DE2435263A1 - Verfahren und vorrichtung zur gesamtdurchflussmessung - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur gesamtdurchflussmessungInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Gesamtdurchflußmessung
Für diese Anmeldung wird die Priorität aus der entsprechenden U.S. Anmeldung Ser. No. 383 269 vom 27. Juli 1973 in Anspruch
genommen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Messung und Anzeige des Gesamtdurchflusses in offenen Strömungskanälen
von bekannter Querschnittsformgebung durch Umwandlung eines Flüssigkeitspegelstandes in eine Durchflußmengenanzeige.
Durchflußmesser zur Durchflußmessung in offenen Kanälen unter Verwendung des Flüssigkeitspegelstandes als Meßgröße müssen
zur Umwandlung der Höhendaten mit einem nichtlinearen Wandler versehen sein. Die nichtlineare Beziehung ist dabei eine
Funktion der Formgebung des Kanals, durch welchen die Flüssigkeit hindurchströmt. Für die verschiedensten Typen von Wehren,
Dämmen, Kanälen und sonstigen künstlich angelegten Wasserläufen, sowie Kanälen von kreisrundem Querschnitt sind entsprechende
hydraulische Gleichungen bekannt. Bei bekannten Vorrichtungen erfolgt die Umwandlung vermittels mechanischer Analognocken,
welche jedoch zu Ungenauigkeiten und damit zu Meßfehlern führen, und wobei außerdem für jede Größe und jede Formgebung
eines Kanals ein entsprechend ausgebildeter Nocken erforderlich ist. Daher besteht ein Bedarf für ein Verfahren und eine Vor^·
richtung zur Gesamtdurchflußmessung in offenen Kanälen, vermittels welcher ein in Beziehung zum Flüssigkeitspegelstand
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stehendes Signal erzeugt wird, keine mechanischen Durchflußmeß- und -anzeigevorrichtungen erforderlich sind, und durch
die unter Verwendung des Flüssigkeitspegelstandssignals genaue Durchflußmengenangaben für offene, künstlich angelegte Wasserläufe
der hauptsächlich vorkommenden Querschnittsformen erzeugbar
sind.
Aufgabe der Erfindung ist nunmehr, eine Vorrichtung und ein
Verfahren zur Gesamtdurchflußmengenmessung durch Umwandlung eines Flüssigkeitspegelstandes in eine Durchflußmenge zu schaffen,
welche auf einfache Weise und mit geringsten Mitteln an Durchflußkanäle unterschiedlicher Formgebung anpaßbar sind und
darüber hinaus die Erzeugung von Hilfsausgangssignalen für die
Ausführung bestimmter Arbeitsgänge an der fließenden Flüssigkeit bei vorbestimmten Flüssigkeitspegelständen, eine kontinuierliche
Sichtaufzeichnung der Durchflußmenge, die Erzeugung eines Prüfsignals bei vorbestimmten Zuwachsraten der Durchflußmenge
und einer Gesamtdurchflußmengenanzeige gestatten.
Die zur Lösung der gestellten Aufgabe vorgeschlagene Vorrichtung zur Messung des Gesamtdurchflusses ist erfindungsgemäß
gekennzeichnet durch einen zur Anzeige der Oberfläche einer
Flüssigkeit und Abgabe eines den Pegelstand in bezug auf einen vorbestimmten Bezugspegelstand anzeigenden Signals dienenden
Flüssigkeits-Pegelstandsdetektor und Signalgeber und einen Rechner, der dazu dient, das Pegelstandssignal in ein Gesamtdurchflußsignal
umzusetzen.
Entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren wird für einen Flüssigkeitspegel ein Bezugspegelwert vorgewählt, die Höhe des
Flüssigkeitspegels in bezug auf den Bezugspegelwert ermittelt, ein der Höhe des Flüssigkeitspegels in bezug auf den Bezugspegelwert
anzeigendes Relativsignal erzeugt, zu einem Rechner übertragen und in ein Digitalsignal umgewandelt, das Digitalsignal wird in einen Nur-Lese-Speicher eingespeist, in diesem
ein digitales Durchflußmengensignal erzeugt, das digitale Durchflußmengensignal in einem Pufferspeicher gespeichert, das
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gespeicherte, digitale Durchflußmengensignal in vorbestimmten
Zeitabständen in ein Maximaldurchfluß-Eingangsregister
übertragen, das Maximaldurchfluß-Eingangsregister mit dem gespeicherten Signal gefüllt, und nach Auffüllung werden die
Zählwerte des Maximaldurchfluß-Eingangsregisters in. einen Gesamtmengensummierer übertragen.
Entsprechend dem Vorschlag der Erfindung wird somit der tatsächliche
Flüssigkeitspegelstand ermittelt und kontinuierlich ein einem vorbestimmten Bezugspegelstandswert entsprechendes
Signal erzeugt. Der Detektor und Signalgeber liefert außerdem Hilfsausgangssignale für die Sichtanzeige bestimmter,
interessierender Flüssigkeitspegelstände und die Übertragung derselben zu Vorrichtungen, vermittels deren in Abhängigkeit
von dem Flüssigkeitspegelstand bestimmte Arbeitsgänge an der fließenden Flüssigkeit ausführbar sind. Das kontinuierlich
erzeugte Flüssigkeitspegelstandssignal wird einem Rechner zugeführt und in diesem vermittels eines Nur-Lese-Speichers in
eine Durchflußmengenanzeige umgesetzt. Speicher und Maximaldurchfluß-Eingangsregister
bilden gemeinsam Zählwerte, die einem Summierer zugeführt werden, welcher die Gesamtdurchflußmenge
durch den Kanal anzeigt.
Das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung werden im nachfolgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten
bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 ist ein vorderseitiger Aufriß eines Damms mit einem V-förmigen Oberlauf.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Damms von Fig.1.
Fig. 3 ist ein Schnitt entlang der Mittellinie eines offenen Kanals.
Fig. 4 ist ein Schnitt entlang der Linie 4-4 von Fig. 3.
Fig. 5 ist eine schematische Darstellung des
Flüssigkeitspegelstandsdetektors und des
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Flüssigkeitsmengenrechners.
Fig. 6 ist ein Blockschaltbild des Pegelstands-Signalgebers und des Durchflußmengenrechners
.
Fig. 7 ist ein elektrischer Schaltplan des Pegelstands-Signalgebers.
Fig. 8 ist ein elektrischer Schaltplan des Durchflußmengenrechners
.
Fig. 9 ist ein Zeitdiagramm zur Veranschaulichung der Signalzuordnung im Motor-Schalt- und
Verzögerungskreis.
Mit der Vorrichtung und nach dem Verfahren, die hier beschrieben sind, wird der Flüssigkeitspegelstand in einem offenen
Kanal vermittels einer in einen Nur-Lese-Speicher programmierten Übertragungsfunktion in eine Durchflußmenge umgewandelt.
"Flüssigkeitspegelstand" bezeichnet dabei die Höhe der freien Oberfläche der fließenden Flüssigkeit in bezug auf eine vorbestimmte
Bezugshöhe. Zusätzliche Vorrichtungen gestatten die Steuerung weiterer, von bestimmten anderen Durchflußparametern
abhängiger Vorgänge. Im nachfolgenden sind zwei Ausführungsbeispiele beschrieben, bei denen die erfindungsgemäße Vorrichtung
zur Durchflußmengenmessung verwendet wird.
Figur 1 zeigt einen Aufriß von vorn eines Damms oder Wehrs 11
mit einem im oberen Bereich angeordneten V-förmigen überlauf 12. Ein Flüssigkeitskörper 13, hier Wasser, ist in Fig. 2
dargestellt, und bildet eine freie Oberfläche 14. Die freie Oberfläche 14 befindet sich in einer höheren Lage als das
untere Ende des Überlaufs 12, so daß demzufolge ein Überlaufstrom 15 durch den überlauf 12 hindurch austritt. Gleichungen,
welche die Berechnung des Durchflusses durch Überläufe verschiedener Formgebung als Funktion der Höhe Q = Kf (H) gestatten,
sind bekannt. Die Gleichung, welche den Durchfluß durch
5/2 einen V-förmigen überlauf angibt, lautet Q = KH ' . Darin ist
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K eine Proportionalitätskonstante, und H ist die Höhe der freien Oberfläche 14 der Flüssigkeit 13 über dem unteren Ende
des Überlaufs 12. Das zweite Ausführungsbeispiel zeigt den Durchfluß durch einen offenen Kanal von bestimmter Querschnittsformgebung wie z.B. den in Fig. 4 dargestellten Kanal 16 von
kreisförmigem Querschnitt. Die freie Oberfläche 14 der fließenden Oberfläche 13, hier als "Pegelstand11 bezeichnet,
folgt entsprechend der Darstellung in Fig. 3 der Neigung S des Kanals 16, welche für kleine Neigungswinkel durch =- vorgegeben
ist. Die mittlere hydraulische Durchflußtiefe R in einem offenen Kanal ist definiert als das Verhältnis der Querschnittsfläche
A des Durchflußstroms zu dem benetzten Umfang P des Durchflußkanals. R weist daher eine lineare Dimension auf
und ist offensichtlich eine Funktion von H. Die Durchflußgeschwindigkeit
in einem offenen Kanal wird durch folgende Gleichung angegeben: V = C VRS . C ist in dieser Gleichung
ein Dxmensionskoeffxzient, der von der Kanaloberfläche und von dessen Querschnitt abhängig ist, und läßt sich im Falle
eines gleichförmigen, dauernden Durchflusses durch die empirische Gleichung nach Manning
C =
R η
beschreiben, in welcher η ein aus Tabellen entnehmbarer Kanal-Oberflächenrauhextsfaktor
ist, welcher von der Oberflächenrauhheit des Kanals 16 abhängig ist. Wenn nun die vorstehenden
Gleichungen in die grundlegende Durchflußformel Q = AV eingesetzt werden, ergibt sich:
Q = AC
( η ) ρ2/3
Wenn S gemessen wird, und die in Klammern enthaltenen Größen zu K1 zusammengefaßt werden, ergibt sich die folgende Gleichung
Q = K· f(h),
in welcher die verbleibenden Ausdrücke eine Funktion von H sind.
in welcher die verbleibenden Ausdrücke eine Funktion von H sind.
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Figur 5 zeigt einen Flüssigkeits-Pegelstandsdetektor und Signalgeber 17 mit einer wasserdichten Abdeckhaube 18 und einer
unteren Befestigungsplatte 19, welche an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepaßt ist. Bei dem in Fig. 5 dargestellten
Ausführungsbexspxel erfolgt die Befestigung auf einer waagerechten Oberfläche 20.
In der wasserdichten Abdeckhaube 18 befindet sich ein Fenster 21, in welchem eine kontinuierliche Sichtanzeige der Höhe der
freien Oberfläche 14, d.ho des Pegelstands erscheint. Ein
zweites Fenster 22 gestattet das Erkennen mehrerer Anzeigelampen, welche in Abhängigkeit von vorbestimmten, gemessenen
Pegelständen der freien Oberfläche 14 aufleuchten. Am Boden
ist aus der wasserdichten Abdeckhaube 18 ein ummanteltes Stahlkabel
23 herausgeführt, das mit einer isolierenden Ummantelung versehen ist. Das Stahlkabel 23 ist durch ein Gewicht 24 durchgeführt,
aufgrund dessen das Stahlkabel 23 lotrecht von der Unterseite der Abdeckhaube 18 nach unten hängt. Hinter dem
Gewicht 24 ist das Stahlkabel 23 elektrisch mit einer Sonde 25 aus einem leitfähigen Werkstoff verbunden. Die Sonde 25 ermittelt
im Betrieb die Lage der freien Oberfläche 14 einer fließenden Flüssigkeit in einem offenen Kanal.
Der Flüssigkeits-Pegelstandsdetektor und Signalgeber 17 erzeugt
ein dem Pegelstand der freien Oberfläche 14 in bezug auf einen vorbestimmten Bezugswert proportionales Signal ("Relativsignal11
) . Dieses Pegelstandssignal wird zu einem Durchflußmengenrechner 26 übertragen. Außerdem erzeugt der Flüssigkeits-Pegelstandsdetektor
und Signalgeber 17 in Abhängigkeit von vorbestimmten Pegelstandswerten Hilfssignale, welche einer Zu
satzausrüstung 27 zugeführt werden, die beispielsweise dazu verwendet werden kann, den Pegelstand der freien Oberfläche 14
aufzuzeichnen, die Flüssigkeit 13 zu chlorieren oder den
Durchfluß zu sperren oder abzulenken.
In die Frontplatte 28 des Durchflußmengenrechners 26 wird der
als Einschub ausgebildete Nur-Lese-Speicher 29 für eine be-
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stimmte Querschnittsformgebung eines offenen Kanals eingesetzt.
Der Einschub kann die Form einer Patrone aufweisen, welche in eine entsprechende Ausnehmung in der Frontplatte 28 eingeschoben
wird. Außerdem befinden sich an der Frontplatte 28 ein durch Stellknopf verstellbarer Schalter eines Maximaldurchfluß-Eingangsregisters
30 und ein Gesamtdurchflußmengenanzeiger 31. Weiterhin können ein durch Stellknopf verstellbarer Schalter für
Prüfgeschwindigkeit 3.2 und ein Durchflußmengen-Aufzeichnungsgerät
33 an der Frontplatte 28 vorgesehen sein.
Figur 6 zeigt ein Blockschaltbild von Signalgeber und Rechner.
Der Flüssigkeits-Pegelst'andsdetektor und'Signalgeber 17 erzeugt ein die Höhe der Flüssigkeitsfläche 14, d.h. den Pegelstand
anzeigendes Ausgangssignal. Dieses Höhen- oder Pegelstandssignal wird einem Pegeleinstellverstärker 34 zugeführt. Außerdem
erzeugt der Pegelstandsdetektor und Signalgeber 17 weitere Ausgangssignale in Abhängigkeit von vorbestimmten Pegelstandswerten,
und diese zusätzlichen Ausgangssignale werden der Zusatzausrüstung 27 zugeführt. Der Ausgang des Pegeleinstellverstärkers
34 ist mit einem Analog-Digital-Wandler 36 verbunden. Das digitale Ausgangssignal des A/D-Wandlers 36 ist abhängig
von dem Pegelstand der Flüssigkeitsoberfläche 14 und wird einem Nur-Lese-Speicher 29 zugeführt, welcher seinerseits
ein Ausgangssignal erzeugt, das in einen ersten Pufferspeicher 37 eingegeben wird. Ein erster Taktgeber 38 erzeugt ein periodisches
Ausgangssignal wie z.B. einen Impuls pro Minute, der dem ersten Pufferspeicher 37 zugeführt wird. Das Ausgangssignal
eines zweiten Taktgebers 39 wird ebenfalls an den ersten Pufferspeicher 37, und außerdem.an den Analog-Digital-Wandler
36 angelegt. Der zweite Taktgeber 39 ist weiterhin mit einem Gesamtdurchflußmengensummierer 41 verbunden, welcher dem
Gesamtdurchflußmengenanzeiger 31 zugeordnet ist.
Die im ersten Pufferspeicher 37 gespeicherten Daten werden einem Maximaldurchfluß-Eingangsregister 42 zugeführt,· und das
von dem letzteren abgegebene Ausgangssignal durchläuft eine
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Teilerschaltung 43, in welcher es durch den Faktor 10 geteilt wird. Der Ausgang der Teilerschaltung 43 ist mit dem Gesamtdurchflußmengensummierer
41 verbunden. Ein Dekadenschalter gestattet die Wahl zwischen verschiedenen Durchflußmengenanzeigen,
nämlich dem durch den Faktor 10 geteilten Signal am Ausgang der Teilerschaltung 43, einem durch den Faktor 100 geteilten
Ausgangssignal von einer zweiten Teilerschaltung 46 oder einem durch den Faktor 1000 geteilten Ausgangssignal vom
Ausgang einer dritten Teilerschaltung 47. Der Dekadenschalter
44 führt das ausgewählte Signal einem zweiten Pufferspeicher zu. Ein dem mit Stellknopf versehenen Prüfgeschwindigkeitsschalter
32 zugeordnetes Prüfgeschwindigkeitsregister 49 ist mit dem zweiten Pufferspeicher 48 verbunden und liefert ein
Ausgangssignal zu einem Sampler-Prüfer 59.
Das Ausgangssignal des Nur-Lese-Speichers 29 kann außerdem einem Digital-Analog-Wandler 51 zugeführt werden, welcher ein
der Durchflußmenge proportionales Ausgangssignal liefert,
welches dem Durchflußmengen-Aufzeichnungsgerät 33 zugeführt wird.
Figur 7 zeigt den elektrischen Schaltplan der Sonde 25 und des in den Figuren 5 und 6 schematisch dargestellten Signalgebers
17. In der Wechselspannungsnetzleitung ist ein Betriebs-
oder Umkehrschalter S1 angeordnet, und die Wechselspannungsphase ist durch eine Sicherung F1 abgesichert. Eine
Lampe L1 zeigt den Einschaltzustand und das Vorhandensein der Wechselspeisespannung an. Außerdem ist in der Phasenleitung
ein EIN-AUS-Schalter S2 angeordnet. Ein Netzgerät 52 liefert
+15 Volt Gleichspannung für die Signalgeberschaltung, sowie eine Wechselspannung für einen Stellmotor 53, welcher zur
Einstellung der Sonde 25 und zum Antrieb des Stellglieds an einem Potentiometer R8 dient. Der Drehsinn des Stellmotors
wird durch öffnen bzw. Schließen der Schalter S5 und S6 gesteuert,
welche jeweils den Relaiswicklungen K1 bzw. K2 zugeordnet sind. Die Relaiswicklungen K1 und K2 sind jeweils mit
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einem Transistor Q3 bzw. Q1 verbunden. Der Transistor Q2 ist mit der Basis des Transistors Q3 und dem Kollektor des
Transistors Q4 verbunden. Der Transistor Q4 ist mit dem Ausgang eines monostabilen Multivibrators 0S1 verbunden. Verzögerungsglieder
R10 und C2 sind ebenfalls mit dem monosta- bilen Multivibrator 0S1 verbunden. Der Kollektor des Transistors
Q1 ist kapazitiv mit dem Eingang des monostabilen Multivibrators 0S1 verbunden. Widerstände R1 bis R7 dienen
wie dargestellt als Vorspannungswiderstände für die Transistoren Q1 , Q2, Q3 und Q4.
Die Sonde 25 ist mit dem Basiskreis des Transistors Q1 verbunden.
Außerdem liegen im Basiskreis des Transistors Q1 ein Kabeltrommelschalter S4 und ein Durchhangschalter S3.
Das Ausgangssignal des Potentiometers R8 liegt am Verstärker A1, dessen Verstärkungsgrad vermittels des Schalters S7 entsprechend
den durch die Widerstände R15, R16 und R17 vorgegebenen
Werten veränderlich einstellbar ist. Ein Pufferverstärker A2 ist mit dem Ausgang des Verstärkers A1 verbunden
und liefert ein Ausgangssignal, das einem entfernt angeordneten Aufzeichnungsgerät zugeführt werden kann, mit dem der
Pegelstand der freien Oberfläche 14 aufgezeichnet wird. Der Ausgang des Pufferverstärkers A2 ist außerdem mit mehreren
Warn- und Hilfsschaltungen 54 verbunden, die typischerweise
wie die Schaltung 56 ausgebildet sind. Der Pufferverstärker A2 ist mit dem Eingang eines Spannungsvergleichers A3 verbunden.
Ein Bezugseingang für den Vergleicher A3 wird von einem Gleitkontakt an einem Widerstand R20 geliefert. Der Ausgang
des Spannungsvergleichers A3 erscheint an einer Klemme des Schalters S9 und wird außerdem an den Eingang des Verstärkers
A4 mit dem Verstärkungsgrad 1 angelegt. Der Ausgang des Einheitsverstärkers A4 ist mit einer zweiten Klemme des Schalters
S9 verbunden. Der Schalter S9 verbindet den Ausgang von entweder Spannungsvergleicher A3 oder Verstärker A4 mit der
Basis des Transistors Q5. Eine Leuchtdiode 57 ist mit dem
Kollektor des Transistors Q5 verbunden und in Reihe mit der
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Relaisspule K3 geschaltet, welche dem Schalter S8 zugeordnet ist. Der Schalter S8 ist seinerseits mit der Zusatzausrüstung
27 verbunden.
Figur 8 zeigt weitere Einzelheiten der Schaltung von Fig. 6, welche nicht in Fig. 7 enthalten sind. Der Pegeleinstellverstärker
34 erhält das Ausgangssignal des Signalgebers 17 zugeführt. Der Ausgang des Pegeleinstellverstärkers 34 ist mit
dem Analog-Digital-Wandler 36 verbunden,, weichst Signale an
den Hur-Lese-Speicher 29 abgibt. Der Nur-Lese-Speicher 29
und der Analog-Digital-Wandler 36 liefern beide jeweils Ausgangssignale
an eine Inverterschaltung 58, welche ein Ausgangssignal an ein (nicht dargestelltes) äußeres Aufzeichnungsgerät,
oder über den Digital-Analog-Wandler 51 an das eingebaute
DurchfluBmengen-AufZeichnungsgerät 33 abgibt. Die Inverterschaltung
58 liefert außerdem Ausgangssignale an den ersten
Pufferspeicher 37, welcher in der dargestellten Weise mit dem Maxiitialdurchfluß-Eingangsregister 42 verbunden ist. Der Taktgeber
39 liefert Taktimpulse mit der Frequenz 20 Hz und ist sowohl mit dem ersten Pufferspeicher 37 als auch mit dem Maximaldurchfluß-Eingangsregister
42 verbunden. Der Ausgang des Maximaldurchfluß-Eingangsregisters 42 ist mit der durch 10
teilenden Teilerschaltung 43 verbunden, welche ihrerseits über den Dekadenschalter 44 mit dem zweiten Pufferspeicher 48 verbunden
ist. Der Gesamtdurchflußmengenmesser 41 ist mit dem Ausgang der durch den Faktor 10 teilenden Teilerschaltung 43 verbunden.
Ein Sampler-Prüfer 59 ist mit dem Ausgang des zweiten
Pufferspeichers 48 verbunden.
Die Arbeitsweise der Gesamtdurchflußmeßvorrichtung sei nun
anhand Fig. 7 näher erläutert. Dazu wird zunächst der Schalter S1 in die Einschaltstellung gebracht, und der Ein-Aus-Schalter
S2 wird von Hand geschlossen. Das Netzgerät 52 ist somit betriebsbereit und liefert Wechselstrom für die Feldwicklung
des Stellmotors 53. Positive Gleichspannung wird an den Emitter des Transistors Q2 angelegt, und dieser durch die
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Widerstände R4 und R5 in den leitfähigen Zustand beaufschlagt,
so daß der Basis des Transistors Q3 ein Strom zugeführt wird. Der leitfähige Transistor Q3 erregt die Relaisspule K1, so daß
der Schalter S5 geschlossen und der Stellmotor 53 in einem solchen Drehsinn angetrieben wird, bei dem das Gewicht 24 und
die Sonde 25 nach unten zur Flüssigkeitsoberfläche 14 abgesenkt werden. Sobald die Sonde'25 in Berührung mit der Flüssigkeitsoberfläche
14 gelangt, besteht Massenschluß für den Basiskreis des Transistors Q1, so daß Q1 leitfähig gemacht
wird. Da der Transistor Q2 ein PNP-Transistor ist, wird dieser abgeschaltet, sobald seine Basis auf das Emitterpotential gebracht
wird. Sobald der Transistor Q2 abgeschaltet ist, entfällt der Basisstrom an Transistor Q3, wodurch auch dieser
Transistor Q3 abgeschaltet und die Relaiswicklung K1 stromlos
gemacht wird, so daß sich der Schalter S5 öffnet. Nunmehr steht über den Transistor Q1 und die Relaiswicklung K2 ein
Stromweg zur Masse zur Verfügung, durch den der Schalter S6 geschlossen wird. Dadurch wird der Stellmotor 53 umgesteuert
und hebt die Sonde 25 so lange an, bis diese außer Eingriff mit der Flüssigkeitsoberfläche 14 gelangt. Dadurch wird der
Basiskreis für den Transistor Q1 unterbrochen, Transistor Q1 wird abgeschaltet, und Transistor Q2 kann wiederum in den leitfähigen
Zustand vorgespannt werden. Sobald Transistor Q1 abgeschaltet wird, ist Relaiswicklung K2 stromlos, so daß sich
Schalter S6 öffnet, wodurch der Antrieb des Stellmotors 53 abgeschaltet ist und die Sonde 25 nicht weiter angehoben wird.
Sobald Transistor Q1 abgeschaltet und Transistor Q2 angeschaltet
wird, erscheint ein zu negativen Werten hin gehendes Signal bei el, welches an den Triggereingang des monostabilen
Multivibrators 0S1 angelegt wird. Daraufhin erscheint ein positiver Impuls, dessen Verweilzeit durch die Werte von
Widerstand R10 und Kondensator C2 vorgegeben ist, als e2 am
Ausgang von 0S1. Der Impuls e2 wird an die Basis des Transistors Q4 angelegt und macht diesen während der Impulsbreite
von e2 leitend. Bei leitendem Transistor Q2 wird die Basis
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von Transistor Q3 während der Zeitdauer des Impulses e2 auf
Massepotential gehalten, so daß Transistor Q3 in dieser Zeit nicht leiten kann. Nach Ablauf des Impulses e2 wird durch
den Stromdurchgang durch den Transistor Q2 in die Basis des Transistors Q3 der Transistor Q3 angeschaltet und erregt
seinerseits die Relaiswicklung K1, wodurch der Schalter S5 geschlossen wird und der Stellmotor 53 angeschaltet ist. Somit
wird die Sonde 24 gegen die Flüssigkeitsoberfläche 14 abgesenkt. In der beschriebenen Weise wird die Sonde 25 in
Berührung mit der Flüssigkeitsoberfläche 14 gebracht und sofort
wieder von dieser zurückgezogen. Sobald der Kontakt mit der Flüssigkeitsoberfläche 14 unterbrochen ist, wird der
Stellmotor 53 angehalten, wobei beide Schalter S5 und S6 während der durch die Impulsbreite des Impulses e2 vorgegebenen
Verzögerungszeit offen sind. Bei der hier beschriebenen Ausführungsform
führen die Verzögerungsglieder R10 und C2 zu einer Impulsbreite von e2 von angenähert 4 Sekunden.
Das Zeitdiagramm von Fig. 9 veranschaulicht die gegenseitige
zeitliche Zuordnung der Signale in dem transistorierten Schalt- und Verzögerungskreis für den Stellmotor 53. Im Zeitpunkt t
wird der Schalter S2 geschlossen, wenn sich die Sonde 25 nicht in Berührung mit der Flüssigkeitsoberfläche 14 befindet. Im
Zeitpunkt t wird somit der Transistor Q2 eingeschaltet und erzeugt einen negativ werdenden Impuls el, der den monostabilen
Multivibrator OS1 triggert, welcher an seinem Ausgang einen
positiv werdenden Impuls e2 erzeugt. Die Verweilzeit des Impulses e2 ist mit T bezeichnet. Der Transistor Q4 ist während
der Verweilzeit des Impulses e2 leitend. Im Zeitpunkt t1,
d.h. wenn Impuls e2 abfällt, wird der Transistor Q3 angeschaltet, da der Transistor Q2 der Basis des Transistors Q3 Strom
zuführt. Die Relaiswicklung K1 wird erregt und schließt den Schalter S5, so daß der Stellmotor 53 angetrieben wird und
die Sonde 25 gegen die Flüssigkeitsoberfläche 14 absenkt. Im
Zeitpunkt t2 berührt die Sonde 25 die Flüssigkeitsoberfläche 14,
wodurch der Basiskreis durch den Transistor Q1 vervollständigt
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und Q1 angeschaltet wird. Bei Anschalten von Transistor Q1 werden Transistor Q2 und durch diesen wiederum Transistor Q3
abgeschaltet. Die Relaiswicklung Kl ist somit stromlos, der Schalter S5 wird geöffnet, und die Relaiswicklung K2 ist durch
den Transistor Q1 erregt, wodurch der Schalter S5 geschlossen und der Motor 53 angeschaltet wird, um die Sonde 25 anzuheben.
Im Zeitpunkt t3 gelangt die Sonde 25 außer Berührung mit der
Flüssigkeitsoberfläche 14, so daß der Transistor Q1 abgeschaltet und der Transistor Q2 angeschaltet wird. Ein negativ
werdender Impuls el triggert den Multivibrator 0S1, welcher
seinerseits einen positiv werdenden Impuls e2 liefert. Der Impuls e2 schaltet den Transistor Q4 an und bewirkt eine Verzögerungszeit,
während welcher der Transistor Q3 bis zum Zeitpunkt t. im abgeschalteten Zustand gehalten wird. Dieser Vorgang
wiederholt sich, sobald die Sonde 25 wiederum gegen die Flüssigkeitsoberfläche 14 abgesenkt wird.
Der Stellmotor 53 ist über Zahnräder mit der Welle des Drehpotent
iometers R8 verbunden. Das vom Potentiometer R8 abgegebene Signal wird an den Eingang des Verstärkers A1 angelegt,
und dessen Verstärkungsgrad wird vermittels des Schalters S7 durch Einschalten eines der Widerstände R15-R17 eingestellt.
Wenn der Stellweg der Sonde 25 beispielsweise 152 cm beträgt, verdreht der Stellmotor 53 das Potentiometer R8
für den ganzen Stellweg um eine volle Umdrehung. In diesem Falle beträgt der durch den Rückkopplungswiderstand R17 vorgegebene
Verstärkungsgrad 1, so daß das Ausgangssignal des Verstärkers A1 den gleichen Signalbereich wie das Ausgangssignal
des Potentiometers R8 umfaßt. Wenn dagegen der Stelle bereich für die Sonde auf 76 cm beschränkt wird, kann durch
den Schalter S7 der Rückkopplungswiderstand R16 eingeschaltet
werden, welcher den Verstärkungsgrad 2 für den Verstärker A1 vorgibt. Am Ausgang des Verstärkers A1 erscheint nunmehr das
gleiche Ausgangssignal für eine halbe Umdrehung des Potentiometers R8. Wenn der Stellweg der Sonde 25 auf eine senkrechte
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Strecke von 38 cm eingeschränkt wird, läßt sich am Verstärker
Ä1 der Rückkopplungswiderstand R15 einstellen, so daß der
Verstärkungsgrad 4 beträgt. In diesem Falle liefert eine Viertelumdrehung des Potentiometers R8 am Ausgang des Verstärkers
A1 ein Ausgangssignal, welches dem vollen Verstellbereich des Potentiometers R8 entspricht. Der Verstärker A2
übt eine Pufferfunktion aus und führt das durch die Stellung der Welle des Potentiometers R8 erzeugte Signal einem Aufzeichnungsgerät
zu, mit dem der Pegelstand der Flüsssigkeitsoberflache
14 kontinuierlich aufgezeichnet wird.
Der Ausgang des Verstärkers A2 ist außerdem mit mehreren Warn- und Hilfsschaltungen 54 verbunden. Die Schaltung 56
stellt eine typische Ausführungsform derartiger Warn- und Hilfsschaltungen 54 dar. Das Äusgangssignal des Verstärkers
A2 wird dem Eingang eines Spannungsvergleichers A3 zugeführt, welcher außerdem eine Bezugsspannung von dem Potentiometer R20
zugeführt erhält. Sobald das Ausgangssignal des Verstärkers A2 die Bezugsspannung überschreitet, erzeugt der Vergleicher
A3 ein Ausgangssignal, das einer Klemme des Schalters S9 und dem Eingang des Verstärkers A4 zugeführt wird. Der Verstärker
A4 bewirkt eine Inversionsfunktion und legt das invertierte Ausgangssignal des Vergleichers A3 an die andere Klemme des
Schalters S9 an. Der Schalter S9 verbindet das invertierte oder das nicht invertierte Ausgangssignal des Vergleichers A3
mit der Basis des Transistors Q5, was jeweils davon abhängig ist, ob die Leuchtdiode 57 normalerweise angeschaltet oder
normalerweise abgeschaltet ist. Sobald der Transistor Q5 leitfähig ist, wird die Leuchtdiode 57 angeschaltet und zeigt
somit an, daß die Flüssigkeitsoberfläche 14 einen vorbestimmten
Pegelwert erreicht hat. Außerdem wird die Relaiswicklung K3 erregt und betätigt den Schalter S8, durch den äußere
Zusatzausrüstungen 27 wie z.B. ein angeschlossenes Aufzeichnungsgerät, ein Chlorinator oder eine andere Vorrichtung angeschaltet
werden, vermittels welcher bei dem vorbestimmten Pegelstand der Flüssigkeit eine vorbestimmte Funktion ausgeführt
wird.
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Entsprechend Fig. 8 liegt der Ausgang des Signalgebers 17 am Eingang des Pegeleinstellverstärkers 34. Wie eingangs ausgeführt,
lautet die Durchflußmengengleichung für einen V-för-
5/2
migen Überlauf Q = AH ' . Die Einstellung für maximales H erfolgt durch Einstellen des Verstärkungsgrads von Verstärker 34 am Widerstand R30 und ist so bemessen, daß sie bei Einstellung des Maximaldurchfluß-Eingangsregisterschalters 30 mit dem Maximaldurchsatz in gewünschten Einheiten zusammenfällt. Der Ausgang des Verstärkers 34 wird im Analog-Digital-Wandler 36 umgewandelt und dem Nur-Lese-Speicher 29 zugeführt. Der Nur-Lese-Speicher 29 liefert ein digitales Ausgangssignal, welches dem Durchfluß vom Maximalwert bis zu Null entspricht. Bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Nur-Lese-Speicher 29 insbesondere für einen V-förmigen überlauf programmiert.
migen Überlauf Q = AH ' . Die Einstellung für maximales H erfolgt durch Einstellen des Verstärkungsgrads von Verstärker 34 am Widerstand R30 und ist so bemessen, daß sie bei Einstellung des Maximaldurchfluß-Eingangsregisterschalters 30 mit dem Maximaldurchsatz in gewünschten Einheiten zusammenfällt. Der Ausgang des Verstärkers 34 wird im Analog-Digital-Wandler 36 umgewandelt und dem Nur-Lese-Speicher 29 zugeführt. Der Nur-Lese-Speicher 29 liefert ein digitales Ausgangssignal, welches dem Durchfluß vom Maximalwert bis zu Null entspricht. Bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Nur-Lese-Speicher 29 insbesondere für einen V-förmigen überlauf programmiert.
Im Falle eines Durchflusses durch einen Kanal wie z.B. den in den Figuren 3 und 4 dargestellten Kanal 16 von kreisförmigem
Querschnitt wird eine Lösungstabelle für Durchfluß in offenen Kanälen anhand der Formel nach Manning verwendet, um den
Maximaldurchsatz zu erhalten. Das maximale H für den Kanal ist ein Verstärkungsfaktor, der am Ausgang des Verstärkers 34
so eingestellt wird, daß er mit dem Maximaldurchsatz zusammenfällt, der vermittels des Schalters 30 in der Frontplatte 28
eingestellt wird. Der Nur-Lese-Speicher 29 für einen Kanal dieser Formgebung liefert ein digitales Ausgangssignal, das
als Funktion von H in Beziehung steht zu jedem Teil des Maximaldurchsatzes .
Der Nur-Lese-Speicher 29 enthält ein Programm, welches ein in Beziehung zum Ausgangssignal stehendes Durchsatzvolumen
vorgibt, das von dem eingestellten Maximalwert für den Ausdruck H in Verstärker 34 und dem Maximaldurchsatz für den
jeweiligen Kanal, welcher am Maximaldurchfluß-Eingangsregisterschalter
30 des Rechners 26 eingestellt wird, vorgegeben ist. Die Inverterschaltung 58 dient lediglich dazu, Digitalsignale
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der richtigen Polarität für den Digital-Analog-Wandler 51
und den ersten Pufferspeicher 37 zu liefern. Der Digital-Analog-Wandler
51 ist wahlweise als Zusatz vorgesehen und wird nur dann verwendet, wenn ein (nicht dargestelltes) äußeres
Aufzeichnungsgerät angeschlossen wird oder ein inneres, d.h. eingebautes Aufzeichnungsgerät 33 vorgesehen ist.
Wie aus Fig. 6 und im einzelnen aus Fig. 8 ersichtlich, sammelt der erste Pufferspeicher 37 Daten von dem Nur-Lese-Speicher
29. Der Taktgeber 38 gibt diese Daten jede Minute einmal an das Maximaldurchfluß-Eingangsregister 42 ab, welches
durch Verstellen des Stellknopfs an dem Eingangsregisterschalter 30 in der Frontplatte 28 des Rechners 26 wie vorstehend
beschrieben bis zu einem bestimmten Grade aufgefüllt wird. Sobald das Maximaldurchfluß-Eingangsregister 42 durch
die periodischen Datenzugänge von dem ersten Pufferspeicher 37 aufgefüllt worden ist, überträgt es seinen Inhalt über die
durch den Faktor 10 teilende Teilerschaltung 43 zu dem Gesamtdurchflußmengensummierer
41. Alle etwa verbleibenden, vom ersten Pufferspeicher 37 zugeführten Daten werden so lange im
Maximaldurchfluß-Eingangsregister 42 zurückgehalten, bis dieses erneut aufgefüllt wird und überträgt. Der mit der Frequenz
20 Hz arbeitende Taktgeber 39 führt dem Gesamtdurchflußmengensummierer 41 Impulse zu, vermittels welcher der Motor des
Summierers angetrieben wird und vermittels des Gesamtdurchflußmengenanzeigers
31 eine Anzeige der Gesamtdurchflußmenge liefert.
Der in den Figuren 6 und 8 dargestellte Dekadenschalter 44 liefert einen zur Verkleinerung oder Vergrößerung, d.h. dem
sogenannten Scaling dienenden Faktor am Eingang des zweiten Pufferspeichers 48. Wenn zwischen Probenahmen oder Prüfungen
große Durchflußmengen durchlaufen, kann der Dekadenschalter
44 dazu verwendet werden, die Durchflußeinheiten innerhalb
des Bereichs des zweiten Pufferspeichers 48 zu halten. Das
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Puffergeschwindigkeitsregister 49 wird vermittels des Prüfgeschwindigkeitsschalters
32 auf die gleichen Durchflußmengeneinheiten wie am Maximaldurchfluß-Eingangsregisterschalter
30 eingestellt. Sobald daher der Einstellung des Prüfgeschwindigkeitsregisters 49 entsprechende Daten im zweiten
Pufferspeicher 48 angesammelt sind, wird ein eine Funktion des Durchflusses darstellendes Ausgangssignal an den Sampler-Prüfer
59 abgegeben.
Das Verfahren und die Vorrichtung zur Gesamtdurchflußmessung gestatten somit die Anzeige der Gesamtdurchflußmenge aufgrund
der Ermittlung des Flüssigkeitspegelstandes der fließenden Flüssigkeit in einem offenen Kanal von bekannter Querschnittsformgebung und Größe. Die Vorrichtung weist nur ein Minimum
an beweglichen Teilen auf und liefert bestimmten Pegelstandswerten
entsprechende Ausgangssignale für die Ausführung vorbestimmter Arbeitsgänge an der strömenden Flüssigkeit. Weiter- t
hin sind eine kontinuierliche Gesamtmengerianzeige und eine Sichtanzeige des zeitlichen Verlaufs der Durchflußmenge vorgesehen.
Eine Einstellung ermöglicht eine periodische überprüfung als Funktion des Durchflusses.
- Patentansprüche!
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Claims (12)
1.) Vorrichtung zur Messung des Gesamtdurchflusses, gekennzeichnet durch einen zur Anzeige der Oberfläche
(14) einer Flüssigkeit und Abgabe eines den Pegelstand dieser Flüssigkeit in bezug auf einen vorbestimmten
Bezugspegelstand anzeigenden Signals dienenden Flüssigkeits-Pegelstandsdetektor und Signalgeber (17) und einen Rechner
(26), der dazu dient, das Pegelstandssignal in ein Gesamtdurchflußsignal
umzusetzen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf
vorbestimmte Pegelstandssignalwerte ansprechbare und zur Abgabe einer Vielzahl von Hilfssignalen dienenden Schaltung
und eine auf die Hilfssignale ansprechbare und zur Ausführung einer Vielzahl vorbestimmter Arbeitsgänge an der
Flüssigkeit dienende Vorrichtung.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zur
Sichtanzeige der Ist-Oberflächenhöhe dienende Vorrichtung (25) .
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Anzeige der Oberfläche einer Flüssigkeit (13) dienende
Pegelstandsdetektor und Signalgeber (17) eine zur Berührung mit der Flüssigkeitsoberfläche (14) bringbare
Sonde (25), einen zum senkrechten Anheben und Absenken der Sonde dienenden Stellmotor (53), eine zur Drehsinnumkehr
des Stellmotors dienende Umsteuervorrichtung und eine im Anschluß an das Anheben der Sonde zur Verzögerung des
Absenkens der Sonde dienende Vorrichtung aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Hilfssignale ansprechbare Vorrichtung aus zur
Anzeige vorbestimmter Flüssigkeitspegelstände dienenden Warn- und HilfBschaltungen (54, 56) besteht.
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6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf vorbestiinmte Pegelstandssignalwerte ansprechbare
Vorrichtung mehrere Spannungsvergleicher (A3), und die auf die Hilfssignale ansprechbare Vorrichtung mehrere, zur
Anzeige von außerhalb vorbestimmter Grenzwerte liegender Pegelstandswerte dienende Lampen (22) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechner (26) einen zur Vergrößerung oder Verkleinerung
der erzeugten Pegelstandssignalwerte und Erzeugen eines entsprechenden Ausgangssignals dienenden Pegelwerteinstellverstärker
(34) , einen Analog-Digital-Wandler (36), der dazu dient, das analoge Ausgangssignal des Verstärkers in
ein entsprechendes digitales Signal umzuwandeln, einen Nur-Lese-Speicher (29), dem das digitale Ausgangssignal zuführbar
ist, und der dazu dient, ein zusätzliches digitales Durchflußmengenausgangssignal zu erzeugen, einen Pufferspeicher
(37), der zur Speicherung des zusätzlichen digitalen Ausgangssignals dient, ein Maximaldurchfluß-Eingangsregister
(42), dem das zusätzliche digitale Ausgangssignal zuführbar ist, und das dazu dient, ein Durchflußausgangssignal
zu liefern, einen zur Übertragung des zusätzlichen Ausgangssignals in vorbestimmten Zeitintervallen in das
Maximaldurchflußeingangsregister dienenden Taktgeber (38) und einen Gesamtmengensummierer (41), dem das Durchflußausgangssignal
zuführbar ist, aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen weiteren Speicher (48) , dem das Durchflußausgangssignal
des Durchflußeingangsregisters (42) zuführbar ist, und ein mit dem zusätzlichen Speicher (48) verbundenes, zur Vorwahl
einer Prüfdurchflußmenge dienendes Prüfgeschwindigkeitsregister (49) , wobei für jeden vorgewählten Durchflußmengenzuwachs
ein Prüfausgang durch den zusätzlichen Speicher erzeugbar ist.
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9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Digital-Analog-Wandler (51), dem das zusätzliche digitale
Ausgangssignal zuführ ist, und der dazu dient, ein analoges Durchflußmengenausgangssignal zu liefern, und ein
Aufzeichnungsgerät (33) , dem das analoge Ausgangssignal
zuführbar ist, und das zur Aufzeichnung des zeitlichen Verlaufs der Durchflußmenge dient, vorgesehen sind.
10. Verfahren zur Messung des Gesamtdurchflusses durch Umwandlung
eines Flüssigkeitspegelstandes in eine Durchflußmengenanzeige, vermittels der Vorrichtung nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet,
daß für einen Flüssigkeitspegel ein Bezugspegelwert vorgewählt, die Höhe des Flüssigkeitspegels in bezug auf
den Bezugspegelwert ermittelt, ein die Höhe des Flüssigkeitspegels in bezug auf den Bezugspegelwert anzeigendes
Relativsignal erzeugt, zu einem Rechner (2 6) übertragen und in ein Digitalsignal umgewandelt, das Digitalsignal in einen
Nur-Lese-Speicher (29) eingespeist, in diesem ein digitales Durchflußmengensignal erzeugt, das digitale Durchflußmengensignal
in einem Pufferspeicher (37) gespeichert, das gespeicherte, digitale Durchflußmengensignal in vorbestimmten
Zeitabständen in ein Maximaldurchflußeingangsregister (42) übertragen, das Maximaldurchflußeingangsregister mit den
gespeicherten Signalen gefüllt wird, und nach Auffüllung die Zählwerte des Maximaldurchflußeingangsregisters (42) in
einen Gesamtmengensummierer (41) übertragen werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das digitale Durchflußmengensignal in ein analoges Durchflußmengensignal
umgewandelt und dieses in seinem zeitlichen Verlauf sichtbar aufgezeichnet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählwerte des Maximaldurchflußeingangsregisters (42)
in einem zusätzlichen Pufferspeicher (48) gespeichert werden,
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ein Prüfdurchflußzuwachs vorgewählt, dieser in den zusätzlichen
Pufferspeicher (48) eingeführt und nach Auffüllung desselben bei den vorgewählten Prüfdurchflußzuwachsraten
ein Ausgangssignal des Speichers erzeugt wird.
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Xl
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US383269A US3866028A (en) | 1973-07-27 | 1973-07-27 | Fluid flow measuring system and method |
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