DE2540043A1 - Abzweigungsanschlusstueck - Google Patents
AbzweigungsanschlusstueckInfo
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Description
PHK.111.
DJjil.-.'ng. Γ ,I. R -IT-T-H
An,r;:^r PolVP. Nederlard B.V
λ*« No. PHK-111
Anmeldung vom; 8. Sept. 1975
"Abzweigungsans chlus s tuck "
Die Erfindung bezieht sich auf ein Abzweigungsanschlusstück
für eine Rohrleitung, das einen sattelförmigen Teil mit einem mit ihm-ein Ganzes bildenden,
mit Innengewinde versehenen Rohrstück und einen Abzweigungsleitungsteil
mit einem mit dem zuerst genannten Gewinde zusammenwirkenden Ausengewinde der gleichen
Steigung und einer sich im montierten Zustand zwischen der Innenoberfläche des Rohrstückes und der Aussenober—
fläche des Abzweigungsleitungsteils befindenden Dichtung
enthält»
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PHK, 11 T ο 28.8.75.
Ein Abzweigungsanschlusstück dieser Art
ist an sich bekannt. Bei diesem bekannten Abzweigungsanschlusstück
enden im montierten Zustand die Gewindeteile an der Innenwand des Rohrstückes bzw. der Aussenwand
des Abzweigungsleitungsteils in einiger Entfernung von dem vom äatteiförmigen Teil abgekehrten Ende des mit
diesem ein Ganzes bildenden Rohrstückes, Zwischen dem genannten Ende des Rohrstückes und dem Ende des Gewindes
befindet sich ein Dichtungsring. Der Dichtungsring kann bei dieser Konstruktion in einer Aussparung in der Wand
des Abzweigungsleitungsteils untergebracht sein.
Das bekannte Abzweigungsanschlusstück
eignet sich zur Anwendung in Gasversorgungsnetzen, aber eignet sich weniger gut zur Anwendung in Wasserversorgungsnetzen, insbesondere wenn das durch die Leitungen
strömende Wasser eine grosse Härte aufweist. Unter diesen
Bedingungen kann sich zwischen den Gewindeteilen Calciumcarbonat ablagern, wodurch die Lage des Abzweigungsleitungsteils
in bezug auf die Rohrleitung mehr oder weniger fixiert wird, indem die Beweglichkeit dieser
Teile in bezug aufeinander völlig oder grösstenteils verloren geht. Dies kann nachteilig, sein, wenn im Boden
Erdrutsche auftreten, weil Spannungen in den Rohrleitungen die Bildung von Lecken zur Folge haben können. Auch kann
diese Fixierung bei Tätigkeiten nachteilig sein, die
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an oder nahe bei dem betreffenden Versorgungsnetz in dem
Boden vorgenommen werden. Dabei muss das Ausüben von Kräften auf die Rohre vermieden werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein AbzweigungsanschlusstUck zu schaffen, bei dem Schwierigkeiten
dieser Art nicht auftreten können. Nach der Erfindung wird diese Aufgabe mit einem Abzweigungsanschluss·
stück erfüllt, das dadurch gekennzeichnet ist, dass sich
die Abdichtung zwischen denjenigen Wandteilen des Rohrstückes bzw. das Abzweigungsleitungsteils befindet, die
zwischen den der Rohrleitung zugekehrten Enden des Rohrstückes bzw. des Abzweigungsleitungsteils und den darauf
befindlichen Gewindeteilen liegen.
Bei dem Abzweigungsanschlusstück nach der Erfindung kann das durch die Rohrleitungen strSmende
Medium, z.B. Wasser, nicht mit den Gewindeteilen in Berührung geraten. Eine gegebenenfalls auf·demjenigen
Teil der Abdichtung, der mit dem Wasser in Berührung gerät, abgelagerte Calciumcarbonatschicht kann eine Bewegung
des Abzweigungsleitungsteils in bezug auf das Rohrstück nicht blockieren» Die Dichtung kann in einer Aussparung
in der Wand des Abzweigungsleitungsteils oder in der Wand des Rohrstückes angebracht sein und wirkt mit
einer sich auf der gegenüberliegenden Wand befindenden Dichtungsfläche zusammen»'Vorzugsweise befindet sich
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die Dichtung bei dem Abzweigungsanschlusstück nach der
Erfindung jedoch in einer Aussparung in der Wand des Abzweigungsleitungsteils. Dabei ist es unmöglich, dass
die Dichtung beim Anbringen des Abzweigungsleitungsteils in dem Rohrstück oder im montierten Zustand, bei
einer Aenderung der Lage der Abzweigungsleitung in bezug auf die Rohrleitung aus ihrer Lage zwischen den Wandert
des Rohrstückes und des Abzweigungsleitungsteiles weggedrückt wird ·
Der Abzweigungsleitungsteil kann als ein
T—förmiges Abzweigungsanbohrstück ausgebildet sein, wobei
das Anbohrrohrstück im montierten Zustand im wesentlichen
senkrecht zu der Rohrleitung gerichtet ist. Das Anbohrrohrstück ist an einem Ende mit einer Aussparung versehen,
in der eine Dichtung, z.B. ein Dichtungsring, und ein Aussengewinde untergebracht sind, während es
am anderen Ende mit einer verschliessbaren Oeffnung und einem mit diesem Rohrstück verbundenen Seitenrohr versehen
ist, das an dem von dem Anbohrrohrstück abgekehrten Ende mit einer Abzweigungsleitung (Dienstleitung) verbunden
werden kann. Ueber das verschliessbare Ende des nach der Montage im wesentlichen senkrecht angeordneten
Anbohrrohrstückes kann mit einem Anbohrwerkzeug eine
Oeffnung in der Rohrleitung angebracht werden» Die Länge der mit der Dichtung zusammenwirkenden Dichtungsfläche
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auf der Innenwand des mit dem sattelförmigen Teil ein Ganzes bildenden Rohrstückes, in einer Richtung senkrecht
zu der Rohrleitung gemessen, wird derart gewählt, dass von der beim Hineindrehen des AnbohrrohrStückes in dieses
Rohrstück erreichten Endlage her das Anbohrrohrstück über 360° aus diesem Rohrstück herausgedreht werden kann,
ohne dass die Dichtung ausserhalb der Dichtungsfläche'
gelangt.
Nach einer Ausführungsform, die sich in der Praxis als vorteilhaft erwiesen hat, ist die Aussenwand
des nach der Montage, im wesentlichen senkrecht zu der Rohrleitung angeordneten Rohrstückes des Abzweigungsleitungsteiles
in einiger Entfernung von dem bei der Montage dem sattelförmigen Teil zugekehrten Ende mit
einem umlaufenden Rand versehen, der beim Anbringen des Rohrstückes in dem mit dem sattelförmigen Teil ein
Ganzes bildenden Rohrstück in eine Aussparung im Rande des von dem sattelförmigen Teil abgekehrten Endes
dieses Rohrstückes fällt. Die Tiefe der Aussparung im Rande dieses Rohrstückes ist mindestens gleich der Länge
der mit der Dichtung zusammenwirkenden Dichtungsfläche
so dass beim Verdrehen des Rohrstückes von der Endlage her über einen Winkel von 360° der Rand diB Aussparung
gerade nicht verlässt. Diese Konstruktion bietet den Vorteil, dass Sand oder andere Bodenbestandteile nicht leicht
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zwischen die Innenwand des mit dem sattelförmigen Teil ein Ganzes bildenden Rohrstückes und die Aussenwand des
darin mittels der Gewindeteile montierten Rohrstückes des Abzweigungsleitungsteils gelangen können. Das
Seitenrohr des T-förmigen Abzweigungsanbohrstückes kann auf bekannte Weise mit einer Abzweigungsleitung verbunden
werden»
Die Dichtung kann aus einem O-Ring aus einem elastisch komprimierbaren Material, z.B..natürlichem
Gummi oder einem gummiartigen Kunststoff, bestehen« Die sattelförmigen Teile und die übrigen Teile des Abzweigungsanschlusstückes
bestehen aus im Zusammenhang mit ihrer Punktion geeigneten Materialien. Geeignete
Materialien können z.B. sein: Gusseisen, Polypropylen, Polyvinylchlorid, Polyoxymethylene
Ein Vorteil der Konstruktion nach der
Erfindung ist der, dass die Gewindeverbindung zwischen dem Abzweigungsleitungsteil und dem Rohr stück nicht
mit dem inneren Druck des Mediums in der Rohrleitung belastet wird, so dass auf der Höhe der Gewindeteile,
wenigstens in bezug auf das mit dem sattelförmigen Teil ein Ganzes bildende Rohrstück, eine geringere Materialdicke
genügt als wenn die Gewindeverbindung diesem Druck wohl ausgesetzt wird.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen
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Konstruktion besteht darin, dass bei Anwendung eines T~f8rmigen Abzweigungsanbohrstückes die Lage des Seitenrohres
in bezug auf die Rohrleitung beliebig gewählt werden kann, so dass unter allen Bedingungen die optimale
Lage erhalten werden kann» Es kann z.B. erforderlich sein, bei Anwendung einer Abzweigungsleitung aus einem verhältnismassig
starren Material das Seitenrohr parallel zu der Rohrleitung anzuordnen und über einen mit einer Biegung
versehenen Rohrteil mit der Abzweigungsleitung zu verbinden. Dabei wird eine Aenderung der Lage der Abzweigungsleitung
in bezug auf die Rohrleitung keine Spannungen in den Anschlussmitteln--· vorausgesetzt dass
darin eine Verdrehung-möglich ist - zur Folge haben.
Die Erfindung wird nachstehend beispielsweise an Hand der Zeichnung näher erläutert, deren
einzige Figur teilweise im Schnitt ein Abzweigungsanschlussstück nach der Erfindung zeigt«
Die Figur zeigt eine Rohrleitung 1 aus
Kunststoff, auf der mit Hilfe· von Anschlwsstücken oderr
Klampen 2 und 3 sattelförmige Teile 4 und 5 fixiert sind.
Das Rohrstück 6 bildet mit dem sattelförmigen Teil 4 ein Ganzes. Es ist auf der Innenseite mit Gewinde 7-A-versehen,
während das von der Rohrleitung 1 abgekehrte Ende mit einer Aussparung 8A versehen ist.
Der Abzweigungsleitungsteil ist T-förmig
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gestaltete Er besteht aus einem Anbohrrohrsttick 9j das
an dem von der Rohrleitung 1 abgekehrten Ende mit einer darauf festgeschraubten Verschlusskappe °Ά verschlossen
ist. An dem der Rohrleitung 1 zugekehrten Ende ist das Rohrstück 9 mit Gewinde JB versehen, das mit dem Gewinde fA
zusammenwirkt. Ferner ist dieses Ende mit einer Aussparung 10 versehen, in der die Dichtung in Form eines O-Ringes
vorhanden ist. Das Rohrstück 9 trägt einen hervorragenden Rand 8B1 der beim Hineindrehen des Rohrstückes 9 in.
das Rohrsttick 6 völlig oder teilweise in die Aussparung 8A gelangt» Durch das Vorhandensein dieses Randes 8B wird
verhindert, dass beim Eingraben des Abzweigungsanschlussstückes Bodenteilchen zwischen die Gewindeteile JA und JB
gelangen können. Die Tiefe der Aussparung 8A ist mindestens gleich der Länge des Weges, den die Dichtung 11 bei
Verdrehung des Anbohrstückes 9 über 360° gegen die
Dichtungsfläche 14 von der Endlage her zurücklegt, so
dass der Rand 8B die Aussparung 8A dabei gerade nicht verlässt. Das Rohrstück 9 ist mit einem Seitenronr
zum Anschliessen einer Abzweigungsleitung versehen. Das Abzweigungsanschlusstück kann wie folgt auf der
Rohrleitung 1 befestigt werden.
Die sattelförmigen Teile k und 5 werden mit
Hilfe der Klampen 2 und 3 auf der Rohrleitung 1 befestigt. Dann wird das Anbohrrohrstück 9 in dem Rohrstück 6
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• _ Q _
befestigt ο Nach Be±'estigung der Abzweigungsleitung an
dem Seitenrohr 12 wird über die Oeffnung, die mittels
der Verschlusskappe 9-k verschlossen werden kann, mit
einem etwa dauernd vorhandenen Anbohrwerkzeug (Fräser oder dgl., nicht dargestellt) eine Oeffnung 13 in der
Rohrleitung 1 angebracht, wonach erwUnschtenfalls nach Entfernung des Werkzeugs der Abzweigungsleitungsteil
durch Anbringung der Verschlusskappe 9A verschlossen
wird.
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Claims (1)
- PHK.111.■ 28.8.75. - 10 -PATENTANSPRÜCHEΠ . Abzweigungsansclalusstück für eine Rohrleitung, das einen sattelförmigen Teil mit einem mit ihm ein Ganzes bildenden, mit Innengewinde versehenen Rohrstück und einen Abzweigungsleitungsteil mit einem mit dem zuerst genannten Gewinde zusammenwirkenden Aussengewinde der gleichen Steigung und einer sich im montierten Zustand zwischen der Innenoberfläche des Rohrstückes und der Aussenoberflache des Abzweigungs— leitungsteils befindenden Dichtung enthält, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Dichtung zwischen denjenigen Wandteilen des Rohrstückes bzw, des Abzweigungsleitungsteils befindet, die zwischen den der Rohrleitung zugekehrten Enden des Rohrstückes bzw. des Abzweigungsleitungsteils und den darauf befindlichen Gewindeteilen liegen. 20 Abzweigungsaiischlusstück für eine Rohrleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Dichtung in einer Aussparung in der Wand des Abzweigungsleitungsteils befindet und mit einer sich auf der gegenüberliegenden Wand des Rohrstückes befindenden Dichtungsfläche zusammenwirkt, 3· AbzweigungsanschlusstUck für eine Rohrleitung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzweigungsleitungsteil aus einem T-förmigen Abzweigungsanbohrstück besteht, das ein Anbohrrohrstück609812/0 3 59PHK.111.28.8.75. - 11 -enthält, das an einem Ende mit einer Aussparung, in der eine Dichtung untergebracht ist, und mit einem Aussengewinde und am anderen Ende mit einer verschliessbaren Oeffnung und einem mit diesem Rohrstück verbundenen Seitenrohr versehen ist, das an dem von dem Anbohrrohrstück abgekehrten Ende mit einer Abzweigungsleitung verbunden werden kanneh» Abzweigungsanschlusstück nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der mit der Dichtung zusammenwirkenden Dichtungsfläche auf der Innenwand des mit dem sattelförmigen Teil ein Ganzes bildenden Rohrstückes, in einer Richtung senkrecht zu der Rohrleitung gemessen, derart gross ist, dass von der beim Hineindrehen des Anbohrrohrstückes in dieses Rohrstück erreichten Endlage her eine Verdrehung des Anbohrrohrstückes möglich ist, ohne dass die Dichtung die Dichtungsfläche verlässt..5· Abzweigungsanschlusstück nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwand des Anbohrrohrstückes mit einem umlaufenden Rand versehen ist, der beim Anbringen dieses Rohrstückes in dem mit dem sattelförmigen Teil ein Ganzes bildenden Rohrstück in eine Aussparung im Rande des von dem sattelförmigen Teil abgekehrten Endes des letzteren Rohrstückes fällt.609812/0359PHK.111.28.8.75. - 12 -6o Abzweigungsanschlusstück nach Anspruch 5ιdadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Aussparung im Rande des von dem sattelförmigen Teil abgekehrten Endes des mit diesem ein ^anzes bildenden Rohrstückes mindestens gleich der Länge der mit der Dichtung zusammenwirkenden Dichtungsfläche ist.60 98 12/0359
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