DE2439070A1 - Verfahren und vorrichtung zum montieren von flexiblen druckmedien auf druckzylindern - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum montieren von flexiblen druckmedien auf druckzylindernInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Montieren von flexiblen Druckmedien auf Druckzylindern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Montieren von Gummistereotypien, Dünnplattenklichees und anderen flexiblen Druckmedien auf Druckzylindern, und zwar registerrecht bezogen auf ein Layout oder ein anderes Basiselement, vorzugsweise ein Layout in demselben Maßstab wie das Druckmedium.
- Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens.
- Der Erfindung liegt unter anderem die Aufgabe zugrunde, ein besonders zuverlässiges und zeitsparendes Verfahren zur registerrechten Montage von flexiblen Druckmedien auf einem Druckzylinder zu schaffen, und zwar auch in den Fällen, in denen das Druckmedium in einem anderen Maßstab als das Basiselement angefertigt ist. Weiterhin soll eine geeignete, unkomplizierte Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens geschaffen werden.
- Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Basiselement auf einem Basiszylinder und das Druckmedium auf einem Druckzylinder angeordnet werden, wobei letzterer mit dem Druckmedium in einem dem Umkreislängenverhältnis zwischen entsprechenden Paßpunkten im Basiselement und im Druckmedium entsprechenden Übersetzungsverhältnis drehbar ist, und daß Punkte auf dem Druckmedium - ehe dieses auf dem Druckzylinder befestigt wird - mittels geeigneter Zielelemente, die auf den Basiszylinder bzw. den Druckzylinder zielen, in ihrer Lage mit der Lage entsprechender Punkte des Basiselementes in Korrelation gebracht werden.
- Hierdurch erzielt man eine zeitersparende und dennoch sehr genaue und zuverlässige registerrechte Montage von z.B.
- Gummistereotypien auf Druckzylindern, unabhängig davon, ob das gegenseitige Größenverhältnis zwischen dem Basiselement und dem Druckmedium 1:1 oder anders als 1:1 ist, und unabhängig davon, ob Druckmedien nur für Einfarbendruck auf einen oder mehrere Zylinder oder Druckmedien für Mehrfarbendruck mit gegenseitiger Registerpassung bezüglich des zu bedruckenden Mediums und/oder der anderen Farben montiert werden sollen.
- Wenn man das Verfahren nach der Erfindung so durchführt, daß das Basiselement leicht lösbar auf dem Basiszylinder festgehalten wird, z,B, mittels kleiner Dauermagnete oder Luftsaugorgane an der gekrümmten Oberfläche des Basiszylinders, während die Rückseite des Druckmediums druckempfindlich selbsthaftend an dem Druckzylinder befestigt wird, wo erzielt man eine besonders leichte Einstellung, sowohl bei der primären Anordnung des Basiselementes, z.B. mittels einer Zentrierung und/oder einer Parallelitätskontrolle, als auch bei der nachfolgenden registerrechten Montage des Druckmediums auf den Druckzylinder.
- Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie mit einem Basiszylinder versehen ist, der in einem Übersetzungsverhältnis drehbar mit einer Anzahl dazu achselparalleler Druckzylinder zusammengeschaltet ist, und daß die ZielZ-elemente, die auf den Basiszylinder bzw. die Druckzylinder zielen, so zusammengeschaltet sind, daß die Axialverschiebung eines auf den Basiszylinder gerichteten Zielelementes eine entsprechende Verschiebung von entsprechenden, auf die Druckzylinder gerichteten Zielelementen in einem dem axialen Längenverhältnis zwischen dem Basiselement und dem Druckmedium entsprechenden Längenverhältnis zur Folge hat.
- Unter dem axialen Längenverhältnis zwischen dem Basiselement und dem Druckmedium wird hier und nachstehend natürlich das axiale Längenverhältnis zwischen entsprechenden Paßpunkten im Basiselement und im Druckmedium verstanden.
- Es wäre oft zweckmäßig, der Layout-Abteilung bzw. dem Zeichensaal die Möglichkeit geben zu können, ein Layout in Übergröße herzustellen, weil man dann u.aO eventuelle Fehler in kleinen oder in besonders genauigkeitsbedürftigen Einzelheiten besser feststellen und ausbessern kann, aber es sollte dennoch ein photographisches Verkleinern oder eine andere zeitraubende und verteuerende Größenverminderung des hergestellten Layouts vor seiner Verwendung als Hilfsmittel Was zur korrekten Montage der Druckmedien vermieden verden. Dies man gilt insbesondere für den Fall, daß die Druckmedien sogar in mehreren verschiedenen Größenverhältnissen zur Verwendung beim Bedrucken von Verpackungen verschiedener Größen, z.B.
- Papiersöcken, Werbeartikeln o. dgl., hergestellt hat.
- Um dies zu ermöglichen, wird die Vorrichtung nach der Erfindung vorzugsweise so ausgebildet, daß der Basiszylinder einen größeren Durchmesser als die Druckzylinder besitzt.
- Zweckmäßigerweise wird die Vorrichtung nach der Erfindung so gestaltet, daß die effektiv ausgenützte Länge des Basiszylinders der effektiv ausgenützten Länge der Druckzylinder entspricht.
- Hierdurch wird eine besonders einfache Axialsteuerung der Zielelemente,erzielt, am einfachsten natürlich dann, wenn die erwähnten Longenverhältnisse sich nicht nur gegenseitig entsprechen, sondern auch tatsächlich 1:1 sind.
- Bei einer bevorzugten Ausführung der Vorrichtung nach der Erfindung sind die Zielelemente optische Elemente zur Projektion definierter leuchtender Paßmarken an den Basis-und Druckzylindern bzw. auf dem Basiselement und dem Druckmedium.
- Hierdurch wird nicht nur die Möglichkeit gegeben, daß man die gegenseitige Lage entsprechender Paßpunkte bezogen auf die korrekte Übereinstimmung ungewöhnlich schnell erkennen kann, sondern es wird auch jede Gefahr einer mechanischen Beschädigung des Basiselementes oder des Druckmediums durch die Zielelemente vermieden, die von den Zylindern verhältnismäßig weit entfernt angeordnet sein können. Auch behindern die Zielelemente zu keinem Zeitpunkt die Montage des Basiselementes oder der Druckmedien.
- Wenn man die Vorrichtung nach der Erfindung so ausbildet, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Basiszylinder und den Druckzylindern veränderlich ist, wird die Möglichkeit gegeben, in ganz einfacher Weise nicht nur die registerrechte Lage der Punkte sämtlicher Druckmedien in der Axialrichtung und die regsterechte Lage eines einzelnen achsenparallelen Paßpunkt-Satzes zu kontrollieren, sondern auch die registerrechte Anordnung der Punkte sämtlicher Druckmedien in der Umfangsrichtung ebenfalls gleichzeitig zu kontrollieren, auch wenn das Basiselement und das Druckmedium mit verschiedenem Umkreislängenverhältnis ausgeführt sind.
- Die Vorrichtung kann erfindungsgemäß so ausgeführt sein, daß der Basiszylinder auf einer Anzahl von Stützrollen oder Stützwalzen aufliegt und sich mit seinen Endrändern auf kegelstumpfförmigen Drehrollen oder -walzen abstützt, vorzugsweise auf diesen ruht, wobei letztere zur Mitte des Basiszylinders hin verjüngt sind und einzeln auf einer zu dem Basiszylinder parallelen Welle o. dgl. verschiebbar sind, welche in Abhängigkeit vom Antrieb der Druckzylinder drehbar ist.
- Hierdurch wird eine Vorrichtung mit einer preisgünstigen und dennoch sehr genau regulierbaren veränderlichen Schaltung zur Umstellung des Übersetzungsverhältnisses zwischen dem Basiszylinder und den Druckzylindern erzielt.
- Wenn die Vorrichtung erfindungsgemäß gleichzeitig so eingerichtet wird, daß die kegelförmigen Dreh rollen oder -walzen mittels einer ihrer Endflächen oder mittels einer entsprechenden geeigneten Referenzfläche relativ zu den Endrändern des Basiszylinders genau auf Maß einstellbar sind, wird die Möglichkeit für eine besonders schnelle und dennoch genaue Einstellung des erforderlichen Übersetzungsverhältnisses erzielt.
- Die Möglichkeit für eine routinemäßige, leicht wiederholbare genaue Einstellung des Übersetzungsverhältnisses ohne das Erfordernis hoch qualifizierten Personals ergibt sich, wenn man die Vorrichtung so ausbildet, daß eine Endfläche der Drehrollen oder -walzen oder eine entsprechende Referenzfläche als Einstellanschlag für eine Längenmaßeinrichtung, z.B. Meßklötze, Mikrometerspindel, Noniusstab o. dgl., dient.
- Ein ganz besonders leichtes Errechnen der korrekten Einstellung für ein neues Verhältnis zwischen Basiselement und Druckmedium wird dadurch erzielt, daß die Längenmeßeinrichtung mit einer dem eingestellten Übersetzungsverhältnis zwischen dem Basiszylinder und den Druckzylindern entsprechenden Gradeinteilung versehen ist.
- Durch eine sorgfältige werkstattmäßige Ausführung der Vorrichtung nach der Erfindung kann man die Einstellarbeit beim Umstellen des Übersetzungsverhältnisses um 50% vermindern, wenn die Vorrichtung so ausgebildet wird, daß die Dreh rollen bzw. -walzen an beiden Endrändern des Basiszylinders mit einheitlichem Kegelmaß ausgeführt und miteinander zur gleichzeitigen und gleichen axialen Verschiebung gegen die Mitte oder weg von der Mitte des Basiszylinders verbunden sind.
- Um die Erzielung einer vorläufigen groben Ausgangseinstellung des Basiszylinders in Beziehung zu den Druckzylindern zu erleichtern, kann die Vorrichtung erfindungsgemäß so ausgebildet sein, daß der Basiszylinder mindestens an seinen Endflächen mit zentralen Aussparungen versehen ist und daß von äußeren Tragorganen ausgehende, exzentrisch drehbare Hebeorgane in diese Aussparungen eingreifen.
- Diese Hebeorgane können zum schnellen und bequemen Herausheben des Basiszylinders aus dem Reibeingriff mit den Drehrollen bzw. -walzen verwendet werden, woraufhin der Basiszylinder und mindestens ein Druckzylinder relativ zu-einander unabhängig verdreht werden können.
- Zur weiteren Förderung der korrekten und einfachen Kaftübertragung, die durch die vorstehenden Merkmale für den Basiszylinder erzielt wird, kann die Vorrichtung zweckmäßigerweise so ausgebildet sein, daß die Druckzylinder auf zwei Sätzen von Tragrollen oder -walzen aufliegen, von denen mindestens ein Satz mit dem gemeinsamen Drehantrieb des Basiszylinders und der Druckzylinder verbunden ist.
- Hierdurch wird erzielt, daß auch der Teil der Kraftübertragung zwischen den Zylindern, die den Druckzylindern am nächsten liegen, so einfach und korrekt wird wie überhaupt möglich.
- Eine einfache Kombination der Kraftübertragung der Druckzylinder und deren Endsteuerung sowie eine fast reibungslose Endsteuerung der Druckzylinder werden dadurch erzielt, daß mindestens einer der Tragrollen- oder -walzensätze mit Endführung für die Endflächen der Druckzylinder versehen ist.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung ist vorzugsweise weiterhin so ausgebildet, daß die Tragrollen oder -walzen in Tragwangen gelagert sind, die um eine Achse parallel zu der Achse des Druckzylinders, vorzugsweise um die Achse durch einen der Tragrollen oder -walzensätze, drehbar sind.
- Hierdurch wird eine besonders leichte vorläufige hin- und hergehende Umkreiseinstellung des Druckzylinders, bezogen auf die Paßmarken, ermöglicht sowie eine leichte vorläufige Einstellung eines Druckzylinders in eine neue Lage für die Montage eines zweiten Druckmediums an anderer Stelle auf dem Umfang des Druckzylinders, machdem die registerrechte Montage des ersten Druckmediums auf dem Druckzylinder erfolgt ist. Außerdem wird hierdurch gleichzeitig erzielt, daß man die erwähnten drehbaren Tragwangen zur Erleichterung des Hineinlegens der Druckzylinder in die Vorrichtung und des Herausnehmens der Druckzylinder aus der Vorrichtung ausnützen kann.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung0 Die Zeichnung zeigt in: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung, gesehen schräg von vorne und von einem Ende aus; Fig. 2 Einzelheiten der Befestigung und Einstellung des Basiszylinders; Fig. 3 Einzelheiten der Befestigung und Einstellung der Druckzylinder.
- Die Vorrichtung laut der Erfindung (siehe insbesondere Fig. i) besteht in der Hauptsache aus den folgenden vier Hauptteilen, die nachstehend im einzelnen näher beschrieben werden: 1. Aus eine Baugruppe 1 mit Zielelementen und deren Tragorganen; 2. aus einer Baugruppe 2 zum Lagern und zum Einstellen eines Basiszylinders; 3. aus einer Baugruppe 3 zum Lagern und zum Einstellen von Druckzylindern, und 4. aus einem Gestell 4 zum Tragen der erwähnten Baugruppen.
- Auf einer eisernen Schiene 5 mit U-Profil sind oben an der Vorrichtung über Zwischenstücke 6 zwei Steuerschienen 7 und 8, beispielsweise in Form von Rohren, montiert, auf welchen Zielelemente 9, 10, 11 mittels Schlitten 12, 13, 14 in horizontaler Richtung verschiebbar angeordnet sind.
- Zwischen den Schlitten 12 und 14 ist eine Schubstange 15 angeordnet, auf welcher der Schlitten 13 befestigt ist, so daß eine horizontale Verschiebung der Zielelemente 9, 11 automatisch eine gleiche horizontale Verschiebung des Zielelementes 10 hervorruft.
- Wie bereits erwähnt, kann man statt einer festen Schubstangenverbindung zwischen den Zielelementen 9-11 Verbindungsstücke verwenden, die verlängert oder verkürzt werden in Abhängigkeit von der Verschiebung des Zielelementes 10, welches sich auf in der Zeichnung nicht näher angegebene Paßpunkte in einem Basiselement 16 richtet, z.B. auf Paßpunkte in einem Layout, das mittels kleiner flacher Dauermagnete 17 an einem ferromagnetischen Basiszylinder 18 befestigt ist.
- Der Basiszylinder 18 ist an beiden Enden mit zentralen Aussparungen oder mit einer durchgehenden Bohrung 19 versehen.
- Durch diese Bohrung ist eine exzentrisch gelagerte, durchgehende Welle 20 hindurchgeführt, die mittels eines Handgriffes 21 zum einen in eine Lage gebracht werden kann, in welcher sie mit der Innenfläche der Bohrung 19 überhaupt nicht in Berührung kommt, zum anderen so verstellt werden kann, daß sie den Basiszylinder 18 ein wenig anhebt.
- Weist der Basiszylinder anstelle der Bohrung Aussparungen auf, so wird die Welle durch exzentrisch gelagerte Zapfen ersetzt.
- In der abgesenkten Lage ruht der Basiszylinder 18 auf Stützrollen 22, Seine Endränder 23 stehen gleichzeitig mit kegelstumpfförmigen Walzen 24 in Berührung, die sich zur Mitte des Basiszylinders hin verjüngen und einzeln auf einer zu dem Basiszylinder parallelen Welle 25 verschiebbar sind.
- Die Welle 25 ist in Lagern 26 gelagert, von welchen eins in Fig. 2 gezeigt ist, und es sind in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel vorgesehen, die die Walze 24 mit der Welle 25 umlaufen lassen.
- Auf der Welle 25 ist an jedem Ende eine Halterung 27 (Fig. 2) befestigt, die einen Längenmeßstab 28, z.B. eine Mikrometerspindel oder einen Noniusstab, führt, dessen eines Ende (in Fig. 2 das rechte Ende) durch Anschlag an einer der Endflächen 29 der Walze 24 - zusammen mit in der Zeichnung nicht gezeigten Befestigungsmitteln zum Verbinden der Walze 24 mit der Welle 25 - zur genauen Einstellung des Übersetzungsverhältnisses zwischen der Welle 25 und dem Basiszylinder 18 dient. Nach Wunsch kann der Längenmeßstab direkt mit Einteilungen versehen sein, die dem eingestellten Übersetzungsverhältnis und damit dem Übersetzungsverhältnis zwischen dem Basiszylinder und den nachstehend beschriebenen Druckzylinder entsprechen.
- Ein Druckzylinder 30 (siehe Fig. 1) liegt auf Tragrollen 31, 32 (siehe Fig. 3 und Fig. 1) auf, die an den Enden von Wellen 33, bzw. 34 sitzen.
- Die Wellen 33 sind in Tragwangen 35 aufgehängt, die um die Welle 34 drehbar sind. Letztere wird in Lagern 36 getragen, von denen das eine in Fig. 3 gezeigt ist. Eine Welle 38 eines Handrades 37 (siehe Fig. 3) greift mit einer Gewindespindel 39 in ein Schneckenrad 40 ein, welches mittels eines Wellenzapfens 41 einen Schwungarm 42 und damit auch die Tragwange 35 verschwenken kann. Auf diese Weise können die Tragwangen 35 in beliebige Winkelstellungen eingestellt werden.
- Mindestens einer der Tragrollensätze 31 oder 32 ist mit Endführungen 43 für die Endflächen der Druckzylinder 30 versehen.
- Mittels eines Handrades 44 kann man eine im wesentlichen horizontale Welle 45 drehen, die an ihrem äußeren Ende (siehe Fig. 1) eine Gewindespindel trägt, welche in ein Schneckenrad 46 eingreift, und die an ihrem inneren Ende (in der Zeichnung nicht erkennbar) mit einer weiteren Gewindespindel versehen ist, die mit einem (in der Zeichnung nicht gezeigten) an der Welle 25 befestigten Schneckenrad im Eingriff steht.
- Durch Drehen der Handgriffe 21 kann man mittels der Welle 2o den Reibeingriff des Basiszylinders 18 mit den Walzen 24 herstellen bzw0 aufheben, so daß man den Basiszylinder in Drehrichtung bezüglich der Drehzylinder 30 nach Belieben frei einstellen bzw0 die Drehbewegungen dieser Zylinder zusammenschalten kann.
- Die Welle 20 ist in Tragwangen 47 gelagert, die auf dem Gestell 4 ruhen und oben die Schiene 5 und damit die verschiebbaren Zielelemente 9, 10, 11 tragen.
- In Fig. 1 ist ein Druckzylinder mit nur einer Gummistereotypie 48 gezeigt, jedoch kann man auch mehrere Stereotypien auf demselben Druckzylinder montieren. Weiterhin kann die Vorrichtung für die Simultanmontage von Gummistereotypien 48 auf mehrere Druckzylinder 30 eingerichtet sein. Beispielsweise zeigt Fig. 1 (am rechten Ende, zum Zusammenwirken mit dem Zielelement 11 ) die Montagemöglichkeit für einen weiteren Druckzylinder.
Claims (16)
1. Verfahren zum Montieren von Gummistereotypien, Dünnplattenklichees
und anderen flexiblen Druckmedien auf Druckzylindern, und zwar registerecht bezogen
auf ein Layout oder ein anderes Basiselement, vorzugsweise ein Layout in demselben
Maßstab wie das Druckmedium, dadurch gekennzeichnet, daß das Basiselement auf einem
Basiszylinder und das Druckmedium auf einem Druckzylinder angeordnet worden ist,
wobei letzterer mit dem Druckmedium in einem dem Umkreislängenverhältnis zwischen
entsprechenden Paßpunkten im Basiselement und im Druckmedium entsprechenden Übersetzungsverhältnis
drehbar ist, und daß Punkte auf dem Druckmedium - ehe dieses auf dem Druckzylinder
befestigt wird - mittels geeigneter Zielelemente, die auf den Basiszylinder bzw.
den Druckzylinder zielen, in ihrer Lage mit der Lage entsprechender Punkte des Basiselementes
in Korrelation gebracht werden1
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Basiselement leicht lösbar auf dem Basiszylinder
festgehalten
wird, z.B1 mittels kleiner Dauermagnete oder Luftsaugorgane an der gekrümmten Oberfläche
des Basiszylinders, während die Rückseite des Druckmediums druckempfindlich selbsthaftend
an dem Druckzylinder befestigt wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Basiszylinder (18) versehen ist, der
in einem Übersetzungsverhältnis drehbar mit einer Anzahl dazu achsenparalleler Druckzylindern
(30) gekoppelt ist, und daß die Zielelemente (9, 10, 11), die auf den Basiszylinder
(18) bzw. die Druckzylinder (30) zielen, so zusammengeschaltet sind, daß die Axialverschiebung
eines auf den Basiszylinder gerichteten Zielelementes (10) eine entsprechende Verschiebung
von entsprechenden, auf die Druckzylinder gerichteten Zielelementen (9, 11) in einem
dem axialen Längenverhältnis zwischen dem Basiselement (16) und dem Druckmedium
(48) entsprechenden Längenverhältnis zur Folge hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Basiszylinder
(18) einen größeren Durchmesser als die Druckzylinder (30) besitzt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die effektiv ausgenützte. Länge des Basiszylinders der
effektiv
ausgenützten Länge der Druckzylinder entspricht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3-5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zielelemente (9, 10, 11) optische Elemente zur Projektion definierter leuchtender
Paßmarken an den Basis-und Druckzylindern (18, 30) bzw. auf dem Basiselement (16)
und dem Druckmedium (48) sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3-6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Basiszylinder (18) und den Druckzylindern
(30) veränderlich ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Basiszylinder
(18) auf einer Anzahl von Stützrollen (22) oder Stützwalzen aufliegt und sich mit
seinen Endrändern (23) auf kegelstumpfförmigen Dreh rollen oder -walzen (24) abstützt,
vorzugsweise auf diesen ruht, wobei letztere zur Mitte des Basiszylinders hin verjüngt
sind und einzeln auf einer zu dem Basiszylinder parallelen Welle (25) o, dgl. verschiebbar
sind, welche in Abhängigkeit vom Antrieb der Druckzylinder (30) drehbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die kegelförmigen Dreh rollen oder -walzen (24) mittels einer iher Endflächen (29)
oder mittels einer entsprechenden geeigneten Referenzfläche relativ zu den Endrändern
(23)
des Basiszylinders genau auf Maß einstellbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Endfläche (29) der Drehrollen oder -walzen (24) oder eine entsprechende Referenzfläche
als Einstellanschlaa für eine Längenmeßeinrichtung (28), z.B.
Meßklötze, Mikrometerspindel, Noniusstab dgl., dient.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längenmeßeinrichtung (28) mit einer dem eingestellten Übersetzungsverhältnis zwischen
dem Basiszylinder und den Druckzylindern entsprechenden Gradeinteilung versehen
ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8-11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehrollen bzw. -walzen (24) an beiden Endrändern (23) des Basiszylinders
mit einheitlichem Kegelmaß ausgeführt und miteinander zur gleichzeitigen und gleichen
axialen Verschiebung gegen die Mitte oder weg von der Mitte des Basiszylinders (18)
verbunden sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3-12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Basiszylinder (18) mindestens an seinen Endflächen mit zentralen Aussparungen
(19) versehen ist und daß von äuBeren Tragorganen (47) ausgehende exzentrisch drehbare
Hebeorgane (20) in diese Aussparungen eingreifen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3-13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckzylinder (30) auf Tragrollen (31, 32) oder -walzen aufliegen, von denen
mindestens ein Satz mit dem gemeinsamen Drehantrieb des Basiszylinders und der Druckzylinder
verbunden ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
einer der Tragrollen-oder -walzensätze mit Endführung (43) für die Endflächen der
Druckzylinder (30) versehen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tragrollen (31) oder -walzen in Tragwangen (35) gelagert sind, die um eine achse
parallel zu der Achse des Druckzylinders, vorzugsweise um die Achse (34) durch einen
der Tragrollen- oder -walzensätze, drehbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK446373A DK446373A (de) | 1973-08-14 | 1973-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2439070A1 true DE2439070A1 (de) | 1975-02-27 |
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ID=8133747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2439070A Pending DE2439070A1 (de) | 1973-08-14 | 1974-08-14 | Verfahren und vorrichtung zum montieren von flexiblen druckmedien auf druckzylindern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2439070A1 (de) |
| DK (1) | DK446373A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0089015A1 (de) * | 1982-03-16 | 1983-09-21 | Windmöller & Hölscher | Verfahren zum lagerichtigen Befestigen der Klischees auf den Formzylindern von Flexodruckmaschinen für den Mehrfarbendruck |
-
1973
- 1973-08-14 DK DK446373A patent/DK446373A/da unknown
-
1974
- 1974-08-14 DE DE2439070A patent/DE2439070A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0089015A1 (de) * | 1982-03-16 | 1983-09-21 | Windmöller & Hölscher | Verfahren zum lagerichtigen Befestigen der Klischees auf den Formzylindern von Flexodruckmaschinen für den Mehrfarbendruck |
| DE3209484A1 (de) * | 1982-03-16 | 1983-09-29 | Windmöller & Hölscher, 4540 Lengerich | Verfahren zum lagerichtigen befestigen der klischees auf den formzylindern von flexodruckmaschinen fuer den mehrfarbendruck |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK446373A (de) | 1975-04-14 |
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