DE243973C - - Google Patents
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- DE243973C DE243973C DENDAT243973D DE243973DA DE243973C DE 243973 C DE243973 C DE 243973C DE NDAT243973 D DENDAT243973 D DE NDAT243973D DE 243973D A DE243973D A DE 243973DA DE 243973 C DE243973 C DE 243973C
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C13/00—Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
- A62C13/003—Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas
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- Health & Medical Sciences (AREA)
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- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
- Fire-Extinguishing Compositions (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 243973 -. KLASSE 61«. GRUPPE
Fahrbare chemische Feuerlöscher mit einer Handpumpe, die eine Druck- und Saügleitung
besitzt, sind bekannt. Durch diese Anordnung wird angestrebt, nachdem der erste Angriff
auf das Feuer durch die chemische Feuerlöschmasse erfolgt ist, etwaiges nachglimmendes
Feuer mittels Wasser zu dämpfen. Ferner sind auch fahrbare Löscher bekannt
geworden, bei denen der Inhalt der Kessel
ίο mittels einer an sie angeschlossenen absperrbaren
Speisepumpe nachgefüllt werden kann. Bei Feuerlöschern der ersten Art war es erforderlich, den Druckschlauch, welcher die
Löschmasse aus dem Flüssigkeitsbehälter zur Brandstelle fördert, nach Entleerung der chemischen
Löschmasse von dem Druckstutzen des Flüssigkeitsbehälters loszukuppeln und ihn an die Druckseite der Handpumpe anzuschließen.
ao Vorliegende Erfindung ermöglicht, den Schlauch, ohne daß ein besonderes Los- und
Ankuppeln erforderlich ist, unmittelbar nach Entleeren des chemischen Feuerlöschers für
die Weiterleitung des durch die Spritzpumpe geförderten Wassers verwenden zu können.
Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung an den Auslaufstutzen des Flüssigkeitsbehälters für das chemische Feuerlöschmittel
die Druckseite der Spritzpumpe angeschlossen, so daß nach Entleerung des chemischen Feuerlöschers
durch den inneren Druck und bei darauffolgender Ingangsetzung der Pumpe der Flüssigkeitsbehälter infolge des noch in ihm
herrschenden Überdruckes als Windkessel wirkt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem' Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht, und zwar,
nach Umkippen des Behälters in die betriebsbereite Lage,
Fig 2 einen Längsschnitt durch die Pumpe
Der chemische Feuerlöscher α ist mittels Zapfens c in einem bügelartigen Rahmen e
drehbar gelagert, welcher von den beiden Rädern δ getragen wird.
An dem Behälter α ist der Druckstutzen d derart angeordnet, daß er sich in der Arbeitsstellung
(siehe Zeichnung) in der Nähe des unteren Randes des Behälters befindet.
Die am Flüssigkeitsbehälter angebrachte Spritzpumpe f kann von beliebiger Bauart
sein und ist mit einem Handgriff g und einer Saugleitung h versehen, an welcher der Saugeschlauch
— gestrichelt dargestellt — befestigt wird.
Der Druckstutzen i der Pumpe ist durch eine Rohrleitung k an den Druckstutzen d
des Flüssigkeitsbehälters ohne Zwischenschaltung von Ventilen oder anderen Absperrmitteln
angeschlossen, so daß das Rohr k dauernd mit dem Innern des Flüssigkeitsbehälters a in Verbindung
steht.
Bei Feuergefahr ist es lediglich erforderlich, den Flüssigkeitsbehälter α in die aus der Zeichnung
ersichtliche Stellung umzukippen, wodurch der chemische Feuerlöscher selbsttätig
in Wirkung treten kann.
In dem Augenblick, in welchem die Löscb-
(2. Auflage, ausgegeben am IS. August 1914J
flüssigkeit irn wesentlichen aus dem Behälter a
ausgeworfen ist, also die Speisung des an dem Stutzen d befestigten Schlauches nachläßt,
wird die Spritzpumpe f nach vorherigem Anschluß des Saugschlauches an den Saugstutzen h in Betrieb gesetzt. Die Pumpe
fördert im Sinne der eingezeichneten Pfeile Wasser durch den Druckstutzen i und die
Leitung k in den Druckstutzen d und von hier
ίο in denselben Schlauch, durch welchen vorher
das chemische Feuerlöschmittel gedrückt worden ist. Da der Änschlußstutzen d gegen das
Innere des Behälters α zu offen ist, tritt naturgemäß Flüssigkeit auch in diesen über. In
dem Behälter α ist jedoch noch Kohlensäuredruck in einem nicht unerheblichen Betrage
vorhanden, weil die Benutzung der Spritzpumpe schon in dem Augenblick erfolgt, in
welchem das Austreten der chemischen Löschflüssigkeit nachläßt.
Hierdurch wird erreicht, daß der Flüssigkeitsbehälter α infolge der in ihm unter Druck
enthaltenen Kohlensäure als Windkessel für die Pumpe wirkt, so daß das von dieser gelieferte
Wasser in einem gleichmäßigen kräftigen Strahl durch den an dem Stutzen d befestigten
Schlauch gefördert wird.
Die Verbindung der Druckseite der Pumpe mit dem Druckstutzen d des Flüssigkeitsbehälters
hat außerdem noch den Vorteil, daß der Flüssigkeitsbehälter sowie die Schläuche und die Anschlußteile durch das. Wasser von
etwa anhaftenden Teilen der chemischen Löschflüssigkeit gereinigt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:anFeuerlöschvorrichtung, bei welcher
einem chemischen Feuerlöscher eine Spritzpumpe befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar an den Druckstutzen (d) des Flüssigkeitsbehälters (a) für das chemische Feuerlöschmittel die Druckseite (k) der Spritzpumpe angeschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243973C true DE243973C (de) |
Family
ID=503054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT243973D Active DE243973C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243973C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1090522B (de) * | 1953-10-13 | 1960-10-06 | Becker & Co | Kolbenpumpe fuer Feuerloeschgeraete |
-
0
- DE DENDAT243973D patent/DE243973C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1090522B (de) * | 1953-10-13 | 1960-10-06 | Becker & Co | Kolbenpumpe fuer Feuerloeschgeraete |
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