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DE2541100A1 - Verfahren zur zersetzung von polyurethanen - Google Patents

Verfahren zur zersetzung von polyurethanen

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DE2541100A1
DE2541100A1 DE19752541100 DE2541100A DE2541100A1 DE 2541100 A1 DE2541100 A1 DE 2541100A1 DE 19752541100 DE19752541100 DE 19752541100 DE 2541100 A DE2541100 A DE 2541100A DE 2541100 A1 DE2541100 A1 DE 2541100A1
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DE
Germany
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decomposition
decomposition accelerator
alkali metal
alcoholate
amine
Prior art date
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DE19752541100
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English (en)
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DE2541100C3 (de
DE2541100B2 (de
Inventor
Takeshi Fujita
Shigeo Kobayashi
Kazuyoshi Sakai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DKS Co Ltd
Original Assignee
Dai Ichi Kogyo Seiyaku Co Ltd
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Priority claimed from JP11732174A external-priority patent/JPS5144179A/ja
Priority claimed from JP9131575A external-priority patent/JPS5214690A/ja
Priority claimed from JP9826075A external-priority patent/JPS5222095A/ja
Priority claimed from JP9891775A external-priority patent/JPS5222096A/ja
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J11/00Recovery or working-up of waste materials
    • C08J11/04Recovery or working-up of waste materials of polymers
    • C08J11/10Recovery or working-up of waste materials of polymers by chemically breaking down the molecular chains of polymers or breaking of crosslinks, e.g. devulcanisation
    • C08J11/18Recovery or working-up of waste materials of polymers by chemically breaking down the molecular chains of polymers or breaking of crosslinks, e.g. devulcanisation by treatment with organic material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
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    • C08J2375/04Polyurethanes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
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  • Polyurethanes Or Polyureas (AREA)

Description

DAI-ICHI KOGYO SEIYAKU CO., LTD.
Kyoto, Japan
B Verfahren zur Zersetzung von Polyurethanen H
Priorität: 14. September 1974, Japan, Nr. 106 224/74
11. Oktober 1974, Japan, Nr. 117 321/74 25. Juli 1975ι Japan,
12. August 1975» Japan,
13. August 1975, Japan,
Die starke Zunahme der Produktion von Polyurethanen ist Ursache von Problemen, wie der Beseitigung des Abfalls und eine Verknappung der Ausgangsprodukte. Besonders groß ist der Abfall bei der Herstellung von Schaumstoffen, die nicht verkauft werden können. Aufgrund ihrer unzureichenden physikalischen Eigenschaften können diese Schaumstoffabfalle höchstens als Füllstoff verwendet werden. Damit ist die Frage der Abfallbeseitigung dieser Produkte zu einem Problem geworden.
Zur Beseitigung von Schaumstoffabfällen wurde ein Verfahren zu ihrer Zersetzung entwickelt, bei dem Ausgangsprodukte wiedergewonnen werden. Beispielsweise ist in der JA-AS 10 634/1967 ein
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-2- 25411
Verfahren zur Spaltung von Polyurethanschaumstoffen in Polyole und Polyamine beschrieben. Die Isocyanatgruppen des bei der Schaumstoffherstellung eingesetzten Polyisocyanats werden dabei in Aminogruppen umgewandelt. Die Umsetzung erfolgt durch Erhitzen des Schaumstoffes mit einem oder mehreren Aminen, Trennung der zwei Phasen und anschließende Destillation der Reaktionsprodukte .
Gemäß den JA-ASen 21 079/1968 und 5280/1973 wird der Schaumstoff in einer Lösung zersetzt, die ein Amin und beispielsweise ein Alkalimetallhydroxid enthält. Nach dem Abtrennen, beispielsweise Destillieren, werden Polyäther erhalten.
In der JA-AS 20 069/1971 wird ein Zersetzungsverfahren mit Hilfe eines Glykole mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen beschrieben. Dieses Verfahren erfordert Temperaturen von etwa 2000C. Die erhaltene Lösung wird dem Trenn- und Destillationsverfahren unterworfen, wobei Polyole erhalten werden.
In der JA-OS 28 407/1973 ist ein Verfahren zur Zersetzung von Hartschaumstoffen durch Erhitzen auf Temperaturen auf etwa 175 bis 25O0C in Gegenwart eines Glykols mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und 0 bis 10 Gewichtsprozent eines Dialkanolamins beschrieben. Nach der Zersetzung wird die Lösung als solche als wiedergewonnenes Polyol wieder verwendet.
In der US-PS 3 117 940 ist ein Verfahren zur Wiedergewinnung der Ausgangsprodukte zur Herstellung von Polyurethan aus PoIy-
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urethanabfällen und primären Aminen beschrieben. Die erhaltenen Produkte weisen jedoch eine große Anzahl Aminogruppen auf, die zur Schaumstoffherstellung ungeeignet sind.
Gemäß der US-PS 3 404 103 wird als Zersetzungsmittel
ein Amin verwendet und ein Gemisch von Polyol und einem PoIyamin, das sich von dem Polyisocyanat ableitet, erhalten.
Diese vorgenannten Verfahren erfordern alle hohe Temperaturen oder spezielle Vorrichtungen zur destillativen Aufarbeitung. Darüber hinaus nimmt der Gehalt an Peroxiden im erhaltenen Polyol zu, was bei ihrer Wiederverwendung zur Verfärbung der Polyurethane' und Verschlechterung ihrer physikalischen Eigenschaften führt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zur Zersetzung von Polyurethanen zur Verfügung zu stellen, bei dem die vorgenannten Nachteile vermieden werden.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Die Erfindung betrifft den in den Ansprüchen gekennzeichneten Gegenstand.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird im allgemeinen bei Atmosphärendruck durchgeführt. Bei Verwendung von Aminen mit niedrigem Siedepunkt läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren jedoch auch bei erhöhtem Druck durchführen, beispielsweise bei Drücken von
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2 bis 3 at, und niedrigeren Temperaturen als bei den herkömmlichen Verfahren.
Der im erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung des Alkoholate eingesetzte Alkohol hat ein OH-Äquiyalent von etwa 30 bis 1000, vorzugsweise von etwa 35 bis 500, insbesondere von etwa 60 bis 300. Die Menge des zur Herstellung des Alkoholate eingesetzten Alkalimetalls oder Alkalimetallhydroxids beträgt 0,0001 bis 0,5 Mol, vorzugsweise 0,001 bis 0,25 Mol, insbesondere 0,01 bis 0,15 Mol pro Mol Hydroxylgruppe.
Beispiele für zur Herstellung der Alkoholate geeignete Alkohole sind einwertige Alkohole, wie Methanol, Äthanol und Propanol, zweiwertige Alkohole, wie Äthylenglykol und Propylenglykol, dreiwertige Alkohole, wie Glycerin und Trimethylolpropan, und mehrwertige Alkohole, wie Pentaerythrit, Diglycerin, Sorbit, oc-Methylglykosid und Rohrzucker. Bevorzugt sind zwei-, drei- und vierwertige Alkohole mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen pro Hydroxylgruppe. Diese Werte gelten auch für die Addukte von Alkylenoxiden an Alkohole oder Amine.
Die Alkylenoxidaddukte leiten sich vorzugsweise von Alkylenoxiden mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie Äthylenoxid, Propylenoxid oder Butylenoxid, ab. Die Addukte sind Random-Copolymerisate oder Blockcopolymerisate oder Polyaddukte, beispielsweise Äthylenoxid-Propylenoxid-Copolymerisate mit einem Monomerengewichtsverhältnis von 20 bis 80 zu 80 bis 20. Die Polymerisation erfolgt beispielsweise in einem geschlossenen Gefäß bei etwa
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110 bis 1300C ohne Zusatz eines Katalysators. Die Ausgangsprodukte Äthylenoxid und Propylenoxid können entweder zu Beginn der Polymerisation zugesetzt werden oder getrennt im Laufe der Polymerisation.
Beispiele für aliphatische Amine sind Methylamin, Äthylamin, Äthylendiamin, Diäthylentriamin und Triäthylentetraamin. Beispiele für aromatische Amine sind Anilin und Toluoldiamin. Besonders bevorzugt sind Äthylendiamin, Diäthylentriamin, Metaxylendiamin und Metaphenylendiamin.
Bevorzugt sind Copolymere mit einem Molekulargewicht von 50 bis 5000, insbesondere von 100 bis 3000. Besonders bevorzugt sind Alkylenoxid-Alkohol-Addukte mit einem Molverhältnis von-1 : 1 bis 1 : 50, insbesondere von 1:1 bis 1 : 10 und Alkyl enoxid-Amin-Addukte mit einem Molverhältnis von 1 j 1 bis 1 : 50, insbesondere von 1 : 1 bis 1:10 und mit einem Molekulargewicht von 100 bis 400.
Die im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Alkoholate werden durch Umsetzung von Kalium oder Natrium mit den vorstehend genannten Alkoholen oder Alkylenoxid-Addukten oder durch Umsetzen von Kalium- oder Natriumhydroxid mit den Hydroxylgruppen des Alkohols oder Alkylenoxid-Addukts und Entwässern des Reaktionsgemisches unter vermindertem Druck, beispielsweise durch einstündiges Erhitzen auf 130°C/3 Torr, hergestellt. Der Endpunkt der vollständigen Alkoholatbildung wird durch die Menge des abdestillierten Wassers bestimmt.
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Die Menge des zu zersetzenden Polyurethans kann das Mehrfache von 100 Gewichtsteilen pro Gewichtsteil Zersetzungsmittel betragen. Das 'Gewichtsverhältnis von Alkoholat und gegebenenfalls Alkalimetallhydroxid als Zersetzungsmittel zu Polyurethan beträgt 1:1 bis 1:10, vorzugsweise 1:2 bis 1:5.
Mit zunehmender Zersetzung nimmt die Zersetzungsgeschwindigkeit ab; es ist daher vorteilhaft, das Alkalimetallhydroxid zusammen mit dem Zersetzungsbsschleuniger zu verwenden, um eine Zunahme der Viskosität des Reaktionsgemisches zu verhindern.
Das Gewichtsverhältnis des Alkoholats zu Alkalimetallhydroxid beträgt 1 : 0 bis 1 : 10 000, vorzugsweise 1 : 0 bis 1 : 1000,
Bevorzugte Alkalimetallhydroxide sind Natrium- u.Kaliuinhydroxiä insbesondere 1 : 3 bis 1 ί 50. Die für die Zersetzung benötigte Menge an Alkalimetallhydroxid beträgt 2 Moläquivalente pro Moläquivalent Urethan- oder Harnstoffgruppe.
Für die Zersetzung von Weichschaumstoffen, Schaumstoffen mittlerer Härte oder elastomeren Polyurethanen werden vorzugsweise 10 bis 35 Gewichtsteile Alkalimetallhydroxid pro 100 Gewichtsteile Polyurethan, bei der Zersetzung von Hartschaumstoffen vorzugsweise 20 bis 70 Gewichtsteile Alkalimetallhydroxid pro 100 Gewichtsteile Polyurethan verwendet.
Bei Zusatz eines Zersetzungsbeschleunigers sind die vorgenannten Mengenverhältnisse die gleichen.
Im allgemeinen wird das Alkalimetallhydroxid zugesetzt, wenn die Zersetzungsgeschwindigkeit des Polyurethans absinkt oder nachdem die Zugabe des Polyurethans beendet ist.
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Die Zersetzungszeit ist unter anderem abhängig von der Zersetzungstemperatur, der Menge, Art und Größe des zu zersetzenden Polyurethans, der Rührgeschwindigkeit und dem Zeitpunkt der Zugabe des Zersetzungsbeschleunigers. Die Zersetzung wird bei Temperaturen von etwa 50 bis 1800C, vorzugsweise etwa 100 bis 16O0C, durchgeführt. Nach 1- bis 3-stündigem Rühren nach beendeter Zugabe des Polyurethans ist die Zersetzungsreaktion beendet.
Im erfindungsgemäßen Verfahren wird durch Zusatz eines Zersetzungsbeschleunigers die Auflösung und Zersetzung des Polyurethans beschleunigt. Die Beschleunigung der Zersetzung bedeutet, daß Carbamate in Carbamidsäureamide mit einer primären oder sekundären Aminogruppe überführt werden; der Ausdruck "Beschleunigung der Auflösung" kennzeichnet einen Durchdringungseffekt, bei dem die Berührungsfläche zwischen dem Polyurethan und dem Zersetzungsmittel vergrößert, bzw. die Viskosität des Reaktionsgemisches herabgesetzt wird.
Beispiele für als Zersetzungsbeschleuniger geeignete unverzweigte aliphatische Amine sind Äthylendiamin, Diäthylentriamin, Triäthylentetraamin,Tetraäthylenpentaamin,Monopropylamin, Dipropylamin, Monobutylamin, Dibutylamin, Octylamin, Laurylamin, Triäthylamin, Tetramethyl endiamin, Hexamethylendiamin, Monoäthanolamin, Diäthanolamin und Triäthanolamin. Besonders bevorzugt sind Äthyl endiamin, Diäthylentriamin und Monoäthanolamin.
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Beispiele für verzweigte Amine sind Isopropylamin, Isobutylamin und Diisobutylamin.
Beispiele für alicyclische Amine sind Cyclohexylamin, Dicyclohexylamin, Cyclopentylamin und Bisaminomethylcyclohexan.
Beispiele für heterocyclische Amine sind Piperazin, Aminqäthylpiperazin, Piperidin, Morpholin, N-Äthylmorpholin, Hexamethylentetramin, Triäthylendiamin, 1,8-Diazabicyclo(5,4,0)undecen, Pyridin, Picolin, Imidazol, Pyrazol, Triazol und Tetrazol.
Beispiele für aromatische Amine sind Anilin, Phenylendiamin, Dimethylanilin, Monomethylanilin, Toluidin, Anisidin, Diphenylamin, Benzidin, Phenetidin, Tolidin, Benzylamin, Xylylendiamin, Tolylendiamin und 4,4l-Diamino-diphenylmethan.
Von den vorstehend genannten Aminen sind aliphatische Amine, insbesondere Alkanolamine und Äthylenamine besonders bevorzugt.
Darüber hinaus können im erfindungsgemäßen Verfahren Umsetzungsprodukte von Aminen eingesetzt werden, die partiell mit einem Alkylenoxid umgesetzt oder cyanäthyliert wurden. Die Cyanäthylierung erfolgt mit Acrylnitril bei 20 bis 500C in einer Menge, die mindestens noch ein aktives Wasserstoffatom an der Aminogruppe frei läßt. Die partielle Anlagerung des Alkylenoxids an das Amin erfolgt unter erhöhtem Druck ohne Zugabe eines Katalysators. Die Mol-Menge des eingesetzten Alkylenoxids ist mindestens um ein Mol geringer als die Anzahl der aktiven Wasser-
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stoffatome des Amins, so daß ein Teil der aktiven Wasserstoffatome des Amins verbleibt. Vorzugsweise werden 1 bis 2 Mol Alkylenoxid pro Mol Amin verwendet.
Im erfindungsgemäßen Verfahren kann als Zersetzungsbeschleuniger ein einzelnes Amin, das mit einer bestimmten Menge eines bestimmten Alkylenoxids versetzt wurde, eingesetzt werden. Bei Verwendung von zwei oder mehreren Aminen und verschiedenen Alkylenoxiden wird die auflösende Wirkung erhöht. So kann beispielsweise Dimethyläthanolamin und Aminoäthyläthanolamin gemeinsam im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzt werden.
Beispiele für cyanoäthylierte Amine der vorgenannten Art sind Monocyanoäthyläthylendiamin, Dicyanoäthyläthylendiamin,' Tetracyanoäthyläthylendiamin und Monocyanoäthyldiäthylentriarain.
Beispiele für als Zersetzungsbeschleuniger eingesetzte Amide sind Formamid, Dimethylformamid, Diäthylformamid, Dimethylacet amid, Diäthylacetamid und Hexamethylphosphorsäuretriamid (nachstehend als HMPA bezeichnet). Beispiele für Harnstoffderi vate sind Harnstoff, Methylharnstoff, Dirnethylharnstoff, Diphe nylharnstoff und Tetramethylharnstoff. Bevorzugt sind Dimethyl acetamid, Tetramethylharnstoff und Hexaphosphorsäuretriamid.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird die Zersetzungstemperatur um etwa 10 bis 1100C gegenüber den bekannten Verfahren gesenkt.
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Bei den bekannten Verfahren zur Zersetzung von Polyurethanhart-Schaumstoffen beträgt die Zersetzungstemperatur 190 bis 23O0C, während im erfindungsgemäßen Verfahren bei Zersetzung in Gegenwart eines Alkoholate und gegebenenfalls eines Alkalimetallhydroxids die Temperatur bei 90 bis 120°C, und bei Zugabe eines Zersetzungsbeschleunigers bei 95 bis 14O0C liegt.
PUr die Zersetzung von Weichschaumstoffen, Schaumstoffen mittlerer Härte und elastomeren Polyurethanen liegt die Temperatur bei dem bekannten Verfahren bei 140 bis 20O0C. Im erfindungsgemäßen Verfahren mit einem Alkoholat und gegebenenfalls einem Alkalimetallhydroxid wird auf 90 bis 1200C, bei Zugabe eines Zersetzungsbeschleunigers auf 50 bis 1200C erhitzt.
Demnach liegt die Zersetzungstemperatur der Polyurethane im erfindungsgemäßen Verfahren bei 50 bis 1800C, vorzugsweise bei 100 bis 16O0C, also beträchtlich unterhalb der der bisher üblichen Temperaturen.
Das Mengenverhältnis von Zersetzungsbeschleuniger zu Alkoholat liegt bei 100 bis 5 : 0 bis 95, vorzugsweise bei 80 bis 10 : bis 90, insbesondere bei 65 bis 15 ί 35 bis 85.
Die Menge des zu zersetzenden Polyurethans kann das Vielfache der Menge des Zersetzungsmittels betragen, beispielsweise das
100 bis 1000-fache . , 2o° Lis 500-fache
/ vorzugsweise das / der Gewichtsmenge
des Zersetzungsmittels.
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Die Vorgänge, die sich bei der erfindungsgemäßen Zersetzung von Polyurethanen abspielen, können wie folgt erklärt werden:
Die Zersetzung von Hartschaumstoffen oder elastomeren Polyurethanen erfolgt nach der Gleichung (1), die Zersetzung von weichen oder halbharten Schaumstoffen nach den Gleichungen (1) und (2):
R-N-C-O-R'
t H
H 0
R-IJ=C-O
IJOH
R-N-C-N-R'
HOR"
R-N«C=O + R«-Ml
(2)
Bei Verwendung von Zersetzungsbeschleunigern läßt sich der Ablauf der Zersetzung durch die Gleichung (3), bei Zusatz von Alkalimetallhydroxid durch die Gleichung (4) wiedergeben:
R-H=C=O + R»-0H
R-H-C-O-R"
11
HO
(3)
R-H-C-O-R" + 2 HOH > R-MI2 + R»-0H + M2CO
H 8
(4)
Liegt zu Beginn der Zersetzung bereits ein Amin vor, so gilt die Gleichung (5), bei Vorliegen eines Alka limetallhydroxide gilt die Gleichung (6)s
R-H=C=O + R'"-NH
R-N-C-N-R"1
t Il I
H 0 H
(5)
+ 2 MOH
Il
H 0 H
R-HH9 + R"1 - NHP + MpCO, (6)
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In den vorstehenden Gleichungen bedeuten R, R1, R" und R"1 aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffreste, R11NII2 ist ein aliphatisches, heterocyclische oder aromatisches Amin, RMf-OH ist der Alkoholrest des Zersetzungsbeschleunigers und M ist ein Alkalimetallkation.
Die verschiedenen, im erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Zusätze, wie Amide, cyanoäthylierte Verbindungen und Harnstoffderivate, erhöhen die Durchlässigkeit des Polyurethans und setzen die Viskosität des Reaktionsgemisches herab5 ihre Beteiligung bei der Zersetzungsreaktion ist jedoch gering.
Durch die vorstehend beschriebenen Zersetzungsreaktionen der Polyurethane entsteht eine braune bis dunkelbraune viskose Flüssigkeit, die unter anderem umgesetztes Polyurethan, Alkohol, Amin, Zersetzungsbeschleuniger und Alkalimetallcarbonat enthält. Die Alkohole und Amine können durch Destillation aus dem Reaktionsgemisch abgetrennt werden. So lassen sich beispielsweise bei 20 bis 2000C und 4 Torr allein die Amine abdestillieren. Durch Anlagerung von Alkylenoxiden an die Zersetzungsprodukte (ein Gemisch von Polyäther und Amin), anschließendes Waschen mit Wasser und Reinigen mit aktiviertem Ton, werden diese Komponenten wiedergewonnen, die als Ausgangsprodukte für die Herstellung von Polyurethanschaumstoffen dienen können. Beispielsweise kann an die Zersetzungsprodukte nach ihrer Reinigung ein Alkylenoxid bei Temperaturen von 100 bis 1400C angelagert werden. Durch das Waschen mit Wasser werden die Carbonate entfernt.
L -J
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Die Beispiele erläutern die Erfindung. Teile und Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht, wenn nichts anderes angegeben ist.
Die in den Beispielen verwendeten Polyurethane und Zusatzstoffe
wurden wie folgt hergestellt:
(1) Herstellung von Polvurethan-Weichschaumstoff
Teile
Glycerin-Propylenoxid-Addukt
(Molverhältnis 1 : 50; Molekulargewicht 3000) 100,0
Siliconöl (SH-190) 1,0
Wasser 4,0
Trichlormonofluormethan 5,0
Triäthylendiamin 0,08
Zinn(Il)-octoat 0,35
Tο 1 ylendiisocyanat (2,4-Isomer : 2,6-Isomer =
80 ί 20) 50,2
Herstellung von halbhartem Polvurethanschaumstoff
Teile *
Glycerin-Propylenoxid-Addukt
(Molverhältnis 1 : 85; Molekulargewicht 5000) 100,0
Triäthanolamin 5,0
Wasser ' 2,0
Triäthylamin . 1,0
Diphenylmethan-diisocyanat 52,2
Herstellung von Polvurethanhartschaumstoff
Teile
Sorbit-Propylenoxid-Addukt
(Molverhältnis 1:8; Molekulargewicht 650) 100,0
Siliconöl (SH-193) 1,0
Triäthylendiamin 0,5
Trichlormonofluormethan 30,0
Diphenylmethandiisocyanat 126,0
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Herstellung von elastomerem Polyurethan
Teile
Propylenglykol-Propylenoxid-Addukt
(Molverhältnis 1 : 16; Molekulargewicht 1000)-
TDI-80 Prepolymer (NCO-Gehalt 4 %) 100,0
4,4-Methylen-bis-2-chloranilin ■ 11,0
Das Polyurethan wird auf eine Größe von 5x5x5 mm zerkleinert. Um die Zersetzung zu erleichtern werden die Schaumstoffe im allgemeinen zu einem Pulver vermählen, es können jedoch Poly urethane jeder Größe im erfindungsgemäßen Verfahren zersetzt werden.
(2) Herstellung von Alkoholaten
Zur Herstellung der Alkoholate v/erden die in Tabelle I aufgeführten Polyole eingesetzt.
Tabelle .I
Polyol ■ Alkylenoxid Molekular-
, gericht
A Propylenglykol Propylenoxid 250
B Glycerin M 350
C Glycerin » 3 000
D Sorbit » 650
E Äthylendiamin " 290
F m-Xylylendiamin " 366
G Propylenglykol " 2 000
H Glycerin - 92
1 Mol Polyol wird mit dem Alkylenoxid in solcher Menge umgesetzt, daß das Molekulargewicht auf den in Tabelle I angegebenen Wert steigt.
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Den Addukten wird festes Alkaliraetallhydroxid in "bestimmten Mengen (0,05 bis 1 Gewichtsteile) zugesetzt. Die Entwässerung wird bei Temperaturen von 100 Ms 12O°C/1O Torr durchgeführt. Das erhaltene Produkt ist stärker viskos als die Ausgangsverbindung.
(3) VerfahrensbedinKungen
.In den Beispielen 1 bis 9 werden bestimmte Mengen von Polyurethans chaumstoffen zersetzt, in den Beispielen 10 und 11 wird die Zersetzung der Schaumstoffe durch Zusatz von Alkalimetallhydroxid erhöht.
In den Beispielen 1 bis 9 werden 100 g der Zersetzungsmittel in einem 500 ml fassenden Vierhalskolben, der mit einem Rührwerk, Rückflußkühler und Thermometer ausgerüstet
gegeben,
ist,/und den in Tabelle III bis XIII angeführten Bedingungen ausgesetzt. Anschließend werden 50 g Schaumstoff pulver eingetragen, wobei die Temperatur des Reaktionssystems um 5°C pro Minute gesteigert wird.
Es v/erden die in Beispiel 1 bis 9 aufgeführten Ergebnisse erhalten.
Die in den Tabellen III bis XI angeführten Zahlen haben folgende Bedeutung:
(1) In Tabelle I angeführtes Polyol zur Herstellung des Alkoholat s.
(2) Für die Herstellung des Alkoholate verwendetes Alkalimetall .
L_ _
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(3) Menge des zur Herstellung des Alkoholate verwendeten Alkalimetalls und Zahl der Mole Alkali pro Hydroxylgruppe.
(4) Verwendetes Amin.
(5) Gewichtsprozent Amin, bezogen auf das Gewicht der Zersetzungslösung.
(6) Temperatur bei Beginn des Zersetzungsverfahrens.
(7) Temperatur, bei der die Zersetzungszeit gemessen wird.
(8) Zersetzungszeit.
($) Art des zersetzten.Polyurethan Schaumstoffs.
In den Beispielen 2,10 u.11 werden 100 g der Zersetzungsmittel in einem 1 Liter fassenden Vierhalskolben, der mit einem Rührwerk, Rückflußkühler und Thermometer ausgerüstet ist, vorgelegt und den in den TabellenIV,xii u.XUl angeführten Reaktionsbedingungen unterworfen. Die Ergebnisse sind in den Beispielen 2,10 u.11 wiedergegeben.
In den Tabellen XII und XIII haben die angeführten Zahlen folgende Bedeutung:
(I) bis (9) siehe die vorgenannte Bedeutung. (10) Art des verwendeten Hydroxids.
(II) Menge des zugesetzten Hydroxids.
(12) Gesamtmenge des zugesetzten Polyurethanschaumstoffs.
(4) Herstellung des Aminadduktes
Es wurden Alkylenoxid-Addukte unter den in Tabelle II angeführten Bedingungen hergestellt:
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Ausgangsver-Mndung
(1 Mol)
(a) Ethylendiamin
(d) Isobutylamin
(e) Ethanolamin
(f) Laurylamin
(g) Anilin
(h) Butylamin
(i) Äthylendiamin
Tabelle II Alkylenoxid
Beschaffenheit
Mol Propylenoxid Farblose Flüssigkeit
2 Mol »
3 Mol " 1 Mol " 1 Mol " 1 Mol » 1 Mol » 1 Mol "
Mol Äthylenoxid
Mol Butylenoxid
Weißer, fester Stoff Farblose Flüssigkeit
Il
Il
η
η
Il
ti
η it η
Il
it η ti
Die Umsetzung erfolgt in Abwesenheit eines Katalysators durch 1- bis 5-stündiges Erhitzen auf Temperaturen von 110 bis 1300C und Drücken von 1 bis 3 at. ..
Beispiel
Die Zersetzung wird unter den vorstehend beschriebenen.Bedingungen durchgeführt. Die Konzentration des Alkoholats und Alkalimetalls in der Zersetzungslösung wird variiert. Die Ergebnisse sind in Tabelle III zusammengefaßt.
Die Ergebnisse zeigen, daß durch Zusatz des Propylenglykol-Propylenoxidaddukts (Molekulargewicht 250), Glycerin-Propylenoxid-Addukts (Molekulargewicht 350) oder Äthylendiamin-Propylenoxid-Addukts (Molekulargewicht 290) die Zersetzungsreaktion bei niedrigeren Temperaturen abläuft.
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Die Verwendung von 0,05 bis 0,1 Mol Alkalimetall pro Hydroxylgruppe ergibt gute Ergebnisse. Bei den beschriebenen Verfahren konnte die Zersetzungstemperatur bei Hartschaumstoffen um etwa 5O0C und bei Weichschaumstoffen um etwa 1000C erniedrigt werden.
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such A - 220 2,40 fl
Nr. A K 0,1 Ver£ahronsbedin#unp:en 120 2,15 9 O
1 G - mm 4 5 6(0C) 240 4,00 weich CD
2 1G K 0,1 195 200 3,40 !J J
3 H K 0,07 95 240 2,30 11
4 3 . - - x 225 220 2,15 tt
5 B K 0,07 160 140 2,30 tt
6 B K 0,20 200 150 2,50 ' tt
7 3 Na 0,07 205 140 2,40
σ
to
8 B K 0,07 110 140 1,30 tt
CO 9 C - - 125 240 4,10 tt
.ρ·* 10* C K 0,07 120 200 3,50 It
11 D K 0,03 120 200 4,00 tt
12 E K 0,05 225 130 2,40 , »
σ> 13 B - 170 220 2,30 tt
14 B K 0,07 160 120 3,00
15 A - - 110 240 8,00 halbhart
16 A K 0,1 200 200 5,00 ti
17 B - - 100 250 10,00 hart
18 B K 0,07 225 220 1 7,00 tt
19 Versuch Nr. 10 wurden 170 It
20 235 tt
* Im 185
4,7 g KOH zugesetzt.
Beispiel 2
In diesem Beispiel erfolgt die Zersetzung der Schaumstoffe mit Alkoholat in Gegenwart von Kaliumhydroxid unter den vorstehend genannten Bedingungen. Die Ergebnisse sind in Tabelle IV zusammengefaßt.
60981 A/1166
cn ο to co
Ί Tabelle IV - 21 -
Ver such Verfahrensbedingungen Kr
J £_ _3_ Jl. JL. 6(0C) 7(0C) 8(Std.) _9. J£_
21 ■ B K 0,07 110 130 5 weich KOH 30 100 22* B K 0,07 110 130 9 " KOH 60 2o0
Anm.: Im Versuch Nr. 22 wurde nach beendeter Zersetzung gemäß Versuch Nr. 21
weiteres Kaliumhydroxid zugegeben und damit wurden weitere 100 g Polyurethan zersetzt.
Γ Π
Die Ergebnisse in Tabelle IV zeigen, daß durch Zusatz von Kaliumhydroxid große Mengen Polyurethanschaumstoff zersetzt werden können.
Beispiel3
In diesem Beispiel wird das günstigste Mengenverhältnis von Alkoholat zu Amin in der Zersetzungslösung aufgezeigt. Die Ergebnisse sind in Tabelle V zusammengefaßt. Alle Zersetzungslösungen sind braune Flüssigkeiten.
1 , 2 ., ? Tabelle 4 V 50 6(0C) 7(OG) 8(Std.) 1
Ver
such
B K 0,07 80 185 220 7,0 hart
Mr. Il It Il 100 137 155 3,0 Il
20 Il II/ Il Verfahrensbeainßungen 117 135 3,0 It
23 Il Il Il 5-üil 104 125 3,0 Il
24 _ _ 0 •133 155 5,5 Il
25 Di- 20
äthy-
lentri-
amin
26 Il
Il
Il
Die in Tabelle V aufgeführten Ergebnisse zeigen, daß durch Zusatz des Alkoholats die Zersetzungstemperatur um 30 bis 80 C niedriger gehalten werden kann als bei der Zersetzungsreaktion mit Zusatz des Amins und daß bei einem Aminanteil von 80 % die erforderliche Zersetzungstemperatur am geringsten ist.
Beispiel4
Die folgenden Versuche zeigen den synergistischen Effekt bei Verwendung anderer Amine anstelle des Diäthylentriamins. An-
6098 U/1 166
stelle des in Beispiel 1 verwendeten Diäthylentriamins vrurden verzweigte aliphatische, aromatische, alicyclische und heterocyclische Amine verwendet. Die Ergebnisse sind in Tabelle VI zusammengefaßt.
60981 A/1166
Ver 1 2 3(HoI) Tabelle VI 4 5(°/0 6(0C) - 24 - 8(Std.) 9 2541
such
Hr.
B K 0,07 _ 0 185 7,0 hart 100
20 ti ti Il Diisobutylamin 20 i;i5 7(0C) 3,0 It
27 ti It Il It 50 110 220 3,0 It
28 ti It Il 80 95 135 3,0 !I
29 - - - It 100 135 130 5,0 It
30 B K ■ 0,07 ti 80 65 115 1,0 weich
31 Il Il Il It 80 85 140 1,0 halbhart
.32 It It It It 80 90 85 3,5 Elastomer
CD
O
33 B K 0,07 N-Äthylmorpholin 50 128 105 3,5. hart
(O 34 ti Il It Anilin 50 125 110 3,5 It »
00 35 Il ti It Bisarninomethylcyclo-
hexan
50 127 145 3,5
-F- ti Il It Anilin + N-Äthyl-
morpholin (1:1;
50 120 145 3,0 Il
Il 37 - - - K-Äthylmorpholin 100 unlöslich 145 tr
38 - - - Anilin 100 165 140 5,0 Il
39 - - - Bisaminomethylcyclo-
hejcaii
100 148 - 5,0 It
40 180
170
Die Ergebnisse in Tabelle VI zeigen, daß die Verwendung von verzweigten aliphatischen, alicyclischen, heterocyclischen oder aromatischen Aminen zusammen mit dem Alkoholat die erforderliche Zersetzungstemperatur um 20 bis 600C erniedrigt.
Beispiel 5
In diesem Beispiel wird die Konzentration des Alkoholats verändert, um den synergistischen Effekt des Alkoholats und des Zersetzungsbeschleunigers festzustellen. Dementsprechend wurde die Konzentration des Alkoholats im Zeitpunkt der Zugabe des Zersetzungsbeschleunigers verändert und die Temperatur, bei der der Schaumstoff sich aufzulösen beginnt, sowie die Auflösungsgeschwindigkeit gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle VII zusammengefaßt.
609814/1166
Ver 1 2 3(MoI) Tabelle VII 4 5 (SO 6(0C) 7(0C) 8(Std.) 5 - Zb - ro
such
Wr.
B ■ K 0,01 Diäthylentrianin 50 145 165 4,5 in
41 If Il 0,05 Il 50 114 135 3 9
42 It ti 0,1 It 50 124 145 3,5 hart 0
43 Il Il 0,5 ti \ 50 135 155 3,5 hart α
44 Il tt 0,01 Di isοbutylamin 50 120 140 3,5 ti
45 . Il Il 0,03 (I 50 110 130 3,0 Il
46 Il ti 0,05 H It 110 130 3,0 It
47 It ft 0,1 II tt 105 128 2,5 ti
48 Il Il 0,3 It Il 105 125 2,5 Il
σ>
ο
49 Il ti 0,5 ti Il 105 130 3,0 Il
CO
OO
50 It Il 1,0 ti It 110 140 3,5 If
51 B K 0,01 HMPA* 50 ■ 125 145 3,0 ft
·£"*· 52 It tt 0,03 t! ?t 120 140 3,0 Il
_* 53 It !I 0,05 !J It 115 135 2,5 It
ο> 54 It ti 0,1 ti It 110 130 2,0 tt
55 tr It 0,3 It It 110 130 2,0 !I
56 It If 0,5 ti tt 110 130 3,0 It
57 Il If 1,0 It ti 115 135 ' 2,5 tt
58 It \f 0,07 Te traine thylharns toff Il 95 115 2,0 ' ti
59 ti Ή 0,5·' If It 90 110 2,5 fl
60 If H 0,07 Mono cyanäthylä thyl endianiin It 90 110 2,0 »1
61 . ti ti 0,5 Il If 85 ' 105 M
62 U
tt
Tabelle VII - Fortsetzung - 27 -
Anm.: HMPA » Hescamethylphosphorsäuretriamid
Ver 1 ' 2 3(MoI) 4 5(SO 6(0C) 7(0G) 8(Std.) 9
such
Nr.
B K 0,01 Monocyanäthylathylendiamin 50 133 150 4,0 hart
63 It Il 0,03 Il ν Tt 125 •145 3,5 It
64 Il . ti 0,05 tt It 120 140 3,0 Il
65 ti It 0,1 Il ti 115 135 3,0 Il
66 It ti 0,3 ti ti 115 135 2,5 ti
67 It It 0,5 It tt 115 135 2,5- »
ο 68 Il ti 1,0 tt tt 120 150 3,0 tt
IO
co
69
cn
O O
Γ . - 28 -
Die in Tabelle VII aufgeführten Ergebnisse zeigen, daß durch eine Alkalimetallkonzentration von etwa 0,03 bis 0,7 Mol, vorzugsweise etwa 0,07 bis 0,5 Mol, pro Mol Hydroxylgruppen enthaltende Verbindung, wie sie in Tabelle I aufgeführt sind,
die Auflösungstemperatür und Auflösungszeit erniedrigt wird.
Beispiel 6
In diesem Beispiel wird die Art des Alkalimetallhydroxids geändert und damit die Wirkung auf die Auflösung des Schaumstoffs untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle VIII zusammengefaßt.
0 9 8 14/1166
ei
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h O Φ 3 > W
_J
609814/1166
Die in Tabelle VIII wiedergegebenen Ergebnisse zeigen, daß bei Verwendung von Lithium-, Natrium- und ICaliumhydroxid eine synergistische Wirkung erzielt werden kann und Kaliumhydroxid den günstigsten Einfluß auf die Auflösung des Polyurethans hat.
Beispiel 7
In diesem Beispiel werden die zur Herstellung der Alkoholate ,· verv/endeten Polyole verändert. Die Ergebnisse sind in Tabelle IX zusammengefaßt.
809814/1166
Versuch
89 90 59 91 92 93 61 94 95
2 3(HoI)
A B C D E F A B C D A B C D A B C D A B
K it
ti
It It It
ti Il
tt
K tt
It It Il It
tt ft tt
It Il
It
0,07 tt
ti Il Il It
0,07 tt
Il ti
0,07 It
tt
Il
tt
Il
tt
Il Il It It
TabellG IX 4 50 6(0C) - 7(0C) 31 - 5,0 4,5 4,0 9 U
Diäthylentriamin Il 110 130 8(StCl. ) 2,0 ■ 2,0 2,0 hart
It Il 117 135 3 2,5 2,5 2,5 Il
Il It 158 180 3 aufzulösen— aufzulösen - en - Il
It Il 140 160 6,5 145 140 4,0 It
ti ti 123 145 4,5 110 105 Il
It 50 126 145 2,5 115 110 tt
Diisobutylamin Il 105 125 3,5 aufzulös Il
Il It 110 130 2,5 · 140 tt
It \ tt nicht 3,0 ti Kj
It 50 155 aufzulösen ~ ti cn
HI-IPA ti 105 140 Il -^
Il ti 110 125 It O
tt It nicht 130 tt O
H ti 130 tt
Tetraraethylharnstoff Il 90 tt
tt It 95 It
tt Il nicht Il
It ti 120
Monocyan äthyläthylendiamin Il 85 Il
tt Il 90 If
Il ti nicht ti
ti 120 tt
-Ι-1
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O τ-Ο
60981 A/1166
Γ - 33 -
Die in Tabelle IX aufgeführten Ergebnisse zeigen, daß die Auflösungstemperatur bei Verwendung eines Propylenoxid-Glycerin-Addukts (Molekulargewicht 350) und eines Propylenoxid-Propylenglykol-Addukts (Molekulargewicht 250) erniedrigt werden kann.
Beispiel 8
In diesem Beispiel wird die Auflösungstemperatur und -zeit bei Verwendung verschiedener Beschleuniger zur Zersetzung von Weichschaumstoff ermittelt. Die Ergebnisse sind in Tabelle X zusammengefaßt.
609814/1166
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Φ O O ο O O
609814/1166
Die in Tabelle X aufgeführten Ergebnisse zeigen, daß Polyurethanweichschaumstoff in Gegenwart eines Alkoholats und eines Amins bei günstigen Temperaturen zersetzt werden kann.
Beispiel 9
In diesem Beispiel wird die Auflösungstemperatur und -zeit zur Zersetzung von halbhartem Polyurethanschaumstoff bei Verwendung verschiedener Beschleuniger bestimmt. Die Ergebnisse sind Tabelle XI zusammengefaßt.
60981 A/1166
O ID CO
115
1 2 3 (MoI) Tabelle XI 4 500 6(0C) 7(0C) - 36 9
Ver
such
Ur.
B K 0,07 _ 0 100 120 3(Std.) halbhart
16 It ti Il Anilin 50 82 100 3 t!
■ 103 It tt ti Bisaminomethylcyclo-
hexan
ti 85 100 1 tt
109 ti tt ti N-Äthylmorpholin tt 85 100 1 tt
110 Il Il Il Ethylendiamin ti 87 100 2 It
111 - - - Anilin 100 175 180 0,5 ti
112 - - - BisaminoBaethylcyclo-
hexan
100 140 160 3 Il
113 - - - N-Äthylmorpholin It nicht
aufzu-
- 0,5 tt C
<
114 . -
Ethylendiamin
lösen
ro in
Γ - 37 -
Die in Tabelle XI aufgeführten Ergebnisse zeigen, daß aufgrund des synergistischen Effekts des Alkoholate und Amins halbharte Schaumstoffe bei günstigen Temperaturen zersetzt werden können.
Beispiel 10
Zu je 100 g der in den Herstellungsverfahren beschriebenen Zer setzungslösungen werden 0,3 Mol eines Alkalimetallhydroxide gegeben, und die Anfangstemperatür der Auflösung sowie die Auflösungsgeschv/indigkeit wird bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle XII zusammengefaßt.
609814/1166
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609814/1166
Die in Tabelle XII aufgeführten Ergebnisse zeigen, daß durch Zugabe eines Hydroxids die Zersetzungszeit herabgesetzt v/erden kann, und daß von den verwendeten Hydroxiden das Kalium- und Natriumhydroxid die besten Ergebnisse liefert.
Beispiel 11
In diesem Beispiel wird die Zersetzung von Hartschaumstoff in Gegenwart eines Alkoholats, verschiedener Zersetzungsbeschleuniger und eines Alkalimetallhydroxids durchgefülirt. Die Ergebnisse sind in Tabelle XIII zusammengefaßt.
J 6098U/1 166
σ> ο to σο
Ver
such
IJr.
1 2 3 (MoIT Tabelle
4 5(So)
50 XIII
6(0C)
7(0C) 8(Std.) 9 10 - 40 ) 12(g) TsJ
cn
130, B K 0,07 Diathylentriamin Il 117 125-130 0,33 hart - O 20
131 Il tt Il Il !I ti If 3,4 KOH 55 SO 0
132 It Il It ti O tt Il 10 tt tt ' 115 240 0
133 ti II kein* Zusatz 100 » 180 1,5 ti - O 20
134 - - - Diäthylentriamin 50 11 155 0,67 Il - O 20 ■
135 B K 0,07 Diisobutylamin t! 110 130 0,25 tt - O 20
135 ti Il (I ti tt tt ti 3,1 It KCH 55 30
137 Il M It It O it tt 9,1 It Il ■ 115 240
138 H Il It kein, Zusatz 100 185 200 1,5 It - O 20
139 - - - Diisobutylamin 50 135 140 0,5 Il - O 20
140 B K 0,07 HKPA ti 110 130 0,33 It - O 20
141 Il » It ti It Il Il 2,8 11 KOH 55 80
142 Il tr Il It O tt Il 8,5 II II 115 240
143 Il It It keiru Zusatz 50
It
180 200 1,5 It - O 20
144
145
Il
It
Il
ti
Il
ti
T e tramethylharn-
s toff
Il
Il 95
Il
115
It
0,25
2,5
Il
It
KOH O
55
20
80
146 Il Il It Il tt
Il
Il It 8,0 Il KOH 115 240
147
148
It
η
Il
It
Il
U
Mono cyanäthy1-
äthylendiamin
ti
It 90
It
110
Il
0,33
3,0
Il
It
KOH O
55
20
80
149 It Il It It It Il 9,0 H ir 115 240
ir»«» 1 2 3 (MoI) 4 50
Il
O Tabelle XIII - Fortsetzung 9 10 - 41 12(g)
ver
such
Nr.
B
It
K
It
0,07
ti
Monocyanäthyl-
äthylendiamin
ti 100 6(0C) 7(0C) 8(Std.) hart
tt
KOH 11 (g) 20
80
150
151
Il ti tt tt 120
It
140
tt
0,5
4,0
ti Il O
55
240
152 ti ti tt kein. Zusatz ti tt 9,5 tf - 115 20
153 - - - Il 185 .200 1,5 tt - O 20
154 145 165 0,83 O
6098
-42~ 254110ο"1
Die in Tabelle XIII aufgeführten Ergebnisse zeigen, daß nach Auflösen von 20 g "Schaumstoff die Auflösungsgeschwindigkeit zurückging, jedoch nach v/eiterer Zugabe von 55 g Kaliumhydroxid der Schaumstoff in einer Menge von bis zu 80 g zersetzt v/erden kann, weiter geht aus der Tabelle hervor, daß bei zusätzlicher Zugabe von Kaliumliydroxid eine große Henge Polyurethan zersetzt werden kann. Die Ergebnisse bestätigen, daß bei Verwendung von Alkoholat und Kaiiumhydroxid die Zersetzungs tempera tür urn etwa 20 bis 650C reduziert werden kann, verglichen mit der Zersetzungstenperatur bei Verwendung des Alkoholats oder dein Kaliumhydroxid.
6098 14/1166

Claims (19)

1. Verfahren zur Zersetzung von aus Polyätherpolyolen und Polyisocyanaten hergestellten Polyurethanen, dadurch gekennzeichnet, daß man das Polyurethan in Gegenwart entweder
A) eines Alkoholate, das durch Umsetzen eines Teils der Hydroxylgruppen eines Alkohols oder Addukts aus einem Alkylenoxid und einem Alkohol oder Amin mit einem Alkalimetall erhalten worden ist, oder
B) einer Verbindung nach A) und eines Alkalimetallhydroxids oder
C) einer Verbindung nach A) oder einem Gemisch nach B) und
a) einem oder mehreren unyerzv;eigten oder verzweigten aliphatischen, alicyclischen, heterocyclischen und/oder aromatischen Aminen,
b) einem oder mehreren mit Acrylnitril oder teilweise mit einem Alkylenoxid umgesetzten Aminen nach a) oder
c) einem oder mehreren Amiden und/oder Harnstoffderivaten
als Zersetzungsbeschleuniger erhitzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Alkoholat verwendet, das durch Umsetzen eines zweibis sechsvrertigen Alkohols mit einem OH-Äquivalent von 30 bis . 1000 mit einem Alkalimetall in einer Menge von 0,0001 bis 0,5 Mol pro Mol Hydroxylgruppe erhalten worden ist.
609814/1166
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Alkoholat verwendet, das durch Umsetzen eines Addukts von Äthylenoxid und/oder Propylenoxid an einen zwei- bis sechswertigen Alkohol mit einem OH-Äquivalent von 30 bis 1000 mit einem Alkalimetall in einer Menge von 0,0001 bis 0,5 Mol pro Mol Hydroxylgruppe erhalten worden ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Alkoholat verwendet, das durch Umsetzen eines Addukts von Äthylenoxid und/oder Propylenoxid an ein aromatisches oder aliphatisches Amin mit einem OH-Äquivalent von 30 bis 1000 mit einem Alkalimetall in einer Menge von 0,0001 bis 0,5 Mol pro Mol Hydroxylgruppe erhalten worden ist.
5. -Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB man auf 100 Teile v/eiches oder elastomeres Polyurethan 10 Ms 35 Teile Kalium- oder Natriumhydroxid, und auf 100 Teile hartes Polyurethan 20 Ms 70 Teile Kalium- oder Natriumhydroxid einsetzt.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß als Alkohol Äthylenglykol, Glycerin, Diäthylenglykol, Dipropylenglykol, Trimethylolpropan, Propylenglykol. oder SorMt verwendet worden ist.
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß als Alkylenoxid Propylenoxid und als Amin Äthylendiamin,
oder m-Xylylendiamin verwendet worden ist. L
609814/1166
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Zersetzungsbeschleuniger Äthylendiarain, Diäthylentriamin, Monoäthanolamin, Diäthanolarain und/oder Triäthanolamin verwendet.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Zersetzungsbeschleuniger Isopropylamin, Isopropanolamin und/oder Isobutanolamin verwendet.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Zersetzungsbeschleuniger Cyclohexylamin und/oder Bis-
. Aminomethylcyclohexan verwendet.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,'daß
man als Zersetzungsbeschleuniger Piperazin, Aminoäthylpiperazin, Morpholin, N-Äthylmorpholin, Pyridin und/oder Picolin verwendet.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man als Zersetzungsbeschleuniger Anilin, Phenylendiamin, Benzylarain, m-Xylylendiamin, Tolylendiamin und/oder Diphenylmethan-4,4l-diarnin verwendet.
13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man als Zersetzungsbeschleuniger ein mit Acrylnitril umgesetztes» unverzweigtes oder verzweigtes aliphatisches, alicyclisches, heterocyclisches oder aromatisches Amin verwendet.
609814/1166
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Zersetzungsbeschleuniger Monocyanoäthyläthylendiamin, Dicyanoäthylendiamin, Monocyanoäthyldiäthyientriamin, Dicyanoäthyldiäthylentriamin und/oder Monocyanoäthyläthanolamin verwendet.
15. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Zersetzungsbeschleuniger mindestens ein mit einem Alkylenoxid partiell umgesetztes unverzweigtes oder verzweigtes aliphatisches, alicyclisches, heterocyclisches und/oder aromatisches Amin verwendet.
16. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Zersetzungsbeschleuniger Dimethyläthanolamin, Aminoäthyläthanolamin und/oder Aminoäthylisopropanolamin verwendet.
17. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Zersetzungsbeschleuniger mindestens ein Amid verwendet.
18. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Zersetzungsbeschleuniger Dimethylacetamid, Dimethylformamid und/oder Hexamethy!phosphorsäuretriamid verwendet.
19. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
. man als Zersetzungsbeschleuniger Tetramethylharnstoff verwendet.
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