DE2430763A1 - Fraeswerkzeug - Google Patents
FraeswerkzeugInfo
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- B23C5/02—Milling-cutters characterised by the shape of the cutter
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Landscapes
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- Milling Processes (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE ZHJU /OO
MAN ITZ, FINSTERWALD & GRÄMKOV
G 3036 26. JUNI 197*
GENERAL MOTORS CORPORATION Detroit, Michigan, USA
Präswerkzeug
Die Erfindung betrifft ein Präswerkzeug, das für das Fräsen
gebogener Nuten geeignet ist.
Bei der maschinellen, insbesondere spanabhebenden Herstellung
von Nuten ist ein wesentlicher, zu.berücksichtigender Paktor
die Beziehung der Nut-Tiefe zur Nut-Breite. Zum Beispiel
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Bestimmt das Tiefe-Breite-Verhältnis, ob ein Präser mit zylindrischem Ende und/oder eine kreisförmige, fläche,
also scheibenförmige Frässäge oder Fräswerkzeug den notwendigen Schneidvorgang durchführen können, wobei die
Schneidwerkzeuge von dem zuerst erwähnten Typ bei grosser
werdendem Verhältnis weniger geeignet sind. Wenn weiterhin die Nut gebogen ist, so wird die Auswahl
der zur Verfügung stehenden Werkzeuge noch mehr eingeschränkt, da ein kreisförmiger, flacher Fräser die Nutbreite
beim Eintritt in und beim Austritt aus dem Material überschneidet.
Aus der FR-PS 1 425 829 ( Montanwerke Walter A.G. )
ist ein Fräswerkzeug bekannt, das um eine Achse drehbar ist, um eine gebogene Nut mit zwei parallelen
Seiten mit. unterschiedlichen Krümmungsradien relativ zu einer gemeinsamen Mittellinie zu fräsen, wobei der
Fräser radial vorstehende, auf dem Umfang angeordnete Zähne mit peapherischen, auf einer konischen Oberfläche
liegenden Schneidkanten hat, deren Scheitel durch die Achse geschnitten wird, wobei weiterhin jede Umfangs-Schneidkante
axial angeordnete Enden aufweist, die von dem Scheitel in Abständen angeordnet sind, die
gleich den unterschiedlichen Radien der Nut?selten
sind, wobei jeder Zahn schließlich radial verlaufend$
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Kant en4»nt hält, die die Enden der Umfangs-Schneidkanteii
kreuzen.
Der Erfindung liegt u.a. die Aufgabe zugrunde, ein Präswerkzeug der angegebenen Gattung zu schaffen, das
sich mit wesentlich geringeren Kosten herstellen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß nur die jeweiligen Seiten der Zähne, die dem Scheilel
am nächsten liegen, längs ihrer hinteren Flanken relativ zu den radial verlaufenden Kanten auf den jeweiligen
Seiten mit Ausnehmungen versehen bzw. durch Entfernen des Werkstoffs hinterdreht sind.
Die Reibung zwischen den Zähneu und dem Werkstück während des Schneidvorgangs wird dadurch nicht wesentlich
erhöht, daß mit Ausnehmungen versehene Planken nur auf den Seiten der Zähne vorgesehen werden, die
dem Scheitel der Umfangs-Schneidkanten am nächsten liegen. Weiterhin ist ein Fräswerkzeug gemäß der
vorliegenden Erfindung, bei dem die Flanken nur auf einer Seite eines jeden Zahns mit Ausnehmungen versehen
sind, leichter herzustellen und sehr viel weniger kostspielig als ein Schneidwerkzeug , bei
dem die Flanken auf beiden Seiten eines jeden Zahns mit Ausnehmungen versehen sind.
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Die am Schluß zusammengestellten Ansprüche sollen den
Umfang des Schutzbegehrens definieren. Im folgenden wird zunächst die Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden
, schematischen Zeichnungen anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht eines Rotors in einer als Kreiskolbenmotor bezeichneten Verbrennungskraftmaschine,
wobei der Rotor seitliche Abdichtungsnuten aufweist, die durch ein Fräswerkzeug gemäß der vorliegenden
Erfindung gefräst werden können;
Figur 2 eine vergrößerte Ansicht eines Fräswerkzeuges zum Fräsen der seitlichen Abdichtungsnuten in dem Rotor
nach Fig. 1;
Figur 3 eine vereinfachte, radiale Schnittansicht des Fräswerkzeugs nach Fig. 2, wobei seine Beziehung
zu dem als Werkstück dienenden Rotor während des Präsens einer seitlichen Abdichtungsnut dargestellt ist;
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Figur 4 eine Ansicht eines der Schneidzähne längs Linie 4-4 von Fig. 3 j
Figur 5 eine Ansicht des Schneidzahnes längs
Linie 5 - 5 in Fig. 4 j
Figur 6 eine Ansicht einex- Werkzeugmaschinenanordnung,
bei der Fräswerkzeuge gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden , um gleichzeitig Paare von
seitlichen Abdichtungsriuten in gegenüberliegenden Seiten eines Rotors herzustellen;
Figur 7 eine Draufsicht auf die Werkzeugmaschinenanordnung
nach Fig. 6;
Figur 8 eine vergrößerte Ansicht, teilweise im Schnitt, einer Werkzeugmaschinenanordnung, -die der
in Fig. 6 gezeigten ähnelt, wobei Fräswerkzeuge gemäß
der vorliegenden Erfindung verwendet werden, um gleichzeitig
Paare von seitlichen Abdichtungsnuten in gegenüberliegenden Seiten eines Rotors herzustellen;
Figur 9 eine Ansicht einer Seite des Fräswerkzeugs nach Fig. 8 längs Linie 9 - 9 in Fig. 8;
409884/1072'
Figur 10 eine Ansicht der anderen Seite des Fräswerkzeugs nach Fig. 8 längs Linie Io - Io in Fig. 8 j und
Figur 11 eine Ansicht der Zähne des Fräswerkzeugs nach Fig. 8 längs Linie 11 - 11 in Fig. 9.
Wie unter Bezugnahme auf Fig. 1 erläutert werden soll, ist das Fräswerkzeug nach der vorliegenden Erfindung
insbesondere für das Fräsen von seitlichen Abdichtungsnuten 10 geeignet, die auf jeder ebenen Seite 12 eines
im allgemeinen dreieckförmigen Rotors lk eines herkömmlich
Kreiskolbenmotors , der auch als " Wankelmotor " bezeichnet wird, vorgesehen sind. Die Nuten 10 nehmen
Seit en-Abdichtungen , wie z.B. Dichtleisten , ( nicht dargestellt ) auf, die gegen die inneren Stirnwände
des Motorgehäuses abdichten. An jedem Scheitel- bzw· Eckpunkt des Rotors schneiden die seitlichen Abdichtungsnuten 10 ein zylindrisches Loch l6, das ein zylindrisches
Knopfdichtungsteil ( nicht dargestellt), wie z.B. einen
Dichtbolzen, aufnimmt, wobei dieses Teil mit einer der
Stirnwände des Motors in Berührung steht und eine abdichtende Verbindung zwischen benachbarten Seiten abdichtung
und einer Eckpunkt-Abdichtung ( nicht dargestellt ) schafft, die in einer quer zu jedem Rotor Eckpunkt
verlaufenden Nut l8 gehaltert wird; diese
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Anordnung von Abdichtungen für Kreislcolbenmotoren ist
bekannt.
Jede Seiten-Abdichtungsnut 10 und benachbarte Rotorfläche
20 hat einen konstanten Krümmungsradius von einem gemeinsamen Mittelpunkt, der in Fig. 1 bei 22
dargestellt ist. Danach hat die Rotorfläche 20 einen Radius Rpo» während eine radial nach innen liegende
Wand 24 und eine radial nach außen liegende Wand 26 der Nut 10 Radien R„l bzw. Rg haben, wobei die Differenz
in diesen beiden Nut-Radien die Breite der Abdichtnut 10 ist, die mit W bezeichnet; wird. Wie in
Fig. 3 dargestellt ist, ist jede Nut 10 im radialen Querschnitt rechteckig geformt, wobei die einander
gegenüberliegenden Nutseiten 24 und 26 und auch die benachbarte Rotorfläche 20 senkrecht zu der Rotorseite
12 und parallel zu einer Mittellinie 27 sind, die den gemeinsamen Mittelpunkt 22 schneidet und
parallel zu der Rotorachse 28 ist. Der flache oder ebene Böden 29 der Nut ist senkrecht zu den Nutenseiten
24 und 26 und parallel zu der Rotorseite 12,
wobei die Tiefe der Nut als D bezeichnet ist.
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Gemäß einer allgemeinen Faustregel stellt die spanabhebende ( Fräsen ) Herstellung einer geraden Nut mix einem Tiefe-Breite-Verhältnis
, das größer als 2:1 ist, im wesentlichen ein Problem der Werkzeugbestückung dar, da versucht werden
muß, ein Schneidwerkzeug von ausreichender Festigkeit herzustellenj
die dabei auftretende Schwierigkeit wird noch im Falle von gebogenen oder gekrümmten Nuten vergrößert,
da diese Nuten die Umfangslänge eines Drehwerkzeugs begrenzen und damit auch den Wirkungsgrad des Werkzeugs
einschränken. Ein weiteres Problem tritt dann auf, wenn eine oder mehrere der Oberflächen der Nut sehr glatt
sein müssen· Z.B. sollte bei einem tatsächlichen. Leistungsbeschrieb
für die Nut der Seitenabdichtung eines Kreiskolbenmotors die Nut auf eine Tiefe D von ungefähr *t,3l8 mm
( o,17 Zoll ) und eine Breite W von ungefähr I,ol6 ram
( o,o4 Zoll ) spanabhebend gearbeitet, insbesondere gefräst, werden, so daß sich ein Tiefe-Breite-Verhältnis
von ungefähr k i 1 ergibt, über dieses sehr hohe Tiefe-Breite-Verhältnis
hinaus sollte die Nut einen Radius von ungefähr 228,6 mm ( 9,ο Zoll ) haben, wobei das
erforderliche Oberflächengefüge bzw. die Oberflächentextur
der Seitenwand besser als 0,762, χ 10 mm( 30 micro
Zoll ) sein sollte. Es hat sich herausgestellt, daß die herkömmlichen Fräswerkzeuge , wie z.B. die Werkzeuge
vom zylindrischen oder vom flachen , kreisförmigen,
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also scheibenförmigen Typ, die die Bearbeitung in einem Bogen durchführen, nicht alle gestellten Anforderungen
erfüllen konnten, da sie entweder keine Nuten mit den spezifizierten Merkmalen herstellen
oder aber nicht die kurze Bearbeitungszeit und den Wirkungsgrad bzw. die Leistung des Werkzeuges erreichen
konnten, wie es in der Praxis für die Fabrikation hoher Stückzahlen erforderlich ist.
Mit einem kreisförmigen Fräswerkzeug gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich, gebogene Nuten mit einem hohen Breite/Tiefe-Verhältnis, das z.B. größer
als 2 ; 1 sein kann, zu fräsen. In den Figuren 2 bis 5 ist ein kreisförmiges Fräswerkzeug 30 dargestellt,
das gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut und in der Lage ist, die.seitlichen Abdichtungsnuten
in dem Rotor lA mit den oben angegebenen Merkmalen bzw. Werten spanabhebend herzustellen. Der kreisförmige
Fräser 30, der auch als Frässäge oder Drehsäge bezeichnet
werden kann, ist um eine zentrale Achse in die durch den Pfeil in Fig. 2 angedeutete Richtung drehbar und
weist eine Vielzahl von Zähnen 32 auf, die auf dem
Umfang im gleichen Abstand zueinander angeordnet sind.
Jeder der Schneid-oder Fräszähne 32 hat eine Spitze
mit einer vorderen, auf dem Umfang angeordneten Schneidkante
36 und mit einem hinteren. , hinterdrehten Abschnitt 37,
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bei dem durch Wegnahme des Materials eine Art Ausnehmung
entsteht. Alle Umfangs-Schneidkant en 36 der Zähne sind so ausgebildet, daß äle auf einer konischen Oberfläche liegen,
deren Scheitel 38 durch die Fräserachse 31 geschnitten wird, wie in Fig. 3 zu erkennen ist. Die Enden 39
und 40 einer jeden Umfangs-Schneidkante 36 sind von der
Nutachse jeweils in Abständen angeordnet, die gleich den Radien R„. und R„/- der einander gegenübeiüegenden Seitenwände
24 bzw. 26 der Nut sind; damit haben die Umfangs-Schneidkanten 36 eine Länge, die gleich der durch die
Bearbeitung herzustellenden Breite If ist. Jeder Fräszahn
32 weist weiterhin auf gegenüberliegenden,axialen Seiten parallele Seiten-Schneidkanten 42 und 44 auf,
die von den Enden 39 und 40 der Umfangs-Schneidkanten um eine Strecke radial nach innen verlaufen, die wenigstens
größer als die Nuttiefe D ist. Die Seiten-Schneidkanten 42 und 44 haben hintere, hinterdrehte Flanken
46 bzw. 48, die ebenfalls durch Wegnahme des Werkstoffs eine Art Ausnehmung bilden; diese Flanken können entweder
gebogen oder gerade sein, wie im folgenden erläutert werden wird.
Bei der Aus führungs form des erfindungsgemäßen Fräsers mit gebogenen Seiten- Schneidkanten sind die Schneidkanten
42 und 44 so ausgebildet, daß sie kugelförmige
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Oberflachen definieren, die einen gemeinsamen Mittelpunkt haben, der von der Fräserachse 31 und den Radien
R^2 und R^ geschnitten wird, die die Enden 39 und
der Schneidkanten schneiden, so daß sie etwas größer als die Radien R„^ bzw. Rg der Seitenwände der Nut
sind. Mit dieser Krümmung der Seiten-Schneidkanten kann der Fräser als kugelförmiges Fräswerkzeug bezeichnet
werden. Als Alternative hierzu sind bei der Ausführungsform des Fräswerkzeugs mit geraden Seiten-Schneidkanten
die Seiten-Schneidkanten kz und kk so
ausgebildet, daß sie auf konischen Oberflächen mit axial im Abstand zueinander angeordneten Scheite.-In
auf der Fräserachse 31 liegen, wobei der Kegelwinkel
so bestimmt ist, daß diese gerade Seiten-Schrieidkanten
senkrecht zu den Umfangs-Schneidkanten 36 sind. Mit
dieser Form der Seiten-Schneidkanten kann der Fräser
als kegelförmiges Fräswerkzeug.bezeichnet werden.
Zur spanabhebenden Herstellung einer Nut wird die
Fräserachse 31 so angeordnet, daß sie die Mittellinie
27 der Nut schneidet, und gemäß der Darstellung in
Fig. 3 um einen Winkel β in Bezug auf eine Linie
geneigt, die die Fräserachse 31 schneidet und senkrecht
zu beiden Seiten-Schneidkanten kz und kk an
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Punkten ist, die sich in einem Abstand, der der Hälfte der Nuttiefe, d.h. D/2, entspricht, von der Umfangs-Schneidkante
36 befinden. Bei dem Winkel θ sind die Umfangs-Schneidkam.en 36, während sie die zu bearbeitende
Oberfläche passieren, dazu parallel, während die Seiten-Schneidkanten 42 und kk während des Durchgangs
senkrecht zur Oberfläche sind. Das Fräswerkzeug 30 wird dann in das Rotor-Werkstück in eine Richtung, die
senkrecht zur Oberfläche ist, bis auf die erforderliche Tiefe eingeführt, während es zur Durchführung seiner
Drehbewegung angetrieben wird. Dann wird das Werkstück um die Mittellinie 27 der Nut gedreht, während der Winkel
θ beibehalten, wird, worauf die durch die Drehbewegung
entstehende Schneidwirkung der Schneidkanten 36 die Länge der Nut ausfräst. Da die Schneidkanten 36 auf
eineflkonischeu Oberfläche liegen, müssen diese Kanten
aufgrund ihrer Anordnung der Krümmung der Nut folgen, während im Vergleich hiermix ein Präser, dessen Schneidkanten
auf einer zylindrischen Oberfläche liegen, aufgrund dieser Anordnung immer einer geraden Bahn und
nicht der Krümmung der Nut folgen würde. Damit führt das Fräswerkzeug 30 eine gutspanabhebende Herstellung
der gebogenen Nut durch, wobei es aufgrund seiner Form
und Anordnung in optimaler Weise den Krümmungn folgt
und somit eine sehr gute Spurführungswirkung zeigt.
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Wird die Nut mix einem konisch geformten Präser gemäß
der vorliegenden Erfindung gefräst, so sind die beiden Nutenseiten 2h und 2b senkrecht zur Rotorseite und zum
Boden der Nut; wird die Nut jedoch mit einem kugelförmig
ausgebildeten Fräswerkzeug gemäß der Erfindung gefräst, so wird die radial außenliegende Nutwand 3°
in ähnlicher Weise wie bei dem kegelförmigen Präswerkzeug senkrecht geschnitten, während die radial innen liegende
Nutwand 24 in der unteren Hälfte aufgrund der konvexen
Krümmung auf dieser Präserseite, wobei eine gegeaiseitige
Beeinflussung mic dem Fräsen einer senkrechten Wand erfolgt, etwas unterschnilteü wird. Die andere
Seite des kugelförmigen Fräsers ist in Bezug auf die Nutwand 26 konvex und beeinflusst deshalb nicht das
vollständige, gerad· Fräsen dieser Seite. Die Gasdrücke in dem Kreiskolbenmotor bewirken immer, daß die Seitenabdichtung
gegen die radial außen liegende Seitenwand 26 gezwungen wird, so daß ein leichtes Unterscheiden
auf der entgegengesetzten Seitenwand, das sich bei der Ausführungsform mix kugelförmigem Fräser ergibt, für
diesen Verwendungszweck akzeptiert werden kann. Selbstverständlich wird die Anzahl der Schneid-bzw. Fräszähne
von der Art des zu bearbeitenden Materials und seinem
Zustand zum Zeitpunkt der Bearbeitung abhängen, Darüberhinaus kann das Fräswerkzeug aus einem Schnell-
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- l4 -
drehstahl hergestellt werden, oder aber die zum Schneiden
verwendeten Bereiche der Präszähne können aus Karbid bestehen; die jeweilige Auswahl des Materials hängt davon
ab, welches am besten zur Bearbeitung des speziellen Werkstoffes geeignet ist.
Ein weiterer Vorteil des Fräswerkzeugs gemäß der vorliegenden
Erfindung liegt in der Herstellung von den seitlichen Abdichtungsnuten, bei denen es vermieden werden
soll, daß die Dichtnut die Wand für das Loch des Dichtbolzens an der anderen Seite schneidet, da diese Überschneidung
in nachteiliger Weise die Abdichtung an diesen Stellen beeinflusst. Der Durchmesser des Fräsers gemäß
der vorliegendem. Erfindung kann klein genug ausgelegt
werden, so daß nicht die Löcher für die Dichtbolzen am Beginn und am Ende eines Schneiddurchgangs überbrückt
werden. Z.B. haben bei den oben erwähnten, tatsächlichen Spezifikationen für die seitliche Abdichtung, bei denen
die Nut eine Tiefe von ungefähr. 4,318 mm ( o,17 Zoll ) und eine Breite von ungefähr I,ol6 mm ( o,o4 Zoll ) aufweist,
die vorgesehenen Löcher für die Abdichtungsbolzen für diesen Aufbau einen Durchmesser von ungef**ähr 11,176 mm
( ο,44 Zoll ). Ein Fräser gemäß der vorliegenden Erfindung
miL einem Radius von ungefähr 9»9o6 mm ( o,39 Zoll ) führt
in befriedigender Weise die Ausfräsung der Nut längs ihrer gesamtem Länge von einem Loch für den Dichtbolzen zu dem
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anderen durch, überbrückt jedoch nicht die größeren Dichtbolzen-Löcher an den Nutenenden und schneidet
deshalb nicht in die Wand der Dichtbolzen-Löcher gegenüber der Stelle, wo die Nut damit schneidet.
In den Fig# 6 und 7 ist eine Fräsmaschinen-Anordnung
50 dargestellt, bei der Fräswerkzeuge gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden können. Die Maschine ist allgemein von dem Typ» der auch als " Karuselldrehmaschine
" bezeichnet wird; Sie hat eine Plattform
51ι die einen Drehtisch 52 zur Drehung um eine
Spindel 53 haitert. Der Drehtisch 52 haltert wiederum
eine Spannvorrichtung5^ zur Dreh-oder Schwenkbewegung
um eine Spindel 55· Ein Rot or-Werks tück lk, dessen
seitliche Abdichtungs-Nuten gefräst werden sollen, wird in die Spannvorrichtung $k eingespannt und relativ
zu ihr durch einen Zapfen oder Bolzen 5° in dem
Mittelloch des Rotors und durch einen Stift 58 in dem Dichtbolzen-Loch, das den herzustellenden Nuten
gegenüberliegt, fixiert, wobei sowohl der Bolzen 56 als auch der Stift 58 in Löcher in der Spannvorrichtung
54 passen. Ist der Rotor l4 auf diese Weise in die
richtige Stellung gebracht, so wird er durch geeignete
Einrichtung ix dieser Position sich-er und stationär befestigt* In diese« Fall soll nicht eine,
sondern zwei parallele seitliche Abdichtungsnuten
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in jede Seite des Rotors l4 geschnitten werden. Für diesen Bearbeitungsvorgang sind drei Stationen der Fräsmaschine
vorgesehen, die jeweils ein Paar von Fräswerkzeugen 30 gemäß der vorliegenden Erfindung haben, die auf Wellen
60 von mit Motorantrieb versehenen Spindeln 62 angebracht sind, die so angeordnet sind, daß exe sich auf jeder Seite
des Rotors auf Schatten 64 befinden. Bei dieser Anordnung drehen sich die Fräser auf den gegenüberliegenden Seiteu
des Rotors in entgegengesetzten Richtungen in geeigneter Beziehung zur Vorschubrichtung, wobei ihre Schnittrichtungen
dementsprechend angepasst sind, d.h. sie sind so ausgelegt, daß sie in entgegengesetzten Richtungen
schneiden. Die Schlitten 64 werden auf einem Schlittenträger 66 gehaltert, so daß sie die Fräser auf das Werkstück
zu und von ihm weg bewegen können. Darüberhinaus sind die Achsen der Spindel 62 schwenkbar, um die Fräswerkzeuge
in dem richtigen Winkel relativ zu dem Werkstück in Stellung zu bringen. Diese Neigung wird relativ
zu der Seite des Rotors, die bearbeitet werden soll, gemessen, wobei der Winkelursprungspunkt mit der Mittellinie
der Nuten zusammentrifft, die so angeordnet ist,
daß sie mit der Achse derSpindel 55 zusammentrifft, um
die die Spannvorrichtung 54 schwenken kann; durch diese
Winkeleinstellung sind die wirkenden Umfangs-Schneidkanten
der Fräser parallel zu der Rotorseite und die wirkenden
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Selten. -Schneidkanten senkrecht dazu·
Im folgenden soll nun ein typischer Ablauf der einzelnen
Verfahrensschritte beschrieben werden. Die drehbare Spannvorrichtung 5^ wird mit einem Rotor lk beschickt,
wenn sich der Tisch 52 in der Beschickungsstellung befindet,
wie sie in Pig· 7 dargestellt ist# Der Tisch wird dann durch geeignete Einrichtungen zu einer ersten
Bearbeitungsstelle gedreht oder schrittweise vorwärts bewegt, wo sich eine der Fräswerkzeug-Anordnungen 50
befindet. An dieser Stelle ist eins der Dichtbolzen-Löcher
l6 in jeder Rotorseite mit den Präswerkzeugen 30 ausgerichtet· Beide Sätze von Fräsern werden angetrieben,
um sich in entgegengesetzte Richtungen zu drehen; sie werden gleichzeitig durch geeignete Einrichtungen
mit großer Geschwindigkeit in einen bestimmten Abstand von der Rotor-Oberfläche vorwärts bewegt, und
von diesem Punkte an werden die Fräser mit verringerter Geschwindigkeit bis zur erforderlichen Nuttiefe in den
Rotor eingeführt. Wenn die Fräser die volle Tiefe erreicht haben, wird die Spannvorrichtung 5^ durch geeignete
Einrichtungen um die Spindel ^3 geschwenkt, wobei
die Schwenkung der Spannvorrichtung 5^ und damit die
Länge des Schnitts so lange fortgesetzt wird, bis das
Dichtbolzen-Loch an dem sich nähernden Scheitel oder
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erreicht ist. B-eim Erreichen dieses anderen Dichtbolzen-Xochs werden die Fräser aus der Nut zurückgezogen,
und der Tisch 52 wird schrittweise vorwärts bewegt, um den Rotor, bei dem gerade ein Satz von Nuten
durch spanabhebende Bearbeitung hergestellt worden ist, an einer zweiten Bearbeitungsstelle 50 anzuordnen, wo
sich eine weitere Fräsmaschinen-Anordnung befindet. Wenn sich der Tisch 52 schrittweise zu der zweiten
Bearbeitungsstelle vorwärts bewegt, wird die Spannvorrichtung 5^ in ihre· Ausgangsstellung zurückgebracht,
während der Rotor l4 schrittweise um seine Achse relativ
zu der Spannvorrichtung 5^ durch geeignete Einrichtungen
vorwärts bewegt wird, um deu Rotor für die Herstellung eines weiteren Satzes von Nuten an der zweiten Bearbeitungsstelle
auf die gleiche Weise, wie es an der ersten Bearbeitungsstelle durchgeführt wurde, anzuordnen· Der
Tisch 52 wird dann zu einer dritten Bearbeitungsstelle 50 weitergeschaltet, während die Spannvorrichtung 5k
und der Rotor 15 zum Fräsen des dritten Satzes von
sich Nuten durch die dritte Fräsmaschinen-Anordnung/vorwärts
ι bewegen. Damit kann die Genauigkeit der Radien der
Nuten auf beiden Rotorseiten sowie ihre Konzentrizität bzw. ihr Rundlauf auf sehr geringen und engen Toleranzen
gehalten werden, da der gesamte Fräsvorgang relativ
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zu einer gemeinsamen Achse, nämlich der der SpinfeL 55,
erfolgt. Darüberhinaus sind drei Geräte 70 zur Untersuchung
der Nuten an ersten,zweiten und dritten Nutüberprüfungsstellen
vorgesehen, die längs des Umfangs im Abstand um die Plattform 51 angeordnet sindt Diese
Inspektionsgeräte können von irgendeinem geeignetem Typ sein, der die Nuten auf Breite und Tiefe des Einschnittes
sowie Gefüge bzw. Textur der Oberfläche überprüfen kann, wobei der sich drehende Tisch 52
und die Spannvorrichtung 5^ den Rotor ik weiterschalten
und damit schrittweise vorwärts bewegen, wie es auch bei den Bearbeitungsvorgängeii der Fall war, um
die Nuten in einer bestimmten Beziehung zu diesen Prüfgeräten zur Durchführung der Inspektion anzuordnen.
Nach dem Passieren der letzten Überprüfungsstelle bewegt
sich der Tisch 52 zu einer Ausspannposition weiter, um die Bearbei^ungs-und Inspektions-Zyklen für
alle seitlichen Abdichtungsnuten in dem Hotor zu
beenden.
Es hat sich herausgestellt, daß die durch Aufejrnnder arbeiten
zwischen den Schneidzähnen und dem Werkstück entstehend· Reibung nicht wesentlich erhöht wird,
während gleichzeitig die Herstellungskosten für den Präser dadurch stark verringert werden können, daß
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mit Aussparungen versehene Flanken auf einer bestimmten
Seite eines jeden Schneidzahnes, wie er in den Fig. 8 bis 11 gezeigt ist, vorgesehen sindj
dabei bezeichnen gleiche Bezugs zeichen, mit, Ausnahme
der gestrichelten, Teile, die den in den Fig. 1 bis dargestellten entsprechen. An diesem Punkt soll noch
daran erinnert werden, daß bei den herkömmlichen Fräsern die Umfangs-Schneidkanten der Zähne die Nutform
erzeugen, während die beiden Seitenkanten der Zähne zur Reinigung dienen und auch zur Erhöhung
der Stabilität im Zusammenwirken mit den Nutwändeii eine Führungswirkung ozeugen. In Fig. 8 ist eine
mit mehreren Werkzeugen versehene Anordnung, wie sie oben beschrieben und in getrennten Einzelheiten in den
Fig. 9, 10 und 11 dargestellt ist, gezeigt; das Fräswerkzeug 30· gemäß der Erfindung hat Zähne 32· mit
Umfangs-Schneidkanten 3ο1 sowie parallele Seiten,
die entweder kugelförmige oder konische Oberflächen sind, und Seitenkanten 42* und 44' haben, die die
Enden 39' und 40» der Umfangs-Schneidkanten schneiden,
wie oben erwähnt wurde. Dabei sind jedoch mit Ausnehmungen versehene Flanken 48· nur auf der Nutseite
mit kleinem Radius eines jeden Zahns vorgesehen, die die Seitenkanten 44· hat, die gegen die Seite 26"
mit kleinem Radius der Nut reiben, wobei diese Seite
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des Fräszahns dem Scheitel der Urafangs-Schneidkanten
36· am nächsten ist. Wie in den Fig. 8t 9 und 11
dargestellt ist, sind die anderen Seiten der Zähne mit den Seitenkanten 42' nicht mit Ausnehmungen versehen.
Die mit Ausnehmungen versehenen Flanken 48·, die im Querschnitt konkav sind, wie sich besonders
gut in Fig. 11 erkennen läßt, sind normalerweise einzeln geschliffen; sie verringern die Reibung zwischen
dieser Seite eines jeden Fräs-bzw. Schneidzahns und der radial außen liegenden Nutseite 26', während
die nicht mit Ausnehmungen versehene andere Seite eines jeden, Zahns radial innerhalb der Umfangs-Schneidkanten
36' einen natürlichen Zwischenraum mit der radial
innenliegenden Nutseite 24· mit großem Durchmesser hat. - Dieser freie Raum ist in Fig. 8 in vergrößertem Maßstab
dargestellt und ergibt sich unabhängig davon immer, ob diese Fräserseite eine kugelförmige oder
eine konische Oberfläche hat. Bei dem Fräswerkzeug 30· schneiden die Umfangs-Schneidkanten 36· der Zähne
in den Rotor ein, um die Nutform auf die gleiche Weise
zu erzeugen, wie es oben erläutert wurde j nur die
Nutseiten mit kleinem Radius der Fräserzähne mit den
mit Ausnehmungen versehenen Flanken 40· dienen jedoch dazu, gegen die Nutseite 26 mit kleinem Radius zu
führen. Die mit dieser einen Seite eines jeden Zahns
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erreichte Stabilität hat sich bei Untersuchungen als ausreichend herausgestellt, und auch der Zustand bzw.
die Qualität der Oberfläche erfüllt die Anforderungen, wie sie an die seitlichem. Abdichtungsnuteu für Kreiskolbenmotor
e gestellt werden. Solche Nuten sind z.B. mit Fräswerkzeugen 30· bei den erforderlichen Toleranzen
in einer Breite von I,ol6 mm bis I,o4l4 mm ( o,o4 Zoll
bis o,o4l Zoll ) , einer Tiefe von 4,2672 mm bis 4,394 2 mm
( o,l68 bis o,173 Zoll ) und einer Oberflächen-Textur bzw. einem Oberflächen-Gefüge von 3 ORMS auf beiden Nutselten
geschnitten worden, wobei solche Toleranzen im allgemeinen bei einem Fräsdurchgang ohne einen, zweiten Schleifschritt
nicht erreicht werden.
- Patentansprüche -
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Claims (2)
1. iUtn eine Achse drehbares Fräswerkzeug zum Fräsen einer
gebogenen Nut mit zwei parallelen Seiten mit unterschiedlichen
Krümmungsradien relativ zu einer gemeinsamen Mittellinie, wobei das Fräswerkzeug radial vorstehende,
auf dem Umfang im Abstand zueinander angeordnete Zähne mit auf einer konischen Oberfläche
liegenden Umfangs-Schneidkant en hat, deren Scheitel durch die Achse geschnitten wird, wobei jede Umfangs-Schneidkante
axial im Abstand zueinander angeordnete Enden aufweist, die von dem Scheitel in Abständen angeordnet
sind, die gleich den unterschiedlichen Radien der Nutselten sind, und wobei jeder Zahn weiterhin
radial verlaufende Kanten hat, die die Enden der
Umfangs-Schneidkant en kreuzen, dadurch gekennzeichnet
, daß nur die jeweiligen Seiten ( 44· ) der Zähne ( 32 ' ), die dem Scheitel
am nächsten sind, längs ihrer hinteren Flanken (48· ) relativ zu den radial verlaufenden Kanten
( 42« ) auf den jeweiligen Seiten ( 44' ) mit Ausnehmungen
versehen sind·
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2. Fräswerkzeug nach Ansprucli 1, dadurch
gekennzeichnet , daß die seitlichen
Schnittkanten { 36 * ) gebogen sind und Oberflächen
in. Form eines Kugelteils mit einem gemeinsamen
Mittelpunkt auf der Drehachse und Radien definieren, die die Enden der Schneidkanten
( 361 ) schneiden.
3· Verfahren zum gleichzeitigen Fräsen gebogener Nuten in gegenüberliegenden Seiten eines Werkstücks
unter Verwendung eines Fräswerkzeugs nach einem der Ansprüche 1 oder 2t wobei die
Nuten eine gemeinsame Mittellinie und jeweils einen Boden und zwei parallele, zu dem Boden
senkrechte Seiten haben, dadurch gekennzeichnet , daß jeweils ein Fräswerkzeug drehbar auf jeder Seite des Werkstücks
( l4 ) mit einer solchen Anordnung der Drehachsen der Fräswerkzeuge gehaltert ist,
daß die Umfangs- Schneidkanten der Fräswerkzeuge parallelen Xontakt mit den Seiten des Werkstücks
( l4 ) haben, daß die Fräswerkzeuge in entgegengesetzten Richtungen gedreht werden, daß die
Fräswerkzeuge relativ zu dem Werkstück ( lk )
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parallel zu der gemeinsamen Mittellinie der Nuten bewegt werden, während ihre Winkelbeziehung
beibehalten wird, bis die Umfangs- Schneidkanten der Fräswerkzeuge in den gegenüberliegenden
Seiten des Werkstücks ( l4) auf die gewünschte
Tiefe schneiden, und daß dann das Werkstück ( lA ) um die gemeinsame Mittellinie der Nuten ( 10 )
gedreht wird, um gleichzeitig das Fräsen der Längen der Nuten durchzuführen·
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Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US00374112A US3839942A (en) | 1972-01-07 | 1973-06-27 | Method for simultaneously milling grooves in opposite sides of a workpiece |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2430763A1 true DE2430763A1 (de) | 1975-01-23 |
| DE2430763B2 DE2430763B2 (de) | 1977-02-17 |
Family
ID=23475335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742430763 Granted DE2430763B2 (de) | 1973-06-27 | 1974-06-26 | Fraeswerkzeug |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5038189A (de) |
| AU (1) | AU7007674A (de) |
| CA (1) | CA1003198A (de) |
| DE (1) | DE2430763B2 (de) |
| GB (1) | GB1451129A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2521446B2 (ja) * | 1986-11-19 | 1996-08-07 | 三浦工業株式会社 | インペラ−などの被加工物の切削方法及び装置 |
| EP0585021A3 (de) * | 1992-08-18 | 1994-05-18 | Black & Decker Inc. | Verbesserungen in Batteriebetriebenen elektrischen Maschinen |
| JP5249794B2 (ja) * | 2009-01-07 | 2013-07-31 | 株式会社日立製作所 | 被加工物への円弧溝加工方法 |
| WO2011132252A1 (ja) * | 2010-04-19 | 2011-10-27 | ヤマザキマザック株式会社 | 切削加工方法及び切削加工装置 |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1365439A (en) * | 1972-01-07 | 1974-09-04 | Gen Motors Corp | Method of milling curved grooves |
-
1974
- 1974-06-06 GB GB2514274A patent/GB1451129A/en not_active Expired
- 1974-06-10 CA CA202,065A patent/CA1003198A/en not_active Expired
- 1974-06-13 AU AU70076/74A patent/AU7007674A/en not_active Expired
- 1974-06-26 DE DE19742430763 patent/DE2430763B2/de active Granted
- 1974-06-27 JP JP7376274A patent/JPS5038189A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2430763B2 (de) | 1977-02-17 |
| GB1451129A (en) | 1976-09-29 |
| CA1003198A (en) | 1977-01-11 |
| JPS5038189A (de) | 1975-04-09 |
| AU7007674A (en) | 1975-12-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |