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Griffteil für Tür- und Fensterbeschläge Beschreibung Die vorliegende
Erfindung betrifft ein Griffteil für Tür- und Fensterbeschläge, mit einem Zwischenteil
zur Führung und Befestigung eines mit einem Schloß oder Schloßteil zusammenwirkenden
Mehrkantstiftes, insbesondere eines Vierkantstiftes.
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Türdrücker und Fenstergriffe bestehen im allgemeinen zumindest teilweise
aus Metall, insbesondere aus Leichtmetall, Stahl oder dergleichen. Derartige Elemente
arbeiten mit Drückerstiften, welche im Regelfalle die Gestalt von Vierkintstiften
haben und in entsprechenden Vierkantlöchern der üblicherweise gegossenen Griffteile
sitzen, die in der Herstellung sehr eng toleriert sein und im Gebrauch die auftretenden
Kräfte aufnehmen müssen. Zur Fertigung solcher Gußteile ist es notwendig, Formstifte
zu verwenden, die einem hohen Verschleiß unterliegen und eine Entformungsschräge
erfordern. Meistens ist eine Nachdornung der Griffteile unumgänglich,' um die unerläßliche
Maßhaltigkeit in der Größenordnung vdn 0,05 bis max. 0,35 mm sicherzustellen. Dies
ließ sich bislang nur dur Metallteile sicher erreichen.
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Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung, unter Uberwindung der Nachteile
des Standes der Technik mit wirtschaftlichen Mitteln für Tür- und Fensterbeschläge
ein Griffteil zu schaffen, das in der Fertigung wie in der Montage besonders einfach
ist und allen Anforderungen der Praxis optimal standhält, so daß eine Drückerverbindung
dauerhaft hergestellt, im Bedarfsfalle aber beschädigungsfrei geli2st werden kann.
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Bei einem Griffteil der eingangs genannten Art ist erfindungsgemäß
vorgesehen, daß das Zwischen teil eine in das Griffteil ragende und darin formschlüssig
gehalterte Einsatzbuchse aufweist. Damit ist es möglich, den Drückerstift im Inneren
des Griffteilhalses mit einem einzigen Zwischenteil sicher festzulegen, das dank
seiner Hülsenform sowohl mit geringstem Aufwand maßhaltig herstellbar ist als auch
etwaige Maßabweichungen des Drückerstiftes und/oder der Höhlung des Griffteils ohne
weiteres aufnimmt. Dies bedeutet eine außerordentliche Vereinfachung der Fertigung
und des Zusammenbaues. Zur Rationalisierung trägt insbesondere bei, daß die Formstücke
bzw. Kerne für das Griffteil eine wesentlich gesteigerte Standzeit haben und sehr
viel einfacher als bisher herstellbar sind, weil die Griffteile kein exakt passendes
Vierkantloch mehr erfordern, sondern ein der Buchse mit verhältnismäßig großen Toleranzen
angepaßtes Loch genügt, da ja der Drückerstift in der Buchse und diese im Hals des
Griffteils sitzt, also eine unmittelbare Passung des Stiftes im Griffteilhals vermieden
ist.
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Eine konstruktiv vorteilhafte Gestaltung der Erfindung besteht darin,
daß das Zwischenteil ein von einem Vierkantloch zentrisch durchsetzter Hohlkörper
ist, der einen aus dem Griffteil vorstehenden Buchsenansatz und einen in das Griffteil
ragenden, die Einsatzbuchse bindenden oder umschließenden Schaft mit einer angeformten
Verdrehungssicherung aufweist.
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Dadurch ergibt sich eine weitere, wesentliche Verbesserung gegenüber
herkömmlichen Befestigungsweisen zwischen Griffteil
und Drückerstift,
der meist eingegossen, eingeklebt oder verbohrt und verstiftet werden mußte. Statt
dieser verhältnismäßig aufwendigen Arbetsgänge, welche überdies eine hohe Prazision
erforderten, genügt jetzt die Fertigung eines einfachen Hohlkörpers, der von einem
Vierkantloch zur Aufnahme des Drückerstifts zentrisch durchsetzt ist und einen längeren
Schaft aufweist, welcher die Einsatzbuchse entweder bildet oder umschließt und im
Griffteil festgesetzt wird, wobei gleichzeitig eine angeformte Verdrehungssicherung
den Formschluß gewährleistet. Der aus dem Griffteil vorstehende Buchsenansatz dient
der Führung bzw. Lagerung in einem entsprechenden Teil eines Türschldes oder einer
Fensterolive, wobei die bisher aus Gründen der Führungsgenauigkeit unentbehrlichen
Zwischenringe bei Verwendung eines Zwischenteils gemäß der Erfindung auch entfallen
können.
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Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Schaft und/oder
Buchsenansatz zylindrisch ausgebildet, wobei letzterer insbesondere einen größeren
Durchmesser hat als der Schaft. Beide Maßnahmen tragen zur weiteren Vereinfachung
von Fertigung und Montage bei, und der größere Durchmesser des Buchsenansatzes gewährleistet
eine stabile Lagerung und Führung des Griffteils in dem zugeordneten Tür- oder Fensterbeschlag.
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Besonders günstig ist eine Weiterbildung der Erfindung, wobei der
beispielsweise zweiteilige Mehrkantstift in die Einsatzbuchse eingespritzt ist.
Dadurch ist eine allen Beanspruchungen standhaltende Befestigung des Drückerstifts
in dem Zwischenteil sichergestellt, und diese Einheit von Stift und Buchse kann
in einem Arbeitsgang in das Griffteil eingebracht und darin festgelegt werden. Vorzugsweise
ist die Einsatzbuchse gemäß der Erfindung im Hals des Griffteils stoffschlüssig
befestigt, insbesondere eingeklebt, wobei ein handelsübliche? oder Zwei-*Einkomponentenkleber
Verwendung
finden kann. Stattdessen oder zusätzlich sieht die Erfindung auch vor, daß der Hals
des Griffteils ein Sackloch vorgegebener Konizität aufweist, in das die Einsatzbuchse
klemmend eingepaßt ist. Das Zwischenteil kann also auch im Preßsitz befestigt werden,
und die Kombination eines solchen mit einer Einklebung gewährleistet auf einfachste
Weise eine unübertroffen feste Halterung. Günstig ist es ferner, wenn nach einer
Ausgestaltung der Erfindung die Einsatzbuchse mit einem an den Hals des Griffteils
anschließenden Bund einstückig ist. Die einstückige Ausbildung des Zwischenteils
mit einem an den Griffteilhals anschließenden Bund erspart die Beilage besonderer
Führungsringe, Unterlegscheiben usw.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung schließt die Verdrehungssicherung
an den Bund an. Sie findet also im Hals des Griffteils an einer Stelle Platz, die
häufig etwas größere Abmessungen hat als andere, aus Gründen der Formgestaltung
schlankere Teile des Griffhalses. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besteht
die Verdrehungssicherung aus einer Anformung, z.B. als Anflachung, Mehrkant, Nocken
oder dergleichen, an dem Schaft oder dem Bund der Einsatzbuchse sowie aus einem
Gegen-Formstück bzw. einer Paß-Aussparung im Hals des Griffteils. Derartige Anformungen
und Ausnehmungen sind fertigungstechnisch bequem herzustellen, ohne daß irgendwelche
engen Toleranzen in Kauf genommen werden müßten.
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Eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Bund mit
seiner griffseitigen Fläche satt an der Stirnfläche des Halses anliegt und vorzugsweise
mit ihr verklebt ist. Auf diese Weise wird das Zwischenteil zusätzlich an dem Griffteil
festgelegt. Der Bund kann ferner vom Griffteil abstehende Gleitflächen aufweisen,
die auf bzw. in einem Führungsansatz eines Türschildes, einer Fensterolive o. dergl.
gleitbeweglich angeordnet sind. Dies ermöglicht
eine einwandfreie
Lagerung bzw. Führung des Griffteils in dem zugeordneten Beschlag, und zwar mit
ungewöhnlich höher und dauerhafter Paßgenauigkeit. Herkömmliche Griffteile erfahren
im Gebrauch einen verhältnismäßig starken Abrieb, so daß die Führungen der Griffteile
nie so zylindrisch sein können bzw. bleiben, wie sie an sich sein sollten. Die Erfindung
gestattet es mit einfachsten Mitteln, das Bewegungsspiel in den gebotenen Grenzen
zu halten. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, daß diese Führungen eine Oberflächen-Bearbeitung
weder erfordern noch erfahren, so daß trotz geringen Arbeitsaufwandes die Maßgenauigkeit
nicht nur im weiteren Arbeitsablauf, sondern auch im Gebrauch voll erhalten bleibt.
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In bezug auf die verwendeten Werkstoffe sieht die Erfindung vor, daß
das Griffteil aus Metall, insbesondere aus Leichtmetall besteht und das Zwischenteil¢vorzugsweise
im Spritzgußverfahren aus Kunststoff, Leichtmetall o. dergl. hergestellter Hohlkörper
ist. Dadurch ergeben sich weitere, wesentliche Vorteile der Erfindung. Trotz der
Vereinfachung der Massenproduktion unter Einsparung von Arbeitskräften und Erhöhung
der Rentabilität läßt sich auf diese Weise eine beachtliche Verbesserung der Qualität
erzielen, nämlich nicht nur der Führungs- und Gleiteigenschaften, sondern- auch
der dauerhaften Befestigung der wenigen Bestandteile aneinander.
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Die Verwendung eines Kunststoff-Zwischenteils und eines Leichtmetall-Griffteils
hat äußer äst iischen Vorteilen, die insbesondere für gehobene Wohnansprüche sehr
wichtig sind, den zusätzlichen Vorzug, daß die mechanischen Materialeigenschaften
jeweils optimal ausgenutzt werden, wobei ein einziges Verbindungs-, Lagerungs- und
Führungselement die konstruktiven Vorteile von Kunststoff aufweist, aber nach außen
praktisch nicht erkennbar wird. Türdrücker und Fenstergriffe, die nur aus Kunststoff
bestehen, haben beim breiteren Publikum bislang weniger Gegenliebe gefunden, weil
das Aussehen gehobenen *ein
Wohnansprüchen vielfach nicht genügt,
ferner beim Anfassen ein wenig angenehmes Gefühl empfunden wird und auch der Preis
oft in einem ungünstigen Verhältnis zur Qualität des Produkts steht.
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Wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung das Zwischenteil ein
aus Hart-PVC gespritztes Kunststoffteil ist, erzielt man nicht nur eine besonders
hohe Maßhaltigkeit, sondern auch hervorragende Gleiteigenschaften, namentlich im
Zusammenwirken mit einem Beschlag-Führungsteil, das aus einem Kunststoff auf Polyamid-Basis
bestehen kann.
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Die Erfindung eignet sich vor allem auch zur Verwendung bei einem
Griffteilpaar mit lösbarer Verbindung durch eine Druckschraube, die den Hals eines
Griffteils durchsetzend an dem Vierkantstift angreift. Hierbei ist erfindungsgemäß
vorgesehen, daß ein Griffteil ein mit dem Vierkantstift festverbundenes Zwischenteil
und ein weites Griffteil ein gleichartiges Zwischenteil aufweist, das von der den
Hals des zweiten Griffteils durchsetzenden Druckschraube in bezug auf letzteres
and auf den Vierkantstift festlegbar ist. Diese Maßnahme erweist sich als überaus
zweckmäßig, da beide Griffteile jedes Teiles als gleichartige Lochteile gegossen
werden können, welche gleichartige wischenteile aufnehmen, so daß einheitliche Fertigung
und Lagerhaltung möglich sind. Ungeachtet der gleichartigen Bauteile können diese
gemäß der Erfindung in einfacher Weise lösbar zueinander festgelegt werden.
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Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
Darin zeigen: Fig. la und ib je eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines
erfindungsgemäßen Griffteils mit und ohne Vierkantstift,
Fig. 2a
und 2b je eine Seitenansicht eines Zwischenteils für ein Griffteil gemaß der Erfindung,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Vierkantstifts und einer diesem zugeordneten Druckschraube
und Fig. 4a und 4b je eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, eines Griffteils
nach der Erfindung mit und ohne Gierkantstift.
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In der Zeichnung stehen sich mit Ausnahme von Fig. 3 jeweils zwei
Teile eines Türdrückerpaars gegenüber. In den wit "a" bezeichneten Figuren ist ein
Griffteil 1' gezeichnet, das mit einem Drückerstift 2 über ein Zwischenteil 3' festverbunden
ist. In den mit "b" bezeichneten Figuren ist das Griffteil 1" ebenfalls mit einem
Zwischenteil 3" versehen, das jedoch selbst keinen Drückerstift 2 aufweist, sondern
denjenigen des Drückerteils 1! aufzunehmen bestimmt ist.
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Man erkennt, daß das Drückerteil 1' und das Lochteil 1" sowie die
Zwischenteile 3' jeweils gleichartig aufgebaut sind.
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Jedes Zwischenteil 3 besitzt gemäß der Erfindung eine Einsatzbuchse
4, die von einem zylindrischen Schaft 5 gebildet oder umschlossen ist, sowie einen
Bund 7 und einen Buchsenansatz 8. Ein Vierkantloch 6 durchsetzt das Zwischenteil
3 zentrisch. Der Buchsenansatz 8 hat einen größeren Durchmesser, jedoch eine geringere
Axiallänge als der Schaft 5. Letzterer weist an den Bund 7 anschließend einen Mitnehmer
bzw. eine Anformung 9 auf, welche als Anflachung, Nase, Nocken oder Vierkant 9'
ausgebildet sein kann.
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Das Griffteil 1 ist im Hals 10 mit einem Sackloch 11 versehen, das
eine vorgegebene, schwache Konizität haben kann und im übrigen die Form von Einsatzbuchse
4 bzw. Schaft 5 eins¢hließrich Mitnehmer bzw. Anformung 9 hat. Dieser letzteren
steht also ein Gegen-Formstück 12 gegenüber, z.B.
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in Gestalt wenigstens einer Paßfläche, Vertiefung oder
Vierkant-Aussparung
12'. Im gezeichneten Ausfuhrungsbeispiel haben Vierkant 9' und Vierkant-Aussparung
12 eine Seitenlänge, die ebenso groß ist wie der Durchmesser des Schaftes 5 bzw.
des Sackloches 11. An den Mitnehmer bzw.
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die Anformung 9 schließt der Bund 7 als eine Art Scheibe an, die am
Rand des Griffteilhalses 10 zur Anlage kommt, sobald das Zwischenteil 3 in das Sackloch
11 eingeführt ist.
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Der in Fig. 3 gezeigte Vierkant-Drückerstift 2 ist zweiteilig und
hat an einem Ende eine Spann-Keilnut 2a, in die eine schematisch gezeichnete Druckschraube
2b eingepreßt werden kann, um die beiden Teile eines in einem Lochteil l" montierten
Drückerstiftes 2 auseinanderzuspreizen. Vorzugsweise wird der Stift 2 in das Zwischenteil
3' bei dessen Fertigung gleich mit eingespritzt, so daß ein fester Verbundkörper
entsteht, welcher dann in den Hals 10 des Drückerteils 1' eingeführt wird.
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Die Gestalt des Sackloches 11 ist derjenigen des Schaftes 5 angepaßt.
Sofern eine Konizität vorgesehen ist, kann diese beliebig gewählt werden. Es wird
jedoch eine Anordnung bevorzugt, bei der die Wandung des Sacklochs 11 und die Außenfläche
des Schaftes 5 im wesentlichen abstandsgleich bzw. parallel zueinander verlaufen,
wobei solche Abmessungen vorgesehen sind, daß die Einpassung mit Klemmsitz erfolgen
kann, nachdem auf den Schaft 5 sowie auf die angrenzende Fläche des Bundes 7 und/oder
auf die Wandung des Sackloches 11 ein Kleber, insbesondere ein Einkomponentenkleber
aufgebracht worden ist. Auf diese Weise erzielt man einen Preßsitz mit gleichzeitiger
stoffschlüssiger Verankerung des Zwischenteils 3 im Hals 10. Grundsätzlich können
auch andere Kleber verwendet werden, doch ist aus fertigungstechnischen Gründen
ein Klebemittel mit langer Topfzeit und hoher Bindefestigkeit zwischen den benutzten
Werkstoffen vorzuziehen.
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Vorzugsweise bestehen die Zwischenteile aus einem Kunststoff, beispielsweise
Nylon, Hart-PVC oder Polyurethan, so daß hervorragende Maßhaltigkeit mit guten Gleiteigenschaften
verbunden ist. Der Buchsenansatz 8 des Bundes 7 ist mit einer axialen Gleitfläche
13a und einer Umfangs-Gleitfläche 13b versehen, durch welche das Griffteil 1 nach
dem Zusammenbau in einem Führungsteil eines Tür- oder Fensterbeschlages einwandfrei
gleitbeweglich gelagert ist.
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Hart-PVC eignet sich wegen seiner Oberflächengüte in besonderem Maße
für eine derartige, sehr genaue Führung bzw.
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Lagerung. Es ist jedoch anzumerken, daß Zwischenteile 3 gemäß der
Erfindung auch aus Stahl, einer Leichtmetallegierung wie Zamak oder zahlreichen
anderen Werkstoffen hergestellt werden können, sogar aus Hartholz, was bei der Verwendung
in Wohnräumen besondere dekorative Wirkungen haben kann. Vorwiegend letztere bestimmen,
welche Breite man dem nach außen sichtbaren Bund 7 gibt. Zu erwähnen ist in diesem
Zusammenhang, daß Zwischenteile 3 aus Kunststoff in der Massenfertigung besonders
vorteilhaft sind, da sich die Kerne hierfür leichter herstellen lassen als für Leichtmetall-Einsatzbuchsen,
obwohl in jedem Falle die bisweilen erforderlichte geringe Formschräge bequem anzubringen
ist.
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Während in das Drückerteil 1' die um den Drückerstift 2 gespritzte
und ihn sicher halternde Einsatzbuchse des Zwischenteils 31 eingeführt wird, setzt
man in das mit einem Gewindeloch für die Druckschraube 2b versehene Lochteil 1"
die Einsatzbuchse des Zwischenteils 3" ein, das zur Verbindung der beiden Griffteile
in passender Stellung auf das freie Ende des Drückerstifts 2 aufgeschoben wird.
Die lösbare Festlegung geschieht dann durch Anziehen der Druckschraube 2b, deren
Kegelspitze in die Spann-Keilnut 2a eindringt und dadurch die beiden Hälften des
Drückerstiftes 2 fest an die Innenwandungen des Vierkantloches 6 spreizt.
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Hervorzuheben ist, daß auch andere Drückerstifte Verwendung finden
können, beispielsweise Vollstifte oder solche mit
einem Einsatz
in der Druckfläche oder einem Hohlraum darunter, so daß von der Druckschraube verdrängtes
Material einen flächigen Formschluß bewirkt. Besonders geeignet sind Vollstifte
mit einem gezahnten Rund-Ende, auf dem eine in die Buchse eingesetzte Feder rundum
mit mehreren Zungen im Eingriff steht, so daß eine Axialfixierung der Griffteile
mit sehr geringem Bewegungsspiel bleibend vorgenommen werden kann.
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Die Erfindung ist bei Griffteilen 1 der verschiedensten Gestalt anwendbar,
wobei stets der Vorteil gegeben ist, daß eine Präzisions-Nachbearbeitung an den
Befestigungsflächen nicht erforderlich ist. Günstig ist vor allem, daß mit dem Zwischenteil
3 versehene Griffteile 1 ohne weiteres der Eloxier-Behandlung unterworfen werden
können, für die keine besonderen Schutzmaßnahmen angewandt zu werden brauchen. Das
Eloxieren erfolgt bevorzugt in den Farbtönen silber, neusilber, gold und bronze,
die sich zur Kombination namentlich mit weißen, kakaobraunen oder schwarzen Kunststoff-Zwischenteilen
3 eignen, von denen nach außen nur der Umfang des Bundes 7 überhaupt in Erscheinung
tritt.
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Es kommen jedoch auch andere als die genannten Farbgebungen in Betracht.
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Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden
Merkmale und Vorteile der Erfindung, einschließlich konstruktiver Einzelheiten,
räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch
in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.