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DE2435352A1 - Griffteil fuer tuer- und fensterbeschlaege - Google Patents

Griffteil fuer tuer- und fensterbeschlaege

Info

Publication number
DE2435352A1
DE2435352A1 DE2435352A DE2435352A DE2435352A1 DE 2435352 A1 DE2435352 A1 DE 2435352A1 DE 2435352 A DE2435352 A DE 2435352A DE 2435352 A DE2435352 A DE 2435352A DE 2435352 A1 DE2435352 A1 DE 2435352A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle part
handle
neck
part according
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2435352A
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOPPE FRIEDRICH BAUBESCHLAG KG
Original Assignee
HOPPE FRIEDRICH BAUBESCHLAG KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HOPPE FRIEDRICH BAUBESCHLAG KG filed Critical HOPPE FRIEDRICH BAUBESCHLAG KG
Priority to DE2435352A priority Critical patent/DE2435352A1/de
Publication of DE2435352A1 publication Critical patent/DE2435352A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B3/00Fastening knobs or handles to lock or latch parts
    • E05B3/04Fastening the knob or the handle shank to the spindle by screws, springs or snap bolts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Griffteil für Tür- und Fensterbeschläge Beschreibung Die vorliegende Erfindung betrifft ein Griffteil für Tür- und Fensterbeschläge, mit einem Zwischenteil zur Führung und Befestigung eines mit einem Schloß oder Schloßteil zusammenwirkenden Mehrkantstiftes, insbesondere eines Vierkantstiftes.
  • Türdrücker und Fenstergriffe bestehen im allgemeinen zumindest teilweise aus Metall, insbesondere aus Leichtmetall, Stahl oder dergleichen. Derartige Elemente arbeiten mit Drückerstiften, welche im Regelfalle die Gestalt von Vierkintstiften haben und in entsprechenden Vierkantlöchern der üblicherweise gegossenen Griffteile sitzen, die in der Herstellung sehr eng toleriert sein und im Gebrauch die auftretenden Kräfte aufnehmen müssen. Zur Fertigung solcher Gußteile ist es notwendig, Formstifte zu verwenden, die einem hohen Verschleiß unterliegen und eine Entformungsschräge erfordern. Meistens ist eine Nachdornung der Griffteile unumgänglich,' um die unerläßliche Maßhaltigkeit in der Größenordnung vdn 0,05 bis max. 0,35 mm sicherzustellen. Dies ließ sich bislang nur dur Metallteile sicher erreichen.
  • Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung, unter Uberwindung der Nachteile des Standes der Technik mit wirtschaftlichen Mitteln für Tür- und Fensterbeschläge ein Griffteil zu schaffen, das in der Fertigung wie in der Montage besonders einfach ist und allen Anforderungen der Praxis optimal standhält, so daß eine Drückerverbindung dauerhaft hergestellt, im Bedarfsfalle aber beschädigungsfrei geli2st werden kann.
  • Bei einem Griffteil der eingangs genannten Art ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Zwischen teil eine in das Griffteil ragende und darin formschlüssig gehalterte Einsatzbuchse aufweist. Damit ist es möglich, den Drückerstift im Inneren des Griffteilhalses mit einem einzigen Zwischenteil sicher festzulegen, das dank seiner Hülsenform sowohl mit geringstem Aufwand maßhaltig herstellbar ist als auch etwaige Maßabweichungen des Drückerstiftes und/oder der Höhlung des Griffteils ohne weiteres aufnimmt. Dies bedeutet eine außerordentliche Vereinfachung der Fertigung und des Zusammenbaues. Zur Rationalisierung trägt insbesondere bei, daß die Formstücke bzw. Kerne für das Griffteil eine wesentlich gesteigerte Standzeit haben und sehr viel einfacher als bisher herstellbar sind, weil die Griffteile kein exakt passendes Vierkantloch mehr erfordern, sondern ein der Buchse mit verhältnismäßig großen Toleranzen angepaßtes Loch genügt, da ja der Drückerstift in der Buchse und diese im Hals des Griffteils sitzt, also eine unmittelbare Passung des Stiftes im Griffteilhals vermieden ist.
  • Eine konstruktiv vorteilhafte Gestaltung der Erfindung besteht darin, daß das Zwischenteil ein von einem Vierkantloch zentrisch durchsetzter Hohlkörper ist, der einen aus dem Griffteil vorstehenden Buchsenansatz und einen in das Griffteil ragenden, die Einsatzbuchse bindenden oder umschließenden Schaft mit einer angeformten Verdrehungssicherung aufweist.
  • Dadurch ergibt sich eine weitere, wesentliche Verbesserung gegenüber herkömmlichen Befestigungsweisen zwischen Griffteil und Drückerstift, der meist eingegossen, eingeklebt oder verbohrt und verstiftet werden mußte. Statt dieser verhältnismäßig aufwendigen Arbetsgänge, welche überdies eine hohe Prazision erforderten, genügt jetzt die Fertigung eines einfachen Hohlkörpers, der von einem Vierkantloch zur Aufnahme des Drückerstifts zentrisch durchsetzt ist und einen längeren Schaft aufweist, welcher die Einsatzbuchse entweder bildet oder umschließt und im Griffteil festgesetzt wird, wobei gleichzeitig eine angeformte Verdrehungssicherung den Formschluß gewährleistet. Der aus dem Griffteil vorstehende Buchsenansatz dient der Führung bzw. Lagerung in einem entsprechenden Teil eines Türschldes oder einer Fensterolive, wobei die bisher aus Gründen der Führungsgenauigkeit unentbehrlichen Zwischenringe bei Verwendung eines Zwischenteils gemäß der Erfindung auch entfallen können.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Schaft und/oder Buchsenansatz zylindrisch ausgebildet, wobei letzterer insbesondere einen größeren Durchmesser hat als der Schaft. Beide Maßnahmen tragen zur weiteren Vereinfachung von Fertigung und Montage bei, und der größere Durchmesser des Buchsenansatzes gewährleistet eine stabile Lagerung und Führung des Griffteils in dem zugeordneten Tür- oder Fensterbeschlag.
  • Besonders günstig ist eine Weiterbildung der Erfindung, wobei der beispielsweise zweiteilige Mehrkantstift in die Einsatzbuchse eingespritzt ist. Dadurch ist eine allen Beanspruchungen standhaltende Befestigung des Drückerstifts in dem Zwischenteil sichergestellt, und diese Einheit von Stift und Buchse kann in einem Arbeitsgang in das Griffteil eingebracht und darin festgelegt werden. Vorzugsweise ist die Einsatzbuchse gemäß der Erfindung im Hals des Griffteils stoffschlüssig befestigt, insbesondere eingeklebt, wobei ein handelsübliche? oder Zwei-*Einkomponentenkleber Verwendung finden kann. Stattdessen oder zusätzlich sieht die Erfindung auch vor, daß der Hals des Griffteils ein Sackloch vorgegebener Konizität aufweist, in das die Einsatzbuchse klemmend eingepaßt ist. Das Zwischenteil kann also auch im Preßsitz befestigt werden, und die Kombination eines solchen mit einer Einklebung gewährleistet auf einfachste Weise eine unübertroffen feste Halterung. Günstig ist es ferner, wenn nach einer Ausgestaltung der Erfindung die Einsatzbuchse mit einem an den Hals des Griffteils anschließenden Bund einstückig ist. Die einstückige Ausbildung des Zwischenteils mit einem an den Griffteilhals anschließenden Bund erspart die Beilage besonderer Führungsringe, Unterlegscheiben usw.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung schließt die Verdrehungssicherung an den Bund an. Sie findet also im Hals des Griffteils an einer Stelle Platz, die häufig etwas größere Abmessungen hat als andere, aus Gründen der Formgestaltung schlankere Teile des Griffhalses. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Verdrehungssicherung aus einer Anformung, z.B. als Anflachung, Mehrkant, Nocken oder dergleichen, an dem Schaft oder dem Bund der Einsatzbuchse sowie aus einem Gegen-Formstück bzw. einer Paß-Aussparung im Hals des Griffteils. Derartige Anformungen und Ausnehmungen sind fertigungstechnisch bequem herzustellen, ohne daß irgendwelche engen Toleranzen in Kauf genommen werden müßten.
  • Eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Bund mit seiner griffseitigen Fläche satt an der Stirnfläche des Halses anliegt und vorzugsweise mit ihr verklebt ist. Auf diese Weise wird das Zwischenteil zusätzlich an dem Griffteil festgelegt. Der Bund kann ferner vom Griffteil abstehende Gleitflächen aufweisen, die auf bzw. in einem Führungsansatz eines Türschildes, einer Fensterolive o. dergl. gleitbeweglich angeordnet sind. Dies ermöglicht eine einwandfreie Lagerung bzw. Führung des Griffteils in dem zugeordneten Beschlag, und zwar mit ungewöhnlich höher und dauerhafter Paßgenauigkeit. Herkömmliche Griffteile erfahren im Gebrauch einen verhältnismäßig starken Abrieb, so daß die Führungen der Griffteile nie so zylindrisch sein können bzw. bleiben, wie sie an sich sein sollten. Die Erfindung gestattet es mit einfachsten Mitteln, das Bewegungsspiel in den gebotenen Grenzen zu halten. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, daß diese Führungen eine Oberflächen-Bearbeitung weder erfordern noch erfahren, so daß trotz geringen Arbeitsaufwandes die Maßgenauigkeit nicht nur im weiteren Arbeitsablauf, sondern auch im Gebrauch voll erhalten bleibt.
  • In bezug auf die verwendeten Werkstoffe sieht die Erfindung vor, daß das Griffteil aus Metall, insbesondere aus Leichtmetall besteht und das Zwischenteil¢vorzugsweise im Spritzgußverfahren aus Kunststoff, Leichtmetall o. dergl. hergestellter Hohlkörper ist. Dadurch ergeben sich weitere, wesentliche Vorteile der Erfindung. Trotz der Vereinfachung der Massenproduktion unter Einsparung von Arbeitskräften und Erhöhung der Rentabilität läßt sich auf diese Weise eine beachtliche Verbesserung der Qualität erzielen, nämlich nicht nur der Führungs- und Gleiteigenschaften, sondern- auch der dauerhaften Befestigung der wenigen Bestandteile aneinander.
  • Die Verwendung eines Kunststoff-Zwischenteils und eines Leichtmetall-Griffteils hat äußer äst iischen Vorteilen, die insbesondere für gehobene Wohnansprüche sehr wichtig sind, den zusätzlichen Vorzug, daß die mechanischen Materialeigenschaften jeweils optimal ausgenutzt werden, wobei ein einziges Verbindungs-, Lagerungs- und Führungselement die konstruktiven Vorteile von Kunststoff aufweist, aber nach außen praktisch nicht erkennbar wird. Türdrücker und Fenstergriffe, die nur aus Kunststoff bestehen, haben beim breiteren Publikum bislang weniger Gegenliebe gefunden, weil das Aussehen gehobenen *ein Wohnansprüchen vielfach nicht genügt, ferner beim Anfassen ein wenig angenehmes Gefühl empfunden wird und auch der Preis oft in einem ungünstigen Verhältnis zur Qualität des Produkts steht.
  • Wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung das Zwischenteil ein aus Hart-PVC gespritztes Kunststoffteil ist, erzielt man nicht nur eine besonders hohe Maßhaltigkeit, sondern auch hervorragende Gleiteigenschaften, namentlich im Zusammenwirken mit einem Beschlag-Führungsteil, das aus einem Kunststoff auf Polyamid-Basis bestehen kann.
  • Die Erfindung eignet sich vor allem auch zur Verwendung bei einem Griffteilpaar mit lösbarer Verbindung durch eine Druckschraube, die den Hals eines Griffteils durchsetzend an dem Vierkantstift angreift. Hierbei ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß ein Griffteil ein mit dem Vierkantstift festverbundenes Zwischenteil und ein weites Griffteil ein gleichartiges Zwischenteil aufweist, das von der den Hals des zweiten Griffteils durchsetzenden Druckschraube in bezug auf letzteres and auf den Vierkantstift festlegbar ist. Diese Maßnahme erweist sich als überaus zweckmäßig, da beide Griffteile jedes Teiles als gleichartige Lochteile gegossen werden können, welche gleichartige wischenteile aufnehmen, so daß einheitliche Fertigung und Lagerhaltung möglich sind. Ungeachtet der gleichartigen Bauteile können diese gemäß der Erfindung in einfacher Weise lösbar zueinander festgelegt werden.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigen: Fig. la und ib je eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines erfindungsgemäßen Griffteils mit und ohne Vierkantstift, Fig. 2a und 2b je eine Seitenansicht eines Zwischenteils für ein Griffteil gemaß der Erfindung, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Vierkantstifts und einer diesem zugeordneten Druckschraube und Fig. 4a und 4b je eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, eines Griffteils nach der Erfindung mit und ohne Gierkantstift.
  • In der Zeichnung stehen sich mit Ausnahme von Fig. 3 jeweils zwei Teile eines Türdrückerpaars gegenüber. In den wit "a" bezeichneten Figuren ist ein Griffteil 1' gezeichnet, das mit einem Drückerstift 2 über ein Zwischenteil 3' festverbunden ist. In den mit "b" bezeichneten Figuren ist das Griffteil 1" ebenfalls mit einem Zwischenteil 3" versehen, das jedoch selbst keinen Drückerstift 2 aufweist, sondern denjenigen des Drückerteils 1! aufzunehmen bestimmt ist.
  • Man erkennt, daß das Drückerteil 1' und das Lochteil 1" sowie die Zwischenteile 3' jeweils gleichartig aufgebaut sind.
  • Jedes Zwischenteil 3 besitzt gemäß der Erfindung eine Einsatzbuchse 4, die von einem zylindrischen Schaft 5 gebildet oder umschlossen ist, sowie einen Bund 7 und einen Buchsenansatz 8. Ein Vierkantloch 6 durchsetzt das Zwischenteil 3 zentrisch. Der Buchsenansatz 8 hat einen größeren Durchmesser, jedoch eine geringere Axiallänge als der Schaft 5. Letzterer weist an den Bund 7 anschließend einen Mitnehmer bzw. eine Anformung 9 auf, welche als Anflachung, Nase, Nocken oder Vierkant 9' ausgebildet sein kann.
  • Das Griffteil 1 ist im Hals 10 mit einem Sackloch 11 versehen, das eine vorgegebene, schwache Konizität haben kann und im übrigen die Form von Einsatzbuchse 4 bzw. Schaft 5 eins¢hließrich Mitnehmer bzw. Anformung 9 hat. Dieser letzteren steht also ein Gegen-Formstück 12 gegenüber, z.B.
  • in Gestalt wenigstens einer Paßfläche, Vertiefung oder Vierkant-Aussparung 12'. Im gezeichneten Ausfuhrungsbeispiel haben Vierkant 9' und Vierkant-Aussparung 12 eine Seitenlänge, die ebenso groß ist wie der Durchmesser des Schaftes 5 bzw. des Sackloches 11. An den Mitnehmer bzw.
  • die Anformung 9 schließt der Bund 7 als eine Art Scheibe an, die am Rand des Griffteilhalses 10 zur Anlage kommt, sobald das Zwischenteil 3 in das Sackloch 11 eingeführt ist.
  • Der in Fig. 3 gezeigte Vierkant-Drückerstift 2 ist zweiteilig und hat an einem Ende eine Spann-Keilnut 2a, in die eine schematisch gezeichnete Druckschraube 2b eingepreßt werden kann, um die beiden Teile eines in einem Lochteil l" montierten Drückerstiftes 2 auseinanderzuspreizen. Vorzugsweise wird der Stift 2 in das Zwischenteil 3' bei dessen Fertigung gleich mit eingespritzt, so daß ein fester Verbundkörper entsteht, welcher dann in den Hals 10 des Drückerteils 1' eingeführt wird.
  • Die Gestalt des Sackloches 11 ist derjenigen des Schaftes 5 angepaßt. Sofern eine Konizität vorgesehen ist, kann diese beliebig gewählt werden. Es wird jedoch eine Anordnung bevorzugt, bei der die Wandung des Sacklochs 11 und die Außenfläche des Schaftes 5 im wesentlichen abstandsgleich bzw. parallel zueinander verlaufen, wobei solche Abmessungen vorgesehen sind, daß die Einpassung mit Klemmsitz erfolgen kann, nachdem auf den Schaft 5 sowie auf die angrenzende Fläche des Bundes 7 und/oder auf die Wandung des Sackloches 11 ein Kleber, insbesondere ein Einkomponentenkleber aufgebracht worden ist. Auf diese Weise erzielt man einen Preßsitz mit gleichzeitiger stoffschlüssiger Verankerung des Zwischenteils 3 im Hals 10. Grundsätzlich können auch andere Kleber verwendet werden, doch ist aus fertigungstechnischen Gründen ein Klebemittel mit langer Topfzeit und hoher Bindefestigkeit zwischen den benutzten Werkstoffen vorzuziehen.
  • Vorzugsweise bestehen die Zwischenteile aus einem Kunststoff, beispielsweise Nylon, Hart-PVC oder Polyurethan, so daß hervorragende Maßhaltigkeit mit guten Gleiteigenschaften verbunden ist. Der Buchsenansatz 8 des Bundes 7 ist mit einer axialen Gleitfläche 13a und einer Umfangs-Gleitfläche 13b versehen, durch welche das Griffteil 1 nach dem Zusammenbau in einem Führungsteil eines Tür- oder Fensterbeschlages einwandfrei gleitbeweglich gelagert ist.
  • Hart-PVC eignet sich wegen seiner Oberflächengüte in besonderem Maße für eine derartige, sehr genaue Führung bzw.
  • Lagerung. Es ist jedoch anzumerken, daß Zwischenteile 3 gemäß der Erfindung auch aus Stahl, einer Leichtmetallegierung wie Zamak oder zahlreichen anderen Werkstoffen hergestellt werden können, sogar aus Hartholz, was bei der Verwendung in Wohnräumen besondere dekorative Wirkungen haben kann. Vorwiegend letztere bestimmen, welche Breite man dem nach außen sichtbaren Bund 7 gibt. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, daß Zwischenteile 3 aus Kunststoff in der Massenfertigung besonders vorteilhaft sind, da sich die Kerne hierfür leichter herstellen lassen als für Leichtmetall-Einsatzbuchsen, obwohl in jedem Falle die bisweilen erforderlichte geringe Formschräge bequem anzubringen ist.
  • Während in das Drückerteil 1' die um den Drückerstift 2 gespritzte und ihn sicher halternde Einsatzbuchse des Zwischenteils 31 eingeführt wird, setzt man in das mit einem Gewindeloch für die Druckschraube 2b versehene Lochteil 1" die Einsatzbuchse des Zwischenteils 3" ein, das zur Verbindung der beiden Griffteile in passender Stellung auf das freie Ende des Drückerstifts 2 aufgeschoben wird. Die lösbare Festlegung geschieht dann durch Anziehen der Druckschraube 2b, deren Kegelspitze in die Spann-Keilnut 2a eindringt und dadurch die beiden Hälften des Drückerstiftes 2 fest an die Innenwandungen des Vierkantloches 6 spreizt.
  • Hervorzuheben ist, daß auch andere Drückerstifte Verwendung finden können, beispielsweise Vollstifte oder solche mit einem Einsatz in der Druckfläche oder einem Hohlraum darunter, so daß von der Druckschraube verdrängtes Material einen flächigen Formschluß bewirkt. Besonders geeignet sind Vollstifte mit einem gezahnten Rund-Ende, auf dem eine in die Buchse eingesetzte Feder rundum mit mehreren Zungen im Eingriff steht, so daß eine Axialfixierung der Griffteile mit sehr geringem Bewegungsspiel bleibend vorgenommen werden kann.
  • Die Erfindung ist bei Griffteilen 1 der verschiedensten Gestalt anwendbar, wobei stets der Vorteil gegeben ist, daß eine Präzisions-Nachbearbeitung an den Befestigungsflächen nicht erforderlich ist. Günstig ist vor allem, daß mit dem Zwischenteil 3 versehene Griffteile 1 ohne weiteres der Eloxier-Behandlung unterworfen werden können, für die keine besonderen Schutzmaßnahmen angewandt zu werden brauchen. Das Eloxieren erfolgt bevorzugt in den Farbtönen silber, neusilber, gold und bronze, die sich zur Kombination namentlich mit weißen, kakaobraunen oder schwarzen Kunststoff-Zwischenteilen 3 eignen, von denen nach außen nur der Umfang des Bundes 7 überhaupt in Erscheinung tritt.
  • Es kommen jedoch auch andere als die genannten Farbgebungen in Betracht.
  • Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.

Claims (15)

  1. Griffteil für Tür- und Fensterbeschläge
    Patentansprüche rl.)Griffteil für Tür- und Fensterbeschläge, mit einem Zwischenteil zur Führung und Befestigung eines mit einem Schloß oder Schloßteil zusammenwirkenden Mehrkantstiftes, insbesondere eines Vierkantstiftes, dadurch g e k e n n z.e i c h n e t daß das Zwischenteil (3) eine in das Griffteil (1) ragende und darin formschlüssig gehalterte Einsatzbuchse (4) aufweist.
  2. 2. Griffteil nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das Zwischenteil (3) ein von einem Vierkantloch (6) zentrisch durchsetzter Hohlkörper ist, der einen aus dem Griffteil vorstehenden Buchsenansatz (8) und einen in das Griffteil (1) ragenden, die Einsatzbuchse (4) bildenden oder umschließenden Schaft (5) mit einer angeformten Verdrehungssicherung (9, 12) aufweist.
  3. 3. Griffteil nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß der Schaft (5) und/oder der Buchsenansatz (8) zylindrisch ausgebildet ist.
  4. 4. Griffteil nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß der Buchsenansatz (8) einen größeren Durchmesser hat als der Schaft (5).
  5. 5. Griffteil nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der beispielsweise zweiteilige Mehrkantstift (2) in die Einsatzbuchse (4) eingespritzt ist.
  6. 6. Griffteil nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Hals (10) des Griffteils (1) ein Sackloch (11) vorgegebener Konizität aufweist, in das die Einsatzbuchse (4) klemmend eingepaßt ist.
  7. 7. Griffteil nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Einsatzbuchse (4) im Hals (10) des Griffteils (1) stoffschlüssig befestigt, insbesondere eingeklebt ist.
  8. 8. Griffteil nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Einsatzbuchse (4) mit einem an den Hals (10) des Griffteils (1) anschlie-Benden Bund (7) einstückig ist.
  9. 9. Griffteil nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verdrehungssicherung (9, 12) an den Bund (7) anschließt.
  10. 10. Griffteil nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die VerQdrehungssicherung (9, 12) aus einer Anformung, z. B. als Anflachung (9), Mehrkant (9'), Nocken (9") o. dergl., an dem Schaft (5) oder dem Bund (7) der Einsatzbuchse (4) sowie aus einem Gegen-Formstück (12) bzw. einer Paß-Aussparung im Hals (10) des Griffteils (1) besteht.
  11. 11. Griffteil nach Anspruch 10, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß der Bund (7) mit seiner griffseitigen Fläche satt an der Stirnfläche des Halses (10) anliegt und vorzugsweise mit ihr verklebt ist.
  12. 12. Griffteil nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Bund (7) vom Griffteil (1) abstehende Gleitflächen (13a, 13b) aufweist, die auf bzw. in einem Führungsansatz eines Führungsscdes, einer Fensterolive o. dgl. gleitbeweglich angeordnet sind.
  13. 13. Griffteil nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das Griffteil (i) aus Metall, insbesondere aus Leichtmetall besteht und daß das Zwischenteil (3) ein vorzugsweise im Spritzgußverfahren aus Kunststoff, Leichtmetall o. dgl. hergestellter Hohlkörper ist.
  14. 14. Griffteil nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das Zwischenteil (3) ein aus Hart-PVC gespritztes Kunststoffteil ist.
  15. 15. Griffteil nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14 zur Verwendung bei einem Griffteilpaar mit lösbarer Verbindung durch eine Druckschraube, die den Hals eines Griffteils durchsetzend an dem Vierkantstift angreift, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein Griffteil (1') ein mit dem Vierkantstift (2) fest verbundenes Zwischenteil (3') und ein zweites Griffteil (1") ein gleichartiges Zwischenteil (3??) aufweist, das von der den Hals (10??) des zweiten Griffteils (1 " ) durchsetzenden Druckschraube (2b) in bezug auf letzteres und.
    auf den Vierkantstift (2) festlegbar ist.
    L e e r s e i t e
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS57180056U (de) * 1982-02-11 1982-11-15
DE19954226C1 (de) * 1999-11-09 2001-06-28 Rainer Schmieg Winkelkorrekturhülse zur Anpassung des Einbauwinkels von Drückern oder Griffen an Fenstern und Türen
GB2515458A (en) * 2013-04-09 2014-12-31 Access Control Technology Ltd An electromechanical locking mechanism and method of installing same

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