DE2438962A1 - Tragbare vorrichtung zum absaugen von festen, fluessigen oder geschmolzenen partikeln - Google Patents
Tragbare vorrichtung zum absaugen von festen, fluessigen oder geschmolzenen partikelnInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
DIPL-ΙΝΘ. DR. IUR. DIPL.-IN6.
VOLKER BUSSE DIETRICH BUSSE
45 OSNABRoCK3 den 13. August 1971*
MDSERSTRASSE2O/24 L/NÖ
William Samuel Fortune
14230 Dearborn Street,
Panorama City, California, USA
Tragbare Vorrichtung zum Absaugen von festen, flüssigen oder geschmolzenen Partikeln
Die Erfindung betrifft eine tragbare Vorrichtung zum Absaugen von festen, flüssigen oder geschmolzenen Partikeln, bestehend
aus einem zylindrischen Pumpengehäuse, einer in dessen vorderes Ende mit Klemmsitz eingesetzten und wahlweise aus diesem ausstoßbaren
Vorrichtungsspitze, einer hinteren, mit dem rückwärtigen Ende des Pumpengehäuses verbundenen Gehäusebuchse mit einer
axialen Durchgangsöffnung für eine Spannbüchse, einer Kolbenanordnung mit einem sich nach vorn erstreckenden Stabdorn, einem
Saugkolben und einer sich nach hinten erstreckenden Kolbenstange, wobei der Stabdorn und die Kolbenstange im wesentlichen konzentrisch
im Pumpengehäuse angeordnet sind, die Kolbenstange einen hinteren Auslösereingriffbereich aufweist und im Pumpengehäuse
eine Hauptfeder angeordnet ist, gegen welche die Kolbenanordnung gespannt wird und die beim Auslösen einen schnellen Rückhub des
Kolbens zur schlagartigen Erzeugung eines Vakuums und eines Saugluft Stroms durch die vordere Vorrichtungsspitze herbeiführt.
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Bei elektrotechnischen Arbeiten ist es oft erforderlich, eine elektrische Verbindung, z.B. eine Drahtanschlußstelle, eine
Drahtverbindung mit der öse einer Leitihgsplatte od. dgl. Verbindungen
zu entlöten. Hierbei ist wesentlich, daß beim Entfernen des geschmolzenen Lots von der Verbindung dieses nicht auf andere
Bereiche der Einrichtung hinunterfällt oder abspritzt. Ein Abblase
oder -schütteln des geschmolzenen Metalls ist daher unannehmbar, Hi
zu kommt, daß die hohe Oberflächenspannung des Lots in Verbindung mit seiner hohen Dichte den Entfernungsvorgang außerordentlich
schwierig gestaltet. Diese Schwierigkeiten werden noch dadurch erhöht, daß das Lot schnell und ohne Anwendung einer Kühlvorrichtung
entfernt werden muß, bevor die mechanische Verbindung, z.B. eine Drahtmantelanschlußstelle, abgenommen werden kann.
Es sind verschiedena-rtige nichttragbare zentrale Sauganlagen und tragbare, wirksame Handsaugvorrichtungen bekanntgeworden, durch
die die beim Entlöten auftretenden Probleme teilweise gelöst worden sind. Die zentralen Anlagen sind jedoch mit dem Nachteil behaftet,
daß sie kostspielig, komplex und nicht vielseitig einsetzbar sind sowie von einer Bedienungsperson nicht getragen werden
können, während die Handvorrichtungen, in geringerem Ausmaß, ebenfalls kostspielige und komplexe Geräte darstellen und
in einigen Fällen einen unerwünschten Rückschlag aufgrund des Rückhubs von Kolben und Kolbenstange beim Vakuumhub verursachen.
Bezeichnend für diese bekannten Vorrichtungen ist der Umstand, daß die Kolben- oder Spannstange, die als Ver-
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bindungsstange zwischen dem Kolben und dem Spannknopf dient,
eine verhältnismäßig große Masse aufweist, damit sie stark genug ist, um den Kolben gegenüber einer verhältnismäßig starken
Federlast zu spannen. Der Spannknopf ist ferner in der Regel groß und weich und daher ebenfalls schwer ausgebildet, damit auf
bequeme Weise wiederholte Spannvorgänge durch die Bedienungsperson von Hand ausgeführt werden können. Hierdurcn wird die
Rückhubmasse im Vergleich zu dem dünnwandigen zylindrischen Gehäuse verhältnismäßig groß, so daß das Gehäuse einen Rückschlag
erfährt, der eine von der Stelle des geschmolzenen Lots ßrtgerichtete
Verbiegung der Loteinlaßspitze verursacht.
Diese durch den Rückschlag verursachte Verlagerung ist insbesondere
bei einer Anwendung derartigen Vorrichtungen auf medizinischem Gebiet, z.B. bei der Entfernung von Fremdkörpern
aus dem Auge eines Kindes, unannehmbar.
Ein weiterer Nachteil des abrupten Rückhubs der Kolbenstange und des Knopfes besteht darin, daß, da das Auge der Bedienungsperson
während des Vakuumhubs nahe an die Vorrichtung herangeführt wird, die Gefahr von Augenverletzungen besteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln
eine verbesserte, von Hand trag- und betätigbare Vorrichtung zu schaffen, die die Nachteile und Beschränkungen hinsichtlich
der Verwendungsmöglichkeiten der bekannten Vorrichtungen aufhebt oder zumindest wesentlich verringert und die insbeson-
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dere eine auf einfache Weise ver- und entriegelbare, kompakte, · raumsparende Form zu Versand- und Lagerzwecken besitzt, billig,
einfach, robust und verläßlich in Aufbau und Leistung ist, einen automatischen Selbstreinigungseffekt bei jedem Spannvorgang
aufweist und deren Spitze auf einfache Weise abnehmbar und einsetzbar ist.
Nach der Erfindung wird dies bei einer Vorrichtung der eingangs angegebenen-Art im wesentlichen dadurch erreicht, daß die in
der axialen Durchgangsöffnung der Gehäusebuchse gehaltene Spannbüchse zumindest einen Bereich der Kolbenstange übergreift, sich
vom Pumpengehäuse nach hinten erstreckt, in bezug auf die Gehäusebuchsendurchgangsöffnung
axial gleitbar ist und einen vorderen, an der Kolbenanordnung angreifenden Endbereich für deren
Vorbewegung aufweist, daß die hintere Gehäusebuchse einen Auslöser für einen Eingriff mit dem rückwärtigen Ende der Kolbenstange
und für deren Freigeben enthält und daß die Spannbüchse mit einem Zugang für eine Auslösereingriffsverbindung zwischen
dem Auslöser und der Kolbenstange versehen ist.
Vorzugsweise ist ein Drehschieber zum Steuern der Freigabe von hinter dem Kolben bei dessen Rückhub eingeschlossener Luft vorgesehen.
Dies ermöglicht es dem Bedienungspersonal, die Verlaufskurve des Vakuumimpulses zwischen einem langsam ansteigenden,
langdauernden und einem sehr steil ansteigenden, abrupten Impuls zu regulieren.
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Obgleich die Vorrichtung nach der Erfindung mit besonderem Vorteil
bei Löt- bzw. Verdrahtungsarbeiten in elektronischen Werkstätten,
Wartungsbetrieben, Fabriken oder an Hobbywerkbänken Verwendung findet und aus Gründen der Kürze und Klarheit die
Beschreibung der Erfindung hierauf Bezug nimmt, versteht es sich doch, daß"die Vorrichtung nach der Erfindung mit gleichen Vorteilen
auch bei anderen Anwendungsfällen einsetzbar ist, wenn
es sich darum handelt, ein Objekt von Substanzen zu befreien oder zu säubern, z.B. auf dem Gebiet der Medizin oder Zahnheilkunde
zur Entfernung von Fremdkörpern oder unerwünschten Substanzen aus Teilen des Körpers einschließlich Auge, Ohr, Nase,
Rachen oder auch aus offenen Wunden u. dgl.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung
mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht ist. In der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1 Einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfindung im gespannten Zustand;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung nach Fig. in Aufbewahrungs- und Versandstellung;
Fig. 3 einen Längsschnitt entsprechend Fig. 2 zur Veranschaulichung eines Ausstoßvorgangs der Vorrichtungsspitze;
und ·
und ·
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Fig, 4 eine perspektivische Detailansicht zur Veranschaulichung eines Drehschiebers zur Steuerung des
Luftaustritts.
Nach Fig. 1 umfaßt das dargestellte Ausführungsbeispiel einer
als Ganzes mit 10 bezeichneten tragbaren, handbetätigten Absaugvorrichtung ein Pumpengehäuse 12 mit einer abnehmbaren, durch
Klemmeingriff gehaltenen vorderen Spitzeneinheit 14 und einem abnehmbaren rückwärtigen Auslösergehäuse 16. Im Pumpengehäuse
ist eine Kolbenanordnung 18 axial verschiebbar angeordnet, die einen Kolben 20, einen sich nach vorn erstreckenden Stabdorn
und eine sich nach hinten erstreckende Kolbenstange 24 umfaßt,
die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sämtlich von einer einstückig geformten Einheit gebildet sind, Die Kolbenstange
24 hat lediglich eine ausrichtende Führungsfunktion sowie die
Aufgabe, im Zusammenwirken mit einer Sperreinrichtung eine ungewollte Rückwärtsbewegung der Kolbenanordnung zu verhindern.
In der Gehäusebuchse 28 des Auslösergehäuses 16 ist eine hohle
Spannbüchse 26 gleitbar gehalten, die sich jederzeit über zumindest den hinteren Bereich der Kolbenstange 24 erstreckt. Die
Spannbüchse kehrt normalerweise nach rückwärts in ihre in Fig. gezeigte Stellung durch ihre Ruckstell-Spannfeder 30 zurück, die
sich zwischen dem vorderen Ende 32 der Spannbüehse 26 und einem Befestigungsschlitz 33 für das Federende erstreckt, der in dem
Gehäuseformteil 28 gebildet ist. Ein paar vordere Windungen 34
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der Rückstellfeder 30 besitzen einen verringerten Durchmesser, .um dadurch das Ende der Spannbüchse zu halten und ein Stoßpolster
sowohl beim Vorwärtsschieben des Kolbens durch die Spannbüchse, als auch bei der Zurückbewegung des Kolbens gegen die Spannbüchse
am Ende des mit hoher Geschwindigkeit erfolgenden Vakuumhubs zu bilden.
Die Hauptfeder 36 zur Erzeugung des Vakuum- bzw. Rückhubs ist
eine Spannfeder, die zwischen einer Haltescheibe 38 an der.Kolbenanordnung
18 und einem zweiten Befestigungsschlitz 40 für das Federende, der in der Gehäusebuchse 28 gebildet ist, angeordnet
ist.
Die Spannbüchse ist mit einem Auslöserzugangsschlitz 42 auf dem größeren Bereich ihrer Länge versehen, wodurch der Ansatzbereich
44 des Auslöseglieds 46 in den Schlitz 42 hineinragen kann, um am hinteren Ende 48 der Kolbenstange 24 anzugreifen und sie nach
vorn in einer Spannstellung gegen die Wirkung der Hauptfeder 36 zu
halten, wie es der in Pig. I veranschaulichte Betriebszustand zeigt, In diesem gespannten Betriebszustand kann die Spannbüchse
26 frei axial über im wesentlichen die volle Länge des Zugangsschlitzes 42 in die Gehäusebuchse 28 hinein- und aus dieser heraus
gleiten. Selbstverständlich wird einer Einwärtsbewegung durch die Kraft der Rückstellfeder 30 ein Widerstand entgegengesetzt und
beim Freigeben wird sie in ihre voll nach hinten ausgefahrene Stellung durch die Rückstellfeder 30 zurückgeführt.
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Der Auslöser umfaßt ein Auslöseglied 46 mit einer sich durch dieses erstreckenden Queröffnung zur Ermöglichung des Durchgangs
der Spannbüchse 26, die, wenn sie sich an ihrem Platz befindet, das Auslöseglied innerhalb der Hauptgehäusebohrung 49 des Auslösers
hält. Eine im Druckzustand zwischen dem Boden der Gehäusebohrung 49 und dem Boden des Auslöseglieds 46 angeordnete
Auslöserfeder 56 ist bestrebt, das Auslöseglied ständig nach oben
gegen die Unterkante der Spannbüchse 26 zu drücken.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Spannbüchse, wenn sie zum Versand oder zur AufWährung in einem werkzeugkasten od. dgl.
im Pumpengehäuse 12 untergebracht werden soll, weiter nach vorn gedrückt werden kann, wobei gleichzeitig das Auslöseglied 46 eingedrückt
wird, so daß sein Sperrzacken 50 in den kürzeren Sperrschlitz 52 der Spannbüchse eintritt. Wenn der Sperrzacken 50 auf
diese Weise eingesetzt ist, kann die Spannbüchse losgelassen werden, wodurch die Vorderkante des Schlitzes 52 mit der Vorderkante
des Zackens 50 in Eingriff kommt. Ein kleiner Klemmansatz 54 hält den Sperrzacken 50 mit der Sperrrschlitzkante gegen die Kraft
der zusammengedrückten Auslöserfeder 56 in Eingriff.
Das rückwärtige Ende 57 der Spannbüchse 26 hat bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel einen von einem gummielastischen
Puffer-Formkörper 58 gebildeten Abschluß, der einen ringförmigen Aufnahmekanal 60 aufweist, in den das Spannbüch3enende 57 eingedrückt
werden kann. Eine ringförmige widerhakenähnliche Schulter 62, die am äußeren Ende des Spannbüchsenendes 57 gebildet ist,
sichert den Puffer 58 an seinem Platz. Wünscht man absichtlich,
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die Kolbenanordnung l8.weiter nach vorn zu schieben, um den Stabdorn
22 voll in die Düsenbohrung der Spitzeneinheit 14 einzusetzen oder letztere auszustoßen, so muß das Auslöseglied gleichzeitig
eingedrückt werden, um den Ansatzbereich 44 aus seiner Blockierstellung in bezug auf den vorderen Bereich 64 des Puffers 58 zu
entfernen. Die Spannbüchse 26 kann dann nach vorn geschoben werden, wobei die Hinterkante des Sperrschlitzes 52 das Auslöseglied
46 durch Anlage an dessen Schrägbereich 66 beim Anheben nach oben schiebt. Wenn dieser Vorgang beendet ist (Fig. 3), wird der
Puffer 58 voll nach"vorn gegen die Gehäusebuchse 28 geschoben,
und das vordere Ende 32 der Spannbüchse 26 hat die Spitzeneinheit
14 gewaltsam aus dem vorderen Ende des Pumpengehauses 12 ausgestoßen.
Durch dieses Zusammenwirken des Auslösers und der Spannbüchse wird ein unbeabsichtigtes Ausstoßen der Vorrichtungsspitze
verhindert.
Ein derariges Ausstoßen der Vorrichtungsspitze kann erforderlich sein, um den Pumpenzylinder und die Kolbenteile zu reinigen
und zu ölen oder die Vorrichtungsspitze zu ersetzen. Hierzu können unterschiedliche Düseneinsätze 68, gewöhnlich aus Polytetrafluoräthylen
od. dgl., für verschiedene Entlotungsarbeiten oder andere Absaugvorgänge vorgesehen sein. Der übrige Teil der Vorrichtungsspitze
kann als ein Stück mit einem hinteren Bereich 69 verkleir nerten Durchmessers zu Erzeugung eines engen Klemmsitzes im vorderen
Ende des Pumpengehäuses und mit einem Bereich größeren Durchmessers zur Bildung einer Anschlagschulter 70 geformt sein..
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Aus den Fig. 2 und 4 ist der bajonettverschlußförmige Einsatz
des vorderen Bereichs 72 verkleinerten Durchmessers der Gehäusebuchse
28 in den rückwärtigen Bereich des Pumpengehäuses 12 veranschaulicht. Die bajonettverschlußartigen Leisten 74 am äußeren
Zylinderumfang des "Bereichs 72 verkleinerten Durchmessers
der Gehäusebuchse 23 sind derart ausgebildet, daß sie mit den bajonettverschlußförmigen Nuten bzw. Kanälen 76, die in
der inneren Zylinderfläche des rückwärtigen Bereichs des Pumpengehäuses 12 gebildet sind," in Verriegelungseingriff gelangen.
Eine ringförmige Halteschulter 78 vervollständigt die Verbindung des Pumpengehäuses mit der Gehäusebuchse,
Ein Drehschieber zur Luftaustrittssteuerung ist mittels einer Hülse 80 gebildet, die mit engen Sitz, aber drehbar auf dem
hinteren Endbereich des Pumpengehäuses 12 angeordnet ist und einen geradlinigen Verlauf mit diesem aufweist. Die drehbare
Hülse 80 ist mit einem Austrittskanal 82 versehen, der wahlweise durch Drehung mit einer Austrittsöffnung 84 in der Zylinderwand
des Pumpengehäuses 12 ausgerichtet werden kann. Bei einer derartigen Ausrichtung wird auf den Austritt der hinter dem
Kolben 20 während dessen Rückhubes eingeschlossa-m Luft eine
minimale Drosselung ausgeübt. Wenn sich andererseits die öffnung 84 völlig außerhalb einer Einfluchtung mit dem Austrittskanal
befindet, wird eine maximale Drosselwir-kung erzeugt, wodurch die Rückhubgeschwindigkeit beträchtlich verlangsamt bzw. verzögert
wird und folglich ein längerer, weniger intensiver Vakuumzug hervorgerufen wird. Wenn die öffnung 84 und der Kanal 82 'in
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voller Übereinstimmung miteinander stehen, erzeugt der Vakuumzug einen größtmöglichen abrupten Luftströmungsimpuls durch die
Bohrung der Düse 68 in den Innenraum des Pumpengehäuses hinein.
Es versteht sich, daß mannigfaltige Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen,
die im vorstehenden unter Beschränkung auf die zu ihrem Verständnis wesentlichen Einzelheiten beschrieben wurde, wobei
durch die Beschreibung und Darstellung des Beispiels keine Beschränkung der Erfindung beabsichtigt ist.
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Claims (11)
- - 12 Patentansprüche:1,1 Tragbare Vorrichtung zum Absaugen von festen, flüssigen oder geschmolzenen Partikeln, bestehend aus einem zylindrischen Pumpengehäuse, einer in dessen vorderes Ende mit Klemmsitz eingesetzten und wahlweise aus diesem ausstoßbaren Vorrichtungsspitze, einer hinteren, mit dem rückwärtigen Ende des Pumpengehäuses verbundenen Gehäusebuchse mit einer axialen Durchgangsöffnung für eine Spannbüchse, einer Kolbenanordnung mit einem siai nach vorn erstreckenden Stabdorn, einem Saugkolben und einer sich nach hinten erstreckenden Kolbenstange, wobei der Stabdorn und die Kolbenstange im wesentlichen konzentrisch im Pumpengehäuse angeordnet sind, die Kolbenstange einen hinteren Auslösereingriffbereich aufweist und im Pumpengehäuse eine Hauptfeder angeordnet ist, gegen welche die Kolbenanordnung gespannt wird und die beim Auslösen einen schnellen Rückhub des Kolbens zur schlagartigen Erzeugung eines Vakuums und eines Saugluftstroms durch die vordere Vorrichungsspitze herbeiführt, dadurch gekennzeichnet, daß die in der axialen Durchgangsöffnung der Gehäusebuchse (28) gehaltene Spannbüchse (26) zumindest einen Bereich der Kolbenstange (21J) übergreift, sich vom Pumpengehäuse (12) nach hinten erstreckt, in bezug auf die Gehäusebuchsendurchgangsöffnung axial gleitbar ist und einen vorderen, an der Kolben anordnung (18) angreifenden Endbereich (32) für deren Vorbewegung aufweist, daß die hintere Gehäusebuchse einen Auslöser (46, 44, 50) für einen Eingriff mit dem rückwärtigen Ende der509809/1074Kolbenstange und für deren Freigeben enthält und daß die Spannbüche mit einem Zugang (42) für eine Auslösereingriffsverbindung zwischen dem Auslöser und der Kolbenstange versehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannbüchsenrückstellfeder (30) mit der Spannbüchse (26) und der Gehäusebuchse 2 8 für ein Zurückdrücken der Spannbüchse vom Pumpengehäuse (12) verbunden ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß der Zugang der Spannbüchse (26) von einem Längsschlitz (42) gebildet ist, der über den größeren Bereich der Spannbüchsenlänge angeordnet ist.
- 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (46, 44 , 50) einen Ansatzbereich (44) und eine Auslöserfeder (56) für ein Drücken des Ansatzbereichs durch den Längsschlitz (42) in Halteeingriff mit dem hinteren Ende der Kolbenstange (24) aufweist,
- 5. Vorrichung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende der Spannbüchse (26) ein Abschlußglied (58, 64) für ein Anstoßen am Ansatzbereich(44) des Auslösers (46, 44, 50) zur Begrenzung einer nach vorn gerichteten Verschiebung der Spannbüchse im Pumpengehäuse (12) angeordnet ist und daß der Ansatzbereich aus dem Zungangsschlitz (42) für eine weitere Vorwärtsbewegung der Spannbüchse zum509809/107A- l4 -Ausstoßen der Vorrichtungsspitze (1*1) bei gegen die Wirkung der Auslöserfeder (56) verschobenem Auslöser herausbewegbar ist,
- 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (44, 46, 50) ein Span: hülseneingriffsglied (50) und die Spannhülse (26) eine Sperreinrichtung (52) für das Spannhülseneingriffsglied aufweist, mittels welcher die Spannhülse in einer vorderen, im wesentlichen innerhalb des Pumpengehäuses (12) befindlichen Stellung für einen Versand oder eine Lagerung der Vorrichtung feststellbar ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannhülsensperreinrichung von einem zweiten Schlitz (52) in der Spannhülse (26) nahe deren hinterem Endbereich gebildet ist.
- 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (44, 46, 50) eine Führungsbohrung (49) für ein Auslöseglied (46) aufweist, die in der Gehäusebuchse (28) quer zuderen axialer Durchgangsöffnung gebildet ist und in welcher das Auslöseglied entgegen der Wirkung der Auslöserfeder (56) bewegbar ist, daß das Auslöseglied mit einem Spannhülsendurchgang versehen ist, der im wesentlichen mit der axialen Durchgangsöffnung der Gehäusebuchse fluchtet und durch den sich die Spannbüchse (26) das Auslöseglied in bezug509809/1074auf dessen Führungsbohrung haltend erstreckt, und daß der Auslöseransatz (44) in den Spannbüchsendurchgang in Druckrichtung der Auslöserfeder hineinragt.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffseinrichtung für den Auslöser (44, 46, 50) und die Spannbüchse (26) einen iniden Spannbüchsendurchgang entgegen der Druckrichtung der Auslöserfeder (56) hineinragenden Sperrzacken (50) umfaßt.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Ansatzes (44) und des Sperrzackens (50) im Spannbüsendurchgang von einer solchen Größenordnung ist, daß die Spannbüchse (26) zum Ausstoßen der Vorrichtungsspitze (14) bei gegen die Wirkung der Auslöserfeder (56) verlagertem Auslöseglied (46) und bei gleichzeitigem Vorschieben der Spannbüchse weiter vorbewegbar ist.
- 11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Pumpengehäuse (12) an seinem rückwärtigen Ende mit einem Drehschieber (80) zum Steuern des Luftaustritts beim Kolbenrückhub versehen ist.509809/1074
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