-
Cornputer-'lerminal zur optischen Anzeige von laufendem Text Die Erfindung
betrifft ein Computerterminal zur optischen Datenanzeige von laufende Text mit einer
Tastatur zu seiner Funktionssteuerung.
-
Nach dem IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 15, Nr. 7, Dezeirber
1972, Seite 2136, ist es bekannt, den Text vertikal und horizontal in einer konventionellen
Anzeigeeinheit zu bewegen, um einen Ausschnitt einer Textseite zu erhalten. Dadurch
wird aber nicht das Problem gelöst, ein Terminal mit kleinen Dimensionen zu erhalten.
Das gleiche gilt auch für Einheiten, wie sie in der Werbung für laufende Texte benutzt
werden. So ist z.ß. irll schwedischen Patent 208 472 ein Gerät für laufende Zeichen
beschrieben, wobei ein Zeichenband durceine Abfühlstation bewegt wird, die rnit
einem Lampenpanel verbunden ist. Weiterhin ist z.B. nach dem deutschen Patent 1
957 971 ein Gerät für laufende Zeichen bekannt, bei ei eine Anzahl von Schieberegistern
für das Fortschalten der optischen Information in einem Lampenfeld benutzt wird.
-
Die expandierende Entwicklung von Realtimeanwendungen erfordert bessere
Kommunikationssysteme und insbesondere bessere Terminals.
-
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein kleines und einfaches Terminal
vorzusehen, welches leicht zu steuern und billig herzustellen ist.
-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für die schrittweise
kontinuierliche Darstellung der sich in einer Richtung beweyenden rasterförmig durch
Leuchtpunkte gebildeten Zeichen ein Nachrichtenpuffer 19, ein Umlaufspeicher 13,
ein Zeichengenerator 6 und eine Leuchtpunktanzeigetafel 8 mit vom Zeichengenerator
6 und einer Steuerschaltung 4 ansteuerbaren Leuchtelementen vorgesehen sind, wobei
aus dem Umlaufspeicher jeweils ein Zeichen dem Zeichengenerator zuführbar ist, durch
welchen taktzählergesteuert nacheinander die Steuersignale für die einzelnen ein
Zeichen bildenden Leuchtelementenspalten erzeugbar sind, die sukzessive durch die
taktbeaufschlagte Steuerschaltung aktivierbar sind, und daß ein weiterer - auch
von der Tastatur steuerbarer -Zähler vorgesehen ist, durch den beim p-fachen (p
= l-k, frei wählbar) Wert der Gesamtspaltenzahl der Anzeigetafel ein den Zähler
beaufschlagender Impuls erzeugbar ist zur spaltenweisen Verschiebung der darzustellenden
Information, und daß zählergesteuert über Torschaltungen die In formation des Umlaufspeichers
zeichenweise mit der des Nachrichtenspeichers austauschbar ist.
-
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen der Erfindung sind dadurch
gekennzeichnet, a) daß der Umlaufspeicher durch einen taktgesteuerten Zähler für
die Gesamtspaltenzahl der Anzeigetafel und durch den den Zeichengenerator beaufschlagenden
Zähler fortschaltbar ist, b) daß in den Umlaufspeicher K+1 Zeichen aufnehmbar sind,
von denen nur K Zeichen zur Darstellung auf der Anzeigetafel gesteuert sind, c)
daß der Umlaufspeicher ein Schieberegister ist, d) daß im Schieberegister eine Torschaltung
zur Ausgabe eines Zeichens in den Nachrichtenspeicher vorgesehen ist, e) daß die
Anzeigetafel eine Gasentladungsanzeigetafel ist, f) daß zur spaltenweisen Verschiebung
der darzustellenden Information wahlweise für eine Links- oder
Rechtsverschiebung
der Zähler mit einem "+1" bzw.' -1 -Signal beaufschlagbar ist, g) daß die "+1"-
bzw. "-1"-Signale von.zwei Torschaltungen erzeugbar sind, die von jeweils einem
Ausgang eines von der Tastatur angesteuerten Schalters ansteuerbar sind.
-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben.
-
Es zeigen: Fig. 1 eine Darstellung zur Bewegung der Zeichen von rechts
nach links auf einem Anzeigepanel; Fig. 2 die Darstellung eines Nachrichtenspeichers
und eines Zeichenschieberegisters in einer Terminaleinheit; Fig. 3 ein schematisches
Schaltbild einer Terminaleinheit; Fig. 4 ein Zeitdiagramm für die Betriebszyklen
1 bis 9 für die Schaltkreise nach Fig. 3; Fig. 5 eine Darstellung der Betriebszyklen
10 bis 15 für die Schaltkreise gemäß Fig. 3 und Fig. 6 ein schematisches Schaltbild
für eine Terminaleinheit mit umkehrbarer Bewegungsrichtung des laufenden Textes.
-
Fig. 1 zeigt schematisch, wie sich der auf der Anzeigetafel der Terminal-Einheit
anzuzeigende Text von rechts nach links bewegt. Die Anzeigetafel kann z.B. aus einer
Matrix von Lampen wie z.B. Neonlampen oder lichtemittierenden Dioden aufgebaut sein,
vorzugsweise ist sie jedoch ein Gasentladungsanzeigefeld.
-
Eine solche Anzeigetafel kann z.B. 8 oder 16 Zeichenpositionen umfassen,
jedoch ist auch jede andere Anzahl von Positionen möglich. Zur Vereinfachung wurde
eine Tafel mit vier Zeichenpositionen gewählt.
-
In Fig. 1 ist die Funktion der Anzeigetafel in Operationszyklen unterteilt
worden. Die oberste Darstellung in Fig. 1 zeigt die Operationszyklen 1 und 2. Die
zweite Darstellung die Zyklen 3 und 4 usw. Aus der obersten Darstellung in Fig.
1 ist zu ersehen, daß die Tafel eine Matrix von Lichtpunkten, bestehend aus sieben
Reihen und 24 Spalten, umfaßt. Um ein Zeichen anzuzeigen, werden alle sieben Reihen
und fünf Spalten benutzt. Das Zeichen A wird während des Zyklus 1 und 2 mittels
der folgenden lichtaussendenden Punkte angezeigt: Spalte 1 Reihe 5, 6, 7; Spalte
2, Reihe 2, 3, 4; Spalte 3, Reihe 1, 4; Spalte 4, Reihe 2, 3, 4; Spalte 5, Reihe
5, 6, 7. Die Spalte 6 bildet den Zwischenraum zum folgenden Buchstaben B, welcher
in Spalte 7 startet. Das Zeichen B wird mittels der lichtaussendenden Punkte in
den Spalten 7 bis 11 dargestellt. Dann wird das Zeichen C durch die lichtaussendenden
Punkte in den Spalten 13 bis 17 angezeigt.
-
Schließlich wird das letzte Zeichen D mittels der lichtaussendenden
Punkte in den-Spalten 19 bis 23 angezeigt.
-
Während des Zyklus 2 sind die gleichen Lichtpunkte erleuchtet wie
während des Zyklus 1. Während des Zyklus 3 ist das Zeichenmuster um eine Spalte
nach links verschoben worden gegenüber den Operationszyklen 1 und 2, was in der
zweiten Darstellung von oben in Fig. 1 gezeigt ist. Während des Operations zyklus
4 sind die gleichen Lichtpunkte erleuchtet wie während des Operationszyklus 3. Während
der Operationszyklen 5 und 6 ist das Muster wieder um eine Spalte nach links verschoben
worden gegenüber den Operationszyklen 3 und 4. Es ist ersichtlich, daß das Zeichen
A beqriffen ist, an der Front der Anzeigetafel zu verschwinden, wohingegen das Zeichen
E in das Ende des Panels eintritt.
-
Während der Operations zyklen 7 und 8 ist das Zeichenmuster in dem
Panel um drei Spalten verschoben worden, während der Operationszyklen 9 und 10 um
vier Spalten, während der Zyklen 11 und 12 um fünf und während der Zyklen 13 und
14 um 6 Spalten. Das Zeichen B ist in die ursprüngliche Position des Zeichens A,
das Zeichen C in die des Zeichens , das Zeichen D in die des Zeichens C und das
Zeichen E in die des Zeichens D einyetreten.
-
Das Zeichen A ist aus dem Panel hinausgeschoben worden.
-
Ab der Zyklen 15 und 16 wird das Zeichen B aus dem Panel hinausgeschoben
und das folgende Zeichen F beginnt in das Panel einzutreten.
-
In Fig. 2 ist schematisch die Speicherung des Zeichenmusters während
der Operationszyklen 1 bis 12 gezeigt. Während der Operationszyklen 1 bis 11 ist
das Zeichenmuster F bis U in einem Nachrichtenspeicher gespeichert. Zu der gleichen
Zeit wird ein Teil des anzuzeigenden Zeichenmusters, d.h. A bis E, in einem Zeichenschieberegister
gespeichert. Das Zeichenschieberegister ist ein fünf Positionen umfassendes Umlaufschieberegister.
Das bedeutet, daß das Zeichenmuster nach fünf Schiebeschritten das gleiche ist.
Während jedes Operationszyklus wird dieses Zeichenschieberegister eine Fünf-Stufen-Verschiebung
erfahren, so daß das Originalmuster erneut gespeichert vorliegt.
-
Wenn ein Zeichen die erste bis zur letzten Position des Schieberegisters
passiert, wird diese Information simultan zur Lieferung an das Anzeigepanel benutzt.
Auf diese Weise kann das Anzeigepanel den Inhalt des Schieberegisters während jedes
Operationszyklus anzeigen.
-
In Zusammenhang mit Fig. 2 ist ersichtlich daß während des Operationszyklus
12 das Zeichen A aus dem Zeichenschieberegister in den Nachrichtenspeicher rückplaziert
wird und durch das Zeichen F aus dem Nachrichtenspeicher ersetzt wird. Bezüglich
Fig. 1 ist ersichtlich, daß diese Zeitgebung in Übereinstimmung
mit.der
Zeit steht, in der das Zeichen A bitweise vom Anzeigepanel ausgegeben wird. Das
Zeichen A wird nun nicht mehr auf dem Anzeigepanel dargestellt, wo jetzt das Zeichen
F bitweise einläuft.
-
Die Konstruktion von dem Terminal und dessen Funktion wird jetzt im
Zusammenhang mit Fig. 3 beschrieben sein.
-
Eine Eingabe-Ausgabe-Datenübertragungsleit.ung 23 ist über ein Modem
22 und einen Anpassunysscssaltkreis 21 mit einem Nachrichtenspeicher 19 über ein
Tor 25 und ein Tor 26 verbunden. Eine Tastatur 20 ist auch mit dem Nachrichtenspeicher
19 verbunden.
-
Der Ausgang von dem Speicher 19 ist über das Tor 26 mit einem Zeichenschieberegister
13 verbunden, dessen Ausgang mit einem Zeichengenerator 6 verbunden ist. Der Zeichengenerator
treibt über den Treiberschaltkreis 7 die Anodenleitungen für ein Gasentladungs-Anzeigefeld
8. Die Kathodenleitungen von dem Gaspanel werden durch einen 1-bis-6-Ringschaltkreis
4 erregt, welcher mit dem Ausgang eines Taktschaltkreises 3 verbunden ist. Der Ausgang
dieses Taktschaltkreises ist auch mit einem 1-bis-6-Zähler 5 und einem 4 x 6-Zähler
10 verbunden, dessen Ausgang auch mit einem 1-bis-n-Zähler 11 in Verbindung steht.
Die Ausgänge der Zähler 10 und 5 sind als Steuerleitungen mit dem Zeichenschieberegister
13 verbunden. Die Postion Nr. 5 in dem Zeichenschieberegister 13 ist mittels des
Tores 16 mit den ersten vier Positionen 14 verbunden. In diesem Schieberegister
ist die Position 1 auf den Eingang der Position 5 rückgekoppelt.
-
Ein Oszillator 20 treibt den Taktschaltkreis 3 über einen Frequenzteiler
2. Steuerleitungen von der Tastatur 20 führen zum Frequenzteiler 2 und zum Zähler
11.
-
Die Funktion des Schaltkreises 3 wird jetzt im Zusammenhang mit dem
Zeitdiagramm der Fign. 4 und 5 beschrieben.
-
Angenommen, daß die Terminaleinheit in bekannter Weise eine Anforderung
über dem Kommunikationskanal an den Computer gegeben hat und daß eine Antwort in
herkömmlicher Art über den Kommunikationskanal über den Modemschaltkreis und die
Anpassungsschaltung zum Nachrichtenspeicher vorgesehen ist. Dieser Teil der Funktion
ist herkömmlich und nicht Teil der vorliegenden Erfindung, er wird deshalb auch
nicht in Einzelheiten beschrieben.
-
Weiterhin sei angenommen, daß die Nachricht im Nachrichtenspeicher
19 auf dem Anzeigepanel 8 anzuzeigen ist. Mittels einer initiierenden Ladeoperation,
welche auch nicht in Einzelheiten beschrieben wird, werden die fünf ersten Zeichen
aus dem Nachrichtenspeicher 19 über das Tor 26 in das 5 Positionen-Schieberegister
13 übertragen. Angenommen, es handle sich um die Zeichen A, B, C, D und E. Es ist
zu bemerken, daß jede Position in dem Zeichenschieberegister 13 eine Anzahl von
Bits enthält.
-
Das Register 13 arbeitet bitparallel und zeichenseriell. Die Konstruktion
des Registers in ihren Einzelheiten ist nicht Teil der vorliegenden Erfindung wird
deshalb nicht in Einzelheiten beschrieben.
-
Wenn das Zeichen A in der Position 1 des Schieberegisters steht, wird
es simultan an den Zeichengenerator 6 übertragen. Dieser Generator ist herkömmlicher
Art und sieht Ausgangssignale auf seinen Ausgangs leitungen 1 bis 7 im Zusammenhang
mit den Eingangssignalen 1 bis 6 von dem Zähler 5 vor, wobei die Ausgangssignale
von dem Zeichen abhängen, welches gerade in dem Generator gespeichert ist. Wenn
der 1 bis 6-Zähler seinen ersten Schrittpuls 1 an den Zeichengenerator 6 vorsieht,
wird der Ringschaltkreis 4 ein erstes Kathodensignal auf der Spalte 1 für das Gaspanel
8 vorsehen. Sobald das Zeichen A zu diesem Moment in dem Zeichengenerator 6 ansteht,
so werden (sieh" Fig. 1 Zyklus 1) Signale auf den Ausgangsleitungen 5, 6 und 7 zum
Treiben der Treiberschaltkreise 7 vorgesehen, welche andere Ausgangssignale für
die entsprechenden Reihen 5, 6, 7 des Panels 8 vorsehen. Das bedeutet, daß die drei
untersten
Lichtpunkte in Spalte 1 im Panel gezündet werden, wie
es in Fig. 1, Zyklus 1, gezeigt wird.
-
Zum Zeitpunkt 2 wird der Zähler 5 ein Signal auf der Ausgabeleitung
2 vorsehen, welches im Zeichengenerator in Signale auf den Ausgangsleitungen 2,
3, 4 übersetzt wird. Da der Ringschaltkreis 4 simultan auf Spalte 2 vorgeschaltet
worden ist, bedeutet dies, daß die Lichtpunkte an den Kreuzungsstellen von Spalte
2 und den Reihen 2, 3 und 4 im Panel erleuchtet werden. Auf diese Weise werden die
Punkte für den Buchstaben A schrittweise aktiviert, wie in Fig. 1, Zyklus 1, gezeigt
wurde.
-
Wenn der Zähler 5 auf den Wert 6 vorgeschaltet wurde, wird sein Ausgang
ein Signal an das Zeichenschieberegister 13 vorsehen.
-
Das Zeichenschieberegister 13 wird dann das Zeichen A von der Position
1 in die Position 5 verschieben, das Zeichen E von der Position 5 über das Tor 16
in die Position 4, das Zeichen D von der Position 4 in die Position 3, das Zeichen
C von der Position 3 in die Position 2 und das Zeichen B von der Position 2 in die
Position 1. Zur gleichen Zeit, in der der Buchstabe B in die Position 1 übertragen
wird, wird er auch an den Zeichengenerator 6 übertragen werden, was bedeutet, daß
der Inhalt des Zeichengenrators gewechselt wird von A nach B. Dann wird der Vorgang
zur Anzeige des Zeichens B analog zur Anzeige des Zeichens A wiederholt. Der einzige
Unterschied ist der, daß das Zeichen B jetzt in den Spalten 7, 8, 9, 10R11 und 12
anstatt in den Spalten 1, 2, 3, 4, 5 und 6 (wie ehemals für das Zeichen A) angezeigt
wird.
-
Nachdem das Zeichen B angezeigt wurde, d.h. der Zähler 5 wieder den
Wert 6 erreicht hat, wird ein neuer Schiebepuls vom Zähler 5 an das Schieberegister
13 gegeben, wobei das Zeichen C in die erste Position des Zeichengenerators kommt.
Nach 6 weiteren Zeitschritten kommt das Zeichen D in der gleichen Weise in die Position
1 des Schieberegisters und in den Zeichengenerator.
-
Während der beschriebenen Operation ist der 4 x 6-Zähler 10 von
1
auf den Wert 24 fortgeschaltet worden. Nach der Anzeige des Zeichens D auf dem Panel,
d.h. zur Zeit 24 während des ersten Operations zyklus wird der 4 x 6-Zähler ein
Ausgabesignal vorsehen, welches als ein zusätzlicher Schiebepuls für das Schieberegister
13 vorgesehen ist. In Fig. 4 ist im obersten Teil für den Zyklus 1 das Fortschalten
des 4 x 6-Zählers 10 auf der Zeile a, des 1-bis 6-Ringes 4 auf der Zeile b und des
1-bis-6-Zählers 5 auf der Linie c gezeigt. Aus Zeile d ist ersichtlich, daß ein
Ausgangssignal vom 1-bis-6-Zähler 5 zu den Zeiten 1, 12, 18 und 24 vorgesehen wird.
In Fig. 4 werden nur die Signale für die Zeit 6 und 24 gezeigt. Es ist weiterhin
ersichtlich, daß durch den 4 x 6-Zähler 10 auf der Zeile e ein Ausgabesignal zu
der Endzeit 24 vorsehen wird. Wie zuoberst beschrieben, wird der Inhalt des Zeichengenerators
6 zu jeder Zeit verändert, wenn der 1-bis-6-Zähler 5 ein Ausgabesignal vorsieht,
welches auf der Zeile g angezeigt wird. Es ist auch zu ersehen am Ende des Zyklus
1 zur Zeit 24, daß der Zeichengenerator zuerst ein neues Zeichen E aufgrund des
Ausgabesignals vom 1-bis-6-Zählers 5 und sofort danach ein neues Zeichen A aufgrund
des Ausgangssignales des 4 x 6-Zählers 10 empfängt.
-
Das Zeichen E, welches im Zeichengenerator 6 während eines sehr kurzen
Zeitintervalles am Ende des Zyklus 1 erscheinen wird, wird auf dem Panel 8 nicht
angezeigt,~aufgrund Tatsache, daß der 1-bis-6-Ring 4 kein Ausgabekathodensignal
während dieses Zeitintervalles vorsehen wird. Diese Verhältnisse sind aus dem Zeitdiagramm
in Fig. 4 am Ende des Zyklus 1 zu ersehen.
-
Der Zyklus 2 bezüglich Fig. 4 ist im Prinzip der gleiche wie der Zkylus
1. Der einzige Unterschied liegt am Ende des Zyklus 2, wo zur Zeit 24 auch der 1-bis-N-Zähler
11 ein Ausgabesignal vorsehen. wird, welches aus der Zeile F ersichtlich ist. Nach
Fig. 3 ist das Ausgabesignal von dem Zähler 11 als zusätzlicher Eingang zum 1-bis-6-Zähler
5 vorgesehen, wobei dieser Zähler dann um einen Schritt von 6 auf 1 fortgeschaltet
wird. Das bedeutet bezüglich Fig. 4, daß der Zyklus 3 mit dem Wert 2 für
den
1-bis-6-Zähler 5 starten wird, welcher auf Zeile c erscheint.
-
Die Anzeige des Zeichens A und auch die für alle nachfolgenden Zeichen
erscheint jetzt um eine Spalte nach links verschoben.
-
Dieses ist aus Zyklus 3 in Fig. 4 ersichtlich. Aus Fig. 4 ist zu ersehen,
daß am Ende des Zyklus 3 das Zeichen E für eine kurze Zeit angezeigt wird und das
Zeichen A zu Beginn des Zyklus 3 mit einer Spalte abgekürzt worden ist. Die zuoberst
beschriebenen Zeichenverschiebungen beim Übergang vom Zyklus 2 auf den Zyklus 3
erfolgen aufgrund des 1-bis-N-Zählers 11, welcher mittels eines Signales von der
Tastatur 20 über die Steuerleitung 29 auf einen Maximalwert 2 gesetzt wurde. Dies
bedeutet, daß der 1-bis-N-Zähler 11 Ausgabesignale am Ende jedes geraden Zyklus
vorsehen wird. Wenn der 1-bis-N-Zähler auf den Wert 3 oder einige andere Werte von
der Tastatur gesetzt wurde, würde dies bedeuten, daß dieser Zähler ein Ausgangssignal
nach jedem dritten oder entsprechenden Zyklus vorsehen würde. Das bedeutet, daß
das Anzeigepanel 8 die gleichen Muster mehrmals anzeigen würde, bevor eine 1-Spaltenverschiebung
erginge.
-
Somit ist es möglich, mittels der Tastatur den 1-bis-N-Zähler 11 zu
steuern und damit auch die Laufgeschwindigkeit auf dem Anzeigepanel 8.
-
Aus Fig. 4 ist zu ersehen, daß der Zyklus 4 im Prinzip ähnlich dem
Zyklus 3 ist; der einzige Unterschied liegt am Ende des Zyklus 4; dort wird wieder
eine extra Fortschaltung des 1-bis-6-Zählers 5 auf der Zeile c erfolgen, wobei dieser
Zähler von dem Wert 1 auf den Wert 2 fortgeschaltet wird. Das bedeutet, daß das
Anzeigemuster während des Zyklus 5 wieder um eine Spalte verschoben wird (im Vergleich
zum Zyklus 4).
-
Während der Zyklen 6 bis 9, welche nicht in Fig. 4 gezeigt sind, erfolgt
die gleiche Operation mit einem Verschieben des Zeichenmusters während jedes zweiten
Zyklus.
-
Fig. 5 beginnt mit dem Zyklus 10, wobei das Zeichen A jetzt fast ganz
aus dem Anzeigepanel herausgeschoben worden ist und
das Zeichen
E fast ganz in das Anzeigepanel hineingeschoben wurde. Der Zyklus 11 wird wieder
wie früher eine Verschiebung des Musters um eine Spalte herbeiführen (im Veryleich
zu den früheren Zyklus 10).
-
Der Zyklus 12 in Fig. 5 ist deshalb besonders interesant, weil der
1-bis-6-Zähler 5 gerade eine Synchronisation mit dem 4 x 6-Zähler 10 erreicht. Aus
Fig. 5 ist am Ende des Zyklus 12 ersichtlich, daß der 4 x 6-Zähler 10 zuerst-einen
Ausgabepuls auf Leitung E vorsehen wird.
-
Das bedeutet, daß das Zeichen A in den Zeichengenerator 6 geschoben
wird (Linie g am Ende des Zyklus 12). Ein kurzes Zeitintervall später wird der 1-bis-li-Zähler
11 ein Ausgabesignal vorsehen, welches auf der Leitung f gezeigt ist. Dieses Ausgabesignal
wird den 1-bis-6-Zähler 5 vom Wert 5 auf den Wert 6 fortschalten, was auf der Leitung
c im Zyklus 12 gezeigt wird.
-
Wenn der 1-bis-6-Zähler auf den Wert 6 fortgeschaltet wird, wird dieser
ein Ausgabesignal (wie auf der Leitung d gezeiyt), vorsehen. Dieses Signal wird
das Schieberegister 13 fortschalten, so daß das Zeichen B in die Position 1 vorrückt
und anstellen des Zeichens A in den Zeichengenerator gelangt, was am Ende des Zyklus
12 auf der Leitung g gezeigt ist. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß wenn der 1-bis-6-Zähler
5 und der 1-bis-N-Zähler 11 zur gleichen Zeit Ausgabesignale vorsehen, das UND-Glied
24 aktiviert ist. Das bedeutet, daß der Nachrichtenspeicher 19 auch aktiviert wird,
so daß das Zeichen F über die Torschaltung 26 an die Zeichenposition 5 ins Schieberegister
13 ausgegeben werden kann. Das Zeichen A, welches zuvor in die Position 5 des Registers
13 übertragen wurde, wird über die Torschaltungen 16 und 25 in das andere Ende des
Nachrichtenspeichers 19 ausgegeben, wie es in Fig. 5 auf der Leitung h am Ende des
Zyklus 12 dargestellt ist.
-
Diese Operation wird während des Zyklus 13 gemäß Fig. 5 in gleicher
Weise wie die Operation während des Zyklus 1 in Fig. 4
fortgesetzt.
Der einzige Unterschied besteht darin-,- daß das Zeichen A durch das Zeichen B,
das Zeichen B durch das Zeichen C, das Zeichen C durch das Zeichen D, das Zeichen
D durch das Zeichen E und das Zeichen E durch das Zeichen F verdrängt wurde.
-
Der Zyklus -14 wird dann mit dem Zyklus 2 und der Zyklus 15 mit dem
Zyklus 3 korrespondieren usw.
-
In Fig. 6 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
-
Das Blockdiagramm von Fig. 6 hat mit dem Blockdiagramm von Fig. 3
Gemeinsamkeiten, mit der Ausnahme, daß die Schaltkreise 30, 32, 33 und 34 für die
Einführung einer Umkehrung der Laufrichtung des Textes auf dem Panel 8 von einer
Richtung rechts nach links zu einer anderen Richtung von links nach rechts vorgesehen
sind. Dieses sogenannte Rücklaufen von Text kann für den operator zweckmäßig sein,
wenn er nämlich einen Teil des angezeigten Textes nicht verstanden hat. Mittels
eines Steuercodes auf der Tastatur 20 kann auf Leitung 30 ein Signal zum Schalter
32 vorgesehen werden. Dieser Schalter 32 wird dann das "positive" Tor 33 nicht aktivieren,
wohl aber das "Minustor" 34 aktivieren. Wenn ein Ausgabepuls von dem Zähler 11 vergesehen
ist, wird dieses "Minus"tor 34 einen "Minus"-einerpuls für den Zähler 5 vorsehen.
Wenn aber kein solches Rücklaufsignal auf der Leitung 30 von der Tastatur 20 vorgesehen
ist, dann wird der Schalter 32 das "positive" Tor 33 aktivieren.
-
In diesem Falle wird von dem Zähler 11 ein Ausgabepuls über das Tor
33 ein "+1-Signal" für den Zählerschaltkreis 5 aktivieren, wobei die Funktion die
gleiche ist, wie Im Zusammenhang mit Fig. 3 beschrieben; d.h., das Muster im Panel
8 wird schrittweise von rechts nach links verschoben. Wenn jedoch der Schalter 32
das "Minus"-Tor 34 aktiviert, wird das Muster im Panel 8 schrittweise von links
nach rechts verschoben.
-
Aus der Beschreibung von Fig. 3 und dem Zyklus 12 aus Fig. 5 -ist
zu ersehen, wie das Zeichen A aus dem Schieberegister 13
zurück
zum Nachrichtenspeicher 19 übertragen wird. Wenn die Verschiebung von dem Zeichenmuster
bezüglich Fig. 6 von links nach rechts erfolgen wird, dann wird das Zeichen D von
dem Register 13 an den Nachrichtenspeicher 19 übertragen, sobald dieses Zeichen
gänzlich aus dem Panel 8 herausgetreten ist. Diese Übertragung wird von der Position
5 des Registers 13 über das Tor 16 und das Tor 35 erfolgen in die Anfangsposition
des Nachrichtenpuffers 19. Zur gleichen Zeit werden andere Zeichen von dem anderen
Ende des Nachrichtenspeichers 19 über das Tor 36 an das Schieberegister 13 in die
Position 5 übertragen.
-
Aus Fiy. 6 ist auch zu ersehen, daß die Daten von dem Nachrichtenspeicher
19 über die Tore 35 oder 26 in den ommunikationskanal 23 oder über die Tore 36 oder
25 von dem Kommunikationskanal 23 in den Speicher 19 übertragen werden können.
-
Mittels der Steuerleitung 28 ist es möglich, von der Tastatur 20 aus
den Frequenzteiler 2 zu steuern. Mittels Regulierung dieses Frequenzteiles ist es
möglich, die Laufgeschwindigkeit des Zeichenmusters auf dem Anzeigepanel 8 zu steigern
oder zu senken.
-
Fig. 4 zeigt, daß in diesem ausgewählten Beispiel das Panel 8 der
Anzeige von vier Zeichen dient. Es yibt 6 Spalten für eine Zeichenposition, 5 Spalten
für das Zeichen selbst und eine Spalte als Zwischenraum. Wenn das Zeichenmuster
in dem Panel verschoben wird, werden meistens nur drei vollständige Zeichen und
zwei unvollständige Zeichen angezeigt.
-
Wenn das Anzeigepanel 8 nach Fig. 3 eine Gasentladungs-Anzeigetafel
ist, kann die Zeichenanzeige mittels wiederholter Durchläufe erfolgen. Jeder Durchlauf
wird gemäß Fig. 1, 4 und 5 ein Zyklus genannt. Das bedeutet nach Fig. 3, daß ein
Zeichen zur vollständigen Anzeige auf dem Panel für längere Zeit im Zeichengenerator
anzustehen hat als ein Zeichen, welches nur teilweise angezeigt wird. Dies führt
zu der Folge, daß das
Zeichenregister 13 ein 5-Positions-Register
sein sollte, da 5 Zeichen zu der gleichen Zeit auf dem Panel anzuzeigen sind. Ein
Verschieben innerhalb des Zeichenschieberegister sollte mit der Zeit synchronisiert
sein, die für die Anzeige eines bestimmten Zeichens erforderlich ist. Wenn nur ein
kleiner Teil von einem Zeichen angezeigt wird, z.B. nur eine Spalte, so hat dieses
Zeichen für eine sehr kurze Zeit im Zeichengenerator zu verweilen. Diese synchrone
Steuerung des Zeichenschieberegisters 13 wird mittels der Zählerschaltkreise 5,
10 und 11 durchgeführt.
-
Der Stand im Zähler 10 muß ein Vielfaches des Standes im Zähler 5
sein. Im vorliegenden Beispiel also das Vierfache vom Stand des Zählers 6. Wenn
das Fortschalten dieser beiden Zähler ungestört ist, werden sie Synchronisation
erreichen, d.h. ein Ausgabepuls wird von diesen beiden Zählern zur gleichen Zeit
nach 4 x 6 = 24 Schritten vorliegen. Bei Beeinflussung des Fortschaltens des 1-bis-6-Zählers
5 durch Addition oder Subtraktion einer 1 nach jedem der 24 Schritte werden die
beiden Zähler 5 und 10 keine Synchronisation mehr erreichen, erst nach 6 x 4 x 6
= 144 Schritten. Dieser Wert kann noch durch den Zähler 11 erhöht werden, z.B. durch
Vorgabe eines N Wert = 2, welcher dazu führen wird, daß eine Synchronisation erst
nach 2 x 6 x 4 x 6 = 288 Schritten vorliegt. Bezüglich der vorliegenden Erfindung
wird die Zeitgabe der erreichten Synchronisation zwischen den Zählkreis 5, 10 und
11 benutzt, um ein Zeichen zwischen dem Schieberegister 13 und dem Nachrichtenspeicher
19 auszutauschen.
-
Die benutzte Signalfrequenz kann frei gewählt werden, so daß eine
angemessene Bewegungsgeschwindigkeit auf dem Panel erreicht wird. Das bedeutet,
daß der Oszillator 1 eine Frequenz zwischen 1 und 10 MHz haben kann, wobei der Frequenzteiler
2 und der 1-N-Zähler 11 auf solchen Wert gesetzt wird, daß sich der Text mit einer
solchen Geschwindigkeit bewegt, welche für den Operator angemessen ist. Für einen
gewünschten Rücklauf sollte die Frequenz im Frequenzteiler wechseln, so daß der
Text in das
Panel mit einer viel größeren Geschwindigkeit geschoben
werden kann.