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DE2436024B1 - Spielzeughaus - Google Patents

Spielzeughaus

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Publication number
DE2436024B1
DE2436024B1 DE2436024A DE2436024A DE2436024B1 DE 2436024 B1 DE2436024 B1 DE 2436024B1 DE 2436024 A DE2436024 A DE 2436024A DE 2436024 A DE2436024 A DE 2436024A DE 2436024 B1 DE2436024 B1 DE 2436024B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toy house
side wall
panels
groove
toy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2436024A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2436024C2 (de
DE2436024A1 (de
Inventor
Ruediger Dr.Med.Dent. 4630 Bochum Hirdes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19742436024 priority Critical patent/DE2436024C2/de
Priority claimed from DE19742436024 external-priority patent/DE2436024C2/de
Priority to FI752133A priority patent/FI752133A7/fi
Priority to DK337275A priority patent/DK337275A/da
Priority to SE7508509A priority patent/SE404492B/xx
Priority to CH978175A priority patent/CH588256A5/xx
Publication of DE2436024B1 publication Critical patent/DE2436024B1/de
Publication of DE2436024A1 publication Critical patent/DE2436024A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2436024C2 publication Critical patent/DE2436024C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/04Building blocks, strips, or similar building parts
    • A63H33/044Buildings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/04Building blocks, strips, or similar building parts
    • A63H33/10Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements
    • A63H33/105Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements with grooves, e.g. dovetails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Dabei ist wesentlich, daß ein fest auf der Grundplatte aufgeschraubter Eckpfeiler in eine lose Stellung zu-
  • rückgeschraubt werden muß, wenn die die Seitenwandplatten aufnehmenden Nuten bei angezogener Schraubverbindung nicht genau zu den Kanten der Seitenwandplatten ausgerichtet sind, was praktisch nicht zu bewerkstelligen ist. Bezüglich des Aufbaues und des zur Verfügung stehenden Raumes wird bei diesem Spielzeughaus das Kind nahezu vor vollendete Tatsachen gestellt, wodurch den der Phantasie unterworfenen Variationsmöglichkeiten enge Grenzen gesetzt sind.
  • Weiterhin ist ein Spielzeughäuschen (nach der schweizerischen Patentschrift 281776) bekannt, das aus mehreren unterschiedlich gefertigten prismatischen Stäben bzw.Platten und Streifen besteht, die in die Nuten der prismatischen Stäbe eingeschoben werden. Diese Stäbe weisen mindestens an einem Ende eine Ausnehmung auf, deren Höhe gleich der halben Dicke der waagerecht zu verlegenden Stäbe ist, wobei an den Kanten Zapfen von dreieckigem Querschnitt gebildet werden. Die Stäbe sind an den Enden mit einem Kopf versehen, der in die Ausnehmung eingesetzt werden kann und einen Teil dieser Ausnehmung ausfüllt. Hinter dem Kopf der Stäbe befindet sich ein dünnerer Hals, der zwischen die zwei Zapfen hineingepaßt werden kann. Wenn nicht alle Einschnitte der Stäbe ausgefüllt sind, muß der verbleibende Raum durch Klötzchen gefüllt werden, weil andernfalls auf Grund der Labilität der Verbindungsteile ein rechtekkiger Aufbau schon bei geringen äußeren Kräften zu einem Rhombus bzw. zu einer Raute verformt werden kann. Dabei besteht die Gefahr, daß der Kopf an den Enden der Stäbe an seinem Hals abgeschert wird. Außerdem erfordert die Fertigung der Nuten, der Ausnehmungen und der Hälse in den Stäben eine komplizierte und teure Maß- und Paßarbeit, insbesondere dann, wenn nach der Darstellung der Beschreibung und einzelner Zeichnungsfiguren die unterschiedlichen Stäbe aus Holz bestehen sollen.
  • Und schließlich ist ein Spielzeughaus (nach der deutschen Patentschrift 478465) anderer Art bekannt, dessen Böden, Seitenwände und Dachseiten aus Lattenrosten bestehen, die miteinander verklinkt werden. Die beiden Dachseiten werden an ihrem oberen Ende von einer Firststange zusammengehalten.
  • Diese Firststange weist zwei um einen Stellwinkel der Dachseiten zueinander versetzte Nuten auf, in welche die Lattenroste der Dachseiten hineingesteckt werden. Diese Firststange hält lediglich die beiden leichten obersten, die Dachseiten bildenden Lattenroste zusammen. Eine solche Firststange zur Verbindung zweier tragender Seitenwandplatten wie beim Anmeldungsgegenstand zu verwenden, geht aus dieser Vorveröffentlichung nicht hervor.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Spielzeughaus der eingangs genannten Gattung zu schaffen, das sich hinsichtlich seiner Seiten-und Querstabilität durch eine hervorragende Festigkeit und durch eine geringe Anzahl unverwechselbarer, lediglich formschlüssig ineinander steckbarer und einen geringen Verschnitt aufweisender Einzelteile auszeichnet sowie eine von allen vier Seiten mögliche Bespielbarkeit sicherstellt, die der Phantasie freien Lauf lassende Variationsmöglichkeiten bietet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß es aus zwei spitzwinklig zueinander geneigten Seitenwandplatten besteht und die Bodenplatten mit ihren eine Feder oder eine Nut aufweisenden Stirnsei- greifen, der mit seinen Enden in je eine Verbindungsöffnung der Seitenwandplatten eingreift.
  • Auf diese Weise wird ein stabiles Spielzeughaus geschaffen, das in seinem Grundprinzip lediglich drei unterschiedliche Teile, nämlich die Seitenwandplatten, die Bodenplatten und die Tragriegel besitzt und auch von einem nichtschulpflichtigen Kind selbsttätig zusammengesetzt und auseinandergenommen werden kann. Beim Einsatz von nur zwei Bodenplatten weist dieses Spielzeughaus bei relativ geringen Wanddicken seiner Platten auf Grund seines formschlüssig ineinandergreifenden, starren Rahmenprinzips eine derartige Festigkeit auf, daß es zum Beispiel von einem etwa 40 kp schweren Kind bestiegen werden kann, ohne daß Beschädigungen des Spielzeughauses befürchtet werden müssen. Und schließlich ist dieses Spielzeughaus von allen vier Seiten zugänglich, bietet durch einfaches Einsetzen oder Herausnehmen einzelner Bodenplatten eine vielfältige Variationsmöglichkeit und kann durch die variable Größe der zur Verfügung stehenden Gesamtstellfläche unterschiedlich bestückt werden.
  • Nach einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung sind die über die Verbindungsöffnungen einer Seitenwandplatte hinausragenden Enden zweier gegenüberliegender Tragriegel einer Bodenplatte über eine an sich bekannte Nut-, Federverbindung mit einem in Höhe dieser Bodenplatte an der Außenseite der Seitenwandplatte verlaufenden Querriegel verbindbar.
  • Dabei kann die Nut-, Federverbindungsstelle des Tragriegels mit dem Querriegel in an sich bekannter Weise eine Durchgangsöffnung für den Einsatz eines Splintes, eines Bolzens oder einer Schraubverbindung besitzen. Durch die zusätzliche Anbringung des Querriegels werden an der Außenseite der Seitenwandplatten zusätzliche Stellflächen in Form von Terrassen geschaffen, die zudem die Festigkeit dieses Spielzeughauses derart erhöhen, daß es an den Terrassen besteigbar ist.
  • Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal ist das Spielzeughaus durch die Einsetzung von mittig zwischen den Seitenwandplatten und den Bodenplatten angeordneten, vertikalen Zwischenwänden in zwei gleich große von gegenüberliegenden Seiten bespielbare Spielzeughäuser unterteilbar. Dabei bestehen die vertikalen Zwischenwände aus ebenen, trapezoidalen und mit ihrer Grundseite in eine Nut einer Standschiene einsetzbaren Platten, wobei die Seitenwandplatten zu beiden Seiten dieser mittig einsetzbaren Zwischenwände in Form, Größe und Zahl die gleichen Öffnungen, wie z. B. Tür- und Fensteröffnungen, aufweisen. Durch das einfache Einschieben dieser Zwischenwände mittels einer Standschiene wird das Spielzeughaus in zwei gleich große Spielzeughäuser gleicher Form unterteilt, die je für sich getrennt zu gleicher Zeit von zwei Kindern unterschiedlichen Alters bespielbar sind. Da die Seitenwandplatten spiegelbildlich die gleichen Öffnungen, z. B. Tür- und Fensteröffnungen, aufweisen, können sie durch entsprechendes Aufeinanderlegen in einem Arbeitsgang gefertigt werden. Durch Verschieben der Zwischenwände in den einzelnen Etagen bietet das Spielzeughaus praktisch unendlich viele Möglichkeiten der Raumaufteilung. Diese Variationsmöglichkeiten können durch zusätzliche firstparallel in den einzelnen Etagen anzuordnende Trennwände vervielfältigt werden.
  • Giebelstelle durch eine an sich bekannte Firststange miteinander verbunden, die zum Einsatz der Firstkanten der Seitenwandplatten zwei um den Stellwinkel der Seitenwandplatten zueinander versetzte Nuten aufweist. Hierdurch wird dem Spielzeughaus bei nur einer eingesetzten Bodenplatte eine ungewöhnliche Starrheit verliehen. Um ein rasches Aufräumen der auf den einzelnen Bodenplatten aufgestellten Spielzeuge zu ermöglichen, wird die unterste Bodenplatte mit mindestens einer Schublade versehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung in Frontansicht mit geschnittener rechter Hälfte, Fig. 2 die Seitenan sicht von Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III/III von Fig. 1, Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht des Ausschnittes IV der Fig. 2 in teilweisem Schnitt, Fig. 5 eine vergrößerte Ansicht des Ausschnittes V von Fig. 1, Fig. 6 eine zweite Ausführungsform der Erfindung in Frontansicht mit geschnittener rechter Bildhälfte, Fig. 7 die Seitenansicht von Fig. 6, Fig. 8 die Ansicht des Schnittes nach der Linie VIII/VIII von Fig. 6, Fig. 9 die Ausschnittsvergrößerung IX von Fig. 6, Fig. 10 die Ausschnittsvergrößerung X von Fig. 7, Fig. 11 die Schnittansicht gemäß der Linie XI/XI von Fig. 8, Fig. 12 die Ausschnittsvergrößerung XII von Fig. 7, und Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie XIII/XIII von Fig. 8.
  • Das in Fig. 1 dargestellte neue Spielzeughaus besteht aus zwei spitzwinklig zueinander geneigten Seitenwandplatten 1 sowie aus mehreren etagenartig übereinander einsetzbaren Bodenplatten 2, deren Stirnseiten 2' in je eine Nut 3' eines Tragriegels 3 greifen, der mit seinen Enden 3" in je einer rechteckigen Verbindungsöffnung 1' der Seitenwandplatten 1 angeordnet ist. Die Anordnung eines Endes 3" eines Tragriegels 3 ist in Fig. 5 dargestellt. Der Tragriegel 3 ist mit einer durchgehenden Nut 3' versehen, in die die Bodenplatte 2 mit ihrer Stirnseite eingesetzt ist.
  • An seinem Ende 3" ist der Tragriegel 3 mit einer ausgefrästen Öffnung 3"' versehen.
  • Zur Montage werden zunächst die Seitenwandplatten 1 an ihrer Giebelstelle 1" durch eine Firststange 4 miteinander verbunden, in der zwei um den Stellwinkel a der Seitenwandplatten 1 zueinander versetzte Nuten 4' angeordnet sind, wie insbesondere aus Fig. 9 ersichtlich ist. Diese Firststange 4 wird von der Stirnseite 1"' der Seitenwandplatten 1 über die Giebelstellen 1" geschoben. Alsdann werden an einer Seite der Seitenwandplatten 1 die Tragriegel 3 durch die einzelnen Verbindungsöffnungen 1' geschoben, bis sie mit ihrer ausgefrästen Öffnung 3"' mit der Unterkante der jeweiligen Verbindungsöffnung 1' in Eingriff gelangen. Hiernach wird die jeweilige Bodenplatte 2 mit ihrer Stirnseite 2' in die Nut 3' des Tragriegels eingesetzt. Hierauf wird an der gegenüberliegenden Seite der Seitenwandplatten 1 der jeweilige Tragriegel durch die Verbindungsöffnungen 1' geschoben, wobei die an dieser Seite gelegene Stirnseite 2' der jeweiligen Bodenplatte 2 in die Nut 3' des Tragriegels 3 gleitet.
  • Sobald auch diese Tragriegel 3 mit ihren ausgefrästen Öffnungen 3"' über die Unterkante der Verbindungs- öffnungen 1' gleiten und einrasten, ist die jeweilige Einsatzbodenplatte 2 fest verriegelt. Dabei ist wesentlich, daß die Bodenplatte 2 einerseits zwischen den Ecken liv der Verbindungsöffnungen 1' und andererseits zwischen den Nuten 3' der Tragriegel 3 unverrückbar gehalten wird (siehe Fig. 5).
  • Wie weiterhin aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht, ist das Spielzeughaus durch die Einsetzung von mittig zwischen den Seitenwandplatten 1 und den Bodenplatten 2 angeordneten, vertikalen Zwischenwänden 5 in zwei gleich große, von gegenüberliegenden Seiten 1"' bespielbare Spielhäuser unterteilbar. Die vertikalen Zwischenwände 5 bestehen aus ebenen, trapezoidalen, mit ihrer Grundseite 5' in eine Nut 6' an der Standschiene 6 einsetzbaren Platten, wobei die Seitenwandplatten 1 zu beiden Seiten dieser mittig einsetzbaren Zwischenwände 5 in Form, Größe und Anzahl die gleichen Öffnungen, z. B. Türöffnungen 7 und Fensteröffnungen 8, aufweisen. Durch Verschieben der trapezoidalen Zwischenwände 5 mit der Standschiene 6 in den einzelnen Etagen bietet das Spielzeughaus unendlich viele Möglichkeiten der Raumaufteilung. Falls die trapezoidalen Zwischenwände 5 mit der Standschiene 6 genau in der Mitte einer Bodenplatte 2 angeordnet werden, entstehen zwei gleich große Spielhäuser, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Das heißt, daß zu beiden Seiten der Zwischenwand 5 in jeder Etage je eine Türöffnung 7 und eine Fensteröffnung 8 angeordnet sind.
  • Um ein rasches Aufräumen der auf den einzelnen Bodenplatten 2 aufgestellten, nicht-dargestellten Spielzeuge zu ermöglichen, wird die unterste Bodenplatte 2 mit ein bzw. zwei Schubladen 9 ein- bzw.
  • beidseitig versehen. Es ist aber auch möglich, in mehreren Etagen Schubladen unterschiedlicher Breite einzusetzen.
  • Für die zweite, in den Fig. 6 bis 8 dargestellte Ausführungsform des neuen Spielzeughauses sind gleiche, mit der ersten Ausführungsform übereinstimmende Teile mit identischen Bezugsziffern versehen. Diese zweite Ausführungsform des Spielzeughauses unterscheidet sich von der erstbeschriebenen vornehmlich dadurch, daß nunmehr die Tragriegel 3 nicht in geschlossenen Verbindungsöffnungen 1"', sondern in rechteckige an einer Seite offene Verbindungsöffnungen 10' der Seitenwandplatten 1 eingesetzt sind. Wie insbesondere aus Fig. 10 hervorgeht, wird auch hier die Bodenplatte 2 mit ihrer Stirnseite 2' in die Nut 3' des Tragriegels 3 eingesetzt. Der Tragriegel 3 greift mit einer Seite in die rechteckförmige, einseitig offene Verbindungsöffnung 10' der Seitenwandplatte 1 ein.
  • Um nun ein Herausziehen des Tragriegels 3 in der eingezeichneten Pfeilrichtung und damit ein Herunterfallen der Bodenplatte 2 zu vermeiden, werden die über die Verbindungsöffnungen 10' einer Seitenwandplatte 1 hinausragenden Enden 3" zweier gegenüberliegender Tragriegel 3 einer Einsatzbodenplatte 2 über eine Nut 31v der Tragriegel 3 und eine Feder 11' mit einem in Höhe der Einsatzbodenplatte 2 an der Außenseite der Seitenwandplatte 1 verlaufenden Querriegel 11 miteinander verbunden. Die Nut-, Federverbindungsstelle 3iv, 11' des Tragriegels 3 mit dem Querriegel 11 besitzt eine Durchgangsbohrung 12 für den Einsatz eines Splintes bzw. Bolzens 13 oder einer nicht dargestellten Schraubverbindung. Auf diese Weise werden die Tragriegel 3 mit den Querriegeln 11 unverrückbar zu einem die Seitenwandplatten 1 umgreifenden starren Rahmen verbunden und die Bodenplatten 2 unverrückbar gehalten. Durch die zusätzliche Anbringung der Querriegel 11 werden an der Außenseite der Seitenwandplatten 1 zusätzliche Stellflächen in Form von formschönen Terrassen geschaffen, die zudem die Festigkeit dieses Spielzeughauses derart erhöhen, daß es an den Terrassen von einem Kind mit einem Gewicht von z. B. 40 kp besteigbar ist. Das gilt insbesondere dann, wenn die Seitenwandplatten 1 etwa eine Länge L von 1 1100 mm, eine Breite B von 500 mm und eine Dicke D von 10 mm besitzen und aus Preßspanplatten bestehen.
  • Dabei sollte das Spielzeughaus etwa vier Einsatzbodenplatten 2 aus Preßspanplatten mit einer Dicke d von 8 mm sowie aus Brettchen bestehende Tragriegel 3 und Querriegel 11 aus massivem Holz mit einer Breite b von mindestens 90 mm und einer Dicke von 25 mm aufweisen.
  • Wie aus den Fig. 10 bis 13 hervorgeht, ist sowohl die Nut 3' im Querriegel 3 zum Einsatz der Bodenplatte 2 als auch die Nut 3lV im Tragriegel 3 zum Einsatz der Feder 11' des Querriegels 11 mittig angeordnet. Das hat zur Folge, wie aus Fig. 11 ersichtlich ist daß die Oberseite 11" des Querriegels 11 mit der Oberkante 7' der Türöffnung 7 abschließt und daß die Seitenkanten 2" der Bodenplatten 2 unverrückbar an den Innenflächen der Seitenwandplatten 1 anliegen.
  • Im vorliegenden Fall wurde davon ausgegangen, daß das Spielzeughaus aus Holz hergestellt ist. Auf Grund der wenigen Einzelteile bietet sich jedoch auch eine Fertigung aus Kunststoff-Spritzgußteilen an. Der besondere Vorteil dieses neuen Spielzeughauses beruht einerseits darin, daß es von praktisch allen vier Seiten bespielbar ist und andererseits darin, daß es bei nur einer eingesetzten Bodenplatte 2 und bei eingesetzter Firststange 4 an der Firststange aufgehängt und transportiert werden kann.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Spielzeughaus, das aus mehreren Seitenwandplatten und etagenartig übereinander einsetzbaren Bodenplatten mittels Nut- und Federverbindungen nach dem Baukastenprinzip zusammensetzbarist,dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei spitzwinklig zueinander geneigten Seitenwandplatten (1) besteht und die Bodenplatten (2) mit ihren eine Feder oder eine Nut aufweisenden Stirnseiten (2') in je eine Nut (3') oder eine Feder eines Tragriegels (3) greifen, der mit seinen Enden (3") in je eine Verbindungsöffnung (1', 10') der Seitenwandplatten (1) eingreift.
  2. 2. Spielzeughaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Verbindungsöffnungen (1', 10') einer Seitenwandplatte (1) hinausragenden Enden (3") zweier gegenüberliegender Tragriegel (3) einer Bodenplatte (2) über eine an sich bekannte Nut-, Federverbindung (31V, 11') mit einem in Höhe dieser Bodenplatte (2) an der Außenseite der Seitenwandplatte (1) verlaufenden Querriegel (11) verbindbar sind.
  3. 3. Spielzeughaus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut-Federverbindungsstelle (31V, 11') des Tragriegels (3) mit dem Querriegel (11) in an sich bekannter Weise eine Durchgangsöffnung (12) für den Einsatz eines Splintes (13), eines Bolzens oder einer Schraubverbindung besitzt.
  4. 4. Spielzeughaus nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es durch die Einsetzung von mittig zwischen den Seitenwandplatten (1) und den Bodenplatten (2) angeordneten, vertikalen Zwischenwänden (5) in zwei gleich große, von gegenüberliegenden Seiten bespielbare Spielzeughäuser unterteilbar ist.
  5. 5. Spielzeughaus nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Zwischenwände (5) aus ebenen, trapezoidalen und mit ihrer Grundseite (5'j in eine Nut (6') einer Standschiene (6) einsetzbaren Platten bestehen, wobei die Seitenwandplatten (1) zu beiden Seiten dieser mittig einsetzbaren Zwischenwände in Form, Größe und Zahl die gleichen Öffnungen, z. B. Tür- und Fensteröffnungen (7, 8), aufweisen.
  6. 6. Spielzeughaus nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwandplatten (1) an ihrer Giebelstelle (1") durch eine an sich bekannte Firststange (4) miteinander verbindbar sind, in der zwei um den Stellwinkel (a) der Seitenwand (1) zueinander versetzte Nuten (4') angeordnet sind.
  7. 7. Spielzeughaus nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die unterste Bodenplatte (2) mit mindestens einer Schublade (9) versehen ist.
    Die Erfindung betrifft ein Spielzeughaus, das aus mehreren Seitenwandplatten und etagenartig übereinander einsetzbaren Bodenplatten mittels Nut- und Federverbindungen nach dem Baukastenprinzip zusammensetzbar ist.
    Ein bekanntes Spielzeughaus dieser Art (nach dem deutschen Gebrauchsmuster 1756670) weist den Nachteil eines relativ großen Verschnittes seiner Einzelteile sowie den Nachteil einer zeitraubenden Fertigung auf. So wird beispielsweise die Rückwand dieses vorbekannten Spielzeughauses an beiden Enden teilweise ausgeklinkt und die Giebelwände und die Zwischenwand an ihren dem Dach zugewandten Enden entsprechend stumpfwinklig zugeschnitten, während mehrere Winkelleisten an die Grundplatte bzw. an die Seitenwände geleimt werden müssen. Und schließlich besitzt dieses nur von einer Seite, nämlich von der offenen Seite bespielbare Spielzeughaus in Längsrichtung der Firstachse eine lediglich geringe Seitenstabilität seiner Seitenwände sowie seiner Zwischenwand, da ein fester, das gesamte Spielzeughaus umgreifender Rahmenverband lediglich hinsichtlich seiner Grundplatte mit seinen aufgeleimten Rahmenleisten vorhanden ist und ansonsten fehlt.
    Ein weiteres bekanntes Spielzeughaus der eingangs genannten Art (nach der deutschen Patentschrift 810720) knüpft an eine Bauweise für Wohnhäuser und gewerbliche Bauten an, bei der das gesamte Gebäude aus einzelnen Schalen zusammengesetzt wird, die einen rechteckigen Querschnitt besitzen und einen Teil des Bodens, der Seitenwände und der Decke umfassen. Dabei besteht der Einzelraum aus zwei die Seitenwände umgebenden Rahmen, in die mit Nut- und Federverbindung Fußplatten und Stirnwand so eingelegt sind, daß ein starres Gestell entsteht und daß in den Rahmen auf den Fußbodenplatten stehende Wandschalen eingefügt sind. Hierzu ist eine Vielzahl von nicht überschaubaren Einzelteilen erforderlich, die insbesondere von nichtschulpflichtigen Kindern kaum selbsttätig zusammengesetzt werden können.
    Dabei muß berücksichtigt werden, daß z. B. die Seitenwände und die Rahmen eines bestimmten Einzelraumes auf Grund der stets vorhandenen Fertigungstoleranzen keinesfalls mit den entsprechenden Seitenwänden und Rahmen eines anderen Einzelraumes austauschbar sein müssen. Weiterhin werden die Seitenwände während der Montage lediglich an ihrer Unterseite durch Fußbodenplatten gehalten und können nur durch die unbedingt einzufügenden, jedoch ansonsten durch nichts gehaltenen Wandschalen an einem Umkippen gehindert werden. Ein solcher Einzelraum ist daher sehr labil, wodurch ein aus solchen Einzelräumen zusammengesetztes Spielzeughaus nur so stabil wie der labilste Einzelraum ist. Und schließlich ist auch bei diesem Spielzeughaus nachteilig, daß es nur von einer, höchstens von zwei Seiten, nämlich von der jeweils offenen Seite und/oder von der offenen Oberseite bespielbar ist.
    Ein anderes bekanntes Spielzeughaus der eingangs genannten Gattung (nach dem deutschen Gebrauchsmuster 7213652) besteht aus Eckpfeilern, die durch eine einfache Schraub- oder Steckverbindung mit dem Fußboden sowie mit der Geschoßdecke verbunden werden, wobei die Eckpfeiler rechtwinklig zueinander angeordnete Nuten zum Einsatz von entsprechenden Seitenwandplatten aufweisen. Hierzu gelten die vorstehend geschilderten Nachteile gleichermaßen, wenngleich dieses Spielzeughaus bereits eine erheblich größere Festigkeit als das vorstehend beschriebene aufweist. Jedoch hängt diese Festigkeit einzig und allein von der Festigkeit der Schraubbolzen ab.
DE19742436024 1974-07-26 1974-07-26 Spielzeughaus Expired DE2436024C2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742436024 DE2436024C2 (de) 1974-07-26 Spielzeughaus
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DK337275A DK337275A (da) 1974-07-26 1975-07-24 Legetojshus
SE7508509A SE404492B (sv) 1974-07-26 1975-07-25 Sammansettbart leksakshus
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DE19742436024 DE2436024C2 (de) 1974-07-26 Spielzeughaus

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DE2436024B1 true DE2436024B1 (de) 1975-11-13
DE2436024A1 DE2436024A1 (de) 1975-11-13
DE2436024C2 DE2436024C2 (de) 1976-06-24

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SE7508509L (sv) 1976-01-27
CH588256A5 (de) 1977-05-31
DE2436024A1 (de) 1975-11-13

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