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DE2434073C2 - Verfahren zum Richten und bzw. oder Längsnivellieren von Eisenbahngleisen mittels einer schienenfahrbaren Gleisstopf-Richt-Nivelliermaschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Richten und bzw. oder Längsnivellieren von Eisenbahngleisen mittels einer schienenfahrbaren Gleisstopf-Richt-Nivelliermaschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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Publication number
DE2434073C2
DE2434073C2 DE19742434073 DE2434073A DE2434073C2 DE 2434073 C2 DE2434073 C2 DE 2434073C2 DE 19742434073 DE19742434073 DE 19742434073 DE 2434073 A DE2434073 A DE 2434073A DE 2434073 C2 DE2434073 C2 DE 2434073C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
straightening
machine
leveling
angle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19742434073
Other languages
English (en)
Other versions
DE2434073A1 (de
Inventor
Walter 4500 Osnabrück Breyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH
Original Assignee
Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH filed Critical Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH
Priority to DE19742434073 priority Critical patent/DE2434073C2/de
Publication of DE2434073A1 publication Critical patent/DE2434073A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2434073C2 publication Critical patent/DE2434073C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/12Packing sleepers, with or without concurrent work on the track; Compacting track-carrying ballast
    • E01B27/13Packing sleepers, with or without concurrent work on the track
    • E01B27/16Sleeper-tamping machines
    • E01B27/17Sleeper-tamping machines combined with means for lifting, levelling or slewing the track
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
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    • E01B2203/10Track-lifting or-lining devices or methods
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    • E01B2203/16Guiding or measuring means, e.g. for alignment, canting, stepwise propagation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zum u> Richten von Eisenbahngleisen entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Es ist bereits - gemäß DE-OS 17 59631 - ein derartiges Verfahren zum Richten von Eisenbahngleisen bekannt, bei welchem die Steuerung der Richtwerk- r> zeuge an Hand eines maschineneigenen, von zwei verschieden langen Sehnen gebildeten Bezugssystemen nach einem auf Pfeilhöhenmessung beruhenden Fehlerausgleichsprinzip erfolgt bei welchem die Tätigkeit der Gleisrichtwerkzeuge beendet wird, bevor nach die ·»<> Soll-Lage der Schiene erreicht ist, worauf sodann die letzte Phase der Korrekturbewegung der Schiene bis zum Erreichen der Soll-Lage mittels der Bettungsverdichtungswerkzeuge allein durchgeführt wird. Durch diese Aufteilung des Richtvorganges in zwei Phasen wird eine mögliche Seitenverschiebung des Gleises bis über die Soli-Lage hinaus vermieden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von dem Verfahren der eingangs genannten Art, ein ebenfalls auf dem Vergleich von Ist-Wert und Soll-Wert der Gleislage und der Siauerung der Richtwerkzeuge bis zur Übereinstimmung der beiden Werte beruhendes Verfahren zu schaffen, welches nach einem von Gleislagefehlern unabhängigen Prinzip arbeitet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Bei diesem Verfahren kann die genaue manuelle Vermessung und gegebenenfalls Vermarkung auf geometrische Hauptpunkte, wie beispielsweise Bogenanfang, Bogenende, Übergangsbogen-Anfang usw. μ beschränkt bleiben. Der als ortsfester Peilpunkt dienende Festpunkt wird vor Beginn der Arbeiten am Gleis an einem geeigneten Punkt im Gelände errichtet, gegen unbeabsichtigte Ortsveränderung gesichert und in bezug auf das Koordinatensystem genau vermessen. «15 Die für den Ist-Wcri/Soll-Wert-Vergleich erforderliche Winkelmessung bezieht sich daher auf einem, zum Soll-Verlauf des Gleises ,-.ι unveränderlicher Koordinatenmäßiger Lagebeziehiing stehenden, genau vermessenen Punkt.
Eine andere erfindungsgemäße Variante dieses Verfahrens entsprechend dem Patentanspruch 2 zeichnet sich durch eine Vereinfachung des Winkelmeßverfahrens aus, welches sich in diesem Fall auf die Ermittlung des horizontalen Winkels zum Festpunkt beschränkt
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Längsnivellieren von Eisenbahngleisen, welches ebenfalls ausgehend vom eingangs genannten Stand der Technik durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 3 charakterisiert ist Auch hier wird auf Grund der Bezugnahme auf den koordinatenmäßig festliegenden Festpunkt eine große Genauigkeit der berichtigten Gleis-Höhenlage erreicht.
Zweckmäßig ist es, die erfindungsgemäßen Verfahren zum Richten und Längsnivellieren entsprechend den Merkmalen des Patentanspruches 4 miteinander zu kombinieren, so daß die gesamte Berichtigung der Gleislage in einem Arbeitsgang erfolg Zweckmäßigerweise wird zusammen mit dem Richrrn und bzw. oder Nivellieren des Gleises der Schotter gestopft, wobei unter Stopfen auch alle Arbeitsverfahren zu verstehen sind, bei denen in an sich bekannter Weise der Schotter durch Rütteln, Stampfen, Vibrationen oder ähnliches die gewünschte Lockerung, Verteilung und bzw. oder Verfestigung erfährt
Weitere vorteile Verfahrensvarianten sind in den Patentansprüchen 5 bis 7 gekennzeichnet.
Die Erfindung betrifft ferner die Schaffung einer Vorrichtung zur Durchführung der erfindungsgemäßeri Verfahren, welche entsprechend den Merkmalen des Patentanspruches 8 ausgebildet ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnung hervor.
Es zeigt:
F i g. 1 geometrische Beziehung beim Richten des Gleises,
Fig.2 in Seitenansicht eine schienenfahrbare Gleisstop'-Richt-Nivelliermaschine zur Durchführung der erfindungsgemäßen Verfahren zum Richten und bzw. oder Längsnivellieren des Gleises,
F i g. 3 in Draufsicht der Maschine nach F i g. 2,
F i g. 4 einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 2, quer zum Gleis im Bereich des Peilkopfes der Maschine,
Fig.5 einen senkrechten Schnitt nach der Linie B-B in F i g. 2, quer zum Gleis im Bereich der Überhöhungs-Hebezylinder der Maschine,
F i g. 6 in Seitenansicht den Bereich, in dem die Rieht-, Nivellier- und Stopfeinrichtungen der Maschine in F i g. 2 am Gleis angreifen,
f i g. 7 eine an sich bekannte Heberollenzange als Teil der Gleisstopf-Rich'-Nivelliermaschine in F:. g. 2,
Fig.8 Schema des Rechners und der mit ihm verbundenen Einrichtungen.
Das Richten des Gleises geht folgendermaßen vonstatten:
Vor Beginn der Arbeiten am Gleis wird der Peilpunkl: I, der aus einem optischen Reflektor auf einem Transportierbaren Gestell besteht, an einer geeignetem Stelle im Gelänge aufgestellt und gegen unbeabsichtigte Ortsveränderung gesichert. Seine Lage Xp, yp wird in Bezug auf das Koordinatenkreuz x, y mit dem Koordinatenursprung 0 genau vermessen. Die Lage des; Koordinatenkreuzes kann grundsätzlich willkürlich
gewählt werden, sie muß jedoch mit der Sollage 4 der Gleislängsachse in einem definierten Bezug stehen. Dazu sind die Koordinaten der geometrischen Hauptpunkte des Gleises, beispielsweise von Bogenanfang, Bogenende usw. genau zu ermitteln. Der Sollwert λ, ist beispielsweise für einen geraden Gleisabschnitt, dessen Sollverlauf auf der .v-Achse liegt, gemäß den geometrischen Beziehungen in F i g. 1 errechenbar nach
tan er, =
.v, -s-s,
Hierin ist s der Wegmeßwert zwischen dem Anfangspunkt A im Gleis und dem Standort der Gleisstopfmaschine und s.\ die Entfernung des Anfangspunktes A vom Koordinatenursprung 0. Ab dem Bogenanfang 3 gilt für tan <x, selbstverständlich eine andere Gleichung; ferner gilt eine andere Gleichung, wenn die Lage des Koordinatenkreuzes relativ zum Gleis anders gewählt wird.
Im Rechner 50. der sich auf der Gleisstopfmaschine befindet, sind Programme zur Ermittlung des Soll-Gleisverlaufes für alle vorkommenden Trassierungselemente wie Gerade. Kreisbogen, Übergangsbogen usw. enthalten. Vor Beginn der Arbeiten auf den jeweiligen Gleisabschnitt werden die Trassierungsdaten dieses Gleisabschnittes mittels Lochstreifen über den Lochstreifenleser 51 in den Rechner eingegeben, also Angaben wie beispielsweise anfangs 143 m Gerade mit l%o Steigung, anschließend Übergangsbogen mit geschwungener Krümmungslinie von 210 m Länge auf Rechtbogen mit Rndius von 1400 m und 80 mm Überhöhung usw. ferner werden vor Beginn der Arbeiten über eine Eingabetastatur 52 Daten in den Rechner eingegeben über die Lage des Koordinatenkreuzes relativ zum Soll-Gleisverlauf, also der Koordinaten der geometrischen Hauptpunkte des Gleises, außerdem über die Lage des Peilpunktes I und des Anfangspunktes A in diesem Koordinatenkreuz. Fortlaufend werden während der Gleisarbeiten aus dem Fahrwegmesser 53 die Wegmeßwerte s zwischen dem Anfangspunkte A im Gleis und dem jeweiligen Standort der Gleisstopfmaschine in den Rechner 50 eingegeben.
Aus allen diesen Daten errechnet der Rechner fortlaufend für den jeweiligen Standort der Gleisstopfmaschine den Sollwert des Winkels a* der die Sollage des Gleises an dem betreffenden Standort repräsentiert. Mittels seines Programmes berücksichtigt dabei der Rechner, daß als Standort der Gleisstopfmaschine der Kreuzungspunkt zwischen der Gleislängsachse und der durch den Angriffspunkt der Richteinrichtungen gebenden Querachse 26 definiert ist, und daß der Winkel λ statt auf die Tangente an diesen Punkt aus meßtechnischen Gründen auf die Sehne zwischen der Querachse 26 und der Querachse, in der die Meßwerte M3 und Af1 erfaßt werden, an die Sollage 4 der Gleislängsachse bezogen ist.
Sobald die Gleisstopfmaschine einen Standort im Gleis erreicht hat. in dem das Gleis gerichtet werden soll — in der Regel liegen diese Standorte jeweils einen oder zwei Schwellenabstände voneinander entfernt —, wird der Peilkopf 10 mittels der Nachlaufeinrichtung 62 und den Überhöhungshebelzylindern 38, 39 so positioniert, daß er sich senkrecht zur Horizontalebene über der durch die Richteinrichtung gehenden Querachse 26 mittig zu den Innenflanken der beiden Schienenköpfe befindet. Die Nachlaufeinrichtung 62 besteht aus dem Nachlaufsystem 63 der Querneigung und dem Nachlaufsystem 64 des Seitenversatzes.
Das Nachlaufsystem der Querneigiing sorgt dafür, daß der Peilkopf stets senkrecht zur Horizontallinie 27. die quer zum Gleis verläuft, steht. Dazu wird die Querneigung der Gleisstopfmaschine mit dem Querneigungsmesser 11 gemessen und dessen elektrisches Ausgangssignal dem Nachlaufsystem der Querneigung zugeführt. Entsprechend der Größe und der Richtung dieses elektrischen Ausgangssignals wird der Schlitten 12, der den Peilkopf 10 trägt, auf der kreisbogenförmigen Gleitbahn 13 des Querschlittens 14 bewegt, soweit, daß für den Peilkopf die Querneigung der Gleisstopfmaschine kompensiert wird und der Peilkopf senkrecht zur Horizontallinie 27 steht. Der Kreisbogen der Gleitbahn 13 hat seinen Mittelpunkt 15 in Höhe der Schienenköpfe.
Das Nachlaufsystem des Seitenversatzes sorgt dafür, daß der Mittelpunkt 15 des Kreisbogens in Gleismitte, d. h. mittig zwischen den Innenflanken der beiden Schienenköpfe 16 liegt. Dazu wird mit den Seitenverschiebungsrnessern 17, 18 die Lage der Spurkränze der Richtrollen 21, 22 gegenüber dem Rahmen 23 der Gleisstopfmaschine gemessen. Durch die Kraft der Druckfeder 24 liegen die Spurkränze der beiden Richtrollen 21, 22 stets an den Innenflanken der beiden Schienenköpfe an, d. h. die Seitenverschiebungsmesser 17, 18 messen jeweils den Abstand zwischen dem Rahmen 23 der Gleisstopfmaschine und der Innenflanke des betreffenden Schienenkopfes 16. Die Meßwerte Mi des Seiienverschiebungsmessers 17 und M2 des Seitenverschiebungsmessers 18 werden elektrisch in das Nachlaufsystem 64 des Seitenversatzes übertragen. Dort wird der Qutrschlitten 14 gegenüber dem mit der Gleisstopfmaschine fest verbundenen Chassis 25 des Nachlautsystemsum
d ■ (M, + M2)H
verschoben, wobei i/der Abstand zwischen der Istlage der Gleislängsachse 28 und der Längsachse 29 der Gleisstopfmaschine am Angriffspunkt der Richtrollen 21,22 ist.
Die Positionierung des Peilkopfes 10 senkrecht zur Horizontallinie, die längs des Gleises verläuft, geschieht mittels der Überhöhungshebezylinder 38,39.
Sobald die Nachlaufeinrichtung und die Überhöhungshebezylinder den Peilkopf in die richtige Lage geführt haben, mißt die Peilanlage 8 den horizontalen Winkel β zwischen derjenigen Parallelen 30 zur Längsachse 29 der Gleisstopfmaschine, die durch den Kreuzungspunkt zwischen Istlage der Gleislängsachse 28 und der durch die Richteinrichtungen gehenden Querachse 26 geht, und der Verbindungslinie von Peilkopf 10 zu Peilpunkt 1. Außerdem wird aus dem Mebverten Af1, M2, M] und Mt, die mit den Seitenverschiebungsmessern 17, 18, 19 und 20 als seitliche Abstände zwischen Gleisstopfmaschine und Innenflanke des Schienenkopfes gemessen werden, im Rechner der Winkel γ errechnet gemäß der Beziehung
tan >■ =
Λ/;) - (Af3 + Af1)
Hierin ist a der Abstand zwischen den vorderen 17, 18 und hinteren 19, 20 Seitenverschiebungsmessern. Die Seitenverschiebungsmesser 19,20 messen die Abstände zu dem bereits gerichteten Gleis, also in einem Bereich, in dem Istlage und Sollage des Gleises Obereinstimmen. Der Istwert α, des Winkels λ wird im Rechner gebildet durch Summieren von β und γ.
Der Rechner bildet ferner die Differenz zwischen dem Istwert und Sollwert des Winkels λ, leitet daraus die Entscheidung ab, ob an diesem Standort der Gleisstopfmaschine Richtkräfte auf das Gleis ausgeübt werden müssen, und, falls ja, durch welchen der Richtzylinder 31 oder 32, und gibt einen entsprechenden Befehl an das betreffende elektrisch/hydraulische Steuerventil 33 oder 34. Das betreffende Steuerventil gibt dar.r: in an sich bekannter Weise die Leitung für das Hydrauliköl aus der Hydraulikpumpe 35 in den betreffenden Richtzylinder frei. Die Richtkraft wird von dem betreffenden Richtzylinder über den Kuppelträger 36 auf eine der beiden Richtrollen 21 oder 22 übertragen, wobei sich der Kuppelträger mit seinem anderen Ende über das Kugelgelenk 37 am Fahrzeugrahmen des zur Gleisstopfmaschine 2 gehörenden Aggregatwagen la abstützt. Während des Aufbringens der Richtkräfte wird die Stellung des Peilkopfes 10 durch dir Nachlaufeinrichtung 62 laufend der neuen Gicisiägc entsprechend bei iciiiigi. Äüucidci'ri vviiu lief Istwert des Winkels λ laufend neu ermittelt und mit dem Sollwert verglichen. Nach Erreichen der Sollage gibt der Rechner einen Befehl zur Beendigung des Richtvorganges.
Das Längsnivellieren geht folgendermaßen vonstatten:
Ähnlich wie in horizontaler Richtung wird vor Beginn der Arbeiten am Gleis auch in vertikaler Richtung die Lage des Peilpunktes 1, des Anfangspunktes ,4 und der geometrischen Hauptpunkte des Gleises relativ zum Koordinatenkreuz genau vermessen und es werden diese Daten mit der Eingabetastatur 52 in den Rechner 50 eingegeben. Außerdem werden die Trassierungscki ten des zu nivellierenden Gleisabschnittes mittels Lochstreifenleser 51 in den Rechner eingegeben. Auch für die vertikale Richtung enthält der Rechner Programme zur Ermittlung des Soll-Gleisverlaufes. Für den jeweiligen Standort der Gleisstopfmaschine errechnet der Rechner aus diesen Daten und dem Wegmeßwert des Fahrwegmessers 53 unter Berücksichtung des konstanten Abstandes zwischen Peilkopf 10 und der Verbindungslinie zwischen beiden Schienenoberkanten den Sollwert des vertikalen Winkels <5.
Sobald die Gleisstopfmaschine den Standort erreicht hat. in dem das Gleis längsnivelliert werden soll, wird der Peilkopf 10 — wie unter der Durchführung des Richtens bzw. Quernivellierens in diesem Ausführungsbeispiel beschrieben — senkrecht zur Horizontalebene über die Mitte zwischen den Innenflanken der beiden Schienenköpfe im Bereich der Nivelliereinrichtungen geführt. Anschließend mißt die Peilanlage 9 den Istwert des vertikalen Winkels δ zwischen der Verbindungslinie vom ortsfesten Peilpunkt 1 zum Peilkopf 10 und der durch den Peilkopf gehenden Horizontalebene. Dieser Meßwert wird in den Rechner 50 eingegeben.
Der Rechner bildet die Differenz zwischen dem Istwert und dem Sollwert des Winkels δ, leitet daraus die Entscheidung ab, ob an diesem Standort das Gleis angehoben werden muß, und gibt einen entsprechenden Befehl an das elektrisch/hydraulische Steuerventil 48 des Hebezylinders 49. Falls ein Heben des Gleises nötij ist wird der Hebezylinder 49 unter Druck gesetzt und hebt über den Kuppelträger 36, den Rahmen 23 der Gleisstopfmaschine 2 und die Heberollenzangen das Gleis an. Während des Hebens wird der Istwert des Winkels <5 laufend neu ermittelt Nach Erreichen der Sollage gibt der Rechner den Befehl zur Beendigung des Längsnivellierens an das Steuerventil 48.
Mit den an der Maschine vorhandenen Einrichtungen kann auch die Soll-Gleisüberhöhung hergestellt werden. Für die Überhöhung enthält der Rechner Programme zur Ermittlung des Soll-Gleisverlaufes. Daraus ermittelt der Rechner anhand der Wegmeßwerte s, die von einem definierten Anfangspunkt A an mit dem Fahrwegmesser 53 gemessen werden, für den jeweiligen Standort der Gleisstopfmaschine den Sollwert der Überhöhung.
Sobald die Gleisstopfmaschine den Standort im Gleis erreicht hat, in dem quernivelliert werden soll, mißt der Querneigungsmesser 11, der auf dem Rahmen 23 der Gleisstopfmaschine 2 montiert ist. die Qiierneigung des Rahmens 23 der Gleisstopfmaschine gegenüber der Horizontallinie 27, die quer zum Gleis verläuft. Außerdem mißt der Längsneigungsmesser 42 die I.ängsneigung des Rahmens 23 der Gleisstopfmaschine gegenüber der Horizontallinie, die längs des Gleises verläuft. Die Meßwerte aus dem Querneigungsmesser 11 und dem Längsneigungsmesser 42 werden dem
vei'gictCn ucS mcuwci ics
der Querneigung mit dem Sollwert der Überhöhung sowie durch Vergleich des Meßwertes der Längsneigung mit dem Wert Null bildet der Rechner Befehle an die elektrisch/hydraulischen Steuerventile 40, 41. die bewirken, daß die Überhöhungshebezylinder 38 und 39 den Rahmen 23 so stellen, daß dessen Querneigung dem Sollwert der Überhöhung gleich ist und daß dessen Längsneigung gleich Null ist. Die Nullstellung der I.ängsneigung der Gleisstopfmaschine ist eine der Bedingungen für die Stellung des Peilkopfes 10 senkrecht zur Horizontalebene. Ntch dieser Positionierung dos Rahmens 23 wird auch das Gleis durch Anheben einer Schiene mittels an sich bekannter Heberollenzangen in den Sollwert der Überhöhung gebracht. Dabei fassen die Heberollen 43 der Heberollenzange nach Betätigung des Spreizylinders 44 unter den Schienenkopf 16 und heben mittels der Heberollenzylinder 45 die Heberollen und damit das Gleis nach oben, bis jeweils die Schienenoberkante an die betreffende Distanzrolle 46 und die zylindrischen Laufflächen der betreffenden Richtrolle 21, 22 zum Anliegen kommt. Die Richtrollen mit ihrer senkrechten Führung durch den Kuppelträger 36 und die Kuppelträgerführungen 47 sowie die Distanzrollen 46 mit ihren Distanzrollenhaltern 46a bewirken dabei einen definierten Abstand zwischen Schienenoberkanten und Rahmen 23.
Richten und Längsnivellieren — hier zur besseren Übersicht einzeln beschrieben. — verlaufen gleici,zeitig oder ineinander übergehend zusammen mit den"! Stopfen des Schotters mittels an sich bekannter Stopfeinrichtungen 65. Es ist zweckmäßig, im Bedarfsfall das Quernivellieren vor dem Längsnivellieren durchzuführen.
Die Peilung der Winkel erfolgt in an sich bekannter Weise beispielsweise optisch mit sichtbarem Licht oder L1V- oder Infrarotlicht Laser, Radar, funktechnisch oder mit Mikrowellen. Je nach Zweckmäßigkeit im Einzelfalle befindet sich der Sender entweder auf der Gleisstopfmaschine oder am ortsfesten Peilpunkt — und umgekehrt der Reflektor am ortsfesten Peilpunkt oder auf der Gleisstopfmaschine. Falls es zweckmäßig ist wird stattdessen ein System mit Sender einerseits und Peilanlage andererseits eingesetzt d. h. ein System ohne Reflektor. Werden die Meßwerte nicht auf der Gleisstopfmaschine, sondern am ortsfesten Peilpunkt gewonnen, dann sind sie über Kabel oder drahtlos auf die Gleisstopfmaschine zu übertragen.
Bei der Vermessung des ortsfesten Peilpunktes mit der Gleisstopfmaschine und ihren Einrichtungen ist es im Hinblick auf einen rationellen Arbeitsablauf besonders günstig, wie folgt vorzugehen:
Von zwei Standorten im Gleis, in denen Istlage und ί Sollage des Gleises übereinstimmen, werden die Istwerte ( = Sollwerte) der Winkel λ gemessen. Einer dieser Standorte befindet sich im bereits bearbeiteten Gleis, der andere am Anfang des ersten zu bearbeitenden Trassierungselements. Die Streckenentfernung i" zwischen diesen beiden Standorten wird mit dem Fahrwegmesser gemessen. Die Lage des Koordinatenkreuzes wird so gewählt, daß der Koordinatenursprung am Anfang des ersten zu bearbeitenden Trassierungselements liegt und die x- Achse in Richtung der Tangente an ;. die Gleislängsachse im Koordinatenursprung weist. Aus den Meßwerten der Winkel >x in diesen beiden Standorten errechnet der Rechner mittels eines in ihm enthaltenen Programmes die Koordinaten des Peilpunkies. Nach Bearbeitung dej eiVieii Tiassiciüngscic- j" mentes, beim Übergang zum nächsten Trassierungselement, wird ein neues Koordinatensystem festgelegt, dessen Koordinatenursprung am Anfang des zweiten zu bearbeitenden Trassierungselementes liegt und dessen xAchse in Richtung der Tangente an die Gleislängsachse im neuen Koordinatenursprung weist — usw. beim Übergang zu den weiteren Trassicrungselementen. Den Bezug zwischen den aufeinanderfolgenden Koordinatensystemen stellt der Rechner durch Koordinatentransformation mittels entsprechender Programme her. Die Eingabe der Trassierungsdaten und der Koordinaten des Peilpunktes in den Rechner erfolgt über an sich bekannte Einrichtungen v«-ie Eingabetastatur. Lochstreifenleser, Lochkartenleser, Magnetkartenlaser, Magnetbandgerät oder Magnetplattenspeicher. Der Rechner ist zur Bewältigung der an ihn gestellten Anforderungen ggf. mit an sich bekannten Einrichtungen wie externen Speichern. Anfilog/DigitalwancHern, Ausgabeverstärkern und dergl. auszustatten.
HIaIi

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Richten von Eisenbahngleisen mittels einer schienenfahrbaren, mit MeQ- und -> Steuereinrichtungen für die Gleislagekorrektur ausgestatteten Gleisstopf-Richt-Nivelliermaschine, bei der die Richtwerkzeuge an Hand eines Bezugssystems auf Grund von fortlaufenden Vergleichen zwischen Istwert und Sollwert am jeweili- w gen Standort der Maschine so gesteuert werden, daß am Ende des Richtvorganges am betreffenden Standort Istwert und Sollwert der seitlichen Gleislage übereinstimmen, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Gleisverlauf oder außerhalb des Gleisbereiches befindlicher Festpunkt (1) herangezogen und ein Winkelmeßverfahren angewendet wird, bei dem fortlaufend der Istwert (λ,) eines auf den Festpunkt (1) bezogenen horizontalen Winkels α gemessen und mit dem von einem Rechner fortlaufend ermittelten jeweiligen Sollwert («5) dieses Winkels verglichen und danach das Gleis bis zur Obereinstimmung des Istwerts («,) mit dem Sollwert (ä5) ausgerichtet wird, wobei der Istwert (ä,) die Summe ist aus dem am Peilkopf (10), der in 2~> konstantem Abstand zur Verbindungslinie zwischen den beiden Schienenoberkanten so geführt wird, daß er sich senkrecht zur Horizontalebene über der durch die Richteinrichtung gehenden Querachse (26) mittig zu den Innenflanken der beiden Schienenköp- in fe befindet, erfaßten Meßwert des Winkels β zwischen den; Festpunkt (1) und der ParaHelen (30) zur Maschinenlängsachse (29) und dem Winkel γ, der aus den Meßwerten (M\, Mj) des seitlichen Abstandes zwischen Maschine urcd Gleis im Bereich i~> der Richteinrichtungen und den Meßwerten (A/j, Aft) des seitlichen Abstandes zwischen Maschine und bereits gerichtetem Gleis gebildet wird, und wobei der Sollwert («j) aus dem Wegmeßwert (s) zwischen einem definierten Anfangspunkt (A) im Gleis und «-0 dem betreffenden Standort der Maschine sowie den Trassierungsdaten des Gleises unter Berücksichtigung der anfangs eingemessenen Koordinaten des Festpunktes (1), des Anfangspunktes (A) und der geometrischen Hauptpunkte des Gleises und unter Berücksichtigung des konstanten Abstandes (a) zwischen dem Angriffspunkt der Richteinrichtungen und der Stelle, an denen die Meßwerte (AS3, Af4) erfaßt werden, errechnet wird.
2. Verfahren zum Richten von Eisenbahngleisen so mittels einer schienenfahrbaren Gleisstopf-Richt-Nivelliermaschine. dadurch gekennzeichnet, daß dieses Verfahren gleich ist dem Verfahren in Anspruch I, daß aber die Gleisstopf-Richt-Nivelliermaschine in an sich bekannter Weise am Angriffspunkt der Richteinrichtungen und im Bereich des nachlaufenden Radsatzes (66) jeweils mittig zu den Innenflanken der beiden Schienenköpfe geführt wird und daß dafür die Ermittlung des Winkels α entfällt, wobei bei der Berechnung des Sollwertes (<%,) statt des Abstandes (a) dafür der Abstand zwischen den Stellen, an denen die Maschine mittig geführt wird, berücksichtigt wird.
3. Verfahren zum Längsnivellieren von Eisenbahngleisen mittels einer schienenfahrbaren, mit Meß- «ö und Steuereinrichtungen für die Gleislagekorrektur ausgestatteten Gleistopf-Richt-Nivelliermaschine, bei der die Hebewerkzeuge an Hand eines Bezugssystems auf Grund von fortlaufenden Vergleichen zwischen Istwert und Soliwert am jeweiligen Standort der Maschine so gesteuert werden, daß am Ende des Nivelliervorgangs am betreffenden Standort Istwert und Sollwert der Gleishöhenlage übereinstimmen, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Gleisverlauf oder außerhalb des Gleisbereiches befindlicher Festpunkt (1) herangezogen und ein Winkelmeßverfahren angewendet wird, bei dem fortlaufend der Istwert eines auf den Festpunkt bezogenen vertikalen Winkels <5 mit dem von einem Rechner ermittelten jeweiligen Sollwert dieses Winkels verglichen und danach das Gleis bis zur Obereinstimmung der beiden Winkelwerte angehoben wird, wobei der Istwert des Winkels δ der vertikale Winkelmeßwert ist zwischen der Horizontalebene durch den Peilkopf (10), der in konstantem Abstand zur Verbindungslinie zwischen den beiden Schienenoberkanten so geführt wird, daß er sich senkrecht zur Horizontalebene über die Mitte zwischen den Innenflanken der beiden Schienenköpfe im Bereich der Hebeeinrichtungen befindet, und der Verbindungslinie vom Peilkopf (10) zum Festpunkt (1), und wobei der Sollwert des Winkels δ aus dem Wegmeßwert (s) zwischen einem definierten Anfangspunkt (A) im Gleis und dem betreffenden Standort der Maschine sowie de» Trassierungsdaten des Gleises unter Berücksichtung der anfangs eingemessenen Koordinaten des Festpunktes (1), des Anfangspunktes (A) und der geometrischen Hauptpunkte des Gleises und unter Berücksichtigung des Konstanten Abstandes zwischen Peilkopf und Verbindungslinie zwischen beiden Schienenoberkanten errechnet wird.
4. Verfahren zum Richten und Längsnivellieren von Eisenbahngleisen, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei der Verfahren nach Anspruch 1, 3 bzw. 2, 3 so miteinander kombiniert werden, daß das Richten bzw. Längsnivelliersn gleichzeitig oder ineinander übergehend erfolgt.
5. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Festpunkt (1) in einem Zwangspunkt positioniert wird.
6. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vermessung des Festpunktes mit der Gleisstopf-Richt-Nivelliermaschine und ihren Einrichtungen vorgenommen wird.
7. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren auch zum Richten und bzw. oder Längsnivellieren von Eisenbahnweichen angewendet wird.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche unter Verwendung einer schienenfahrbairen, mit Meß- und Steuereinrichtungen für die Gleislagekorrektur ausgestatteten Gleisstopf-Richt-Nivelliermaschine, bei der die Richtung- und bzw. oder Hebewerkzeuge an Hand eines Bezugssystems auf Grund von fortlaufenden Vergleichen zwischen Istwert und Sollwert am jeweiligen Standort der Maschine so steuerbar sind, daß am Ende des Rieht- und bzw. oder Hebevorganges am betreffenden Standort der jeweilige Istwert und Sollwert der Gleislage übereinstimmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung mit einer Peilanlage zur berührungslo-
sen Messung des horizontalen Winkels β und bzw. oder des vertikalen Winkel O1 Einrichtungen zur Führung des Peilkopfes in einen definierten Bezugspunkt, Einrichtungen zur indirekten Messung des Winkels γ oder Einrichtungen zur Führung des Gleisstopf-Richt-Nivelliermasehine an zwei Stellen mittig zu den Innenflanken jeweils beider Schienenköpfe, einem Längsneigungsmesser, Überhöhungshebezylindern, einem Fahrwegmesser, einem Rechner mit Eingabe-, Ausgabe- und Speichereinrichtungen und mit elektrisch/Hydraulischen Steuerventilen ausgestattet ist wobei der Rechner fortlaufend aus den Meßwerten dieser Einrichtungen und den eingegebenen Trassierungsdaten unter Berücksichtigung der anfangs eingemessenen Koordinaten des Festpunktes (1), des Anfangspunktes (A) und der geometrischen Hauptpunkte Sollage und Istlage des Gleises am jeweiligen Standort der Maschine errechnet und aus dem Vergleich der Winkelmeßwerte von Istlage und Sollage Steuerbefehle bildet, mit denen die kraftausübenden Einrichtungen zum Richten und bzw. oder Längsnivellieren so gesteuert werdui, daß letztlich Istlage und Sollage dra Gleises am Angriffspunkt der Rieht- und Hebeeinrichtungen übereinstimmen.
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