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DE2435371A1 - Integrierte halbleiteranordnung - Google Patents

Integrierte halbleiteranordnung

Info

Publication number
DE2435371A1
DE2435371A1 DE2435371A DE2435371A DE2435371A1 DE 2435371 A1 DE2435371 A1 DE 2435371A1 DE 2435371 A DE2435371 A DE 2435371A DE 2435371 A DE2435371 A DE 2435371A DE 2435371 A1 DE2435371 A1 DE 2435371A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zones
conductive layer
arrangement according
zone
integrated semiconductor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2435371A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Krause
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE2435371A priority Critical patent/DE2435371A1/de
Publication of DE2435371A1 publication Critical patent/DE2435371A1/de
Priority to DE19762641546 priority patent/DE2641546A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D88/00Three-dimensional [3D] integrated devices
    • H10P95/00
    • H10W20/40

Landscapes

  • Semiconductor Integrated Circuits (AREA)

Description

  • Integrierte Halbleiteranordnung Die Erfindung betrifft eine integrierte Halbleiteranordnung mit mehreren, in einem Halbleiterkörper vorgesehenen aktiven Bauelementen und zugehörigen Signalverbindungsleitungen, die leitbahnfrei mit einer Betriebsspannung beaufschlagbar sind.
  • Bei integrierten Haibleiteranordnungen für die elektronische Informationsverarbeitung besteht der Wunsch, möglichst viele Bauelemente je Elächeneinheit anzuordnen. Die derzeit verwendeten Strukturen für integrierte Kreise lassen aber eine wesentliche Vergrößerung der Packungsdichte nicht mehr zti. Beispielsweise müssen die bipolaren Transistoren in Isolierwannen angeordnet werden, und die Stromversorgung muß den einzelnen Stufen über Ijeiterbahnen zugeführt werden, die von den übrigen Teilen der integrierten Schaltung isoliert werden müssen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine integrierte Halbleiteranordnung anzugeben, mit der wesentlich größere Pakkungsdichten als mit den bisher bekannten integrierten Halbleiteranordnungen erreichbar sind.
  • D##es# Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf der Oberfläche und/oder im Innern des Halbleiterkörpers großflächig eine erste leitende Schicht für alle Bauelemente vorgesehen ist, an der die Betriebsspannung auf der vom Halbleiterkörper abgewandten Seite anlegbar ist und die wenigstens an den Stellen der aktiven Bauelemente oder ganzflächig wit dem Halbleiterkörper in elektrischem Kontakt steht.
  • Als weitere Vorteile der erfindungsgemäßen integrierten Halbleiteranordnung ist außer der großen Packungsdichte die Einfachheit der damit zu realisierenden Grundschaltungen zu nennen sowie die Verbilligung der Fertigung.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die erste leitende Schicht auf der der integrierten Schaltung abgewandten Seite großflächig mit einer zweiten leitenden Schicht bedeckt ist, an der die Betriebsspannung liegt und deren Schichtwiderstand viel kleiner ist als der Schichtwiderstand der ersten leitenden Schicht.
  • Es ist auch vorteilhaft, daß der Schichtwiderstand der ersten leitenden Schicht größer als der Schichtwiderstand der Signalverbindungsleitungen der integrierten Schaltung ist.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die erste leitende Schicht aus dem gleichen Halbleitermaterial wie die damit verbundene integrierte Schaltung besteht.
  • Es ist vorteilhaft, daß die erste leitende Schicht aus leitendem Kunststoff besteht.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die erste leitende Schicht eine leitende Flüssigkeit ist.
  • Es ist auch vorteilhaft, daß die Leitfähigkeit der ersten leitendeEn Schicht stark anisotrop ist und daß die Beit£~higkeit senkrecht zur großen Oberfläche der leitenden Schicht größer als parallel zur großen Oberfläche ist.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die erste leitende Schicht in elektrischem Kontakt mit Kollektor-und/oder Basiszonen von Transistoren ist.
  • Es ist vorteilhaft, daß bipolare Transistoren so angeordnet sind, daß die der ersten leitenden Schicht zugewandten Zonen die Kollektoren und die der ersten leitenden Schicht abgewandten Zonen die Emitter sind.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß in einem Halbleiterkörper benachbart zu mindestens einer ersten Zone eines ersten Leitungstyps in Abstand voneinander befindliche zweite Zonen eines zweiten ieitungstyps vorgesehen sind, daß die zweiten Zonen durch hochohmige Bereiche des Halbleiterkörpers voneinander getrennt sind und daß benachbart zu den zweiten Zonen dritte Zonen des ersten Leitungstyps vorgesehen sind, welche voneinander getrennte zweite Zonen miteinander verbinden, derart, daß an mindestens einer Verbindungsstelle einer zweiten und einer dritten Zone (beispielsweise 6 und 9) ein sperrender Kontakt vorhanden ist.
  • Es ist auch vorteilhaft, daß in einem Halbleiterkörper benachbart zu mindestens einer ersten Zone eines ersten Leitungstyps in Abstand voneinander befindliche zweite Zonen eines zweiten Leitungstyps vorgesehen sind, daß die zweiten Zonen durch hochohmige Bereiche des Halbleiterkörpers voneinander getrennt sind und daß benachbart zu den zweiten Zonen metallische Belegungen vorgesehen sind, welche voneinander getrennte zweite Zonen miteinander verbinden, derart, daß an mindestens einer Verbindungsstelle einer metallischen Belegung (beispielsweise 23) und einer zweiten Zone (beispielsweise 6) ein sperrender Kontakt vorhanden ist.
  • Eine We-terbildung der Erfindung besteht darin, daß an mindestens einer Verbindungsstelle einer zweiten und einer dritten Zone (beispielsweise 11) beziehungsweise an einer Verbindungsstelle (beispielsweise 25) einer metallischen Belegung (beispielsweise 23) mit einer zweiten Zone (beispielsweise 6) ein ohmscher Kontakt vorhanden ist.
  • Es ist auch vorteilhaft, daß eine dritte Zone (beispielsweise 9) sowie eine metallisierte Belegung (beispielsweise 23) an den Verbindungsstellen mit zweiten Zonen (beispielsweise s, 6) nur sperrende Kontakte bildet.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Kontaktbereiche mindestens einer dritten Zone (beispielsweise 9) beziehungsweise einer metallischen Belegung (beispielsweise 23) und mindestens zweier zweiten Zonen unterschiedlich groß sind.
  • Es ist auch vorteilhaft, daß die erste Zone hochdotiert ist.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die zweiten und dritten Zonen oder die metallischen Belegungen streifenförmig ausgebildet sind.
  • Es ist auch vorteilhaft, daß die streifenförmigen zweiten und dritten Zonen oder die metallischen Belegungen etwa orthogonal zueinander verlaufen.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die sich durch die Folge der ersten, zweiten und dritten Zonen beziehungsweise durch die Folge der ersten und zweiten Zonen ergebenden Funktionselemente im Halbleiterkörper in drei Koordinatenrichtungen wiederholt vorgesehen sind.
  • Es ist auch vorteilhaft daß die dritten Zonen beziehungsweise din aetallischen Belegungen im Halbleiterkörper in den drei Koordinat enrichtungen verlaufen.
  • Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der Zeichnung und an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1: Einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße integrierte Halbleiteranordnung mit ausschließlich halbleitenden Zonen im Innern des Halbleiterkörpers.
  • Fig. 2: Einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße integrierte Halbleiteranordnung mit halbleitenden Zonen und metallischen Belegungen im Innern des Halbleiterkörpers.
  • Fig. 3: Eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der Erfindung mit streifenförmig ausgebildeten Zonen.
  • Fig. 4: Eine dreidimensionale Darstellung der Erfindung.
  • Fig. 5: Eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit streifenförmig ausgebildeten Zonen und metallischen Belegungen.
  • Fig. 6: Ein Ersatzschaltbild der integrierten Halbleiteranord nung nach Fig. 1.
  • In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße integrierte Halbleiteranordnung in einem Halbleiterkörper 1 dargestellt, wobei auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers 1 großflächig eine erste leitende Schicht 32 und eine zweite leitende Schicht 31 angebracht ist. Im Halbleiteqkörper 1 ist eine erste hochdotierte Zone 2 vorgesehen, welche beispielsweise n-leitend sein kann.
  • Diese Zone 2 ist ganzflächig mit einer metallischcn Belegung 3 versehen. ueber der hochdotierten Zone 2 befindet sich eine hochohmige Zone 4, welche praktisch eigenleitend ist. In dieser Zone 4 sind zwei Zonen 5 und 6 eindiffundiert, welche gegenüber der Zone 2 vom anderen Leitungstyp also beispielsweise p-leitend sind.
  • Weiterhin sind zwischen den Zonen 5 und 6 einerseits und der leitenden Schicht 32 andererseits weitere Zonen 7, 8 und 9 vom Leitungstyp der Zone 2 eindiffundiert, welche die Zonen 5 und 6 in der dargestellten Weise überlappen und somit gleichzeitig beispielsweise als Kollektoren und Signalverbindungsleitungen dienen. An zwei Verbindungsstellen der Zone 7 mit der Zone 5 beziehungsweise der Zone ii und der Zone 6 ist die Dotierung in den Zonen 7 und 11 so groß, daß sich praktisch ein ohmscher Widerstand zu den darunterliegenden Zonen 5 und 6 ergibt.
  • Auf diese Weise wird, wie in Fig. 1 dargestellt, eine integrierte Halbleiteranordnung mit zwei Transistoren erhalten, deren Emitter durch die Zone 2, deren Basen durch die Zonen 5 und 6 und deren Kollektoren durch die Zonen 8 und 9 gebildet werden. '#weiterhin ist durch die sperrschichtfreie Kontaktierung an den Stellen 10 und ii gleichzeitig eine Verbindung vom Kollektor eines Transistors zur Basis des anderen Transistors gegeben.
  • Auf Grund der llochohmigkeit der Zone 4 übernimmt diese Zone die Isolation zwischen den Bauelementen, so daß Isolationsdiffusionen oder Oxidisolationen nicht erforderlich sind, weil die zu isolierenden Spannungen maximal 0,6 7 betragen und weil ein beträchtlicher Teil dieser Spannung durch vorhandene Potentialbarrieren aufgefangen wird.
  • Der Schichtwiderstand der über den Zonen 5, 6, 8 und 9 angebrachten leitenden Schicht 32 ist wesentlich größer als der Schichtwiderstand der Zonen 7, 8, 9. Die zweite, auf der leitenden Schicht 32 angebrachte leitende Schicht 31 besteht vorzugsweise aus Metall und ist mit dem positiven Pol der Betriebs spannung verbunden.
  • Fig. 6 zeigt ein Ersatzschaltbild der Anordnung nach Fig. 1.
  • Die Transistoren 21 T2 werden durch die Zonen 2, 5, 8 beziehungsweise 2, 6, 9 gebildet. Die Widerstände R19 R2, R3, R4 stellen den räumlich verteilten Widerstand der ersten leitenden Schicht 32 dar. Die Verbindungsleitung 43 entspricht der zweiten leitenden Schicht 31. Die sich mit dieser Halbleiteranordnung ergebenden Widerstände R5, R6, R7 sind unerwünscht und müssen durch geeignete Dimensionierung der ersten leitenden Schicht 32 und gegebenenfalls durch Abdecken der darunterliegenden Halbleiteranordnungen mit Isolierschichten ausreichend groß gehalten werden.
  • Mit Grundschaltungen, entsprechend dem Ersatzbild nach Fig. 6, lassen sich beliebig komplizierte logische Netze und Informationsspeicher aber auch analoge Schaltungen aufbauen. Das hier beschriebene Prinzip zur Energieversorgung von integrierten Halbleiteranordnungen ist auf die hier gezeigte Grundschaltung nicht beschränkt. Insbesondere können weitere Funktionselemente, zum Beispiel Widerstände eingefügt werden. Weiterhin braucht die erste leitende Schicht 32 nicht über ihre gesamte Fläche mit den darunter angeordneten Zonen in elektrischem Kontakt stehen. Diese Zonen können teilweise mit Isolierschichten abgedeckt werden. ueber den leitenden Schichten 32 und 31 können weiterhin Passivierungsschichten aufgebracht werden.
  • Die erste leitende Schicht 32 kann aus dem gleichen Grundmaternal (zum Beispiel Si) wie der darunter angeordnete Halbleiterkristall bestehen. Es können aber auch andere Materialien, zum Beispiel polykristalline Halbleiterschichten, leitende Gläser, leitende Kunststoffe oder aber in Sonderfällen auch Flüssigkeiten verwendet werden. Damit die Widerstände R5, R6, R7 aus Fig. 6 wesentlich größer als die Widerstände R1, R2, RD, R4 ausfallen, wird die erste leitende Schicht 32 relativ dünn gemacht. In der Regel ist die Dicke der leitenden Schicht 32 kleiner als die Länge der Zonen 7, 8, 9. Dickere Schichten können verwendet werden, wenn die Leitfähigkeit der leitenden Schicht 32 anisotrop ist, und zwar so, daß die Leitfähigkeit senkrecht zur großen Oberfläche der leitenden Schicht 32 größer als parallel -zu dieser Oberfläche ist. Schichten mit stark anisotroper Leitfähigkeit lassen sich zum Beispiel aus InSb herstellen.
  • Bei der Dimensionierung der leitenden Schicht 32 ist zu beachten, daß bei den hier in Frage kommenden Schaltungen die Kollektorströme meistens sehr gering sind (Kollektorstrom pro 1 mm2 Fläche ist geringer als 100 um A mm 2). Um die Verlustleistung in der leitenden Schicht 32 klein zu halten, beträgt der Spannungsabfall zwischen der Schicht 31 und den Zonen 72 8, 9 nur 1 bis 2 V.
  • Bei einer weiteren Ausführungsforin der Erfindung nach Fig. 2, in der gleiche Teile wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 mit gleichen Bezugs zeichen versehen sind, werden die Halbleiterzonen 7, 8 und 9 der Anordnung nach Fig. 1 durch metallische Belegungen 21, 22 und 23 ersetzt. Um auch in diesem Fall ohmsche Kontaktverbindungen zu schaffen, sind die Zonen 5 und 6 an Stellen 24 und 25 so hoch dotiert, daß an den Verbindungsstellen zu den metallischen Belegungen 21 und 22 keine Sperrschicht mehr auftritt.
  • Bei dieser Ausführungsform werden die Kollektoren dei Transistoren durch die metallischen Belegungen 21, 22, 23 gebildet, welche mit den darunterliegenden Zonen 5 und 6 - abgesehen von den Stellen 24 und 25 - in Sperrichtung betriebene Schottky-Kontakte bilden.
  • Wie sich aus der Darstellung nach den Fig. 1 und 2 ergibt sind gemäß einer besonderen Ausführungsforin der Erfindung die Teile der Zonen 7, 8 und 9 beziehungsweise der metallischen Belegungen 21, 22 und 23, welche mit den darunterliegenden Zonen 5 und 6 einen sperrenden Kontakt (pn-2bergang beziehungsweise Schottky-Kontakt als Basis-Kollektor-2bergang) gegenüber den Teilen, welche ohmsche Kontakte bilden - 10 und ii in Fig.
  • 1 beziehungsweise 25 und 26 in Fig. 2 -, groß ausgebildet.
  • Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung können die zweiten und dritten Zonen 5, 6 beziehungsweise 7, 8, 9 oder die metallischen Belegungen 21, 22, 23 streifenförmig ausgebildet sein und etwa orthogonal zueinander verlaufen.
  • Eine derartige Ausführung ist in Fig. 3 dargestellt, in der gleiche Elemente wie in Fig. 1 mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Daraus ergibt sich der Vorteil eines besonders geringen Platzbedarfs sowie eine unkritische Isolierung, weil nur Kreuzungen vorhanden sind. Selbstverständlich ist eine derartige streifenförmige Ausbildung der Zonen auch bei einer Anordnung nach Fig. 2 möglich, wenn dort die Zonen 5 und 6 sowie die metallischen Belegungen 21, 22 und 23 streifenförmig ausgebildet sind. Da sich eine derartige Konfiguration unmittelbar aus Fig. 3 ergibt, ist der Fall der streifenförmigen Ausbildung der Zonen beziehungsweise Belegungen nach Fig. 2 nicht eigens dargestellt.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsforin der Erfindung ist vorgesehen, daß sich die durch die Folge der ersten, zweiten und dritten Zonen beziehungsweise durch die Folge der ersten und zweiten Zonen sowie der metallischen Belegungen ergebenden Funktionselemente im Halbleiterkörper in drei Koordinatenrichtungen wiederholt vorgesehen sind, wobei insbesondere die dritten Zonen beziehungsweise die metallischen Belegungen im Halbleiterkörper in den drei Koordinatenrichtungen verlaufen.
  • Eine derartige Ausführungsform ist in Fig. 4 dargestellt, in der gleiche Elemente wie in den Fig. 1 und 2 mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
  • Wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, wird im unteren Teil dieser Anordnung eine der Anordnung nach Fig. 1 entsprechende Anordnung gebildet, so daß sich wiederum zwei miteinander verschaltete Transistoren ergeben. Auf dieser Anordnung befindet sich eine zweite entsprechende Anordnung, wobei die entsprechenden Elemente mit apostrophierten gleichen Bezugszeichen versehen sind. Im Unterschied zu der im unteren Teil der Fig. 3 ausgebildeten Anordnung ist die hochdotierte Zone 2' sowie die Schichten 32t und 31' jedoch durch einen Bereich der hochohmigen Zone 4 t unterbrochen, durch den zur Verbindung der Zonen 6 und 6' (Verbindung der Basen zweier Zonen) ein hochdotierter Bereich 30 verläuft, dessen Dotierung so hoch ist, daß er praktisch einen teiler darstellt. Die im Halbleiter angeordneten Schichten 31, 32 werden hier durch geeignete Dotierung erzeugt.
  • Bei diesen dreidimensionalen Halbleiterstrukturen wird der Vorteil der an Hand der Fig. 1 bis 4 beschriebenen Strukturen besonders deutlich. Die bekannten Strukturen, bei denen die Transistoren in einer Isolationswanne angeordnet sind, können aus topologischen Gründen in dreidimensionaler Ausführung überhaupt nicht realisiert werden.
  • Der Vorteil von dreidimensionalen Strukturen ist, daß mit ihnen die Packungsdichte gegenüber zweidimensionalen Strukturen um mehrere Zehnerpotenzen vergrößert werden kann und daß kompliziertere Verknüpfungen ohne Leitungskreuzungen und mit verhältnismäßig kurzen Leitungen realisierbar sind.
  • In den Anordnungen nach Fig. 1, 2, 3 und 4 sind die ohmschen Kontakte 10, 11 beziehungsweise 24, 25 vorgesehen. Die Herstellung dieser ohmschen Kontakte erfordert zusätzliche Herstellungsprozesse. In einer Weiterbildung der Erfindung können diese ohmschen Kontakte eingespart werden. Hierzu werden solche Materialien für die Zonen verwendet, daß die Flußspannung zwischen der Kollektor-Basis-Diode kleiner als die Flußspannung der Basis-Emitter-Diode - bei gleichem Flugstrom - ist.
  • Diese Voraussetzung wird zum Beispiel bei der Anordnung nach Fig. 2 erfüllt, wenn für die Schichten 22, 23 Aluminium auf Silicium verwendet wird. Es besteht bei dieser Anordnung kein grundsätzlicher Unterschied zwischen dem Kollektor und dem Basiskontakt. Damit trotzdem die Signalflußrichtung in der Schaltung eindeutig festgelegt ist, werden die Flächen verschieden groß gemacht. Eine große Fläche der Schichten 22, 23 über der Basis 5, 6 wirkt als Kollektor. Zwar wirkt auch eine kleine Fläche als Kollektor, wird aber die Fläche so klein gemacht, daß die Stromverstärkung dieses Teiltransistors kleiner als eins ist, so kann er den mit ihm verbundenen Transistor nicht durchschalten. Bezogen auf die Fig. 2 heißt das, daß auch ohne die ohmschen Kontakte 24, 25 der linke Transistor den rechten durchschalten kann, daß aber der rechte Transistor nicht den linken Transistor durchschalten kann, wenn nur die uberlappungsflächen der Zonen 22 und 25 genügend klein sind.
  • Eine derartige Ausgestaltung für die Anordnung nach Fig. 2 ist in Fig. 5 dargestellt, in der gleiche Elemente wie in Fig. 2 mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Die in den Ausführungebeispielen nach den Fig. 1 bis 5 dargestellten Strukturen sind natürlich nicht auf die einfachen gezeigten Verknüpfungen beschränkt. Vielmehr köniien wesentlich kompliziertere Strukturen mit einer Vielzahl von Transistoren realisiert werden, wobei insbesondere auch die Transistoren jeweils mehrere Eingänge und Ausgänge besitzen können. Bei einem speziellen Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Zone 4 in den Fig. 1, 2 und 4 so dünn sein, daß die Zone 2 die Basen 5, 6 der Transistoren direkt berührt.
  • 19 Patentansprüche 6 Figuren

Claims (19)

  1. ?atentansprüche r Integrierte Halbleiteranordnung mit mehreren, in einem Halbleiterkörper vorgesehenen aktiven Bauelementen und zugehörigen Signalverbindungsleitungen, die leitbahnfrei mit einer Betriebsspannung beaufschlagbar sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß auf der Oberfläche und/oder im Innern des Halbleiterkörpers (1) großflächig eine erste leitende Schicht (32) für alle Bauelemente vorgesehen ist, an der die Betriebsspannung auf der vom Halbleiterkörper (1) abgewandten Seite anlegbar ist und die wenigstens an den Stellen der aktiven Bauelemente oder ganzflächig mit dem Halbleiterkörper (1) in elektrischem Kontakt steht.
  2. 2. Integrierte Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die erste leitende Schicht (32) auf der der integrierten Schaltung abgewandten Seite großflächig mit einer zweiten leitenden Schicht (31) bedeckt ist, an der die Betriebsspannung liegt und deren Schichtwiderstand viel kleiner ist als der Schichtwiderstand der ersten leitenden Schicht (32).
  3. 3. Integrierte Halbleiteranordnung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Schichtwiderstand der ersten leitenden Schicht (32) größer als der Schichtwiderstand der Signalverbindungsleitungen der integrierten Schaltung ist.
  4. 4. Integrierte Halbleiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die erste leitende Schicht (32) aus dem gleichen Halbleitermaterial wie die damit verbundene integrierte Schaltung besteht.
  5. 5. Integrierte Halbleiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die erste leitende Schicht (32) aus leitendem Kunststoff besteht.
  6. 6. Integrierte Halbleiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die erste leitende Schicht (32)#eine leitende Flüssigkeit ist.
  7. 7. Integrierte Halbleiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Leitfähigkeit der ersten leitenden Schicht (32) stark anisotrop ist und daß die Leitfähigkeit senkrecht zur großen Oberfläche der leitenden Schicht größer als paralles zur großen Oberfläche ist.
  8. 8. Integrierte Halbleiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die erste leitende Schicht (32) in elektrischem Kontakt mit Kollektor- und/oder Basiszonen von Transistoren ist.
  9. 9. Integrierte Halbleiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß bipolare Transistoren so angeordnet sind, daß die der ersten leitenden Schicht (32) zugewandten Zonen die Kollektoren und die der ersten leitenden Schicht (32) abgewandten Zonen die Emitter sind.
  10. 10. Integrierte Halbleiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß in einem Halbleiterkörper (1) benachbart zu mindestens einer ersten Zone (2) eines ersten Leitungstyps in Abstand voneinander befindliche zweite Zonen (5, 6) eines zweiten teitungstyps vorgesehen sind, daß die zweiten Zonen (5, 6) durch hochohmige Bereiche (4) des Halbleiterkörpers (1) voneinander getrennt sind und daß benachbart zu den zweiten Zonen dritte Zonen (7, 8, 9) des ersten Leitungstyps vorgesehen sind, welche voneinander getrennte zweite Zonen miteinander verbinden, derart, daß an mindestens einer Verbindungsstelle einer zweiten und einer dritten Zone (beispielsweise 6 und 9) ein sperrender Kontakt vorhanden ist.
  11. 11. Integrierte Halbleiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß in einem Halbleiterkörper (1) benachbart zu mindestens einer ersten Zone (2) eines ersten Leitungstyps in Abstand voneinander befindliche zweite Zonen (5, 6) eines zweiten Leitungstyps vorgesehen sind, daß die zweiten Zonen durch hochohmig Bereiche (4) des Halbleiterkörpers voneinander getrennt sind und daß benachbart zu den zweiten Zonen metallische Belegungen (21, 22, 23) vorgesehen sind, welche voneinander getrennte zweite Zonen miteinander verbinden, derart, daß an mindestens einer Verbindungsstelle einer metallischen Belegung (beispielsweise 23) und einer zweiten Zone (beispielsweise 6) ein sperrender Kontakt vorhanden ist.
  12. 12. Integrierte Halbleiteranordnung nach den Ansprüchen 10 und 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß an mindestens einer Verbindungsstelle einer zweiten und einer dritten Zone (beispielsweise 11) beziehungsweise an einer Verbindungsstelle (beispielsweise 25) einer metallischen Belegung (beispielsweise 23) mit einer zweiten Zone (beispielsweise 6) ein ohmscher Kontakt vorhanden ist.
  13. 13. Integrierte Halbleiteranordnuiig nach Anspruch 11, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß eine dritte Zone (beispielsweise 9) sowie eine metallisierte Belegung (beispielsweise 23) ah den Verbindungsstellen mit zweiten Zonen (beispielsweise 5, 6) nur sperrende Kontakte bildet.
  14. 14. Integrierte Halbleiteranordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Kontaktbereiche mindestens einer dritten Zone (beispielsweise 9) beziehungsweise einer metallischen Belegung (beispielsweise 23) und mindestens zweier zweiten Zonen unterschiedlich groß sind.
  15. 15. Integrierte Halbleiteranordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die erste Zone (2) hochdotiert ist.
  16. 16. Integrierte Ilalbleiteranordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die zweiten und dritten Zonen (5, 6; 7, 8, 9) oder die metallischen Belegungen (21, 22, 23) streifenförmig ausgebildet sind.
  17. 17. Integrierte Halbleiteranordnung nach Anspruch 16, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die streifenförmigen zweiten und dritten Zonen (5j 6; 7, 8, 9) oder die metallischen -Belegungen (21, 22, 23) etwa orthogonal zueinander verlaufen.
  18. 18. Integrierte Halbleiteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die sich durch die Folge der ersten, zweiten und dritten Zonen (2; 5, 6; 7, 8, 9) beziehungsweise durch die Folge der ersten und zweiten Zonen (2; 5, 6) ergebenden Fnnktionselemente im Halbleiterkörper (1) in drei Koordinatenrichtungen wiederholt vorgesehen sind.
  19. 19. Integrierte Halbleiteranordnung nach Anspruch 18, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die dritten Zonen (7, 8, 9) beziehungsweise die metallischen Belegungen (21, 22, 23) im Halbleiterkörper (1) in den drei Koordinatenrichtungen verlaufen.
    L e e r s ei t e
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