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DE2432012A1 - System zur steuerung und verteilung eines kuehlmittels fuer ein walzwerk - Google Patents

System zur steuerung und verteilung eines kuehlmittels fuer ein walzwerk

Info

Publication number
DE2432012A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coolant
unit
head
opening
flowable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2432012A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward J Schaming
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2432012A1 publication Critical patent/DE2432012A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B45/00Devices for surface or other treatment of work, specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B45/02Devices for surface or other treatment of work, specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills for lubricating, cooling, or cleaning
    • B21B45/0203Cooling
    • B21B45/0209Cooling devices, e.g. using gaseous coolants
    • B21B45/0215Cooling devices, e.g. using gaseous coolants using liquid coolants, e.g. for sections, for tubes
    • B21B45/0233Spray nozzles, Nozzle headers; Spray systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)
  • Control Of Metal Rolling (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

Butler, Pennsylvania 16001 /V.St.A,
Unser Zeichen: S 2803
System zur Steuerung und Verteilung eines Kühlmittels für ein Walzwerk
Mit der Erfindung wird, kurz zusammengefaßt, ein Syster. geschaffen, bei welchem zur Steuorung und Überwachung der Form und der Gleichmäßigkeit von metallischem Walzgut in einem Walzwerk das Walzgut zwischen Verteilurgsaggregalen für ein fließfähiges Kühlmittel bewegt wird. Die Kühlwit™ telauslaßeinheiten sind für die Bildung einer gewünschten, durch Versprühen erzielten Kühlmittelverteilrng zui Überwachung eines Verwerfens oder Verziehens des metallischen Walzgutes in entsprechender Gruppierung in die einander gegenüberliegenden Verteilungsaggregate eingesteckt. Ein fli.-ßfähiges Steuermedium, beispielsweise Luft, wird zur Regulierung eines im Inneren einer Kühlinittelauslaßeinheit angeordneten Ventils zu dieser Kühlmittelauslaßeinheit geliefert. Auf diese Weise wird örtlich die ideale Verteilung des Kühlmittelstromes aufrechterhalten. Das System enthält Mittel zur Feststellung des Zustandes des sich bewegenden metallischen
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Walzgutes sowie zur Umwandlung der aufgenommenen Information in ein elektrisches Signal, das einem Steuerzentrum zugeführt wird. Das Steuerzentrum überwacht die Verteilung des fließfähigen Steuermediums.
In der WalzwerksIndustrie wächst das vorhandene Bedürfnis nach wirksameren, praktischeren und wirtschaftlicheren Systemen zur Kühlung der Walzen, des hergestellten plattenförmigen metallischen Walzgutes und/oder des hergestellten streifenförmigen metallischen Walzgutes, damit die Form des hergestellten Produktes innerhalb annehmbarer Grenzen überwacht und gesteuert werden kann. Für diesen Zweck sind Kühlsysteme bekannt. Im allgemeinen arbeiten diese Systeme entweder äußerst ungenau, so daß man mit ihnen die Schwierigkeiten nicht vollständig in den Griff bekommt, oder diese Systeme sind äußerst kompliziert und teuer, schwierig zu warten und unbrauchbar in Hinsicht des äußerst rauhen Betriebes, der bei vielen Walzwerken auftritt.
Sin ideales Kühlsystem für den speziellen Zweck muß die Möglichkeit besitzen, auf das sich bewegende metallische Walzgut und/oder auf die Walzen in genau gesteuerter Weise ein fließfähiges Kühlmittel su bringen, so daß örtlich festgestellte Bereiche des Walzgutes, diti ein Verwerfen oder Verziehen verursachende heiße Stellen aufweisen, durch die Zuführung von mehr Kühlmittel auf diese Stellen schnell abgekühlt werden können. Indexe j5ereiche des Walzgutes können gleichzeitig oder zu einem abweichenden Zeitpunkt während der Bearbeitung und Behandlung des Materials eine geringere Kühlmittelmenge erfordern. Somit muß das Kühlsystem eine wesentliche Anpassungsfähigkeit und Steuerungsmöglichkeit zur aus-
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reichenden Ausführung der erforderlichen Funktionen besitzen. Gleichzeitig muß das System sehr unempfindlich gegen einen rauhen Betrieb sein, wie er im Walzwerksbetrieb auftritt. Gleichzeitig muß das System so ausgeführt sein, daß beim Auftreten einer Beschädigung wichtige !Peile wiedergewonnen und in einem reparierten System wieder verwendet werden können. Die Ausführung des Systems sollte auch bei einem rauhen Betrieb ein Niedrighalten der Wartungskosten ermöglichen. Es sei festgestellt, daß ein ideales System für diesen besonderen Zweck ein solches System ist, das einen Kompromiß zwischen den zwei bekannten extremen Systemarten, die entweder zu ungenau für eine vollständig zufriedenstellende Leistung oder zu kompliziert und zu empfindli ch für den praktischen Betrieb sowie für die Wartung' unter Betriebsbedingungen sind, darstellt.
Es ist daher ein grundsätzliches Ziel der Erfindung ein verbessertes Kühlsystem zur Steuerung und Überwachung der Form von gewalztem metallischem Walzgut in der Form von Streifen und Platten in Walzwerken zu schaffen. Zur Erreichung dieses Zieles werden erfindungsgemäß Verteilungsaggregate für ein fließfähiges Kühlmittel verwendet, die auf einander gegenüberliegenden Seiten des sich bewegenden metallischen Walzgutes angebracht sind, wobei die Aggregate das fließfähige Kühlmittel von einer entfernten Quelle erhalten. In die einander gegenüberliegenden Aggregate sind einzelne abnehmbare und wieder anbringbare Kühlmittelauslaßeinheiten für ein fließfähiges Kühlmittel eingesteckt. Diese Kühlmittelauslaßeinheiten bilden den Grundgedanken der Erfindung hinsichtlich der Höglichkeit genau geregelte Kühlmittel-
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mengen auf festgestellte Bereiche des metallischen Walzgutes zu liefern. Die einzelnen Kühiisittelauslaßeinheiten gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind an den Aggregaten ohne kritische Abaichtprobleme und so angebracht, daß die Einheiten sich im Betrieb nicht unbeabsichtigt von dem Aggregat lösen können, jedoch, bei einem zerstörten oder beschädigten Aggregat leicht abgenommen und unbeschädigt wiedergewonnen werden können. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann für die Aggregate ein gewöhnliches , am Markt verfügbares Eohr oder ein anderer Hohlkörper verwendet werden, wobei zur Montage der Kühlmittelauslaßeinheiten nur eine minimale Bearbeitung erforderlich ist.
Zusätzlich zu dem vorgenannten Merkmal und einer Anzahl von anderen Merkmalen hinsichtlich mechanischer "Verbesserungen, die später ausführlich erläutert werden, enthält dat System Mittel zur Lieferung eines unter Druck stehenden fließfähigen Steuermediums, beispielsweise Luft, zu den einzelnen Kühlmittelauslaßeinheiten für ein fließfähiges Kühlmittel an den Aggregaten, ohne daß ein Vermischen der beiden fließfähigen Medien eintritt. In den KühlmittelauslaßeinheiteM eingebaute '/entilelemente werden in Abhängigkeit von durch einen Meßfühler übertragene Informationen durch das System genau einzeln reguliert. Die Meßfühler können auf Tempex^aturunterschiede, Geschwindigkeitsveränderungen oder auf Öberflächenunregelmäßigkeit^n oder auf andere feststellbare Veränderungen in dem metallischen Walzgut ansprechen. Es können verschiedene Arten von Meßfühlern verwendet v/erden. Eine örtlich festgestellte Information wird zu einer Umsetzeinheit übertragen, die die Infor-
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mation in ein elektrisches Signal umwandeln kann. Dieses Signal wird einem Steuerzentrum zugeleitet, das eine Digitalanlage oder dgl. enthalten kann. Das Steuerzentrum steuert das Luftverteilungssystem, das Steuerluft oder ein anderes fließfähiges Steuermedium zu den einzelnen Kühlmittelauslaßeinheiten für ein fließfähiges Kühlmittel liefert, so daß diese Einheiten jederzeit bei allen Bedingungen das richtige Kühlmittelvoluiaen und die richtige Kühlmittelverteilung auf das metallische Walzgut in den festgestellten Bereichen liefert. Die Meß-, Umsetz- und Steuerkomponenten können übliche, auf dem Markt verfügbare Elemente sein. Daher sind diese Elemente in der nachfolgenden Beschreibung nicht näher erläutert. Diese Elemente arbeiten in dem System mit den neuen Aggregaten und den neuen Kühlmittelauslaßoinheiten sehr wirksam und zuverlässig zusammen, so daß die speziellen Anforderungen vollständig erfüllt werden.
Während die Erfindung an Hand eines Systems für ein Walzwerk zur Lieferung eines fließfähigen Kühimittels auf ein metallisches Walzgut beschrieben ist, ist das Anwendungsgebiet der Erfindung breiter als für ein derartiges System und die Erfindung kann für ähnliche Steuerungen und Überwachungen zur Lieferung vor. 'Überzugsmaterialien, Schmiermitteln und dgl. auC sich bewegende Streifen verwendet werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind. In der Zeichnung sind:
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Fig.1 eine schematische Darstellung eines Kühlmittelverteilungssystems gemäß der Erfindung,
Fig.2 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Kühlmittelauslaßeinheit,
ein senkrechter Längsschnitt durch eine zusammengebaute Kühlmittelauslaßeinheit,
Fig.4- ein Teil einer perspektivischen Darstellung, die eine an einem "Verteilungs aggregat angebaute Auslaßeinheit zeigt,
Fig.5 ein Teil eines waagerechter. Schnittes durch das Verteilungsaggregat in einem verkleinerten Maßstab, der mehrere an dem Aggregat angebrachte Auslaßeinheiten zeigt,
."jlg.6 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer abgewandelten Ausführungsform der Auslaßeinheit,
Fig.7 eine teilweise geschnittene ähnliche Darstellung wie die der Fig.6, die eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen AuslaPeinheit zeigt,
Fig.8 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Kühlmittelauslaßeinheit und eines Verteilungsaggregates gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
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Fig.9 ein Teil einer perspektivischen Darstellung einer mit einem Aggregat zusammengebauten Auslaßeinheit,
Pig.10 ein Teil eines Schnittes durch das Verteilungsaggregat der Pig.9» der die Hontage von mehreren Kühlmittelauslaßeinheiten an dem Aggregat zeigt,
Fig.11 ein zentrischer· senkrechter Längsschnitt durch eine einzelne Kühlmittelauslaßeinheit gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel,
Fig.1? eine perspektivische Explosionsdarstellung eines einzelnen Kopfes mit einem Sprühstrahlauslaß gemäß dem bevorzugton Ausführungsbeispiel mit Blick auf die hintere Seite des Kopfes,
Fig.13 eine perspektivische Darstellung des zusammengebauten Kopfes der Fig.12,
Fig.Λ1V eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Doppelkopfes mit Sprühstrahlauslassen, der eine Abwandlung des bevorzugten Ausführungsbeispieles darfitellt,
Fig.15 eiae perspektivische Darstellung des zusaffiiiengebauten Doppelkopfes der Fig.14 und
Fig.16- ein senkrechter Schnitt in verkleinertem Maßstab durch den Doppelkopf der Fig.15,
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in der Zeichnung sind gleiche Bezugszahlen für gleiche Seile verwendet. Sie Bezugszahlen 20 und 21 bezeichnen ein Paar von gegenüberliegenden Yerteilungsaggregaten für ein fließfähiges Medium, die auf den entgegengesetzten Seiten eiiies metallischen platten- oder streifenförinigen Walzgutes 22 angeordnet sind, das in einem Walzwerk oder dgl. hergestellt wird. Wie dies später noch ausführlich beochriebeniist, haben die Aggregate 20 und 21 mehrere Kühlmitteiauslaßeinheiten 23 j die gemeinsam in der erforderlichen Kühlmittelflußverteilung auf die beiden Seiten des Walzgutes 22 zur Kühlung des Walzgutes ein Kühlmittel liefern, um auf diese Weise die 3?orm des Walzgutes innerhalb der erforderlichen Grenzen zu steuern und zu überwachen. Die beiden Aggregate 20 und 21, die alle darauf angebrachten Auslaßeinheiten 23 mit dem fließfähigen Medium versorgen, erhalten das fließfähige Medium von einer entfernten üblichen Quelle 24 über eine Versorgungsleitung 25 und Zweigleitungen 26 und 27» die in das Innere der beiden Aggregate führen.
Her Auslaß des fließfähigen Kühlmittels der einzelnen Einheiten 23 wird in einer später beschriebenen Art ■lurch ein unter Druck stehendes fließfähiges Steuermedium, beispielsweise Luft, genau geregelt. Das fließfähige Steuermedium wird zu einzelnen Einheiten 23 auf den Aggregaten geliefert, ohne daß- eine Vermischung isit dem fließfähigen Kühlmittel erfolgt. Mittels dieses getrennten fließfähiges. Stsuermediitnis und der zugehörigen Steuerungen können dis festgestellten Bereiche auf einer oder auf !beiden Seiten des sich bewegenden metallischen Walzgutes 22 alt
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einer größeren oder geringeren Kühlmittelmenge zur Minimierung eines Verwerfens oder Verziehens des Walzgutes beaufschlagt werden, wenn hierzu die Notwendigkeit auftritt. Dies erfolgt dadurch, daß eine oder mehrere der Kühlmittelauslaßeinheiten 23 wahlweise veranlasst werden, eine größere oder geringere Kühlmittelmenge in einem "bestimmten Bereich oder in bestimmten Bereichen des metallischen Walzgutes abzugeben.
Zur Durchführung dieser Betriebsweise liefert ein Meßfühler 28, beispielsweise ein Wärmeraeßfühler, ein Meßfühler zur Feststellung von Oberflächenunregelmäßigkeiten oder dgl., eine diesen Zustand des Walzgutes 22 anzeigende Information zu einer Umsetzeinheit 29-Die Umsetzeinheit 29 nimmt diese Information auf und wandelt sie .in elektrische Signale um, die dann einem Steuerzentrum 30 zugeleitet werden, das eine Digitalanlage oder andere bekannte Steuervorrichtungen enthalten kann. Das Steuerzentrum 30 steuert eine nicht gezeigte Luftregelvorrichtung, die die Zuführung eines unter Druck stehenden fließfähigen Steuermediums zu o'eier der Kühlmittelauslaßeinheiten 23 in einer noch zu beschreibenden Art regelt. Die Systemkomponenten 28,29 und 30 sowie die zugehörige Luftregelvorrichtung können nach dem Stand der Technik bekannte übliche Elemente sein. Diese Kompenenten sind daher im nachfolgenden nicht näher beschrieben. Der Grundgedanke der Erfindung liegt in der neuen Ausführung der Aggregate und der auf den Aggregaten angebrachten Kühlmittelauslaßeinheiten 23 zusammen mit den Mitteln zur Lieferung von zwei getrennten fließfähigen Medien zu diesen Einheiten derart,, daß die Lieferung des Kühlmittels auf das metallische Walzgut zur Steuerung und Überwachung der Form des
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metallischen Walzgutes genau geregelt wird.
Gemäß der Zeichnung hat jedes Verteilungsaggregat und 21 einen Kanal 31, der eino durchlaufende innere Kammer 32 in dem Aggregat bildet. Die Kammer 32 erhält das fließfähige Kühlmittel durch eine oder mehrere Zweigleitungen 27· Die beiden Aggregate können Qede erforderliche Länge aufweisen, die von der Breite des Walzgutes 22 sowie von der Anzahl der Kühlmittelauslaßeinheiten 23 abhängt, die sich in den beiden Aggregaten in einem entsprechenden Abstandsverhältnis zueinander zur Erzielung der gewünschten Kühlmittelstromverteilung befinden. Jedes Aggregat hat weiterhin auf seiner zu dem Walzgut 22 zeigenden vorderen Seite einen relativ dicken Wandabschriitt 331 der zum Verschließen der offenen Seite des Kanals 31 dient und der entsprechend flüssigkeitsdicht befestigt ist. Die beiden Enden jedes Aggregates sind ebenfalls flüssigkeitsdicht verschlossen.
Gemäß IPig.5 hat jeder V/fuidabschnitt 33 ?-uf seiner Länge in seiner Außenseite Bohrungen 34-, die sich in Gewindebohrungen 35 mit verringertem Durchmesser fortsetzen, die in die Kammer 32 münden. Jede dieser Bohrungen y\,35 nimmt eine der Kühlmittelauslaßeinheiten 23 auf. Die spezielle Anzahl der Öffnungen und Auslaßeinheiten ist durch den entsprechenden Anwendungsfall bestimmt.
Jede Kühlmittelauslaßeinheit hat einen im allgemeinen zylindrischen Körper 36, der- über den größten Teil seiner Länge mit einer Innenbohrung 37 versehen ist. Das innere Ende des Körpers 36 ist durch eine Stirn-
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wand 38 verschlossen,und dieses mit der Stirnwand 38 verschlossene Ende der Einheit 23 ragt in die Kammer
32 des Verteilungsaggregates, wenn die Einheit 23 gemäß Fig.5 mit dem Aggregat zusammengebaut ist. In dem so zusammengebauten Zustand ist ein Außengewinde 39 auf dem Körper 36 in die Gewindebohrung 35 des Aggregates eingeschraubt und ein vergrößerter, konzentrischer, zyl.indrischer voller Teil 4-0 jedes Körpers 36 ist von der zylindrischen Bohrung 34- aufgenommen. Zur Sicherstellung einer wirksamen flüssigkeitsdichten Abdichtung zwischen jeder Einheit 23 "und dem Aggregat 20 oder 21, auf dem die Einheit montiert ist, hat jede Kühlmittel-auslaßeinheit ein Paar von 0-Ringdichtungen 41, die sich in ringförmigen Hüten 4-2 in dem vollen Teil 4-0 befinden. Diese beiden im Abstand befindlichen Dichtungen komme.*] zur sicheren Abdichtung mit der Bohrung 34- dicht in Eingriff.
Gemäß Fig.3 hat der volle Teil 40 zv/ischen den beiden 0-Ringdichtungen 4-1 eine ringförmige Tut 4-3 für ö.en Zufluß eines fließfähigen Steuermediums, beispielsweise Preßluft, von einer entfernt liegenden Quelle zu der Einheit 23· Diese Preßluft wird zu jeder Kühlmittelauslaßeinheit individuell durch eine Rohrleitung 44- geliefert, die von einer Preßluftquelle zu dem Aggregat 20 oder 21 führt. Daher führt eine der Anzahl von Einheiten 23 entsprechende Anzahl von Versorgungsleitungen 44 für das fließfähige Steuermedium zu jedem Aggregat,und die Versorgungsleitungen 44 sind an einer Einlaßöffnung 45 in dem Wandabschnitt
33 angrenzend an jede Bohrung 34 im rechten Winkel zu dem Wandabschnitt 33 abgedichtet angeschlossen. Die Lufteinlaßöffnungen 45 münden in die Bohrungen 34 so, daß
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im ausammengeb£uten Zustand die Preßluft in die ringförmigen Suten 43 der Einheiten 23 geleitet wird.
Ia jedem Körper 36 führt ein innerer, in Längsrichtung verlaufender Lüftdürchgang 46 parallel zu der Innensoiirung 37s .jedoch getrennt von dieser, von dem Nutengrund der Hut 43 au dem inneren Ends des Körpers» Der Lui'tdurchgang 46 ist ,an dem inneren Sude durch einen Stopfen 47 verschlossen. Er steht mit einem in radialer Sichtung verlaufenden Luftdurchgang 48 in Yerbindung, der sich in die Innenbohrung 37 dicht an der Stirnwand 38 öffnet. 3as äußere Ende des Luftdurchganges 48 ist durch einen Stopfen 49 verschlossen, Der Körper hat ebenfalls eine oder, mehrere radial verlaufende Einlaßöffnungen 50 für das fließfähige Kühlmittel, die in der Seitenwand etwas außerhalb der Stirnwand 38 ausgebildet sind, und diese Einlaßöffnungen leiten das fließfähige Kühlmittel in die durch die Innenbohrung gebildete Xammer, Ia zusammengebauten Zustand befinden sich die Einlaßöffnungen 50 geiaäS Pig.5 zentrisch innerhalb der Kammer 32 des Aggregates. Sie leiten d.is fließfähige kühlmittel aus der Sammer 32 in die ^e- :-;sili:3 3ii Aus IaS einheit en 23* 5"ig * 5 asigt zur leichteren !Darstellung den Luftdurchgang 45 In der gleichen Ebene wie dia Einlaßöffnungen 30. Ss sei „jedoch beme^t, daS tatsächlich der Luftdurehgang 46 die Einlaßöffnungen 50 nicht schneidet, sondern daß der Snftdurehgang 46 in siii/sr in ümf&ngsrichtung des Körpers 3S etwas geärsir? ISbeiLS angeordnet ist.
"Jiir sins begrenzte I*Iiii— '.lud. Herfes7?3£n2jiis isij i^i Ils ~nnär Auslaß des fließfähigen kühlmittels aus der .jeweiligen
Kühlmittelauslaßeinheit 23 steuert. Diese Steuerung erfolgt entsprechend den Erfordernissen, die durch den Meßfühler 28 abgetastet und zu der nicht gezeigten Luftregelvorrichtung übertragen wurden, die ihrerseits die Lieferung von Steuerliaft zu dem jeweiligen Rohr 44 und der Einlaßöffnung 45 regelt, die zu der Nut 43 und zu den Luftdurchgängen. 46 und 48 führt. An seinem inneren Ende hat der Ventilkörper 51 einen Kolbenkopf 52 mit einer O-Ringdichtung 53 oder dgl., die eine ein fließfähiges Medium aufnehmende Kammer 54 vor dem Kolbe-nkopf von einer Kammer 55 für das fließfähige Steuermedium hinter dem Kolbenkopf trennt. An seinem vorderen Ende hat der Ventilkörper 51 einen vergrößerten Ventilkopf 56 mit einer Dichtung 571 die mit einem Ventilsitz .?8 des Körpers 36 in Eingriff kommen kann.
Der Ventilkörper 51 wird in eine rückwärtige oder zurückgezogene Stellung gegen den Steuerluftdruck in der Kammer 55 durch eine Druckfeder 59 gedruckt, die sich innerhalb einer vorderen öffnung 60 in dem Ventilkopf 56 befindet. Da£. vordere Ende dieser Feder steht mit einem Armkreuz 62 in Verbindung, wobei das Federende in einer Vertiefung 61 in diesem Armkreuz angeordnet ist. Das Armkreuz 62 befindet sich in einer vergrößrten Sacklochbohrung 63 in dem vorderen Ende des Körpers 36 und das Armkreuz wird gemäß Fig.3 in dieser Sacklochbohrung 63 durch einen Sprengring 64 gehalten. Unmittelbar vor dem zylindrischen vollen Teil 40 hat der Körper 36 eiren weicer vergrößerten Flansch 65, dessen hintere Fläche gegen die vordere Fläche des Wandabschnittes 33 des Aggregates im zusammengebauten Zustand anliegt. An der vorderen Fläche des Flansches 65 ist ein Sprühkopf 66 durch in entgegengesetzte Richtungen zeigenIe
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Schrauben 67 und 68 befestigt. Der Sprühkopf 66 hat in seiner hinteren Seite eine Vertiefung 69} die zu einer Bohrung 70 mit verringertem Durchmesser führt. Die Bohrung 70 öffnet sich durch die vordere Stirnfläche des Sprühkopfes. Die Vertiefung 69 und die Bohrung 70 nehmen einen eine öffnung aufweisenden Teil 71 mit einer Spitze 72 mit verringertem Durchmesser auf. Die Spitze 72 ist mit einer Auslaßöffnung 73 versehen. Durch die B'orm der Auslaßöffnung 73 ist die l'orm des gewünschten Sprühstrahles bei der Kühlmittelverteilung für die Einheit 23 bestimmt, wie diese bei 74- in Fig.1 gezeigt ist. Der eine Öffnung aufweisende Teil 71 ist in der Vertiefung 69 angeordnet und seine Stellung in der Vertiefung 69 ist durch einen Paßstift 75 oder dgl. fixiert.
Während des Betriebes wird der Zustand des streifen- oder plattenförmigen metallischen Walzgutes 22 durch den Meßfühler 28 überwacht, und eine Information, beispielsweise über heiße Stellen, eine Verwerfung oder dgl., abhängig von der Art des verwendeten Meßfühlers, wird der Umsetzeinheit 29 zugeführt, die diese Information als elektrisches Signal dem Steuerzeutrum 30 mitteilt. Das Steuerzentrum 30 regelt seinerseits die Luftregelvorrichtung zur Versorgung jeder einzolnen Eühlmittelauslaßeinheit über eine der Versorgungsleitungen 44- und über die zugehörigen Durchgänge mit dem erforderlichen fließfähigen Steuermedium, um auf diese V/eise den Ventilkopf 56 um genau den erforderlichen Betrag gegenüber dem Ventilsitz 58 zu öffnen, damit die Kühlmittelauslaßeinheit 23 die Menge des fließfähigen Kühlmittels durch den eine öffnung aufv/eisenden Teil 71 auf das Walzgut 22 in dem festgestellten Be-
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reich des Walzgutes abgibt, damit die erforderliche Abkühlung dieses Bereiches erreicht wird. Hierdurch wird das Walzgut 22 in unterschiedlichen Bereichen und im unterschiedlichen Maße zur Steuerung und überwachung seiner Form abgekühlt. Dies erfolgt gemäß der Erfindung "Ohne eine Vermischung des Kühlmittels und des fließfähigen Steuermediums und durch einen einfachen und direkt wirkenden Ventilmechanismus, wie dies vorstehend beschrieben ist. Das unter Druck stehende fließfähige Steuermedium in der Kammer 55 hinter dem Kolbenkopf 52 kann jederzeit zum Antrieb des Ventilkörpers 51 nach vorn über den erforderlichen Weg gegen die Kraft der Feder 59 reguliert werden, damit die erforderliche Kühlmittelmenge durch die Auslaßöffnung als Sprühstrahl abgegeben werden kann. Das Steuersystem kompensiert daher automatisch unbeabsichtigte Schwankungen in dem Lieferdruck des fließfähigen Kühlmittels von der Quelle 24·. Wenn der Druck des fließfähigen Mediums in der Kammer 54· vor dem Kolben 52 durch eine Schwankung der Druckquelle abfällt und eine bestimmte Anforderung an das Kühlmittel durch den Meßfühler 28 festgestellt und weitergegeben wird, tritt das sich ergebende fließfähige Steuermediup in die Kammer 55 ein und verschiebt den Ventilkörper 51 über einen größeren Weg in dem Körper 56 zur Lieferung einer größeren Kühlmittelmenge. Wenn der Druck des fließfähigen Mediums in der Kammer 54· zu groß ist, erfolgt der gleiche Vorgang in umgekehrter Richtung. In diesem FaI] hebt das fließfähige Steuermedium für eine bestimmte Anforderung den Ventilkopf 56 um einen geringeren Betrag von dem Ventilsitz ab. Jedoch bedingt durch den größeren Druck des fließfähigen Mediums wird die Kühlmittelanforderung noch genau erfüllt. In jedem Fall strömt das fließfähige
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Kühlmittel aus Äer Kammer 32 des Aggregates direkt diiroli als SInIaBoffnungen 50 in dis Essasrn 54 ä Kühlmittel auslsSeiiihwitan 23 und dnrcli die mit einer öffnung versehenen Seile 7Ί auf das Walzgut, während das fließfähige Steusrmediuia durch die Versorgungsleitungen 44, die Einlaßöffnungen 45, die Hüten 43 und die Luftdurchgängs 4-6 und 48 in die Kammern 55 hinter den KolLenköpfen 52 der Auslaßeinheiten 23 geleitet wird. Das System ist im Betrieb zuverlässig und wirksam. Seine Ausführung ist für einen rauhen Betrieb geeignet und es ist verhältnismäßig wirtschaftlich herzustellen und zu warten. Ss wurde festgestellt, daß das System allen hauptsächlichen Anforderungen für ein praktisches und wirtschaftliches Kühlsystem für Walzwerke genügt, wie dies in der Beschreibung weiter oben ausgeführt wurde.
Die Fig.6 und 7 zeigen Abwandlungen bestimmter Teile der Auslaßeinheit 23 aur Erfüllung bestimmter besonderer Anforderungen. Insbesondere zeigt Eig.6~einen abgewandelten Sprühkopf 7&, der dem Sprühkopf 66 der Einheit 23 entspricht und der durch Schrauben 77 an dem vorbeschriebenen Flansch 65 befestigt wird. An Stelle des einzelnen, eine öffnung aufweisenden Seiles 71 des Kopfes 66 hat der Sprühkopf 76 zwei Teile 78 und 79 mit öffnungen, deren Achsen schräg verlaufen, .die in abgestuften öffnungen 80 mit schräg verlaufenden Achsen aufgenommen sind. Durch die beiden SprühauslaßsauJLitze 82 der feile 73 und 79 wird sine durch Sprühen erzielte Kühlmittelverteilung längs zweier divergierender Achsen erreicht, wie dies bei 81 gezeigt ist. Wie dies für den Teil 71 beschrieben ist, sind die Teile 78 und 79 durch Paßstifte 83 in ihren
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Stellungen fixiert. Verschiedene andere Ausführungsformen von Sprühköpfen und Teilen mit verschiedenen konvergierenden oder divergierenden öffnungsachsen können für die Kühlmittelauslaßeinheiten 23 verwendet werden, um die Anforderungen an die Kühlmittelabgabe bei bestimmten Ausführungen zu erfüllen. Sonst bleibt die Kühlmittelauslaßeinheit 23 hinsichtlich ihrer Ausführung und Betriebsweise unverändert.
Pig.7 zeigt eine Abwandlung des oben beschriebenen einstückigen Ventilkörpers 51· Diesp abgewandelte Ausführungsform soll in den Fällen zur Anwendung kommen, in denen ein abweichendes Verhältnis des fließfähigen Steuermediums zu dem fließfähigen Kühlmittel erwünscht ist und in denen ein größerer Kolbenkopf für die Steuerluft benötigt wird. In Fig.7 ist der abgewandelte Ventilkörper in seiner Gesamtheit mit 84- bezeichnet. Dieser Ventilkörper 84- hat einen vorderen Kolbenstangenabschnitt 85 mit einem an seinem vorderen Ende befestigten Ventilkopf 86 für den Auslaß des fließfähigen Mediums, der demselben Zweck dient, wie der oben beschriebene Ventilkopf 56. An dem hinteren Ende der Kolbenstange 85 befindet sich ein Kolbenkopf 87 mit einem ersten Durchmesser, der in einer der Kammer 54· ähnlichen Kammer auf seiner vorderen Fläche dem Druck des fließfähigen Kühlmittels ausgesetzt ist, durch den er den Ventilkopf 86 zu schließen sucht. Der Kolbenkopf 87 und die Kolbenstange 85 haben eine Mittelbohrung 88, in der gleitend eine Kolbenstangenverlängerung 89 aufgenommen ist. Die Kolbenstangenverlängerung 89 befindet sich auf dem vorderen Ende eines Abschnittes 90 zur Kammervergrößerung an einem hinteren Abschnitt
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91 des zweiteiligen Körpers 84. An der Rückseite des Abschnittes 90 befindet sich ein zweiter vergrößerter Kolben 92, dessen hintere Fläche dem Druck des fließfähigen Steuermediums ausgesetzt ist, wenn das -/ordere Ende des Abschnittes 90 gegen den kleineren Kolbenkopf 87 anliegt und sich die Kolbenstangenverlängerung 89 in der Mittelbohrung 88 befindet. Wenn diese aus zwei Kolben bestehende Anordnung in der Einheit 23 an Stelle des oben beschriebenen Ventilkörpers 51 verwendet wird, übersteigt der Bereich des Kolbens 92, der dem Druck der Steuerluft ausgesetzt ist, wesentlich den Kolbenbereich, der dem Druck des fließfähigen Kühlmittels ausgesetzt ist, nähmlich den Bereich des kleineren Kolbens 87· Im übrigen ist die Ausführung und Betriebsweise der Einheit 23 unverändert geblieben.
In den Jig.8 bis 16 ist eine abgewandelte und bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die die gleichen !Punktionen wie das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel ausführt, daß Jedoch von der Herstellung und der Wirtschaftlichkeit sowie der leichten Montage und Wartung gegenüber dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel verschiedene deutliche Vorteile aufweist. Insbesondere vermeidet das bevorzugte Ausführungsbeispiel eine teuere maschinelle Bearbeitung und kritische Abdichtprobleme beim Einbau der Kühlmittelauslaßeinheiten in die Verteilungsaggregate. Dies ermöglicht eine Verwendung eines Rohres oder eines Hohlkörpers bei der Herstellung der Aggregate. Wenn die Verteilungsaggregate beschädigt oder zerstört sind, können diese ohne großen Verlust verworfen v/erden, und die eingesteckten Kühlmittelauslaßeinheiten sind für
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eine Wiederverwendung leicht und schnell demontierbar. In der "bevorzugten Ausführungsform wird neben neuen mechanischen Mitteln zum Zusammenbau der Kühlmittelauslaßeinheiten und ihrer sicheren Befestigung an den Aggregaten, wodurch bestimmte Kopfschrauben sich nicht lösen können, auch eine neue Vorrichtung zum genauen Instellungbringen der öffnungen aufweisenden Teile an den Auslaßeinheiten verwendet, die die Anwendung von Paßstiften oder dgl. entbehrlich macht. Auf diese Weise sind genaue Verteilungen des Kühlmittels durch Sprühstrahlen und damit genaue Sprühwirkel sichergestellt.
Gemäß Fig.8 bis 16 sind in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung an Stelle der oben beschriebenen Aggregate 20 und 21 der Fig.1 Verteilungsaggregate 93 für das Kühlmittel verwendet. In den Fig.8 bis 16 ist nur ein Verteilungsaggregat 93 mit den zugehörigen Komponenten dargestellt. Es sei jedoch bemerkt, daß in dem System zwei Aggregate mit den zugehörigen Komponenten, wie dies in I'ig.1 und in Verbindung luit dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist, verwendet werden. Gemäß Fig.8 ist das Aggregat 93 aus einem im Querschnitt rechteckigen Hohlkörper mit der erforderlichen Länge ausgebildet und das fließfähige Kühlmittel kann durch ein Ende des Aggregates oder durch eine oder nehrere seitliche Zweigleitungen 95 in das Innere einer Kammer -94 eingeleitet werden, wie dies in Fig.10 gezeigt ist. Auf jeden Fall ist die Kammer 9^ des Aggregates geschlossen und flüssigkeitsdicht ausgebildet.
An Stelle der Bohrungen 34- und der Gewindebohrungen .in dem vorerwähnten Ausführungsbeispiel hat ein Seiten-
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wandabsohnitt öes Aggregates 93 die erforderliche Anaahl "on Durchgängen 96 für die Aufnahme tob. verbesserte: Kühlmittel ausla£aisihei1;äZi J7? die im nachfolgenden ausführlich "beschrieben sind. Sie Durchgänge 96 erfordern hinsichtlich ihrer Abmessungen keine ^Feinbearbeitung mit einer engen tüolleranz, da die verbesserte Ausführung alle kritischen Abdichtprobleme der Kühimittelauslaßeinheiten in den Durchgängen, in denen sie montiert sind, vermeidet.
Jede Kühlmittelaus!aßeinheit 97 hat einen zylindrischen Körper 98, der in eine der Durchgänge 96 ait etwas Spiel eingesetzt wird. Der Körper 98 hat eine Mitterbohrung 99, die an ihrem inneren Ende durch eine Wand 100 verschlossen ist. In der Seitenwand des Körpers 98 befindet sich eine oder mehrere radiale Einlaßöffnungen 101 für das Kühlmittel an einer Stelle, an der diese Einlaßöffnungen gemäß 51Xg. 10 im zusammengebauten Zustand der Seile in der Kammer 9^· das Aggregates sentrisch angeordnet sind. Der Körper 9?· hat gemäß der Zeichnung an seinem vorderen Ende einen vergrößerten Kopf 1G2 von im allgemeinen rechteckiger Parm, wobei nach Wunsch auch andere übliche J'or-iaea verwendet werden können. Ein vergrößerter Bohrungsabschnitt 103 öffnet :·.; sieh in dem Körper 98 durch dessen vordere ebene Fläche 104 des Kopfes 102. Diese Fläche 104 "bildet den Boden einer Schwalbenschwanznut 105, die sich in der vorderen Seite des Kopfes 102 befindet. In diese Schwalbenschwansnut passt ein Vorsprung 106 auf der Sückseite einer getrennten Ifontageplatte 107 für siaea eine öffnung aufweisenden Seil» Während in der Zeichnung eine Schwalbenschwanzverbindung dargestellt ist, können auch andere Ausführungsformen i'ür ein gleitendes Ineinanderpassen" oder für eine mechanische Verklammerung an dieser
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Stelle verwendet werden.
Der Kopf 102 ist an der angrenzenden Seitenwand des Aggregates 93 durch, ein Kopfschraubenpaar 108 sicher befestigt. Die Köpfe der Kopfschrauben 108 befinden sich, in Sacklochbohrungen 109 in dem Kopf 102, und die Schraubenschäfte sind in Sacklochgewindebohrungen 110 in dem Aggregat 93 eingeschraubt. Die Montageplatte ist ihrerseits an dem Kopf 102 durch ein weiteres Paar von versenkten Kopfschrauben 111 befestigt, die in Gewindebohrungen 112 in der Fläche 104- des Kopfes 102 eingeschraubt sind. Bei dieser Montageanordnung ist es nach dem Zusammenbau der Teile unmöglich, daß sich, die beiden Schrauben 108 in den Gewindebohrungen 110 lösen oder aus diesen herausfallen. Daher ist die Befestigung der Kühlmittelauslaßeinheiten 97 an den Aggregaten äußerst sicher.
Zur wirksamen Abdichtung jeder Kühlmittelauslaßeinheit 97 wird zwischen der hinteren Fläche 114 des Kopfes und der angrenzenden Außenfläche des Aggregates 93 eine O-Ringdichtung 113 verwendet-. Der Körper 98 hat einen in Längsrichtung verlaufenden Durchgang 115 für das fließfähige Stouermeaium, der dem Durchgang 46 der Fig.3 entspricht. Der Durchgang 115 ist in der Seitenwand des Körper 98 ausgebildet und er schneidet nahe dem hinteren Ende der Mittelbohrung 99 einen radialen Durchgang 116, der dem Durchgang 4-8 entspricht. Das vordere Ende des Durchganges 115 steht mit einem seitlichen Durchgang 117 in dem Kopf 102 in Verbindung. Der seitliche Durchgang 117 ist seinerseits an einen kurzen Durchgang 118 angeschlossen, der sich in Längsrichtung in die Gegenrichtung erstreckt und der sich
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durch die hintere Fläche 114 öffnet. Dieser Durchgang 118 nimmt das fließfähige Steuermedium, "beispielsweise Luft, aus einer seitlichen öffnung 119 i& &er Wand des Aggregates 93 auf. Die seitliche öffnung 119 steht mit einem unter einem rechten Winkel dasu verlaufenden Durchgang 120 in Verbindung, der ebenfalls in der Wand des Aggregates ausgebildet ist und der an eine Versorgungsleitung 121 für das fließfähige Steuermedium angeschlossen ist, die der Versorgungsleitung 44 des vorher beschriebenen Ausführungsbeispieles entspricht. Die hintere Fläche 114 des Kopfes 102 ist an dem Aggregat 93 um die Durchgänge 118 und 119 durch eine O-Hingdichtung 122 abgedichtet. Keiner der Durchgänge 119 oder 120 kann so undicht w.erden, daß das von ihnen geführte Medium in das fließfähige Medium des Aggregates in die Kammer 94 entweichen kann, so daß wie in dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel keine Vermischung des fließfähigen Kühlmittels mit dem fließfähigen Steuermedium auftreten kann. Zusätzlich ist die Abdichtung der Einheiten 97 an den Aggregaten und die Abdichtung der gegeneinander liegenden Flächen für das fließfähige Steuermedium einfacher und wirtschaftlicher in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ausgeführt, wie dies sich für den Fachmann für die mechanische Bearbeitung und die Herstellungsverfahren ergibt.
Jede Kühlmittelauslaßeinheit 97 hat einen Ventilkörper 123 zur Regelung des Auslasses, der im wesentlichen in Ausführung und im Betrieb dem Ventilkörper 51 des oben beschriebenen Ausführungsbeispieles entspricht. Dieser Ventilkörper hat einen abgedichteten Kolbenkopf 124 in der Mittelbohrung 99. Dieser Kolbenkopf trennt das fließfähige Steuermedium in einer hinteren Kammer 125
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von dem fließfähigen Kühlmittel vor dem Kolbenkopf. Der Ventilkörper 123 hat auch einen mit einer O-Ringdichtung 127 versehenen vorderen Ventilkopf 126, der mit einem durch eine Schulter 128 gebildeten Ventilsitz in Eingriff kommt. Wie in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der Ventilkörper 123 durch eine Feder 129 nach hinten gedruckt. Die Feder 129 ist durch ein Armkreuz 130 gehalten. Das Armkreuz 130 ist seinerseits durch einen Sprengring 131 gesichert. Die Betriebsweise des Ventilkörpers 123 für die geregelte Abgabe von Kühlmittel aus der Einheit -97 ist genau die gleiche, wie sie bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel erläutert wurde. Daher kann auf eine Wiederholung der Beschreibung dieser Betriebsweise bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel verzichtet werden, da sie im wesentlichen unverändert ist.
Gemäß Fig.12 hat die oben erwähnte Montageplatte 107 für die Aufnahme eines mit einer öffnung versehenen Teiles einen darin ausgebildeten abgestuften Durchgang mit einer Vertiefung 132 mit größerem Durchmesser in seiner rückwärtigen Fläche und mit einem Durchgang mit kleinerem Durchmesser, der von der Vertiefung 132 durch die vordere Fläche der Montageplatte 107 führt. Die Vertiefung 132 und i.er Durchgang 133 sind exzentrisch ausgebildet, was ein besonderes Merkmal für das Instellungbringen eines abgestuften, eine öffnung aufweisenden Kopfes 134· darstellt, dessen beide Durchmesserabschnitte 135 'und 136 in gleicher Weise exzentrisch ausgebildet sind wie die Vertiefung 132 und der Durchgang 133· Daraus ergibt sich, daß nur eine Stellung möglich ist, in der der Kopf 134· genau in die öffnung der Montageplatte 107 passt. Wenn der Kopf 134·
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in dieser Stellung gemäß Fig.13 eingesetzt, ist, ist ein Auslaßschlitz 137 öes eine--öffnung aufweisenden Kopfes für den gewünschten Winkel des Sprühstrahles oder für die durch Sprühstrahlen gewünschte Kühlmittelverteilung genau ausgerichtet. Die Exzentrizität der Durchmesserabschnitte 135 und 136 ist in der Fig.8 durch Mittellinien 138 und 139 graphisch dargestellt. Diese neue Anordnung für das Instellungbringen der mit Öffnungen versehenen Köpfe 134· an den Kühlmittelauslaßeinheiten 97 vermeiiet die Verwendung von Paßstiften 75 oder entsprechenden Elementen. Der Durchmesserabschnitt 135 kat eine hintere Schulter 140 zur Aufnahme einer weiteren O-Ringdichtung 14-1, die den eir.e Öffnung aufweisenden Kopf 134· gegenüber der Montageplatte 107 im zusammengebauten Zustand abdichtet. Unmittelbar hinter dem Kopf 134 und der O-Ringdichtung 141 befindet sich ein Abstandsring 142, der gemäß Pig.11 den Kopf 134 gegen die Montageplatte 107 hält und der eine wichtige Strömungskammer 143 für das fließfähige Kühlmittel bildet, wenn dieses vor dem Austritt aus der einheit in den eine Öffnung aufweisenden Kopf eintritt.
Die Fig.14 bis 16 zeigen lediglich Abwandlungen der Montageplatte zur Aufnahme von zwei eine Öffnung ausweisenden Köpfen. Es sei bemerkt, daß diese abgewandelten Elemente an dem gleichen Kopf 102 des Körper anbringbar sind, ohne daß der Kopf 102 oder seine zugeordneten Befestigungsmittel abgeändert werden muß bzw. müssen. An Stelle der Montageplatte 107 hat gemäß Fig.14 bis 16 ein Kopf 144 zur Aufnahme der eine Öffnung aufweisenden Köpfe in seiner hinteren Fläche eine längliche Vertiefung 145 mit einer ihren Rand umgebenden Vertiefung 146 zur Aufnahme einer Dichtung 147· Die
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Dichtung 147 erfüllt den gleichen Zweck wie die O-Ringdichtung 141. Ein starres Abstandselement 148 dient dem gleichen Zweck wie der Abstandsring 142. Zwei Körper 149 und 150 mit öffnungen, deren Achsen schräg verlaufen, haben exzentrische Durchmesserabschnitte 151 und 152 und sie befinden sich in exzentrisch abgestuften Durchgängen 153 des Montagekopfes 144, deren Achsen ebenfalls schräg verlaufen. Diese exzentrisch abgestuften öffnungen 153 ermöglichen die gleiche exakte Anordnung der Auslaßöffnungen für die Sprühstrahlen, ohne daß Paßstifte verwendet werden müssen. Wenn die eine öffnung aufweisenden Elemente gemäß Fig.15 zusammengebaut sind und wenn "diese Baugruppe an dem Kopf 102 des Körpers 98 in der gleichen, oben beschriebenen Weise befestigt ist, hält das starre Abstandselement 148 die Körper 149 und genau in ihrem Sitz und bildet die oben erwähnte Kammer für das fließfähigen Kühlmittel, die für die besonders wirksame Funktion der Kühlmittelauslaßeinheiten 97 von Bedeutung ist.
Es können öffnungen aufweisende Köpfe oder anderr Unterbaugruppen in weiter abgewandelter Form in einigen Fällen verwendet werden. Desgleichen können auch Montageplatten verwendet werden, die spitz zulaufen oder die eine etwas ' abgewandelte Form gegenüber den Montageplatten 107 und haben. In allen Fällen sind die Unterbaugruppen für eine Befestigung an dem Kopf 102 ohne eine Abwandlung geeignet.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    ί 1. jSystem zur Verteilung eines fließfälligen Kühlmittels ^-""oder dgl., gekennzeichnet durch ein Ve rteilungs aggregat für das Kühlmittel mit einer Kammer und einer Einlaß vorrichtung für das Kühlmittel, durch mehrere auf der Länge des Aggregates voneinander im Abstand abnehmbar in das Aggregat eingesetzte Kühlmittelauslaßeinheiten, von denen jede Vorrichtungen mit Kühlmittelauslaßöffnungen und Kühlmitteleinlässen hat, durch eine Anordnung des Kühlmitteleinlasses in der Kammer des Verteilungsaggregates, durch ein auf einen Druck ansprechendes Ventil in jeder KühlmittelausleJS-einheit zur Eegulierung des Kühlmittelflusses aus der Kühlmittelauslaßeinheit unabhängig von den anderen Einheiten an dem Verteilungsaggregat und durch eine Vorrichtung zur Versorgung jeder Kühlmittelauslaßeinheit mit einem unter Druck stehenden fließfähigen Steuermedium zur Betätigung des Ventils jeder Einheit in Übereinstimmung mit dem Kühlmittelbedaxf aus dieser Einheit.
    2. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit mehreren Kühlmittelauslaßeinheiten ausgerüstetes zusätzliches Verteilungsaggregat für das Kühlmittel, das bezogen auf das erste Verteilungsaggregat gegenüberliegend im Abstand befestigt ist, wobei die Vorrichtungen mit Kühlmittelauslaßöffnungen der KühlmittelauslaLeinheiten auf den beiden Verteilungsaggregaten zur Aufbringung des Kühlmittels auf entgegengesetzte Seiten eines zwischen den beiden Aggregaten angeordneten Elementes einander gegenüberliegend
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    System nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand des Aggregates, auf dem die Kühlmittelauslaßeinheiten angeordnet sind, mehrere Durchgänge aufweist, in die sich die Einheiten abnehmbar erstrecken, daß vergrößerte Köpfe an den Kühlmittelauslaßeinheiten außerhalb des Aggregates gegen die Van'd des Aggreagtes anliegen, daß die Kopfe an der Wand des Aggregates durch mit Gewinde versehene Befestigungsmittel sicher befestigt sind und daß zwischen den einander gegenüberliegenden Flächen der Zöpfe und der Wand des Aggregates kompressible Dichtungen für ein fließfähiges Medium angeordnet sind.
    System nach Anspruch 2» dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Versorgung mit einem unter Drack stehenden fließfähigen Steuermedium in jeder Kühlmittelaublaßeinheit ausgebildete Durchgänge für das fließfähige Steuermedium hat, die von dem Kühlmittel vollständig getrennt sind,und daß jede Kühlmittelauslaßeinheit eine innen liegende Kanmer zur Aufnahme des fließfähigen Steuermediums auf einer Seite dos auf einen Druck ansprechenden Ventils hat.
    System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand des Aggregates, an der die Kühlmittelauslaßeinheiten befestigt sind, mehrere darin ausgebildete Durchgangsöffnungen mit glatten Bohrungsabschnitten und Gewindeabschnitten hat, daß jede Kühlmittelauslaßeinheit zum Einstecken in einen der Durchgänge einen Abschnitt mit einem Gewinde hat, der mit dem Gewindeabschnitt in Eingriff kommt, sowie einen zylindrischen vollen Teil, der mit dem glatten Bohrungsabschnitt in Eingriff kommt, daß der volle Teil eine ringförmige Hut aufweist;, die einen Teil der Mittel für die Zuführung des fließfähigen
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    Steuermediums bildet und daß auf entgegengesetzten Seiten dieser Nut auf dem vollen Teil ein Ringdichtungspaar voneinander einen Abstand hat und mit dem glatten Bohrungsabschnitt abdichtend in Eingriff steht.
    6. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder vergrößerte Kopf aus einem Paar von gleitend in Eingriff stehenden Verklammerungsteilen besteht, daß die mit einem Gewinde versehenen Befestigungsmittel das Innere des einen Teiles an der Aggregatwand befestigen, daß der äußere Teil diese Befestigungsmittel während des Betriebes des Systems an einem Herausfallen hindert und daß zusätzliche mit Gewinde versehene Befestigungsmittel den äußeren Teil an dem inneren Teil halten.
    7· System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gleitend in Eingriff stehenden Verklammerungsteile eine gleitende Schwalbenschwanzverbindung haben.
    8. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kühlmittelauslaßeinheit einen Steckkörperabschnitt zum Eintritt in, einen Durchgang in einer Wand des Aggregates hat, daß der Steckkörperabschnitt eino Bohrung aufweist, daß das auf einen Druck ansprechende Ventil für eine Hin- und Herbewegung in der Bohrung angebracht ist, daß das Ventil an seinem einen Ende einen Kolber·- kopf und an seinem anderen Ende einen Ventilkopf hat, der an eine Auslaßmündung der Bohrung aufsitzen kann, daß der Kühlmitteleinlaß wenigstens eine in der Seitenwand des Steckkörperabschnittes auf einer Seite des Kolbenkopfes und zwischen dem Kolbenkopf und dem Ventilkopf ausgebildete radiale Öffnung . hat und daß die
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    Mittel zur Versorgung mit unter Druck stehendem fließfähigem Steuermedium einen in der Seitenwand des Steckkörperabschnittes ausgebildeten Durchgang für das fließfähige Steuermedium und eine öffnung in die Bohrung auf der anderen Seite des Kolbenkopfes hat.
    9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Steckkörperabschnittes im wesentlichen anliegend an die Außenseite der Wand des Aggregates sich ein vergrößerter Kopf befindet, daß die Bohrung des Steckkörperabschnittes sich durch den Kopf erstreckt, daß an der vorderen Seite des Kopfes eine Montageplatte für einen eine öffnung aufweisenden Körper befestigt ist, die eine Vertiefung hat und daß der eine öffnung auf v/eis ende Körper mit einer Auslaßöffnung für das Kühlmittel in der Viertiefung angebracht ist und zwischen der Montageplatte und dem Kopf gehalten ist.
    10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem eine öffnung aufweisenden Körper und der Montageplatte zum genauen Instellungbringen der Auslaßöffnung gegenüber der Einheit ein starres Fixierungselement in Eingriff steht.
    11. System nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung eine abgestufte Vertiefung mit einem Paar von exzentrischen 3ohrungsabschnitten ist, daß der eine öffnung aufweisende Körper entsprechend abgestuft ist und entsprechend exzentrische Durchmesserabschnitte zum Eintritt in die exzentrischen Bohrungsabschnitte hat,und daß der eine öffnung aufweisende Körper und seine Auslaßöffnung dadurch ringsherum genau angeordnet ist.
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    12. System nach Anspruch. 11, gekennzeichnet durch einen zwischen dem eine öffnung aufweisenden Körper und der vorderen Fläche des Kopfes zwischengeschalteten Abstandring, der den eine öffnung aufweisenden Xörper in der abgestuften Vertiefung hält und für das fließfähige Kühlmittel in der Kühlmittelauslaßeinheit unmittelbar hinter dem eine öffnung aufweisenden Körper einen freien Strömungsbereich schafft.
    13. System nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die den eine öffnung aufweisenden Körper haltende Montageplatte in ihrer hinteren Fläche eine längliche Vertiefung aufweist, daß die Montageplatte weiterhin ein Paar von abgestuften Vertiefungen mit exzentrischen Bohrungsabschnitten in dem Boden der länglichen Vertiefung mit schräg verlaufenden Achsen hat, daß die eine Öffnung aufweisenden Körper exzentrische Durchmesserabschnitte haben, die in die mit schrägen Achsen versehenen abgestuften Vertiefungen einsetzbar sind, daß in die längliche Vertiefung ein längliches Abstandselement einsetzbar is^ und mit den eine öffnung aufweisenden Körpern in Eingriff steht und dxese in den abgestuften Vertiefungen hält und daß auf der Rückseite der Montageplatte für die eine öffnung aufweisenden Körper angrenzend an der Mündung der länglichen Vertiefung eine längliche Dichtung montiert ist.
    14. System zur Verteilung eines fließfähigen Kühlmittels für ein Metallwalzwerk oder dgl., gekennzeichnet durch ein Paar von im Abstand befindlichen gegenüberliegend angeordneten Verteilungsaggregaten für das Kühlmittel mit KühlmittelkaEimern für eine Montage auf den entgegengesetzten Seiten des eine Kühlung erfordernden, gewalzten metallischen Walzgutes, durch mehrere in die gegenüberliegenden Seiten der im Abstand befindlichen Aggregate eingesteckte Kühlmittelauslaßeinheiten zur Erzeugung
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    gegenüberliegender Kühlmittelverteilungen durch Sprühstrahlen, durch eine Kühlmittelauslaßöffnung in jeder Kühlmittelauslaßeinheit, durch eine Kühlmittelkammer und eine in die Kammer führende Kühlmitteleinlaßöffnung in jeder Kühlmittelauslaßeinheit, durch eine Anordnung der Kühlmitteleini aß öffnung innerhalb einer Kammer des Verteilungsaggregates, die für alle an dem Aggregat angebrachten Kühlmittelauslaßeinheiten gemeinsam ist, durch einen Einlaßdurchgang für ein fließfähiges Steuermedium an jeCer Kühlmittelauslaßeinheit, der von der Kühlmittelkammer und von der Einlaßöffnung getrennt ist und der ein fließfähiges Steuermedium von einer entfernten Quelle erhält und durch einen für eine Bewegung in der Kühlmittels.uslaßeinheit angebrachten Ventilkörper mit einem Ventilkopf, der die KüTlmittelkammer von dem Einlaßdurchgang für das fließfähige Stsuermedium trennt, wobei der Ventilkörper weiterhin einen Ventilkopf aufweist, der den Auslaß des Kühlmittels aus der Kammer durch die Auslaßöffnung reguliert.
    System nach Anspruch 14-, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Aggregat durch einen seiner Wandabschnitte ausgebildete, im Abstand befindliche Durchgänge hat, daß jeder Durchgang eine c'er Kühlmittelauslaßeirheiten aufnimmt, daß jede Kühlmittelauslaßeinheit einen vergrößerten zweiteiligen Kopf hat, der außerhalb des Wandabschnittes angeordnet ist, und daß der innere Teil des Kopfes gegenüber der äußeren Fläche des WandabschnJttes sich befindet und gegen diese Fläche anliegt, daß der Wandabschnitt dem inneren Teil des Kopfes benachbart Gewindeöffnungen hat, daß mit Gewinde versehene Befestigungsmittel sich durch den inneren Teil des Kopfes erstrecken und mit den Gewindeöffnungen in Eingriff stehen, daß zusätzliche mit Schraubengewinde versehene Be-
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    festigungsmittel den äußeren Teil des Zopfes an dem inneren Teil halten, wodurch die erstgenannten Befestigungsmittel wirksam an einem Lösen gehindert sind, und daß zwischen den gegeneinanderliegenden Flächen des Wandabschnittes und des inneren Kopfteiles Dichtungsmittel angeordnet sind, wodurch die im Abstand befindlichen öffnungen zur Verhinderung einer Leckage des Kühlmittels aus dem Aggregat rings um die Kühlmittelauslaßeinheiten abgedichtet sind.
    16. System nach Anspruch 15i dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaßdurchgang für das fließfähige Steuermedium eine Einlaßöffnung für das fließfähige Steuermedium in dem inneren Teil des Kopfes hat, die sich durch die an dem Wandabschnitt des Aggregates anliegende "Fliehe des Kopfes öffnet und daß eine weitere Eingdichtung die EinlsJüöffnung umschließt und zwischen den aufeinanderliegenden Flächen angeordnet ist.
    17· System nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaßdurchgang für das fließfähige Steuermedium weiterhin einen Durchgang für das fließfähige Steuermedium hat, der in der Kühlmittelauslaßeinheit ausgebildet ist und zu einer Kammer in der Kühlmittelauslaßeinheit auf der Se-te des Kolbenkopfes führt, die von der Kühlmittelkammer entfernt ist, daß der Einlaßdurchgang zusätzlich einen Durchgang für das fließfähige Steuermedium in dem Wandabschnitt des Aggregates für 3ede Kühlmittelauslaßeinheit hat und das der letztgenannte Durchgang mit dem Einlaßdurchgang für das fließfähige Steuermedium übereinstimmt und mit diesem in Verbindung steht.
    18. System nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß 3ede Kühlmittelauslaßeinheit einen vorderen Endkopf hat,
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    der außerhalb der Wand des Aggregates und dieser Wand gegenüberliegend angeordnet ist, daß zwischen dem Kopf und der Wand des Aggregates eine Dichtung für ein fließfähiges Medium zwischengeschaltet ist, daß der Kopf eine Vertiefung aufweist und daß innerhalb der Vertiefung ein eine Auslaßöffnung aufweisender Körper angebracht ist, wobei sich in dem Kopf unmittelbar hinter dem eine Auslaßöffnung aufweisenden Körper ein freier Strömungsraum für das Kühlmittel vorhanden ist.
    19· System nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Rückseite des eine öffnung aufweisenden Körpers und der gegenüberliegenden Fläche der Einheit ein Abstandring zwischengeschaltet ist, wobei der Abstandsring den eine öffnung aufweisenden Körper an seinem Platz hält und einen freien Strömungsraum bildet,
    20. System nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf zwei Vertiefungen mit schräg verlaufenden Achsen für zwei Körper hat, die Auslaßöffnungen mit schräg verlaufenden Achsen haben.
    21. System nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung abgestuft ist und exzentrische Bohrungsabschnitte hat und daß der eine öffnung aufweisende Körper abgestufte exzentrische Durchmesserabschnitte hat, wodurch der eine öffnung aufweisende Körper innerhalb der Vertiefung in einer vorbestimmten gewünschten Betriebsstellung genau angeordnet und gehalten ist.
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