Der Destillierbehälter Nr. 3 wird vom Destillierbehälter Nr. 1 oder vom Destillierbehälter Nr. 2 mittels der Oberführungspumpe 42 gespeist, die typisch eine Kapazität von etwa 200 Liter/Minute (50 Gallonen/Minute) hat. Der Destillierbehälter Nr. 3 ist über eine Leitung 46 mit einer Schlammpumpe 48 verbunden, die typisch eine Zahnradpumpe ist mit einer Kapazität von etwa 112 Liter/Minute (28 Gallonen/Minute), um Schlamm und bl zu einem Abfallbehälter abzugeben.
  • Die Destillierbehälter Nr. 1 und 2 sind mit drei Druckschaltern 50, 52 und 54 versehen, die jeweils als Hochdruckschalter, Niederdrucks chalter und Mitteldruckschalter dienen. Der Destillierbehälter Nr. 3 ist lediglich mit einem Hochdruckschalter 51 und einem Niederdruckschalter 53 ausgerüstet. Die genannten Druckschalter 50 bis 54 haltendie Flüssigkeitshöhe in jedem Destillierbehälter aufrecht. Die Funktion der Schalter 50 bis 54 wird bei der Beschreibung der Arbeitsweise der Anlage vollständiger beschrieben. Jeder Destillierbehälter ist weiterhin zum Erhitzen des Lösungsmittels auf Destilliertemperaturen mit Dampfheizschlangen versehen, die in geeigneter Weise ventilgesteuert sind.
  • Jeder der Destillierbehälter ist über eine Verbindungsleitung 56, 58 bzw. 60 mit einem zugeordneten Kondensator Nr. 1, Nr. 2 bzw. Nr. 3 verbunden, in denen von den Destillierbehältern kommender Lösungsmiteldampf zu flüssiger Form kondensiert wird. Das Kondensat von jedem der Kondensatoren fließt zuerst durch einen Lösungsmittelkühler 62,64 bzw. 66 und dann durch einen Wasserseparator Nr. 1, Nr. 2 bzw. Nr. 3.
  • Die Wasserseparatoren Nr. 1 und 2 erhalten sauberes Lösungsmittel von dem Kühler 62 bzw. 64, und sie geben sauberes Lösungsmittel über eine Leitung 68 bzw. 70 an den Behälter 36 ab. Die Wasserseparatoren Nr. 1 und 2 sind jeweils mit einem Thermostat 72 bzw. 74 versehen, und diese können die Dampfzufuhr zu dem zugeordneten Destillierbehälter abschalten, wenn das Kondensat zu heiß wird. Jeder Thermostat kann auch in einem solchen Fall die Lösungsmittelzufuhr zu dem Destillierbehälter absperren.
  • Der Wasserseparator Nr. 3 erhält Lösungsmittel aus dem Kühler Nr. 3 und gibt dessen kondensiertes Lösungsmittel über eine Leitung 76 an den Behälter 28 für verschmutzes Lösungsmittel ab. Die drei Wasserseparatoren geben abgetrenntes Wasser an eine gemeinsame Abzugsleitung 78 ab. Weiterhin ist in jedem der drei Destillierbehälter ein getrennter ventilgesteuerter Abzug vorhanden, der mit einer gemeinsamen Abzugsleitung in Verbindung steht. Diese Abzugsleitungen von den drei Destillierbehältern werden verwendet, wenn die Heizschlangen in den Destillierbehältern periodisch gereinigt werden, beispielsweise durch Auskochen mit Wasser und Atznatron bzw. Natronlauge.
  • Abzugs verbindungen sind an jedem der drei Kühler und an jedem der drei Wasserseparatoren vorgesehen, und alle liefern über den Destillierbehälter Nr. 3 zur Verwendung, wenn irgendeiner von ihnen verunreinigt sein sollte. In der Praxis sind die die Flüssigkeitshöhe in den Destillierbehältern feststellenden Sensoren so eingestellt, daß sie bei unterschiedlichen Flüssigkeitshöhen arbeiten. Beispielsweise kann der Hochdruckschalter 50 eine Lösungsmittelhöhe zwischen 53,3 bis 61 cm zwischen 21 und 24 Zoll) etwa, der Mitteldruckschalter 54 eine Lösungsmittelhöhe von etwa 40,6 cm (16 Zoll), und der Niederdruckschalter 52 eine Flüssigkeitshöhe von etwa 2,54 cm (1 Zoll) aufrechterhalten bzw. bei einer solchen Flüssigkeitshöhe arbeiten. Diese Flüssigkeitshöhen können selbstverständlich in Obereinstimmung mit besonderen Anlags geändert werden.
  • Das in dem Behälter 36 angesammelte saubere Lösungsmittel fließt als Oberlauf durch eine Leitung 78 zu einem relativ großen Behälter 80 für sauberes Lösungsmittel, der typisch eine Kapazität von etwa 4.ooo Liter (looo Gallonen) hat. Aus dem Behälter 80 wird sauberes Lösungsmittel zur Reinigungsmaschine 1o zurückgeführt mittels einer Pumpe 82, die an eine Leitung 84 abgibt, und zwar durch ein Meßgerät 86 hindurch, welches typisch auf etwa loo Liter/Minute (25 C-allonen/Minute) eingestellt ist.
  • Das Lösungsmittel wird dann an Sprüh- oder Spritzrohre 88 und 89 abgegeben, von denen es in Strahlen 14 auf die Bahn 12 abgegeben wird.
  • Die Anlage wird gesteuert durch wahlweise Betätigung der verschiedenen Pumpen und mittels solenoidgesteuerter Ventile, die mit S1 bis S8 bezeichnet sind, und deren Funktion nachstehend bei der Beschreibung der Arbeitsweise der Anlage beschrieben wird.
  • Die Betätigung der Pumpen und Ventile steht unter der Steuerung einer Zeitgebereinrichtung 92, die mit drei Zeitgebern, nämlich den Zeitgebern Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3 versehen ist, welche den Destillierbehälter Nr. 1, Nr. 2 bzw. Nr. 3 betätigen. Die Einrichtung 92 ist weiterhin mit Anzeige lampen und mit Schaltern versehen, wie es nachstehend bei der Beschreibung der Arbeitsweise der Anlage beschrieben wird.
  • Beim Arbeiten einer Anlage, bei der Kapazitäten vorhanden sind, wie sie in Verbindung mit dem beschriebenen Beispiel angegeben sind, wird es bevorzugt, daß die Lösungsmittelmenge in der Anlage zu irgendeinem Zeitpunkt unter etwa 4.ooo Liter (1.ovo Ballonen) gehalten wird. Offensichtlich kann diese Menge geändert werden in Abhängigkeit von der Größe der besonderen Anlage. Bei der dargestellten Anlage wird jedoch die Destillation nicht in Abhängigkeit von der Zufuhr sauberen Lösungsmittels gesteuert. Wenn beispielsweise die Zufuhr sauberen Lösungsmittels kleiner ist als die Geschwindigkeit der Destillation, würde der Behälter 80 für sauberes Lösungsmittel, der eine Kapazität von etwa 4.ooo Liter hat, sichlinsichtlich seiner Füllung allmählich seiner Kapazität annähern, während der Behälter 28 für verschmutzes Lösungsmittel leer werden würde Bei der dargestellten Anlage werden drei 2o-Stunden-Zeitgeber Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3 verwendet, und zwar je ein Zeitgeber für jeden Destillierbehälter. Beim anfänglichen Anlaufen der Anlage wird der Zeitgeber Nr. 2 verzögert, bis -der Zeitgeber Nr. 1 die Hälfte seines Kreislaufs der Betätigung des Destillierbehälters Nr. 1 durchlaufen hat. Danach ist der Destillierbehälter Nr. 2 immer mit Bezug auf den Destillierbehälter 1 halb außer Phase, wenn nicht die Destillationszeit geändert wird.
  • Beispielsweise ist zu berücksichtigen, daß beim Einstellen der Zeitperiode für die Destillation bei einer typischen Ausführung für eine Stoffbahn, die 5 % O1 enthält entsprechend etwa 336 Gramm (12 Unzen) je Meter, und die mit 32 m/min läuft, etwa 40 Liter (10 Ballonen) Ö1 je Stunde sich in den Destillierbehältern Nr. 1 und Nr. 2 ansammeln. Demgemäß würde hier eine 18-Stunden-Destillationszeit mit einer Ruhe- oder Verweilzeit von einer Stunde ausgewählt. Dies bedeutet, daß weder der Destillierbehälter Nr. 1 und Nr. 2 alle 18 Stunden Maschinenlaufzeit sich in den Destillierbehälter 3 entleert.
  • Bei der Beschreibung der Arbeitsweise der Anlage wird nur der Destillierbehälter Nr. 1 beschrieben, da der Destillierbehälter Nr. 2 gleiche Kreisläufe ausführt mit der Ausnahme, daß er sich mit Bezug auf den Destillierbehälter 1 zeitlich halb außer Phase befindet. Die Zeitgeber Nr. 1 und Nr. 2 arbeiten nur dann, wenn die Pumpe 82 für sauberes Lösungsmittel arbeitet, weil dies die einzige Zeit ist, während wischer sich bl ansammelt.
  • Ausgeführt wird dies üblicherweise über offene Kontakte für einen Starter für die Pumpe zum Zuführen sauberen Lösungsmittels. Wenn der Destillierkreislauf beginnt, wird ein Relais R1 (Fig. 2) erregt und Lösungsmittel fließt entweder durch Schwerkraft, wie dargestellt, oder mittels einer Pumpe aus dem Behälter 28 für verschmutztes Lösungsmittel zu dem Destillierbehälter Nr. 1, wobei ein Ventil S2 offen ist. Wenn die Flüssigkeitshöhe im Destillierbehälter Nr. 1 steigt, erweicht sie allmählich bei einer typischen Ausführungsform eine Höhe von etwa 40,6 cm (16 Zoll), und bei dieser Höhe werden die Heizschlangen in dem Destillierbehälter gerade bedeckt. Unter diesen Bedingungen schließt der Mitteldruckschalter 54, so daß ein Relais R4 erregt wird, welches seinerseits ein Dampfventil S3 öffnet. Lösungsmittel fließt weiterhin in den Destillierbehälter Nr. 1, bis es eine Höhe von etwa 61 cm (24 Zoll) erwscht, wodurch auf den Hochdruckschalter 50 eingewirkt wird, der seinerseits ein Schließen des Zuführventils S2 hervorruft. Das Ventil S2 fährt fort, sich während der Dauer der Destillationsperiode bei Absinken der Flüssigkeitshöhe auf 41 cm zu öffnen und bei Steigender Flüssigkeitshöhe auf 61 cm zu schließen.
  • Zu dem genannten Zeitpunkt wird ein Relais R1 erregt, wodurch das Relais für das Ventil S2 entregt wird, so daß dieses geschlossen wird und der Fluß von Lösungsmittel zu dem Destillierbehälter Nr. 1 abgesperrt wird.
  • Ein Relais R6 wird dann erregt, um den Stromkreis an der Überführungspumpe 42 zu schließen. Jedoch kann die Oberfthrungspumpe 42 nicht erregt werden, da die Kontakte für das Relais R4 noch offen sind. In der gleichen Weise bleibt das Abzugsventil S1 geschlossen, da die Kontakte seines Relais noch offen sind, so daß Lösungsmittel weiterhin destilliert wird, obwohl die Lösungsmittelzufuhr abgesperrt ist. Die Destillation setzt sich fort, bis in dem Destillierbehälter Nr. 1 eine Flüssigkeitshöhe von etwa 41 cm erreicht ist. Zu diesem Zeitpunkt wird das Relais R4 entregt, wodurch die Kontakte geschlossen werden, die das Abzugsventil S1 öffnen und die Oberführungspumpe 42 in Betrieb setzen. Die Flüssigkeit vom Destillierbehälter Nr. 1 wird dann über die Leitung 44 zu dem Destillierbehälter Nr. 3 überführt. Der gestl\iterieheg Nr. 1 sinkt, bis ein Öffnen des Niederdruckschalters 52 hervorgerufen wird, wodurch ein Relais R8 entregt wird.
  • Hierdurch wird die Oberführungspumpe 42 angehalten,und das Abzugsventil S1 wird geschlossen. Die Anlage verbleibt in diesem Zustand, bis die Verweil- oder Ruhezeit am Zeitgeber Nr. 1 abgelaufen ist. Der Zeitgeber Nr. 1 schaltet dann auf die Destillationsperiode und wiederholt das Verfahren.
  • Nunmehr wird Bezug genommen auf den Destilkerbehälter Nr. 3, der das Auskochen vornimmt. Wenn Flüssigkeit aus dem Destillierbehälter Nr. 1 (oder Nr. 2) zu dem Destillierbehälter Nr. 3 überführt wird, beginnt der Flüssigkeitsspiegel in diesem Behälter Nr. 3 zu steigen. In dem Destillierbehälter Nr. 3 schließt sich zuerst der Niederdruckschalter 53, wodurch ein Relais Rlo erregt wird, um den Zeitgeber Nr. 3 zu starten, der typisch für eine Auskochzeit von zwei Stunden eingestellt ist. Er schließt weiterhin Kontakte des Relais Rlo für das Abzugsventil S8 des Destillierbehälters Nr. 3, jedoch sind die Kontakte des Relais R3 für das Abzugsventil S8 noch offen, und ein Ventil S7 schließt, wodurch Dampf zu den Heizschlangen des Destillierbehälters Nr. 3 geliefert wird.
  • Bei Ablauf der Auskochzeit für den Destillierbehälter Nr. 3 (typisch zwei Stunden) schalten die Kontakte am Zeitgeber Nr. 3 auf eine Ruhezeit von etwa 30 Minuten bis zu einer Stunde. Hierdurch wird das Dampfventil S7 geschlossen, und das Relais R3 wird erregt.
  • Die geschlossenen Kontakte des Relais R3 halten den Motor am Zeitgeber Nr. 3 am Laufen und bewirken, daß das solenoidbetätigte Abzugs ventil S8 des Destillierbehälters Nr. 3 öffnet und daß gleichzeitig die Schlammpumpe 48 zu arbeiten beginnt, welche den Schlamm von dem Destillierbehälter Nr. 3 zu einem Abfallbehälter pumpt. Wenn der Schlamm im Destillierbehälter Nr. 3 eine Höhe von etwa 2,54 cm erreicht, öffnet der Niederdruckschalter 53, wodurch bewirkt wird, daß das Abzugs ventil S8 für den Destillierbehälter Nr. 3 schließt und die Schlammpumpe 48 angehalten wird. Bei Ablauf der Ruhezeit schalten die Kontakte des Zeitgebers Nr. 3 derart, daß das Relais R3 entregt wird und der Motor für den Zeitgeber 3 angehalten wird. Der Destillierbehälter Nr. 3 ist dann für den nächsten Auskochvorgang bereit, wobei er normalerweise für diesen Vorgang Flüssigkeit aus dem Destillierbehälter Nr. 2 erhält.
  • In der Praxis wird im Destillierbehälter Nr. 3 Schlamm während mehrerer Destillationskreisläufe angesammelt, bevor die Schlammpumpe 48 betätigt wird, da die Geschwindigkeit des Ansammelns von Schlamm im Destillierbehälter Nr. 3 verhältnismäßig niedrig ist. Schlamm wird aus dem Destillierbehälter Nr. 3 nur während einer Ruhezeit und nicht während einer Auskochzeit herausgepumpt.
  • Durch die zeitliche Kreislaufsteuerung der Destillierbehälter Nr. 1 und 2 derart, daß die Kreislaufphasen um eine halbe Phase versetzt sind, kann Flüssigkeit aus den beiden Destillierbehältern Nr. 1 und 2 aufeinanderfolgend an den Destillierbehälter Nr. 3 abgegeben werden, ohne dessen Kapazität zu überschreiten.

Claims (8)

  1. Patentansprüche 0 Automatische Anlage zum Wiedergewinnen, Destillieren und zum Rückführen von Lösungsmitteln und dergl.
    zu und von einer Textilreinigungsvorrichtung, gekennzeichnet durch einen Bester (28) zur Aufnahme verschmutzten Lösungsmittels von der Vorrichtung (lo), einen ersten, einen zweiten und einen dritten Destillierbehälter, eine erste Leitungseinrichtung (30, 32), welche den genannten Behälter (28) mit dem ersten und dem zweiten Destillierbehälter verbindet, eine zweite Leitungseinrichtung (38, 40, 44), welche den ersten und den zweiten Destillierbehälter mit dem dritten Destillierbehälter verbindet, Kondensatoren, von denen je einer mit jedem der Destillierbehälter arbeitsmäßig verbunden ist, eine ferngesteuerte Pumpe (42) in der zweiten Leitungseinrichtung (40, 38, 44) zum wahlweisen Überführen von Restflüssigkeit von dem ersten und dem zweiten Destillierbehälter zu dem dritten Destillierbehälter, eine ferngesteuerte Ventileinrichtung, die mit der ersten Leitungseinrichtung (30, 32) und der zweiten Leitungseinrichtung (38, 40, 44) verbunden ist, und durch eine Zeitgebereinrichtung, die mit der Ventileinrichtung und mit der Pumpe arbeitsmäßig verbunden ist, um die Destillierbehälter in vorbestimmter zeitlicher Folge zu betätigen und abwechselnd Restflüssigkeit von dem ersten und dem zweiten Destillierbehälter zu dem dritten Destillierbehälter zu überführen.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitgebereinrichtung für jeden Destillierbehälter einen mit diesem arbeitsmäßig verbundenen Zeitgeber aufweist, jeder der Zeitgeber seinen zugeordneten Destillierbehälter während einer vorbestimmten Zeitperiode betätigen kann, und daß die Betriebszeitperiode des dem ersten Destillierbehälter zugeordneten Zeitgebers sich zu der Betriebsperiode des dem zweiten Destillierbehälter zugeordneten Zeitgebers im wesentlichen außer Phase befindet.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine fernbetätigte Heizeinrichtung, die mit jedem der Destillierbehälter und mit der Zeitgebereinrichtung verbunden ist.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung eine dritte Leitungseinrichtung, die mit einer Dampfquelle verbunden ist, und eine ferngesteuerte Ventileinrichtung aufweist, die mit der dritten Leitungseinrichtung und mit der Zeitgebereinrichtung verbunden ist.
  5. 5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch in jedem der Destillierbehälter angeordnete die Flüssigkeitshöhe abfühlende Einrichtungen (51 bis 54), die mit der PumpePfirichtung und mit der Ventileinrichtung arbeitsmäßig verbunden sind.
  6. 6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Behälter (80) für sauberes Lösungsmittel, der mit den Kondensatoren verbunden ist, um sauberes kondensiertes Lösungsmittel von diesen aufzunehmen, und durch eine zweite Pumpeneinrichtung (82), die mit dem Behälter für sauberes Lösungsmittel und mit der Reinigungsvorrichtung (lo) verbunden ist, um sauberes Lösungsmittel zur Vorrichtung zurückzuführen.
  7. 7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet, durch eine Schlammpumpe (48), die mit dem dritten Destillierbehälter verbunden ist, um Schlamm aus diesem zu entfernen.
  8. 8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch mit jedem der Kondensatoren arbeitsmäßige verbundene Wassertrenneinrichtungen.
DE19752542100 1974-03-18 1975-09-20 Anlage zum automatischen destillieren von loesungsmittel o.dgl. in verbindung mit einer vorrichtung zum reinigen von textilien mit loesungsmittel Withdrawn DE2542100A1 (de)

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