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DE2541049A1 - Anordnung bei leiterplatten mit frontsteckern - Google Patents

Anordnung bei leiterplatten mit frontsteckern

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DE2541049A1
DE2541049A1 DE19752541049 DE2541049A DE2541049A1 DE 2541049 A1 DE2541049 A1 DE 2541049A1 DE 19752541049 DE19752541049 DE 19752541049 DE 2541049 A DE2541049 A DE 2541049A DE 2541049 A1 DE2541049 A1 DE 2541049A1
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DE
Germany
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coding
rail
recesses
circuit board
arrangement according
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DE19752541049
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DE2541049B2 (de
DE2541049C3 (de
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Werner Gebhardt
Harald Zemitis
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/14Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
    • H05K7/1438Back panels or connecting means therefor; Terminals; Coding means to avoid wrong insertion
    • H05K7/1452Mounting of connectors; Switching; Reinforcing of back panels
    • H05K7/1455Coding for prevention of wrong insertion
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/70Coupling devices
    • H01R12/7005Guiding, mounting, polarizing or locking means; Extractors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Mounting Of Printed Circuit Boards And The Like (AREA)

Description

  • Anordnung bei Leiterplatten mit Frontsteckern
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung bei in Baugruppenträgern gehaltenen Leiterplatten mit aufsetzbaren Frontsteckern zur einbauplatzbezogenen mechanischen Codierung der Frontstecker.
  • Die elektrischen Bauelemente, die für die Steuerung, Regelung und/oder Überwachung bestimmter Betriebsabläufe oder Betriebsgeschehen benötigt werden, sind heute vielfach in Form von Baugruppen auf genormten Leiterplatten angeordnet. Diese Leiterplatten werden in sogenannte Baugruppenträger eingesetzt und besitzen an ihrer rückwärtigen Seite Steckvorrichtungen, die zur elektrischen Kontaktierung der Bauelemente der Leiterplatte mit den Bauelementen anderer Baugruppen oder zum externen Anschluß dienen. Die Baugruppenträger sind hierzu mit Buchsenleisten versehen, deren Kontaktfedern über eine feste Verdrahtung oder aufsetzbare Stecker mit den Buchsenleisten für andere Baugruppen bzw.
  • den externen Schaltmitteln verbunden sind.
  • Um sicherzustellen, daß eine bestimmte Leiterplatte auch wirklich nur an dem für sie jeweils vorgesehenen Einbauplatz eines Baugruppenträgers eingesetzt werden kann, ist es bekannt, die Leiterplatten und die Aufnahmeeinrichtungen der Baugruppenträger mit Einrichtungen zur einbauplatzbezogenen mechanischen Codierung der Leiterplatten auszurtisten. Diese Einrichtungen bestehen meist aus einem an einer Leiterplatte angebrachten Codierkamm, dessen Codierzähne bedarfsweise ausbrechbar sind oder aus einer Codierschiene, in die bedarfsweise Codierstifte einsetzbar sind. Das entsprechende, am Baugruppenträger angeordnete Codierfutter, in das die Zähne des Codierkammes bzw. die Codierstifte der Codier-Schiene beim Einsetzen der Leiterplatte in den Baugruppenträger eingreifen, ist der Jeweiligen Codierung der Leiterplatte angepaßt. Zu diesem Zweck weist das Codierfutter ebenfalls einen Codierkamm mit ausbrechbaren Codierzähnen oder eine Mehrzahl von einzelnen Kammern auf, die durch Codierstifte bedarfsweise verschließbar sind. Es bleiben nur dieJenigen Kammern frei, bzw. es werden diejenigen Codierzähne ausgebrochen, denen an der zugeordneten Leiterplatte Codierzähne bzw. Codierstifte gegenüberstehen.
  • Auf diese Weise sind bei sinnvoller Codierung sämtlicher Leiterplatten und der dazugehörigen Aufnahmeteile eines Baugruppenträgers irrtümliche Verwechselungen beim Auswechseln von Leiterplatten bzw. beim erstmaligen Bestücken des Baugruppenträgers und die dadurch bedingten Störungen bzw. Defekte ausgeschlossen. Die Einrichtungen zur einbauplatzbezogenen mechanischen Codierung können beispielsweise im Bereich der Steckerleisten der Leiterplatten oder an der Rückseite der Frontplatten sowie an den entsprechenden Gegenstücken des Baugruppenträgers angeordnet sein.
  • Mitunter ist es erforderlich, die Leiterplatten nicht nur mit rückwärtigen Steckerleisten, sondern auch mit vorderseitigen Steckerleisten für die elektrische Kontaktierung auszurüsten.
  • Dies kann erforderlich sein, wenn die betreffenden Baugruppen zum Umsetzen von Daten zwischen in unterschiedlichen Schaltkreistechniken aufgebauten Steuereinrichtungen verwendet werden sollen oder wenn an die Baugruppen externe Geräte angeschlossen werden müssen. Dann werden auf die an der Frontseite der Leiterplatten angeordneten Steckerleisten entsprechende Frontstecker aufgesetzt, die gemäß den Jeweiligen Gegebenheiten zur elektrischen Verbindung mit den in einer anderen Schaltkreistechnik realisierten Baugruppen oder den externen Geräten dienen. Außerdem können derartige Frontstecker auch für die elektrische Programmierung von Schaltfunktionen der betreffenden Baugruppe verwendet werden. Der Frontstecker dient dann als sogenannter Programmstecker, an den keine weiterftilirenden Kabel angeschlossen sind, sondern der in seinem Inneren entsprechend der Jeweils zu erfüllenden Programmierung mehrere interne Drahtbrücken aufweist.
  • Mindestens in größeren Steueranlagen mit einer Vielzahl von Leiterplatten wird im allgemeinen der gleiche Umsetzbaugruppentyp mehrfach vorkommen und auch die Möglichkeit einer unterschiedlichen' Programmierung einzelner Baugruppen entsprechend ihren Jeweiligen Schaltungsaufgaben ist gegeben. Es ist daher sicherzustellen, daß die Frontstecker entsprechend ihren Jeweiligen Schaltungsaufgaben in der Anlage nur auf die für sie bestimmten Einbauplätze in den Baugruppenträgern aufgesteckt werden können. Durch Verwechseln der Frontstecker oder Anordnen auf einem falschen Einbauplatz könnten die elektrischen Bauteile der Leiterplatten zerstört werden bzw. die Anlage ggf. fehlerhaft arbeiten.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Anordnung bei in Baugruppenträgern gehaltenen. Leiterplatten mit aufsetzbaren Frontsteckern zur einbauplatzbezogenen mechanischen Codierung der Frontstecker anzugeben, die möglichst wenig aufwendig in der Erstellung ist, sich leicht codieren läßt, auch nachträglich in die Baugruppenträger einsetzbar ist und trotz Beanspruchung eines möglichst geringen Einbauvolumens eine zur Aufnahme der Steckkräfte zwischen Frontstecker und Leiterplatte ausreichende Festigkeit und Steifigkeit aufweist.
  • Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß Jeder Leiterplatte eine Codierschiene zugeordnet ist, die an der Stirnseite eines plattenförmigen, im Baugruppenträger neben der Leiterplatte fixierbaren Trägerkörpers angeordnet und mit Codierelementen versehen ist, die mit den Codierelementen des zugehörigen Frontsteckers zusammenwirken, daß der Trägerkörper an seinen Flachseiten mit Versteifungsrippen versehen ist und an seinen beiden Längsseiten federnde Rasten aufweist, welche beim Einsetzen des Trägerkörpers in den Baugruppenträger in dafür vorgesehene Ausnehmungen von senkrecht zu den Leiterplatten verlaufenden Halteleisten zur Aufnahme der Führungsschienen für die Leiterplatten einrasten und den sich seitlich an die Führungsschienen anlegenden Trägerkörper im Baugruppenträger parallel zur zugehörigen Leiterplatte fixieren.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sollen Codierschiene, Trägerkörper und federnde Rasten ein gemeinsames Kunststoffspritzteil bilden. Um dieses Kunststoffspritzteil mit einer möglichst wenig aufwendigen Form ohne bewegliche Schieber herstellen zu können, soll Jede Codierkammer der Codierschiene aus mindestens zwei in Steckrichtung der einsetzbaren Codierstifte hintereinanderliegenden sackförmigen Ausnehmungen bestehen, von denen die eine an der dem aufsetzbaren Frontstecker zugewandten Stirnseite der Codierschiene beginnt und von der einen Seite in die Codierschiene eingebracht ist und von denen die andere von der anderen Seite in die Codierschiene eingebracht ist und die erste Ausnehmung in Steckrichtung der Codierstifte verlängert, wodurch sich in Steckrichtung der Codierstifte ein über beide Ausnehmungen reichender Hohlraum ergibt, in den ein querschnittsmäßig dem durch die beiden Ausnehmungen gegebenen freien Innenprofil des Hohlraumes angepaßter Codierstift einsetzbar ist.
  • Zur Erzielung einer hohen Steifigkeit des Trägerkörpers ist dieser nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung mit einem Führungsschacht etwa parallel zur Codierschiene zu versehen, in den bedarfsweise eine Armierungsschiene einsetzbar ist. Um auch für den Führungsschacht ohne beweglichen Schieber in der Spritzform auszukommen, wird nach einer weiteren zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß der Führungsschacht aus mehreren in Richtung der einsteckbaren Armierungsschiene hintereinanderliegenden sackförmigen Ausnehmungen besteht, die abwechselnd von der einen und von der anderen Flachseite des Trägerkörpers in den Trägerkörper eingebracht sind und die sich an ihren Enden überlappen, wodurch sich ein über sämtliche Ausnehmungen reichender Führungsschacht ergibt, in den eine querschnittsmäßig dem durch die beidseitigen Ausnehmungen gegebenen freien Innenprofil des Führungsschachtes angepaßte Armierungsschiene einsetzbar ist.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind.
  • Fig. 1 zeigt in ausschnittsweiser Darstellung eine neben einer Leiterplatte in einem Baugruppenträger gehaltene Anordnung nach der Erfindung, Fig. 2 eine Einzelheit der Anordnung nach Fig. 1 und Fig. 3 die Ausbildung der erfindungsgemäßen Anordnung bei Verwendung größerer Leiterplatten.
  • In Fig. 1 sind von dem Baugruppenträger zur Aufnahme von Leiterplatten lediglich zwei im Abstand voneinander angeordnete, horizontal verlaufende Halteleisten 1 und 2 zu sehen. Zwischen diesen Halteleisten werden die einzelnen Leiterplatten vertikal angeordnet. Aus Gründen der besseren Ubersichtlichkeit der Darstellung ist lediglich im rechten Teil der Fig. 1 eine Leiterplatte 3 gezeigt und zwar in unbestücktem Zustand. Diese Leiterplatte ist in Führungsschienen 4 und 5 gelagert, die im rechten Teil der Fig. 1 erkennbar sind. Die Führungsschienen 4 und 5 werden teilweise verdeckt durch je ein Codierfutter 6 bzw. 7 für die Aufnahme von bedarfsweise einsetzbaren Codierzapfen. DiesesCodierfutter dient zur einbauplatzbezogenen Codierung der in die Führungsschiene 4 und 5 eingesetzten Leiterplatte. Zu diesem Zweck ist an der Rückseite der nicht dargestellten Frontplatte der Leiterplatte 3 eine im gleichen Rastermaß aufgebaute Codiereinrichtung angeordnet, in die in schon beschriebener Weise Codierzähne einsetzbar sind oder aus der einzelne Codierzähne ausbrechbar sind. Die Codierung aus leiterplattenseitiger Codiereinrichtung und Codierfutter stellt sicher, daß bei der Bestückung des Baugruppenträgers mit Leiterplatten bzw. beim Auswechseln von Leiterplatten zu Prüfzwecken oder im Störungsfalle nur solche Leiterplatten in den Baugruppenträger eingesetzt werden können, für die der Jeweilige Einbauplatz auch tatsächlich vorgesehen ist.
  • An der nicht bestückten Lötseite der Leiterplatte liegt die nach der Erfindung vorgesehene Anordnung zur einbauplatzbezogenen mechanischen Codierung von auf die Leiterplatten aufsetzbaren Frontsteckern an. Dieser Einbauplatz garantiert, daß die Ausbildung desJenigen Frontsteckerteiles, das die Codierelemente trägt, unabhängig ist von der Höhe der auf der Leiterplatte angeordneten Bauelemente. Die Anordnung besteht aus einem plattenförmigen, im Baugruppenträger fixierbaren Trägerkörper 9, der an seiner Stirnseite eine Codierschiene 10 aufweist. Der Trägerkörper 9 ist an seinen Flachseiten mit Versteifungsrippen 11 versehen und weist an seinen beiden Längsseiten federnde Rasten 12 und 13 auf, welche beim Einsetzen des Trägerkörpers in den Baugruppenträger in dafür vorgesehene Ausnehmungen der Halteleisten 1 und 2 einrasten und den sich seitlich an die Führungsschienen 4 und 5 anlegenden Trägerkörper im Baugruppenträger parallel zur zugehörigen Leiterplatte fixieren. Hierzu sind die Längsseiten des Trägerkörpers 9 mindestens im Bereich der federnden Rasten hinterschnitten, so daß diese beim Einsetzen in den Baugruppenträger nach innen einfedern können. Die federnden Rasten bestehen aus Je einem Rastbolzen 14 bzw. 15 an Je einer federnd an den Trägerkörper 9 angelenkten Spange, die beim Einsetzen des Trägerkörpers in den Baugruppenträger über Auflaufschrägen an den Spangen in die Hinterschneidungen schwenkt, bis die Rastbolzen unter der Federspannung der Spangen in die Ausnehmungen der Halteleisten einrasten.
  • In Fig. 1 sind die federnden Rasten in eingebautem Zustand zu sehen; Fig. 2 zeigt eine derartige Raste in entspanntem Zustand.
  • Die Codierschiene 10 weist eine Mehrzahl von in Längsrichtung nebeneinanderliegenden Codierkammern 16 auf, in die mit dem aufsetzbaren Frontstecker zusammenwirkende Codierstifte 17 in Steckrichtung einsetzbar sind. Hierzu sind die Codierstifte zweckmäßigerweise mit federnden Rasthaken 18 versehen, die beim Einsetzen der Codierstifte in die Codierschiene hinter entsprechende Ausnehmungen rasten. Die Ausnehmungen für die Aufnahme der Rastakten werden beispielsweise durch eine seitlich in die Codierschiene eingebrachte Nut 19 gebildet, die parallel zu der dem aufsetzbaren Frontstecker zugewandten Stirnseite der Codier-, schiene verläuft. Diese Ausbildung der Ausnehmungen hat den Vorteil, daß die Rasthaken der Codierstifte von der Seite her gut zugängig sind, so daß einmal in die Codierschiene eingesetzte Codierstifte im Bedarfsfall ohne größere Mühe entriegelt und aus der entsprechenden Aufnahmekammer herausgezogen werden können.
  • In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung sind auf dem Boden der Nut 9 von der Seite her lesbare Ziffern zur genauen Kennzeichnung der einzelnen Codierkammern aufgebracht.
  • Zur Erzielung einer ausreichenden Festigkeit und Steifigkeit des Trägerkörpers ist parallel zur Codierschiene 10 ein Führungsschacht 20 in den Trägerkörper eingebettet bzw. am Trägerkörper angebracht. In diesen Führungsschacht kann bedarfsweise eine Armierungsschiene eingeführt werden. Die Codierschiene kann auf beliebige Art am Trägerkörper angebracht sein. Besonders zweckmäßig ist es, wenn Codierschiene, Trägerkörper und federnde Rasten ein gemeinsames Kunststoffspritzteil bilden, weil dann keine zusätzlichen Kosten bei der Montage der Anordnung auftreten. Bei einer derartigen Ausbildung der erfindungsgemäßen Anordnung ist es zweckmäßig, jede Codierkammer aus mindestens zwei in Steckrichtung der Codierstifte hintereinanderliegenden sackartigen Ausnehmungen zu bilden, von denen die eine an der dem aufsetzbaren Frontstecker zugewandten Stirnseite der Codierschiene beginnt und von der einen Seite die Codierschiene eingebracht ist und von denen die andere von der anderen Seite in die Codierschiene eingebracht ist und die erste Ausnehmung in Steckrichtung der Codierstifte verlängert. Hierdurch ergibt sich ein in Steckrichtung der Codierstifte über beide Ausnehmungen reichender Hohlraum, in den ein querschnittsmäßig dem durch die beiden Ausnehmungen gegebenen freien Innenprofil 21 des Hohlraumes angepaßter Codierstift einsetzbar ist. Durch diese Ausbildung der Codierkammern wird erreicht, daß für die Herstellung der Anordnung eine aus zwei Teilen bestehende Spritzform verwendet werden kann, die auf bewegliche Schieber zur Bildung von Hohlräumen quer zur Schließrichtung der Formteile verzichtet.
  • In entsprechender Weise kann auch der parallel zur Codierschiene verlaufende Führungsschacht 20 der Anordnung gebildet werden.
  • Der FUhrungsschacht besteht dann zweckmäßigerweise aus mehreren in Richtung der einsteckbaren Armierungsschiene hintereinanderliegenden sackförmigen Ausnehmungen, die abwechselnd von der einen und von der anderen Flachseite des Trägerkörpers in den Trägerkörper eingebracht sind und die sich an ihren Enden überlappen.
  • Hierdurch ergibt sich ein über sämtliche Ausnehmungen reichender Führungsschacht, in den eine querschnittsmäßig .dem durch die beidseitigen Ausnehmungen gegebenen freien Innenprofil des Führungsschachtes angepaßte Armierungsschiene einsetzbar ist.
  • In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem zwei der in Fig. 1 dargestellten Anordnungen durch ein Zwischenstück 22 baulich vereinigt worden sind. Diese Ausbildung wird gewählt, wenn anstelle der üblichen Leiterplatte eine großformatigere Leiterplatte verwendet werden soll, die als sogenannte Doppel-Europaplatte bekannt ist. Die beiden Einzelanordnungen sind durch ein Zwischenstück 22 fest miteinander verbunden und durch eine in ihre Führungsschächte eingesetzte Armierungsschiene 23 zusätzlich versteift. Die. Fixierung der so gebildeten Anordnung im Baugruppenträger erfolgt durch die Jeweils außenliegenden federnden Rasten, während die einander zugewandten Rasten entspannt sind und keine Funktion haben.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung bei in Baugruppenträgern gehaltenen Leiterplatten mit aufsetzbaren Frontsteckern zur einbauplatzbezogenen mechanischen Codierung der Frontstecker, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß Jeder Leiterplatte (3 in Fig.1) eine Codierschiene (10) zugeordnet ist, die an der Stirnseite eines plattenförmigen, im Baugruppenträger neben der Leiterplatte fixierbaren Trägerkörpers (9) angeordnet und mit Codierelementen (16, 17) versehen ist, die mit den Codierelementen des zugehörigen Frontsteckers zusammenwirken, daß der Trägerkörper an seinen Flachseiten mit Versteifungsrippen (11) versehen ist und an seinen beiden Längsseiten federnde Rasten (12, 13) aufweist, welche beim Einsetzen des Trägerkörpers in den Baugruppenträger in dafür vorgesehene Ausnehmungen von senkrecht zu den Leiterplatten verlaufenden Halteleisten (1 und 2) zur Aufnahme der Fuh#rungsschienen (4, 5) für die Leiterplatten einrasten und den sich seitlich an die Führungsschienen anlegenden Trägerkörper im Baugruppenträger parallel zur zugehörigen Leiterplatte fixieren.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Codierschiene im Baugruppenträger durch entsprechende Anordnung von Warzen und Ausnehmunge#n Jeweils neben der Unterseite oder oberseitig bestückten zugehörigen Leiterplatte einrastbar ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Längsseiten des Trägerkörpers mindestens im Bereich der federnden Rasten hinterschnitten sind und daß die federnden Rasten (12, 13) aus Rastbolzen (14, 15) an federnd an den Trägerkörper angelenkten Spangen bestehen, die beim Einsetzen des Trägerkörpers in den Baugruppenträger über Auflaufschrägen an den Spangen in die Hinterschneidungen schwenken bis die Rastbolzen unter der Federspannung der Spangen in die Ausnehmungen der Halteleisten einrasten.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Codierschiene eine Mehrzahl von in Längsrichtung der Codierschiene nebeneinanderliegenden Codierkammern (16) hat, in die mit dem aufsetzbaren Frontstecker zusammenwirkende Codierstifte (17) in Steckrichtung einsetzbar sind und daß die Codierstifte zur Halterung in der Codierschiene mit federnden Rasthaken (18) versehen sind, die beim Einsetzen der Codie##rstifte in die Codierschiene hinter entsprechende Ausnehmungen rasten.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Ausnehmungen für die Aufnahme der Rasthaken (18) durch eine seitlich in die Codierschiene eingebrachte Nut (19) gebildet ist, die parallel zu der dem aufsetzbaren Frontstecker zugewandten Stirnseite der Codierschiene verläuft.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Codierkammern (16) durch von der Seite her lesbare, am Boden der Nut (19) angebrachte Ziffern markiert sind.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Trägerkörper im Bereich zwischen Codierschiene (io) und federnden Rasten (12, 13) mit einem parallel zur Codierschiene verlaufenden Führungsschacht (20) versehen ist, in den bedarfsweise eine Armierungsschiene (23 in Fig.3) einsteckbar ist.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß Codierschiene, Trägerkörper und federnde Rasten ein gemeinsames Kunststoffspritzteil bilden.
  9. 9. Anordnung nach den Ansprüchen 4, 5 und 8, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß Jede Codierkammer (16) aus mindestens zwei in Steckrichtung der Codierstifte hintereinanderliegenden sackfönaigen Ausnehmungen besteht, von denen die eine an der dem aufsetzbaren Frontstecker zugewandten Stirnseite der Codierschiene beginnt und von der einen Seite in die Codierschiene eingebracht ist von denen die andere von der anderen Seite in die Codierschiene eingebracht ist und die erste Ausnehmung in Steckrichtung der Codierstifte verlängert, wodurch sich in Steckrichtung der Codierstifte ein über beide Ausnehmungen reichender Hohlraum ergibt, in den ein querschnittsmäßig dem durch die beiden Ausnehmungen gegebenen freien Innenprofil (21 in Fig.1) des Hohlraumes angepaßter Codierstift (17) einsetzbar ist.
  10. 10. Anordnung nach den Ansprüchen 7 und 8, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Führungsschacht (20) aus mehreren in Richtung der einsteckbaren Armierungsschiene (23) hintereinanderliegenden sackförmigen Ausnehmungen besteht, die abwechselnd von der einen und von der anderen Flachseite des Trägerkörpers in den Trägerkörper eingebracht sind und die sich an ihren Enden überlappen, wodurch sich ein über sämtliche#Ausnehmungen reichender Führungsschacht ergibt, in den eine querschnittsmäßig dem durch die beiseitigen Ausnehmungen gegebenen freien Innenprofil des Führungsschachtes angepaßte Armierungsschiene einsetzbar ist.
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DE2541049C3 (de) 1978-06-08

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