DE2438030B2 - Automatisches verfahren zur optimalen regelung des treibstoffdurchsatzes eines flugzeuges - Google Patents
Automatisches verfahren zur optimalen regelung des treibstoffdurchsatzes eines flugzeugesInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein automatisches Verfahren zur optimalen Regelung des Treibstoffdurchsatzes
eines Flugzeuges bezogen auf einen Flug zwischen zwei Flughafen, um die Gesamtflugzeitkosten
auf einen Minämalwert zu bringen, unter Verwendung eines Rechners mit einem Speicher und einem
Vergleichen
Durch die Optimalregelung des Treibstoffdurchsatzes ist es möglich, im günstigsten Kostenbereich zu fliegen.
Die Kosten eines Fluges werden dabei im wesentlichen von zwei Bestandteilen gebildet, nämlich einerseits von
den Kosu-n für den insgesamt verbrauchten Treibstoff
und andererseits von den mit der Gesamtflugzeit multiplizierten Flugzeitkosten des betreffenden Flugzeuges,
den Gesamtflugzeitkosten. Unter Flugzeitkosten versteht man betriebswirtschaftlicne und technische
Kosten, die im wesentlichen nur von der Flugzeit abhängig sind, insbesondere Abschreibungen und
ίο Versicherungskosten sowie zeitabhängige Personalkosten
und technische Abnutzungs- und Wartungskosten.
Für den Piloten ist es unmöglich, lediglich aufgrund der ihm zur Verfugung s'ehenden Meßergebnisse im
FLgzeug bezüglich Treibstoffdurchsatz und Geschwindigkeit
jeweils den Treibstoffdurchsatz optimal einzuregeln, da z. B. eine an sich gewünschte Verringerung der
Flugzeit nur durch eine Erhöhung des Treibstoffdurchsatzes und damit Geschwindigkeitserhöhung möglich
ist, bei der aber vielfach die dadurch erzielte Verringerung der Flugzeitkosten von den dadurch
bedingten erhöhten Treibstoffkosten überkompensiert win!. Demgegenüber kann der Fall eintreten, daß vor
allem Hei Flügen in niedrigeren Flughöhen eine
Verringerung des Treibstoffdurchsatzes sich in einer so erheblichen Verlängerung der Flugzeit auswirkt, daß die
aufgrund der Flugzeiterhöhung entstehendrη Mehrko
sten die Einsp.i'ung an Treibstoff tiberkompensieren
Hinzu kommt nun noch, daß auch die jeweiligen Gewichtsverhältnisse des Flugzeuges in den Treibstoff
bedarf eingehen, wobei ajch zu berücksichtigen ist. c.jü
ja während eine·. Fluges das Flugzeug infolge 1 reibstoffverbraucli sündig leichter wird. Aufgrund
dieser komplizierten Abhängigkeiten ist es nicht möglich, einem Piloten für den Flug gewissermaßen ein
Programm zu geben, nach dem er den Treibstoffdurch
satz optimal zu regeln hätte Nach einem Hug angestellte Berechnungen zeigen daher immer wieder,
daß nicht unter optimalen Bedingurjcn geflogen worden ist, was vielfach die Wirtschaftlichkeit der fluge
nachträglich in Frage stellt.
Es ist bekannt, i'ür eine Optimalwertsregelung ein
Suchschrittverfahren anzuwenden, bei dem eine /u Optimierende Größe ständig verändert wird, damit eine
von dieser Größe abhängige andere Große selbsttätig auf einen Extremvert geführt werden kann (s. »Zeitschrift
für Messen. Steuern. Regeln«. 1962. Heft II. S.48y bis 493). Es ist bei derartigen Verfahren ferner
bekannt (DT-AS 13 02 871 und DTAS 15 23 460). Rechner Speicher und Vergleicher vorzusehen. Schließ
lieh hat man auch derartige Optimalwertsregelungen schon dazu verwendet, Kosten als /u optimierende
Größe auf einer, f.xtremwert zu bringen.
bekannte Suchst hnttverfahren so zu gestalten, daß die
Regelung des Treibstofidurchsatzes im Sinne der Erzielung minrnaler Kosten automatisiert wird
Das Proble η wird erfindungsgemäß dadurch gelost.
daß zunächst dem Rechner, dem der jeweilige Treibstoffpreis und die Flugzeitkosten des Flugzeuges
eingegeben sind, automatisch die im Flugzeug gemessenen Werte von Treibstoffdurchsatz und Geschwindigkeit
eingegeben werden, woraufhin der Rechner momentan aus Treibstoffpreis, Treibstoffdurchsatz und
Geschwindigkeit die Treibstoffkosten pro Entfernungs einheit und aus FJugzeitkosten und Geschwindigkeit
den betreffenden Teii der Gesamtflugzeitkosten pro Entfernungseinheit ermittelt und diese Treibstoffkosten
und diesen Teil dsr Gesamtflugzeitkosten summiert und
ν/
Γ 24
«Is Erstergebnis speichert, daraufhin der Treibstoffrfurchsatz
vom Rechner automatisch um einen vorbe-Itimmten Betrag geändert und die sich daraufhin
ergebenden Werte von Treibstoffdurchsatz und Gelchwindigkeit
erneut dem Rechner eingegeben werden, woraufhin das daraus ermittelte Zweitergebnis mit dem
gespeicherten Erstergebnis von dem Vergleicher verglichen wird, und daß eine weitere automatische
schrittweise Verseilung des Treibstoffdurchsatzes in der vom Vergleicher ermittelten Richtung zu geniigeren
Ergebniswerten jeweils unter Abspeicherung des letzten Ergebniswertes im Speicher angeschlossen wird,
bis der Vergleicher zumindest eine Annähr- -ng an einen minimalen Ergebniswert feststellt, der G„.au["hin
als Endergebnis gespeichert wird, und dai> -ac.. Ablauf
einer vorbestimmten Zeiteinheit azt Veriah -t wiederholt
wird und so fort, wobei je— ί: das zuletzt
ermittelte Endergebnis gespeichert ..irJ und die Roiie
des Erstergebnisses in dem je - :! folgenden Verfahrenszyklus
spielt.
Der Rechner ermittelt also die obenerwannten beiden Kostenbestandteil'.-, jewei:s bezogen auf die E tfer-Rungseinheit
(üblicherweise die nautische Meile), die dann als Summe ein Ergebnis darstellen, das repräsentativ
für die Kosten an der betreffenden Stelle des Flugweges sind. Durch das anschließend erfolgende
schrittweise Herantasten an den minimalen Ergebniswert wird an der betreffenden Wegstelle der Treibstoffdurchsatz
auf seinen optimalen Wert eingeregelt. Da sich nun -Jieses Verfahren automatisch ständig wieder- -->
liolt, erfolgt diese optimale Einregelung an aufeinanderfolgenden
Wegstellen, so daß sich diese Optimierung Schrittweise unter jeweils voller Berücksichtigung der
momentanen Verhältnisse über den gesamten Flugweg erstreckt und sich infolgedessen über den ganzen Flug
eine optimale Regelung des Treibstoffdurchsatzes ergibt. Es werden nämlich aufgrund der sich ständig
Wiederholender Anwendung des Verfahrens während des Fluges automatisch die Gewichtsverringerung des
Fluu/euges durc 1 Treibstoffverminderung und auch
Sämtliche Einflüsse an den einzelnen Wegstellen individuell berücksichtigt, beispielsweise unterschiedliche
atmosphärische Bedingungen, da ja das Verfahren von Wegstelle zu Wegstelle sich automatisch jeweils an
den optimalen Wert des Treibstoffdurehsatzes heranlastet.
Das Ergebnis der Anwendung des erfmdungsgema-6er
Verfahrens ist nicht nur eme erhebliche Einsparung an Treibstoff (die allerdings die wesentliche Rolle spielt).
Sondern überhauot die Senkung der Betriebskosten von Flugzeugen durch Berücksichtigung der Treibstoffkosten
und der Flugzeitkosten in Kombination
m nun /Ii
triir.t tioct<»n \A/<art Hf
σσ- _..
druchsatzes zu kommen, kann man auf verschiedene Weise vorgehen. Man kann das Verfahren so gestalten,
daß der Treibstoffdurchsatz vom Rechner ,n Abhängigkeit von dem vom Vergleicher ermittelten Vergleichswert
derart verändert wird, daß mit abnehmendem Vergleichswert der Änderungsbetrag des Treibstoffdurehsatzes
verringert wird, bis der Vergleichswert unter einer vorgegebenen Toleranzgrenze liegt. In
diesem Fall schleicht sich der Rechner gewissermaßen an den günstigsten Wert des Treibstoffdurchsatzes
durch immer kleinere Änderungen des Betrages des Treibstoffdurehsatzes heran, bi» schließlich ein Ver
g'eichswert erreicht wird, ö ·- so gering ist. daß er unter
der vorgegebenen Toleranzgrenze liegt, wo das Flugzeug dann praktisch im optimalen Bereich fliegt.
030 Man kann das Verfahren aber auch so gestalten, daß der Rechner den Treibstoffdurchsatz jeweils um den
gleichen ßeirag ändert, bis der Vergleicher e-n Ansteigen des Ergebniswertes feststellt, woraufhin der
letzte Schritt teilweise rückgängig gemacht wird. In diesem Fall wird über den günstigsten Wert des
Treibstoffdurehsatzes bewußt hinausgegangen, dem man dabei aber schon sehr nahegekommen ist. Durch
eine teilweise Rückgängigmachung des letzten Schrittes kann man sich dann dem günstigsten Wert des
Treibstoffdurehsatzes praktisch vollständig annähern.
Nachstehend sei die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles in Form eines Blockschaltbildes erläutert.
An den Rechner R sind verschiedene Signalgebe,
angeschlossen, nämlich der Signalgeber TPzur Eingabe
des Treibstoffpreises, der Signalgeber FK zur Eingabe der Fiugzeitkosten, der Signaigeber FFzur EingaDe des
Treibstoffdurehsatzes. der Signalgeber VG zur Eingabe
der Grundgeschwindigkeit (Geschwindigkeit bezogen auf den Erdboden), der Signalgeber Vz. ?ur Eingabe der
Eigengeschwindigkeit (Geschwindigkeit bezogen auf die umgebende Luft). Über die Signalgeber Th und FA'
werden die betreffenden Eingabewerte zu Beginn des Fluges manuell beispielsweise durch eine Lochkarte
eingegeben. Die Signalgeber FF, VG und VE führen die
von ihnen ermittelten Signale automatisch dem Rechner R ständig zu. Dies.e letzteren Signaigeber sina
normalerweise an Bord eines Flugzeuges vorhanden. Zwischen die Signalgeber VG und V£und dem Rechner
R ist eier Wahlschalter WS gelegt, dessen Bedeutung
weiter unten erläutert wird
Aus den dem Rechner eingegebenen Werten von Treibstoffpreis (Signalgeber TP), Treibstoffdurchsatz
(Signalgeber FF) und Geschwindigkeit (Signalgeber VG oder VE) ermittelt der Rechner momentan die
Treibstoffkosten pro Entfernungseinheit, da ja in dieser
Rechnung die Geschwindigkeit cinbe/ogen wird.
Hie zu hat der Rechner den Treibstoffpreis mit dem Treibstoffdurchsatz zu multiplizieren und d-.'n so
ermittelten Wert durch die Geschwindigkeit zu dividieren. Weiterhin ermittelt der Rechner momentan
aus üen Fiugzeitkosten (Signaigeber FK) und der
Geschwindigkeit (Signalgeber VG oder VE) den betreffenden Teil der Gesamtflug/eitkosten pro Entfernungseinheit,
d. h.. er dividiert die Fiugzeitkosten durch die Geschwindigkeit, woraus sich Kosten pro Entfernungseinhei:
(im allgemeinen die nautische Meile) ergeben, die einen ennprechenden Teil der Gesamtflugzeitkosten
darstellen. Es ergeben sich somit zwei Kjsunwerte, die von de.n Rechner summiert und als
sogenanntes Erstergebnis gespeichert werden.
cffihr
Funktionen natürlich vorher von irgendeiner Seite her einen Staitbefehl erhalten hatte, erhält nun über den
Zeitschalter ZS e .ten Anstoß, der ihn veranlaßt, einen
Befehl an den Schubmodulator SM abzugeben, der ausgangsseitig an den Gasschiebermotor GM ange
schlossen ist. Der Gasschiebermotor GM regelt dei;
jeweiligen Treibstoffdurchsatz. Aufgrund des dem Schubmodulator zugeführten Befehls verstellt dieser
den Gashebelmotor GMum einen vorbestimmten Wert woraufhin sich der TYeibstoffdurchsatz um einen
entsprechenden Betrag ändert. Es sei angenommen, daß der von dem Rechner R abgegebene Befehl ein·'
Erhöhung des Treibs.toffdu'-chsatzes zur Folge hat. D;^
Flugzeug fliegt daraufhin schneller, so d*.ß dem Rechner
von den Signalgebern FFund VG bzw. VE neue Werte
des Treibstoffdurchsatzes und der Geschwindigkeit zugeführt werden. Aufgrund des folgenden Anstoßes
des Zeitschalters ZS ermittelt der Rechner unter den jetzt vorliegenden Verhältnissen erneut die momentanen
Treibstoffkosten pro Entfernungseinheit und den betreffenden Teil der Gesamtflugzejtkosten, die wie
vorher summiert werden. Dieses so'ermittelte Zweiter gebnis wird nun mit dem Erstergebnis verglichen, wozu
dieses vom Rechner in dem Speicher SP abgespeichert worden war. Der Vergleich von Erst- und Zweitergebnis
findet in dem Vergleicher C statt, der ermittelte
Vergleichswert ist ein Kriterium für eine weitere Verstellung des Gashebelmotors. wo/u der Vergleichswert von dem Vergleicher dem Schubmodiilator SM
zugeführt wird. In dem Vergleichswert sind zwei Informationen enthalten, nämlich das Vorzeichen
(Kostenerhöhung oder Kostenerniedrigung) jnd ein Kostenbetrag. Je nach dem Vorzeichen ues Vergleichswertes bewirkt der Schubmodulaior über d°n Gashebelinotor
GM eine Erhöhung oder Verminderung des Treibstoffdurchsatzes. Wenn sich also aus dem Vorzeichen
des Vergleichswertes eine durch die vollzogene Erhöhung des Treibstoffdurchsatzes ergebende Vergrö
ßerung der Kosten ergibt, so verstellt der Schubmodulator den Gashebelmotor M zu einem geringeren Wert
des Treibstoffdurchsatzes.
Der jeweils letzte vom Vergleicher C ermittelte Ergebniswert wird im Speicher SP abgespeichert, so
daß er für einen folgenden Schritt zur Berechnung der Summe von Treibstoffkosten pro Entfernungseinheit
und Flugzeit kosten pro Entfernungseinheit für einen Vergleich zur Verfügung steht. Der Zeitschalter ZSlöst
nun aufeinanderfolgend derartige Rechenvorgänge in dem Rechner aus. beispielsweise im Abstand jeweils von
einer Minute, so daß sich immer neue Vergleii.hswerte
ergeben, aufgrund deren der .Schubmodulator SM den
Gashebelmotor CiM entsprechend verstellt, und zwar
nach dem ersten Schritt immer in Richtung zu geringer
werdenden Kosten. Es ergibt sich somit ein Zyklus von Schritten, nach denen jeweils (abgesehen vom ersten
Schritt) der Gashebelmotor GM so verstellt wird, daß
sich gemäß Rechnung des Rechners ff geringere Kosten momentan pro Entfernungseinheit ergeben. Diese
Schritte eines Zyklus werden nun so lange fortgesetzt,
bis der Vergleicher C zumindest eine Annäherung an
einen minimalen Ergebniswert feststellt. Bei diesem minimalen Ergebniswert kann das verfahren zunächst
abgebrochen werden. Das Flugzeug fliegt dann ξ innerhalb der betreffenden Entfernungsejnheit mit
I optimal eingeregeltem Treibstoffdurchsatz.
Das am Ende eine1. Zyklus schließlich ermittelte Ergebnis des Vergleichers C wird als Endergebnis !gespeichert und für einen folgenden Zyklus des | Verfahrens als Erstergebnis verwendet. Der folgende Zyklus wird wieder von dem Zeitschalter ZS gestartet 5 Der Zeitschalter ZS halte vom Vergleicher C mit der '- Feststellung der ausreichenden Annäherung an den ί jninimalen Ergebniswert ein Signal erhalten,das ihm das Ende des Zyklus mitteilte. Nach Ablauf einer vorbestimmten Zeiteinheit gibt nun der Zeitschalter ZS abermals einen Anstoß an den Rechner R, womit sich das Spiel des vorhergehenden ZykJus wiederholt, lediglich mit dem Unterschied daß diesmel das Endergebnis des vorhergehenden Zyklus das Erstergeb- nn des folgenden Zyklus bridet Auf diese Weise wird mn Abschluß jedes Zyklus der Treibstoffdurchsatz {•piitnal eingeregelt so daß das Flugzeug innerhalb der bcireffpnden auf einen Zyklus bezogenen Entfernungseinheilen mit minimalen Kosten fliegt, woraus sich dann über die gesamte Flugstrecke ebenfalls minimale Kosten ergeben.
Wie sich aus der Figur ergibt, ist noch in Form eines Beschleunigungsmessers der Signalgeber B vorgesehen, - der angibt, ob das Flugzeug ohne Beschleunigung bzw. Verzögerung fliegt. Das * in1' diesem, Fall von dem Signalgeber B abgeleitete Signal wird dem Schubmodulator SA/zugefuhrt. das diesen entriegelt. Dies bedeutet.
Das am Ende eine1. Zyklus schließlich ermittelte Ergebnis des Vergleichers C wird als Endergebnis !gespeichert und für einen folgenden Zyklus des | Verfahrens als Erstergebnis verwendet. Der folgende Zyklus wird wieder von dem Zeitschalter ZS gestartet 5 Der Zeitschalter ZS halte vom Vergleicher C mit der '- Feststellung der ausreichenden Annäherung an den ί jninimalen Ergebniswert ein Signal erhalten,das ihm das Ende des Zyklus mitteilte. Nach Ablauf einer vorbestimmten Zeiteinheit gibt nun der Zeitschalter ZS abermals einen Anstoß an den Rechner R, womit sich das Spiel des vorhergehenden ZykJus wiederholt, lediglich mit dem Unterschied daß diesmel das Endergebnis des vorhergehenden Zyklus das Erstergeb- nn des folgenden Zyklus bridet Auf diese Weise wird mn Abschluß jedes Zyklus der Treibstoffdurchsatz {•piitnal eingeregelt so daß das Flugzeug innerhalb der bcireffpnden auf einen Zyklus bezogenen Entfernungseinheilen mit minimalen Kosten fliegt, woraus sich dann über die gesamte Flugstrecke ebenfalls minimale Kosten ergeben.
Wie sich aus der Figur ergibt, ist noch in Form eines Beschleunigungsmessers der Signalgeber B vorgesehen, - der angibt, ob das Flugzeug ohne Beschleunigung bzw. Verzögerung fliegt. Das * in1' diesem, Fall von dem Signalgeber B abgeleitete Signal wird dem Schubmodulator SA/zugefuhrt. das diesen entriegelt. Dies bedeutet.
ίο daß nur im Falle des stationären Fluges (ohne
Beschleunigung bzw. ohne Verzögerung) der Signalmodulator SM eine Verstellung des Gasrebelmotors GM
bewirken kann. Sinn dieser Maßnahme ist die Angaben
der Signalgeber FF und VO" bzw VE durch BesLnleumgungen
oder Verzögerungen verfälschende Effekte zu unterdrücken. Im Falle der Beschleunigung bzw.
Verzögerung ergeben sich nämlich erliebliche Abwei
chungen des Treibstoffdurchsatzes gegenüber dem stationären Flug Während der Zeit, in der der
Signalgeber B den Schubmodulator SM blockiert, kann
der Zeitschalter ZS und der Rechner R mit den ihm angeschlossenen Organen weiterarbeiten, so daß bei
schließlicher Entriegelung des Schubmodulators durch den Signalgeber B der Schubmodulator SM vom
Vergleicher i'ein Sig>' il erhält, das hinsichtlich Betrag
und Vorzeichen an die zuletzt eingenommene Geschwindigkeit angepaßt ist.
Die Annäherung an den optimalen Wert des Treibsfoffdurchsatzes kann nun, wie oben bereits
erwähnt, auf verschiedene Weise erfolgen. Wenn der Betrag des Treibstoffdurchsatzes vom Rechner R in
Abhängigkeit von dem vom Vergleicher C ermittelten Vergleichswert derart eingestellt wird, daß mit abnehmendem
Vergleichswert der Betrag des Treibstoff-
j5 durchsalzes verringert wird, dann gibt der Vergleicher
C den von ihm ermittelten Vergleichswert an den Rechner R zurück, der daraus ein entsprechendes Signal
zur Beeinflussung des Schubmodulators ableitet. Mit abnehmendem Vergleichswert nimmt dann entsprechend.
gesteuert über den Schubmodulator SM die Verstellung des Gashebelmotors GM ab. so daß dieser
schließlich nur noch kleine Schritte ausführt, bis der
schließlich ermittelte Vergleichswert unter einer vorgegebenen Toleranzgrenze liegt Der Vergleichswert wird
hierzu im Vergleicher gemessen, woraufhin bei Unterschreiten
der Toleranzgrenze der Zyklus gestoppt wird. Die andere oben bereits beschriebene Methode läuft
darauf hinaus, daß der Rechner den Treibstoffdurchsatz
jeweils um den gleichen Betrag ändert, bis der VergleieheF ein Ansteigen des Ergebniswertes feststefiL
Dies bedeutet, daß die optimale Einregelung des Treibstoffdurchsatzes überschritten ist Hierbei ändert
sich das Vorzeichen des Vergleichswertes, der dann ja anzeigt, daß die Kosten nicht mehr abnehmen, sondern
wieder ansteigen. Dieses Kriterium wird ausgenutzt um den Rechner zu veranlassen, dem Schubmodulator
einen Befehl zu erteilen, gemäß dem der Gashebelmotor GM den letzten yerstellschritt rückgängig macht,
jedoch nur teilweise beispielsweise zur Hälfte. Mit diesem besonderen Schritt wird dann der betreffende
Zyklus abgeschlossen.
in der Figur ist noch der Wahlschalter WS gezeigt
der den Rechner R entweder an den Signalgeber VG
(Grundgeschwindigkeit) oder den Signalgeber VE (Eigengeschwindigkeit) anschließt Nach Möglichkeit
wird der Rechner R über den Wahlschalter WS an den
Signalgeber VG angeschlossen, da die von diesem
ermittelte Grundgeschwindigkeit in direkter Beziehung
zu den Kosten pro Entfernungseinheit steht. Der Signalgeber VG zur Messung der Grundgeschwindigkeit
kann jedoch ausfallen bzw. wegen der Bodenbeschaffenheit
keine richtigen Ergebnisse liefern, so daß in .diesem Falle auf den Signalgeber VEzur Ermittlung der
.Eigengeschwindigkeit umzuschalten ist. Der hierbei mögliche Fehler aufgrund einer Windkomponente kann
♦ielfach in Kauf genommen werden.
Es kann nun der Fall eintreten, daß sich der Pilot eines Flugzeuges gezwungen sieht, das Flugzeug nur mit
geringstmöglichem Treibstoffverbrauch zu fliegen, wobei also die Flugzeitkosten außer Betracht zu bleiben
haben. Ein solcher Fall tritt beispielsweise dann ein, wenn ein Flugzeug unvorhersehbar in eine Zone
extremer Gegenwinde geräL In diesem Falle kommt es aus Sicherheitsgründen darauf an, das Flugzeug mit
minimalem Treibstoffverbrauch zu fliegen. Um auch in diesem Sonderfall das erfindungsgemäße Verfahren
anwenden zu können, ist der Funktionswähler FW vorgesehen, über den die von den Signalgebern TP
(Treibstoffpreis) und FK (Flugzeitkosten) stammenden Angaben für die Auswertung durch den Rechner R
unterdrückt werden. In diesem Falle werden also über den Rechner'./?, Speicher SP und Vergleicher C nur
Ergebniswerte ermittelt, die sich ausschließlich auf den Treibstoffdurchsatz und die Geschwindigkeit beziehen.
Irgendwelche Kosten werden also nicht berücksichtigt. Bei dieser Methode wird in aufeinanderfolgenden
Zyklen der Gashebelmotor GM jeweils so eingeregelt, daß das Flugzeug mit minimalem Treibstoffdurchsatz
pro Entfernungseinheit, d. h. mit minimalem Treibstoffverbrauch, fliegt. Damit hat das Flugzeug dann seine
größte Reichweite.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
6Ö9 525/108-
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Automatisches Verfahren zur optimalen Regelung des Treibstoffdurchsatzes eines Flugzeuges bezogen auf einen Flug zwischen zwei Flughafen, um die Gesamtflugzeitkosten auf einen Minimalwert zu bringen, unter Verwendung eines Rechners mit einem Speicher und einem Vergleicher, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst dem Rechner (R), dem der jeweilige Treibstoffpreis und die Flugzeitkosten des Flugzeuges eingegeben sind, automatisch die im Flugzeug gemessenen Werte von Treibstoffdurchsatz und Geschwindigkeit eing**"%-ben werden, woraufhin der Rechner (R) momer. .-π aus Treibstoffpreis, Treibstoffdurchsatz und Geschwindigkeit die Treibstoffkosten pro Entfernungseinheit und aus Flugzeätkosten und Geschwindigkeit den betreffenden Teil der Gesamtflugzeitkosten pro Entfernungscinheit f-mittelt und diese Treibstoffkosten und diesen Teil der Gesamtfli'^zeitkosten summiert und als Erstergebnis speichert, daraufhin der Treibstoffdurchsatz vom Rechner automatisch um einen vorbestimmten Betrag geändert und die sich daraufhin ergebenden Werte von Treibstoffdurchsatz und Geschwindigkeit erneut dem Rechner (R) eingegeben werden, woraufhin das daraus ermittelte Zweitergebnis mit dem gespeicherten Erstergebnis von dem Vergleicher (C) verglichen wird, und daß eine ν eitere automatische schrittweise Verstellung des Treibsioffdurchsatzes in der vom Vergleicher (C) ermittelten Richtung . j geringeren Ergebniswerten jeweils unier A bsty icherung des letzten Ergebniswertes im Speicher angeschlossen wird, bis der Vergleicher (C) zumindest eine Annäherung an einen minimalen Ergebniswert feststellt, der daraufhin als Endergebnis gespeichert wird, und daß nach Ablauf einer vorbestimmten Zeiteinheit das Verfahren wiederholt w.rd und so fort, wobei jeweils das zuletz! ermittelte Endergebnis gespeichert wird und die Rolle des Erstergebnisses in dem jewels folgenden Verfahrenszyklus spielt.
- 2. Verfahren nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibstoffdurchsatz vom Rechner (R) in Abhängigkeit von dem vom Vergleicher (C) ermittelten Vergleichswert derart verändert wird, daß mit abnehmendem Vergieichswert der Änderungsbetrag des Treibstoffdurchsatzes verringert wird, bis der Vergleichswert unter einer vorgegebenen Toleranzgrenze liegt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechner (R) den TreibstoffrJurchsatz jeweils um den gleichen Betrag ändert, bis der Vergleicher (C) ein Ansteigen des Ergebniswertes feststellt, woraufhin der letzte Schritt teilweise rückgängig gemacht wird.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742438030 DE2438030C3 (de) | 1974-08-07 | Automatisches Verfahren zur optimalen Regelung des Treibstoffdurchsatzes eines Flugzeuges | |
| CH1015875A CH584940A5 (de) | 1974-08-07 | 1975-08-04 | |
| US05/602,008 US4063072A (en) | 1974-08-07 | 1975-08-05 | Automatic process for the optimum regulation of aircraft fuel flow |
| NL7509379A NL7509379A (nl) | 1974-08-07 | 1975-08-06 | Werkwijze voor het regelen van het brandstof- verbruik van een vliegtuig. |
| GB33008/75A GB1503757A (en) | 1974-08-07 | 1975-08-07 | Automatic process for the optimum regulation of aircraft fuel flow |
| FR7524687A FR2281599A1 (fr) | 1974-08-07 | 1975-08-07 | Procede automatique de reglage optimal du debit de carburant d'un avion |
| IT26204/75A IT1040362B (it) | 1974-08-07 | 1975-08-07 | Procedimento automatico per la regolazione optimum nel consumo del cabburante in un aereo |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742438030 DE2438030C3 (de) | 1974-08-07 | Automatisches Verfahren zur optimalen Regelung des Treibstoffdurchsatzes eines Flugzeuges |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2438030A1 DE2438030A1 (de) | 1976-02-26 |
| DE2438030B2 true DE2438030B2 (de) | 1976-06-16 |
| DE2438030C3 DE2438030C3 (de) | 1977-01-27 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2281599B1 (de) | 1980-04-25 |
| DE2438030A1 (de) | 1976-02-26 |
| IT1040362B (it) | 1979-12-20 |
| US4063072A (en) | 1977-12-13 |
| FR2281599A1 (fr) | 1976-03-05 |
| GB1503757A (en) | 1978-03-15 |
| CH584940A5 (de) | 1977-02-15 |
| NL7509379A (nl) | 1976-02-10 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8310 | Action for declaration of annulment | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HEITFELD, HEINZ, 4330 MUELHEIM, DE |
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