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DE243823C - - Google Patents

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Publication number
DE243823C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drying
room
pieces
dried
air
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT243823D
Other languages
English (en)
Publication of DE243823C publication Critical patent/DE243823C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F13/00Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- 'Ja 243823 KLASSE 55 d. GRUPPE
WALTER RIESCHEL in LEIPZIG.
bestrichen wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1910 ab.
Es ist bereits bekannt, die Trocknung feuchter Waren in einem ringförmigen Trockenraum vorzunehmen, dem die Trockenluft von einer Zentralstelle aus zugeführt wird in der Weise, daß die Trockenluft den Trockenraum von unten nach oben durchstreicht. Bisher sind jedoch solche Trockner nur für solches Trockengut verwendbar, bei dem eine unregelmäßige Trocknung und eine teilweise Übertrocknung ohne
ίο nachteiligen Einfluß ist.
Wenn dagegen das Trockengut aus feuchten Platten, Kartons, Papieren usw. besteht, welche mit einem gegen Übertrocknung sehr empfindlichen Überzug, z. B. Gelatine, Gummi ο. dgl., versehen sind, so erhält man nach dem bisherigen Vorgang sehr viel Ausschuß, und die Trockenluft wird auch sehr unwirtschaftlich ausgenutzt. Dies rührt daher, daß die Trockenluft nicht über die ganze Oberfläche der zu trocknenden Stücke gleichmäßig hinwegstreichen kann, weshalb zwischen den einzelnen Arbeitsstücken Wirbelungen entstehen, die zu Unregelmäßigkeiten in der Oberflächentrocknung Anlaß geben. Die einzelnen Arbeitsstücke eines Einsatzes stehen also in gleichen Zeiten nicht auch alle unter den gleichen Verhältnissen, und einzelne Arbeitsstücke werden daher bereits trocken sein, wenn andere noch feucht sind. Der Trocknungsprozeß kann aber beim fabrikmäßigen Betrieb für jedes einzelne Stück des Einsatzes nicht besonders überwacht werden und dieses zur rechten Zeit aus dem Trockner genommen werden, sondern man muß abwarten, bis alle Stücke trocken sind. Bei so empfindlichem Trockengut, wie es z. B. in flüssige Gelatine getauchte Platten, gummierte Kartonpapiere usw. sind, ist aber Unterdessen an den zuerst getrockneten Stücken die aufgetrocknete Schicht wieder abgesprungen, und diese Stücke sind als Ausschuß zu betrachten.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Trocknen von feuchten gelatinierten oder gummierten Platten, Kartons, Papieren usw., bei welchem die die einzelnen Arbeitsstücke treffenden Trockenluftströme nicht nur beim Eintritt in den Trockner genau die gleiche Feuchtigkeits-Aufnahmefähigkeit haben, sondern auch die gesamte Oberfläche der zu trocknenden Stücke unter genau denselben Verhältnissen bestreichen, da ihnen keinerlei Hindernisse entgegenstehen und somit keine Möglichkeit zu Wirbelungen vorhanden ist. Es ist also Gewähr gegeben, daß alle Arbeitsstücke gleichmäßig und gleichzeitig trocken werden.
In einem ringförmigen Trockenraum, dem in bekannter Weise die Trockenluft von einer Zentralstelle aus von unten zugeführt wird, werden nach der Erfindung die zu trocknenden Arbeitsstücke derart nebeneinander untergebracht, daß sie den ringförmigen Trockenraum in Zellen einteilen, deren Wände die Arbeitsstücke selbst bilden.
Es ist ersichtlich, daß dadurch die Ober-

Claims (1)

  1. flächen aller zu trocknenden Arbeitsstücke genau gleichmäßig von Trockenluft bespült werden und eine vollkommen gleichmäßige und gleichzeitige Trocknung erzielt wird. Außerdem wird die Ausnutzung der Wärme und der Trockenluft wesentlich erhöht, indem einerseits ein sehr dichtes Einstellen der Arbeitsstücke in den Trockenraum möglich ist und anderseits . eine unnütze Wärmeabgabe an
    ίο Zellen wände wegfällt.
    Eine Vorrichtung, welche zur Ausübung des neuen Verfahrens verwendet werden kann, ist durch die Zeichnung in einem Ausführungsbei-. spiel dargestellt.
    Fig. ι zeigt einen Längsschnitt,
    Fig. 2 einen Querschnitt.
    Die Vorrichtung besteht aus dem luftdicht abgeschlossenen ringförmigen Behälter 1, an dessen Wandungen 2, 3 Mittel zum Festhalten der Arbeitsstücke 4 angebracht sind. Der Boden 5 des Behälters 1 ist rostartig ausgebildet oder mit einer entsprechenden Anzahl von Öffnungen versehen. Unterhalb des Trockenraums 1 ist ein Raum 6 angeordnet, welcher durch die genannten Bodenöffnungen des Trockenraums 1 mit diesem in Verbindung steht. Dem Räume 6 wird durch eine zentrale Rohrleitung 7 die Trockenluft zugeführt, wenn nötig unter einem gewissen Überdruck. Die Luft breitet sich von der zentralen Austrittsöffnung ihrer Zuleitung 7 gleichmäßig nach allen Seiten aus, geht in einzelnen Strömen von genau gleicher Feuchtigkeits-Aufnahmefähigkeit durch den durchbrochenen Boden 5 in die durch die Arbeitsstücke selbst gebildeten Zellen des Trockenraums 1 und streicht gleichmäßig über die Oberflächen der einzelnen Arbeitsstücke 4 hinweg nach oben, wo sie dann in eine den Trockenraum 1 luftdicht abdeckende Abschlußhaube 8 oder in einen anderen Raum gelangt, von wo aus sie, mit Feuchtigkeit geschwängert, durch ein Abzugsrohr 9 oder einen Kamin abgeführt wird.
    Die Anordnung der Arbeitsstücke 4 im Trockenraum 1, der übrigens auch eine andere, vom Kreisring abweichende Gestalt haben kann, wird man so wählen, daß möglichst viele Stücke untergebracht werden können (vgl. z. B. Fig. 2). Die dargestellte Anordnung erscheint auch zweckmäßig, wenn es sich um die Trocknuiig Von Glasplatten handelt, die in flüssige Gelatine getaucht oder mit irgendeiner anderen , Masse bestrichen sind.
    Paten τ-An s PRU CH:
    Verfahren zum Trocknen von feuchten gelatinierten oder gummierten Platten, Kartons,. Papieren usw. in einem ringförmigen Trockenraum, der von einem von einer Zentralstelle aus zugeführten Trockenluftstrom von unten nach oben bestrichen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zu trocknenden Stücke in dem ringförmigen Trockenraum nebeneinander derart untergebracht werden, daß sie den ringförmigen Trockenraum in Zellen einteilen, deren Wände die zu trocknenden Stücke selbst bilden, so daß die Trockenluft die gesamte Oberfläche der zu trocknenden Stücke unter genau denselben Verhältnissen bestreicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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