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DE2433269A1 - Drehbohrgestaenge mit kombinierter gewinde- und steckverbindung - Google Patents

Drehbohrgestaenge mit kombinierter gewinde- und steckverbindung

Info

Publication number
DE2433269A1
DE2433269A1 DE2433269A DE2433269A DE2433269A1 DE 2433269 A1 DE2433269 A1 DE 2433269A1 DE 2433269 A DE2433269 A DE 2433269A DE 2433269 A DE2433269 A DE 2433269A DE 2433269 A1 DE2433269 A1 DE 2433269A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
tool joint
drilling
drill pipe
pipe connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2433269A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Boeckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2433269A priority Critical patent/DE2433269A1/de
Publication of DE2433269A1 publication Critical patent/DE2433269A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/02Couplings; joints
    • E21B17/04Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like
    • E21B17/042Threaded
    • E21B17/043Threaded with locking means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • BESCH RE I B U N G zum Drehbohrgestänge Type "TS", zur Durchführung von Trocken- und Spülbohrungen in den Durchmesser-Gruppen 51 - 63,5 - 76 - 101,6 -114,3 - 133 mm.
  • Bisher werden zur Durchführung von Bohrungen im sogenannten "Flachbohrsektor", d. h. bei Bodenunteruchungen, Lagerstättenerkundungen, geologischen Untersuchungen, Absenkbrunnenbohrungen und ähnliche, je nach Art der Bodenverhältnisse, also A) in weicher Formation,wie Lehm, Ton, Sand, Kies, Schutt, oder B) in fester Formation, als Fels in kompacktem oder verwittertem Zustand zwei Typen von Bohrgestängen, das die Verbindung zwischen Bohrmaschine und Werkzeug herstellt, eingesetzt und zwar abgestimmt auf die jeweiligen Bodenverhältnisse wie unter A und B klassifiziert.
  • Die jahrzehntelange Techn. Entwicklung in dieser Bohrsparte hat nämlich folgendes gezeigt: C) weiche Formationen werden zur Erzielung eines optimalen Ergebnisses im sogenannten "Trockenbohrverfahre" gebohrt, also ohne Anwendung von Spülung mit Wasser oder Luft.
  • und D) feste Formationen im sogenannten Spülbohrverfahren also mit Wasser oder Luftspülung.
  • Da bei der Niederbringung von Bohrungen in fast allen Fällen zunächst in den "Überdeckungs- oder Übergangszonen" weiche Formationen anstehen, wie unter A beschrieben, anschließend die festen Formationen durchbohrt werden müssen, sind als zwei Arten oder Typen von Bohrgestängen erforderlich und zwar: E) das " "Trockenbohrgestänge"in massiver Form, mit sogenannter "Steckverbindung" in den versch. Bauarten und Konstruktionen, geeignet zur Übertragung hoher Drehmomente und Andrücke, die diese Art von Bohrungen voraussetzen, sowie F) "Spülbohrgestänge" in Hohlform, hergestellt aus Stahlrohr mit entspr. Gewindeverbindungen in den verschiedensten techn. Konzeptionen, hergestellt in max. Präzision zur Übertragung höherer Drehzahlen, wie sie bei Einsatz von Diamantwerkzeugen erforderlich sind.
  • Unter dem primären Aspekt der Unwirtschaftlichkeit dieser Methodig, bedingt durch: G) Investitionen zweier Gestängearten, H) ständiger Wechsel des Bohrgestängestranges während des Bohrvorganges, ergab sich zwangsläufig die Entwicklung dieses neuen Kombinierten Gestänges zum Trocken- und Spülbohren, Abkürzug: "TS" Der Ausgangskörper ist ein Stahlrohr, (Teil 4) an dessen beiden Seiten je ein Aussensechskant vorgeschweisst wird. Die Sechskante sind mit einer Durchgangsbohrung versehen. Die freien Stirnseiten werden mit einem Aussengewinde,(Zapfengewinde)Teil 2, die Gegenseite mit einem Innengewinde (Muffengewinde) Teil 3 versehen.
  • Das jeweilige, aufzuschraubende, weitere Gestänge setzt sich also mit seinem Zapfengewinde in die jeweilige Muffengewindeseite des nächsten Gestänges. Eine exakte und optimale Abdichtung wird über einen 0-Ring innerhalb der Gewindeverbindung gewährleistet.
  • Die Länge des Aussensechskantes mit dem Zapfengewindeteil ist doppelt so lang wie die der Muffengewindeseite. Auf diesem Sechskantteil ist eine sogenannte Schiebemuffe Teil 1 angeordnet, die der Länge des Aussensechskantes Teil 2 entspricht.
  • Ist eine Gewindeverbindung erfolgt, d.h. durch zusammenschrauben der Gewinde bis zur Berührung der Stirnfläche, (Gewindeanschlag) werden bei automatischer Übereinstimmung der Sechskantflächen die Schiebemuffe in Axialrichtung über das kurze Sechskant Teil 3 geschoben. Die Radialverbindung ist nun voll gewährleistet.
  • Die Vorteile dieser Verbindung beruhen im wesentlichen auf folgende Punkte: 1.) Axial-Verbindung zur überwindung und Aufnahme der anfallenden Zugkräfte durch die Gewindeverbindung.
  • 2.) Radial-Verbindung zur Überwindung und Aufnahme der anfallenden Radialkräfte (Drehmoment) durch die Sechskant-Schiebeverbindung.
  • hierduch ergibt sich 3.) die Möglichkeit des links- und rechtsdrehenden Bohrens, unabhängig von der Gewindedrehrichtung und vor allem 4.) den Einsatz des Gestänges zum Trockenbohren, als auch zum Spülbohren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Drehbohrgestänge zur Durchführung von Flachbohrungen dadurch gekennzeichnet, dass A) die Gestänge zum kombinierten Einsatz beim Trockenals auch beim Spülbohren verwendet werden sowie B) unabhängig von der Drehrichtung oder Bohrrichtung die Gestänge links-und rechtsdrehend eingesetzt werden können.
DE2433269A 1974-07-11 1974-07-11 Drehbohrgestaenge mit kombinierter gewinde- und steckverbindung Withdrawn DE2433269A1 (de)

Priority Applications (1)

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DE2433269A DE2433269A1 (de) 1974-07-11 1974-07-11 Drehbohrgestaenge mit kombinierter gewinde- und steckverbindung

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DE2433269A DE2433269A1 (de) 1974-07-11 1974-07-11 Drehbohrgestaenge mit kombinierter gewinde- und steckverbindung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2433269A1 true DE2433269A1 (de) 1976-02-05

Family

ID=5920252

Family Applications (1)

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DE2433269A Withdrawn DE2433269A1 (de) 1974-07-11 1974-07-11 Drehbohrgestaenge mit kombinierter gewinde- und steckverbindung

Country Status (1)

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DE (1) DE2433269A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3128008A1 (de) * 1980-07-17 1982-03-11 Vallourec, Paris "rohrverbindung, insbesondere fuer die erdoelindustrie, z.b. bohrfeldrohrverbindung"
CN104213851A (zh) * 2014-06-18 2014-12-17 襄阳畅勘智能机械有限公司 旋挖钻机潜孔破岩钻油管回转接头孔底止转装置

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DE3128008A1 (de) * 1980-07-17 1982-03-11 Vallourec, Paris "rohrverbindung, insbesondere fuer die erdoelindustrie, z.b. bohrfeldrohrverbindung"
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